Vanessa Amorosi nimmt mit „Lessons of Love“ an der australischen Vorentscheidung teil

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Spekulationen gab es schon länger, dass Vanessa Amorosi mit „Lessons of Love“ von ihrem aktuellen Album „Back to Love“ an der australischen ESC-Vorentscheidung „Eurovision – Australia Decides“ teilnehmen würde. Nun hat die Sängerin das auch über ihren Instagram-Kanal bestätigt.

Vanessa Amorosi ist auch in Deutschland schon bekannt, denn im Jahr 1999 hatte sie mit ihrer Single „Absolutely Everybody“ einen weltweiten Mega-Hit. Vor allem im Radio wurde der eingängige Song hoch und runter gespielt. Es folgten das Top-10-Album „The Power“ sowie die Hit-Singles „Shine“ und „Everytime I Close My Eyes“. International konnte sich Vanessa Amorosi aber leider nicht dauerhaft etablieren und so beschränkte sich ihr Erfolg relativ schnell wieder auf ihre Heimat Australien. Nach zehnjähriger Schaffenspause veröffentlichte sie Ende letzten Jahres besagtes neues Album „Back to Love“.

„Lessons of Love“ beginnt zwar mit einer ruhigen Klaviermelodie, nimmt aber auch durch Vanessas treibenden Gesang relativ schnell an Fahrt auf. Im Refrain steigert sich der Song dann nochmal und entwickelt fast Sia-hafte Züge, was sich nicht zuletzt durch Vanessas leichtes Vibrato verstärkt. Ob der Song ein Gewinnersong ist, wird sich eventuell auch am Staging entscheiden, aber im bisherigen Teilnehmerfeld ist Vanessa sicherlich unter den Favoriten.

Bislang wurden folgende Lieder für die australische Vorentscheidung 2020 veröffentlicht:

Damit fehlen nur noch die Beiträge, mit denen Didirri, Jaguar Jonze und Montaigne an „Eurovision – Australia Decides“ teilnehmen. Auch deren Veröffentlichung kann jetzt eigentlich nicht mehr lange auf sich warten lassen…

Welcher Act ist momentan Euer Favorit auf das australische Ticket zum Eurovision Song Contest 2020 nach Rotterdam?


31 Kommentare

    • Treffsicher bezeichnet, vielen Dank. Zudem habe ich generell ein Problem mit exhaltierenden Frauenstimmen.

      Vom hochgelobten Australien war eigentlich mehr zu erwarten. Selbst IOTA ist bei mir nur knapp über dem Durchschnitt.

  1. Im bisherigen Feld der diesjährigen australischen Beiträge vielleicht nicht die schlechteste Wahl (mich persönlich enttäuschen die bisher). Aber ich hoffe noch auf einen Knaller bei den verbleibenden Liedern…

  2. Ein song, mit dem australia nicht untergehen würde. Aber auch nix grosses reissen.
    Australien, bisher die reinste enttäuschung. Ich muss schon wieder an die vergebene siegchance mit electric fields denken…….

  3. Australien bleibt nur eins übrig: Wählt sie, geht voll auf die Jury Punkte und hofft, dass diese für den Finaleinzug reichen. Mehr kann Australien aus diesem Vorentscheid wahrscheinlich nicht rausholen außer es kommt jetzt doch unerwartet der große Knaller!

  4. Ich liebe solche Songs ja. „Weiche“, aber dramatische Instrumentalisierung; lange und hohe Töne; ganz viel vulnerability. Das wirkt dann richtig elegant und ich denke automatisch an so ein „klassisches Staging“: Bodennebel, Vanessa auf einem Podest, ab der 2. Strophe über die Bühne laufen, vllt Tänzer für die Dynamik und ganz wichtig: goldene Pyro zum Schluss. Das ist mittlerweile fast schon „verhasst“ (ich denke an die Reaktionen, als ich Bilal auf wiwibloggs ein ähnliches Staging geben wollte xD), aber ich liebe sowas 🥰😉

  5. Erinnert mich an irgendwas von Sia. Ich habe es bis nach den ersten Refrain anhören können. Muss man dann wohl auf der Bühne sehen.

  6. Bislang noch das aussichtsreichste Lied was Australien bislang zu bieten hat.
    Ganz arme und schwache Vorstellung in 2020 bislang.
    Vermute stark dass es in diesem Jahr keine australische Flagge im Finale geben wird.

  7. Puuh, das mit dem alternden Star aus der Jahrtausendwende hat ja bei Finnland so gut funktioniert…
    Der Song ist so vergesslich, 1 mal 1 des Sia Sounds ohne dessen Energie und dessen Aha Moment. Wirkt wie ein Antisong.

  8. Ich finde das auch einen überdurchschnittlichen Popsong. Kann man sich gut anhören, auch wenn es keine Begeisterungsstürme auslöst. Ob er auf der Bühne dann auch wirkt, muss man schauen.

    Meine Hoffnungen ruhen derzeit noch alle auf Jaguar Jonze. Wobei von Didirri auch noch etwas intensiv-emotional-reduziertes kommen kann.

    • „Together “ würde ja noch so gehen, aber nur wegen der Eingeborenensprache. Ansonsten bleibt es eine herkömmliche ESC-Hymne.

  9. Ne, ist nicht meins. Der Song kommt am Anfang nicht aus dem Quark, und der Refrain klingt wirklich wie von Sia geliehen, nur dass mir bei Sia wenigstens nicht die Ohren weh tun, die langen Töne sind verdammt anstrengend.

    Wenn das so weitergeht dann werde ich dieses Jahr garantiert kein Fan von Australien. Ok, war ich zuletzt 2016 ein bisschen, aber so wird das garantiert nichts.

  10. Der Song von Vanessa hat was und deshalb bin ich ganz anderer Meinung als einige hier mit ihren etwas verwöhnten Gehörgängen! Wenn noch die Inszenierung dazu gut ist, kann es durchaus gut abschneiden.

  11. Vanessa hat das offizielle Lyric-Video veröffentlicht und die ESC-Version ist anders! Das Instrumental im Refrain ist verändert plus am Ende gibt es einen neuen hohen, langen Ton

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