
Die Ukraine hat gewählt: LELÉKA wird das Land mit dem Beitrag „Ridnym“ beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien vertreten. Das ist das Ergebnis des Vorentscheids Vidbir 2026, der am heutigen Samstagabend stattfand.
LELÉKA setzte sich in der Show gegen neun weitere Acts durch. Im Finale entschieden Jury und Publikum zu jeweils 50 Prozent über den Sieg und damit über den ukrainischen ESC-Beitrag für Wien. In diesem Voting konnte Leléka sowohl bei der Jury als auch beim Publikum mit jeweils 10 Punkten gewinnen und wurde bereits während der Show mehrfach von der Fachjury gelobt. Bereits im Vorfeld war LELÉKA auch im ESC-kompakt-Voting eine der Favoritinnen, wenn auch nicht an erster Stelle.
Hinter dem Künstlerprojekt LELÉKA steht die ukrainische Sängerin, Komponistin und Jazzmusikerin Viktoria Leléka. Geboren am 10. November 1990 als Viktoria Korniikova in Perschotrawensk in der Donbass-Region, lebt und arbeitet sie seit 2016 in Berlin. Nach einem Schauspielstudium an der Nationalen Theaterhochschule I. K. Karpenko-Kary in Kyjiw studierte sie Jazzgesang am Jazz-Institut Berlin sowie Komposition an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Leléka ist in der europäischen Jazzszene etabliert und regelmäßig auch auf renommierten deutschen Jazzfestivals zu sehen.
Bei Vidbir 2026 trat Viktoria Leléka erstmals solo unter dem Namen LELÉKA an. Ihr Beitrag „Ridnym“ (ukrainisch „Рідним“) lässt sich mit „An die Liebsten“ übersetzen. Der hymnisch aufgebaute Song verbindet kraftvolle Vocals mit folkloristischen Elementen und mehrsprachigen Textpassagen. Inhaltlich geht es um innere Stärke, Veränderung und die Kraft der eigenen Wurzeln in Zeiten von Zerfall und Unsicherheit. „Ridnym“ ist den Menschen gewidmet, die Halt geben: ein Lied über das Überwinden von Ängsten, das Verwandeln von Leid in Hoffnung und das Weitergeben von Zuversicht an die Nächsten.
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Am Dienstag, den 10. Februar sprechen wir um 19:00 Uhr in einem ESC kompakt LIVE unter anderem über die Beiträge der Ukraine und Zyperns für den ESC in Wien.
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