Satellite-Backgroundsängerin Grace Risch will als Songwriterin für Dänemark zum ESC

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Am kommenden Samstag steigt das große Finale des Dansk Melodi Grand Prix, also der dänischen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam. Der aktuelle Favorit auf den Sieg – auch der ESC-kompakt-Leser – ist der Song „Human“ von Jasmin Rose und RoxorLoops. Was viele vielleicht noch nicht wissen: An dem Song ist auch eine deutsche Songwriterin beteiligt, die sogar schon auf der ESC-Bühne stand und dort im Background Deutschland zum ESC-Sieg gesungen hat: Grace Risch.

Grace Risch stand 2010 mit Lena auf der Bühne in Oslo und sang bei „Satellite“ im Background. Der Rest ist Geschichte. Seitdem ist Grace regelmäßig mit Lena unterwegs und unterstützt sie gesanglich bei Liveauftritten. Auch bei „Human“ wird sie nicht nur als Autorin, sondern auch als Backgroundsängerin aufgeführt. Ob Grace am Samstag auch bei der dänischen Vorentscheidung mit auf der Bühne stehen wird, ist bislang nicht bekannt. Neben Grace Risch haben Lisa Cabble („Love Is Forever“, „Only Teardrops“ & „New Tomorrow“), Gavin Jones („Heroes“) und Erik Smaaland („One Last Time“) an „Human“ mitgeschrieben.

Grace Risch arbeitet als Schauspielerin, Sängerin, Songwriterin und Synchronsprecherin.  Sie war zwei Jahre lang eines der Gesichter einer TV-Kampagne von L’Oréal und ist heute Abend in der Folge „Immer am Limit“ von „Notruf Hafenkante“ im ZDF zu sehen. 2016 hat Grace ihre eigene EP „Mücke“ veröffentlicht.

Und bald soll neue Musik folgen, das hat Grace gerade erst per Facebook angekündigt. Allerdings wird sie diese dann unter neuem Namen veröffentlichen – man darf gespannt sein.

Am Wochenende geht es jetzt erstmal darum, ob Grace nun als Songwriterin für Dänemark zum ESC 2020 nach Rotterdam fahren darf. Wie dieses Vorhaben läuft, erfahrt Ihr am Samstag ab 20 Uhr hier auf ESC kompakt in unserem Live-Blog. Stay tuned!


11 Kommentare

  1. sie ist also ‚beteiligt’…soso. Die Information ist leider zu ungenau. Was an dem Song kommt denn von ihr bzw ist von ihr ‚erschaffen worden‘? Wieviel % der eingehenden Tantiemen werden an sie gehen?

    • Ja, stimmt, da hätte Benny echt mal investigativer nachforschen müsse. Ich hätte auch gern gewusst, wie hoch ihre „Notruf Hafenkante“-Gage ist und ob sie an Wiederholungen verdient. Mich hätte auch interessiert, obsie an ihrem Text was geändert hat und somit am Drehbuch beteiligt war.

      Und mal im Ernst:
      DAS IST DOCH WIRKLICH ALLES SCHEISSEGAL OMG!

      • 🙂 also wenn schon denn schon. Sonst ist es keine Meldung wirklich wert. Finde ich. Was hat die da dran geschrieben? Würde mich halt interessieren. Musik, oder Text? Dich nicht. so what 😉
        Bei Notruf gibts für ‚Episoden-Einwegschauspieler‘ so 500 bis 2000 am Tag je Drehtag je nach Marktwert des Schauspielers und Verhandlungsgeschick der Agenturen. Superstars kosten aber noch mehr, die spart man sich da aber…Wiederholungen und ‚ausland‘ bringen dann noch extra Geld (hängt aber von den Verträgen ab, ist nicht immer bei Serien der Fall) Schauspieler sind ‚am Drehbuch‘ nie beteiligt auch nicht bei nachträglichen Änderungen, die ja wenn nur minimal sind. Nur als Drehbuch-Autoren aufgeführte Personen erhalten Vergütung.

      • Wie ernst du das alles nimmst…
        Ich kenn mich damit selbst ganz gut aus, trotzdem danke für die Infos.

        Es ist auch scheißegal, ob das alles für mich persönlich interessant ist oder nicht. Was ich sagen wollte, ist: das ist hier kein Purlitzer-Preis-Blog. Das machen Benny & Co. gewissermaßen nur für sich selbst. Sie teilen ihr Hobby mit uns und informieren uns in ihrer Freizeit mit Artikeln zum ESC. Nicht mehr, nicht weniger. Benny wird sicher nicht die Zeit haben, um zu recherchieren, wie Frau Risch ihre Tantiemen an irgendeinem Song verhandelt hat. Solche detaillierten Infos kannste von einem ehrenamtlich gestalteten Blog halt echt nicht erwarten. Und ich bezweifele, dass du solche Infos überhaupt irgendwo bekommst.

  2. So nach und nach und immer schneller rollen jetzt die Songs vom Länderband und irgendwie habe ich immer mehr den Eindruck, dieser Jahrgang, das ist irgendwie nichts. Zu viel Mittel- und Gleichmass. Trotz der gegenwärtigen Hochjubelei Stangenware , die nach kurzer Halbwertszeit wieder in der Versenkung verschwinden wird. Selbst die sogenannten schrägen Songs wie die von Island wirken nur krampfhaft originell. Schade um die Tschechen, dass sie „We all poop “ nicht geschickt haben. Das wäre es gewesen.

    • „Zu viel Mittel- und Gleichmaß“. Ich frage mich da immer, was Eurovision-Fans als „non-Mainstream“ haben wollen. Krass gesagt: den Rapper mit tanzenden Pinguinen oder die R’n’B-Künstlerin mit Luftakrobatik? Ich würde mir nach den „besonderen“ Siegern 2016 bis 2018 und der hervorragenden Ballade 2019 mal wieder einen „normalen“ Uptempo-Song wünschen, der dann auch international ein Hit wird und zum Ansehen des Contests beiträgt. Also eine ähnliche Strahlwirkung wie 2015, wobei wir da ja auch noch die besondere Bühnenshow hatten. Aber seit 5 Jahren hat kein Uptempo-Popsong mehr gewonnen (2018 klammere ich aufgrund verschiedener Polarisierungsaspekte bewusst aus). Das würde dem ESC mal wieder guttuen, finde ich. Stichwort „Freakshow“.
      Und sorry für das Statement, aber auf der anderen Seite: wo sollte ich ein Plädoyer für gute Popmusik halten, wenn nicht unter einem „Satellite“-bezogenen Artikel? 😀
      Jetzt ducke ich mich schnell vor dem vorhersehbaren Shitstorm, ich würde damit den ESC ruinieren 🙈🙉🙊 Aber es muss wirklich nicht jedes Jahr der Feuerschlucker im Duett mit der Hundedressur gewinnen. Bewusst überspitzt metaphorisiert…

      • Ein tolles Statement! Kann ich so nur unterschreiben!
        Mir geht das auch auf die Nerven, dass jeder Song, der anders klingt, hochgejubelt wird, nur weil es anders klingt. Und gute „normale“ Songs werden als „generic“ abgestempelt und verrissen.
        Dieses Schwarz-Weiß-Denken geht mir in unserer heutigen Zeit in vielen Dingen auf den Keks – nicht nur beim ESC.

      • Zumal der Jahrgang bis jetzt qualitativ auch nicht wirklich schlecht ist. Ich persönlich finde ihn auf jeden Fall besser als bspw. 2016 und 2019.

  3. Human ist eine tolle Nummer, trotz des von der Wortanzahl sagen wir mal überschaubaren Refrains. 12 Points to Denmark!
    Ich gehe aber davon aus, dass sie Yes schicken werden. Wäre auch nicht schlecht, aber kein Vergleich zu Human.

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