UMK 2020: Finnland kehrt zum offenen ESC-Vorentscheid zurück

Nach zwei Jahren mit etablierten Künstlern und durchwachsenen Ergebnissen beim ESC kehrt das finnische Fernsehen wieder zum ursprünglichen offenen Vorentscheidkonzept zurück. Wie der Sender YLE heute bekanntgab, wird er sich dafür mit dem Radiosender YleX aus demselben Haus zusammentun und auf die Suche nach den Acts für den Vorentscheid begeben.

Als Grund für die Rückkehr zur offenen Auswahl wird das Ergebnis einer Umfrage angeführt, bei der sich 53% dafür ausgesprochen hätten. Gleichzeitig waren aber weder beim nationalen Vorentscheid noch beim ESC die Ergebnisse überzeugend. In diesem Jahr kam Darude feat. Sebastian Rejman selbst im schwächeren ersten Halbfinale nur auf den letzten Platz. 2018 schaffte es Saara Aalto zwar ins Finale, wurde dort aber nur Vorletzte.

Für UMK 2020 wurde nun also ein ehrgeiziges Team zusammengestellt, das die Acts für den Vorentscheid auswählen soll. Vom 1. bis 8. November können sich interessierte Künstler auf yle.fi/umk für die Teilnahme bewerben.



16 Kommentare

      • Ich mich auch. Den hätte man dieses Jahr definitiv nehmen müssen und nicht Darude, der schon lange ausgelutscht war. Eben wieder ein typischer, war mal bekannt und versuche es nun beim ESC mit einem Aufguss und scheiter Acts.

  1. Ein Glück, dass Finnland den Quatsch beendet. Endlich wieder Perlen wie Miau, Zühlke oder Softengine. Ob UMK je wieder seine „Unschuld“ zurückgewinnt?

    • Danke! Das war ja genau der Grund, weswegen man sich für das „Star-Konzept“ (und ja, Saara Aalto ist in Finnland ein Star) entschieden hat…
      Hoffentlich schicken sie irgendwann nochmal Saara Aalto – oder das UK rafft sich mal auf und nominiert sie für 2020 intern <3

  2. Finnland war früher eines meiner Lieblingsländer beim ESC, mit bisweilen ungewöhnlichen Beiträge. Die Sprache finde ich auch exotisch und interessant. Wurde ähnlich wie Portugal oft nicht angemessen gewürdigt.
    Leider hat man sich zu sehr dem Mainstream angepaßt.

  3. Hoffe das da wieder ein Perle wie Emma mit Circle of Light bei rumkommt. Das Lied ist noch immer in meiner Playlist.

    • Hätte sie an dem Abend nur live mehr abgeliefert, bis heute einfach nur schade. Reiht sich bei mir zu Aly Ryan ein. 🙁

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