So will Armenien seinen Beitrag für den ESC in Rotterdam wählen

Erste Probe Armenien Srbuk Walking Out ESC 2019
Foto: Thomas Hanses

Die Rückkehr der Vorentscheidung: Um den Beitrag für den nächsten ESC zu wählen, greift die armenische Rundfunkanstalt AMPTV auf den nationalen Vorentscheid mit dem Namen Depi Evratesil zurück.

Vor einigen Tagen bestätigte das Land im Kaukasus erst die Teilnahme am ESC 2020. Der Sender startete mit der Verkündung von Depi Evratesil nun auch gleich das Auswahlprozedere. Laut Reglement dürfen die Interessenten jeweils nur einen Song einreichen. Die Interpreten müssen armenische Staatsbürger sein oder armenische Wurzeln vorzeigen können. Die Sprache des Lieder ist egal, alle anderen Regeln beziehen sich auf die von der EBU bestimmten Bedingungen.

Im Jahr 2017 zog Artsvik im armenischen Vorentscheid das Ticket für Kiev, der Song wurde damals jedoch intern ausgewählt.  Ein Jahr später durften bei Depi Evratesil die Interpreten auch eigene Kompositionen einreichen. Nachdem sich aber der damalige Sieger Sevak nicht für das Finale in Lissabon qualifizieren konnte, wurde der nationale Vorentscheid wieder eingestellt. Nachdem man, nach einer internen Auswahl, in Tel Aviv das schlechteste Ergebnis der Geschichte Armeniens im Contest erzielte, soll nun wieder die Entscheidung öffentlich erfolgen.

Armenien steht unter Zugzwang. Das verfeindete Aserbaidschan konnte den Contest bereits im Jahr 2011 in Düsseldorf für sich entscheiden. Die besten Platzierungen gelangen Armenien im Jahr 2008 in Belgrad mit „Qele Qele“ von Sirusho und im Jahr 2014 in Kopenhagen mit „Not alone“ von Aram MP3. Beide erreichten einen vierten Platz. Zudem werden armenische Beiträge oft von politischen Statements überschattet, die regelmäßig für Kontroverse sorgen.



9 Kommentare

  1. Blasted Mechanism hat in Portugal ein Lied für die VE eingereicht:

    Nicht dies, aber so etwas dürfte uns erwarten , yeah !

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