Zweite Probe beim ESC 2022: Circus Mircus mit „Lock Me In“ für Georgien

Bild: EBU / NATHAN REINDS

Im Meet & Greet nach der ersten Proben haben die georgischen Vertreter Circus Mircus mehrmalig nichts über die Inszenierung verraten und meinten, wir müssten es selbst sehen. Zumindest wir im Pressecenter dürfen das heute jetzt zum ersten Mal und werden Euch natürlich ausführlich berichten, wie die Georgier „Lock Me In“ auf die Bühne gebracht haben. Im später veröffentlichten Video könnte ihr Euch dann auch einen ersten Eindruck verschaffen.

Erster Probendurchlauf

Statt der georgischen lief jetzt die maltesische Postkarte. Sehen wir jetzt die georgische Probe oder wurde hier noch etwas getauscht?

Der „Master“ von Circus Mircus ist im Backdrop zu sehen, also stimmt der Ablauf weiterhin und wir sehen gleich den ersten Durchlauf der zweiten Probe Georgiens.

Die Band steht gekleidet mit Klamotten im Steampunk-Style auf der Bühne. Hier haben die Bilder schon einen recht guten Eindruck vermittelt.

In den Zeilen „Take me to the space craft, take me to dance club“ singt der Leadsänger viel tiefer als die Backingvocals, das klingt nicht so gut.

Der Leierkasten öffnet sich wie ein kleines Theater und wir sehen die Band noch einmal als kleine Figuren in ihm.

Im Backdrop sieht man u.a. „den Master“ und Münder. Das Farbschema der Lichtstrahler und der LED-Flächen ist „neon-bunt“.

Zweiter Probendurchlauf

Als „Choreographie“ bewegt der Leadsänger immer wieder ruckartig seine Arme.

Der Theater-Leierkasten ist wirklich witzig. Die Puppen darin tanzen sogar.

Es gibt viele Schnitte, in der man die Bühne in der Totalen sieht, dabei ist der ganze Raum gefühlt von Lichtstrahlen und Mustern und die „Sonne“ wirkt wie eine halbe Vinyl-Schallplatte. Man hat etwas das Gefühl in einem LSD-Trip gelandet zu sein.

Dritter Probendurchlauf

Die Kamera konzentriert sich nicht nur hauptsächlich, die anderen Bandmitglieder – der Leierkastenmann, der Gitarrenspieler mit den Blumenbart und der Schlagzeuger werden auch oft eingeblendet.

Nach dem letzten „Circus Mircus“ rufen sie „Dankeschön“ (auf Deutsch!).

Fazit: Die Georgier haben wie zu erwarten eine verrückte Performance auf die Bühne gebracht. Ich kann aber immer noch nicht einordnen, ob es toll-verrückt oder verstörend-verrückt ist.

Über die zweite georgische Probe sprechen wir heute Abend um 21 Uhr in unserem in der ersten Probenwoche täglichen ESC Kompakt LIVE auf YouTube.


7 Kommentare

  1. Ich weiß nicht. Auf mich wirkt das alles extrem strange. Und zwar nicht das gute strange, sondern das, bei dem man im Halbfinale hängen bleibt. Wenn der Song wenigstens speziell wäre, aber das ist er ja auch nicht wirklich.

  2. Vor kurzem noch im Phantasialand gewesen, da gibt es ja diesen Steampunkbereich mit der Achterbahn „Fly“ hat mich sofort daran erinnert, als ich das gesehen habe^^ nach dem ESC, kann man die ja da irgendwie integrieren^^

  3. Das ist unglaublich. Nachdem mich der Song am Anfang nur genervt hat fange ich an ihn zu lieben. Ich feiere das geradezu. Das ist super macht und der Refrain total catchy. Mein persönliches Darkhorse ist das auf jeden Fall und ich hoffe das kommt ins Finale. Circus Mircus Dankeschön🤡

  4. Fantastisch! Konzeptuell und musikalisch ein Wurf! Werden sicher nicht alle goutieren, wäre aber schön, wenn dieser Beitrag ins Finale käme und dort sehr, sehr weit oben rangieren würde.

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