Tom Leeb tritt beim ESC 2021 nicht für Frankreich an

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Tom Leeb wird nicht für Frankreich am Eurovision Song Contest 2021 teilnehmen. Das berichtet die ESC-Fanseite Eurovoix mit Bezug auf die französisch-sprachige Seite Eurovision-fr.net. Schuld sei – wie auch schon beim zyprischen Teilnehmer Sandro – ein voller Terminkalender und andere Verpflichtungen für das kommende Jahr.

Der französische Sender France 2 hat sich bislang nicht offiziell dazu geäußert. Entsprechend ist auch unklar, ob es nach der internen Nominierung von Tom Leeb in diesem Jahr in der kommenden Saison gegebenenfalls ein Comeback der beliebten französischen Vorentscheidung „Destination Eurovision“ geben wird.

Tom Leebs Beitrag für den Eurovision Song Contest 2020, der erst als „The Best in Me“ veröffentlicht und später zu „Mon Alliée (The Best In Me)“ gerevampt wurde, hat in diesem Jahr die Fan-Community und die Leserschaft von ESC kompakt gespaltet. Die kitschige Schmacht-Ballade in englischer und französischer Sprache wurde von den einen heiß und innig geliebt, von den anderen leidenschaftlich geschmäht. Gleiches galt auch für das mittlerweile wohl legendäre Video mit und auf dem Pariser Eiffelturm. Worin sich aber alle einig waren: An Toms Aussehen wäre eine gute Platzierung in Rotterdam wohl nicht gescheitert.

Nun bekommt Tom also keine zweite Chance beim ESC bzw. wagt keinen zweiten Anlauf. Das ist vor allem deshalb schade, weil es sehr interessant gewesen wäre zu sehen, wie sich der Sänger 2021 mit einem guten selbstgeschriebenen Song geschlagen hätte, der zu seinem sonstigen Repertoire passt.

Tom Leeb ist Sohn des Comedians Michel Leeb und selbst ein Multitaltent, das sich als Sänger, Schauspieler und Komiker betätigt. Im Jahr 2019 veröffentlichte er sein Album „Recollection“, in diesem Jahr erschien die „Extended Version“. Eine Version von Toms Single „Are We Too Late“ wurde bereits über 26 Millionen Mal auf YouTube angesehen. Er tritt auch als Teil eines Komikerduos mit seinem Kollegen Kevin Levy auf. Als Kevin & Tom verfügen die beiden über einen beliebten YouTube-Kanal, der Sketche und Lieder enthält.


40 Kommentare

    • Das ist nur die logische Konsequenz eurer gnadenlosen Objektifizierung. Jetzt habt ihr ihn verschreckt. Ich dagegen habe ihn für seine inneren Werte und sein musikalisches Repertoire verehrt.

      • Mir ging es ja nur um das äußerst hochwertige Lied, das er gesungen hätte. Hab gar nicht wahrgenommen, dass er gut aussieht.

      • Haha haaahaaa hahahaaaa haaa haaa …. haha… hahaaaa haaaaahaaaaa….ha ha ha haaaa….

      • Also nicht umbedingt um sein ganzes musikalisches Rpertoire, aber Deep inside of me war schon bahnbrechend.

  1. Naja, nun sind wir doch mal wirklich ehrlich: Tom Leeb ist kein großes Gesangstalent. Sein „The best in me“ kam im Allgemeinen nicht gut an. Mag der eine oder andere ihn als Sänger bzw. sein Lied gut finden. Für mich kein Verlust für den ESC 2021.

    Für Frankreich die Chance besser zu werden, im Sinne Gesang und Beitrag.

    Für Tom alles Gute!

  2. Hoffentlich kommt Destination Eurovision zurück. Wir brauchen für den nächsten SCC jeden Vorentscheid, den wir kriegen können!

  3. Ich glaube ja, der wahre Grund für die Absage war, dass das Produzententeam kein ebenbürtiges, episches Stück gleicher poetischer Tragweite in der Schublade hatte.^^

    Egal, das metallisch-phallische Nationalsymbol wird auch in 2021 wieder steil, senkr, aufrecht im Videoclip stehen.

  4. Das war mir schon klar, weil wir beide genau in dieser Woche ein Ferienhaus in St.Tropez angemietet haben. „Ich oder der Grand Prix !“ – und er hat sich genau richtig entscheiden.

  5. Danke für das geäußerte Mitgefühl. Das Wichtigste ist ja, dass mir niemand das Lied nehmen kann – und schon gar nicht in der ersten Fassung!

  6. Als Fan des diesjährigen Beitrags finde ich das sehr schade. Fühl‘ Dich umarmt, Douze Points 😀
    Jetzt muss es Emmanuel Moire richten.

  7. Schade. Ich würde gerne alle 2020-Künstler nächstes Jahr wiedersehen, ganz gleich ob ich Ihre diesjährigen Beiträge mag oder nicht

  8. Ich fürchte ja eher, dass ihm der BLMA-Award dergestalt zu Kopf gestiegen ist, dass man sich mit F2 finanziell nicht mehr einigen konnte. Noch ein Sternchen das durch den schnellen Ruhm zu verglühen droht …

    • Ich glaube, er ist schon längst mit Thomas S. aus H. an der E. im Gespräch und wird bald auf dem Brandenburger Tor stehen, um ein Lied mit deutsch-englischem Text zu singen.
      Man darf diese großen Künstler einfach nicht zu schnell abschreiben.

  9. Ich bekomme beim Eröffnungsbild ja sehr starke Benny-Vibes. Aber liegt das jetzt nur an der Brille, dem sympathischen Lächeln oder doch der gleichwertigen Ästhetik? #LostTwin #BrotherfromanotherMother 😀

  10. Schade, Tom hätte Blog Geschichte schreiben können, in dem er zweimal in Folge Best Male Looking Artist wird 🙁

    Team You are the best in me und Team Eiffelturm lässt sich nicht unterkriegen. Tom und sein Lied bleiben uns ja immer erhalten, yeah 🙂

    • Na ja, in einem Jahr kann hinsichtlich Altersfältchen und Orangenhaut viel passieren. Außerdem drohen psychische Malaisen: auch ich kam mit meinem Titel des „best looking man“ nicht zurecht. Immer nur wegen meiner Schönheit geliebt zu werden ! Da habe zum Alkohol gegriffen, um den Schmerz zu betäuben.

  11. Wenn dafür déstination eurovision wieder kommt, hab ich kein problem damit. Er wäre eh mit einem song gekommen, der nicht ansatzweise an „best in me“ herangereicht hätte.

  12. Gott sei dank. Vivre La France. Und bitte nie wieder bei Schweden nach dem französischen Song suchen. Ihr habt genug gute Chansonschreiber.

  13. Es ist immer schade, wenn Künstler*innen aus 2020 keine neue Chance bekommen. Besser als es an den persönlichen Geschmack zu klammern (also z. B. so: „Die Mamas waren so klasse, wie kann Schweden nur? Aber Frankreich war furchtbar, also gut so!“).
    Destination Eurovision wäre natürlich trotzdem schön, weil VE.
    Und wenn ihr doch nur nach meinem persönlichen Geschmack fragt: nominiert Indila intern („Dernière Danse“). Die wollte ich schon dieses Jahr 💜

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