Live-Chat Watch-Along Eurovision Song Contest Wien 1967

Inge Brück

Der Eurovision Song Contest 2026 in Wien rückt immer mehr. Um die Vorfreude weiter anzuheizen, hat die EBU zwei Watch-Alongs ins Leben gerufen – nämlich für die Contests von 1967 und 2015, die beide ebenfalls in Wien stattgefunden haben. Heute Abend geht es mit dem Jahrgang von 1967 um 21 Uhr los; nächsten Samstag ist dann der von 2015 dran. Wir begleiten die Watch-Alongs jeweils mit einem Live-Blog. Schaut und kommentiert mit!

Sandy Shaw und Vicky Leandros sind sicher die beiden Namen des ESC 1967, mit denen auch ESC-ferne Personen heute noch etwas anfangen können. Tatsächlich gab’s damals aber noch etliche weitere Perlen im Startfeld, nicht zuletzt die deutsche Vertreterin Inge Brück mit ihrem Beitrag „Anouschka“. Die Norwegerin Kirsti Sparboe, deren größter Hit in Deutschland das fantastische „Ein Student aus Uppsala“ war, trat das zweite von drei Malen für Norwegen beim ESC an. Und Minouche Barelli sorgte mit „Boum Badaboum“ von Serge Gainsbourg zumindest textlich für eine ungewohnt freizügige Note beim Wettbewerb. 

Der ESC von 1967 mag zwar schwarz-weiß sein, farblos war er aber überhaupt nicht. Damit ist er auch eine wunderbar nostalgische Einstimmung auf den diesjährigen Wettbewerb in einem Monat in Wien. Neben der Übertragung auf YouTube stellt die EBU für das heutige Watch-Along auch das Feature „My Scoreboard“ in der offiziellen ESC App zur Verfügung. Also: wer sie noch nicht hat – vorher downloaden.

In dieser Startreihenfolge sind die Beiträge des ESC 1967 zu sehen:

  1. Niederlande: Thérèse Steinmetz – „Ringe-dinge-ding“
  2. Luxemburg: Vicky Leandros – „L’amour est bleu“
  3. Österreich: Peter Horton – „Warum es 100.000 Sterne gibt“
  4. Frankreich: Noëlle Cordier – „Il doit faire beau là-bas“
  5. Portugal: Eduardo Nascimento – „O vento mudou“
  6. Schweiz: Géraldine – „Quel cœur vas-tu briser?“
  7. Schweden: Östen Warnerbring – „Som en dröm“
  8. Finnland: Fredi – „Varjoon – suojaan“
  9. Deutschland: Inge Brück – „Anouschka“
  10. Belgien: Louis Neefs – „Ik heb zorgen“
  11. Vereinigtes Königreich: Sandie Shaw – „Puppet on a String“
  12. Spanien: Raphael – „Hablemos del amor“
  13. Norwegen: Kirsti Sparboe – „Dukkemann“
  14. Monaco: Minouche Barelli – „Boum Badaboum“
  15. Jugoslawien: Lado Leskovar – „Vse rože sveta“
  16. Italien: Claudio Villa – „Non andare più lontano“
  17. Irland: Sean Dunphy – „If I Could Choose“

Damit alle die Show zur gleichen Zeit verfolgen, gibt es einen zentralen YouTube-Stream auf dem offiziellen Kanal des Eurovision Song Contest.

Das Watch-Along vom ESC 1967 startet heute um 21 Uhr auf YouTube. Vor, während und nach der Übertragung könnt Ihr Eure Eindrücke und Meinungen dazu unter diesem Beitrag im Live-Chat kommentieren.



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380 Comments
ESCFrank
ESCFrank
1 Monat zuvor

Gute Nacht zusammen

Böörti01
Böörti01
1 Monat zuvor

Und wann fordert Douze Points die Punkte der einzelnen Juror*innen ab? 😉

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
1 Monat zuvor

Schönen Rest-Samstag euch allen!

JoBi
JoBi
1 Monat zuvor

Das war schön Nostalgisch. Ich habe mal versucht alle ESC Songs zu hören von 1956 bis heute irgendwann in den 1970ern habe ich es unterbrochen und nie mehr weiter gemacht. Aber ich freue mich unentdeckte ESC Songs zu finden 🙂

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor
Reply to  ESCFrank

Ja läuft bei mir gerade im Hintergrund. 💃💃💃

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor

„Anouschka“ wurde von Hans Blum ursprünglich für die großartige Alexandra komponiert. Sie mußte aber damals die Teilnahme wegen gesundheitlicher Probleme absagen. Ich habe allerdings die Aufnahme mit ihr auf einem Sampler.

Inge Brück war eine enge Freundin von Katja Ebstein. Interessanterweise waren beide nacheinander mit dem gleichen Mann verheiratet.

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor

Von den männlichen Teilnehmern anno 1967 leben nur noch Rafael und Lado Leskovar (beide waren bis vor ein paar Jahren aktiv), bei den Frauen sind Minouche Barelli und Inge Brück verstorben.

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Cali
Mitglied
Cali
1 Monat zuvor

Interessanterweise waren beide nacheinander mit dem gleichen Mann verheiratet.

Hoffentlich nicht zur selben Zeit…

Meikel
Meikel
1 Monat zuvor

Stimmt nicht ganz. Erst 1969 war Alexandra für die deutsche Verendscheidung vorgesehen, neben Rex Gildo und Peggy March. Hatt dann aber aus gesundheitlichen Gründen abgesagt, Dafür sprang Siw Malmkvist ein.
„Anuschka“ war für Inge Brück vorgesehen weil diese im Vorjahr (1966) das internationale Festival in Rio gewonnen hatte (mit dem Song „Frag den Wind“) und darum als Interpretin schon feststand. Alexandra hat „Anuschka“ allerdings auch aufgenommen.
Es gibt das Gerücht das „Primaballerina“ für Alexandra vorgesehen war, was Hans Blum aber immer bestritten hat.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor
Reply to  Meikel

Danke für die Berichtigung !

Meikel
Meikel
1 Monat zuvor

Und Inge Brück war auch mit Michael Pfleghar verheiratet. Der war dann anschließend erst mit Bibi Johns und dann mit Wencke Myhre verheiratet.

Last edited 1 Monat zuvor by Meikel
Matty
Matty
1 Monat zuvor
Reply to  Meikel

Und hat bei „Klimbim“ unter anderem Regie geführt

Matty
Matty
1 Monat zuvor

IN MEMORIAM

Seán Dunphy (1937 – 2011)
Minouche Barelli (1947 – 2004)
Louis Neefs (1937 – 1980)
Östen Warnerbring (1934 – 2006)
Inge Brück (1936 – 2025)
Eduardo Nascimento (1943 – 2019)
Claudio Villa (1926 – 1987)
Fredi (bürgerlich Matti Kalevi Siitonen) (1942 – 2021)

Last edited 1 Monat zuvor by Matty
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

Peter Horton (eigentlich Müller, 1941-2023)

Gerd Geomax
Gerd Geomax
1 Monat zuvor

Ich konnte heute nicht dabei sein, aber hier dennoch mal meine Bewertungen, als ich mir den Grand Prix 1967 das letzte Mal angeschaut habe!
17. Géraldine – „Quel cœur vas-tu briser?“ 🇨🇭 3/10
Das Chanson ist eigentlich sehr schön und Géraldine sieht bezaubernd aus. Wenn sie mal nur nicht singen würde. Schade.
16. Peter Horton – „Warum es 100.000 Sterne gibt“ 🇦🇹 3,5/10
Der Song ist schwächer als der schweizerische, aber Peter Horton kann singen…that’s why 😉
15. Thérèse Steinmetz – „Ringe-dinge-ding“ 🇳🇱 5/10
Altmodisch und zeitgemäß zu gleich. Thérèses Ausstrahlung catcht mich aber deutlich weniger als andere an diesem Abend.
14. Louis Neefs – „Ik heb zorgen“ 🇧🇪 5,5/10
Sein Beitrag von 1969 gefällt mir deutlich besser. Die Strophen gefallen mir gut, aber irgendwie fand ich ihm immer ein bisschen creepy 😱
Ab jetzt folgen schon die Songs die mir sehr gut gefallen!
13. Fredi – „Varjoon – suojaan“ 🇫🇮 7,5/10
Auch Fredi kehrte nochmal zum ESC zurück. 1976 war mir aber zu gewollt kultig. Varjoon – suojan dagegen war ein hübscher zeitgemäßer Schlager. Nur die Stimme klingt teilweise etwas zu gepresst.
12. Claudio Villa – „Non andare più lontano“ 🇮🇹 7,5/10
Und nochmal altmodisch, aber schön altmodisch. Toll gesungen, das einzige Problem….mir gefallen 11 Songs noch besser.
11. Kirsti Sparboe – „Dukkemann“ 🇳🇴 7,5/10
Über das schräge Styling habe ich ja schon geschrieben. Aber irgendwie mag ich den fröhlichen Zirkussound hier ganz gerne. 🎪
10. Eduardo Nascimento – „O vento mudou“ 🇵🇹 8/10
Der erste schwarze Solosänger der ESC-Geschichte und was für eine Stimme. Dazu ein sehr zeitgemäßer Sound. Teilweise schmerzt es am Ende ein wenig im Ohr.
9. Inge Brück – „Anouschka“ 🇩🇪 8,5/10
Sehr schöner zeitgemäßer Schlager der übrigens NICHT für Alexandra geschrieben wurde, sie hat ihn aber zwei Jahre später gecovert. Leider stimmt es auch nicht, dass Inge Brück noch lebt (sie starb letztes Jahr im Alter von 88 Jahre). Dieser tolle Auftritt wird aber in Erinnerung bleiben.
8. Sandie Shaw – „Puppet on a String“ 🇬🇧 8,5/10
War damals die folgerichtige Gewinnerin. Sie erfand den mehrfach erfolgreich nachgeahmten Barfußauftritt und traf mit dieser Zirkus-Stampfnummer den Nerv der Zeit. Andere Songs des Jahrgangs sind meiner Meinung nach besser gealtert.
7. Sean Dunphy – „If I Could Choose“ 🇮🇪 9/10
Was für ein schöner Schmelz in der Stimme. Wie ein Spaziergang durch den irischen Regen (wobei..nein, der war ja zwei Jahre zuvor 😂).
6. Östen Warnerbring – „Som en dröm“ 🇸🇪 9,5/10
Was für ein toller poetischer Song. Als hätte ihn Udo Jürgens persönlich dem guten Östen auf den Leib geschrieben.
5. Vicky Leandros – „L’amour est bleu“ 🇱🇺 9,5/10
Ein toller Auftritt der gerade mal 15-jährigen Vicky mit einem wunderschönen klassischen Chanson, dass in der Version von Paul Mauriat ein Jahr später sogar auf Platz 1 der US-Billboard Charts landete. Vicky bekanntlicherweise fünf Jahre später dafür beim Grand Prix in Edinburgh.
4. Lado Leskovar – „Vse rože sveta“ 🇸🇮 10/10
Der zweite Sänger des Abends (neben meiner Nummer eins), der mich zum Schmelzen bringt. Auch hier muss doch Udo Jürgens seine Finger im Spiel gehabt haben. Toll 🥰
3. Minouche Barelli – „Boum Badaboum“ 🇲🇨 10/10
Ja, auch Frauen können mich zum Schmelzen bringen. Toller zeitgemäßer Kracher und im Gegensatz zu Grance Gall, die zwei Jahre zuvor nicht ahnte, was Serge Gainsbourg ihr da für eine Ferkelei geschrieben hat, lebt Minouche die eindeutige Zweideutigkeit (oder umgekehrt) des Textes in ihrer drolligen Mimik voll aus. 🤩
2. Noëlle Cordier – „Il doit faire beau là-bas“ 🇫🇷 10/10
Eine toll instrumentalisierte Edelballade, souverän von der späteren „Tu t‘en va“-Sängerin intoniert. Noëlle war neben Minouce auch diejenige, die das Spiel mit den Kamereinstellungen mit am besten beherrschte, bis auf……
1. Raphael – „Hablemos del amor“ 🇪🇸 11/10
Ich kann meinen Blick einfach nicht von ihm lassen, wie er in der zweiten Strophe mit der Kamera sehr lasziv flirtet. Der muss doch mich meinen 😗🤩🫠. Der Song ist einfach perfekt und rangiert derzeit auf Platz 7 meiner Alltime-ESC-Favoritencharts.

Last edited 1 Monat zuvor by Gerd Geomax
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Monat zuvor
Reply to  Gerd Geomax

Hättest Du Portugal drin und UK draußen, hätten wir die selben TOP 8, allerdings in unterschiedlicher Reihung.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor
Reply to  Gerd Geomax

„Boum Badaboum“ tönt in der deutschen Version ein wenig anders. Da ist es vom Text her ein Antikriegssong. Im Französischen gibt es da mehr Interpretationsspielraum.

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor

Zudem bin ich mal gespannt, wer die Schweiz nicht auf dem letzten Platz hat

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
1 Monat zuvor
Reply to  Gerd Geomax

Tut mir leid, Gerd. Was das Geflirte des Spaniers angeht, muss ich dich leider enttäuschen:
https://esc-kompakt.de/live-chat-heute-2100-uhr-watch-along-esc-wien-1967/comment-page-2/#comment-776619

Ansonsten hohe Übereinstimmung wie üblich, nur Italien sehe ich deutlich weiter vorne 🤗

Gerd Geomax
Gerd Geomax
1 Monat zuvor

🫶😂🎈

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
1 Monat zuvor
Reply to  Gerd Geomax

😎😇💗

Matty
Matty
1 Monat zuvor

So sieht der Veranstaltungsort von 1967 heute aus:

comment image

Cali
Mitglied
Cali
1 Monat zuvor

Hm, werden die beiden Watch-Alongs nicht auf YouTube für die Zukunft zur Verfügung gestellt? Sehr schade, wollte es in den nächsten Tagen nachschauen.

Kann mit dem ESC 1967 leider recht wenig anfangen, auch wenn die Bühne verdammt cool aussieht. Da waren ’66 & ’68 deutlich interessanter. Mir fallen spontan Luxemburg, Monaco, Portugal positiv ein, ein bisschen auch Deutschland, Belgien und Finnland. Hm. Den Gastgeber fand ich ganz grausam, mein letzter Platz aller Ösi-Beiträge. Ganz schrecklicher Text, der uns da präsentiert wird. UK & (wie in den 60ern gewohnt) Irland waren auch schlimm.

Matty
Matty
1 Monat zuvor
Reply to  Cali

Nächsten Samstag ist 2015 dran.

Yoshi
Yoshi
1 Monat zuvor
Reply to  Cali

Es gibt recht viele alte ESCs in restauriertem HD auf YouTube, einfach mal gucken. Find ich großartig, dass sich jemand die Mühe gemacht hat.

Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor
Reply to  Yoshi

Kanal ESC Stuff auf YT

eurovision-berlin
eurovision-berlin
1 Monat zuvor

Ich werde mir heute mal diese Krimi-Serie reinziehen mit Inge Brück als Miss Molly Mill:

Meikel
Meikel
1 Monat zuvor

Das ist eine kleine durchaus amüsante Serie. Stellenweise wie die meisten Serien in dieser Zeit etwas banal aber unterhaltsam.

eurovision-berlin
eurovision-berlin
1 Monat zuvor
Reply to  Meikel

Ich liebe diese Serien von Anfang/Mitte der 60er.

Meikel
Meikel
1 Monat zuvor

Ich auch 👍👍