Deutschland beim ESC 2027: SWR gibt ersten Einblick in seine Songwritingcamps

Sarah Engels – Foto: EBU / Sarah Louise Bennett

Hinweis: Wir hatten Anfangs fälschlicherweise in diesem Artikel geschrieben, dass auch eine Vorentscheid-Bewerbung ohne Song möglich sei. Dies ist jedoch nicht der Fall. Der SWR akzeptiert für ‚Das deutsche Finale 2027‘ nur Einreichungen, die aus Act und Song bestehen. Wo das jeweilige Lied entstanden ist, spielt keine Rolle. Die SWR-Songwritingcamps sind nur ein zusätzliches Angebot für die Entstehung potenzieller Vorentscheid-Songs.

Wer für Deutschland beim Eurovision Song Contest 2027 an den Start gehen will, muss nicht zwingend bereits den passenden Song haben. Zwar kann sich nur ein Gesamtpaket aus Act und Song beim zuständigen SWR für Das deutsche Finale 2027 bewerben, doch wer noch keinen passenden Song hat, der kann die Hilfe des SWR in Anspruch nehmen. Möglich ist einem der, eigens dafür organisierten, Songwritingcamps. Dazu gibt es jetzt erste genauere Infos.

Am Montagnachmittag hat der SWR über seinen offiziellen Instagram-Kanal erstmals Informationen rund um das erste (eigene) Songwritingcamp veröffentlicht, das für die 2027-Saison organisiert wird. Zuvor gab es bereits, unabhängig vom SWR bzw. der ARD, verschiedenste Sessions und Camps, wie beispielsweise das Berlin Song Fest, bei denen ebenfalls potenzielle ESC-2027-Beiträge entstanden sind.

Der SWR hat bereits vor mehreren Wochen verkündet, dass es dieses Mal eigene Songwritingcamps im Spätsommer geben wird. Heute begann das erste dieser Camps in den Berliner FLOW STUDIOS, das die ganze Woche über andauern soll. Wie jetzt verraten wurde, sind in dieser Woche ganze 53 Songwriter*innen mit dabei – und natürlich das, vom SWR extra zusammengestellte, Musikteam (siehe unten).

Wie im Instagram-Reel von Florian Müller (Mitglied des SWR-Musikteams) verraten wird, wird ab heute fleißig an potenziellen Vorentscheid- bzw. ESC-2027-Songs gearbeitet. Weitere solcher Camps werden wohl in den nächsten Wochen folgen. Sowohl deutsche, als auch internationale Writer sind an den Songwritingcamps beteiligt und vermutlich wird es schon bald weitere Updates hierzu geben.

Alle eingereichten Bewerbungen, egal wo die jeweiligen Songs entstanden sind, sollen Ende September dann (zunächst nur vom Musikteam rund um Florian Müller) bewertet werden. Deren Auswahl wird anschließend von mehreren Jurygruppen unter die Lupe genommen, bevor am Ende das Line-Up für den Vorentscheid Das deutsche Finale 2027 ausgesucht wird. Wen ihr euch im Vorentscheid wünscht, könnt ihr übrigens inzwischen auch in unserem Instagram-Post (siehe unten) kommentieren.

Wie findest du die Nutzung von Songwritingcamps für den ESC? Wen möchtest du im deutschen ESC-Vorentscheid nächstes Jahr sehen? Lass uns gerne deine Meinung in den Kommentaren da.



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49 Comments
ESCFan2009
ESCFan2009
1 Monat zuvor

Sehr schön. Ich hoffe auf eine bunte Mischung im nächsten Frühjahr – auch von unterschiedlichen Songwritingcamps 😉

Matty
Matty
1 Monat zuvor

Songwritingcamps sind Flich und Segen und für so manchen Zeitverschwendung! Bleibt zu hoffen, daß was Brauchbares dabei herauskommt!

Aka Nichts
Aka Nichts
1 Monat zuvor

Songwriting Camps können teilweise richtig geile Banger wie „Who the hell is Edgar?“ rausbringen. Ich würde es schon cool finden, sowas im Vorentscheid zu sehen unabhängig von den Platzierungschancen. Ich hoffe nur, dass man da nicht zu viele Acts aus dem Camp nimmt und starke unabhängige Bewerbungen untergehen.
Generell lässt sich aber sagen, dass der SWR motiviert ist und wohl auch dazulernen WILL. Ob das dann auch passiert, sehen wir wohl erst im Frühjahr.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Monat zuvor
Reply to  Aka Nichts

Mir ist egal woher ein Song stammt, nur die besten sollten sich durchsetzen und wenn es 90% aus den verschiedenen Camps kommt, dann ist das halt so.

Matty
Matty
1 Monat zuvor

OTBHN

Jeanette Biedermann, die mal vor einigen Jahren am deutschen Vorentscheid für den ESC teilnahm, ist Mutter geworden:

https://www.stern.de/lifestyle/babyglueck–jeanette-biedermann-ist-mit-46-mutter-geworden-38185188.html

Es ist ein Junge und Mutter und Kind sind wohlauf! Herzlichen Glückwunsch!

Galango
Galango
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

Also „vor einigen Jahren“ ist ja schon etwas Understatement. Das ist schon 27 Jahre her!

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

Sie ist doch grob in meinen Alter und ich bin schon näher an der 50 als an der 40 🤔😮

kon
kon
1 Monat zuvor

Erst mal positiv, dass es Infos gibt (letztes Jahr gab es nichts). Klar können Songwriting-Camps Mist hervorbringen, aber die letzte 3 Gewinnersongs kamen aus Camps.

Hobo Lichtermann
Hobo Lichtermann
1 Monat zuvor

Wichtig wäre, dass die Songs aus den songwriting camps keine ungerechtfertigte Vorzugsbehandlung bekommen. Deshalb bin ich dafür, dass alle Einreichungen angehört werden können (ohne dass dies als Veröffentlichung gewertet wird). Wenn schon so ein Aufwand für die Camps betrieben wird, 53 Song- schreibende, Studio, Unterbringung usw. dann sollte solch eine Transparenz – Maßnahme doch auch möglich sein. Ich würde mir gerne eine eigene Meinung zur Auswahl bilden
können.

Thomas K
Thomas K
1 Monat zuvor

Dass alle Einreichungen angehört werden können sollten finde ich auf dem ersten Blick eine schöne Sache weil mich interessiert was da so entsteht. Weniger aus dem Transparenzbedürfnis heraus. Das wird aber nicht jeder so haben wollen. Vermutlich die wenigsten Beteiligten. Es ist schon auch ne Art Safespace. Und stell dir mal vor, dass alle Songs die dort entstehen schon vorab wie wild beurteilt werden. Das mag in einer vernunftsbasierten Welt gut klingen. Aber in einer Welt wo man sich gegenseitig fertig macht eher nicht. Nicht jeder muss bei allem dabei sein. Wenn Klopp sich seine Gedanken macht und seine Mannschaftsüberlegungen hat will er vermutlich auch nicht, dass jede einzelne seiner noch unreifen Überlegungen an die Öffentlichkeit kommen.

CarlJohnson
CarlJohnson
1 Monat zuvor

Super! Die Songwriting Camps der letzten 10+ Jahre haben ja schließlich schon für so manchen ESC Erfolg in Deutschland gesorgt!
.
.
.
Ach warte mal.

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor
Reply to  CarlJohnson

Nochmal nachdenken, bitte

bellamarcella
bellamarcella
1 Monat zuvor
Reply to  CarlJohnson

Michael Schulte 2018…

Jared
Jared
1 Monat zuvor
Reply to  bellamarcella

Selbst S!sters ist traurigerweise auch einer der erfolgreicheren deutschen ESC-Songs der letzten Jahre wenn man nach Punkten geht… xD

Last edited 1 Monat zuvor by Jared
ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor

Das wirkt dieses Jahr alles sehr durchdacht. Ich drücke die Daumen, dass der Aufwand auch belohnt wird.

byJannik
byJannik
1 Monat zuvor

Schöne Sache, bin gespannt wann wir das erste zuhören bekommen, hoffe aber auch dass man trotzdem offen für die anderen Bewerber ist.

Alex John
Alex John
1 Monat zuvor

OT
Es gibt ein Wiedersehen mit Måneskin beim Sanremo 2027.
Sie werden dort Ihr Comeback als Gäste feiern:
https://www.instagram.com/p/Dctd4dao-8K/?igsi=MTZhd216MHZyeWRxOA==

Zum Songwritercamp:
Hoffentlich haben die beteiligten Acts und Songwriter ihre Hausaufgaben gemacht und sich mal intensiv mit dem ESC beschäftigt, was dort ankommt und was nicht.

Jared
Jared
1 Monat zuvor
Reply to  Alex John

Quelle?

Momo 🐢
Momo 🐢
1 Monat zuvor
Reply to  Alex John

😱😱😱

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor
Reply to  Alex John

Und Vicky Leandros ist Stargast beim Heidi-Fest. 😱😱😱

https://schlagerprofis.de/vicky-leandros-gast-heidifest-heidi-klum/

Alex John
Alex John
1 Monat zuvor
Reply to  Malge1985

Der Armen bleibt auch nix erspart…😎

Aber Heidis Brathähnchenchips sind echt wahnsinnig lecker…🤤

Matty
Matty
1 Monat zuvor
Reply to  Alex John
Der Thoddy
Der Thoddy
1 Monat zuvor

Ich würde mir wünschen, dass LOI mitmacht.
https://loi.lnk.to/Gol…​

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Monat zuvor

Bitte nichts ausschließen aber auch nichts automatisch setzen nur weil es von Künstler X stammt oder an Ort Y produziert wurde. Immer den Song im Zusammenhang mit dem Künstler bewerten, nur das sollte zählen.

Bosch
Bosch
1 Monat zuvor

Hoffentlich gibt man dem modernen, deutschen Schlager nächstes Jahr eine Chance im VE!

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 💎
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 💎
1 Monat zuvor

😮 53 Songwriter? 🤔 Dann kommen also nach Adam Riese und Eva Zwerg knapp zehn Songs dabei heraus … 🎶🎵 🤗

funtasticc*
Mitglied
funtasticc*
1 Monat zuvor

Ich bin ja kein Fan von diesen Camps, aber warum sollte man etwas ausschließen? Solange alle Bewerber*innen die gleiche Chance haben, kann es nur eine Bereicherung sein.

Dass die letzten drei Gewinnersongs aus einem Songwritingcamp kamen, konnte man auch erkennen. Sie wurden speziell für den ESC komponiert und das ist halt Wettbewerbsmusik, die beim ESC mit entsprechender Performance gut ankamen, aber darüber hinaus keinen Weg in die Charts fanden.

Und das ist der Punkt, den ich in den letzten Jahren immer wieder kritisiere. Musik beim ESC muss nicht radio- oder charttauglich sein. Aber ich fände es schön, wenn Gewinnersongs länger als einen Abend überleben… auch für die Interpreten, die ansonsten sehr schnell vergessen sind.

Wie kann es sein, dass z.B. Baller mit Platz 15 international wesentlich mehr Erfolg in den Charts hatte als der Siegersong im gleichen Jahr, an den sich darüber hinaus kaum noch jemand erinnert? Von Conchita Wurst hat man zwar immer noch die Bilder ihres Auftritts im Kopf, im Radio gespielt wird aber heute noch „Calm after the storm“ von den Common Linnets.

Ich weiß, es gibt Ausnahmen. Maneskin, Duncan Laurence, Loreens „Euphoria“ (nicht Tattoo). Und dann gibt es Perlen, die es eben doch in die Charts geschafft haben, aber nicht die Sieger der Abende waren… z.B. Rosa Lynn mit „Snap“.

Ich wünsche mir Lieder beim ESC, die auch alltagstauglich sind. Ich hatte es schon einmal geschrieben: Bangaranga war ein perfekter Auftritt mit dieser außergewöhnlichen Performance… wenn ich ihn allerdings nur höre, krieg ich es an den Nerven.

Aber ich glaube, der Zug ist inzwischen abgefahren, weil die Entwicklung hin zum puren ESC-Song nicht mehr aufzuhalten ist und somit irgendwann alles gleich klingt. Ich tröste mich damit, dass es vielleicht doch den einen oder anderen ausgefallenen Teilnehmersong gibt, den ich noch in meine Playlist aufnehmen kann.

Also Songwritingcamps bedingt ja, aber anders als bisher.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
1 Monat zuvor
Reply to  funtasticc*

Wie kann es sein, dass z.B. Baller mit Platz 15 international wesentlich mehr Erfolg in den Charts hatte als der Siegersong im gleichen Jahr, an den sich darüber hinaus kaum noch jemand erinnert?

Weil die Anforderungen an einen Song, den ich gerne nebenbei höre, völlig andere sind als an einen Song, für den ich live auf einer Bühne performt in einem Wettbewerb abstimmen soll.
„Baller“ ist da keine Ausnahme; siehe auch „Lighter“ letztes und „My System“ dieses Jahr: Im Streaming Top 5 des Jahrgangs, beim ESC selbst abgesoffen.

funtasticc*
Mitglied
funtasticc*
1 Monat zuvor
Reply to  floppy1992

Ja, da muss ich dir leider recht geben. Aber für einen Song Contest möchte ich gern mehr auf den Song achten und weniger auf die Inszenierung. Mir ist schon klar, dass man heutzutage beim ESC mehr bieten muss als Mikro und Glitzerkleid, aber wenn am Ende kein nachhaltiges Lied gewinnt, dann finde ich persönlich das schade.

Und diese in Camps entstandenen ESC-Songs sind inzwischen immer gleichförmig und da ist es egal, ob es sich um einen Popsong, eine Ballade oder einen Spaßbeitrag handelt. It’s always the same.

Wenn ich Wörter wie Keychange, 2:30 Moment oder Revamp höre bzw. lese, dann bin ich meistens schon raus. Der Keychange ist inzwischen schon längst überaltert und wird trotzdem immer noch produziert, den 2:30 Moment hätte ich gern drei Minuten lang und wer braucht einen Revamp, wenn es ein gutes Lied ist? Doch eigentlich kein Mensch, wenn es ein wirklich guter Song ist… denn durch ein bisschen Knöpfchendrehen wird ein schlechter Song doch nicht besser?

Ich kenne mich in der „Songwriting-Szene“ nicht aus, habe aber jetzt schon mehrfach gelesen (oder im ESC-Upate-Interview mit Pele Loriano gehört), „lass uns doch mal einen ESC-Song schreiben“.
Ich will gar nicht absprechen, dass da nichts Gewinnträchtiges dabei herauskommen kann, aber oftmals ist es eben Mist (liar, liar, fire, desire… von fünf Personen geschrieben!) oder kann nur durch eine aufwendige Inszenierung gewinnen.
Und es ist doch ein Song Contest! Und es kann doch nicht sein, dass wirklich gute Lieder kaum noch auf die Bühne kommen oder dort untergehen, weil die Inszenierung nicht akrobatisch genug ist.

Es ist mir klar, dass das mein eigenes Problem ist. Wer den ESC liebt, erwartet vielleicht genau das Jahr für Jahr. Ich fand das im diesjährigen Lineup wirklich auffällig und daher unaufregend bis hin zur Langeweile.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
1 Monat zuvor
Reply to  funtasticc*

„lass uns doch mal einen ESC-Song schreiben“

Ich weiß, dass das Label „ESC-Song“ gerade in der deutschen Bubble sehr negativ behaftet ist. Ich persönlich würde es aber auch nicht als ästhetische, sondern funktionale Kategorie begreifen:
Ein Song, der über seine ganze Laufzeit die Aufmerksamkeit auf sich zieht und das Zeug hat, aus 25/26 anderen Songs herauszustechen – und um das zu erreichen, haben sich halt gewisse Handgriffe bewährt (Abwechslung im Aufbau, Steigerung, musikalische Elemente, die in der Inszenierung widergespiegelt werden können etc.). Hier ist auch der große Unterschied zum Streaming: Dort dürfen Songs nicht stören, beim ESC müssen sie (positiv) stören.

Daher bin ich auch Verfechter von SWCs in Deutschland, wenn sie denn unter der Prämisse stehen, dass dort Songs für den ESC geschrieben werden sollen (ich glaube, v. a. daran hat es dieses Jahr gefehlt).
Was passiert, wenn man durchaus interessante Künstler bei Songauswahl und -produktion allein lässt, hat „Chefsache“ leider zur Genüge demonstriert.

Ansonsten kann ich deine Ansicht gut verstehen und würde auch zustimmen, dass der ESC etwa seit der Pandemie musikalisch ein wenig auf der Stelle tritt und viele Länder mutiger bei iher Auswahl sein könnten.
Gleichzeitig ist aber die visuelle Ebene auf der anderen Seite ein starkes Argument dafür, den ESC in seiner jetzigen Form überhaupt noch aufrechtzuerhalten.
Wo man da persönlich seinen Schwerpunkt setzt, ist sicher ein Thema, über das man lange diskutieren kann.

Timo1986
Timo1986
1 Monat zuvor

ESC 2028 in München oder Leipzig – dank Sarah Connor, Gracia oder Molly Sue ! 😀

Aber alle drei sollen sich bitte mit einer deutschsprachigen Ballade beim SWR bewerben. 😀

Franny
Franny
1 Monat zuvor
Reply to  Timo1986

Sie könnten als Trio auftreten.

Matty
Matty
1 Monat zuvor

OTBN

Der kanadische Sender CBC hat heute bekanntgegeben, daß der Wettbewerbstitel beim ESC-Debüt im nächsten Jahr zweisprachig sein wird:

https://eurovoix.com/2026/08/31/canada-song-feature-french-and-english-as-cbc-outlines-selection-details/

Zudem wurden auch noch einige Regularien veröffentlicht.

Nils
Nils
1 Monat zuvor

53 Songwriter*innen? Das klingt zumächst nicht billig. Oder ist der Hauptanreiz zur Teilnahme da vor allem die Aussicht auf Autorenschaft samt damit verbundener Urheberrechte?

floppy1992
Mitglied
floppy1992
1 Monat zuvor
Reply to  Nils

Ich glaube, das ist sowiso europaweit zumindest ein großer Anreiz, als Songwriter überhaupt zum ESC zu wollen.

Nils
Nils
1 Monat zuvor
Reply to  floppy1992

Frage mich nur, weil bei 53 Teilnehmern natürlich auch die Chance darauf gleich geringer ist. Meine Vermutung: überschaubare Aufwandsentschädigung + Prinzip Hoffnung.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
1 Monat zuvor
Reply to  Nils

Man kann es ja auch als Ansporn sehen, sich besonders ins Zeug zu legen – und selbst wenn es mit dem ESC nicht klappt, hast du dann halt als Songwriter so an mehreren potenziell interessanten Songs mitgewirkt, die auch auf „normalem“ Wege Hits werden könnten; das ist im Rahmen eines SWC sicherlich wesentlich einfacher und bequemer möglich, als wenn du alles aus Eigeninitiative organisieren musst.

Last edited 1 Monat zuvor by floppy1992
Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor

Songwritingcamps …

Metapher: das ist als ob ich ich und meinen Arbeitskolleg*innen uns irgendwo in einem Naturpark zurückziehen zum meditieren statt die Kunden zu beraten zu was auch immer in einer Firma spielt beim Personal.

Meine Jungs sind wieder da, zumindest heute Abend. Da manche so gerne Schlager beim Vorentscheid hören sehen wollen, haben sie zwei zielgruppengerechten Namen ausgegraben.

Arno Verano scheint etwas älter zu sein, darf als Hintergrundsänger mit.

Mario Bronn passt da besser als Hauptsänger (auch Musik auf dem Kanal Mario B Music Lounge).

Last edited 1 Monat zuvor by Marko +++
ag9
ag9
1 Monat zuvor

Ich bin so gar kein Freund von Songwritingcamps…

Alex John
Alex John
1 Monat zuvor

OT aus Bulgarien zur ESC Bühne in der Halle in Burgas:

In einem Interview mit DESET, der Architekturfirma, die mit der Arena Burgas zusammenarbeitet, hat der Fernsehsender NOVA Details zu den Bühnenplänen für den Eurovision Song Contest 2027 enthüllt. Das Team hatte zunächst drei Entwürfe vorgeschlagen, von denen zwei Optionen weiterverfolgt werden.

Laut Martina Denkova, der technischen Direktorin, würde die erste Option dem Veranstaltungsort eine Kapazität von 12.627 Personen verleihen – 10.107 sitzend und 2.520 stehend. Der Green Room würde sich um die Bühne herum befinden, ähnlich wie 2021 und 2022.

Die zweite Variante würde die feste Sitzkonfiguration des Veranstaltungsortes beibehalten, mit 4.297 Sitzplätzen und 9.200 Stehplätzen. Der Greenroom würde am hinteren Ende der Halle liegen, gegenüber der Bühne.

Der Pressesaal ist geplant für etwa 300 Sitzplätze, einschließlich Interviewräumen, Sponsor-Ständen, Büros, einer Catering-Zone und einem allgemeinen Arbeitsbereich. Delegationen würden in einem separaten Gebäude untergebracht.

https://youtu.be/BBkJFIY5YUA?si=JnvbaJBwbe2xlByi

floppy1992
Mitglied
floppy1992
1 Monat zuvor
Reply to  Alex John

Oha,
nächstes Jahr mal kein Florian Wieder?
Interessant…

Last edited 1 Monat zuvor by floppy1992
Bosch
Bosch
1 Monat zuvor
Reply to  floppy1992

Das steht so nirgends….
Erstmal muss die Halle ESC tauglich gemacht werden.

Matty
Matty
1 Monat zuvor

Wavvyboi hat es in die Top Ten des OGAE Australien geschafft:

https://www.instagram.com/p/DcvX1XFk26I/?igsi=b2MzYWF5a3pxbGNq

Mal gespannt, wo er am Ende des OGAE Second Chance Contest landet.

Matty
Matty
1 Monat zuvor

OTN

Diese Woche Sonntag finden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt statt und es gibt eine neue Ausgabe des ZDF-Fernsehgarten. In dieser gibt es ESC-Bezug, denn die Boygroup Blue, die für das Vereinigte Königreich vor 15 Jahren beim ESC antraten, sind mit von der Partie! Zudem tritt Ela Steinmetz, die vor 12 Jahren Deutschland beim ESC als Mitglied der Gruppe Elaiza vertrat, auf.

Nächste Woche Sonntag gibt es ebenfalls ESC-Bezug, denn es treten der deutsche Teilnehmer von 2024, Isaak sowie der deutsche Teilnehmer von 2022, Malik Harris auf.

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

Außerdem ist diesen Sonntag noch Gracia mit ihren Bandprojekt Chapter 7 zu Gast.

ESCkommentar
ESCkommentar
1 Monat zuvor

Die neue Single Trigger vom Dark Tenor klingt aber sowas von nach ESC.

Matty
Matty
1 Monat zuvor

OT

Heute Abend ist in der ARD die Verleihung des Medienpreises „‚Goldene Henne“ und da treten Michael Schulte, der deutsche ESC-Teilnehmer von 2018 sowie die Gruppe Unheilig, die vor 12 Jahren am deutschen ESC-Vorentscheid teilgenommen hat, auf. Beginn der Gala ist um 20 Uhr 15.

In der NDR Talk Show bei Babse und Hubse ist Gitte Haenning, die Deutschland 1973 beim ESC vertrat, zu Gast. Die Sendung beginnt um 22 Uhr.

Matty
Matty
1 Monat zuvor

SRG Deutschschweiz gab Anfang der Woche bekannt, daß im Rahmen der Schweizer Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2027 zwei Songwriting-Camps stattfanden:

https://eurovoix.com/2026/09/06/switzerland-two-songwriting-camps-organised-eurovision-2027-selection/

Ein Camp wurde in der Schweiz, das andere im Ausland organisiert. Ziel der Camps ist es, Künstler, Songwriter und Produzenten zusammenzubringen, um innerhalb eines Tages gemeinsam Songs zu entwickeln.