
In wenigen Tagen soll bekannt gegeben werden, wo der Eurovision Song Contest 2027 stattfinden wird. Dass der Wettbewerb in Bulgarien steigt, ist klar, doch mit Burgas und Sofia sind immer noch zwei mögliche Gastgeberstädte offiziell im Rennen. Auch das Rennen um die möglichen Hosts wurde unlängst eröffnet. In den letzten Wochen schwirrten mehrere Namen umher und einige spannende Hinweise könnten bereits jetzt mehr verraten…
Auch wenn die Moderator*innen eines ESC beispielsweise keine Auswirkung auf die musikalische Qualität oder die Bühnentechnik haben, gelten sie insgesamt als wichtiger Teil der Veranstaltung. Mit der Art der Moderation können Live-Shows in der Gesamtwahrnehmung stark schwanken. Die Schweizer ESC-Moderation rund um Comedienne Hazel Brugger kam insgesamt sehr positiv an, während die diesjährige Moderation in Wien stark kritisiert wurde.
Wird Bulgarien 2027 moderativ überzeugen? Zumindest scheint es aussichtsreiche Namen zu geben, die als Moderator*innen in Frage kommen. Die wohl bekannteste Person, die eine der Host-Rollen übernehmen könnte, soll die in Kanada wohnhafte Schauspielerin Nina Dobrev sein. Sie ist durch zahlreiche US-amerikanische Filmproduktionen einem breiten, internationalen Publikum bekannt – und stammt aus Bulgarien!
Doch nicht nur ihre Bekanntheit hat die Gerüchteküche angeheizt. Nina Dobrev postete erst vor wenigen Wochen zahlreiche Instagram-Stories aus Bulgarien und sagte anschließend im US-Fernsehen, dass diese Reise ihr erster Aufenthalt in ihrem Heimatland seit sechs Jahren war! Auffällig: Die Schauspielerin war zu exakt dem Zeitpunkt in Bulgarien, als sich die EBU-Verantwortlichen ebenfalls im Land befanden, um die möglichen ESC-Gastgeberstädte zu inspizieren.
Doch das war es noch nicht mit den Hinweisen auf eine mögliche ESC-Moderation von Nina Dobrev. Nachdem unsere Kolleg*innen von wiwibloggs über ihre Bulgarien-Reise berichteten, hat Nina deren Post geliked, in dem die Frage nach einer potenziellen Moderation gestellt wird (siehe oben). Die 37-jährige Schauspielerin hat unter anderem Erfolge mit der Serie The Vampire Diaries gefeiert und spricht neben Englisch auch fließend Bulgarisch und Französisch.
Dass Nina Dobrev eine gute Wahl wäre, findet übrigens auch Grigor Dimitrow. Der Tennisspieler hat in einem Interview angegeben, den Job nächstes Jahr in Bulgarien gerne anzunehmen und könne sich gut vorstellen, ihn gemeinsam mit Nina Dobrev zu übernehmen. Grigor Dimitrow verriet sogar, bereits Gespräche zum ESC-Hosting geführt zu haben. Er freute sich zudem öffentlich über DARAs Sieg. Mehr über seine ESC-Aussagen haben wir an dieser Stelle beleuchtet.
Ebenfalls als potenzielle Moderatorin wird – vor allem in Fankreisen – Poli Genova (Aufmacherbild rechts) gehandelt. Die Sängerin vertrat ihre Heimat Bulgarien schon zwei Mal beim ESC und erreichte 2016 mit „If Love Was A Crime“ Platz 4 (siehe oben). Dass sie durchaus auch Moderationsfähigkeiten besitzt, bewies sie ein Jahr früher, also 2015, als sie in Sofia den Junior Eurovision Song Contest moderierte.
Handfeste Hinweise auf eine Moderationsrolle 2027 gibt es zwar noch nicht, doch dass Poli auch heute noch fest mit dem ESC verwurzelt ist, zeigen ihre beruflichen Aktivitäten. Immer noch tritt die Sängerin auf Pre-ESC-Partys auf, spricht in Interviews über den Wettbewerb und hat sich nach DARAs Sieg auch auf Social Media begeistert geäußert.
Eine echte Größe in Bulgarien ist zudem eine Frau, die ihre Karriere in Deutschland startete: Lucy Diakovska. Die No-Angels-Sängerin hat bulgarische Wurzeln und ist in ihrer Heimat ein absoluter Star. Dass sie vom Sender BNT angefragt wird, ist durchaus vorstellbar. Nicht nur nahm Lucy bereits selbst am ESC teil, auch ihre Sprachkenntnisse und die große Beliebtheit im eigenen Land könnten zu einem Engagement 2027 führen.
Zu einer potenziellen Moderation hat sich Lucy bislang zwar nicht geäußert, doch direkt nach DARAs Sieg in Wien ließ sie die deutsche Presse wissen, dass der diesjährige ESC-Sieg Bulgariens ein sehr großer Moment für sie war – vor allem wegen DARA. Grund: Vor rund zehn Jahren war Lucy an der Entdeckung von DARA beteiligt. 2015 startete die „Bangaranga“-Sängerin ihre Karriere nämlich in der Castingshow X Factor, bei der Lucy in der Jury saß.
Wen würdest du 2027 gerne als Host beim ESC in Bulgarien sehen? Kannst du dir vorstellen, dass Lucy von den No Angels als Moderatorin in Erscheinung tritt? Lass uns gerne deine Gedanken da.
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Oh wie schön! Vielleicht werden Nina, Poli und Grigor als Trio den ESC moderieren!
Aktuell sind es 16 Länder, die am ESC im nächsten Jahr teilnehmen werden. Jüngste Zusage kommt aus Rumänien (gestern) und als Vorentscheid dient Selecția Natională.
Ich fände dieses Trio auch gut
Ich persönlich fand Poli Genovas Moderation beim Junior Eurovision Song Contest jetzt nicht so besonders aufregend oder irgendwie auffällig gut, so dass sie mir in Erinnerung geblieben wäre. In der ESC-Bubble ist sie auch ziemlich überbewertet. Gibt es in Bulgarien nicht noch andere geeignete Hosts, die Englisch und Französisch sprechen können?
Philipp Kirkorov: Ein sehr bekannter, in Bulgarien geborener russischer Popsänger, ESC Songwriter und Entertainer…😉
Nur will den niemand sehen.
Ich zumindest nicht
Das wäre was.
Ich bin mir gerade nicht sicher, aber ich meine in Erinnerung zu haben, dass DARA kurz nach ihrem Sieg auch ihren Hut in den Ring geworfen hat.
Bei Daran kann ich es mir auch sehr gut vorstellen, dass sie moderiert.
Nina Dobrev spricht laut Wikipedia auch Französisch. An Poli Genova hatte ich sofort gedacht.
Nicht nur laut Wikipedia, sondern auch laut diesem Artikel. 🙂
Oops, das hatte ich überlesen…
Sollte Lucy nicht moderieren, würde ich mir ja wünschen, dass sie mit den No Angels irgendwie als Intervallact involviert wäre. Mir fielen einige lustige oder auch emotionale Möglichkeiten ein, wie das klappen könnte.
Man lädt alle Plätze 23 der letzten 23 Jahre ein?🤓
Dann dürfte Sarah Engels auch nochmal ihr Feuer legen…❤️🔥
Also ihr Auftritt damals beim ESC ist bei mir eher von Fremdschämen als von positiven Erinnerungen geprägt.
Auch finde ich sie als Moderatorin ( was mir in Erinnerung geblieben ist ) eher als Sidekick zur Hauptmoderation passender.
Justice for No Angels (im Pausenprogramm)!
Seit wann muss man englisch oder französisch sprechen als Host?
Hätte man mal den Halbfinalmoderatoren 2009 sagen sollen…oder dem männlichen Gastgeber von 2004….oder denen von 2005…🫠
Tatsächlich eine Anforderung und vorgegeben. Nicht alle müssen alle Sprachen können. Aber jemand sollte Französisch können und natürlich Englisch
Eurovisionfun hat seine Awards vergeben und drei davon gingen an Bulgarien:
https://www.instagram.com/p/DbIXqADiEDA/?igsh=MW41bXRsaGJ5bnV5NQ==
Es ist schon erstaunlich, wie schnell hier Urteile gefällt werden. Als ob jeder hier täglich bulgarisches Fernsehen schaut. 😏 Gebt den Moderatorinnen doch einfach mal eine Chance – oder nennt euch wenigstens keine Fans, wenn ihr nur meckern könnt.
ESC Auftritt mit Lucy der Vollständigkeit halber
.
https://youtu.be/bCk419FVaj8?si=cVBIV-DA-6PBzB9p
Der Link geht nicht…bei mir zumindest.
Meinst du den?
Immer wieder ein Ohrenschmaus😆
….und vom Winde verweht!
ja, danke
Ach wie sehr habe ich mir damals Carolin Fortenbacher mit „Hinterm Ozean“ gewünscht… 🤠🌊
Ich würde mich sehr über Poli Genova freuen. Nina Dobrev bräuchte ich dagegen nicht. Diese „Star aus Amerika“-Nummer gibt es ja aus irgendwelchen Gründen ständig, und sie funktioniert eigentlich nie.
Das mit dem Star sehe ich auch so, finde aber gleichzeitig eine Moderation in fließendem Englisch deutlich professioneller als wenn die Hosts ihre eigenen Jokes nicht verstehen. In Portugal ist mir das damals auf jeden Fall deutlich positiv in Erinnerung geblieben.
Poli Genova.😍😍😍
Poli Genova würde mich sehr freuen. Lucy wäre mir persönlich zu hibbelig von ihrer Art her. Die andere Dame kenne ich nicht.
Ja was denn nun? Gestern hieß es doch noch, dass Netta-Sofia Burgas moderieren werde.
Neues aus Polen:
https://escspot.pl/2026/07/23/polska-pomysly-eurowizja-2027/
Man darf auf die Antwort des Senders TVP gespannt sein.
Grigor Dimitrov wäre zu schön, aber das kann man eigentlich ausschließen. Denn sollte er – wovon man ausgehen kann – auch noch nächstes Jahr auf der Tour spielen, könnte er sich eine so lange Auszeit im April/Mai für den ESC gar nicht nehmen, da der Tenniskalender dies nicht zulässt.
Bei ihm ist es also leider nur reines Wunschdenken…
Hat er denn irgendwie Moderationserfahrung ? Nur ein bekannter Name ist keineswegs ein Garant dafür.
Warum dürfen eigentlich so oft Leute den ESC moderieren, die keinerlei Moderationserfahrung von Liveshows haben? Lasst das erfahrene ModeratorInnen machen. Es gibt Gründe warum Petra Mede besser durch die Show führt, als die „-oskis“ aus Österreich
Ich fand Victoria und Michael sehr souverän und sympathisch.
Ich fand beide ziemlich hölzern – wobei es in der Finalshow halbwegs ging.
Victoria hat doch Erfahrung in Liveshows?
Naja… sie darf immer kurz die Tänzer fragen, wie es war… und dann zur Jury überleiten. Und das seit Jahren mit den immergleichen Worten… ob man das Erfahrung nennen darf?
Ich fand die beiden auch furchtbar. Ich kenne Philipp Hansa nicht, aber schlechter als die beiden kann er auch nicht sein.
Nu gut, gucken wir in die Zukunft. Warum sollte Lucy moderieren? Und wann wurde zum letzten Mal ein Vorjahresgewinner als Moderator*in eingesetzt?
Erfahrung im Moderationsbereich schadet nicht und auch in Bulgarien wird es wohl Moderationsgrößen geben, die man im Rest Europas nicht kennt, aber vielleicht einmal kennenlernen sollte.
Ich lasse mich überraschen… und kann abwarten, denn bis zur endgültigen Entscheidung ist noch viiiiiiel Wasser den Iskar heruntergeflossen.
Die Frage bereits jetzt schon zu stellen ist viel zu früh.
Lucy Diakovska und Philipp Hansa ! Wer denn sonst ?! 😀
Es geht um Bulgarien, nicht Österreich. Also wozu den Wichtigtuer Hansa??
Philipp Hansa ist ein Steirer und ein Weltbürger. 😀
Und?? In Bulgarien gibt es sicherlich genügend geeignetes Personal, da brauchen sie den Spargeltarzan im ewig gleichen T-Shirt nicht.
Ich feier‘ dich dafür. 🤠
Dafür bitte nicht – mir als Deutscher gefällt Österreich einfach sehr gut und das war es dann auch schon. 😀
Bist Du etwa ein emotionaler Österreicher?
So gut wie – aber immer noch zu 100 % „ein emotionaler Italiener“. 😀
Hansova ! Dann passt es auch
Du wolltest glaube ich Hansovska schreiben. 😀
Aber dein Wortspiel gefällt mir. 😀
Neben der Frage nach der Moderation des ESC gilt dies auch für den potenziellen Debütanten Kanadas beim ESC. Sängerin und Songwriterin Heyjxsse (bürgerlich Jesse Vacarciuc) würde das Land sehr gerne beim ESC vertreten:
https://escspot.pl/2026/07/23/heyjxsse-kanada-eurowizja-2027/
Sie ist in Moldawien geboren und emigrierte vor 18 Jahren nach Kanada und sie verfolgt den ESC schon seit ihrer Kindheit. Zu ihren Lieblings-Eurovision-Songs gehören „Cha Cha Cha“, mit dem Käärijä 2023 für Finnland Zweiter beim ESC wurde und Amar Pelos Dois “, mit dem Salvador Sobral 2017 den ESC gewann und „Dance you off“ von Benjamin Ingrosso, der 2018 Schweden vertrat und im Televoting böse abgewatscht wurde.
Musikalisch gesehen verbindet sie verbindet Grunge mit Hip-Hop und modernen elektronischen Klängen.
Ich fand Vici und Michi großartig❤️🇦🇹. Typisch andere Länder, die den österreichischen Humor nicht verstehen, und Österreicher selbst wollen den Humor nicht zugeben!
Poli Genova wäre perfekt🇧🇬🇧🇬🇧🇬🇧🇬
Claudia Neumann vom ZDF hätte bestimmt auch Zeit!!!!!!!
So wie ich Bulgarien kenne, wird dort nicht unbedingt nach Talent entschieden.
Aber die Moderation ist sowieso nur im Heimatland und in der Bubble von Interesse.
Lydia Képinski würde Kanada gerne bei seinem Debüt im kommenden Jahr beim ESC vertreten:
https://escspot.pl/2026/07/24/lydia-kepinski-kanada-eurowizja-2027/
Sie verfolgt den ESC jedes Jahr und würde sich auch dem nationalen Vorentscheid stellen und sie kommt aus Québec. Lydia hat polnische Wurzeln und zu ihren Lieblingsliedern gehören „Poupée de cire, poupée de son“ von France Gall (Siegerin für Luxemburg 1965) sowie „Luktelk“ von Silvester Belt, mit dem der litauische Vertreter beim Eurovision Song Contest 2024 antrat.
Neues aus der bulgarischen Hauptstadt Sofia zur Kandidatur als Austragungsort des ESC:
https://escspot.pl/2026/07/26/sofia-kandydatura-eurowizja-2027/
Nina Dobrev? Sie hat doch nix mit Bulgarien (ja, sie ist Bulgarierin, aber Amerikanerin durch und durch) und dem ESC zu tun? Kann man die sich überhaupt leisten. Aber wenn man schon mal dabei ist: Nimm doch direkt Damon, Stephan, Caroline und natürlich Bonnie mit. Danke Elena 😉
Lucy kann singen, Nina glaube ich nicht, wäre aber natürlich super, wenn man so einen internationalen Stsr ergattern könnte. Auch wenn sie bisher nix moderationstechnisch was gemacht hat (I think)
Es gibt zwei weitere mögliche Teilnehmerinnen für Kanada bei seinem ESC-Debüt im nächsten Jahr. Die erste ist die Sängerin, Tänzerin und Choreografin Carina:
https://escspot.pl/2026/07/26/carina-kanada-eurowizja-2027/
Sie hat italienische Wurzeln und arbeitet gerade an einem Album, auf dem sowohl englisch- als auch italienischsprachige Songs zu hören sein werden. Carina ist ein Multitalent, denn sie ist auch Schauspielerin, Moderatorin und Fotomodell und ihr Musikstil nennt sich „Pink Pop Music“ und ihr ESC-Lieblingssong ist „Fuego“, mit dem Eleni Foureira vor acht Jahren beim ESC in Lissabon im Finale Zweite wurde.
Die zweite Kandidatin ist Shawnee Kish. Sie lebt in Edmonton, der Hauptstadt der Provinz Alberta und ihre Vorfahren stammen vom indigenen Stamm der Mohawk:
https://escspot.pl/2026/07/27/shawnee-kish-kanada-eurowizja-2027/
Ihre Musik vereint Elemente aus Alternative Country, Soul und Rock und zeichnet sich durch kraftvollen Gesang und gefühlvolle Texte aus.