Spotify: Das sind die meistgestreamten ESC-Songs 2020

Der Eurovision Song Contest in Rotterdam mag abgesagt sein. Die 41 Song, die dafür vorgesehen waren, werden aber natürlich weiter fleißig gehört – und das heißt oft auch gestreamt. So wie über die ESC-kompakt-Playlist auf Spotify.

Der Streaming-Dienst hat sich pünktlichen zum eigentlichen ESC-Termin die Streams der Songs angeschaut und ausgewertet. In Deutschland liegt dabei – nicht ganz überraschend, aber doch erfreulich – Ben Dolic an der Spitze, vor Daði Freyr aus Island und The Roop aus Litauen.

Die Top 10 der in Deutschland auf Spotify meistgestreamten Eurovision-Songs 2020:

1. Deutschland – “Violent Thing” von Ben Dolic, B-OK
2. Island – “Think About Things” von Daði Freyr Pétursson
3. Litauen – “On Fire” von The Roop
4. Australien – “Don’t Break Me” von Montaigne
5. Norwegen – “Attention” von Ulrikke
6. Bulgarien – “Tears Getting Sober” von Victoria
7. Schweden – “Move” von The Mamas
8. Schweiz  – “Répondez-moi” von Gjon’s Tears
9. Dänemark – “Yes” von Ben & Tan
10. Griechenland – “SUPERG!RL” von Stefania

Die Hitlisten von Google und Spotify waren in der Vergangenheit durchaus Indikatoren für das Abschneiden bei der eigentlichen Show. Möglicherweise ist das ein Fingerzeig für den Ausgang des „deutschen“ Finales am Samstag in der ARD. Wenn Du Deinen Tipp für die Show noch nicht abgegeben hast, kannst Du das hier nachholen.

Neben der Auswertung für Deutschland wurde auch geschaut, welche Songs international am häufigsten gestreamt wurden. Und auch dort liegt Ben Dolic auf Rang 3!

Die Top 10 der weltweit auf Spotify meistgestreamten Eurovision-Songs 2020:

1. Island – “Think About Things” von Daði Freyr Pétursson
2. Litauen – “On Fire” von The Roop
3. Deutschland – “Violent Thing” von Ben Dolic, B-OK
4. Australien – “Don’t Break Me” von Montaigne
5. Norwegen – “Attention” von Ulrikke
6. Schweden – “Move” von The Mamas
7. Bulgarien – “Tears Getting Sober” von Victoria
8. Schweiz – “Répondez-moi” von Gjon’s Tears
9. Dänemark – “Yes” von Ben & Tan
10. Israel – “Feker Libi” von Eden

Und weil Statistik dann doch auch so viel Spaß macht, kommen hier noch die Auswertungen über die meistgestreamten ESC-Sieger-Songs und ESC-Gewinner*innen aller Zeiten.

Die Top 10 der beliebtesten Eurovision-Siegersongs aller Zeiten auf Spotify:

1. “Euphoria” von Loreen (Schweden 2012)
2. “Heroes” von Måns Zelmerlöw (Schweden 2015)
3. “Arcade” von Duncan Laurence (Niederlande 2019)
4. “Waterloo” von ABBA (Schweden 1974)
5. “Toy” von Netta (Israel 2018)
6. “Satellite” von Lena (Deutschland 2010)
7. “Only Teardrops” von Emmelie de Forest (Dänemark 2013)
8. “Fairytale” von Alexander Rybak (Norwegen 2009)
9. “Amar pelos Dois” von Salvador Sobral (Portugal 2017)
10. “Fångad av en stormvind” von Carola (Schweden 1991)

Die Top 10 der meistgestreamten Eurovision-Gewinner*innen aller Zeiten:

1. ABBA
2. Céline Dion
3. Lena
4. Katrina & The Waves 
5. Måns Zelmerlöw
6. Loreen
7. Carola
8. Sertab Erener
9. France Gall
10. Secret Garden

Überraschen Dich die Ergebnisse? Diskutiere gern unter diesem Artikel! 


11 Kommentare

  1. Super, dass gjon zwei mal in den top10 ist. Mit einem song, der wahrlich nicht massentauglich, mainstreamig oder hitparadentauglich ist. Freut mich ungemein.

  2. Aber weder Australien, Norwegen noch Griechenland haben es am Samstag in die ESC 2020 Show geschafft? Ob das wohl an dem 100 köpfigen Panel lag?

  3. Die Ergebnisse sollte man nicht zu hoch hängen. Beste Beispiele sind doch Australien und Norwegen, welche nicht im deutschen Finale stehen (ich vermisse beide) und bei den Schweden keinen Televotingpunkt bekommen haben. Bei Spotify stehen sie dafür auf 4 und 5.
    Und am Ende machen bei Spotify wenige Länder einen übergroßen Anteil der Streams aus, so dass Ben hier wahrscheinlich besser wegkommt als er es beim ESC gekommen wäre.
    Zumindest würde ich festhalten, dass die kleinen Länder Island und Litauen dieses Jahr vieles richtig gemacht haben, wenn sie in Fankreisen (und die machen immer noch den Großteil der ESC-Streamabrufe aus) so weit vorne liegen.

  4. Habt ihr nicht UNO vergessen?

    Little Big liegt zumindest bei meinem Account mit 3 Mio vor Ben Dolic und the Roop (je ca. 2,6 Mio)
    Oder sind das nur die deutschen Zahlen?

  5. In beiden Fällen ist Deutschland ziemlich weit vorne. Zumindest das Interesse am Deutschen Song wäre vorhanden gewesen. Scheiß EBU. Mit einem bisschen guten Willen hätte man einen ESC ohne Publikum durchziehen können. Und man hätte sich diese elende Ersatzshow sparen können. Man hätte den ESC auch verschieben können auf Juli oder September. Nein er musste ja ganz abgesagt werden müssen. Es hätte viele Möglichkeiten gegeben, man hat sich für die bequemste entschieden.

    • Ist es nicht die Sch***-EBU, die uns seit 1956 mit dem Song Contest versorgt? Oder habe ich da etwas falsch verstanden – ich hielt die EBU immer für die Repräsentanten des Guten. So kann man sich irren.

  6. Ich hege da meine Zweifel, ob die Liste „Die Top 10 der beliebtesten Eurovision-Siegersongs aller Zeiten auf Spotify“ so stimmen kann. Gleiches gilt auch für „Die Top 10 der meistgestreamten Eurovision-Gewinner*innen aller Zeiten“. Loreen müßte bei letzerer doch höher als der unwürdige Gewinner des Jahres 2015 stehen? Bestimmt hat da das Management dieses Schwachmaten nachgeholfen. Es gab ja schon einmal einen Skandal in dieser Hinsicht, ich sage nur Gracia Baur.

    • Was Du nur gegen den Mans Zelmerlöw hast😀. Ist doch ein fescher junger Mann…Sein Song, na ja, ohne die Strichmännchen hätte er wohl nicht gewonnen🙂.

      • Ganz ehrlich, da würde ich mir lieber Luca Hänni oder Sergey Lazarew oder Uku Suviste schnappen, denn die haben Charisma!

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