Zweite Probe SPANIEN: Blas Cantó – Voy a quedarme

EBU / ANDRES PUTTING

Bevor wir hier in die Berichterstattung über die zweite spanische Probe starten, muss ich euch unbedingt den Crashkurs „Warum der Mond im Vergleich zur Sonne vernachlässigt wird“ von Suzanne Adams von wiwibloggs ans Herz legen. Ein Meilenstein der ESC-Berichterstattungsgeschichte. Und vielleicht für das Verständnis von Blas Cantós Performance hilfreich.

Bei der ersten Probe von Spanien gab es ja doch einige Änderungen im Vergleich zum Vorentscheid, sogar musikalisch wurde „Voy a quedarme“ nochmal überarbeitet bzw. neudeutsch  gerevampt. Lassen wir uns überraschen, wie der heutige durchlauf wird der jede Sekunde losgehen müsste…

Es geht wieder a cappella los, Blas steht auf der sehr dunklen Bühne, umrahmt von einem Sternenhimmel. Im Hintergrund ist die Mond(?)finsternis zu sehen, dann nimmt der Song Fahrt auf, es gibt ordentlich Beat. Diese neue Stelle gefällt mir gar nicht. Das Lied war doch vorher eine schöne Ballade?!

Bild: EBU / Andres Putting

Dann kommt beim zweiten Refrain der gigantische (und etwas überdimensionierte?) Mond von der Bühnendecke, später färbt sich der Hintergrund golden.

Bild: EBU / Andres Putting

Blas macht mehr Vokalakkrobatik als angebracht wäre und die spanischen Fans schlagen die Hände über dem Kopf zusammen.

Bild: EBU / Andres Putting

Es ist vielleicht schon deutlich geworden, mir gefällt diese Inszenierung so nicht. Ich finde den Revamp wirklich überflüssig und für mich kommt die eigentliche Bedeutung des Songs überhaupt nicht mehr rüber – weder musikalisch noch durch die Inszenierung. So wird das auch (im Sinne von: wie UK) relativ weit hinten landen, fürchte ich.

Berenike drückt es passenderweise so aus: „Eine wirklich fatale Entscheidung, „Voy a quedarme“ noch zur halben Disconummer zu machen.“ Recht hat sie.

Bild: EBU / Andres Putting

Jetzt erleben wir wieder eine relativ lange Pause – bekanntermaßen immer kein so richtig gutes Zeichen.

Bild: EBU / Andres Putting

So, jetzt sehen wir den zweiten Durchlauf und größere Veränderungen gibt und gab es eigentlich nicht mehr. Blas‘ Gesang war übrigens vor allem in den Höhen wirklich unschön, das hat meinen Ohren gar nicht geschmeichelt.

Bild: EBU / Andres Putting

Beim dritten Durchlauf zieht Blas die hohen Töne sogar so lange, dass er die letzten Zeilen nicht rechtzeitig schafft. Ohje…auch Berenike äußert sich zu den hohen Tönen und was sie schreibt, ist nicht zitierfähig.

Bild: EBU / Andres Putting

Spanien muss bis Freitag und Samstag noch eine dicke Schippe drauflegen.


11 Kommentare

  1. Ich mir das Video mit dem Mond angsehen. Sehr interessant. Ich gebe zu ich habe Song, bei den der Volmond passt.

  2. Mond ist cool; ansonsten leider weiter das übliche Zeugs, das in Spanien dauernd im Radio läuft so wie bei uns die Typen mt leicht rauhem Sprechgesang.

  3. Ich weiß ja nicht aber mit der Stimme komm ich nicht klar im Video , die ist mir eindeutig zu hoch das es schon in den Ohren weh tut sorry .

  4. Tagesgericht im 12-Sterne-Restaurant „Zum Ehrwürdigen Erasmus“:

    Blasierte Schnepfe in schwarzer Kruste an Honigmond € 1,98

  5. Ich bin ganz ehrlich: Mir gefällt der Hintergrund. Die Bilder sehen gut aus. Das wird den faden Song nur leider nicht retten. Schade, ich finde, Blas ist ein toller Sänger.

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