UMK 2021 in Finnland: Laura singt „Play“

Quelle: Instagram: @laurapoldvere

Finnland stellt nun täglich die Beiträge für den diesjährigen ESC-Vorentscheid „Uuden Musiikin Kilpailu 2021“ vor. Und heute? Ja, heute geht es von Verona nach Helsinki – über Tallinn, oder so ähnlich. Nachdem sie bereits zweimal (2005 und 2017) ihr Heimatland Estland beim ESC vertreten hat, will Laura es nun für Finnland probieren. Die Vorentscheid-Expertin ist eine musikalische Größe im kleinen Estland, wo sie jüngst zur meistgespielten Künstlerin des vergangenen Jahrzehnts gekürt wurde.

Den Sprung ins Nachbarland hat sie nicht nur musikalisch geschafft. Bereits seit ihrer Kindheit verbringt sie viel Zeit im Jahr in Finnland – ihr jüngstes Album wurde dort auch produziert. Laut einem Interview für das finnische Fernsehen ist Suomi ihre neue Heimat, sie lerne auch bereits fleißig Finnisch.

Ihr Song „Play“ ist nach Angaben der Künstlerin eine unwiderstehliche Kombination aus Pop und Country, die eine „On/Off-Beziehung“ thematisiert, in der eine der Personen die Nase gestrichen voll hat. Laura ist sich sicher, dass ihre Geschichte, die sie hier erzählt von vielen nachvollziehbar sein wird. „Ich will, dass die Zuschauer ihre Herzen öffnen und die Kraft und den Halt finden, um weiterzumachen“, so Laura.

Die weiteren finnischen Beiträge werden in dieser Reihenfolge veröffentlicht:

20.1. Aksel „Hurt“
21.1. Blind Channel „Dark Side“
22.1. Ilta „Kelle mä soitan“

Bereits veröffentlich wurde:

Weitere Informationen zur Vorentscheidung UMK 2021 gibt es hier.

Jetzt seid Ihr dran! Wie findet Ihr den vierten Song des finnischen Vorentscheids? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!


43 Kommentare

  1. Auweia, als hätte ich es schon geahnt. Wie es leider so oft bei vielen Künstlern (aber zum Glück nicht bei allen) der Fall ist die mehrfach an ESC-Vorentschieden antreten: Die Songs werden bei jedem erneuten Versuch schlechter.
    “Play“ gehört leider auch dazu, obwohl man den Song nicht als komplett schlecht bezeichnen kann. Eher als sehr schwach. Und das sage ich, der schon mit Altbewährtem und Wenigem zufrieden ist. Aber “Play“ ist irgendwie ganz seltsam arrangiert. Kein richtiger Beat und ihre Stimme furchtbar schlecht zu verstehen. Das tut mir sehr leid für Laura, aber das wird wohl auch 2021 nichts mit einem Solo bei der Eurovision werden.
    Damit sind und bleiben Teflon Brothers & Pandora meine Favoriten.

  2. Die Artikulation ihres Englisch ist weiterhin gewöhnungsbedürftig. Der Song dadurch auch. Ich sehe hier kein Highlight für die UMK – Vorentscheidung.

  3. Ich bin begeistert 😍 Dieser schöne Start mit der tollen Melodie in Verbindung mit ihrer Stimmfarbe und dann das Build-Up zum eingängigen Refrain. Dazu noch wehende Tücher und eine Attitude im Gesamtpaket, wie ich sie mir eigentlich immer auf der Bühne wünsche. Das beste aktuell beim UMK und im ganzen Jahrgang auch weit oben bei mir 😍

  4. Unwiderstehlich? Na ja, Laura!
    Tatsächlich habe ich durchaus große Sympathien für Künstler, die es mehrfach versuchen, auch, wenn sie schon beim ESC waren, aber Laura scheint langsam in einer kreativen Sackgasse angekommen zu sein. Der Song ist ganz nett und stört nicht beim Nebenbeihören – aber das ist eine reichllich ungünstige Eigenschaft für einen Song, der an sich aus einem größeren Starterfeld positiv herausstechen soll; und das könnte Laura nach zwei ESC-Teilnahmen eigentlich wissen. In der Hinsicht ist es vielleicht etwas bezeichnend, dass sie es mit ihren Solo-Songs nie geschafft hat.
    Langsam bekomme ich das Gefühl, dass man es Aksel nicht besonders schwer machen wollte; das ist zwar sympathisch, aber dann hätte man ihn auch gleich direkt nominieren können.

  5. Ich bin ein großer Fan von „Verona“ und finde es schlimm das sie es nicht ins Finale geschafft wegen den Jurys, aber mit diesen Liedchen wird es wohl auch nichts.
    Es fängt gut an und dann kommt irgendwie immer nur das gleiche.
    „Supersonic“ von Eesti Laul 2016 ist und bleibt meines erachtens ihr bester Song, außer Verona.

  6. Ganz OK, ich mag Lauras Stimme sehr gern, aber nun ist es auch wieder so ein sehr austauschbares Lied.
    Hätte ihr einen interessanteren Song gewünscht.
    Mein Favorit bleibt Oskr.

  7. Also mir gefällt das richtig gut. Ein eingängiger Popsong mit Ohrwurmqualität. Wenn das Staging passt und sie Live auch so gut singt kann das weit kommen

  8. Schöner auschnitt hat sie, die laura. Aber auf Sinä päivänä kun kaikki rakastaa mua kann sie lange warten. Mit diesem simplen liedchen wird das jedenfalls nix.

  9. Auch dieser Song ist nicht der erhoffte Kracher aus Finnland..Es plätschert dahin und nichts bleibt wirklich hängen. Sie ist eine gute Sängerin aber Sie hätte einen besseren Song verdient, so wird das leider nichts mit dem ESC in Rotterdam. Gut gemeinte 3 Punkte…

  10. Als ich das Aufmacherfoto von Laura im Artikel sah,, dachte ich „…hm, ok, jetzt kommt eine Dance-up-Nummer…“. Aber was kam: nicht viel. Eine seichte Gesangsnummer, die nicht weh tun und nicht auffällig ist. Schnell zu vergessen. Wie hieß das Lied nochmal? 😉

    2002 hat es schon mal eine Laura (Voutilainen) gegeben. Sie hatte einen starken Titel. Ihr Outfit war völlig unpassend zur Person. Ihre Performance stets an den Kameras vorbei, der größte Fehler schlechthin. Sie wurde abgestraft: Platz 20 von damals 24 Teilnehmern.

  11. Es gab Schon einen Song mit dem Namen Play und zwar Von Jüri Pootsmann 2016 mit dem er Im Halbfinale Ausgeschieden Ist.

  12. Stört nicht – ist aber auch nicht besonders gut. Mir fehlt so ein wenig Melodie und Pepp im Refrain. Der ist einfach zu unauffällig. Die Finnen haben ja ein Gespür für unauffällige, durchschnittliche Songs (siehe Looking back, Look away, Sing it away,…), deshalb glaub ich, wird der Song durchaus Chancen haben. Wenn sie sich sympathisch gibt und den Song live gut performt, könnte das Lauras dritter Anlauf sein und sie wirds wieder nicht ins Finale schaffen…
    Schade, aber schlecht ist der Song auch nicht. Ich glaube ein Revamp könnte da was bringen.

  13. Na Laura wird damit wohl nicht nach Rotterdam fahren , das Lied ist ok aber auch nichts besonderes .
    Bisher haben mir die anderen auch viel besser gefallen . Play ist bisher der schlechteste Beitrag aus Finnland .

  14. Laura war eine Zeit lang mal richtig gut („Destiny“ und das Album „Ultra“, auch „Supersonic“ war okay), seit einiger Zeit werden die Songs aber immer fader und austauschbarer.

    „Play“ ist okayer Country-Pop für den Dudelfunk, der aber keine eigenen Akzente setzt.

  15. Ich finde den Song richtig, richtig gut. Damit hat Sie auf jeden Fall die Chance den Vorentscheid zu gewinnen und Finnland ESC zu vertreten. Go Laura!

    • Du verwechselst da was. Das Lied polarisiert nicht, sondern er ist für ne Menge Leute einfach nur nett und das ist halt zu wenig für den ESC.

  16. Man vergisst es leider während man es hört; könnte auch aus Deutschland kommen. Und ihre Aussprache ist immer noch gewöhnungsbedürftig.

  17. Das beste in diesem Video ist das Outfit von Laura. Der Song selbst ist kein Farbtupfer, er ist belanglos und sie tut sich damit keinen Gefallen, wenn sie damit am UMK teilnimmt. Von der Machart könnte „Play“ auch von Ilse de Lange gesungen werden.

  18. Ich muss beim Refrain immer an Shake it off von Taylor Swift denken und das Lied mag ich auch schon nicht.

    Also irgendwie treffen die Lieder von Tag zu Tag weniger meinen Geschmack.
    Mal schauen, was da noch so kommt.

    Bislang habe ich das Gefühl, die Finnen gestalten ihren Vorentscheid im Hinblick auf den nahenden ESC getreu dem Motto: dabei sein ist alles. 😒😟🙄

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