YouTube-Sensation beim ESC 2020 involviert: NikkieTutorials wird Online-Host

NikkieTutorials
Quelle: NPO/AVROTROS/NOS

Die Niederländerin Nikkie de Jager, besser bekannt unter ihrem YouTube-Namen „NikkieTutorials“, wird der Online-Host beim Eurovision Song Contest in Rotterdam sein. Dies verkündete eurovision.tv am Montag und erklärte dazu, dass Nikkie Backstage-Videos mit den Künstlern drehen und bei allen drei Live-Shows dabei sein wird. Außerdem wird sie vom Roten (oder Orangenen) Teppich berichten.

Nikkie kündigte die Nachricht vor eurovision.tv bereits auf ihrem Instagram-Account an und holte sich dabei Unterstützung vom letztjährigen Sieger Duncan Laurence. Zudem durfte Lenas „Satellite“ auch nicht fehlen, aufgepasst:

Die 25-jährige YouTuberin ist eine der erfolgreichsten Make-Up-Gurus weltweit. Sie zählt über 13 Millionen Abonnenten und ihre Videos, in denen sie unter anderem Lady Gaga schminkt, haben zusammen schon längst die Milliarden-Marke geknackt. Im Dezember teilte Nikkie ein ganz besonderes Video auf ihrem Kanal. Aufgrund von Erpressung sah sie sich gezwungen, sich als Transsexuell zu outen. Im Video erklärt sie, dass sie schon früh mit der Hormon-Therapie begann und dass es auf ihrem YouTube-Kanal ausschließlich um Make-Up und Lifestyle gehen sollte. Sie wollte sich jedoch nicht von den Erpressen die Chance nehmen lassen, ihren Abonnenten selbst von ihrer Identität zu erzählen.

Weitere Details zu Nikkies Aktivität als „Online-Host“ sollen folgen. Was haltet Ihr von der Nachricht? Kanntet Ihr NikkieTutorials? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!


124 Kommentare

  1. au weia au weia. Hat grad noch gefehlt. Wobei es natürlich EIGENTLICH Sinn macht sich nachfragestarker Youtubekanäle zu bedienen. Warum das nun unbedingt ein Transsexueller mit nem Schninkkanal sein muss? Hab so ein wenig das Gefühl, dass man sich beim ESC in der LGBT-and-friends Ecke einbunkert. Das finde ich ich sehr unklug. Was Reichweite anbetriffte muss man auch in ‚andere Regionen‘ greifen sollen.

    • Nicht dass ich mich mit Schmink-Gurus auskenne, aber ich weiss aus väterlicher Erfahrung, dass deren Follower durchaus nicht nur aus dem LGBT-Bereich kommen. Gibt weissgott genug Heteros, die sich fürs Schminken interessieren (und zwar nicht nur Frauen – frag mal Frau Schöneberger;).

      • ja. nee. das sind natürlich vorwiegend Mädels im Bereich 10 bis 17, sonst käöme man ja gar nicht auf solche Followerzahlen. Jungens interessieren sich für ‚das Schminken‘ tatsächlich doch ganz entschieden weniger. Hätte es sinniger gefunden wenn ‚diese Jungens‘ angesprochen werden würden. Wird ja wohl nen heterosexuellen niederländischen Youtubestar geben, der ESCwürdig befunden werden könnte? Wieso wurd denn so einer nicht ausgewählt? Der ESC steht mir zu stark in einer Ecke. Die Entwicklung passt mir nicht. Das ist einfach unklug. Anstatt dem eigenen Motto ‚open up‘ zu folgen wird sich in einer Ecke eingebunkert. so siehts aus.

    • Ich bin selbst kein Schmink-Fan und kannte zwar Nikkie, war aber kein Abonnent. Sie ist die erfolgreichste holländische YouTuberin, das ist Fakt. Sie hat besonders in den USA eine große Fan-Gemeinschaft. Strategisch wars denk ich mal nicht verkehrt sie nun als nationales Produkt auch beim ESC einzusetzen. Gerade wenn man demnächst mit dem Wettbewerb in den Staaten beginnen möchte… Also nur mal eine Einschätzung von mir.

      • Offtopic-Frage an Max: Warst du zufällig mit Freunden beim ESC 2019 live dabei? Dein Gesicht kommt mir so bekannt vor.

  2. Ich verabscheue diese Infaulenzer alle, wie sie da sind. Und ich werde auch nie verstehen, warum das ein richtiger Job sein soll. Und ja, ich bin auch zu alt für den Scheiß.

      • Das Geschäftsmodell beim NDR verstehe ich, die Lebenswelt der Influencer ist mir vollkommen fremd. Vielleicht liegts aber auch daran, dass ich keine Kinder habe und somit keine Berührungspunkte. Für mich ist eine Mittzwanzigerin, die sich vor laufender Kamera schminkt, einfach vollkommen uninteressant. Und übrigens auch junge gutaussehende Herren, die vor laufender Kamera neue Klamotten anprobieren oder Zahn-Bleeching-Produkte. Und ja, ich hab irgendwann mal Zeit investiert, um zu verstehen, was die da machen. Oder halt auch nicht machen. Und ich bin kläglich gescheitert. Aber immerhin kann ich mir ein Bild machen.

  3. Ich verstehe das Gemoppere hier nicht.
    Muss man/frau Nikki denn unbedingt kennen? (ich ja auch nicht). Offensichtlich tun das aber viele Youtuber-Konsumenten. Ist doch eine gute Idee das Jungvolk ins Boot zu holen. Lassen wir uns mal überraschen, was dabei herauskommt. Die Niederländer werben doch ganz gewieft (schreibt nman das so..?) auf dieser wichtigen medialen Ebene.
    Ich finde sie sehr sympatisch und bin gespannt, was dabei herauskommt.

    Und übrigens der Kommentar „..Warum das nun unbedingt ein Transsexueller mit nem Schninkkanal sein muss?“ ist schlichtweg unterirdisch im Jahr 2020
    Da denke ich nur an das Zitat von (angeblich) Max Liebermann: Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich…….- lest selber nach

  4. Darf ich mal fragen, welchen Mehrwert das bitte für die Zuschauer haben soll? Den ESC schaut man im linearen Fernsehen, mehrheitlich. Welchen Mehrwert sollen mir die wenig intelligenten Kommentare einer Influenzerin denn bitte bringen. Bei denen es doch nur über das Outfit der Moderatorn und der Acts geht. Vielleicht macht sie auch noch Werbung für die Kosmetikartikel, Kleider usw. Also ich sehe überhaupt keinen Mehrwert darin, außer man steht auf das oberflächliche Geschwätz von so einer Youtubetrulla.

    • Der mehrwert ist doch offensichtlich. Sie hat nur schon auf insta 13mio. Abonnenten. Und wenn man weiss, welchen einfluss influencer auf ihre jünger haben, besteht schon die hoffnung, das der eine oder andere jetzt vom esc kenntnis nimmt.

      • Okay die jungen wissen halt mit der Fernbedienung nix mehr anzufangen. Die wissen auch teilweise nicht, wen sie gut oder hip, oder cool oder voll fett finden sie sollen, wenn ihnen nicht so eine Youtube-Kreatur nicht sagt, wen sie gut oder hip, oder cool oder voll fett finden sollen. Selber Nachdenken und eine eigene Meinung bilden sind ja auch Relikte aus der analogen Zeit.

      • Die Kommentare von den Beiden waren witzig und intelligent, zwei Dinge von der die „Dame“ dort nur träumen kann. Und auf jedenfall haben die beiden authentischer und echter ausgesehen als Niki.

  5. Ich finde es durchaus sinnvoll, dass man jetzt auch die Fühler nach anderen Medien ausstreckt, da Yotube, Netflix & Co. in Zukunft wohl das Fernsehen ablösen werden (und bereits tun, in den USA hat Netflix die Rechte für die ESC-Übertragung seit letztem Jahr).
    Ob man jetzt Influencer dafür braucht, sei mal dahingestellt, zumal ich auch kein Fan von Menschen in meinem Alter bin, die sich als solche betiteln, aber um die nächste Generation mit einzubinden, wird kein Weg an den Streamingdiensten vorbeiführen.
    Ich kenne NikkieTutorials zwar nicht, aber 13 Millionen Abonnenten ist schon eine beachtliche Zahl für YouTube.

  6. ich bin nicht abgeneigt, dass man reichweitestarke Social Media Kanäle als ESC Kooperationspartner einbindet. Man will damit ja vor allem ein junges Publikum ansprechen. Bringt nur leider im Endeffekt dann nichts, wenn die durch den ESC verbreitete Musik mit dem Geschmack der jungen Leute in allzuvielen Fällen so rein gar nichts zu tun hat. Da ist dann in sich zu unstimmig. Es ist auch eher unklug Kanäle ‚anzapfen‘ zu wollen bei denen sowie eher ESCaffine Leute rumgeistern. Natürlich sollte nicht nur die Zahl der Abonnenten beachtet werden, sondern auch deren Aktivität und natürlich auch was da eigentlich veröffentlicht wird.

    Zweitens würde ich gerne mal wissen ob und was die Nikkie denn dafür bekommt und wie es begründet wird, dass sie mehr bekommt als z.B. die eigentlichen Teilnehmer. An sich müsste Nikkie für die zusätzlich mögliche Reichweite, die sie durch den ESC bekommt ja was Zahlen anstatt etwas zu bekommen ;-). Sie profitiert eindeutig mehr von der Kooperation, als ‚der ESC‘.

    Die Vorstellung amerikanische Monopol-Konzerne würde dereinst den ESC ‚übernehmen‘ halte ich für belanglose Kaffeesatzleserei. Das wird nicht passieren. Jedwede direkte Paywall, oder Ad-realated wall für den ESC würde das endgültige ENDE bedeuten. Was man beobachten kann ist eine gewisse Kommerzialisierung der Verbreitung, die aber im Widerspruch steht zu dem, was verbreitet wird und wie es verbreitet wird. Man will Geld verdienen mit Inhalten mit denen man meist gar kein Geld verdienen kann.
    Wäre aber denkbar, dass die EBU einen eigenen Video-Streamingdienst einrichtet. Das würde Sinn machen. Ist aber bis auf Weiteres unfinanzierbar, da die Kosten derzeit relativ sicher höher sein würden, als die Einnahmen. Die Kosten sinken aber tendenziell. Von daher wäre sowas für die Zukunft denn doch denkbar. Könnte mir aber denken, dass die Plattenfirmen Derartiges mit grösstem Argwohn betrachten würden.

    • Ich denke das ist zu weit gedacht alles. Nikkie wird sich als ESC-Fan gefreut haben das zu machen, ihr werden keine Millionen gezahlt. Sie wird einfach lustige Videos mit den Künstlern machen. Vorteil ist, dass sie selbst auf Youtube sehr beliebt ist, nicht nur in Europa. Sie ist denke ich eine Bereicherung für den ESC in Rotterdam, verstehe nicht wieso sie solche „strong feelings“ hervorruft.

  7. Ich liebe Nikki! Sie ist ein toller und witziger Mensch und sie liebt den ESC. Großes Kino bieten die Niederländer.

    Wer sie nicht kennt, soll sich nicht negativ beeinflussen lassen, dass sie „nur“ Youtuberin ist. Sie ist ein absoluter Profi in dem was sie tut. Und das macht sie mit Herzblut.

    Ihre Liebe zum ESC kann man übrigens auch bei youtube nachsehen. Dort ist ein InstgramLive Video mit Eleni Foureira (Zypern 2018) zu sehen.

    Persönlich hat sie einiges mitgemacht. Jüngst hat sie sich genötigt gefühlt, ihr Comingout öffentlich gemacht (sie wurde als Junge geboren). Das Video im Januar 2020 hat eingeschlagen wie eine Bombe. Sicher kein einfacher Schritt und dann auch noch unfreiwillig aufgrund Erpressung.

    Sie ist eine absolute Bereicherung für den ESC und SocialMedia.

    Seid gespannt, nicht nur ihre Größe ist beeindruckend 😉

    • Bereicherung für den ESC?? Seit wann sind denn sinnleeres Gequatsche über Make-Up eine bitte
      Bereicherung für den ESC??

      Sorry, aber solche „Influencer“ sinde finde ich flüssiger als Wasser, nämlich überflüssig!!

    • Das coming-out video versteh ich nicht. Wer nicht ganz blind und taub ist, dem sollte doch klar gewesen sein, dass sie nicht als mädchen geboren wurde.

  8. (Beauty-)Influencer jetzt auch noch beim ESC? Braucht man nicht! Keine Ahnung weshalb die Kids heutzutage sowas schauen! Also mich hat es früher immer gestört wenn Werbung kam…

  9. Ich kann ja auch so gar nix mit diesem ganzen Social Media Dingsbums anfangen und ich kenne auch keine „Influencer“. Aber das ist eben der Beginn des digitalen Zeitalters, so what.
    Gibt bestimmt viele, für die das von Interesse ist.
    Und….WOW, ich bin wirklich überrascht, wie viel Intoleranz gepaart mit Ignoranz und Engstirnigkeit hier einige an den Tag legen.
    Man muss ja nicht alles toll finden, aber man kann auch einfach mal die Fresse halten, wenn man keine Ahnung hat.
    SORRY….aber das musste jetzt mal raus.

  10. Was soll sie denn beitragen zum ESC, außer den Kandidaten Schminktipps zu geben? Ich weiß einen: Niveau ist keine Marke von Nivea.

  11. Jeder sollte seine Meinung vertreten duerfen
    Fuer mich sind diese influencer Lebenskünstler die nichts anderes koennen
    Die hier scheint mir total ueberschminkt

      • Ich find sie hübsch. Und sie gehört zu mindestens zwei communitys, zu denen ich auch gehöre. Mit dem schminken hab ichs zwar nicht so, aber so what. Ich hab sie jedenfalls abonniert und lass mich überraschen.

    • Wenn man sonst immer nur in der Schule sitzen geblieben ist, wird man halt Influencer. Denn heutzutage kann man jeden Mist bei Youtube loswerden. Der Kalkofe hat mal ein paar von diesen Gehirngranaten persifliert, beim Böhmermann, das war zu köstlich.

  12. Verstehe die Aufregung hier nicht. Sie macht eben ein paar Videos über den ESC, und dadurch werden Millionen ihrer Follower auf das Event aufmerksam. Ist für mich erstmal ein positiver Aspekt. Es wird ja niemand gezwungen, sich die Videos anzugucken, aber auf diesem Wege kann man vielleicht den einen oder anderen jungen Menschen für den ESC begeistern.

  13. Wow, was geht denn hier ab?

    Mal von außen betrachtet:
    Wir alle konsumieren hier Artikel, Bilder und Videos vom privaten Blog Esc- kompakt.
    Der sich mit einem einem (so ehrlich muss man sein) ziemlichen Nischenthema beschäftigt.

    Und dann wird jemand runtergemacht, der eine privaten Video- Blog zu einem ziemlichen Nischenthema betreibt?

    • Da kann ich Dir nur zustimmen.

      Mir fehlen teilweise die Worte, was hier so vom Stapel gelassen wird. Engstirnig teils so gar weltfremd. Aber es sagt mehr über den Kommentarschreiber aus als über das Thema.
      Und ich hatte immer gedacht, gerade die ESC Community ist offen für jeden.

      • Offen für alles und jeden zu sein wäre aber auch ein Fehler, glaube mir.
        Meinetwegen kann Nickie Dingsbums gerne irgendwelche Filmchen drehen. Ich werde sie mir nicht angucken. Es ist mir also egal.
        Ich hab halt was Infaulenzer. Aber die können meinetwegen auch alle machen, was sie wollen. Ich muss ja nix davon angucken.
        Wenn das für dich weltfremd ist: bitteschön. Ich bin keine 18 mehr, ich muss nicht mehr alles in dieser Welt verstehen.

  14. Bei manchen Kommentaren könnte man meinen, dass der ESC jetzt auf Instagram übertragen wird mit Influencern als Special Guests. Man kann auch einfach übertragen. Vor allem äußern sich einige wirklich ekelhaft meiner Meinung nach.

  15. Zu dem Online-Host-Verkündungsvideo fällt mir nur eines ein: Das nennt man heute Schminken? Für mich ist das Maskenbildnerei…

    • Wenigstens ist Niki jünger als et Madönnchen. Wenn allerdings die Niki so gut spricht, wie die Madonna gesungen hat, dann gute Nacht.

    • Laut esc-kompakt ist sie eine Sensation. Ohne zu wissen, was an ihr so sensationell sein soll. Aber sie kennt sich gut mit Schminke aus. Also da ist sie ja bestimmt ein richtiger ESC-Experte. Und kann den Teenies erklären, was die da so tun, und welche Schminke total cool ist, welcher Typ total süß aussieht, und welcher Typ nicht, und warum der süsse Typ weniger Punkte gekriegt hat, als der Typ der nicht so süß aussieht. Ich würde ja sagen, weil er besser singen kann, aber das ist in der Influenzawelt nicht so wichtig, ob man was kann, sondern das man sich gut verkaufen kann oder was man gut verkauft. Schminke geht ja immer. Wenn der Teufel ein Influencer wäre, würde manche ihre Seele verkaufen.

  16. Richtige Boomer-Versammlung hier in den Kommentaren, ohne Mist 😀 Wie sich hier einige aufspielen und für was besseres halten, weil sie Nikkie nicht kennen und Influencer voll doof finden. Oh Mann, habt ihr kein Leben?

    • @Cedric

      Aha, ich bin also mit 25 schon ein „Boomer“ für dich??

      Und um deine Frage zu beantworten: Ja, ich habe ein Leben, ich arbeite sogar, ganz im Gegensatz du diesen „Influencern“ die wahrscheinlich Angst davor haben dass ihr künstlicher Fingernagel abbbricht.

    • Wie gut, dass du dich nicht für was besseres hältst. Ganz ehrlich: mir fällt wenig erbärmlicheres ein, als ältere Menschen als Boomer zu bezeichnen. DAs gehört sich einfach nicht. Das ist respektlos. Man kann unterschiedlicher Meinung sein. Und das kann man sachlich und respektvoll diskutieren. Aber „Boomer“ ist herabwürdigend. Dein ganzes Posting ist herabwürdigend.

      • Andi, ich merke, dass ich 10 Jahre älter als Du bin, denn ich habe bisher mit dem Begriff „Baby Boomer“ nichts Negatives verbunden (ich selbst bin ca. eine handvoll Jährchen zu jung für diese Generation). Oder steht „Boomer“ etwa für etwas ganz Anderes, wirklich Negatives?
        Hach, diese jungen Leute mit ihrer unverständlichen Jugendsprache aber auch, das ist einfach zum Verzweifeln 😉

  17. ich finde Nikki wird hier nicht runtergemacht, sondern ihre Tätigkeit wird untersucht auf den Aspekt was ihr Engagement für den ESC an Nutzen bringen könnte. Die Reichweite ihrer Channel ist perse natürlich an sich ein Pro Argument, wobei unklar ist, wie denn ihre Reichweite in Europa ausserhalb der niederländischsprachigen Regionen tatsächlich so ist. Soo super Englisch können die meisten Kids ja denn doch nicht, machen wir uns nix vor. Für Reichweite des ESCs in den USA sorgen zu wollen halte ich für sinnfrei. ESC benötigt Reichweite in Europa. In Europa herrschen jedoch Sprachbarrieren. Deutsche Influencer, die auf deutsch ‚influenzen‘ kennt ausserhalb des deutschsprachigen Raums fast keiner usw usf. Komischerweise sind solche ‚Schminkstars‘ tatsächlich wirklich extrem beliebt, aber ich sag mal begrenzt auf 10 bis 17Jährige Mädels und ein ganz paar Jungens und ein ganz ganz ganz paar ‚Diverse‘. Wüsste aber nicht welche Musikangebote der ESC an die Gruppe der Teenie-Mädels denn so macht. Straft mich lügen, aber hören die nicht ’sehr oft‘ Rap/HipHop, und/oder US Kommerzpop? Beides gibt es beim ESC ja praktisch nicht.
    Ausserdem ist es vielleicht doch die falsche Taktik auf das Äussere, auf z.t. sogar gefake-te Bilder und visuellen Eindruck zu stark zu setzen. Es kommt am Ende halt denn doch auf die Musik an. Man sollte die ‚Macht der Bilder‘ natürlich auch nicht negieren.

  18. Sponsormeldung: Diesen Beitrag wurde ermöglicht durch meine Jungs.

    Fragen:
    1 Rainer 1: ‚War sie vor ihrem outing als mann oder als frau unterwegs?‘
    – Sie ist eine Frau, mit der Betonung auf ‚ist‘. Also immer als Frau unterwegs.
    2 Escfan05: ‚Darf ich mal fragen, welchen Mehrwert das bitte für die Zuschauer haben soll?‘
    – Der ESC noch attraktiver gestalten. Eine Hype generieren, damit noch mehr Menschen zuschauen, mitmachen und abstimmen.

    Falsche und abwertende Einschätzungen:
    3 Trevoristos: ‚Warum das nun unbedingt ein Transsexueller mit nem Schninkkanal sein muss?‘
    – Weil sie die am meisten geeigneten Person für den Job ist. Es gab mehrere Kandidaten, die anderen sind durchgefallen wegen zu viel ’nenglisch‘ oder zu wenig Standfestigkeit. Einer der Bedingungen ist, dass man den Druck gewachsen sein muss.
    4 Trevoristos: ‚Hab so ein wenig das Gefühl, dass man sich beim ESC in der LGBT-and-friends Ecke einbunkert.‘
    – Genau andersherum. Mit eigenen, zusätzlichen Videos gibt es mehr Möglichkeiten für alle Länder sich ausgiebiger vorzustellen. Nebenbei bekommen manche Blogger, deren Namen nicht genannt werden sollen, nun Konkurrenz.
    5 Andi: ‚Und ich werde auch nie verstehen, warum das ein richtiger Job sein soll. Und ja, ich bin auch zu alt für den Scheiß.‘
    – Wenn du zu alt bist, brauchst du auch keine Meinung dazu zu äußeren. Medienarbeit ist ein richtiger Job, aber das kann Douze Points viel besser als meine Person dir erklären.
    6 Escfan05: ‚Welchen Mehrwert sollen mir die wenig intelligenten Kommentare einer Influenzerin denn bitte bringen. Bei denen es doch nur über das Outfit der Moderatorn und der Acts geht.‘
    – Online zeigt Nickie nur eine Seite von sich. Und ja, die Acts bekommen mehr Aufmerksamkeit in diesen Videos, weil die Auftritte nun einmal zu einem ESC gehören.
    7 Trevoristos: ‚Zweitens würde ich gerne mal wissen ob und was die Nikkie denn dafür bekommt und wie es begründet wird, dass sie mehr bekommt als z.B. die eigentlichen Teilnehmer. An sich müsste Nikkie für die zusätzlich mögliche Reichweite, die sie durch den ESC bekommt ja was Zahlen anstatt etwas zu bekommen ;-). Sie profitiert eindeutig mehr von der Kooperation, als ‚der ESC‘.‘
    – Interessant wie du dich widersprichst. Du mutmaßt dass sie mehr bekommt als die Teilnehmer ohne zu wissen was ihr Vertrag beinhaltet. Hier sind die Zahlen nicht interessant. Viel wichtiger ist dass sie den Job macht (und nicht überdrehte Fangirls wie Emma Wortelboer, die im letzten Jahr die Punkte namens NL verkundete)

    So und jetzt alles andere:
    8 Ulrich: ‚Lassen wir uns mal überraschen, was dabei herauskommt.‘
    – Genau. Es werden etwa 50 Beiträge werden, mehr ist aber auch möglich.
    9 Thomas: ‚Übrigens, bei Waldorf und Statler wär noch ein Plätzchen frei ….‘
    – Nur ein? Das ergibt eine Warteschleife.
    10 Glitzerbarbie: ‚Sie ist eine absolute Bereicherung für den ESC und SocialMedia.‘
    – Endlich, endlich, endlich jemanden, die weiter schaut. In der Schule meines Sohnes hat jedes 2. Mädchen ihr abonniert.
    11 ESCFrank: ‚Und….WOW, ich bin wirklich überrascht, wie viel Intoleranz gepaart mit Ignoranz und Engstirnigkeit hier einige an den Tag legen.‘
    – Oh, das bekommen wir schon hin. ^^
    12 Geri: ‚Fuer mich sind diese influencer Lebenskünstler die nichts anderes koennen.‘
    – Nickie hatte unerwartet Erfolg und macht so weiter, damit sie schuldenfrei ihr Studium beenden kann, und ausreichend Puffer hat um später eine Zeit ohne Job zu überbrücken. Nochmals: Online gibt es nur eine Seite von Nickie.
    13 cars10: ‚Im letzten Jahr Madonna, jetzt Nikki. Was müssen wir noch alles ertragen?‘
    – Im Fernsehen wirst du nicht soviel von ihr sehen. Vermutlich nur während der Werbepausen im GreenRoom, aber diese Pausen gibt es nur wo der ESC ohne Werbung zu sehen ist.

    • Jemand der wirklich jeden Tag zur arbeit geht, hat wohl mehr an einem Tag mehr sinnvolleres getan, als diese Marionette für die Kosmetikindustrie. Ich gebe den Leuten recht, die sagen, wer nix auf dem Kasten hat, wird Influenzer. Ich dachte bei Influenza ja immer an eine Krankheit, passt irgendwie auch. Womit hat die eigentlich ihre angebliche Popularität verdient, nur weil sie Transsexuell ist?`Mir egal.

    • Also, sorry, Marko, ich schätze dich und deine Beiträge hier sehr. Aber weil ich älter bin, darf ich meine Meinung zu YouTubern nicht äußern?? Ich weiß zufällig auch, was Medienarbeit ist. Ich hab das selbst gelernt, es gehört auch zu meinem (beruflichen) Alltag. Ich brauche dazu keine Belehrungen.
      Wie ich vorhin schonmal gesagt habe: es ist einfach respeklos, älteren Menschen so gegenüberzutreten. Ich bin übrigens 40. Und ja, ich weiß, ich seh aus, wie grad 18 geworden. Du musst mir jetzt nicht scmeicheln, Amigo. 🙂

      • Okay, wenn du so gut weißt, was Medienarbeit ist, ist dein Kommentar noch mehr daneben. Weil auch du, wie vielen anderen hier, dich nicht einmal die Mühe gemacht hat auf YT zu gehen und mindestens drei ihrer Beiträge zu schauen und erst danach zu kommentieren.

      • Lieber Marko – und das weißt du woher? Ich mache mir immer die Mühe, mich über Dinge zu informieren, von denen ich nichts weiß, aber zu denen ich gern etwas sagen möchte. Vielleicht wirst du einfach damit leben müssen, dass einfach nicht jeder deiner Meinung ist. Wie ich gestern schon mehrfach schrieb: ich hab gar nix gegen die Dame persönlich. Und die kann auch gerne Teil des ESC werden. Es steht mir dann ja frei, das nicht anzugucken. Und ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was es an dieser Haltung zu kritisieren gibt. Muss ich als ESC-Zuschauer erstmal alles total super und toll finden? Wer Spaß an ihren Videos hat, soll sie sich gerne angucken. Von Herzen gerne. Aber ich werde es halt nicht sein. Du kannst mich dafür weiter kritisieren, aber mach das dann bitte mit Argumenten und nicht mit Unterstellungen oder indem du etwas Herabwürdigendes über alte Leute schreibst, die weltfremd sind oder so. Das gehört sich einfach nicht. Das ist so respektlos wie die respektlosen Kommentare über die YouTube-Dame, die du hier so zurecht anprangerst.

      • Ja und? Ich informiere mich auch, liefere wo möglich noch Quellen dazu. Hier unten schreibt Floppy1992 seine Eindrucke beim querschauen. So eine Bemerkung hast du nicht mitgeliefert.

        Deine Zeilen: ‚Und ich werde auch nie verstehen, warum das ein richtiger Job sein soll. Und ja, ich bin auch zu alt für den Scheiß‘
        Diese Worte wirken falsch und abwertend, haben es deswegen in der Auflistung geschafft und eine ebenbürtige Antwort bekommen.

        Übrigens erwarte ich nie Zuspruch oder Zustimmung. Jeder seine Meinung, sonst wurde jede Entwicklung inne halten und wäre das Leben extrem langweilig. Deine Worte betrachte ich eher wie einen Ausrutscher, die jeden mal passiert.

      • Nein, Marko, deine Antwort war nicht ebenbürtig. Du hast mich persönlich angegriffen. Das habe ich bei dir nicht gemacht. Noch nie, zu keinem Zeitpunkt, werde ich auch nie. Deine Antwort war einfach nicht in Ordnung, weil man niemandem sagt „Du bist zu alt, du darfst dich dazu nicht äußern“. Damit hast du automatisch auch gesagt, dass meine Meinung nichts wert ist. Und das gehört sich in einer Diskussion nunmal nicht.

      • In einer Diskussion ist immer noch erlaubt die Worte des anderen auf die Waage zu legen, zu bewerten, zu drehen, zu wenden und danach zurück zu schicken.

        Du hast mal in die Welt der YT-Blogger hineingeschaut, dir eine Meinung gebildet und diese pauschalierte Meinung lasst du auch für Frau De Jager gelten. Ohne zu wissen wer sie ist, wie sie sich entwickelt hatten oder ihre Videos querzuschauen.

        Aber hier sind die Influencer/Blogger nicht das Thema. Der ESC wird online moderiert von Frau De Jager – das ist die Nachricht – also ist nur wichtig was sie drehen wird und ob sie die Aufgabe gewachsen ist. Für letzteres ist es wirklich empfehlenswert einige ihrer Videos zu sehen, fürs ersteres heißt es warten was auf YT/Instagram/FB und sonstwo noch im Netz hochgeladen wird.

      • Marko – du verstehst offenbar einfach nicht, was ich dir sagen will: du hast mich persönlich sehr getroffen mit deiner Aussage. Und es wird nicht besser, wenn du es damit rechtfertigst, dass es doch erlaubt sei, Aussagen zu drehen und zu wenden. Ja, erlaubt isses. Aber fair isses nicht. Ich hab mir was von dieser Nicki angesehen. Und ich mag sie nicht. Und wie ich an anderer Stelle schon schrieb: sie kann meinetwegen Dutzende Videos für den ESC 2020 drehen. Ich muss es mir ja nicht angucken. Sag mir bite, warum das keine legitime Haltung ist und du deine persönlichen Angriffe gegen mich immer noch rechtfertigst, obwohl ich dich kein einziges Mal pesönlich angegriffen habe.

      • Deine Aussage ist ebenso Fehl am Platz wie viele andere Kommentaren unter diesen Blogeintrag. Dabei habe ich nur die schlimmsten heraus gefiltert, weil mir die Zeit fehlte alles auf zu greifen. Wer solche Sachen schreibt, disqualifiziert sich selbst. Punkt. Fertig.

        Mir ist unwichtig ob du mich früher oder in der Zukunft angreifst. Ich bin da um einziges lockerer als du: Wenn mir Fehler passieren und ich werde drauf hingewiesen, bedanke ich ich, eventuell kommen noch Entschuldigungen hinzu und ich versuche das nächste Mal diesen Fehler nicht zu wiederholen.

        Du bist hier einer der Täter, lass die Opferrolle mal stecken.

        Ende.

      • Ich habe keinen Fehler gemacht und ich habe auch keine Tat begangen. Vielleicht solltest du einfach mal verbal abrüsten und akzeptieren, dass es Leute gibt, die eine andere Meinung haben als du.

      • @Andi

        Ich glaube mit Marko darüber zu diskutieren bringt nichts. Für ihn ist jeder der sie nicht abfeiert wohl ein homo-/transphober „Boomer“.

      • Meinungsvielfalt ist mir wichtig. Gerne ohne immer negativ zu werden, alles andere abzulehnen. Die Welt ist viel schöner wenn man sich öffnet und das ist auch notwendig, weil alles, wirklich alles sich ändert und noch weiter ändern wird.

        Andi, es tut mir Leid, aber dein Fehler ist eindeutig: Du hast angefangen mit deiner pauschalierten Meinung zu äußern statt Nickie Tutorials zu besuchen und erst dann zu kommentieren.
        Womit auch du die Kommentarspalte gefüllt hast mit dem nächsten verbalen Ergüss einer betrunkener Stammtischrunde. Zwar etwas netter als anderen, aber immer noch ein Armutszeugnis aus der Welt von gestern und vorgestern.

        Nebenbei wundere ich mich, dass du mit deiner Kenntnisse von Medien nicht den Weg zum Ziel erkannt hast. Nickie spricht eine große Gruppe von Mädchen in der Pubertät an, die in der Regel noch bei den Eltern leben. Diese Mädchen werden in der ESC-Woche nicht stundenlang für einen Spiegel sitzen, aber ihre Eltern anbetteln, damit sie alle Sendungen sehen dürfen und sehr spät ins Bett geschickt werden. In der Folge wird die ganze Familie zusammen sich die drei Sendungen anschauen. Der Online-Host ist nur Mittel zum Zweck um mehr Leute für den Fernseher zu bekommen und den Ruf zu verbessern: weniger schwul, mehr für alle.

        Ich bin zuversichtlich, dass Nickie den Job gut machen wird.

      • So, Marko, hier wird deutlich, dass du es tatsächlich null verstanden hast:
        ich habe nie behauptet, dass die Idee scheiße wäre, Nikkie beim ESC einzubinden. Ich habe nie behauptet, dass sie den Job nicht gut machen würde. Kein einziges Wort habe ich darüber verloren. Was unterstellst du mir eigentlich? Hast du überhaupt irgendwas richtig gelesen und verstanden??? Ich habe nur gesagt, dass ich es mir nicht angucken werde. Und dass ich generell die YouTuber/Influencer-Szene kritisch sehe und ich habe das auch begründet. Du kannst anderer Meinung sein als ich, das ist vollkommen okay. Aber sag bitte nicht, ich dürfe keine Meinung haben, weil ich zu alt bin. Und mach mich nicht zum Täter und zu jemandem, der was falsch gemacht hat. Du musst lernen, andere Meinungen zu akzeptieren.

      • Wir texten an einander vorbei. Werfe mir nicht vor dass ich keine andere Meinungen akzeptiere. Tue ich, sonst hätte ich dich komplett ignoriert.

        Wäre deine Anfangskommentar etwa ‚ich habe es mir angeguckt und ich mag sie nicht‘ gewesen, hättest du es nicht in der Auflistung geschafft.

        Eine Aussage wie ‚ich bin zu alt dafür‘ sagt nur etwas über dich selbst aus, ist im Grunde keine Meinung, nur eine ‚ich bin raus‘ Meldung. Wie Thorsten von der Küste, der tatsächlich nichts weiteres zum Thema geschrieben hat. Oder folge diesen Vorschlag:

        ESCFarank (vor 3 Tagen, hier oben): ‚Man muss ja nicht alles toll finden, aber man kann auch einfach mal die Fresse halten, wenn man keine Ahnung hat.‘

        Noch einer von dir: Andi – 11. Februar 2020 um 20:01 Uhr – ‚Offen für alles und jeden zu sein wäre aber auch ein Fehler, glaube mir. […] Ich bin keine 18 mehr, ich muss nicht mehr alles in dieser Welt verstehen.‘

        Das ist 180 Grad entfernt von meiner Grundansichten. Ich bin generell neugierig, offen für alles und versuche die Welt zu verstehen. Und wenn ich etwas nicht verstehe, frage ich nach oder schreibe dazu, dass ich mir nicht völlig sicher bin ob meine Gedanken so stimmen.

      • Kleiner Einwurf von mir:
        @Andi
        Ich als gefühlt täglich Youtuber verfluchender Vater („pseudo-authentische Fakewelt“, „Kapitalismus befördernde Opportunisten“, „Youtube-Sklaven“ etc. pp.) am Rande des pädagogischen Zusammenbruchs habe für deine Anti-Haltung sehr viel Verständnis. Allerdings warst Du es doch im Grunde selbst, der dich abqualifiziert hat, als Du „ich bin auch zu alt für den Scheiß“ geschrieben hast. Markos Replik war da nur sinngemäß :WENN dem so ist, dann spar dir doch deinen Kommentar (der tatsächlich auch ziemlich pauschalisierend war).

        @Marko
        Marketingtechnisch ist die Einbindung von solch reichweitenstarken Persönlichkeiten natürlich geschickt, aber ich finde auch, dass es viele Gründe gibt, die Beinflussung der Massen durch solche Personen sehr kritisch zu sehen. Bravo (oder viel schlimmer noch die BILD) waren bzw. sind in der Hinsicht auch das nackte Grauen. Wenn ich mich als Vater in der heutigen Medienlandschaft umschaue und sehe, was da geballt auf unsere Kinder einprasselt, bin gleichermaßen besorgt, aber mitunter auch beeindruckt, wie sie damit umgehen. Aber ich habe Zweifel, ob all diese Influencer ihre klare Machtposition abseits von ihren Verdienstmöglickeiten kritisch bedenken.

      • @Frédéric:
        Mit „ich bin zu alt für den Scheiß“ bezog ich mich vor allem auf dieses Geschäftsmodell. Das hab ich ja auch an anderer Stelle noch versucht zu erläutern. Ich verstehe halt tatsächlich nicht, warum junge Menschen heutzutage den Wunsch haben, auf diese Weise berühmt werden zu wollen. Als ich 18 war, gab es so etwas heute noch nicht, deswegen ist mir das erstmal „fremd“. Wir sind halt ohne Internet und Social Media aufgewachsen. Ich verweiger mich da ja auch nicht komplett. Sonst wäre ich ja nicht hier oder bei Facebook oder so.

        @Marko:
        Du verstehst leider sehr vieles nicht. Ich habe nie geschrieben, dass ich das nicht verstehen will. Ich habe geschrieben, dass ich es nicht verstehen muss. Das ist ein Unterschied. Ich habe jetzt auch schon mehrfach geschrieben, dass es für mich vollkommen okay ist, dass die Gute beim ESC eingebunden wird. Es ist nur für mich nicht von weiterem Interesse. Und ich verstehe nicht, warum man das nicht einfach mal so stehenlassen kann.
        Ich habe auch geschrieben, dass ich mich erst immer über Dinge informiere, bevor ich eine Meinung dazu äußere. Da unterscheiden wir uns tatsächlich überhaupt nicht. Du unterstellst mir nur einfach wieder etwas. 🙂 Aber nur weil ich mich auch nun über Nikkie informiert habe, heißt das doch noch lange nicht, dass ich sie talentiert und sympathisch finden muss. Ist sie für mich halt nicht. Und wenn du das anders siehst, ist das für mich auch total okay.

  19. Wie sich hier einige direkt wieder echauffieren müssen…

    Der ESC muss, wenn er als Marke langfristig relevant bleiben möchte, eben mit der Zeit gehen und sich vor allem online breiter aufstellen. Nicht ohne Grund hat man ja letztes Jahr zu dem Thema per Ausschreibung nach Anregungen gesucht und das hier wird wohl ein Resultat davon sein.
    Ich kannte Nikki bisher nur vom Namen und finde sie aus dem zu schließen, was ich mal eben quergeschaut habe, sehr sympathisch. Wenn durch sie der eine oder andere ihrer Follower jetzt an den ESC herangeführt wird und vielleicht sogar dabei bleibt, kann das doch nur in unser aller Interesse sein.
    Schminken dürfen sich die Damen und Herren (!) Teilnehmer aber sicher nach wie vor selbst, auch wenn ich gerade Nikkis Augen-Make-up im Announcement-Clip oben sehr ästhetisch finde und sie bestimmt für den einen oder anderen ein paar gute Tipps parat hätte 😉

  20. Wow. Ich lese hier eigentlich immer still mit und schreibe echt selten Kommentare. Aber bei so viel Ignoranz und Respektlosigkeit auf einer Seite für eine Show, die vornehmlich für Toleranz und Respekt vor Menschen wirbt, ist schon… Wow. Ich habe noch nicht einmal Worte für manche dieser wirklich ekligen Kommentare. Anstatt sich einfach zu freuen, dass alles läuft und man sich offensichtlich auch Gedanken macht, wie man so viele Menschen wie möglich erreicht (gerade auch in Amerika, wo der ESC nicht so etabliert ist). Aber nein. Einfach nur wow. Ich bin echt richtig schockiert.

    • Geht mir genauso. Macht einen nur sprachlos. Meine Oma hat immer gesagt:“ Kind, wenn Du nix Gutes über einen Menschen sagen kannst, dann halte den Mund.“ Tja, Erziehung war hier wohl nicht jedem vergönnt.

    • So manche tun sich schwer mit der Zeit mit zu gehen 😉

      Und Nickie selbst? Sie steht über solche Kommentare, die ihr eher motivieren den Job perfekt zu machen.

      • @Marko: Ich finde die ins Persönliche gehenden negativen Kommentare hier auch sehr abstoßend. Allerdings möchte ich anmerken, dass „mit der Zeit mit zu gehen“ nicht automatisch immer etwas Positives ist und dass es durchaus legitim ist, bestimmte Gegenwarttrends wie z.B den Traum junger Leute, „Influencer“ zu werden, kritisch – aber natürlich sachlich – zu hinterfragen.

      • Influencer ist nur etwas altes in einer neuen Packung. Was machen alle Modemagazine im Kiosk? Sie beeinflussen. Was machen Zeitungen? Sie beeinflussen. Was machen Radio und Fernsehen? Sie beeinflussen. Influencer im Netz sind nicht mehr oder weniger als was die Bravo für die ältere Generation war.

        Für mich gibt es da nichts zu hinterfragen. Wenn Mädchen sich freuen über solche Videos mit Tipps, ist das gut, weil die Mädchen in einem Alter sind, dass sie dieselben Tipps nicht von Mama annehmen wollen.

      • Nichts gegen Tipps. Aber zumindest influencen Fernsehen, Radio und Zeitungen in der Regel mit deutlich weniger Product Placement.

      • Danke Thomas! Wenigstens noch ein richtig einordnendes Posting.
        Und ich wiederhole nochmal: ich hab nix gegen die Dame persönlich. Woher auch. Ich kenne sie ja nicht. Mir ist sie halt egal und ich kann mit diesem Influencer-Ding generell nix anfangen. Das muss doch noch gesagt werden dürfen, ohne dass man als weltfremder alter Sack hingestellt wird.

      • @Thomas M. (mit Punkt): Im Fernsehen, Radio und Zeitungen gibt es eher ‚Prioduct Placement in disguise‘. Reiseberichte: Wer hat die Reisekosten übernommen? Autotest: Wer hat den Testwagen bereitgestellt? (Und warum ist in Deutschland eine Sendung wie Top Gear unmöglich zu produzieren?) Produkttest: Warum Marke A und warum fehlen Marken B und C?

        Auf YT ist das wirklich ein Vorteil: die Werbung wird offengelegt, wo so manche Magazin-Redaktion sich fast dafür schämen offen zu zu geben, dass man Geld vom Hersteller akzeptiert hat.

  21. Wieso regt das die Leute heutzutage schon auf, wenn eine relativ reichweitenstarke und beliebte niederländische YouTuberin den ESC um ein paar Online-Angebote für die junge Generation erweitert? (Transsexualität ist mir hierbei auch als LGBTler völlig egal, es geht mir erstmal nur um das Online-Angebot). Es stört doch keinen. Guckt euch die Online-Beiträge an oder nicht, aber das schon als „dekadent“ zu bezeichnen oder schon wieder den Weltuntergang heraufzubeschwören, finde ich durchaus schockierend…

  22. Ich habe die Meldung über Nikkie zur Kenntnis genommen und mir sonst nix dabei gedacht. Bin nun überrascht wieviele Kommentare es hierzu schon gibt. Finde es sehr schade und eigentlich erschreckend wie persönlich und teilweise untergriffig gegenüber der Frau argumentiert wird. Womit sie ihr Geld verdient…ich bin überhaupt nicht drin in diesem Thema und habe deshalb keine Meinung dazu. Allerdings finde ich es von der EBU/Holländer sehr begrüßenswert, wenn mit der Verpflichtung von Nikkie nun auch viele junge Leute mit dem ESC in Kontakt kommen.

  23. Ich würde ja sogar behaupten, dass sie Nikkie schon vor ihrem Outing als Transsexuell angefragt haben, das wird nicht innerhalb von vier Wochen erfolgt sein. Warum jetzt also die Sorge ,dass sich der Sender nur an die LGBT Community ranmachen will?

  24. Ich finde es klasse, dass sie Nikkie genommen haben. Sie ist eine der bekanntesten Youtuberinnen der Welt und erreicht somit besonders die jüngeren. Außerdem ist seit Jahren bekannt, dass sie ESC-Fan ist und hat, direkt nachdem Duncan gewonnen hat, angemeldet, dass sie 2020 gerne moderieren würde. Ich bezweifle also, dass es etwas mit ihrem Outing zu tun hat, das ja auch erst vor Kurzem stattfand, sie wurde mit Sicherheit schon vorher angefragt. Hilft natürlich auch, dass sie fließend Englisch spricht und sich vor der Kamera wohlfühlt.

  25. Immerhin: diese neuste Fuhre Stammtisch-Parolen – wie gehabt zumeist von Leuten, die schlicht nicht in ihrem Element sind – haben geholfen, mein eigenes Bild von sog. Influenzern zu reflektieren und zum Teil auch zu revidieren. Sogesehen gebürt euch auch ein gewisser Dank.

    • Der Blogeintrag hat es ermöglicht. Das Coming-Out-Video hat die Aufmerksamkeit in die falsche Richtung gelenkt. Wäre einer ihrer regulären Videos eingebunden …

  26. Ich meine was hat die denn schon geleistet, außer das sie Transsexuell ist und ein paar Schminktipss gibt? Nix, im vergleich zu Leuten die im Pflegebereich tätig, sind, oder wo anders sich ihren Arsch aufreißen um ihre Familie zu ernähren. Aber so ne Schminktrulla soll dann der YouTube-Gemeinde erklären, was der ESC ist, als ob man das nicht schon längst herausgefunden haben könnte, durch ein wenig im Netz surfen. Und dafür kriegt sie auch noch Geld. Die soll bei ihren Schminktips bleiben, von allen anderem hat sie ja keine Ahnung.

  27. Wenn sie wenigstens einer der holländischen esc-fans dazu genommen hätten. Nee, es muss eine sein, die Schminktipps geht. Oberflächlicher und dämlicher gings wohl nicht mehr. Und ob die jetzt transsexuell, hetero, bi, metro oder sonst was ist, ist mir absolut egal. Die kann sich auch mit Schokolade übergießen und nackig auf dem Tisch tanzen und dann das auf Youtube zeigen und als Schminktipps verkaufen, es würde mich nicht interessieren.

  28. @Frédéric: Gerade eben habe ich unter Deinen Goldkehlchen-Kommentar geschrieben, u.a. habe ich dabei die „positive, friedensstiftende, über Grenzen hinweg verbindende Wirkung des Grand Prix Eurovision de la Chanson“ erwähnt. Diese Worte haben mich sogleich mit missionarischem Geist beseelt, und da dachte ich, ich könnte in diese Richtung beim Disput zwischen zwei mir sehr sympathischen ESC-Kompakt-Kommentatoren wirken. Und da sehe ich: Du hattest dieselbe Idee gehabt, und die entscheidenden Punkte perfekt angesprochen (v.a die Hervorhebung des „wenn“; auch Deinen kritischen Bemerkungen zu Youtube schließe ich mich an).

    Ich würde vielleicht noch ergänzen, dass für mich Urteile wie „ich bin zu alt für dafür, das muss ich nicht verstehen“ vollkommen ok sind, allerdings kann ich im Zusammenhang mit dem Satz von den „Infaulenzern“, den Andi im selben Kommentar verwendete (ich glaube, faul sind die meisten Influencer nun wirklich nicht mit ihren ständigen Videodrehs), auch ein bisschen verstehen, warum Marko ihn in seine Liste aufnahm, die er dann allerdings zeitweise mit ziemlicher Strenge verteidigte.

    Marko würde ich noch sagen wollen, dass es grundsätzlich gut ist, für neue Dinge offen zu sein, aber so wie es das Recht der Jungen ist, gegen die Alten zu rebellieren, so haben auch die Alten (wovon Andi ja noch weit entfernt ist) das Recht, nicht alles, dem die Jungen hinterher rennen, toll zu finden bzw. darüber den Kopf zu schütteln oder gar zu spotten. Und außerdem muss es in Zukunft doch neben den vielen „junggebliebenen“ Alten auch weiterhin ein paar Grantler geben 😉

    • Alle an der eben erwähnten Diskussion Beteiligten schaffen es, ihren Kommentar an der richtigen Stelle einzubringen, nur meiner landet mal wieder irgendwo ganz anders. Ich könnte aber wirklich schwören, dass ich ins richtige Feld geschrieben habe (es stand auch immer „Antwort abbrechen“ dabei, das tut es bei einem neuen Kommentar ja nicht)!!!

    • Hast du mich grad Grantler genannt? Omg. Anzeige ist raus. 🙂

      Ich hab es ja weiter oben schon geschrieben: ich bezog es rein auf das Geschäftsmodell und auf diesen Willen, zwanghaft berühmt werden zu wollen. Sowas gab es einfach nicht, als ich 18 war. Das meinte ich mit „Scheiß“. Und wer meine Beiträge hier nur ein wenig kennt, weiß, dass ich gerne mal etwas flapsiger formuliere.
      Ich verweiger mich neuen Dingen ja nicht komplett. Aber ich sehe den Nutzen in Instagram oder Twitter nicht. Ich spiele auch mit dem Gedanken, mich bei FB abzumelden. Aber wer dieses ganze Social Media-Feld bedienen will, soll es halt gern tun. Ich lese in der Zeit, wo ihr euch Schminktipps anguckt, ein gutes Buch. Ich treffe mich mit Freunden auf ein Glas Wein, während ihr euch lustige Tweets schickt. Und ja, mir ist bewusst, dass man auch beides machen kann, bevor ich wieder in irgendeine Hate Speech-Liste aufgenommen werde. 🙂

      Und nochmal: ich versuche mich ja in Themen hineinzudenken, die erstmal nix mit meiner Lebenswirklichkeit zu tun haben. Aber ich muss es nicht. Das ist ja nunmal ein Unterschied. Ich hab zum Beispiel nullkommanull Lust, mir irgendeinen Avenger-Film reinzuziehen. Mich interessiert dieses Genre einfach nicht. Aber mein Freund wollte neulich einen gucken, also ging ich mit. Und ich finds halt immer noch scheiße. 🙂

    • Boomer? Facebook? Avenger? Game of Thrones?…

      Hä???

      Bei der Bezeichnung „Grantler“ habe ich eher an mich in ein paar Jahren gedacht (oder womöglich jetzt schon?!) 😉

      • Thomas kennt nur wer-kennt-wen und MySpace. Wir „Boomer“ sind doch immer am Puls der Zeit 😉
        P.S. Solche Schminktipps auf YouTube sind nicht nur was für Mädchen (und natürlich Jungs). Ich bin ein 70’s child und hätte es sowas schon früher gegeben, hätte ich nicht alle meine Bilder vom Abiball verbrennen müssen. #Monsterball

      • @Andi: Ich wollte keine Inflation der Zwinker-Smileys in diesem kurzen Beitrag haben. Dank Benny weiß ich ja jetzt so ungefähr, was ein Boomer ist (ein alter Schussel/NIchtsblicker? Typisch für das arrogante Jungvolk, sich sowas auszudenken 😉 ), und ja, von Facebook habe ich natürlich schon gehört, leider, sogar ab und zu mal auf öffentlichen Seiten mitgelesen (z.B. bei OGAE, wo ich ja viele Jahre lang vergeblich auf die Rückkehr des Forums gewartet habe), aber selbst würde ich da niemals reingehen. Übrigens war ich auch nie in MySpace, Dina, und von „Wer-kennt-wen?“ habe ich noch nie gehört. Und ja, Game of Thrones und anderes kriegerisches Fantasy-Zeug hat mich auch nie interessiert.

      • Das „leider“ bezieht sich auf das schon-von-Facebook-gehört-Haben, nicht auf das bei-OGAE-Mitlesen.

      • @Thomas Empunkt:
        „Okay Boomer“ ist son Jugendslang-Begriff, den man halt dann benutzt, wenn man zeigen will, dass man jemand Älteren für rückschrittlich oder weltfremd hält. Das ging, glaub ich, mal los, weil viele aus dieser Babyboomer-Generation im Klimastreit, sagen wir mal, nicht inhaltlich voll konform gingen mit der Fridays for Future-Generation. Und das hat sich dann nach und nach ausgeweitet. Wie gesagt, ich find’s respektlos. Es dient halt dazu, andere gezielt herabzuwürdigen, ohne auf Inhalte einzugehe. Aber natürlich gibt’s da auch andersrum, wenn Ältere sowas wagen wie „Jaja, die Jugend von heute ist auch nicht mehr das, was sie mal war.“ Es ist ja beides Quatsch. Wir täten gut daran, sowas alles zu unterlassen. Ältere können von Jüngeren lernen und umgekehrt.

        Und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muss mich um meinen 10 Jahre jüngeren Freund kümmern.

      • @Andi: Danke für die genaue Erklärung. Ich finde sie ja irgendwie süß, diese Jungen, die meinen, sie haben die Welt schon komplett verstanden, während die Generationen vor ihnen völlig unaufgeklärt und naiv durchs Leben spaziert sind. Aber gut, ich war früher in manchen Bereichen wohl auch so ähnlich drauf … Immerhin, inzwischen habe ich gelernt, dass ich inzwischen zwar etwas mehr als früher, aber immer noch fast nichts weiß 🙂

        Um nicht missverstanden zu werden: Selbstverständlich habe ich Verständnis dafür, dass man sich bei Themen, bei denen man engagiert ist und tatsächlich eine gewisse Expertise entwickelt hat, wie z.B. die Fridays-for-Future-Aktivisten, über Ignoranz oder gar Negation der Problematik kräftig aufregt, wobei es etwas zu einfach ist, das nur am Alter festzumachen.

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