
Der Eurovision Song Contest 2027 wird in Bulgarien und genauer gesagt in Burgas stattfinden. Das wurde Mitte August bekannt gegeben. Ist Sofia mit der Entscheidung nicht einverstanden? Ein Instagram-Post und die Kommunikation mit dem bulgarischen Sender BNT darauf jedenfalls darauf hin.
Was ist geschehen? Der ESC 2027 findet erstmals in Bulgarien statt, Gastgeberstadt ist Burgas am Schwarzen Meer. Die drei Shows (zwei Halbfinale am 11. und 13. Mai sowie das Finale am 15. Mai 2027) werden in der 2023 eröffneten Burgas Arena mit bis zu 15.000 Plätzen ausgetragen. Burgas setzte sich gegen Sofia durch, weil es laut EBU mit Venue, Hotels, Flughafen, kompakter Struktur und Inszenierungspotenzial als Urlaubsdestination das überzeugendste Gesamtpaket bot. Begleitformate wie Eurovision Village und EuroClub sollen unter anderem im Sea Garden bzw. in Clubs am Meer stattfinden, konkrete Details folgen noch.
Das ist spannend, denn zuvor hieß es immer sehr selbstbewusst (auch aus der Hauptstadt): Sofia werde wohl den ESC 2027 ausrichten. Zudem setzte sich Sofia ordentlich ins Zeug und gab Fans schon Einblicke in einen möglichen ESC. Nicht zuletzt das Fanmedium Wiwibloggs war in die Sofia-Promo ziemlich involviert.
Dann kam alles anders: BNT und auch die EBU entschieden sich für Burgas, den Underdog. Sofia schmeckt das anscheinend nicht, denn wenn man sich bei BNT direkt umließt, hat es seitens der Stadtverwaltung Sofia wohl eine Anfrage zur Bewertung der ESC-2027-Kandidatur gegeben.
Woran hat’s gelegen, fragt man sich also.
BNT hat dem Bürgermeister von Sofia bezüglich der Wahl des Austragungsortes für den ESC 2027 nun eine Antwort zukommen lassen. Darin wird betont, dass Sofia detaillierte, von der EBU genehmigte Anforderungen erhalten habe und sein Vorschlag entsprechend diesen Kriterien sowie im Rahmen von Rückfragen bewertet wurde. BNT weist darauf hin, dass die Standards verbindlich waren, die Stadt aber eigene Ideen zu Kultur, Authentizität, Inklusion, Diversität und finanzieller Zugänglichkeit einbringen konnte. Zudem werden „konkrete Unstimmigkeiten“ bei der Kandidatur benannt, die laut BNT jedoch vertraulich und nur für den internen Gebrauch Sofias bestimmt sind. Abschließend dankt BNT sich für das Engagement Sofias, verweist auf die Pflicht zur öffentlichen Information über den ESC-Prozess und betont die Einhaltung von Datenschutz-, Urheber- und Vertraulichkeitsregeln.
„Konkrete Unstimmigkeiten“ – was kann das bedeuten? Wir werden es wohl nie erfahren, denn diese Angaben sind ausschließlich für interne Zwecke der Stadtverwaltung Sofia bestimmt. Vertraulichkeitsvereinbarungen eben. Aus dem Kontext der Auswahlkriterien und der Berichterstattung lassen sich aber typische Problemfelder ableiten, etwa Venue-Verfügbarkeit und Technik, Hotel- und Verkehrskapazitäten, Budgetzusagen sowie Konzepte für Sicherheit, Nachhaltigkeit und City-Aktivitierung.
Außerdem: Da Burgas laut EBU mit einem stärkeren „Gesamtpaket“ aus Venue, Hotels, Flughafen, kompakter Logistik und Inszenierung als Urlaubsdestination überzeugte, dürften Sofias Schwächen in einem oder mehreren dieser Kernbereiche gelegen haben.
Die Autorin dieser Zeilen hatte bereits vor der Anfrage aus Sofia vermutet, dass der Burgas-Zuschlag nicht unbedingt für Freudensprünge in der bulgarischen Hauptstadt geführt haben dürfte. Kurz nach der Burgas-Bekanntgabe hieß es auf Instagram:
🎉 Herzlichen Glückwunsch an Burgas! Bulgarien kennt nun seine Gastgeberstadt für den Eurovision Song Contest 2027.🎤 Tausende Fans aus aller Welt werden anreisen, um Teil des spektakulärsten Musikwettbewerbs der Welt zu sein. Für viele von ihnen wird Sofia der erste Kontakt mit Bulgarien sein. Eine Stadt mit mehr als 7.000 Jahren Geschichte, reicher Kultur, schmackhafter Küche, pulsierendem Stadtleben und einem ruhigen Berg nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt. So viele Emotionen und neue Erfahrungen erwarten uns, von denen viele genau hier in Sofia stattfinden werden. ❤️ Wir können es kaum erwarten, euch willkommen zu heißen und euch das Beste unserer Hauptstadt zu zeigen!
Sofia ist also immer einen Besuch wert. Der Post lässt sich als strategische, doppeldeutige Kommunikation lesen: Nach außen hin kooperativ und gastfreundlich, nach innen aber als Positionierung Sofias als unverzichtbarer „erster Anlaufpunkt“ für internationale Gäste. Burgas hat den Zuschlag bekommen, aber an Sofia führt kein Weg vorbei. Ist das ein Wink mit dem Zaunpfahl?
In den nächsten Wochen und Monaten wird sich zeigen, wie eng Sofia und Burgas am Ende des Tages zusammenarbeiten. Der Flugverkehr zwischen der Hauptstadt und dem Flughafen in Burgas soll in jedem Fall intensiviert werden. Gleichzeitig ist der Flughafen in Istanbul als Partner mit im Boot.
Wie schätzt Du diese Kommunikation zwischen Sender, Öffentlichkeit und Stadtverwaltung ein? Liest Du da auch Kritik heraus? Lass uns Deine Meinung gerne in den Kommentaren wissen.
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Nachlese zum Entscheidungsprozess: Sofia und die Mitbewerber Plovdiv und Varna werden eigene Events rund um den ESC veranstalten:
https://eurovoix.com/2026/08/19/eurovision-2027-sofia-plovdiv-varna-planning-events-mark-the-contest/
Die Zeit heilt (fast) alle Wunden.
Die kleinste Kleinigkeit wird zum Drama … ich kann die hysterische Welt, in der wir jetzt leben, kaum noch ertragen.
Lasst doch einfach mal gut sein, liebe Stadt Sofia und so viele andere im ESC-Universum und jenseits davon.
#chill
Ich versteh dich gut.
Umso schöner und wichtiger ist es, die kleinen Dinge des Lebens zu genießen. (Bitte jetzt kein Video von Patrick Lindner teilen 😛 )
Wie am Sonntagabend z.B. der tolle Regenbogen oder gestern der Ballon, der über die TS schwebte. Ein Stündchen am See bzw. Main oder die Rettung eines Tieres, das sich wieder mal bei mir im Keller verirrt hat. Manchmal genügt schon ein Tässchen Kaffee in der Sonne. Ich hatte am Wochenende sogar Spaß bei der Gartenarbeit. Wer hätte das gedacht… 😉
Bitte jetzt kein Video von Patrick Lindner teilen
Nö, lieber eine Timo-Prognose. 😉
ESC 2027 in Deutschland dank Patrick Lindner ft. Ikkimel. 😜
Oh, füttere ihn bitte nicht auch noch. 😀
Hab übrigens gerade einen Job für dich gefunden: 😀
http://www.impericon.com/de/pages/models
Lol. 😀
Naja… du kommst doch aus Leipzig. 😛
Ja.
Bei der neuen Staffel ist ein Erdbär dabei. 🍓🧸 🫠🫠🫠
https://www.joyn.de/bts/serien/the-masked-singer/die-ersten-masken-werden-enthuellt-166735
OmG, ist der drollig! 😀
Oh ja, vielleicht schaue ich mal wegen dem Erdbär die Sendung.
P.S. Morgen kommt ein neuer Song von Revnoir. 🥳
Coolio!
Ich such gerade ein Album, über das ich eine Rezension schreiben kann. Für die Bewerbung. Noch geb ich nicht auf.
Hätte eigentlich morgen ein Vorstellungsgespräch für die Landesgartenschau gehabt. Fing so gut an. Ich wurde diesen Montag sogar angerufen und persönlich eingeladen. Heute früh kam die Mail, dass das Gespräch abgesagt wird, weil sie kurzfristig schon einem anderen die Stelle gegeben haben. Wie dreist ist das bitte? Ich hab langsam die Nase gestrichen voll von diesen abartigen Bewerbungsabläufen. Jedesmal reißt man sich den ****** auf, investiert Zeit und Arbeit… und dann: Veräppelung pur!
Ich hätte richtig Lust, einen Artikel darüber zu schreiben. Wie man mit Bewerberinnen und Bewerbern umspringt. Ich hab mittlerweile schon einen gewissen Stolz entwickelt und reagiere mit Ignoranz.
Das ist aber nicht die feine Art mit der Absage. 🙁 Du kannst ja ein Buch darüber schreiben, vielleicht wird es ein Bestseller.
Das eher nicht. 😛
Aber irgendwo schreib ich das mal nieder.
Den Arbeitgeber vom Freistaat Bayern hab ich übrigens nicht mehr zurückgerufen. Er wollte sich ja spät. 2 Wochen nach dem angeblich so guten Gespräch melden. Nach über Monaten kam er angekrochen, nachdem die beiden Favoriten abgesprungen waren. Er hatte mich darum gebeten, in mich zu gehen, ob ich noch Interesse hätte. Allerdings nur für 1 Jahr und für weniger Geld. Ich sollte ihm dann per Anruf Bescheid geben. Hab ich nicht. Wer mich so behandelt, bekommt halt die Quittung. Da kommt der Widder und Drache in mir hoch. Respekt und Wertschätzung sind keine Einbahnstraße.
Das war die richtige Entscheidung, so hätte ich vermutlich auch gehandelt.
Kann dich verstehen, man hat ja auch noch sowas wie Würde.
Richtig.
Wenn es so abläuft, sagt das viel über das Miteinander in der Organisation. Gespräche einplanen und absagen … das heißt, dass jemand nicht selbstständig entscheiden darf. Ob das Personal dort zufrieden und glücklich ist, sich völlig entfalten darf, das bezweifle ich, wahrscheinlich kommuniziert man nur von oben nach unten.
Ein Artikel ja – in der erste Fassung die Frust von der Seele schreiben und danach kommt das richtige Artikel. Wird schon.
Danke dir. Ja, Frust für mich, dann seriös in Reinform. 😉
Das stimmt, es ist so wichtig, die kleinen Dinge des Lebens zu genießen.
Das sind die wahren Schätze, die ein sinnstiftendes und erfülltes Leben ausmachen!🍀
Soll ich ein Video hochladen?
…ich muss es ja nicht anklicken. 😉
Dann spare ich mir die Mühe. 😉
Mehr Chillkröten für alle! 🐢
Du sprichst mir da aus der Seele.
Überall Drama, sinnloser Drama in den meisten Fällen noch dazu.
Und alle springen auf diesen Hysterie Zug auf!
Absolute Zustimmung!!!🙂
Natürlich wird bzw. muss Sofia es letzten Endes auch „gut sein lassen“. Aber für Bulgarien, das international so oft unter dem Radar fliegt, ist der ESC-Ort eben keine „kleinste Kleinigkeit“. Dass man hier von Sofioter Seite mal kritisch nachhakt, zeigt ja eher, mit wieviel Enthusiasmus und Stolz man den ESC dort eben auch gern ausgerichtet hätte. (Anders als vielleicht seinerzeit in Deutschland, wo in manchen Stadtverwaltungen wahrscheinlich die Sektkorken der Erleichterung knallten, weil der Zuschlag an Düsseldorf ging) 🙂 Also die werden sich schon alle noch beruhigen.
Kann ja verstehen, dass man mit der Entscheidung in Sofia nicht glücklich ist. Trotzdem sollten alle involvierten Parteien doch tunlichst darauf achten, so etwas im Hintergrund zu klären und nicht an die Öffentlichkeit kommen zu lassen. Denn realistisch wird die Wahl an diesem Punkt ohnehin nicht mehr revidiert. Alles, was solche Scharmützel jetzt also noch bewirken, ist, das ganze Land in ein schlechteres Licht zu rücken.
Nun, irgendwie verständlich, dass Sofia ein bisschen „angefressen“, oder sagen wir, enttäuscht reagiert. Der ESC ist schließlich (wenn auch nur für eine begrenzte Zeit, ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Allerdings, es zählt nunmal das überzeugendste Gesamtpaket, Hauptstadt hin oder her.
Wie auch immer, ich bin neugierig, wie der bulgarische Sender den ESC gestalten wird. Ich freue mich schon auf Bulgarien 2027, egal an welchem Ort. Es ist immer wieder spannend, wenn ein Land den ESC austragen darf, welches noch nie die Ehre hatte. Denke die Chance steht dann sehr gut, dass wieder neue Ideen eingebracht werden. Denn … mal ganz ehrlich, wenn ein Land des öfteren Gastgeber ist (wie Schweden), gehen dem Sender irgendwann die Ideen aus, und das Ganze wirkt irgendwie am Ende nur noch irgendwie lustlos.
In meiner Welt gibt es ohnehin kein Argument, das gegen Sonne, Strand und Meer standhalten kann. 😎
Taugt auch als Outline für einen Ballermann-Titel. 😛
Ich freue mich jedenfalls schon auf die Bilder vom ESC kompakt Treffen am Strand von Burgas.
Alle braungebraunt und knackig in Badehose bzw. Badeanzug….das hats bisher noch nie gegeben! 😉
Ich glaube so warm ist es evtl Mitte Mai noch nicht, dass du alle „nur“ in Badesachen auf den Fotos hast. 😅
Vielleicht auch nicht braungebrannt, sondern mit Sandalen, weißen Tennissocken und bleichen Beinen?
Sofort die deutschen Urlauber gefunden. 🤪
Und so durchkreuzt die Realität Sashs ESC-Traum. 😀
Das ist doof. Aber der Fuchs aus Norwegen wird das retten!
Nächsten Mai wird kein Hahn mehr darüber krähen, wie es abgelaufen ist.
Am TV macht der Austragungsort eh keinen Unterschied, außer der Beach wird in die Show miteinbezogen.
Das ganze Land sollte jetzt zusammenhalten und Burgas bei der Ausrichtung unterstützen.
Wer hätte denn überhaupt bis kurz vor der Punktevergabe gedacht, dass es überhaupt nach Bulgarien gehen wird?
Das sind also hausgemachte Luxusprobleme. 😊
Und wer weiß…Vielleicht gewinnt Bulgarien eines Tages wieder. Dann hat Sofia die Chance, sich erneut zu bewerben und es besser zu machen.
Wie immer in Osteuropa, lief es bei der Entscheidung für Burgas, bestimmt wie geschmiert.
Wollen die jetzt einen auf Ukraine machen?
Es hilft nur eins: Bulgarien muss am besten gleich nochmal gewinnen, dann kommt 2028 auch Sofia zum Zug. 🙂
Manchmal kann die Lösung so einfach sein. 😉
OT: Wie geht es dir??
Meine Mutter hat heute Kürbisrisotto gemacht, war sehr lecker. 😋
Wie sagt man so schön: Den Umständen entsprechend… 😉 😛
Ich hatte wieder mal Restpizza… aufgepeppt mit Resten aus dem Kühlschrank.
Frage: Wie findest du eigentlich den neuen norwegischen König?? 😁
Optisch eher nicht mein Fall. 😉
Ich mochte ihn von den ganzen Thronfolgern irgendwie immer am liebsten optisch. 😅
Naja. Die optische Auswahl ist ja auch nicht sehr groß. 😛
Mal abgesehen vom jungen serienfiktiven Henry (Tudor) VIII. 😛
Oder dem serienfiktiven Sonnenkönig (und seinem Bruder) aus „Versailles“. 😉
Oh. Und nicht zu vergessen: der serienfiktive King Edward IV aus „The White Queen“. 😀
Ist kein Thronfolger, aber Carl Philip von Schweden ist schon ziemlich lecker finde ich. Da merkt man die brasilianischen Gene irgendwie.
Es gibt nur einen (Traum)Prinz, der gut aussieht. Und das ist Philipp Hansa. 😀
Nope!!
Oder aber Plovdiv oder Stara Zagora grätschen dazwischen.
#Drama
🙂
Die Aufregung ist absolut verständlich, wenn eine Stadt bei absolut allen feststellbaren Kriterien weit überlegen ist und dann gegen einen Bewerber verliert, der offenkundig ungeeignet ist. Die Vermutungen politischer Einflussnahme gab es ja sofort nach der Entscheidung und die Stadtregierung von Sofia scheint das auch so zu sehen. Die Reaktionen von BNT und der bulgarischen Regierung hat auch wenig dazu beigetragen, die Sorgen zu zerstreuen.
Man kann nur hoffen, dass es nach diesem katastrophalen Fehlstart besser wird und dass sich vor allem die bulgarische Regierung nicht weiter in die ESC-Vorbereitung einmischt.
Off topic
Nadja Benaissa (44), Sängerin und Mitglied der bekannten Girlgroup No Angels, die 2008 beim ESC in Belgrad angetreten sind, macht bei Promi Big Brother 2026 in Sat1 mit:
https://m.bild.de/unterhaltung/tv-fernsehformate/promi-big-brother-bild-kennt-die-ersten-stars-der-neuen-staffel-6a97e292a33eb07b6794572d
Im letzten Satz des ersten Absatzes ist ein Fehler. Ich glaube, das soll „deutet“ und nicht darauf heißen.
Mir erschließt sich der Sinn dieses aufgeregten Artikels nicht. Ich finde, diese kleine Sache ist wirklich keinen Bericht wert.
Diesen Zwist einfach als Lappalie anzusehen, wird der Lage nicht geecht. Der Protest zeigt, wie sehr die Politik mit ihren Interessen mitmischt und auch über die getroffene Entscheidung hinaus Einfluss nehmen möchte. Das ist natürlich vollkommen unangebracht und bringt überflüssigen Ärger in der Vorbereitungsphase, die eigentlich Kräfte bündeln und nicht vergeuden sollte . Am Ende kratzt das „stolze“ Sofia selbst an seinem Image und schädigt unnötig den Siegerkandidaten sowie indirekt dann auch den ESC.🫥
Es gab weder einen Zwist noch einen Protest. Der Artikel oben verbreitet lediglich Spekulationen.
Reine Ansichtssache.
Also der Bürgermeister von Sofia hat sich mehrfach öffentlich kritisch geäußert. BNT und die Regierung haben ja auch Anlass genug gesehen, (ebenfalls mehrfach) darauf zu reagieren. Das im Artikel verlinkte Statement von BNT ist vor allem interessant, weil sie der zentralen Forderung des Bürgermeister, die Offenlegung der Bewertungen von Sofia und Burgas, explizit nicht nachkommen wollen.
Vielleicht gibt es ja auch gute Gründe die gegen Sofia sprechen.
So soll die Halle nur durch eine einzige Straße vom Zentrum, wo sich die meisten Hotels befinden, erreichbar sein, eine einzige immer verstopfte Verkehrshölle, schon zu normalen Zeiten, man stelle sich vor was sich da abspielt, wenn 15000 Leute innerhalb kurzer Zeit an und abreisen, auch weil der öffentliche Verkehr nicht sehr gut ausgebaut ist.
Bestimmt werden solche Sachen mit einbezogen in der Entscheidung.
ESC 2028 in Graz – dank Pizzera & Jaus
oder
ESC 2028 in Málaga – dank Pablo Alborán
oder
ESC 2028 in Mailand – dank Achille Lauro !!! 😀
Alles andere interessiert mich nicht ! 😀
Okay, ich freue mich auf den ESC 2027 in Burgas – war nämlich mein Wunsch. Keine Prognose, denn die war Sofia ! 😀
OTBN
Alfred Kaçinari und Shpëtim Saraçi sind in diesem Jahr die künsterlischen Leiter des Festivali i Këngës:
https://eurovoix.com/2026/09/02/albania-alfred-kacinari-shpetim-saraci-announced-as-festivali-i-kenges-65-artistic-directors/
Sie arbeiteten gemeinsam bei den Ausgaben 1999 und 2016, wobei Alfred Kaçinari die Wettbewerbe 2001 und 2003 und Shpëtim Saraçi die Ausgaben 2011 und 2014 organisierte.
Die Bewerbungsphase für das Festivali i Këngës beginnt offiziell am 22. September 2026 und endet bereits am 27. September 2026.
OTBN
Das Talpa Network hat dem Nederlandse Publieke Omtoep (NPO) Unterstützung für die Teilnahme am ESC 2027 angeboten:
https://eurovoix.com/2026/09/02/netherlands-talpa-network-offers-support-eurovision-participation/
Hinter Talpa verbirgt sich ein überaus prominenter Name: Johannes Hendrikus Hubert de Mol gen. Jon, der Bruder der Moderatorin Linda de Mol (Domino Day, Traumhochzeit)!
OTBN
Am 13. Oktober 2026 sollen angeblich die Teilnehmer am Benidorm Fest verkündet werden:
https://www.instagram.com/p/DczMeqCI8Yu/?igsi=MWNydXBuazNoYms3NA==
Hoffentlich haben die alle vorher viele Stunden Gesangsunterricht bekommen, bevor man die auf die Bühne läßt!
Glücklich wird man in Sofia sicherlich nicht sein. Daher ist eine solche Reaktion auch verständlich.
Transparenz ist immer gut. Damit kennt man sich in Deutschland ESC-bezüglich auch gut aus.
Ich hoffe, dass am Ende zumindest intern alles offengelegt wird, sodass einem reibungslosen Ablauf am Ende nichts entgegensteht.
Dass viele Menschen zunächst über Sofia anreisen werden, ist ja sehr naheliegend. Daher wäre es sicherlich sinnvoll, wenn die beiden Städte letztendlich kooperieren würden. Vielleicht könnte man auch einige Nebenevents in Sofia (Großes Public Viewing etc.) organisieren.
Eine Preparty in Sofia wäre auch eine Idee.
Sofia wird sicher bald den ESC austragen. Seh ich in meinem dritten Auge🇧🇬🇧🇬