Unser Lied für Israel: Sisters im Interview

Sisters Unser Lied für Israel Deutsche Vorentscheidung 2019 ESC Carlotta Truman Laurita Spinelli

Am 22. Februar findet in Berlin die deutsche ESC-Vorentscheidung „Unser Lied für Israel“ statt. Wir wollten mehr über die sieben teilnehmenden Acts erfahren und haben deshalb mit allen ein schriftliches Interview geführt.

Heute ist Sisters dran, die speziell für „Unser Lied für Israel“ zusammengestellte Gruppe, die aus Carlotta Truman und Laurita Spinelli besteht. Bei der Vorentscheidung singen die beiden den Song „Sister“, geschrieben von Laurell Barker, Marine Kaltenbacher, Tom Oehler und Thomas Stengaard.

ESC kompakt: Wie stellst Du Dich und das, was Du machst, Fremden bei einer Party vor?

Carlotta: Hallihallo! Ich bin die Carlotta und bin Musikerin! So richtig! Ja, das kann man wirklich studieren!
Aber die meisten Fremden sind auch Musikstudenten. In dem Fall: Hi, Carlotta meine Name, Popular Music, HF Gesang, Erstie!

Laurita: Hey, ich bin Laurita, bin 26 und arbeite hauptberuflich als Sängerin!

Wo/Wie lebst Du aktuell?

Laurita: Ich lebe zur Zeit in Wiesbaden, mit meinem Papa und Aubrey zusammen.

Carlotta: Sehr happy in Hannover.

Seit wann machst Du Musik?

Carlotta: Seit schon immer. Mit eineinhalb Jahren stand ich zum ersten Mal auf der Bühne und habe „Alle Meine Entchen“ gesungen. Und mit 8 Jahren ging es dann so richtig los!

Laurita: Ich singe, seit ich denken kann, weil meine Eltern bereits Musiker waren.

Was war Dein tollstes, emotionalstes, erfolgreichstes Erlebnis im Zusammenhang mit der Musik?

Carlotta: Ich glaube, das tollste Erlebnis hab ich noch vor mir. Am 22.2.!

Laurita: Da gibt es so viele schöne Erinnerungen, aber ganz besonders war für mich, den Kiddy Contest 2002 zu gewinnen.

Was ist Dir bei Deiner Musik besonders wichtig?

Carlotta: Dass sie die Zuhörer mitreißt, besonders bei Live-Konzerten.

Laurita: Dass ich sie selbst auch hören will.

Wie kam es zu Deiner Teilnahme an Unser Lied für Israel?

Laurita: Ich wurde angerufen und gefragt, ob ich Lust habe teilzunehmen.

Carlotta: Ich habe vollkommen unverhofft eine Mail bekommen, dass noch Sängerinnen für einen Song gesucht werden. Jetzt bin ich hier 😀

Wie hast Du reagiert als Du erfahren hast, dass Du bei der TV-Show dabei bist?

Carlotta: Ich kann es bis jetzt noch nicht richtig fassen, dabei versuche ich mir den Abend vorzustellen… Aber das klappt einfach nicht.

Laurita: Ich habe mich total gefreut und habe sofort meine Schwester angerufen.

Was kannst Du schon über Deinen Beitrag für Unser Lied für Israel verraten und was macht ihn besonders? 

Laurita: Zum einen ist er besonders, weil er eine tolle Bedeutung hat und dass er von zwei Powerfrauen gesungen wird.

Carlotta: Wir sind zwei absolute Powerfrauen auf einen Schlag!

Hast Du Dich schon vor Unser Lied für Israel für den ESC und die deutsche Vorentscheidung interessiert?

Carlotta: Aber absolut! Ich hab den ESC schon immer geguckt und seit Lena auch die Vorentscheide! Endlich bin ich alt genug, um selbst am Start zu sein.

Laurita: Wenn ich ganz ehrlich bin, war das nicht ganz so interessant für mich, da ich kein fernschaue 😀

Und hast Du auch Lieblingslieder beim ESC?

Laurita: Ja, mein absolutes Lieblingslied im Rahmen des ESC war „Euphoria“ von Loreen.

Carlotta: Satellite?!?! Was für eine Frage…. 😀

Wie verbringst Du denn jetzt die Zeit bis zum Vorentscheid?

Laurita: Ich arbeite wie sonst auch weiter auf der Bühne und zuhause an meinem eigenen Projekt. Bereite mich aber mental auf den Vorentscheid vor.

Carlotta: Üben und mit Laurita ‚WhatsAppen‘! Ansonsten tierisch nervös sein und viiiiiele Fragen beantworten 😀

Sisters Unser Lied für Israel Deutsche Vorentscheidung 2019

Zum Abschluss noch eine Schnellfragerunde:

Dana International oder Netta?

Carlotta: Netta.

Laurita: Kenne ich beide nicht.

Kibbuz oder Großstadt?

Carlotta: Nuuuun, ich möchte ja nach Tel Aviv. Großstadt!

Laurita: Großstadt!

Hummus oder Datteln?

Laurita: Datteln.

Carlotta: Datteln.

Rummikub oder Mau-Mau?

Carlotta: Mau-Mau.

Laurita: Rummikub.

Berge oder Meer?

Laurita: Beides.

Carlotta: Meer.

Bayern oder Dortmund?

Carlotta: Gar nicht.

Laurita: Ich steh auf Musik 😀

Dein aktuelles Lieblingslied?

Laurita: „when the party’s over“ von Billie Eilish

Carlotta: Sister 😀

Deine erste CD?

Carlotta: „Schrei“ von Tokio Hotel.

Laurita: „Join Me“ von HIM.

Dein erster Job?

Laurita: Bei H&M.

Carlotta: Sängerin.

Wer begleitet Dich in Berlin beim Unser Lied für Israel?

Laurita: Das überlege ich mir noch 🙂

Carlotta: Meine Sister Laurita! Zum Glück machen wir das ganze zusammen!!! 🙂
Mein Bruder Amadeus ist aber auch immer mit am Start.

 

In der Interview-Serie „Unser Lied für Israel“ sind bereits erschienen:

Makeda

Linus Bruhn

 

Tickets für „Unser Lied für Israel“ gibt es für 39 Euro auf tvtickets.de.

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35 Kommentare

      • Man kann es ESC-Fans eben niemals recht machen. Kennt man den ESC nicht, ist es schlecht. Sagt man, man sei selbst großer Fan, wird es einem nicht geglaubt…

    • Wieso, Laurita hat doch gesagt, sie guckt kein Fernsehen (und jetzt kommt mir nicht mit dem YouTube-Argument! 😀 ). Die Frau ist berufliche Sängerin und wurde deshalb angefragt. Natürlich heult jetzt die Fan-Bubble wieder mega rum, warum sie kein Riesen ESC Freak ist. Aber sie soll mit Leidenschaft singen können, anstatt mit Leidenschaft alle ESC Gewinner aufzuzählen 😂

      • Wieso, ist es Grundvoraussetzung, ESC-Fan zu sein? Ich finde die Laurita erfrischend ehrlich, endlich mal keine Standardantwort. Bin auf den Song der beiden Mädels gespannt. Hoffentlich was wirklich Mitreissendes.

      • Wenn ich mich bei einer Firma bewerbe, informiere ich mich über sie. Das weiß man auch als Berufsanfänger. So ist das auch beim Eurovision Song Contest! Sie kann ja meinetwegen ansonsten auch gerne weitersingen, in einer Bar, im Einkaufszentrum oder auf der Straße…

    • Ich frage mich nur gerade, warum sich jetzt alle gerade unter meinem Kommentar beschweren, zumal ich mich noch nicht mal wirklich negativ darüber geäußert habe. Sucht euch doch nen Anderen dafür, ganz ehrlich.

  1. Ein bisschen verwirrend, wenn man Laurita mal Carlotta zuerst steht.
    Wenigstens ist Laurita ehrlich, dass sie sich als Sängerin nicht für die größte Musikshow der Welt interessiert (sie ist schon länger in der engeren Auswahl, da kann man schon erwarten, den letzten Gewinner zu kennen. Wenigstens vom Namen), aber Satellite von Carlotta beweist leider auch nichts, weil das jeder kennt.
    Übrigens sind die Sisters bei den Wetten knapp vorne, ist aber alles noch sehr nah zusammen. Das ändert sich sicher noch einmal, wenn die Lieder veröffentlicht sind.

  2. Beide Girls haben echt Power und können etwas….und sie haben ein super Produzententeam ….jetzt muss man abwarten, ob sie zusammen passen auf der Bühne und es nicht wie ein künstliches “ Casting-Projekt“ wirkt….Netta können sie ja dann in Israel kennen lernen grins

  3. Ich finde es immer noch selten – mit Verlaub – dämlich, ein Duo Sisters zu nennen und das Lied Sister.
    Warum nicht einfach „Carlotta & Laurita – Sisters“ ?!

  4. Bei einem Damen Duo bin ich immer vorsichtig ,mal abwarten wie das Lied wirklich klingt.Bin aber mehr interessiert an Aly ,Linus oder Lilly weil ich von den mehr erhoffe als von den 2 Ladys.

  5. Für einen Plastikact wie diesen hier, gibt’s von mir keine Stimme. Egal wie das Lied am Ende wird. Ich bin mir sicher, die beiden Juries werden dafür Voten.

  6. „Kenne ich beide nicht?“ Unten durch! 😛

    Künstliches Projekt zeichnet sich immer stärker ab, ich hoffe es kommt richtige, eigenständig komponierte Musik zum Zuge (also jeder andere außer die beiden).

    Ok, jetzt mal im Ernst:

    Ich finde es auch unvorteilhaft vom NDR die Wildcard so zu platzieren, während man schon längst Zeit hatte, sich mit den anderen zu sympathisieren.

    Ich finde aber auch wirklich wieder bei diesem Interview sieht man viel: das wäre jetzt mal eine Eigenständigkeitsprobe gewesen, aber solche Standardantworten, hmm, nein. Plus: werde ich dieses gekünstelte Feeling nicht los (Sisters-Sister, oh jeee).. außerdem wäre ein bisschen ESC-Bezug sehr vorteilhaft. Ich gehe ja auch nicht unvorbereitet zu einem Jobinterview und lasse mir entgehen, mit Wissen über die Firma zu punkten, sollte es dazu kommen… und vor allem auch für mich: ich will doch wissen, worauf ich micht einlasse. Nur Satellite und Euphoria aufzählen zu können, schade.

    Wenn der Song nicht der absolute Burner ist, sehe ich mich nicht am 22.2. mit den Mädels zu sympathisieren, geschweige denn am 18.5.

    Das Problem hatte ich zuletzt 2013 mit Cascada und der Frontfrau. Auch so ein „fertiges Produkt“.

    Ich möchte in TLV jemanden sympatischen, mit eigenem Charakter und Freude darüber dabei sein zu wollen (Stichpunkt: 2018 Eleni – Lebenstraum. So weit muss es auch nicht sein, aber ich denke, es hilft, von der ganzen Sache überzeugt zu sein)

    PS und im Israel-topic: Maya Buskila kaufe ich es auch noch nicht ab, das sie es dem Contest zu liebe in die Castingshow gegangen ist.
    Spanien: die Mädels wollten es auch nicht, und Micky hat wenigstens Bock drauf.

    etc etc.

    • Stimmt schon irgendwie. „Sisters – Sister“ könnte als Act jetzt auch aus der Ralph-Siegel-Schmiede kommen. Aber warten wir den Auftritt ab.

  7. Also ich finde die beiden sympathisch, aber dadurch, dass sie spät erst reingekommen sind haben sie viel mehr Aufmerksamkeit bekommen als die anderen. Etwas schade. Mal schauen, was sich durchsetzt, sie sind auf jeden Fall tolle Sängerinnen.

  8. Ich weiß nicht wo ich das jetzt hier unterbringen soll. Aber wenn das stimmt was die FAZ heute meldet, ist es eine Sensation. Angeblich soll im Finale von Tel Aviv Madonna auftreten. Angeblich soll ein Millionär den Auftritt von ihr im Finale bezahlen. Das Management hätte schon zugestimmt. Ich bin gespannt, ob das wirklich stimmt.

  9. Dieser Song muss eine Granate sein, obwohl ich immer an Jessi und Jenni aus San Marino denken muss. Aber das traue ich Schreiber und Co. nicht zu. Bin sehr gespannt und bin zuversichtlich, dass Deutschland heuer wieder in den Top 10 vertreten sein wird.

  10. Wenn mich mal jemad fragt „Sag mal, was ist eigentlich typisch deutsch?“, zeige ich ihm genau diese Diskussion 😉

    Mal ehrlich glaubt irgendwer, Loic Nottet oder Francesco Gabbani hätten vor ihrer Teilnahme mehr über den ESC gewusst als Laurita? Und trotzdem ist es für beide ziemlich gut gelaufen!
    Es mag schön sein, wenn sich für den einen oder anderen Künstler mit der ESC-Teilnahme ein „Lebenstraum“ erfüllt und als Fan fühlt man sich natürlich wertgeschätzt, wenn das eigene Lieblings-Event auch für andere „das Höchste“ darstellt, aber der Masse der Abstimmenden dürfe das herzlich egal sein.

    Und zum Thema „Aufmerksamkeitsvorschuss durch spätere Bekanntgabe“: Außerhalb der Bubble hat bisher so gut wie kein Mensch von den Kandidaten erfahren 🙂

  11. Ich halte nichts davon, dass die beiden extra für den ESC zusammengewürfelt wurden.

    Und ganz ehrlich, wenn man ein Land in einem internationalen riesigen Wettbewerb vertritt, dann muss man auch Interesse am Geschehen zeigen. Man muss kein Superfan sein, aber nicht zu wissen wer zuletzt gewonnen hat… Also mal ehrlich.

    Künstlich als Duo zusammengepackt und dann nicht mal Interesse am Wettbewerb. Will lieber jemanden in Israel sehen, der auch wirklich da sein möchte, nicht nur wegen der PR. Thank you, next.

    • Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Gesamtpaket am Ende passt. Der Song mag ja vielleicht gut sein, aber ich glaub dann scheiterts an der Sympathie der beiden

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