TV-Quoten: FreeESC verliert 2021 viele Zuschauer – trotz fehlender ESC-Konkurrenz

Bild: ProSieben/Willi Weber

Das hatte sich ProSieben wohl ganz anders vorgestellt. Im letzten Jahr siegte der Free European Song Contest quotenmäßig zumindest in der jungen Zielgruppe gegen die ESC-Ersatzveranstaltungen „Eurovision Song Contest 2020 – das deutsche Finale live aus der Elbphilharmonie“ und „Eurovision: Europe Shine A Light“. In diesem Jahr gab es zwar zum Beispiel Showkonkurrenz mit „5 gegen Jauch“ und „Dalli Dalli“ sowie im NDR den Film „Udo Lindenberg – Keine Panik und immer mittendrin“, allerdings keinen direkten Mitbewerber in Sachen Musikshow. Trotzdem konnte sich der FreeESC nicht einmal auf dem Vorjahresniveau halten, sondern war im Gegenteil weit davon entfernt.

Insgesamt schalteten im Durchschnitt überhaupt nur 1,38 Millionen Zuschauer die von Stefan Raab verantwortete Sendung ein, im vergangenen Jahr waren es noch 2,57 Millionen gewesen. Damit sank auch der Marktanteil von 9,6% auf 4,5%.

Auch die Zuschauer aus der jungen Kernzielgruppe liefen dem FreeESC in diesem Jahr scharenweise davon: In der Altersgruppe zwischen 14 und 49 Jahren halbierten sich die Zahlen annähernd. 1,54 Millionen Zuschauer sahen im vergangenen Jahr die erste Ausgabe der Musikshow, in 2021 sind davon nur noch 0,76 Millionen übrig geblieben. Beim Marktanteil entspricht das einem Rückgang von 19,2% auf 11,8%.

Auch wenn diese Werte über den ProSieben-Senderschnitt lagen, wird man ob das betriebenen (auch finanziellen) Aufwandes (nicht zuletzt der Buchung der Kölner Lanxess Arena und den damit verbundenen mehrtägigen Aufbau- und Probenarbeiten) mit diesen Zahlen sicherlich nicht zufrieden sein. Vielleicht sorgen diese TV-Quoten bei Stefan Raab und ProSieben aber dafür, sich mit verschiedenen Details der Show (Moderationen, Einspieler, Voting, Werbung (während der Show und im Vorfeld), Länge) noch einmal intensiver auseinander zu setzen und für das kommende Jahr Änderungen vorzunehmen – so es denn einen dritten FreeESC überhaupt geben sollte.

Unseren Live-Blog des gestrigen Abends könnt Ihr hier nachlesen, das Gesamtergebnis des Free European Song Contest 2021 hier.


29 Kommentare

  1. Mich würde ja bezügliche finanziellem interessieren wie viel es für Pro7 gekostet hat Amy Macdonald zu buchen, ich mein sie muss danach 10 Tage in karantäne alsooo wenig wird das nicht gewesen sein😂

    • Warum willst du wissen, wieviel Amy MacDonald und ihre Entourage so verdient?
      Wegen einer Quarantäne-Situation nach ihrer Einreise nach Schottland wird sicher auch nicht mehr berechnet, wenn man sie bucht. Auch in Quarantäne können Künstler arbeiten. Wenn sie in dieser Zeit Auftritte gehabt hätte, hätte sie die sicher nicht für einen Auftritt in Deutschland abgesagt.
      Zumal sie selbst ohnehin ein Management haben wird, das gut geplant und organisiert sein wird und ihr deutscher Verlag (so der nicht selbst das Management macht) wird auch ein Wort mitzureden haben, schließlich ist DACH momentan die wichtigste Region für Amy. Hier verkauft sie mehr Einheiten als daheim. Es wird also eine angemessene Gage gewesen sein für einen Top-Act so üblich. Quarantäne-Bonus fließt ganz bestimmt nicht.

  2. Mich interessiert der Free ESC überhaupt nicht, weil er eine rein deutsche Veranstaltung ist, bei der den teilnehmenden Künstlern mehr oder weniger willkürlich verschiedene Fähnchen in den Kopf gepiekst werden.

    • Maximal 1/4 der Songs waren gut bis erträglich. Da kann offensichtlich jeder, dessen Großvater schonmal ’ne Pizza auf der Speisekarte gefunden hat, mit einem Schlager auf billigstem Niveau für Italien antreten. Und diese Punktevergabe der „Juries“ ist absolut der Hit. Und dann zwei Moderatoren, deren „Humor“ man wirklich mögen muss, um ihn zu ertragen. Ich würde dem Free ESC keine Träne nachweinen

  3. Ich freue mich über jede Musikshow, die nicht von Florian Silbereisen moderiert wird und keine Castingshow ist. Das Grundkonzept finde ich auch nicht uninteressant, so etwas in der Art könnte ich mir auch als VE-Konzept vorstellen.
    Okay, diese Zwischenfilmchen waren halt typisch albernes Privatfernseh-Niveau, bräuchte ich persönlich nicht. Muss man aber vielleicht auch nicht allzu ernst nehmen. Um ehrlich zu sein, nichts anderes habe ich erwartet.
    Die Beiträge fand ich eigentlich fast alle sehr gelungen, mit Ausnahme von Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Die Highlights waren für mich Milow, Dany Vera, Mighty Oaks, Rey Garvey und Amy Macdonald.
    Die Moderation war okay, nichts Überragendendes, aber schlimmer, als die Moderation von Frau Schöneberger in keinster Weise, eher im Gegenteil.
    Die Werbung erwartbar nervig, aber ich habe mir die Sendung aufgenommen und zeitversetzt geschaut, von daher konnte ich sie überspringen.
    Kurz: Ich habe mich im Großen und Ganzen ganz gut unterhalten gefühlt, mir fehlt aber auch ein bißchen der Vergleich zu letzten Jahr, da ich damals kaum etwas von der Sendung mitbekommen habe, bin der ARD treu geblieben.🙂

  4. Ich fand die Show nicht gut und kann‘s verstehen, wenn‘s keine Fortsetzung im nächsten Jahr geben wird.
    Einfach plumb und das Conchita bei dieser Show mitmacht….

  5. Was sich einmal mehr gezeigt hat, „große Namen“ alleine sind kein Zugpferd mehr für eine erfolgreiche Quote. Daran sind auch die Vorentscheide der letzten Jahre gescheitert. Will man für solche Shows viele Zuschauer, müssen neue Ideen her.

  6. Der FreeESC ist halt auch nicht der ESC und daher wundert es mich nicht sonderlich. Mich zumindest hat er überhaupt nicht interessiert.

  7. Letztes Jahr fand ich den FreeESC gut. Dieses Jahr so la la. Klar es ist kein ESC aber das das Voting ist schon seltsam.
    Eigentlich schade, dass so Musikshows oder Wettbewerbe in Deutschland überhaupt nicht ankommen. Genau wie der Bundesvision Song Contest.

  8. Hiess es nicht 2020, dass das Konzept die ursprüngliche Grand Prix Eurovison / ESC – Idee aufgreift? Viele Länder präsentieren ein Lied in der Landessprache? Im letzten Jahr hat der/die Küstler:in die erste Strophe des Liedesmit Rarain auf Deutsch gesungen und den Rest des Liede in der jeweilige Heimatsprache. Das wurde in diesem Jahr ganz aufgehoben. Schade, weil ich das Konzept echt gut fand.

    Die „Postkarten-Filme“ á la tv-total- Oldscool-Mitschnitte hätte ich gern verzichten können, weil vielleicht wollte man so das jüngere Publikum ansprechen, aber die interessieren sich nicht dafür.
    Das Moderatorenpaar Wurst/Gätjen war solide, aber diese einstudierten Witze und Mätzen sören mich schon jahrelang beim „echten“ ESC.

    Einzige die „Heavytones“ eine supertolle Band. 1a Spitze!

    Das Bühnenbild kam des letzten Jahres gleich, naja…war auch noch okay.

    Völlig absurd finde ich die Zuschaltungen der Länder mit der Punktvergabe. Sehr hirnrissig.

    Auch das Helge Schneider so ein großes Forum geboten wird, hat nur etaws mit der engen Freundschaft zu Stefan Raab zu tun. Wer will diesen *** schon sehen? Spätestens bei „alten Sack“ habe jüngere Zuschauer weggeschaltet. 100%ig! – Für mich war sein wiederholter, scheinheiliger Auftritt eine Verballhornung sondergleichern und kontraproduktiv für den FreeESC.

    Alles in Allem darf gerne der FreeESC einmal aufgerüttet werden.
    Ein kräftiger Update tut Not.
    Ich glaube, dass der „Wettbewerb“ keine große Zukunft hat.

  9. Ich habe soeben euren Livestream von gestern nachgehört und möchte noch meine Meinung bezüglich Polarisierung mitteilen:

    ***deutscher ESC Beitrag 2021****

    Zur Polarisierung muss es ja auch erst einmal genügend positive Stimmen geben, die für den Beitrag voten würden. Nur einen Song „gut“ zu finden reicht ja nicht aus, um polarisierend zu sein.

    Ich denke das Hauptproblem hierbei ist, dass der Song wahrscheinlich wieder nicht stark genug ist. Klar entweder die Leute mögen ihn, oder hassen ihn. Aber ich sehe kaum Leute die den Song wirklich lieben und weit oben im Ranking haben und dafür voten. Deswegen kann ich den Punkt „Polarisierung“ so nicht unterschreiben bei „I don´t feel hate“, denn dafür müsste es eben auch richtige Fans als Ausgleich zu den „Hassern“ geben.

    Für den Auftritt gibt es meiner Meinung nach zwei wichtige Kernpunkte die unbedingt noch bearbeitet werden MÜSSEN. Zum einen, dass Jendrik das Gleichgewicht zwischen „drüber“ und „zu chillig“ findet und vor allem seinem Gesang. Wobei ich mir dann wieder denke, Jendrik weiß seit mehreren Monaten wie die Performance usw. wird. Ich verstehe nicht, wieso er da bisher kein Gleichgewicht gefunden hat und genauso wenig verstehe ich, warum seine stimmliche Leistung dabei so schwach ist. Ich meine wieso sollte auf einmal innerhalb von einer Woche alles „perfekt“ sein, wenn es nach mehreren Monaten teilweise immer noch etwas grenzwertig ist?

    Katja Ebstein sang zwar, wunder gibt es immer wieder, aber tatsächlich habe ich hier so langsam leichte Zweifel, dass Jendrik das noch hinbekommt. Ich wünsche es ihm, aber es ist ja nicht so, als hätte er mit dem Auftritt erst in der ersten Probe angefangen. Da war ja schon ein langer Prozess voraus wo eben diese Stellen bearbeitet und berücksichtigt hätten werden müssen und vllt. bekommt er einfach Gesang (des sehr schnellen Liedes / Text) nicht in Kombination mit der Choreo hin. Da hätte man dann aber auch eben als Delegation merken müssen, dass das eventuell nicht funktioniert und hätte dementsprechend Bearbeitung vornehmen müssen. Z. B. das Jendrik eben die Choreo nicht so intensiv mitmacht oder ähnliches.

    ****

    Generell frage ich mich worauf beim Auswahlprozess das Hauptaugenmerk gelegen hat, dass er mit einer sehr sehr hohen Durchschnittspunktzahl die Auswahl gewonnen hat. Das mal nebenbei erwähnt.

    ****

    Ich wünsche Jendrik weiterhin alles gute und drücke selbstverständlich weiterhin beide Daumen.

    • Und ich hoffe so sehr, dass er die oben von mir genannten Punkte noch schafft. Er ist sehr sympathisch und ich würde ihm ein gutes Ergebnis sehr sehr gönnen.

    • Sind auch beim Teppich nciht dabei. Wenn ich es richtig gelesen habe, sind Polen und Island im selben Hotel

  10. Jap, so wird vielleicht einem der diesjährigen Favoriten, nämlich Island, die Siegchance genommen, da das Virus jetzt in Rotterdam Fuß gefasst hat. Wenn es schon einmal da ist, bekommt man es auch nicht mehr weg. Jetzt muss man nur noch Schadensbegrenzung betreiben und darauf achten, dass der ESC nicht als riesiges Superspreader-Event in die Geschichte eingeht.

    • Den Auftritt aus Rotterdam gibt es dennoch, da der 3. Auftritt der 2. Probe die Aufzeichnung ist und die live-on-tape version nichtig wird

      • Interessant. Und wie wäre das im Falle der Ukraine? Die haben ja die 2. Probe mit einer Ersatzsängerin bestritten.

  11. Konnte die Sendung leider auch nur 30 ‘min ertragen. Niveaulose Ländervorstellungen und hölzerne Anmoderationen vermiesten leider das Interesse an den Künstlern. Dass der in Deutschland bekannteste Act gewinnen würde, war auch vorher schon klar. Kein Vergleich zum Real ESC.

  12. Letztes Jahr habe ich den Free ESC nicht gesehen, weil ich mir lieber den deutschen Grand Prix aus der Elbphilharmonie ansehen wollte. Dieses Jahr wollte ich ihn mir ansehen, hab aber erst später Zeit gehabt, bei Pro7 reinzuschalten. Das war genau in dem Moment, wo Helge Schneider gesungen hat.
    Ich mag den Helge ja als Musiker sehr, aber Leute!!! das war ja schrecklich! Durch den Auftritt habe ich mich gequält, dann kamen der Steven und Conchita und Leute!!! das war ja schrecklich! Dann kam der Schnelldurchlauf, der war nicht schrecklich. Danach hab ich sofort weitergezappt und hab später nochmal vorbeigeschaut… da war gerade die Punktevergabe und Leute!!! das war ja schrecklich (peinlich). Ab da war ich ganz raus und hab das Ergebnis heute morgen im Internet nachgeschaut.

    Ich möchte Gaby zustimmen, ich will auch Musikshows im TV, die nicht von Silbereisen moderiert werden oder Castingshows sind. Bei beiden sieht man nämlich immer die gleichen Pappnasen und die bilden längst nicht den Querschnitt der deutschen Musikszene ab.
    Aber sowas wie gestern? Nä. Das würd ich nicht mal für Geld gucken, das hatte wirklich Fremdschämcharakter.
    Weg damit.

  13. Ich wäre froh, wenn der Free ESC dieses Jahr das letzte Mal stattgefunden hat. Die Grundidee finde ich gar nicht mal so schlecht – aber wie diese Show sich selber ins Lächerliche zieht ist schlimm. Das fängt schon beim H. Schneider an, geht über die kurzen Einspielern zu den einzelnen Ländern und hört bei der Punktevergabe auf. Raab hat seine Zeit mit seinem speziellen Humor in den frühen 2000ern gehabt – aber diese Zeiten sind zum Glück vorbei.
    Ich hätte ja nichts dagegen, wenn PRO 7 ernsthaft versuchen würde einen würdigen Vertreter für den ESC zu finden (als Partnerschaft mit der ARD/NDR) – und mehrere Shows á la Melodifestivalen aufziehen würde.

  14. Der richtige ESC (und seine Vorentscheide) haben ja schon mit der Popularität zu kämpfen, da überrascht es nicht, dass auch so ein „Fake“-ESC keine wahnsinnigen Quoten einfährt. Was eigentlich schade ist, denn grundsätzlich gibt es ja gegen eine Musiksendung mit Liveauftritten und einer hochwertigen Produktion gar nichts einzuwenden. Aber so wirklich lockt man damit keinen hervor, warum auch immer. Die Songs waren mir auch beim BuViSoCo immer schon zu beliebig und da gab es gestern nur sehr wenige Ausnahmen.

    Insgesamt halte ich den FreeESC für relativ unnötig, hätte mich aber gefreut, wenn dadurch für eine jüngere Zielgruppe auch für den echten ESC etwas Begeisterung erzeugt worden wäre, so wie es ProSieben damals mit USFO gelang. Da dies aber augenscheinlich nicht passiert, ist der Wettbewerb irgendwie überflüssig.

    • Die Vorentscheide hatten nicht genug Zuschauer generiert, das ist richtig. Aber der ESC ist doch hierzulande immer noch ein sehr beliebtes Fernsehereignis. Im Durchschnitt um die 8 Mio. Zuschauer (mal mehr, mal etwas weniger) in Deutschland ist schon sehr ordentlich in der heutigen Zeit, finde ich.

  15. Ich habe gestern zum ersten Mal reingeschaut und fand den ganzen Wettbewerb ziemlich peinlich. Änderungen hin zu einem starken Vorentscheid (Bsp: Mello / Sanremo) würde ich mir sehr wünschen. Inwiefern das bei unserem Musikmarkt möglich ist, weiß ich nicht

  16. hat hier eigentlich stefan raab im hintergrund die fäden gezögen?
    das war gestern definitiv keine bewerbung für die deutsche ESC-songauswahl in den nächsten jahren.
    ich vermute mal,daß dies auch so gar nicht gemeint war – man wollte einfach mal den richtigen trashhammer rausholen und das hat man dann gnadenlos durchgezogen. 😀
    der NDR kann es nicht und pro7 offensichtlich auch nicht (mehr).

  17. Haben hier einige nicht mitbekommen, dass der FreeESC weder mit dem richtigen ESC noch etwas mit einem ESC Vorentscheid zu tun hat? Es ist einfach ein musikalische Unterhaltungsshow, die sich grob am ESC orientiert oder am Bundesvisionsongcontest.
    Die Moderation war in der Tat etwas hölzern und die Beiträge für mich zu Schlagerlastig. Die Punktevergabe war stellenweise sogar unterhaltsam und etwas spannend.

  18. Also ich habe ja nix dagegen das Pro Sieben ne Musikshow macht, gerne auch als Wettbewerb. Aber bitte nicht so. Diese dämlichen Ländervorstellungen waren schon vor 10 Jahren nicht mehr witzig. Dieses Theater um den Deutschen Teilnehmer ist einfach nur noch lächerlich. Da werden dann große Erwartungen geschürt, nur damit es dann doch wieder Helge Schneider wird. Das ist echt schon die Leute veräppelt. Mal davon abgesehen war der Auftritt von Schneider einfach nur unterirrdisch. Viel schlechter als letztes Jahr. Die Beiträge waren höchst durchschnittlich und am Ende konnte man den Sieger vorraussehen. Der noch nicht einmal einen neuen Song mitgebracht hatte. Also liebes Pro Sieben, einen ernsthaften Wettbewerb ja, so ne Witzveranstaltung, bei dem schon von vornherein klar ist, wer gewinnt, nein.

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