Spanien: Blas Cantó will 2021 eine komplett neue Richtung einschlagen

Blas Cantó Spanien 2020

Der spanische ESC-Teilnehmer 2020 und 2021 Blas Cantó will nach eigenen Angaben für seinen nächsten Beitrag eine komplett neue Richtung einschlagen. Dies verkündete der 28-Jährige am Donnerstag gegenüber der spanische ESC-Website eurovision-spain.com. Es sei wichtig für ihn, ein neues Kapitel aufzuschlagen und etwas ins Rennen zu schicken, das sich grundlegend von seinem diesjährigen Song „Universo“ unterscheidet. Dafür scheue er auch nicht davor zurück, für ihn neues Terrain zu betreten. Er betonte jedoch auch, dass er sein aktuelles Team im kommenden Jahr beibehalte werde.

„Erwartet keinen Tanz, ich kann nicht tanzen“

„Der Chor bleibt derselbe und das Produktionsteam auch“, sagte Blas. Insofern würde es dann doch wieder Elemente geben, die an „Universo“ erinnern – aber nur so, wie sich Lieder innerhalb eines Albums ähneln können. Eine große Tanznummer wird der Sänger jedoch nicht liefern: „Erwartet keinen Tanz, ich kann nicht tanzen“, scherzte er im Interview. Weiter zeigte er sich sehr zufrieden mit der Arbeit des spanischen Senders RTVE und dem geplante Staging von „Universo“, das weder er noch die Fernsehanstalt verraten wollen. Blas freut sich zudem schon auf das ESC-Alternativprogramm „Europe Shine A Light“, für das er „schon einige Sachen aufgenommen hat“.

Unterstützung von ESC-Stars 

Vor einigen Tagen verriet der Sänger, dass er unter Panikattacken leide und dies der Grund sei, warum er nicht in der Lage gewesen ist, bei der „PrePartyES at Home“ aufzutreten. Unbeachtet davon hatten spanische ESC-Fans im Vorfeld eine regelrechte Hexenjagd auf Blas Cantó veranstaltet, die damit endete, dass Blas seinen Twitter-Account löschte.

Zu seinem aktuellen Gesundheitszustand wollte der Sänger in dem neuen Interview nicht viel verraten. Er erzählte aber, dass ESC-Teilnehmer des aktuellen Jahrgangs wie The Mamas aus Schweden oder die bulgarische Sängerin VICTORIA sich bei ihm gemeldet hätten. Außerdem bekam er Unterstützung von ehemaligen spanischen Vertretern wie Pastora Soler (2012), mit der er vor kurzem ein Lied veröffentlicht hat, Miki (2019) oder Edurne (2015).

Was glaubt Ihr, ist es eine gute Idee, wenn Blas im nächsten Jahr einen anderen Musikstil ausprobiert? Oder trauert Ihr „Universo“ hinterher?


12 Kommentare

  1. Das kann nur gut sein; der diesjährige Song war Zeugs, das in Spanien als Hintergrundmusik im Radio läuft. Da er sagt, es werde keine Dance numero, dann hoffentlich auch kein Bailando/Bailamos/Vamos a bailar.

  2. Also ich bin da sehr gespannt. Ich denke er kann bei einer guten Ballade mit seiner Stimme glänzen. Ich kann mir aber aber auch Reggae oder Latinopop vorstellen. Was neues ausprobieren ist in jedem Fall keine schlechte Entscheidung

  3. Ich fand „Universo“ ja den besten spanischen Beitrag seit Ruth Lorenzo (ich muss nochmal „Dancing In The Rain“ loben, das ist absolute Königsklasse ^^), d.h. NOCH besser halte ich nächstes Jahr gar nicht aus xD Ich freue mich auf Blas Canto 2021!

  4. Da in Spanien Live Auftritte auf Monate, so wie es derzeit aussieht nicht möglich sein werden, wird das für Blas Canto womöglich schwierig mit egal welcher Musik Geld verdienen zu können. Wenn ich so auf die spanischen Hitparaden schaue sind dort an die 90% durch Südamerikaner belegt. Nur eine kleine Handvoll spanischer Acts kann sich dieser Konkurrenz noch erwehren. Der Rest kann bestens in der zweiten und dritten Reihe firmieren. Ohne die wichtigen Einnahmen aus den Konzert-Live-Auftritten und übrigens Fernsehauftritten reicht es für die meisten selbst sogar recht bekannten spanischen Musikacts nicht aus ihren bisherigen Lebensstandard halten zu können. In nicht wenigen Fällen dürften die Einbußen so hoch sein, dass ‚Umzüge zurück ins Kinderzimmer‘ nicht auszuschliessen sind.

    • Da kennt sich jemand aus, wahnsinn, Hut ab!🙂.

      P. S: Im Moment ist es leider für alle Künstler, wie eigentlich für alle Selbständigen, schwer, finanziell über die Runden zu kommen. Hoffen wir auf bessere Zeiten.

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