Nach den Philippinen ist Südkorea dran, seinen Beitrag für den Eurovision Song Contest Asia 2026 auszusuchen. Unter dem vielversprechenden Showtitel Korea’s Next Wave bewerben sich acht Acts um das Ticket für den internationalen Wettbewerb in Bangkok am 14. November diesen Jahres. Und wir alle können mitbestimmen. 20% des Votings entfallen auf die Stimmen außerhalb von Südkorea, 40% determinieren die Inlands-Televotingresultate und 40% kommen von einer professionellen Jury, zu der die südkoreanischen Entertainment-Größen Joo Young-hoon, CHAERINA, Yoonhan, Hyungtag Lee und Klozer gehören. Durch die Show führt K-Pop-Megastar Jo Kwon.
Südkorea steht für K-Pop und kaum ein Musikstil hat die internationale Popmusik-Szene in diesem Jahrzehnt stärker revolutioniert. In den letzten 20 Jahren wurde die komplett durchgestylte K-Pop-Szene zu einem Phänomen von beispielloser kreativer und wirtschaftlicher Intensität, auch international. Die K-Pop-Signature-Band BTS stand auch schon in Deutschland an der Spitze der Album- und der Single Charts. Bei der diesjährigen Oscarverleihung wurde „Golden“ von den K-Pop Demon Hunters mit dem Oscar für den besten Originalsong geehrt.
Neben BTS haben Bands wie BLACKPINK, Stray Kids, Girls Generation, EXO und Super Junior den internationalen Siegeszug des K-Pop-Sounds geprägt, der nicht unumstritten ist, weil wenige große Agenturen die Szene prägen und die Künstler*innen hoch professionell, aber gleichzeitig unerbittlich auf den Markterfolg ausrichten, mit extremem Druck, klarer Orientierung an Schönheitsidealen und zuweilen auch mit Knebelverträgen.
Dies vorausgeschickt ist K-Pop gleichzeitig ein Kreativ-Feuerwerk, welches seit zwei Jahrzehnten die globale Musikszene prägt wie es in den 1960er Jahren der Britpop der Beatles war. Hier gibt es eine sorgfältig compilierte Playlist des Autors dieser Zeilen, aber die eigentliche K-Pop-Faszination entwickelt sich in den clever produzierten Videoclips. Subjektive Anspieltipps des Autors sind Super Juniors „Sexy, Free & Single“, T-ARAs „Roly Poly“, „Fantastic Baby“ von BIGBANG und „RING DING DONG“ von SHINee.
Aber zurück zu Korea’s Next Wave. Hier sind die acht Songs, die sich für den Eurovision Song Contest Asia 2026 bewerben (in der bereits veröffentlichten Startreihenfolge):
Sojeong Shim – EHERADIYA
KIK – F1
huiAe – If I Knew Love
Angel Noise – NAN NAYA!
Younghoon Ji – Tiny Signal
9278 – MAKEITLOUD (SHEBARKS)
PLZY – toc
JUNHEE – Deep Dive
Der südkoreanische Vorentscheid „Korea’s Next Wave“ wird von ENA am 5. September 2026 ab 16:00 Uhr (mitteleuropäischer Zeit) übertragen. Einen Livestream findet Ihr auf dem offiziellen YouTube EurovisionAsia-Kanal. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag im Live-Chat kommentieren.
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Allen Teilnehmern viel Erfolg! Eine Gruppe heißt sogar wie ein Discounter für Mode (KiK = Kunde ist König)! 9278 ist ein sehr ungewöhnlicher Name für eine Gruppe und ich frage mich, wie dieser entstanden ist?
Meine Favoritin bleibt Camille🇵🇭🇵🇭❤️❤️
Bin gespannt wer sich durchsetzt. Habe für Sojeong Shim – EHERADIYA und Younghoon Ji – Tiny Signal gevotet.