S!sters und Luca Hänni drehen auf Gran Canaria für den ZDF-Fernsehgarten

S!sters Eurovision Deutschland ESC 2019 NDR/Hendrik Lüders
Bild: NDR/Hendrik Lüders

Wie Schlagerplanet heute berichtet, befinden sich S!sters aktuell auf Gran Canaria, um in einer Folge von „Fernsehgarten on Tour“ aufzutreten. Das bestätigen auch die Storys von Carlotta und Laurita auf Instragram. Traditionell kommen die ersten Fernsehgarten-Sendungen der Saison nicht live aus Mainz, sondern werden auf den Kanaren aufgezeichnet und später als Saison-Auftakt ausgestrahlt.

S!sters Deutschland ESC 2019 Eurovision
Bild: NDR/Hendrik Lüders

Laut dem Portal sollen die deutschen ESC-Teilnehmerinnen, die kürzlich auch ihre neuen Pressefotos veröffentlicht haben, schon in der heutigen Aufzeichnung vor der Kamera gestanden haben. Die Sendung selbst wird voraussichtlich am 14., 21. oder 28. April ausgestrahlt (stay tuned!).

S!sters Deutschland ESC 2019 Eurovision
Bild: NDR/Hendrik Lüders

In den insgesamt drei Sendungen, die auf der Gran Canaria aufgezeichnet werden, wird neben den letztjährigen Teilnehmern Cesár Sampson und Netta übrigens auch der diesjährige Teilnehmer aus der Schweiz, Luca Hänni, auftreten. Die ehemaligen Vorentscheidungsteilnehmer Marquess sollen laut Schlagerplanet sogar in zwei Sendungen zu sehen sein.

Luca Hänni Eurovision Song Contest 2019
Bild: SRF/Lukas Maeder

Geballte ESC-Power also in diesem Jahr bei „Fernsehgarten on Tour“. Wir halten Euch hier natürlich über die Ausstrahlungstermine auf dem Laufenden.



49 Kommentare

  1. Ich denke ja immer noch, dass wir hier eine sehr kluge Strategie erleben. Laaaange unter dem Radar bleiben, spätes Video und bei den Rehearsals geht es steil nach vorne! Und echt: Bitte, Luca ist ja echt niedlich, aber Latin-Lover ist absolut definitiv null authentisch. Platz 12.

  2. Großartig andere Möglichkeiten zur Promo fallen mir für die zwei auch nicht ein. Mit der Sendung ist man schon ziemlich in deren Zielgruppe drin.

    • Echt jetzt, Jorge? Es nervt mich langsam total, dass wir es nicht schaffen, den Song zu unterstützen, den die meisten Zuschauer gewählt haben. Zwei tolle Sängerinnen, die einen anspruchsvollen Song performen, der sofort funktioniert. Aber Mimimi, ich wollte was anderes.

      • Aber warum sollte man Sisters unterstützen, wenn man den Beitrag nicht mag? Nur weil da SchwarzRotGold draufsteht? Das wäre doch fürchterlich unaufrichtig.

      • Wenn Du Song nicht magst, musst du es nicht. Die Mädels sind trotzdem sehr talentiert und verdienen etwas Rückhalt

      • Mit der Dunkelhaarigen kann ich ganz gut leben, aber Carlotta wirkt auf mich wie eine Kreuzung aus verzogener Göre und Sexpuppe (nicht dass ich mit Letzterem Erfahrung hätte …). Und der deutsche Beitrag wird in den internationalen Foren einfach ignoriert. Das signalisiert immer Alarmstufe rot. 🙁

      • Was hast du denn für ein Problem? Was hat das mit den beiden zu tun? Die zwei haben das Voting gewonnen und Ende – Eine Rückabwicklung der Wahl fordern andere Leute.

        Wenn du dich für zweckgebundene Zuwendungen, die wie gemacht für solche Unterhaltungssendungen sind, ins Zeug legst – nur zu! Ich persönlich brenne dann wieder, wenn dt. ESC-Beiträge auch mal andere Gruppen ansprechen, nicht durch solche Sendungen geschleust werden müssen und nicht auf ESC getrimmt werden.

  3. Fernsehgarten? Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Wer schaut das denn? ESC braucht in Deutschland ganz dringend ein Rebranding. Wir sind nicht mehr in den 70ern …

    • Ich schaue mir den ZDF-Fernsehgarten gerne an und Andrea Kiewel macht das super! In dieser Show sind auch schon einige ehemalige ESC-Teilnehmer aufgetreten, wie z. B. Elaiza, Ilse de Lange, Guildo Horn, Johnny Logan, Michelle, Mary Roos, Cesar Sampson, Münchener Freiheit, Kate Ryan, Nicole, Il Volo, Olsen Brothers, Joy Fleming und Ann Sophie, um nur einige zu nennen!

      • Du bist der erste Mensch in meinem Leben, der den ZDF-Fernsehgarten sieht. (Macht den Mahmood: *clapclap*) 🙂

      • Ich guck auch den Fernsehgarten, sofern ein Künstler auftritt der mir zusagt. Nicht zu vergessen, war Margaret Berger zwei Tage nach dem ESC damals auch direkt im Fernsehgarten zu sehen.

    • @togravus: Um dich mal richtig heftig zu schocken: Sogar ich habe mit meinen 22 Jahren schonmal den Fernsehgarten gesehen! Und ich gucke gerne Auftritte von Sängern dort auf YouTube. Bsp. Levina 2017 oder Anastacia 2018 😁

      • Kein Problem, aber meine Eltern (beide 78 Jahre alt) würden mich enterben, wenn ich den Fernsehgarten sehen würde. 😉 🙂
        Meine Eltern waren in den 60ern die BaWü-Meister im Rock ’n‘ Roll tanzen. 🙂

      • quod erat demonstrandum 🙂
        Deine Tante heißt nicht zufällig Gertrud? 😉

    • Dabei war der ESC in den Siebzigern noch cool, momentan sind wir wieder in den tristen siegelesken Zeiten vor Guildo Horn angekommen und anscheinend haben es viele noch gar nicht bemerkt.

      Laß Dich nicht unterkriegen, Du hast ja Recht mit Deinen Ansichten !

      • Naja, ganz so schlimm ist es aber nicht. Der ESC 1997 hatte in Deutschland nur knapp 4 Millionen Zuschauer. Für den Samstagabend wäre das heute noch eine schlechte Quote, damals muss eine absolute Katastrophe gewesen sein. Davon sind wir im Moment noch weit entfernt. Auf dem eurovision de-Youtubekanal hat der Mitschnitt von ULfI immerhin nach gut einem Monat fast doppelt so viele Klicks wie ULfL nach über einem Jahr, von daher würde ich eher sagen wir sind zur Zeit etwas über dem Prä-Lena-Niveau.
        Die Zeiten, in denen mangels Alternativen halb Deutschland den ESC guckt, sind aber so oder so vorbei.

      • Wenn ich DACH abziehe, sind die 90er eigentlich mein Lieblingsjahrzehnt beim ESC.

      • Mir ist aufgefallen, dass das Adjektiv „siegelesk“ hier ganz offensichtlich gern benützt wird, um Missfallen einem Song gegenüber auszudrücken, es also für etwas Negatives stehen soll. Hierzu ein paar Anmerkungen (sorry, das wird jetzt etwas länger):

        Erst einmal möchte ich sagen, dass ich zu meinen Grand-Prix-Anfangszeiten in den 80ern, als Siegel doch sehr dominant war, kein großer Fan von ihm war (ich war z.B. empört, dass so etwas wie „Tingel-Tangel-Mann“ auf Platz 3 einer VE kommen konnte). Da war mir aber noch nicht klar, dass auch Meisterwerke wie z.B. „Papa Pingouin“ aus seiner Feder stammen.

        So richtig schätzen gelernt habe ich ihn erst, als seine Dominanz nicht mehr selbstverständlich war und vor allem als Stefan Raab das Ruder übernahm, der ja oft auch als Gegenpol zu Ralph Siegel beschrieben wurde (auch wenn die 90er in der Tat etwas eintönig waren, war für mich die „Übernahme“ durch diesen alte-Omas-auf-Viva-Veräppler mit seinen dämlichen Kompositionen und öfters mal auch andere Menschen runtermachenden „Texten“ damals durchaus ein Schock). Natürlich war auch danach nicht alles, was Siegel komponiert hat, toll, aber wenn „Crisalide“ „siegelesk“ ist, dann ist „siegelesk“ eine riesige Auszeichnung.

        So, wie „siegelesk“ hier benutzt wird, würde ich drei Bedeutungen unterscheiden:

        1. Als Ausdruck dafür, dass man Ähnlichkeiten zum Stil Ralph Siegels heraushört
        2. Als Synonym für „altmodisch“, „überholt“
        3. Als Begriff für die Dominanz eines Mainstreams, der jede Art von Innovation lähmt (so
        verstehe ich zumindest Mariposas aktuellen Kommentar)

        Ich möchte nicht abstreiten, dass für manche Siegel-Gegner 1, 2 und 3 mehr oder weniger dasselbe sein könnte.

        Zu 3. und zu Mariposas Kritik: Ich finde es auch nicht schön, wenn einfallslose Musiktitel dominieren, die man so ähnlich schon 100mal gehört zu haben meint und ich freue mich meist auch über Titel, die vom aktuellen Mainstream abweichen (wobei ich eher von „Mainstreams“ sprechen würde, die EINE Richtung, die alles dominiert, gibt es nicht).

        Meine These ist, dass „siegeleske“ Titel (im Sinne von Bedeutung 1) zur Zeit alles andere als Mainstream sind, man hört solche Titel kaum noch. Von daher sehe ich es als ein Teil von „Vielfalt“ an, wenn „siegeleske“ Titel nicht ganz vom ESC verschwinden. In diesem Sinne freue ich mich auch über „Sister“, denn da höre ich in der Tat ein paar „siegeleske“ Elemente heraus. Im Übrigen passiert es selten genug noch, dass eine Gruppe (oder eben ein Duo) extra für den Grand Prix zusammengestellt wird, also auch das ist eine Rarität, über die ich höchst entzückt bin!

        So, jetzt bin ich fertig mit meinem Roman. Irgendwie klappt das mit dem Vorsatz, mich mit dem Schreiben etwas zurückzuhalten, noch nicht so ganz 🙂

      • Oh, der Thread hier wird wohl gerade etwas unübersichtlich. Mein Kommentar von gestern Abend (in dem ich den Vorsatz, weniger zu schreiben, verkündet habe) erscheint erst NACH meinem Roman von gerade eben, der diesen Vorsatz verletzt! So, und jetzt schalte ich wirklich den Computer aus …

    • Den Fernsehgarten ist zwar auch nicht so mein Ding, aber auf jeden Fall scheinen da noch genug Leute einzuschalten, sonst gäb’s diese Sendung wohl nicht mehr. Warum sollten die Zuschauer dieser Sendung nicht auch in den Genuss eines Eurovisionsbeitrages kommen? Und wozu überhaupt ein Rebranding – Du willst doch nicht etwa die treuen Grand Prix Fans der 70er vertreiben wollen (bzw. der 80er, da würde dann auch ich dazu gehören)? Dagegen setze ich ein „Es lebe der gute alte Schlager-Grand-Prix!“ 😉

      So, und jetzt geh‘ ich auch schlafen und nehme mir vor, in den nächsten Tagen weniger zu schreiben (das ist halt noch die Anfangseuphorie darüber, dass ich dieses spannende Forum entdeckt habe).

  4. Oh, jeder postet jetzt seine persönliche Fernsehgartenstory 🙂 … Natürlich gibt’s Videos von Auftritten, die man anklicken kann. No prob. Die Frage ist auch nicht, ob man sich dafür schämen muss, sich dort unterhalten zu fühlen. Es ist eben Mix aus Smalltalk und seichtem Angebot.

    Wenn schon die läppische Aussage, dass der Fernsehgarten für die ESC-Produktion eine der wenigen Optionen ist, Kontroversen entfacht, wird’s die kommenden Wochen sehr lustig hier.

    • Sorry, ich wollte Dich gestern nicht blöd anmachen. Ich war nur einfach etwas traurig, dass unser Beitrag hier so schlecht ankommt. Das ist dann leider mal bei Dir gelandet.

      • Geht klar & Danke. Über die Mädels selbst ziehe ich auch nicht her. Der Song ist etwas Jury-gefällig, die Produktion nicht so mies, sehe nur kein Leben neben dem ESC.

      • Traurig darüber bin ich auch (aber vielleicht aus anderen Gründen) – auch wenn man sogar sagen muss, dass der Beitrag hier sogar noch am besten ankommt. Ich persönlich habe dieses Jahr leider die schlimmsten Befürchtungen, es sei denn der Performance wird noch irgendwas hinzugefügt was positive Aufmerksamkeit erregt. Aber das hat Herr Schreiber ja im Grunde schon fast ausgeschlossen…

  5. Üben für Tel Aviv können sie da leider nicht viel, da Vollplayback, aber immerhin ein wenig Bühnen- und TVluft schnuppern
    Das Format mag eher die etwas ältere Generation ansprechen, aber auch die schaut den ESC noch ganz fleißig und Michael Schulte ist ja letztes Jahr in dieser unsäglichen Florian Silbereisen Show aufgetreten bzw gegen César Sampson „angetreten“, da ist mir ja der Fernsehgarten noch deutlich sympathischer…

    Übrigens ist auch Il Volo dabei, also die beiden können ein paar ESC-Bekanntschaften machen bevor es zu den Prepartys geht…

    Liebe Blogger: Wisst ihr obs bei Amsterdam und Madrid bleibt (London geht ja leider nicht) oder ob noch Riga und/ oder Moskau dazukommt/ dazukommen?

    • Am Samstag ist die erste Liveshow und ich bin mal gespannt, ob er eine Runde weiterkommt oder unter den beiden Teilnehmern ist, die ausscheiden werden.

  6. Ich bin nur überrascht welche Seiten (Schlagerplanet!) Benny alles kennt.
    Oder hast du eine Google-Suche mit allen Teilnehmernamen laufen?

  7. Joah, „nette“ Bilder soweit – ICH PERSÖNLICH frage mich trotzdem weiterhin, woher auch nur ein einziger Punkt für die S!sters kommen soll, daran dürfte auch kein Auftritt im Fernsehgarten etwas ändern.

    Und um das nachzuschieben – mal wieder können die Interpreten da am wenigsten für. Auch wenn „Sister“ einen guten Text und eine in Teilen interessante und nicht beliebige Songstruktur besitzt, ist es leider (mal wieder (!)) völlig outdatet und glatt produziert – und wirft damit das neue Konzept, dass ja angeblich nach Ecken und Kanten gesucht hat, in den Müll…

    • „Ecken und Kanten“ werden zwar von vielen Fans gefordert, was den deutschen Teilnehmer bzw, bereits die Vorauswahl angeht (ganz besonders auch von mir). Aber bei Schreiber stößt man ja damit auf taube Ohren. Jetzt gibt es erneut „ein Song unter vielen“, dem eben schlicht das Besondere fällt.

Schreibe eine Antwort zu Dina Antwort abbrechen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.