Schweiz: Der Beitrag von Gjon’s Tears für den ESC 2021 wird im März veröffentlicht

Bild: SRF

Schon im November haben wir darüber berichtet, dass Gjon’s Tears aus der Schweiz seinen Beitrag für den Eurovision Song Contest 2021 gefunden hat. Im Dezember dann hat das Schweizer Fernsehen SRF auch einige Details dazu bekanntgegeben, wie das Lied für Rotterdam ausgewählt wurde. Seit heute nun wissen wir auch sicher, was wir bereits vermutet haben: Der Schweizer Beitrag für den ESC wird auch in diesem Jahr wieder im März veröffentlicht. Das wurde heute über den offiziellen Eurovision-Twitter-Kanal des SRF vermeldet.

Zugegeben, diese Nachricht hat nun nicht gerade einen „Breaking News“-Wert, aber wir springen doch gerne über jedes Stöckchen, dass uns aus Deutschland, Österreich und/oder der Schweiz hingehalten wird. Außerdem sind wir natürlich sehr gespannt, wie das neue Lied von Gjon klingen und ob er sich damit wieder zu einem Favoriten mausern wird.

Bekannt wurde Gjon Muharremaj durch seine Teilnahmen an „Albania’s Got Talent“, „Die grössten Schweizer Talente“ und der französischen Version von „The Voice“. Gjon ist 22 Jahre alt und kommt aus Broc im Kanton Fribourg. Er sollte die Schweiz eigentlich mit „Répondez-moi“ im zweiten Halbfinale des ESC 2020 am 14. Mai in Rotterdam vertreten und hatte sich vor der Absage zu einem echten Favoriten auf den Sieg gemausert. Gjon lag in den Wettquoten zwischenzeitlich sogar auf Platz 2, am Tag der ESC-Absage auf Platz 3. Bei unserem letztjährigen Adventskalender habt Ihr „Répondez-moi“ auf Platz 12 der besten DACH-ESC-Beiträge aller Zeiten gewählt.

Gjon hat im vergangenen Jahr – wie wir bereits berichtet haben – mit unterschiedlichen Komponisten, Textern und Produzenten zusammengearbeitet, um den – wie er es formuliert – schönsten Song zu schreiben. In diesem sogenannten Songcamp sind schließlich 13 potenzielle ESC-Beiträge entstanden, die in der Schweiz und ganz Europa produziert wurden. Der Schweizer Beitrag für Rotterdam wurde von einem 100-köpfigen Zuschauer-Panel und einer 20-köpfigen internationalen Expertenjury ausgewählt. Das genaue Verfahren haben wir hier beschrieben.


17 Kommentare

  1. Da ja jetzt Thomas Schreiber ausscheidet, wollen wir nicht den Thomas Schreiber Award ins leben rufen, der jedes Jahr an den Sender geht, dessen Auswahlprozess am wenigsten Transparent ist? Ich nominiere für dieses Jahr den NDR.

    • Die Kommunikationsstrategie mag Jahr für Jahr unglücklich bis unmöglich sein, aber was die Transparenz angeht, ist der NDR insgesamt gesehen eigentlich eher ein Positiv-Beispiel unter den ESC-Sendern.

  2. Am 25. wird der deutsche Song veröffentlicht und am Samstag wird nur der Künstler bekannt gegeben. Dann wird es wohl ein bekannter Act sein, denn dann hätten die das an einem Tag gemacht

  3. Ich bin mal auf den Titel gespannt! Letztes Jahr hieß er „Repondez-moi“ und dieses Jahr wahrscheinlich „Posez-moi des questions“ oder so ähnlich.

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