Rumäniens Beitrag für den ESC 2021: „Amnesia“ von Roxen

Nach dem Alkohol folgt die Amnesie. Der Song, mit dem Roxen für Rumänien beim ESC 2021 an den Start gehen wird, heißt „Amnesia“. Die Sängerin wurde nach der Absage des letztjährigen Contest prompt vom rumänischen Sender TVR erneut nominiert, worauf Roxen mit ihrem Team mehrere Lieder für den diesjährigen Wettbewerb vorbereitet hat. Anders als 2020 lief die Songauswahl durch eine Jury hinter verschlossenen Türen ab, bei der nun „Amnesia“ als rumänischer Beitrag auserkoren wurde.

Roxen, die bürgerlich Larisa Roxana Giurgiu heißt, hat im Alter von 7 Jahren mit dem Singen begonnen und bereits einige Musikwettbewerbe gewonnen. Ihren großen Durchbruch hatte sie 2019 als sie zusammen mit dem rumänischen Produzenten Sicktoy das Lied „You Don’t Love Me“ veröffentlichte, mit welchem sie den dritten Platz in den heimischen Airplay-Charts erreichte. Die Single „Ce-ti Canta Dragostea“ kletterte bis an die Spitze der rumänischen Charts. Die zugehörigen Videos haben 8 bzw. 9 Millionen Klicks auf YouTube.

„Amnesia“ ist ähnlich wie „Alcohol You“ im vergangenen Jahr eine Mid-Tempo-Ballade mit ruhigeren Strophen und stärkerer Hookline. Der Song handelt davon zu vergessen, sich selbst zu lieben. Geschrieben wurde er von Adelina Stinga und Victor Bourosu; Letzterer hat „Amnesia“ auch produziert.

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53 Kommentare

  1. Erster Eindruck: Etwas schnellerer und treibender Beat als bei Alcohol you. Kein besonderer Höhepunkt und nach 1:30 Minuten wiederholt sich der Song gefühlt nur noch und wirkt dadurch langweilig. Glaube nicht an einen Finaleinzug von Rumänien

    • Deswegen heißt der Song Amnesia, weil sie vergessen hat, dass sie das schonmal gesungen hat und nochmal von vorne anfängt.

  2. Der Song ist deutlich besser als der des Vorjahres und dürfte sicher das Finale erreichen. Allerdings bin ich überrascht, daß der Titel jetzt schon hörbar ist, denn offiziell sollte er nämlich erst im ersten Programm von TVR um 20 Uhr präsentiert werden!

  3. Alcohol You war letztes Jahr (in der Prä-Revamp-Version) mein Favorit, da kommt Amnesia leider nicht ran. Der Song passt auch zu Roxen, wirkt auf mich aber etwas unsauber produziert und verliert durch das fehlende Melancholische von Alcohol You auch an Wiedererkennungswert/Eigenständigkeit. Schade, aber ich muss mich auch von dem Gedanken trennen, dass alles, was letztes Jahr super war, auch dieses Jahr auf dem gleichen Level ist…
    Btw bin ich aber sehr auf Australien gespannt, sollte Montaigne wirklich ein bisschen experimenteller unterwegs sein.

  4. Finde das kann man doch gut hören und tut nicht weh 😉 5/10 …. auch hier ist der Auftritt wichtig und Ausstrahlung hat Roxen ja auf jeden Fall …. Finale sehe ich da schon

  5. Amnesia ist ein deutliches Downgrade im Vergleich zum letzten Jahr. Ich fand aber „Alcohol you“ schon nicht so dolle…
    Es wird sehr schwer mit einem Finaleinzug!

  6. Und wieder eine Ballade mehr. Naja, immerhin besser als „Alcohol You“. Aber ob sie damit das Finale erreicht ist fraglich.
    Ich hätte mir von Roxen eher einen schnellen Electro-Pop-Song gewünscht. Damit hätte sie sicherlich mehr Erfolg beim ESC.

  7. „Alcohol you“ lebte im vergangenen Jahr auch sehr von Roxens Persönlichkeit.
    Der Song im diesen Jahr ist jetzt nicht viel schlechter, aber auch nicht viel besser.
    Ohne Video ist mein erster Eindruck, dass es weniger persönlich klingt. Positiv sind die schnelleren Beats, die in den Bridges auftauchen und dann leider wieder verschwinden. De Song würde sich, obwohl als Ballade angelegt durchaus für einen Upbeat-Song anbieten. Etwas genervt bin ich von ihrem betont britischen Akzent, der wie bei Lena natürlich keiner ist, sondern nur für Nicht-Briten ein wenig so klingt (und seit Lena ja schon nix Neues mehr ist). Insgesamt: So lala.

    • Andererseits hören wir so oft beim ESC einen betont amerikanischen Akzent, der natürlich keiner ist, da finde ich Lena und Roxen im Vergleich sehr erfrischend.

  8. Ohne einprägsamen Auftritt könnte der Titel leicht vergessen werden, also so lala. Eine ganz kleine Hoffnung hatte ich auf ein Malaga 2.0 🙂

    PS. Wird es noch eine Favoritenabfrage für das portugiesische Finale geben, mich würde interessieren, wen die Leser nach den Halbfinalsendungen vorne sehen?

  9. Der vergleich mit dem vorjahressong fällt(für mich jedenfalls), bei allen eher negativ aus. Grad bei songs die letztes jahr favorisiert wurden. Ich hoffe das es gjon nächste woche nicht auch so geht.

    • Für Gijon wird es in der Tat auch nicht leicht. Obwohl ich letztes Jahr nicht zu den Fans von Répondez-moi gehörte, habe ich immer noch großen Respekt vor der Komposition.

      Spannend wird es auch für Daði, bei dem mir ein noch besserer Song lieber wäre, als noch so ein Hype (und irgendwie habe ich das Gefühl, dass beides zusammen nicht passieren wird).

      • Bei Daði wäre es ja schon der dritte Song. Für mich war da der zweite Song schon schwächer als der erste.

      • Dem Hype zu „Think about Things“ konnte ich mich auch nie wirklich anschließen. Der Song war soweit okay, aber er funktioniert doch eigentlich nur mit dem (zugegebenermaßen) erfrischenden Auftritt, zumindest bei mir.😉
        Also, als Sieger habe ich Dadi nie gesehen, dann eher The Roop.

  10. Mir gefällt der Song gut. Ins Finale sollte Sie damit kommen. Dort wird sie allerdings, glaube ich keine große Rolle spielen.

  11. Besser als „Alcohol You“, aber gerade im Refrain immer noch zu sehr jenes glattgespülte Midtempogedudel, dass im Zuschauervoting untergeht. Hat ne ziemlich interessante zweite Strophe aus musikalischer Sicht, die dann aber auch verpufft.

  12. Plätschert so vor sich hin – wenn dieses Lied es ins Finale schafft, dann wird es außerhalb der TOP 15 enden. Bin irgendwie gerade enttäuscht von Roxen ….wenn man Roxen „Wonderland“ erwartet und dann „Amnesia“ bekommt.
    Das wäre vergleichbar wie sich einen BMW wünschen und einen Trabant 601 zu bekommen. Beides sind Fahrzeuge und beide bringen einen von A nach B …..

  13. Bisher Roxens schwächster Titel, leider . Ich hatte auf mehr gehofft .Garantiert kein Finale diesmal

    Alcohol you war ein Meisterwerk dagegen . Dieses plättschert nur vor sich hin und hat keinerlei Höhepunkte , bleibt 0 hängen .Wirklich schade ..habe trotzdem mit so lal la abgestimmt da ich Roxens Stimme sehr mag

  14. Ich hoffe jetzt auf Australien meine nr2 vom Vorjahr , nachdem meine Nr 1 vom Vorjahr Norwegen , nicht geliefert hat und jetzt aktuell meinen letzten Platz belegt

  15. Alcohol You ist tatsächlich leider viel stärker gewesen! Auch mir fehlt hier der Höhepunkt… der ganze Song wirkt doch sehr generisch.

    Für mich daher auch nur „so la la“.

    Ohne auffällige Performance wird das mit dem Finale nichts.

  16. Na ja, ein bißchen besser als „Alcohol You“ finde ich „Amnesia“. Aber so richtig erreicht mich der Song nicht.
    Ist bei mir im Moment nur eher hinten angesiedelt, also knapp vor Israel.

  17. Joa, das sicher kein Totalausfall. Aber es ist auch nichts, woran man sich nach dem ESC noch gerne erinnern wird. Es ist Fahrstuhlmusik, mehr nicht.
    Kann mit dem Text auch nix anfangen.

  18. Hat sich erfreulicherweise dem Vorjahr gegenüber gerappelt und mich des gefälligen Sounds und der Beats wegen zu einer guten und wohlwollenden Wertung hinreißen lassen.

  19. Nicht mal schlecht. Es klingt für mich aber auch nach einem dieser Qualifier, die’s auf Platz 9 oder 10 grade noch ins Finale schaffen und dann dort zwischen 18 und 25 landen. 🙂

  20. “ Alkohol you“ hat mir leider besser gefallen und war einer meiner lieblings Beiträge 2020.
    „Amnesia“ ist zwar so ganz ok , aber kommt bei weiten nicht an 2020 ran leider .
    Hoffe natürlich trotzdem das Roxen es ins Finale schafft .

  21. Und damit haben wir mein erstes „gefällt mir weniger“ dieses Jahr. Irgendwie eine total konfuse Produktion, bei der man sich nicht für eine klare Linie entscheiden konnte und einfach alles auf einmal in den Song gepackt hat. Dazu ist der Refrain auch nicht mal besonders eingängig. Da fand ich insgesamt sogar alle fünf Songs, die Roxen letztes Jahr zur Wahl gestellt hat, deutlich stärker.

  22. Der Song plätschert so dahin, nicht schlecht aber ohne Höhepunkt und Roxen ist für mich auch nicht unbedingt ein Charmebolzen. Alles im Allem ein Solala

  23. Gekoppelt mit dem Musikvideo wirkt der Song dann doch nicht so langweilig. Die Botschaft ist eigentlich auch nicht schlecht. Also insgesamt alles ganz gutes Mittelmaß. Mit einer wirklich starken Performance ähnlich dem Video, könnte Finale vielleicht doch drinne sein.

  24. Prätentiös und langweilig. Hier ist nur Roxens sehr vage Vorstellung vom Klang der englischen Sprache unterhaltsam. Zum wegschmeißen … im doppelten Sinne des Wortes. Schade!

  25. Wenn ich einen Song beurteilen soll, hat es dieser immer ein bisschen leichter, wenn ich davor überwiegend negative Kommentare lese, so wie hier. Mir tut der Song dann leid, und ich höre ihn wohlwollender an, als wenn er hier von allen mit Lob überschüttet worden wäre. „Amnesia“ erscheint mir im Moment zwar noch nicht NOCH besser als „Alcohol you“, aber die Strophe finde ich doch sehr eingängig. Den ersten Refrain hat mich dann ziemlich ernüchtert, aber er könnte doch Schönhörpotential haben, denn als ich mich auf einen langweiligen zweiten Refrain wartete, kam gar nichts Langweiliges mehr! Entweder hat sie den Refrain stark variiert oder ich habe Schönhören in Rekordzeit betrieben 🙂

    • „DER erste Refrain hat mich dann ziemlich ernüchtert.“ und „… als ich auf einen langweiligen zweiten Refrain wartete“. Wenn man eine Formulierung ändert, sollte man halt doch nochmal den ganzen Satz durchlesen.

  26. Ich liebe Roxen als Künstlerin aber alcohol you konnte ich letztes Jahr nichts abgewinnen war für mich fast der schwächste Beitrag in der Auswahl.
    Dieses Jahr finde ich den Song sehr stark ❤️🙌🏻

  27. Ich bin enttäuscht. Alcohol You war einer meiner Favoriten letztes Jahr, da kommt Amnesia nicht im geringsten heran (meiner Meinung nach).

  28. Gefällt mir ganz gut – befürchte aber, dass Roxen damit im Semi hängen bleibt, könnte leicht untergehen – ganz klar schwächer als vergangenes Jahr.

  29. Genau wieder mal so Titel „Marke Einheitsbrei“. Merkwürdiges Englisch und ahmt ziemlich 08/15-mäßig gewisse Trends nach. Gegen den Nachbarn Moldau aber fast schon ein kleiner Hit.

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