
Erst kürzlich haben wir über Ylvis berichtet, die scheinbar zum Eurovision Song Contest nach Burgas wollen, um Norwegen zu vertreten. Bekannt wurde das Duo mit ihrem Song über einen Fuchs. Aber auch aus Deutschland könnte es eine Band zum ESC 2027 schaffen, die mit einem Tier-Song große Bekanntheit erlangte. Im heutigen Update über Vorentscheid-Interessierte geht es unter anderem um die Band TULPE …
Im Gegensatz zu letztem Jahr bekommt man – vermutlich auch durch die offenere Kommunikation des SWR – in dieser Saison deutlich mehr von potenziellen Kandidat*innen für Das deutsche Finale 2027 mit. Jetzt haben auch TULPE verkündet, zum Vorentscheid zu wollen. Die Rockband aus Berlin wurde vor allem mit der Nummer „Sprengt den Wal!“ bekannt. Zumindest online sorgten die Jungs mit dem Song für Aufsehen.
Wie sich schon vermuten lässt, handelt der Song von Buckelwal Timmy. Dieser war dieses Jahr aus der deutschen Medienlandschaft zwischen März und Mai nicht wegzudenken. Der Wal, der auch als Fridolin oder Hope bekannt war, strandete vor der Insel Poel, was sehr ungewöhnlich war. Vermutet wurde, dass Timmy sich verirrt hatte und deshalb in die Ostsee gelangte. Mehrfach wurden (teure) Hilfsaktionen gestartet, um den Wal zurückzuführen.

Der Medienhype, der sich um den Wal Timmy bildete, sorgte auch für viel Unverständnis. Teilweise war von Geldverschwendung und sogar Tierquälerei die Rede. Die Band TULPE nahm das Ganze zum Anlass, um einen Satire-Song über Timmy zu schreiben. Dieser verbreitete sich auf Social Media besonders rasant und brachte der Band bis zu über 5 Millionen Klicks ein. Die Geschichte dahinter haben TULPE inzwischen genau dokumentiert. Jetzt will das Trio gern zum ESC 2027 (siehe oben)!
Neben der Nummer „Sprengt den Wal!“ sind die Jungs von TULPE inzwischen auch für andere Songs bekannt, die sich mit gesellschaftlichen Problemen befassen. In ihrer neuesten Nummer „Alpha, Baby!“ geht es beispielsweise um toxische Männlichkeit (siehe unten). Für ihre satirische, furchtlose Art werden TULPE mittlerweile sehr gefeiert und haben ihre Followerschaft gefragt, ob dieser Sound nicht auch etwas für den ESC wäre – was von einer überwältigenden Mehrheit mit „JA!“ beantwortet wurde.
Ebenfalls sehr interaktiv gestaltet David Vidano seine ESC-Reise auf Social Media. Der Sänger durfte bereits gemeinsam mit Unheilig auf Tour gehen und hat sich online eine große Fangemeinde aufgebaut. Vor einigen Wochen machte David seine Pläne zu einer ESC-Bewerbung öffentlich. Er will sich laut eigenen Aussagen mit einer „lauten und melancholischen“ Nummer bewerben und seine Follower*innen beim gesamten Bewerbungsprozess mitnehmen.
Mittlerweile hat David angedeutet, den Song „STAR“ für Das deutsche Finale 2027 einreichen zu wollen. Ob das klappt, ist jedoch zweifelhaft, schließlich darf kein ESC-Song vor dem 1. September des Vorjahres veröffentlicht worden sein. Einen Unplugged-Ausschnitt von „STAR“ postete David bereits im Juli (siehe unten).
@davidvidano_music ROAD TO ESC 2027 — TAG 3 Zum ersten Mal ein kleines Snippet aus STAR. Noch ganz roh: nur Stimme und Gitarre. Fühlt ihr’s? Dann droppt ein 🖤 #unplugged #star #esc davidvidano@Eurovision
Was hältst du von den vorgestellten Interessenten? Kannst du dir TULPE oder David Vidano im deutschen Vorentscheid für den ESC 2027 vorstellen? Lass uns gerne deine Meinung da.
Diese ESC-2027-Interessenten aus Deutschland haben wir außerdem bereits vorgestellt:
Teil 1: Enemy Inside
Teil 2: Ragazzki, JUU, Freezy One und The Great Leslie
Teil 3: Klangschmiede, Linnea May und Abhinav Singh
Teil 4: Ikke Hüftgold/Nina Reh, wavvyboi, Molly Sue und Anica Russo
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Danke für die Info und könnte mir auch beide Bewerber auch als Teilnehmer beim Vorentscheid vorstellen.
Kann mir beide Acts überhaupt nicht vorstellen beim nächsten VE.
Aber nach mir muss es ja auch nicht gehen.
Ich will für Burgas einen Schlager, der von Sekunde Eins so richtig reinhaut oder eine große Powerballade, bei der alle ihre Taschentücher zücken, wie einst bei Celine Dion aufm Eiffelturm.
Zielgruppengerechter Schlager-Vorschlag: Mario Bronn (oder auf YT Mario B Music Lounge). Oder wie er selbst geschrieben hat:
„Zu ehrlich für Schlager, zu emotional für Rap – genau dazwischen bin ich.“
Yeah! Dabei! 😀
Ist beides überhaupt nicht meine Baustelle.
Ach ja, schaut lieber nicht nach Sachsen-Anhalt. 🤢
Werde ich heute nicht.
Das Bundesland, in dem ich studiert hab…. eine Schande!
Mehr schreib ich besser nicht, sonst wird es möglicherweise strafrechtlich relevant.
Bei Reichelt und seiner ekelhaften Nius-Baggage knallen wohl gerade die Sektkorken. 🤮
Und leider habe ich einen Kollegen oben im Lager der ein Fan sämtlicher Autokraten der Welt ist, will gar nicht daran denken wie ihm morgen einer abgehen wird. 😩
die sektkorken bei nius knallen wohl eher wegen den absurdhohen zuschauerzahlen im youtube-stream – aktuell sind es 133000+ und das ist schon sehr heftig im vergleich zu anderen deutschen großereignissen. 🐰
Ist beides grauenhaft, Reichelt ist für mich die unangenehmste Person die sich „Journalist“ schimpft. 🤢
Wenn du selbst dem B****-Hetzblatt zu braun und zu charakterlos bist, sagt das halt auch sehr viel über ihn und seine Gefolgschaft aus…
Übrigens auch über diverse Unions-Politiker*innen, die dort gerne mal zu Gast sind.
Und die neue Chefin meint ernsthaft der Wähle hätte „Respekt“ verdient.
Na ja, Springer… 🤦♂️
Springer, Focus und leider auch ein Teil des ÖRR, der diesen Leuten immer und immer wieder eine Bühne bietet. Und kommt mir bitte nicht mit neutraler Berichterstattung.
der herr reichelt kommt von BILD = springerpresse und solche herrschaften (auch weiblich) haben es generell schwer bei mir aber ich muß ihm lassen,daß er sich auch an brisante themen investigativ heranwagt z.b. den vorfall in stade mit 6 mordopfern.
Ähm, dazu empfehle ich einfach mal dieses Video:
deswegen habe ich ja auch „brisant“ geschrieben.
das dann zurückgefeuert wird,ist ja normal.
wenn ich mir diverse neuere artikel bei deutschen leitprivatmedien (springer auch!) in erinnerung rufe,scheint eine bestimmte darstellung schlüssig zu sein.
Sorry, aber „Nius“ (selten dämlicher Name) geht es nicht um Aufklärung, das einzige Ziel ist es Leute gegeneinander aufzuhetzen.
Schande oder Chance? Nach den letzten Landtagswahlen im Osten gab es in der Firma (wo ich mein Geld verdiene) ordentlich zu tun. Viele Bewerber und mehrere Betriebe, die umziehen wollten.
Also … bin gespannt was dieses Mal passieren wird.
Naja, bei fast 50 Prozent Faschofreund*innen sehe ich die Gesellschaft dort schon als Schande.
Man darf aber auch nicht die anderen 50 Prozent vergessen. Es ist furchtbar, vor allem auch wenn man dort lebt.
Die vergesse ich ganz und gar nicht! Gerade jetzt nicht.
Mir blutet das Herz, wenn ich v.a. an MD und meine Hochschule dort denke.
Das sollte auch nicht falsch rüberkommen. Sorry, falls es so rüberkam.
Ich bekomme es echt mit der Angst, wenn ich bedenke hier zu leben und in meinem Wahlkreis ca. 50 Prozent AfD wählen.
Ich kam vor Kurzem in den „Genuss“, TULPE live zu sehen. Als Special Guest waren sie bei der Premiere vom Theaterstück „Timmy Hope – Die Hoffnung stirbt zuletzt“ in Hamburg am Start. Live waren sie nicht unbedingt schlecht, aber der Sänger war völlig betrunken und hatte so eine enge Hose an, dass man im Schritt alles gesehen hat. Das Publikum hat sich köstlich amüsiert, aber nein danke 🙂↔️
Ich wollte eigentlich etwas anderes zum Thema dieses Threads schreiben. Aber politische Umstände in Deutschland lösen bei mir gerade ein Unfähigkeit aus, dass 81 Jahre nach dem barbarisch menschenverachtenden NS-Regime ich irgendeinen klaren Gedanken fassen kann.
ESC 2028 in Graz – dank Pizzera & Jaus ! 😀
Paul Pizzera übrigens politisch ein astreiner Typ, der sich sehr stark gegen die FPÖ positioniert sowie für den Umwelt- und Klimaschutz stark macht. 😀
Sch¡t-Ergebnis in S-A (wie passend) auch wenn der GAU wohl abgewendet wurde. Man muss das Land wie Russland (lieben sie dort anscheinend) boykottieren. Produkte weiß man nicht aber keine Reisen/Ausflüge (ist eh nichts zu sehen, viel Steppe und Magdeburg ist hässlich), keine Auswärtsspiele, keine Tagungen und Messen.
Man hätte den Osten nicht ohne Den@azifizierung/De-SEDfizierung dazulassen dürfen. Zu viele träumen immer noch vom großen Bruder in Moskau und nem Job in Bitterfeld.