
Für einen der kommenden deutschen Vorentscheide zum Eurovision Song Contest gibt es senderübergreifende Planungen, die über die Kooperation von ARD und RTL bei Chefsache ESC 2025 hinausgehen. ARD-Programmdirektorin Christine Strobl sagte auf den Medientagen in München, man arbeite daran, den Vorentscheid auf noch mehr Schultern zu verteilen. ProSiebenSat.1 zeigte sich grundsätzlich offen für eine Beteiligung. Ob auch das ZDF dabei wäre, blieb aber ebenso ungeklärt wie die Frage, ab wann ein solches Modell umgesetzt werden könnte.
Anlass war der TV-Gipfel, der am Donnerstagvormittag im Rahmen der aktuell laufenden Münchener Medientage stattfand. Dort plädierte Strobl dafür, dass öffentlich-rechtliche und private Medienunternehmen enger zusammenarbeiten sollten, und nannte in diesem Zusammenhang ganz explizit den Eurovision Song Contest.
Wie DWDL berichtet, sagte Strobl mit Blick auf die Zusammenarbeit von ARD und RTL beim ESC-Vorentscheid 2025: „Ich träume immer noch davon, sage ich ganz offen … dass wir diese Partnerschaft noch größer machen können, als sie heute ist.“ Der Vorentscheid solle auf mehrere Schultern verteilt werden, um „gemeinsam was ganz Großes draus zu machen“. Tatsächlich sei das schon mehr als nur eine Idee: „Wir arbeiten dran und vielleicht klappt es ja.“ Einen konkreten Zeitplan scheint es allerdings noch nicht zu geben.
Neben Strobl saß in München eine alte Bekannte auf dem Podium: RTL-Content-Chefin Inga Leschek. Auch sie erinnerte an die Kooperation bei Chefsache ESC: „Das war die schönste Partnerschaft, die wir in den letzten zwei Jahren hatten.“ Laut DWDL zeigte sie sich „auffällig“ zuversichtlich, an die Zusammenarbeit von 2025 anknüpfen zu können: „Wir sind zuversichtlich, dass wir da anknüpfen können in Bälde. Sharing is caring. Wenn ProSieben da mitmachen möchte, sag ich natürlich nicht nein.“
Passenderweise saß mit Henrik Pabst, Chief Content Officer von ProSiebenSat.1, auch der Adressat dieser Einladung auf dem Podium und reagierte direkt: „Wir werden uns dem nicht verschließen, wenn die Gespräche anständig sind und das Ergebnis am Ende ein gutes Zeichen ist. Dann freuen wir uns natürlich, wenn wir auch dabei sein können … Lasst uns da mal in Ruhe reden.“
Das ZDF war beim TV-Gipfel offenbar nicht vertreten. DWDL geht aber davon aus, dass die Einladung zur Zusammenarbeit auch für den zweiten öffentlich-rechtlichen Sender gelten würde.
Dass eine solche große Kooperation schon beim Vorentscheid für den ESC 2027 in Burgas zustande kommt, ist sehr unwahrscheinlich. Dafür sind die Vorbereitungen beim SWR bereits zu weit fortgeschritten. Realistisch wäre ein solches Modell also frühestens für den ESC 2028.
Zur Einordnung: Die Kooperation von ARD und RTL bei Chefsache ESC wurde seinerzeit Ende Oktober 2024 verkündet, erst danach begann die Suche nach Teilnehmer*innen. Federführend war letztlich Stefan Raab. Drei Shows liefen Anfang 2025 bei RTL, das Finale zeigte dann Das Erste.
Raab war es auch, der 2010 ARD und ProSieben zusammenbrachte und Deutschland damit letztlich, dank Lena, den zweiten ESC-Sieg bescherte. Die Kooperation hielt drei Jahre und endete nach dem ESC 2012 in Baku. Auch damals lief ein Teil der Sendungen bei ProSieben, die entscheidende Show aber immer in der ARD.
Wie findest Du die Idee, den deutschen Vorentscheid für den ESC wieder auf zwei oder sogar noch mehr Sender zu verteilen? Wie könnte ein solches Vorentscheid-Modell aussehen? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
Im Rahmen unserer Suche nach den besten deutschen ESC-Vorentscheidbeiträgen seit 1996 sprachen wir in einem ESC kompakt LIVE auch über die Kooperationen der ARD mit ProSieben bzw. RTL.
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Heute überschlagen sich die Ereignisse mit lauter tollen Nachrichten!
Hoffentlich kommt die Kooperation zustande und es trauen sich auch etablierte Acts an eine Teilnahme.
Welche andere tolle Nachricht meinst du denn?
Na die Neuigkeiten zum Eesti Laul, Eurovision Asia, JESC und Benidorm
Was gibts den beim JESC und ESCA neues?, beim ESCA hab ich nur mitbekommen das es iwie Chaos in der Produktion geben soll. Tolle Nachrichten sind das jetzt nicht gerade
Hab ich auch nicht behauptet. 😆
Oben steht aber was von „tollen“ Neuigkeiten. Ist hatl irritierend
Toll ist auch ein alter Ausdruck für „verrückt“ oder „chaotisch“. Zum Beispiel im Begriff „Tollhaus“.
Wahnsinn!
Das kann auch ohne Raab machen. Habe nix dagegen wenn man sowas machen könnte, und das nicht nur auf 1 Jahr beschränken würde. ProSieben/Sat1 sucht auf ihren Kanälen nach Acts, in einem Halbfinale kommen ins 2 Acts ins Große Finale. Das gleiche machen ARD/ZDF entweder getrennt oder zusammen, auch hier kommen 2 Acts in große Finale. Dann kommt RTL und macht das Gleiche. Am Ende kommt das Große Finale in der ARD. Es bleibt zu hoffen, das das zustande kommt. Ich bin dafür. Denn dann ist ein diverser VE auf jeden Fall garantiert. Also ich würde mich freuen.
Das ist allerdings ein ähnliches Konzept, welches Stefan Raab, laut den damaligen Medienberichten vor zwei oder drei Jahren, bereits schon mal den Sendern vorgeschlagen hat und welches hier bei „ESC kompakt“ auch diskutiert wurde. Ich habe nichts gegen so ein Konzept und auch nichts gegen Stefan Raab, aber nur zur Info, weil du geschrieben hast, dass man dies auch ohne Raab machen könnte.
Das wäre ein Traum. Aber so wie es sich liest, ist es für 2028 ja nicht ganz unwahrscheinlich, es scheint Frau Strobl auch recht wichtig zu sein. RTL leckt sich die Finger danach (und es muss ja auch nicht zwingend Raab sein), ProSiebenSat1 sind dem Ganzen auch zugeneigt (könnte man wunderbar in „The Voice“ einbinden), beim ZDF muss Böhmermann dann seinen Sender überzeugen. Das könnte dem ESC in Deutschland einen Riesenschub geben.
Das wäre echt mega. Wenn die Lasten auf mehrere Schultern verteilt werden kann man zusammen auch deutlich mehr bringen. Ich hoffe das wird was. Jeder Sender darf seinen Vorentscheid gestalten wie er möchte und trägt 2 oder 3 Acts zum Finale bei. Das Finale wieder im Ersten.
OT
🇪🇪 Die teilnehmenden Acts für Eesti Laul 2027 werden heute um 18:00 Uhr CEST in der ETV-Sendung „Ringvaade“ bekannt gegeben!
https://www.instagram.com/stories/ringvaade/4013487565919151720?utm_source=ig_story_item_share&srtk=MXh5ZDhjaTJ6dGZkNg==
Too epic to be true!
Ohhh wie aufregend!!!
Ohhh… yeah! 🙂
Ich hoffe auf ganz viele bekannte gesichter 🥰
Livestream:
Euer Olli ist dabei! 🥳
Daniel Levi – „Dust“
Jaagup Tuisk & WANDA – „kesk öö musta merd“
Johanna Elise – „Getaway Car“
Kerli Kivilaan – „When the World Is Over“
Laura – „Metsapiiga“
m els x J-Run – „HUSH HUSH“
OLLIE – „Sad Every Day“
Pale Alison x Minimal Wind – „Superhuman“
PANØRAMA, Vemka, Hans Markus -„Reflection“
Rita Ray – „Don’t You Agree“
Zetod feat. hellika – „Kipõ-Kipõ“
Traffic – „Laava“
Olllliiiiiieeeeeee. 🥳🥳🥳🔴🔴🔴 und kein Eis in der Nähe. 🫣🫣🫣
Über Traffic freue ich mich auch.
Hush Hush 🤣🤣🤣 In irgendeinem Vorentscheid ist immer ein Hush oder Hush Hush dabei. 😅😅😅
Bei Ollie müsste es eigentlich heißen
Sad Every Year, dass er es nie zum ESC schafft. ☺️
😂 😂 😂
Oh Nein Kerli Kivilaan. Es ist ja doch ein Teil des Eises dabei. 😱 😱 😱
Der Song von Traffic wurde von Victor Crone und Stig Rästa geschrieben.
Das kann ja was werden…
😱 😱 😱
Als alter ESC Hase freu ich mich auf Laura.
Grundsätzlich bin ich sehr dafür, den VE so groß aufzuziehen wie möglich. Man muss halt sehen, was die Privatsender in so einem Szenario einbringen würden, bevor man diesen Vorschlag wirklich bewerten kann.
Mal ne Frage: Würde jemand von der ARD sowas erwähnen, wenn es nicht zustande kommen sollte oder wenn man nicht schon vorher miteinander gesprochen hätte?
Man könnte das auch raushauen um zu checken wie das Echo ist.
RTL und ProSiebenSat.1 saßen ja daneben und haben es bestätigt, dass sie Interesse haben. Mit RTL hat man ja dank Chefsache eh gesprochen.
Wichtig wäre mir zu erwähnen, dass die Politik ARD+ZDF ja ins Hausaufgabenheft geschrieben haben, mehr Kooperationen mit Privatsendern einzugehen.
Entsprechend sind solche Zusammenarbeiten jetzt kein automatisches Zeichen für die neuentdeckte Freude an Kooperationen, sondern auch zu guten Teilen einfache Aufgabenerfüllung.
Da RTL ja nach 2025 großes Interesse an einer Fortführung von Chefsache hatte, könnte eine Zusammenarbeit von ARD und RTL somit schon gut möglich sein.
Ich glaube aber nicht, dass da schon irgendetwas abbeklärt wurde, sondern dass es einfach ein offenes Kooperationsangebot an die Privatsender war sowie ein Zeichen an die Politik, dass man seinen Auftrag verstanden hat.
Frau Strobl steht ja ohnehin immer schon für einen Ausbau solcher Kooperationen. Sie hat ja auch den gleichen Vorschlag wie jetzt schon vor ein paar Wochen bei DWDL gemacht.
Der Strobl kaufe ich das auch absolut ab.
Aber: Wenn die ARD generell Kooperationen so toll fände, warum wurde die Zusammenarbeit mit RTL nicht fortgesetzt? Oder zumindest für 2027?
Nach frühestens 2 Jahren Pause wieder etwas Ähnliches zu planen ist für mich eher ein Zeichen, dass man eingesehen hat, dass mehr davon erwartet wird.
Ist aber natürlich meine persönliche Interpretation.
Da man über ungelegte Eier nicht spricht, klingt es zumindest so, als wurde da schon miteinander im positiven Sinne gesprochen. Das wäre natürlich wirklich toll! Bin gespannt!
🫖 🍵 🫖 🍵
Es ist auch branchenmässig logisch, Sender überall suchen nach Events, etabliert ist da neben Sport vor allem der ESC. Gerade in Deutschland wichtig,weil sie Event-Serien ncht so können.
Seit der SWR das Ruder übernommen hat , läuft es besser in den Vorbereitungen und auch an die Zukunft wird gedacht.
Das deutsche Mello scheint näher denn je zu sein 😊😊😊
Das macht Hoffnung und die Sache Sender übergreifende zu veranstalten, verteilt die Kosten.
Das deutsche Mello
😱 🙉 🙉 🏃♂️➡️ 🏃♂️➡️ 🏃♂️➡️
Du warst schneller! 😀
Geschwister im Geiste. 😉
Oi Oi Oi.
Beispiel 😛 , kannst jeden anderen Vorentscheid nehmen , den ihr mögt 😉
Das hier hat ja mit dem SWR nichts zu tun.
Immer noch besser als ein Fdc-Abklatsch.
Ein sollcher Wettbewerb hätte dann wohl nur zehn Fans.
Die wahrscheinlich auch alle hier schreiben.
Bin gespannt. Würde es feiern, wenn die ARD, RTL und ProSiebenSat1 zusammenarbeiten würden. (Es kann natürlich auch nach Hinten losgehen).
RTL und Pro7Sat in einer Kooperation nach dem Konfilkt zwischen Raab und Pro7 in den letzten Jahren wäre schon interessant.
Raab muss doch, genauso wie im aktuellen Programm von RTL, keine Rolle spielen. Als Chefsache stattfand, war seine Show ja auch noch nicht abgesetzt.
Die Krux, die ich bei der Sache ein bisschen sehe:
ProSiebenSat.1 macht das nicht aus Wohltätigkeit, die wollen Geld verdienen; bei einer solch teuren Sendung also sehr gute Quoten erreichen.
Also wird auf große Namen bestehen, Song egal.
Der SWR macht das auch nicht aus Wohltätigkeit sondern auch nur um seinen öffentlich- rechtlichen Sendeauftrag zu erfüllen.🤭😉
Das private Unternehmen Geld verdienen wollen (mindestens mal keinen Verlust machen wollen) ist natürlich richtig.
Bei einer Kooperation kann aber auch die ARD noch ein Veto einlegen, damit es mit Werbung, Gewinnspielen o.Ä. nicht übertrieben wird.
Das mit den großen Namen wir schon daran scheitern, dass diese Künstler zumeist ohnehin keinen Bock auf den ESC haben. Und für Max Mutzke mit einem langweiligen Song brauchen wir auch keinen Privatsender. 🙂
Ich hätte jetzt nicht an Helene Fischer oder Ayliva gedacht, sondern eher so das Kaliber Ikke Hüftgold.
Aber vielleicht war meine Sorge da ein bisschen voreilig, Zusammenarbeit kann ja vielfältig sein, sprich auch „nur“ finanzielle Beteiligung und dafür Partizipation an der Marke „ESC“ ohne Einfluss auf die Act-Auswahl; richtige Musikredaktionen dürften ja weder ProSieben noch Sat.1 noch haben und für „Chefsache“ wurde auch Tim Bendzko abgelehnt, wobei das ganze natürlich eine Raab-One-Man-Show war und auch nicht viel mit RTL zu tun hatte.
Da freue ich mich ja jetzt schon auf ganz viele Coverrunden mit Liedern die kaum was mit dem ESC zu tun haben und im Finale (evt. auch im HF) auf die „ESC-Songs“ und 5 Minuten vor Sendungsbeginn bitte eine Regeländerung. Ganz wichtig auch die Juroren bitte mehr im Bild als die Teilnehmer selbst nehmen. 😜
So Ironie aus.
Da warte ich lieber erst mal ab und trinke ein Espresso Macchiato ☕☕☕
Nach Chefsache, wo man Glück hatte, dass Abor & Tynna gewonnen haben (Dank einer Regeländerung), bin ich da eher nicht euphorisch. FFTS hat man ja schon vor dem Finale aussortiert und der Rest wäre vermutlich nicht im Mittelfeld oder vorne gelandet meiner Meinung nach. Um die Hälfte der Chefsache ESC-Lieder (die man hören konnte) habe ich eh schon wieder vergessen, aber es gibt ja dafür das VE-Game dafür.
Letztes Jahr ging es komplett von Stefan Raab aus und man hatte den Eindruck, dass es nicht ganz rund war. Raab wusste während der Sendungen ja nicht einmal, dass es Jurys gibt. Dieses Mal ist die Initiative bei der ARD und dann schauen wir mal, was das wird.
Also wie wenig er sich über den ESC informiert hat, war schon sehr verwunderlich. Da fragt man sich, als was arbeitet der Mann und wofür wird er bezahlt? Oder die Leute in seinem Umfeld bei Raab Entertainment. Das ist eine Kurzrecherche von ein paar Minuten.
Es war beim VE auch oft die Rede von „diesem einen Portugiesen mit dem ruhigen Song, der mal gewonnen hat“ und anderen solchen Bemerkungen. Also dieses Halbwissen und eigentlich keine Ahnung haben über den gegenwärtigen ESC. Als er dann selbst in Basel vor Ort war, war er sicherlich überrascht, wie sich der ESC seit 2012 entwickelt hat.
Auch Abor & Tynna einzureden, dass „Baller“ der richtige Song wäre, wenn „Babylon“ oder „Winnetou“ klar ESC-tauglicher gewesen wären. Ob sie dann allerdings auch den VE gewonnen hätten, steht auf einem anderen Blatt. Er hat jedenfalls zu sehr radio- und streamingorientiert gedacht und vergessen, dass esbeim ESC um einen Song geht, der nur an einem Abend funktionieren muss.
Genau mein Eindruck! Und wenn man den Mund vorher so voll nimmt, dass man einen Sieger sucht, sollte man auch dementsprechend liefern und sich auskennen mit der Materie.
Also ich finde ja Winnetou und Babylon radiotauglicher als Baller. Ballers ESC-Version hat mit dem Cello doch einen guten Einstieg und das „Ballallaler“ bleibt im Kopf. Warum sollen die beiden anderen denn esctauglicher sein? Abgesehen davon, dass sie als reine Songs vielleicht besser sind.
Im Grunde ist ja jeder Song auf dem tollen „bittersüß“-Album radiotauglich.
Wer weiß, wie die ESC-Versionen von „Babylon“ und „Winnetou“ sich angehört hätten. Ein Cello hätte man sowieso hinzufügen müssen, damit Abor auf der Bühne eine Daseinsberechtigung hat.
„Winnetou“ war halt cool mit dem ungarischen Teil und die Drops waren auch besser. Und „Babylon“ hatte eine Art Größe und Epik, die beim ESC nicht schadet.
Ich gehöre eh zu den ganz wenigen Leuten, die glauben, dass sie mit „Parallele Linien“ einen ganz magischen, außergewöhnlichen Moment erzeugt hätten und dann nach oben hin alles möglich gewesen wäre. Aber das Lied stand intern eh nie für den ESC zur Debatte.
Da stimme ich total zu.
„Baller“ ist halt sehr gimmick-mäßig und verschießt sein Pulver schnell, gerade „Winnetou“ und „Parallele Linien“ sind da einfach irgendwie tiefgründiger.
Ich hätte auch wirklich gerne mal den Song gehört, den sie für den ESC vorgesehen hatten.
Also ich höre Baller heute immer noch gern.
Zumindest scheint man so gaaaanz allmählich wieder echte Lust zu haben, sich Mühe zu geben und den ESC auch mal wieder nach Deutschland zu holen. Das ist ja schonmal was. 🙂
Wäre natürlich eine super Sache, wenn es so eine öffentlich-rechtlich-private Zusammenarbeit geben würde, mit welcher Modalität und mit wie vielen Sendern auch immer. Ob jetzt SWR und ZDF zusammen, weiß ich nicht. Es wird ja oft kritisiert, dass bei ARD und ZDF Dinge getrennt produziert werden, die man eigentlich zusammenlegen könnte, und dass man die beiden Sender als solche ohnehin mal zusammenlegen könnte. Warum nicht die anderen Rundfunkanstalten des ÖRR was zusammen machen und dann etwas ähnliches wie die der Bundesvision Song Contest? Aber dafür fehlt wohl einfach das Geld, deswegen ja das Zugehen auf die Privaten.
Da kann man ja wirklich nur spekulieren. Im Grunde gibts ja zur vier Szenarien. 1. Es scheitert und der ÖRR macht erstmal alleine weiter. 2. Eine Neuauflage von 2025 mit der RTL/ÖRR-Zusammenarbeit. 3. Eine Zusammenarbeit von ProSiebenSat.1 und ÖRR oder 4. Die große konzertierte Aktion von RTL/ProSiebenSat.1/ÖRR. Letzteres wäre natürlich ein Träumchen und würde wirklich einen großen, mehrteiligen und vielfältigen Vorentscheid ermöglichen.
Aber wenn zwei Sendergruppen in den letzten Jahren verfeindet waren, und das ist durch den Raab-Wechsel noch konfliktreicher geworden, dann RTL und ProSiebenSat.1. Raab müsste dann selbst verzichten, weil ich denke nicht, dass RTL ihn derart düpieren würden und ein ESC-Format ohne ihn veranstaltet, zumal Raab im ESC-Kontext immer noch als großer Name funktioniert und viele in Deutschland den ESC mit ihm verknüpfen. Also ESC bei RTL ohne Raab? Nur, wenn er sich selbst zurückzieht. Der Vertrag zwischen RTL und Raab läuft erst 2029 aus.
Vielleicht können Raab und ProSiebenSat.1 das alte Kriegsbeil auch mal begraben. Aber auch nur mit ProSiebenSat.1 wäre das eine große Möglichkeit, weil die vor allem im Bereich Musik und Unterhaltung sehr viele Kontakte haben und ein Netzwerk, mit dem RTL nicht mithalten kann. Was die da für Gesichter zu The Voice kriegen oder welche Kontakte Joko & Klaas mit Florida TV ziehen können, das gibt es so im Privaten einfach nirgends. Die Show-Qualität ist allein vom produktionellen auch höher dort. Also ProSiebenSat.1 würde ich den ESC eher zutrauen als RTL.
Jedenfalls ist es mal an der Zeit, dass Fernseh-Deutschland den Wert des ESC als eins der letzten großen Events im linearen Fernsehen erkennt. Eins der letzten Lagerfeuer. Da kann man eigentlich nicht Nein sagen und der ESC muss wieder größer werden in Deutschland.
Ich denke es wird jeder sein eigenes Ding machen können und am Ende z.B. 2 Finalisten für die Finalshow schicken. Das kann Raab dann ja auch gerne bei RTL machen. Für das ZDF wäre es das einfachste und nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden, wenn Böhmermann das im Rahmen seiner Sendungen macht. Dass er Bock drauf hat weiß man. Und für ProSiebenSat.1 wird sich einiges finden, könnte man auch bei „The Voice“ einbinden.
Das wäre wohl die einfachste Lösung, wenn man die Aufgabenverteilung so machen würde. Böhmermann wäre wohl auch gut beraten, mal ein unpolitischeres Format zu machen.
Ende der 90er und Anfang der 2000er hat Raab ja auch in den NDR-Vorentscheiden oft seinen Kandidaten untergebracht, und 2000 sich selbst. Bei Max Mutzke 2004 gab es den Mini-Vorentscheid bei TV Total, wo der Gewinner dann den Platz im VE erhielt. Und der Siegel hatte doch auch immer eine Wildcard oder mehrere.
Raab oder irgendein großer Prominenter in Deutschland könnten ja auch so versuchen, beim ESC mitzuwirken, indem man versucht, einen Schützling unter seine Fittiche zu nehmen und auf dem Weg zu unterstützen. Es muss ja nicht immer eine eigens inszenierte Sendung sein, aber vielleicht halt so einen Repräsentanten-Status.
Also nur für den Fall, dass es nicht zu dieser großen Sender-Zusammenarbeit kommt. Wenn z.B. Böhmermann einen Kandidaten zum VE schicken will, kann er das ja einfach so versuchen. Das wäre in den letzten Jahren doch wohl irgendwie gegangen.
Böhmermanns ZDF Magazin Royale wird eh zum Jahresende eingestellt.
Dann hätte er auf jeden Fall mehr Zeit. 🤓
Dem Vernehmen nach scheint das Interesse des ZDF, in irgendeiner Form mit Böhmermann weiter zu arbeiten, allerdings recht begrenzt zu sein 😉
Finde interessant, dass man dieses Vorhaben hier so ein bisschen dem Raab-Engagement entgegen und es größer stellen möchte.
Dabei war auch das doch eine ursprüngliche Idee von Raab Entertainment! https://m.dwdl.de/a/97545
Der Sache stehe ich sehr positive gegenüber.
Die Kooperation mit RTL hätte man gerne 2026 weiterführen können.
Alleine schon deshalb, um junges Publikum anzulocken. Das ist ja keine Stärke der ARD.
Der einzige Störfaktor bei RTL war für mich Stefan Raab.
Ihn aus zukünftigen Planungen nicht einzubinden wäre ein entscheidender Schritt zum Erfolg.
Gerne dürfen es mehr Sender sein, aber ein Partner würde auch reichen.
Wenn dies alles gelingen sollte, werden mehrere Auswahlrunden wohl schon vorprogrammiert sein.
Dann wird es auf Dauer wichtig sein, diese qualitativ gut zu besetzen.
Und hier muss man dann den Verantwortlichen Zeit geben.
Aber Geduld ist ja neben Zuversicht keine Stärke der deutschen ESC-Bubble.
Das wäre toll! Bin gespannt, was sich da draus entwickelt!
Ich hatte vor kurzem irgendwo hier in den Kommentaren geschrieben, das wäre ein Fiebertraum. Und jetzt gibt es tatsächlich Anzeichen dafür? Liest die ARD hier heimlich mit? 😲
Da wäre tatsächlich die spannende Frage, wie das Format aussehen könnte. Wäre es wie bei Chefsache eine Show mit einem Konzept, die „nur“ auf mehrere Sender verteilt wird? Oder wird jeder Sender seine eigene Vorrunde gestalten, also auf Pro7 könnte Opdi moderieren, auf RTL Babsi und im ZDF JBK? 😉 Und dann kommen die Acts in der ARD zum Finale zusammen. Dann könnte auch Raab möglicherweise mit der RTL-Vorrunde zufrieden sein und „seine“ Acts dann im Finale anfeuern…
Der Kerner holt sich dann bestimmt noch Kiwi dazu 😱
Die zweite Variante war ja meines Wissens der Vorschlag, den Raab 2024 zuerst gemacht hat. Ich frage mich da aber, ob das nicht ein bisschen sehr Brancheninsider-Brain ist. Ich weiß jedenfalls nicht, ob so ein „Duell“ zwischen den Sendern für die Zuschauer interessant ist.
Ja, der ESC muss wieder größer werden. Und das Potenzial ist sicher da. Wenn ich mir nämlich vor Augen halte, was in den letzten inzwischen 10-12 Jahren in den deutschen VEs so los war: Lustlosigkeit, Kopflosigkeit, Rückzüge, Fehlnominierungen, bräsige „radiotaugliche“ Songauswahl (ja, ich weiß, Ausnahmen bestätigen die Regel), seltsame WildCards und Jahr für Jahr immer wieder geänderte Formate – dann wundert’s mich fast, dass überhaupt immer noch so viele Millionen ZuschauerInnen dabei sind. Wir halten echt was aus 🙂
Diese Idee hatte Raab doch auch schon vor zwei (oder mehr) Jahren, wenn ich mich nicht falsch erinnere. Damals ist es leider nicht zustande gekommen.
Damals wurde die Idee auch von einigen Leuten gehatet, weil Sie von Raab kam.
Ich fande die Idee damals klasse und finde sie immer noch klasse!
Ein VE mit 8-10 Teilnehmenden aus 4-5 Sendern. Kann ich mir richtig gut vorstellen. Ich hoffe dann nur, dass beim Finale in der ARD nicht zu sehr darauf eingegangen wird, von welchen Sendern jetzt der jeweilige Act ausgewählt wurde und es dann ein Senderwettbewerb, statt einem Song Wettbewerb wird. Anderseits kann das vielleicht auch die Qualität der Beiträge erhöhen…wer weiß
Ich glaube, so richtig bekommen die privaten Sender das nicht hin. RTL war nix, der Free-ESC auf Pro7 war nix, Voice of Germany schaue seit Jahren nicht mehr, da immer nur die gleiche Brühe aufgewärmt wird und man versucht mit Prominenz statt Qualität zu zünden. Beeinflussen kann ich es am Ende eh nicht, also sollen die ruhig machen, was sie für richtig halten.
Ich denke, dass Kooperationen mit den Privatsendern vor allem positive Effekte haben werden. Das haben wir die letzten male bereits erlebt. Wir haben natürlich bei der ersten Kooperation 2010 gleich den „Hauptgewinn“, mit dem ESC-Sieg von Lena, erzielt sozusagen. Aber auch danach, also 2011 oder 2012, haben wir einen guten Platz geholt. Und ja, auch 2025 kam ein besserer ESC-Platz -und auch mal wieder 12 Punkte- zustande als man sonst gewohnt war. Das soll nicht heißen, dass gute Plätze nur mit Privatsender-Kooperation zustande kommen, beste Beispiele der letzten Jahre sind hier 2018 und 2024, aber ich wollte damit halt nur Aussagen, dass eine Privatsender-Kooperation bisher eher Vorteile für die deutsche ESC-Teilnahme hatte.
Da dieses Wochenende der JESC ist, vielleicht fängt man ja dort mit einer Kooperation an, dass Deutschland dort dann in Zukunft wieder teilnehmen könnte. In vielen Ländern ist „Voice Kids“ quasi der Vorentscheid für den JESC, hier könnte man dies vielleicht auch auf Deutschland übertragen und der SWR/KiKA dann vielleicht mit ProSiebenSAT.1 kooperieren.
Die privaten sind auch gerade bei Promo sehr gut & nützlich.
Ich wünsche es ihr das es alles klappt.Endlich bewegt sich was positives und man versucht neue Wege zu gehen eine Kooperation mit den Privatsender wäre eine gute Sache.
Bitte keine Privatsender!
Komischer Ansatz… Sehe das Problem eher auf der Bühne und nicht bei der Anzahl der involvierten Sendeanstalten… Die „grossen“ deutschen Künstler, die uns dann aufgrund der gestiegenen Aufmerksamkeit plötzlich die perfekten Esc-Beiträge backen, sehe ich auch nicht
.
OTBN
Die Teilnehmer am Eesti Laul 2027 sind:
Jaagup Tuisk & WANDA
Daniel Levi
Johanna Elise
Kerli Kivilaan
Rita Ray
PANØRAMA, Vemka, Hans Markus
Laura
m els & J-Run
Traffic
Pale Alison & Minimal Wind
OLLIE
Zetod feat. Hellika
Kerli Kivilaan war bereits 2019 beim Eesti Laul dabei. Jaagup Tuisk trat vor vier Jahren zuletzt beim Eesti Laul an. Weitere Rückkehrer sind Traffic und Minimal Wind sowie OLLIE, Johanna Elise und m els.
Update:
https://eurovoix.com/2026/10/22/estonia-eesti-laul-2027-lineup-revealed/
OT
🇪🇪 Eesti Laul 2027 wird von Koit Toome moderiert, der Estland 1998 und 2017 vertrat, und Ines, der Vertreterin Estlands von 2000.
Die Songs werden bis zum 27. November veröffentlicht.
OTBN
Es gibt Neuigkeiten aus den Niederlanden. Drei Künstler sollen laut Medien in der engeren Auswahl für die Teilnahme am ESC stehen, und zwar Davina Michelle, Marnix Emanuel und Tangerine:
https://en.euromix.co.il/2026/10/22/netherlands-2027-three-artists-in-running-for-eurovision-comeback/
Der niederländische Sender NOS hat unterdessen bereits seine volle Bereitschaft zur Übertragung beider Halbfinals, des Finales sowie des Vorprogramms im Vorfeld des Hauptevents in Burgas bestätigt.
Generell bin ich ja für Kooperationen im deutschen Fernsehen, da kommt in der Regel viel Gutes zusammen. Das konnte man ja bereits 2025 mit RTL sehen, die im Vorfeld eine große Werbekampagne gestartet hat, was die ARD ja bekanntlich nicht kann.
Und jeder Sender hat sein eigenes Publikum, so dass eine größere Musikvielfalt erwartet werden kann. Außerdem verteilen sich so die Kosten und es kann allgemein größer geplant werden.
Solange die Auswahl bei den Privaten nicht über die Formate TVOG oder DSDS gesendet wird, bin ich auf jeden Fall dafür, denn der ESC ist ja am Ende doch ein Event, das ganz Deutschland interessiert und somit herausragend in der deutschen TV-Geschichte werden könnte. Und eine „Sender-Schlacht“ im musikalischen Sinne ist bestimmt spannend.
Spannend. Muss man natürlich abwarten, was das konkret bedeutet. Aber das klingt doch schon ganz anders als noch vor ein paar Jahren, als man dem Vorentscheid nicht mal einen Platz in der Primetime einräumen wollte.
Wenn sich das (wieder) umsetzen lässt, wäre das sicher keine Garantie für häufigere ESC-Siege, aber ein durchschnittlich besseres Abschneiden ist möglich für den Fall, dass das über ein paar Jahre durchgezogen wird. Die anderen Sender sprechen zum Teil auch anderes Publikum an, so dass die Auswahl tatsächlich diverser werden könnte. Zusätzlich – und das ist ein Thema seit etlichen Jahren – wird damit deutlich intensiver und offener für diesen Wettbewerb geworben.
ESC 2028 in Leipzig, Berlin oder München – dank der German Gents, dem SWR, RTL sowie ProSiebenSat.1 !!! 😀
man hat Bock auf den ESC, das gefällt mir! Ich glaube, die Privatsender mit einzubinden ist eine gute Sache, denn wir brauchen in DE unbedingt moderne Songs, die dem aktuellen Zeitgeschmack entsprechen und das erreicht man eben auch nur, wenn eine jüngere Zielgruppe mitvotet (die sich wohl eher auf den Privatsendern aufhalten) und wir endlich von dem eingestaubten ARD Konzept wegkommen.
Dazu bitte auch eine komplett neue Moderation mit ESC Bezug (meinetwegen auch ein ehemaliger Teilnehmer der letzten Jahre).
Nachdem Frau Strobel aka Schäuble die ARD politisch auf rechtsaußen getrimmt hat, will sie nun also die Privatsender beim ESC ins Boot holen. Die Frage ist, bringt das was, oder sind nur alle von den Raab-Erfolgen geblendet? Und wie wir alle beim letzten Raab/NDR Projekt gesehen haben, lag der Erfolg nicht an der Sendung sondern an den Gespür von Raab für Erfolg, dafür opferte es die Zuschauerbeteiligung. Das ist mag ein erfolgreiches Konzept sein, aber dafür braucht man keine Privatsendern, einfach interne Auswahl und gut ist. Dann weiß der Zuschauer wenigstens, dass er nicht gefragt ist wie es bei Raab letztlich nie der Fall war.
Den Jubel hier kann ich nicht verstehen, seid ihr wirklich so einfach zu bekommen?
Die Zukunft ist, den ESC als ARD-Projekt mit genügend Geld von allen Sendern richtig finanziert um eine dauerhafte Kernkompetenz aufzubauen, um Künstler wie Wavvyboi längerfristig zu begleiten, bis sie die wirkliche Reife für einen ESC-Sieg haben.
Habe übrigens heute Nacht vom ESC geträumt, aber nicht wirklich das Bedürfnis hier wieder dauerhaft einzusteigen. Vielleicht wenn die VEs wieder los gehen.
Wie kommst du darauf das die ARD auf rechtsaußen getrimmt ist? Das ist eine ungeheuerliche Unterstellung.
Am besten wie beim Fußball auf mehrere Sender mit paywall verteilen ….;)