Der Beitrag der Schweiz für den ESC 2026: „Alice“ von Veronica Fusaro

Veronica Fusaro – Foto: eurovision.com

Jetzt ist es offiziell: Veronica Fusaro wird die Schweiz beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien mit dem Titel „Alice“ vertreten. Damit bestätigen sich die gestrigen Gerüchte. Das Teilnehmerfeld des kommenden ESC wird mit dem Song um eine Blues-Rock-Ballade erweitert.

Der Schweizer Beitrag für Wien 2026 wurde intern aus 493 Einreichungen ausgewählt. An der Wahl waren sowohl internationale Zuschauer*innen als auch eine Fachjury beteiligt. Die Entscheidung wurde zu gleichen Teilen von Publikum und Jury getroffen.

Veronica Fusaro ist 28 Jahre alt, stammt aus Thun und ist schweizerisch-italienischer Herkunft. Sie ist Pop- und Soul-Sängerin sowie Songwriterin. Ihre musikalische Laufbahn begann früh: 2014 nahm sie an der zweiten Staffel von The Voice of Switzerland teil und erreichte die Knockouts im Team von Stefanie Heinzmann. 2016 wurde sie beim „Demo of the Year“ der Demotape Clinic entdeckt und vom Radiosender SRF 3 als „Best Talent“ ausgezeichnet. Zu ihren bisherigen Karrierehighlights zählen Auftritte beim Glastonbury Festival 2019, als Support von Mark Knopfler im Amphitheater von Nîmes und bei den Swiss Music Awards 2018. 2023 wurde sie mit dem Musikpreis der Stadt Thun geehrt.

„Alice“ wurde bereits im Oktober 2025 veröffentlicht und stammt von Veronica Fusaros zweiten Album „Looking for Connection“. Für den ESC wurde der Titel aber noch einmal überarbeitet.

Der Song ist eine Blues-Ballade mit Rockeinflüssen, in dem Veronica Fusaros Stimme sehr gut zur Geltung kommt. Der Track beginnt ruhig, steigert sich dann aber im Verlauf durch immer dominanteren Einsatz von E-Gitarren. Der Text ist eine Ode an eine Person namens „Alice“ mit fast schon obsessiven Zügen. Die erzählende Person versucht verzweifelt, Alice von ihrer Liebe zu überzeugen und steigert sich in die Vorstellung hinein, dass die Liebe erwidert wird, obwohl „Alice“ offenbar auf Distanz geht.

Für die visuelle Umsetzung ihres Auftritts arbeitet Veronika mit Fredrik „Benke“ Rydman zusammen, einem alten Bekannten beim ESC. Er inszenierte unter anderem Måns Zelmerlöw mit „Heroes“ für Schweden 2015, Nemo mit „The Code“ für die Schweiz 2024 und Käärijä mit „Cha Cha Cha“ für Finnland 2023. Gemeinsam mit ihm entwickelt Veronica ein Konzept, das ihre Musik, ihre persönliche Ausstrahlung und die emotionale Geschichte ihres ESC-Beitrags in den Vordergrund stellen soll.

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