
Das war ein schneller Auftakt: Noch während wir am Dienstagabend im längsten ESC kompakt LIVE aller Zeiten über die deutschen ESC-Vorentscheide der Jahre 1996 bis 2026 sprachen, ging unsere erste Abstimmung online. Ihr hattet dann 24 Stunden und habt fünf Beiträge aus der Klubkonzert-Tiktok-Ich-will-zum-ESC!-Runde in die eigentliche Vorrunde befördert. Hier geht es gleich munter weiter: Wir widmen uns dem Doppeljahrgang 2014-2015 – und haben dabei direkt ein Déjà vu.
Denn einer der Acts aus der Vorvorunde kommt aus dem Jahr 2014: Simon Glöde. Er steht jetzt – wie damals Elaiza – im direkten Wettstreit mit den ganz großen Acts. Diese müssen sich dabei nicht dem etwas absurden Abstimmungsverfahren der Vorentscheide in den Jahren stellen. Damals machte Madeline Juno (Aufmacherbild) ja den „Error“ und präsentierte in der ersten Runde ihren anderen Beitrag. So verpasste sie die zweite Runde des Vorentscheids und damit auch die Chance auf das Ticket für den ESC in Kopenhagen. Und da sie „Error“ nie im Vorentscheid vorgetragen hat, ist das Lied natürlich auch nicht in unserem Wettbewerb dabei…
Bevor wir aber mit der Abstimmung über die Beiträge des Doppeljahrgangs 2014-2015 starten, kommt hier erst noch die Auswertung des letzten Votings: Bei der Abstimmung über die Beiträge aus den Klubkonzerten, der Tiktok-Runde und von Ich will zum ESC! haben uns 106 Votings erreicht. Leider mussten wir elf Votings disqualifizieren – in den meisten Fällen, weil einem Beitrag mehrfach Punkte gegeben wurden (einmal sogar dreimal). Passt hier also auf, damit wir jedes einzelne Voting in das Ergebnis einbeziehen können.
Für die Hauptrunde haben sich qualifiziert (in alphabetischer Reihenfolge):
Anne Im – Yellow Brick Road (2024)
Betül – Heaven (2023)
From Fall to Spring – Draw the Line (2023)
Luca M. Wefes – Farben neuer Tage (2024)
Simon Glöde – Blame It on the Boogie (2014)
Diese fünf Beiträge ordnen wir für die nächste Runde den jeweiligen Jahrgängen zu. Dort müssen sie sich dann also gegen die gesetzten Songs durchsetzen, um es ins die Hauptrunde der letzten 80 zu schaffen.
Aus dem Rennen ausgeschieden sind:
290 Punkte: Jona – 10/10 (2023)
274 Punkte: Caroline Rose – Amber Sky (2014)
272 Punkte: Ambre Vallet – Siehst Du mich? (2014)
242 Punkte: Moonjos – Haggard Heart (2015)
220 Punkte: Valentina – Love Is Gone (2014)
215 Punkte: Lars Pinkwart – Tornado (2015)
213 Punkte: Ason – Hey You (2015)
211 Punkte: Aden Jaron – We’re On Fire (2015)
198 Punkte: Max Krumm – Home (2014)
193 Punkte: Alisson Bonnefoy – Burning Down (2015)
191 Punkte: Mitchy & André Katawazi, NashUp – Summertime (2023)
180 Punkte: Cassie Greene – Not this Time (2014)
155 Punkte: Sophie Inacker – Imperfection (2015)
149 Punkte: Klangpoet – 4 U (2015)
134 Punkte: Louisa Teichmann – Boomerang (2015)
91 Punkte: Sendi Hoxha – Battlefield (2015)
90 Punkte: Bartosz – Walk Away (2014)
Damit geht’s weiter: Wir suchen die 40 besten deutschen ESC-Vorentscheidsongs von 1996 bis 2026. Von Oktober bis Dezember könnt Ihr in einem mehrstufigen Verfahren auf ESC kompakt Eure Top 40 aus den Jahren 1996 bis 2026 wählen, die dann am 19. Dezember ab 16:00 Uhr bei NDR Blue in einer extralangen Folge von ESC Update aufgelöst und natürlich auch gespielt wird. Eine deutsche Vorentscheid-Playlist für echte ESC-Fans! Alle weiteren allgemeinen Infos findet Ihr hier.
Wir stellen Euch alle Beiträge zur Wahl, die in den jeweiligen Jahren angetreten sind. Da die Jahrgänge stark bei der Anzahl der Beiträge schwanken (minimal waren drei, maximal waren 15 dabei), haben wir sie in den meisten Fallen zu Gruppen zusammengefasst. Aus größeren Gruppen qualifizieren sich mehr Songs für die Hauptrunde, aus kleineren weniger. Insgesamt kommen aus den 13 Vorrunden 75 Songs in die Hauptrunde. Danach folgt noch eine Nachrückerrunde, aus der weitere fünf Beiträge in die Hauptrunde kommen.
Und so könnt Ihr abstimmen: Nachfolgend seht Ihr die Videos der ESC-Vorentscheidsongs des Doppeljahrgangs 2014 und 2015, die wir vorausgewählt haben. Hier stehen 22 Songs zur Wahl, von denen sieben direkt in die Hauptrunde kommen. Schaut und hört sie Euch an! Lasst Euch mit der Bewertung aber nicht zu viel Zeit: Ihr müsst Euer Voting bereits bis heute, Freitag, den 16. Oktober um 23:59:59 Uhr abgegeben haben. Dafür nutzt Ihr das unten eingebettete Formular oder klickt auf den Link. Die Wertung erfolgt nach dem ESC-Schema: Ihr vergebt die Punkte von 1 bis 8 sowie 10 und 12 jeweils nur einmal an die zehn Lieder, die Eure besten ESC-Vorentscheidbeiträge der beiden Jahre sind. Los geht’s!
Das Gezeichnete Ich – Weil du da bist (2014)
Elaiza – Fight Against Myself (2014)
Madeline Juno – Like Lovers Do (2014)
MarieMarie – Candy Jar (2014)
MarieMarie – Cotton Candy Hurricane (2014)
Oceana – Thank You (2014)
Santiano – The Fiddler On The Deck (2014)
Santiano – Wir werden niemals untergehen (2014)
Simon Glöde – Blame It on the Boogie (2014)
The Baseballs – Mo Hotta Mo Betta (2014)
Unheilig – Als wär’s das erste Mal (2014)
Unheilig – Wir sind alle wie eins (2014)
Alexa Feser – Das Gold von Morgen (2015)
Alexa Feser – Glück (2015)
Andreas Kümmert – Home Is in My Hands (2015)
Ann Sophie – Jump the Gun (2015)
Fahrenhaidt – Frozen Silence (2015)
Faun – Hörst du die Trommeln (2015)
Laing – Wechselt die Beleuchtung (2015)
Laing – Zeig deine Muskeln (2015)
Mrs. Greenbird – Shine Shine Shine (2015)
Noize Generation – A Song for You (2015)
Vergebt 12 Punkte an Euren Lieblingsvorentscheidbeitrag und die weiteren Punkte entsprechend abgestuft. Das Google-Formular könnt Ihr hier in einem eigenen Fenster öffnen. Die Abstimmung läuft bis heute, Freitag, den 16. Oktober, 23:59:59 Uhr. Passt bitte auf, keinem Beitrag versehentlich doppelt Punkte zu geben. In diesem Fall können wir Euer Voting nicht werten.
Wer hat Deine zwölf Punkte erhalten und muss unbedingt in die Top 40 der besten deutschen ESC-Vorentscheidsongs der letzten 30 Jahre? Und auf welchen Beitrag könntest Du am ehesten verzichten? Lass es uns in den Kommentaren wissen!
Diese Artikel sind im Rahmen dieser Aktion bereits erschienen:
Die Idee und der Ablauf der Aktion
Vorvorrunde: Klubkonzert-Tiktok-Ich-will-zum-ESC!-Runde
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So, die richtigen Fünf sind weiter, denn von mir gab es dafür zurecht Punkte!
MarieMarie – beide Songs ganz grossartig; es ist jammerschade, dass sie ausgerechnet in diesem starken VE-Jahrgang dabei war – sie war ja doch relativ unbekannt und hatte keine grosse Fanbase, die man aber bei DER Konkurrenz unbedingt brauchte. Sie wäre auch ein Super-Act für den ESC gewesen!!!
MarieMarie hatte das selbe Problem wie viele in der Schreiber-Ära:
Aus ihr als Künstlerin hätte man sicherlich was Gutes machen können, aber die Songs waren einfach viel zu schwach.
Wenn ich aussehe wie eine ambitionierte Kunststudentin, muss mein Song eben auch so klingen.
Das sehe ich zumindest bei Cotton Candy Hurricane sehr anders und sehe das genauso wie Christian Harbich. CCH ist m.E. ein eigenständiger und eingängiger Indie-Popsong mit Instead-Appeal, den die Künstlerin überzeugend vorgestellt hat. Auch ich hätte mich von ihr sehr gut vertreten gefühlt.
Ich bin an sich auch immer gerne offen für interessanten Indie-Pop, aber hier springt der Funkte bei mir einfach nicht über. Damals nicht – und heute auch nicht.
Na super gleich mal mit die beiden stärksten Jahrgänge. Schade, dass nicht von allen Künstlern beide Songs dabei sind, weil sie nicht in die 2.Runde kamen. Z.B. Madeline Juno’s Error
Laing! Laing! Laing! 12 Points
So ein knappes aus für 10/10 von Jona! 😔
Etwas überraschende Ergebnisse gleich am Anfang, da gab es doch ein sehr klares Bias zugunsten der neueren Lieder. Bei so wenig Zeit kann ich das aber verstehen, dass man sich nicht alle Klubkonzert-Lieder antun möchte. Sehr schade aber, dass es Moonjos getroffen hat, die habe ich eigentlich sicher weiter gesehen.
Ja ich auch – auch wenn der Song etwas Repetetiv ist, was vermutlich dann doch einige stört. Aber sooo stark waren die anderen Songs nun auch nicht – echt schade drum.
Nun, da ist aber auch ein gewaltiger Qualitätsunterschied zwischen den Clubkonzerten und den Vorrunden 2023/24. Letztere sind durch die Bank besser. Ich gehe davon aus, dass FFTS diese Abstimmung wolkenkratzerhoch gewonnen hat.
Ich wollte mich schon beschweren, warum Ann Sophies „Jump the Gun“ nicht bei den Clubkonzerten zur Auswahl stand, aber da sie damit ja dieses gewonnen hat, ist sie also direkt hier dabei.
Och, die beiden VE-Jahrgänge 14/15 waren ja gar nicht mal soo schlecht, vor allem, wenn man sie mit späteren Vergleicht…
In der Auswahl fehlt „Heart of Stone“ von Andreas Kümmert.
Er hatte ja damals zwar den VE gewonnen, aber noch während der Sendung entschieden, dass er nicht zum ESC nach Wien fahren will, weil er sich dazu nicht imstande sah.
Folglich sollte dieser Song also aber hier auch zur Auswahl stehen…
Wurde bereits unter anderem im Live erklärt, warum der Song nicht dabei ist.
Das hab ich nicht gesehen, also warum?
Maruv hat ihren Vorentscheid auch gewonnen, ist nicht zum ESC gefahren und durfte auch nicht beim SCC teilnehmen. Das ist also nur konsequent.
Malou Lovis, die dieses Jahr am deutschen Vorentscheid teilnahm, hat den Song „A day or two“ veröffentlicht:
Leicht Off-topic, aber da es hier in den letzten Tagen ja öfter um Ralph Siegel ging, vielleicht für den einen oder anderen ganz interessant:
Frisch aus dem ARD-Archiv aufgetaucht – ein Medley mit seinen zu dem Zeitpunkt größten Hits (selbst 1976 konnte man damit schon eine knappe halbe Stunde füllen) mit Chris Roberts, Rex Gildo, Ireen Sheer und Paola.
Siegels bis dato einziger ESC-Beitrag ist auch dabei.
Seltsame Regeln bei einem seltsamen Spiel mit etlichen Auslassungen.
Details erspare ich mir, die haben andere hier schon zur Genüge ausgeführt.
Die Auslassungen sind halt die ESC-Teilnehmer, die VE-Sieger, die nicht zum ESC gefahren sind und diejenigen, die wegen Krankheit nicht antreten konnten.
Hätte man natürlich anders entscheiden können, finde ich aber in sich stimmig.
Es freut mich, dass FFTS und Anne Im weiter gekommen sind 🙂
Das Ergebnis sieht ja schon wieder so aus, als hätten neuere Jahrgänge hier einen Vorteil. Aber warten wir mal die späteren Runden ab.
Der Modus damals war wirklich bescheuert. Sanremio hat es 2013 besser gemacht: Da hat jeder Teilnehmer an den ersten beiden Abenden hintereinander jeweils zwei Songs gesungen und direkt im Anschluss daran wurde für jeden einzeln abgestimmt, welcher Song im Rennen bleibt.
2014 finde ich jetzt stärker als ich den Jahrgang in Erinnerung hatte, v. a. „Thank You“ ist für mich eine total positive Überraschung; damals fand ich den Song eher lahm (auch im Vergleich zu Oceanas „Endless Summer“), heute hat er mich richtig gepackt, leider fehlte es aber, wie üblich, an der Inszenierung.
Ansonsten scheint es wohl generell Tonprobleme gegeben zu haben – Das Gezeichnete Ich (dieser Name…) und seine Backings streiten darum, wer schiefer singen kann und auch alle anderen fummeln an ihren Sendern rum.
Für den ESC wäre wahrscheinlich „Fiddler on the Deck“ ( mit einer dynamischeren Inszenierung und nicht nur drei Minuten am Mikro stehen) oder der zweite Song der Baseballs, „Goodbye, Peggy Sue“, an besten geeignet gewesen – oder halt „Error“, aber da bin ich mir nicht sicher, ob die ja noch recht unerfahrene Madeline Juno da live auf den Punkt hätte abliefern können; bei „Like Lover Do“ wackelt sie ja auch schon ein bisschen, allerdings tut hier eben auch der Song nichts für sie.
2015 war der erste VE seit 2001, den ich nicht (zumindest zum Teil) live sehen konnte. Es hat sich damals genau die Dynamik von 2004’05 wiederholt: Man wollte möglichst viele große Namen und schaffte das auch, es gewann dann aber der „unbekannteste“ und ein Jahr später war es mit den großen Namen wieder komplett vorbei.
Das Feld war dann auch eine deutliche Stufe schwächer als im Jahr zuvor – und auch hier haben sich für mich Verschiebungen ergeben: „Jump the Gun“ fand ich damals viel besser als heute, dafür hat mich „Home is in My Hands“ jetzt zum ersten Mal erreicht (ich fand es damals aber auch schon besser als „Heart of Stone“); abgesehen von der Kümmert-Problematik war der Song mit seinem fehlenden Spannungsbogen aber trotzdem nichts für den ESC.
„Wechselt die Beleuchtung“ finde ich immer noch fantastisch, genau wie das tolle „Gold von Morgen“, aber beiden hätte ich in Wien nicht viel zugetraut („Gold von Morgen“ ist ja selbst beim OGAE-SSC leider ziemlich abgesoffen).
Da ist es schon tragisch, dass die beiden ESC-geeignetsten Songs des Jahrgangs, „A Song for You“ und „Frozen Silence“, live so zersägt wurden – bei Amanda Pedersen ist es auch die Stimmfarbe, die für mich nicht zum Song passt (da hätte es eine Sängerin mit einer dunkleren Stimme und einer etwas geheimnisvollen Aura gebraucht) und bei Patrik Jean wird die Milch sauer, so schlimmt singt er.
Faun könnte ich mir mit einem stärkeren und „wilderen“ Song auch heute nochmal gut im VE vorstellen.
12 Laing – Wechselt die Beleuchtung
10 Alexa Feser – Das Gold von Morgen
8 Oceana – Thank You
7 Santiano – Fiddler on the Deck
6 Simon Glöde – Blame It on the Boogie
5 Andreas Kümmert – Home Is in My Hands
4 Ann-Sophie – Jump the Gun
3 Laing – Zeig deine Muskeln
2 Santiano – Wir werden niemals untergehen
1 Fahrenhaidt – Frozen Silence
Also ich würde sagen, dass „Gold von Morgen“ für die Klientel beim OGAE-SCC ein denkbar schlechter Beitrag gewesen ist 😉 Der Song hätte bei einem ESC mit Juryvoting sicher mehr Potenzial gehabt.
Auch wieder wahr.
Aber ein Queen-Slaay-Song war halt nicht im Angebot für 😉
Das waren ja erstaunlich gute VEs, gar nicht so in Erinnerung gehabt. Voting also easy und ohne Bildersuche.
LAING und Marie Marie stehen bei mir ganz hoch im Kurs!
Dito!
MarieMarie!!! Direkt auf die beiden Spitzenpositionen gepackt. Fand beide Songs und ihr Auftreten damals richtig toll. Zu der Zeit hatte ich mir damals meinen Account bei Spotify erstellt. „Candy Jar“ und „Cotton Candy Hurricane“ wurden damals als erste Lieder zu den „Lieblingssongs“ hinzugefügt. Scrollt man als noch heute (jetzt bei Deezer) ganz nach unten, tauchen die beiden Songs auf 😀
Freut mich auch, dass Simon Glöde weitergekommen ist 😀
Laing und Wechselt die Beleuchtung steht hier ganz oben , so ein geiler Song.
Danach Cotton Candy Hurricane 🙂
Absolut!
So sieht’s bei mir auch aus.
Die ersten deutschen VEs, die ich wirklich verfolgt habe (2009 wegen Rybak, 2010-2012 jeweils den Hype am Ende um Lena und Roman, 2013 gar nicht auf dem Schirm gehabt).
Dass ich Ann Sophie klasse finde, ist ja bekannt. Jump the gun ist toll. Aber auch die Baseballs mochte ich sehr, das wäre spannend zu sehen, wie die in Wien abgeschnitten hätten…
Für die Baseballs habe ich in der ersten Runde auch angerufen, in der zweiten dann für MarieMarie. Ist für beide nicht gut ausgegangen…
Punkte gibt’s natürlich für Laing, aber ehrlich gesagt ist hier vieles dabei, dass ich nicht schlecht finde, Alexa Feser und FAUN zum Beispiel.
Uh, geht gleich weiter mit den Erinnerungen an meine beiden ersten VEs als Fan. Ich hab den Modus damals entsprechend nicht hinterfragt, aber im Nachhinein ist das natürlich völlig bescheuert. Ich glaube, niemand außer Thomas Schreiber kann erklären, was das sollte.
2014 war mein Favorit die Fiddler-Nummer von Santiano, aber die ist mir mittlerweile doch zu schlagerig. Ich gehöre heute auch zur MarieMarie-Fraktion, das sind wirklich zwei absolute Top-Songs. Leider ist die Harfe als Instrument für eine ESC-Performance völlig ungeeignet. Ansonsten gefallen mir noch die Songs von Oceana und Das gezeichnete Ich (aber nur in der Studioversion). Heute wie damals schlimm finde ich die Baseballs und vor allem Unheilig. Ich hab mich damals sehr über den Sieg von Elaiza im Superfinale gefreut, zumal das auch noch der schwächere Unheilig-Song war. Um „Error“ war es wirklich sehr tragisch.
2015 gehörte ich (wie die allermeisten) zur „Frozen-Silence“-Fraktion, und das ist heute auch noch so. Ein Wahnsinnssong, für mich klar der beste in dieser Runde. Leider kam da live nicht viel rüber, obwohl sie sich Mühe mit der Inszenierung gegeben haben. Das Aus in der ersten Runde war trotzdem unverdient, zumal ihr zweiter Song auch sehr stark ist. Der „Hype“ um „Wechselt die Beleuchtung“ ist in meiner Erinnerung erst nach dem VE gestartet, als Laing auch den Prinz SSC gewonnen haben. Die beiden Feser-Songs mag ich auch sehr gerne. Ann Sophies erster Beitrag gefällt mir auch. Ganz schlimm waren für mich beide Kümmert-Beiträge, ich habe mich über seinen Sieg damals wirklich sehr aufgeregt.
Summa summarum:
12 Punkte: Fahrenhaidt – Frozen Silence (2015)
10 Punkte: Laing – Wechselt die Beleuchtung (2015)
08 Punkte: MarieMarie – Cotton Candy Hurricane (2014)
07 Punkte: Alexa Feser – Glück (2015)
06 Punkte: MarieMarie – Candy Jar (2014)
05 Punkte: Alexa Feser – Das Gold von Morgen (2015)
04 Punkte: Das gezeichnete Ich – Weil du da bist (2014)
03 Punkte: Ann Sophie – Jump the Gun (2015)
02 Punkte: Santiano – The Fiddler on the Deck (2014)
01 Punkt: Oceana – Thank You (2014)
Was ich aus diesen beiden Jahren wirklich vermisse, ist, dass der VE in einer großen Halle stattgefunden hat. Ich habe nie verstanden, wieso man das seitdem nie wieder versucht hat.
Damals wurde irgendwann mal kommuniziert, dass alle drei Shows 2013-15 nicht annähernd ausverkauft waren und zumindest in Köln hat man nachmittags vorher noch Karten auf der Straße verschenkt, damit die Halle nicht ganz so leer aussieht.
Das Problem war da wohl vor allem der Termin am Donnerstagabend. Da wäre man dann, wenn man nicht in Hallenähe gewohnt hat, erst nach null Uhr zu Hause gewesen.
Heute wäre das mit den gestiegenen Produktionskosten wahrscheinlich noch schwieriger kostendeckend umzusetzen.
Interessant, das hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Aber ergibt natürlich Sinn mit dem Donnerstagstermin. Wobei ich schon glaube, dass man mit einer Samstagabendshow zumindest mittelgroße Hallen wie in Hannover füllen könnte. Aber klar, die Produktion kriegt die Krise, wenn man sowas vorschlägt. Wobei es im Sinne von Herrn Bratzlers „optischer Opulenz“ auf jeden Fall helfen würde.
Morgen Abend gibt es in der ARD beim Schlagerboom, den es seit zehn Jahren gibt, Vorentscheidbezug! Es treten Maite Kelly, Santiano, Unheilig und auch Roland Kaiser auf:
https://www.mdr.de/meine-schlagerwelt/line-up-gaesteliste-show,florian-silbereisen-schlagerbooom-126.html
Beginn ist 20 Uhr 15 und moderiert wird er von Florian „I bims“ Silbereisen.
Von 12 (oben) bis 1 (unten)
Andreas Kümmert – Home Is in My Hands (2015)
Laing – Zeig deine Muskeln (2015)
Unheilig – Als wär’s das erste Mal (2014)
Laing – Wechselt die Beleuchtung (2015)
Fahrenhaidt – Frozen Silence (2015)
Alexa Feser – Glück (2015)
Santiano – The Fiddler On The Deck (2014)
MarieMarie – Candy Jar (2014)
Madeline Juno – Like Lovers Do (2014)
Elaiza – Fight Against Myself (2014)
By the way: Simon Glöde – Blame It on the Boogie (2014) war doch schon dabei?
Die erste Runde vor zwei Tagen war, wie auch bei den deutschen VEs, eine Vor-Vorrunde, deswegen muss Simon Glöde heute nochmal ran und die anderen dann bei der 2024 bzw. 2025-Runde.
Also dass ich im Oktober noch bei Sonne im T Shirt im Garten sitzen kann und dabei deutsche Vorentscheidungssongs höre,ist ja schon irgendwie cool 😎.
Mit den Songs,die von der Mittwochsrunde gewählt wurden bin ich soweit einverstanden. Nur um Ambre Vallet tut es mir leid. Na ja und mit Simon Glöde konnte ich jetzt weniger anfangen.
Dann schau ich mal,was heute so dabei ist…
01 P Andreas Kümmert
02 P Ann Sophie
03 P Unheilig Wir sind alle wie eins
04 P Fahrenhaidt
05 P MarieMarie Candy Jar
06 P Alexa Feser Das Gold von Morgen
07 P Alexa Feser Glück
08 P MarieMarie Cotton Candy Hurricane
10P Laing Wechsel die Beleuchtung
12 P Laing Zeig deine Muskeln
Es geht bei mir nichts über Laing,MarieMarie und Alexa Feser. Das waren hochkarätige Beiträge 🤩.
Mein voting: viele tolle Songs waren dabei:
Die 40 besten deutschen ESC-Vorentscheidsongs (der letzten 30 Jahre): Vorrunde 1 – Jahrgänge 2014 und 2015
12 Punkte: Das Gezeichnete Ich – Weil du da bist (2014)
10 Punkte: Alexa Feser – Glück (2015)
8 Punkte: Santiano – Wir werden niemals untergehen (2014)
7 Punkte: Alexa Feser – Das Gold von Morgen (2015)
6 Punkte: Faun – Hörst du die Trommeln (2015)
5 Punkte: Madeline Juno – Like Lovers Do (2014)
4 Punkte: MarieMarie – Cotton Candy Hurricane (2014)
3 Punkte: Fahrenhaidt – Frozen Silence (2015)
2 Punkte: Unheilig – Wir sind alle wie eins (2014)
1 Punkt: Laing – Wechselt die Beleuchtung (2015)
Das waren insgesamt doch zwei wirklich gute Vorentscheidungen. Ich hatte 2015 größtenteils verdrängt, weil ich so schockiert über das Gewinnerlied gewesen war (nicht über dessen Rückzug, sondern darüber, dass das wirklich am besten von allen angekommen war).
Eigentlich wollte ich dieses gesamte Lesergame „schwänzen“, jetzt bin ich aber doch froh, dass ich mir zumindest für diese Runde die Zeit genommen habe, es hat sich sehr gelohnt. Dass ich dauerhaft dabei bleiben kann, wenn immer nur ein Tag Zeit zur Abstimmung bleibt, glaube ich eher nicht.
Ok fand ich folgende Lieder, für die es aber nicht zu Punkten gereicht hat:
Elaiza „Fight against myself“, Santiano „The fiddler on the deck“, Santiano „Wir werden niemals untergehen“, Alexa Feser „Glück“, Laing „Zeig deine Muskeln“, Mrs Greenbird „Shine shine shine“
Ganz knapp an den Punkten vorbei: Oceana „Thank you“, Faun „Hörst du die Trommeln“
Und hier die Punkte, in aufsteigender Reihenfolge (ich geb‘ jetzt mal, entgegen meiner Gewohnheit, die Punkte und nicht die Platzierung an):
01 Unheilig „Wir sind alle wie eins“
02 Noize Generation „A song for you“
03 Fahrenhaidt „Frozen silence“
04 Alexa Feser „Das Gold von Morgen“
05 Unheilig „Als wär’s das erste Mal“
06 Madeline Juno „Like lovers do“
07 Das Gezeichnete Ich „Weil du da bist“
08 MarieMarie „Cotton Candy Hurricane“
10 MarieMarie „Candy Jar“
12 Laing „Wechselt die Beleuchtung“
So sieht meine Wertung aus:
12 P. Alexa Feser – Glück
10 P. Santiano – The Fiddler on the Deck
8 P. Simon Glöde – Blame it on the Boogie
7 P. Unheilig – Wir sind alle wie eins
6 P. MarieMarie – Cotton Candy Hurricane
5 P. Fahrenhaidt – Frozen Silence
4 P. Mrs. Greenbird – Shine shine shine
3 P. Alexa Feser – Das Gold von morgen
2 P. Elaiza – Fight against myself
1 P. Madeline Juno – Like Lovers do
Es wurde ja viel über den NDR geschimpft, und wie ich finde, teilweise nicht unberechtigt. Aber die Vorentscheidungen waren (mit Ausnahme von 2017 und 2022)
im Großen und Ganzen recht vielfältig, meiner Meinung nach. Es waren auch sehr schöne Songs dabei. Gerade die Dekade von 2013 bis 2016 fand ich musikalisch wirklich gut. Leider wurde nicht immer die beste Wahl getroffen, aber dafür kann der NDR ja nichts….
Laing hat bei mir die Doppelspitze inne.
„Wechselt die Beleuchtung“ ist ja grandios! Das habe ich heute zum ersten Mal gehört. Fantastischer Song, fantastisch gesungen und fantastisches Staging! 😍
Hat sich doch gelohnt, sich noch einmal alles anzuhören. Z. B. hatte ich „Fight against myself“ eigentlich als ganz gut abgespeichert, an Alexa Fesers „Glück“ hingegen gar keine Erinnerung mehr. So kann man sich irren.
Ganz erwartungsgemäß hingegen: „Wechselt die Beleuchtung“ schwebt meilenweit über allem anderen.
01. Laing – „Wechselt die Beleuchtung“ 12
02. MarieMarie – „Cotton Candy Hurricane“ 10
03. Laing – „Zeig deine Muskeln“ 8
04. Alexa Feser – „Glück“ 7
05. Simon Glöde – „Blame it on the Boogie“ 6
06. Santiano – „The Fiddler on the Deck“ 5
07. Oceana – „Thank you“ 4
08. Andreas Kümmert – „Home is in my Hands“ 3
09. MarieMarie – „Candy Jar“ 2
10. Unheilig – „Als wär’s das erste Mal“ 1
11. Fahrenhaidt – „Frozen Silence“
12. Santiano – „Wir werden niemals untergehen“
13. Alexa Feser – „Das Gold von Morgen“
14. Das gezeichnete Ich – „Weil du da bist“
15. Ann Sophie – „Jump the Gun“
16. Unheilig – „Wir sind alle wie eins“
17. Mrs. Greenbird – „Shine, shine, shine“
18. Elaiza – „Fight against myself“
19. The Baseballs – „Mo hotta mo betta“
20. Noize Generation – „A Song for you“
21. Madeline Juno – „Like Lovers do“
22. Faun – „Hörst du die Trommeln?“
Meine Durchschnittsbewertung: erneut 4,14 von 10 Punkten.
Meine bis jetzt immer noch größte Entäuschung das es ein Song nicht zum ESC geschafft hat bekommt heute meine 12 Punkte – Laing „Zeig mir deine Muskeln“
Liebe den bis heute.
1 point „Blame it on the boogie“ Simon Glöde
2 points „Jump the gun“ Ann Sophie
3 points „Wir werden niemals untergeh’n“ Santiano
4 points „Hörst du die Trommeln“ Faun
5 points „Frozen silence“ Fahrenhaidt
6 points „Cotton candy hurricane“ MarieMarie
7 points „Zeig deine Muskeln“ Laing
8 points „Das Gold von morgen“ Alexa Feser
10 points „Als wär’s das erste Mal“ Unheilig
12 points „Glück“ Alexa Feser
Mein Voting:
12 Punkte: Alexa Feser – Das Gold von Morgen
10 Punkte: Alexa Feser – Glück
08 Punkte: Fahrenhaidt – Frozen Silence
07 Punkte: Faun – Hörst du die Trommeln
06 Punkte: Santiano – The Fiddler on The Deck
05 Punkte: Santiano – Wir werden niemals untergehen
04 Punkte: Noize Generation – A Song for You
03 Punkte: MarieMarie – Cotton Candy Hurricane
02 Punkte: Ann Sophie – Jump the Gun
01 Punkt: Laing – Zeig deine Muskeln
2014 und 2015 habe ich die Vorentscheide noch nicht verfolgt. Ich habe durch Radio oder Zeitung (so genau weiß ich es nicht mehr) den Sieger mitebekommen. Ich bin überrascht, als ich gelesen und gesehen habe, dass die VEs damals in Anrenas stattfanden mit Acts mit unterschiedlichen Genres. Als einer der erst 2016 die deutsche Vorentscheide mitverfolgt kennt das so gar nicht.
Das Gold von morgen ist immer noch ein ganz großartiger Song. Nicht zwingend ESC geeignet, aber war damals sehr froh den Song im VE gehabt zu haben
echt interessante Songs, hatte den Grossteil vergessen, besonders wechselt die Beleuchtung hatte ich komplett anders, belangloser, in Erinnerung, aber wow, der Text saugut, für den ESC halt schon wegen der Sprachbarriere aber leider unerheblich
.
12 P. Alexa Feser, Glück
10 P. Laing, Wechselt die Beleuchtung
08 P. Andreas Kümmert
07 P. Simon Glöde
06 P. Fahrenhaidt
05 P. Mrs. Greenbird
04 P. MarieMarie, Candy Jar
03 P. Faun
02 P. Das Gezeichnete Ich
01 P. Noize Generation
Santiano natürlich
Stimmen die Titel mit den Videos überein?
das man ausgerechnet die beiden bockstarken jahrgänge 2014 und 2015 gegeneinander ran läßt,findet „schmolllasse“ ziemlich daneben,also im sinne des spiels denn die jahrgänge sind schon recht unterschiedlich,zumal nur 5? hier weiterkommen.
12p an CCH.
10p an FAM.
8p an WDB.
7p an ZDM.
6p an JTG.
5p an FS.
usw.
Es sind zum Glück sieben Titel, die direkt weiterkommen 🙂 .
Zitat aus dem Eingangstext
„Da die Jahrgänge stark bei der Anzahl der Beiträge schwanken (minimal waren drei, maximal waren 15 dabei), haben wir sie in den meisten Fallen zu Gruppen zusammengefasst. Aus größeren Gruppen qualifizieren sich mehr Songs für die Hauptrunde, aus kleineren weniger. Insgesamt kommen aus den 13 Vorrunden 75 Songs in die Hauptrunde. Danach folgt noch eine Nachrückerrunde, aus der weitere fünf Beiträge in die Hauptrunde kommen.
Und so könnt Ihr abstimmen: Nachfolgend seht Ihr die Videos der ESC-Vorentscheidsongs des Doppeljahrgangs 2014 und 2015, die wir vorausgewählt haben. Hier stehen 22 Songs zur Wahl, von denen sieben direkt in die Hauptrunde kommen.“
7 kommen weiter? Herrje, das wird ein Hauen und Stechen. Mein Tipp sind beide Laing-Lieder, Alexa Feser 1, „Frozen Silence“, MarieMarie 1, Madeline Juno und…hm, das wirds schwierig. Vielleicht ja Ann-Sophie? Oder doch der Kümmert?
Gleich zum Anfang mein liebster Vorentscheid, das kann ja heiter werden. Und auch für Peter wird es heiter, immerhin sind gleich zwei seiner drei Empfehlungen in der Auswahl.
10p Laing – Zeig Deine Muskeln (2015)
8p Alexa Feser – Glück (2015)
7p Laing – Wechselt die Beleuchtung (2015)
6p The Baseballs – Mo Hotta Mo Betta (2014)
5p MarieMarie – Cottom Candy Hurricane (2014)
4p Ann-Sophie – Jump the Gun (2015)
3p Santiano – Wir werden niemals untergehen (2014)
2p Unheilig – Als wär’s das erste Mal (2014)
1p Simon Glöde – Blame it on the Boogie (2014)
11. Alexa Feser – Das Gold von morgen (2015)
12. Santiano – Fiddler on the Deck (2014)
13. Oceana – Thank You (2014)
14. Fahrenhaidt – Frozen Silence (2015)
15. Mrs. Greenbird – Shine Shine Shine (2015)
16. Das Gezeichnete Ich – Weil Du da bist (2014)
17. Andreas Kümmert – Home is in My Hands (2015)
18. Unheilig – Wir sind alle wie eins (2014)
19. Noize Generation – A Song For You (2015)
20. MarieMarie – Candy Jar (2014)
21. Elaiza – Fight Against Myself (2014)
22. Madeline Juno – Like Lovers Do (2014)
2014 habe ich mal im Nachgang irgendwann geschaut, ich wurde erst im Sommer des Jahres ESC-Fan, und da war schon viel Potenzial dabei. Im Stream wurde es aber mal erwähnt, und das ist völlig richtig: Die Exzellenz fehlte. Und so sind viele Lieder stark, aber vielleicht einen Ticken zu „steif“ für den ESC gewesen. Völlig zwiegespalten bin ich bis heute bei Elaiza: Das ist ein ausgesprochen schönes Lied, die Erfolge im Radio waren absolut verdient, aber das ist einfach kein Lied für den Wettbewerb gewesen, dafür ist es zu unauffällig. Unheilig beim Vorentscheid kommt mir immer so unwirklich vor, das finde ich immer lustig. Das Lied ist auch nicht das stärkste, aber seine Stimme bekommt mich einfach immer.
Die Causa Madeline Juno zeigt aber auch, wie dämlich das System war: Wenn jeder Künstler einen stärkeren und einen schwächeren Song hat und sich dessen auch bewusst ist (Juno war es ja auch, sie hat nur das System nicht verstanden), warum soll ich ein zweites Lied präsentieren, wenn es ohnehin unnötig für die Auswahl ist? Ann-Sophie war das eine Mal, als sich anders entschieden wurde, und das war vielleicht auch die falsche Entscheidung gewesen. (Ich muss aber gestehen, dass ich „Error“ auch sehr langweilig und zäh finde, „Like Lover Do“ ist im Ansatz besser, aber sie singt das völlig unharmonisch und unkoordiniert.)
2015 war dann mein erster Vorentscheid und auch der stärkste, denn wir seitdem hatten. Dazu hätte ich wirklich viel zu sagen. Ich konnte Andreas‘ Sieg auch nicht wirklich nachvollziehen und entsprechend froh war ich offen gesagt über die Absage.
Die beste internationale Wahl wäre wohl „Glück“ von Alexa Feser gewesen – absolut zeitloses Lied, für mich eines der besten deutschsprachigen jemals. Mein Favorit, damals wie heute, war hingegen Fauns „Hörst Du die Trommeln“ – für mich eines der besten deutschen VE-Lieder jemals. Damals wie heute vermutlich chancenlos. 😉 Patrik Jean hätte ich so gar nicht wiedererkannt, wow. Mein Vater war damals Team Ann-Sophie, allerdings mit „Jump the Gun“. Im Nachhinein verstehe ich ihn, der Song war vielleicht nicht so stark wie „Black Smoke“, aber er hat zu ihr deutlich besser gepasst. Ich denke auch, dass das (mit ein paar Verbesserungen) wenigstens einige Punkte erhalten hätte.
Mit Fahrenhaidt konnte ich noch NIE etwas anfangen. Ja, das Lied ist ganz nett, aber halt auch völlig unterkühlt. Und ihre stimmliche Leistung ließ leider auch zu wünschen übrig. Das wäre in Wien sicherlich auch abgeschmiert. Und Laing fand ich immer großartig, da stimme ich den deutschen Fans mal wirklich zu, das wäre auch sehr cool geworden. Vielleicht wäre Laing doch besser als Alexa Feser gewesen. 😉
Aber das zeigt die Tragödie des 2015er-Vorentscheids: geballtes Potenzial, und am Ende entschieden sich die ARD-Zuschauer für die Wildcard und den The-Voice-Sänger. Man hat sich in Runde 2 genau für die Falschen entschieden. Die ewige deutsche Konstante…
Das Thema Andreas Kümmert ärgert mich auf so vielen Ebenen heute noch. Wie konnte man ihn zum Vorentscheid überhaupt zulassen, obwohl eigentlich klar war, dass es nichts für ihn wäre und er das auch eigentlich nicht möchte. Da hatte Thomas Schreiber wohl wirklich nur die Quoten im Blick, und hat sich an dem Feuer auch verbrannt. Wer weiß, wie sich die deutsche Geschichte eventuell verändert hätte, wenn Schreiber nach dem Wien-Debakel zurückgetreten wäre.
Aber ebenso unverständlich finde ich das Voting der Zuschauer. Man hat ihm ja sichtlich angemerkt, dass er das nicht möchte, warum wählt man ihn dann?! „Heart of Stone“ ist ein wirklich schönes Lied, er hat eine tolle Stimme, ja, aber er war halt von vorne bis hinten ungeeignet für den Wettbewerb, und das ist eigentlich auch Aufgabe des Zuschauers, dann vielleicht ein anderes Lied zu wählen.
Mir fiel jetzt beim Schauen des Vorentscheids auf, dass Kümmert wie auch im Vorjahr Juno sein schwächeres Lied zuerst präsentiert hat. Leider hat ihn Junos Fluch hier nicht getroffen…
Ich hatte auch gar nicht mehr auf dem Schirm, dass Kümmert zuerst das extrem schwache „Home is in my Hands“ gesungen hat. Vor allem weil es ja mal hieß, dass er alle Runden klar gewonnen hat. Aber irgendwo ist das halt genau das, was der durchschnittliche ARD-Zuschauer am Donnerstagabend will: Einen Künstler mit starker Stimme, der einfach da sitzt und „authentisch“ seinen Song vorträgt. Mittlerweile glaube ich sogar, dass z.B. Laing die durchdachte Inszenierung beim Publikum geschadet hat. Ich bin jedenfalls damals bei Kümmerts Erfolg aus allen Wolken gefallen.
Peter Urban hat übrigens in seiner Autobiografie den Take rausgehauen, dass Kümmert mit „Heart of Stone“ in Wien Chancen auf die Top 5 gehabt hätte…
pah
Here Are My Voting
Platz 01: Ann Sophie – Jump the Gun (2015) → das war damals bei mir ein Duell zwischen Ann Sophie und Andreas Kümmert. Ich glaube ich habe für Ann Sophie angerufen, bin mir aber nicht so sicher.
Platz 02: Laing – Zeig deine Muskeln (2015) → damals konnte man mich mit der Band jagen. Das Lag aber gar nicht an dem Song sondern an „Morgens immer müde“, dass lief damals überall. Ich fand damals diesen Song einfach nur schlimm. So dass ich von der Band eigentlich nichts mehr hören wollte. Im nach hinein ist es ein super Lied.
Platz 03: Simon Glöde – Blame It on the Boogie (2014) → Einfach nur klasse.
Platz 04: Santiano – The Fiddler On The Deck (2014) → das finde ich super, da geht die Lutzi ab. Das Boot hätte doch JJ recyclen können.
Platz 05: Alexa Feser – Glück (2015) → schön
Platz 06: Mrs. Greenbird – Shine Shine Shine (2015) → oh ja das fand und finde ich immer noch Klasse.
Platz 07: Elaiza – Fight Against Myself (2014) → ich mochte damals beide Lieder gerne. Heute finde ich aber ihren ESC Song besser
Platz 08: Alexa Feser – Das Gold von Morgen (2015) → Ich durfte sie schon live sehen
Platz 09: Unheilig – Als wär’s das erste Mal (2014) → ja das fand ich damals schön
Platz 10: MarieMarie – Cotton Candy Hurricane (2014) → das ist schon besser als Candy Jar.
Platz 11: Das Gezeichnete Ich – Weil du da bist (2014) → fand ich damals toll. Geht etwas Richtung Unheilig. Live finde ich es heute aber nicht so toll. Es wäre interessant gewesen, wenn Unheilig diesen Song gesungen hätte.
Platz 12: MarieMarie – Candy Jar (2014) → ja das fand ich okay. Ich hatte es aber irgendwie besser in Erinnerung. Der Discostampfer stört mich leider etwas, dass hätte weniger sein können
Platz 13: Madeline Juno – Like Lovers Do (2014) → „Error“ wäre die besser Wahl gewesen in der ersten Runde.
Platz 14: Oceana – Thank You (2014) → ist okay. Aber von Endless Summer doch weit entfernt.
Platz 15: Unheilig – Wir sind alle wie eins (2014) → den Song fand ich nicht ganz so stark wie sein anderen
Platz 16: Laing – Wechselt die Beleuchtung (2015) → das Lied konnte mich damals nicht so erreichen. Obwohl es eigentlich sehr modern war.
Platz 17: Andreas Kümmert – Home Is in My Hands (2015) → Heart Of Stone mochte ich mehr. Ich war damals ein großer Fan von ihm. Als er aber dann den Rücktritt gemacht hat, konnte ich ihn danach kaum noch anhören, weil ich jedes mal dann an die arme Ann Sophie denken musste.
Platz 18: The Baseballs – Mo Hotta Mo Betta (2014) → kann ich mir anhören, aber den Style nehme ich ihnen leider nicht so ganz ab, da ist mir Sasha alias Dick Brave wesentlich lieber. Ich glaube auch, dass hier Goodbye Peggy Sue, die besser Wahl gewesen wäre.
Platz 19: Santiano – Wir werden niemals untergehen (2014) → den Song mochte ich nicht ganz so.
Platz 20: Faun – Hörst du die Trommeln (2015) → ja, da fehlt etwas der Pep.
Platz 21: Noize Generation – A Song for You (2015) –> puh, nee, das ist nicht mein Fall.
Platz 22: Fahrenhaidt – Frozen Silence (2015) → das fand ich damals wie heute einfach nur öde.
War schwer, ich hatte drei Kandidatinnen für Platz 1.
Hab mich letztlich so entschieden:
12P: Zeig mir deine Muskeln
10P: Cotton Candy Jar
8P: Wechselt die Beleuchtung
7P: Candy Jar
6P: Thank You
5P: Jump the Gun
4P: Hörst du die Trommeln
3P: Home is in my Hands
2P: Fight against Myself
1P: The Fiddler on the Deck (find ich nicht so dolle, aber die anderen noch weniger, und ich denke, man muss alle Punkte vergeben, oder?)
Unheilig fand ich damals schlimm, hat sich bis heute nicht geändert.