
Wird AIDAN (Aufmacherbild) bei seinem vierten Versuch, Malta beim Eurovision Song Contest zu vertreten, endlich Glück haben? Er ist diesem Ziel jetzt zumindest ein ganzes Stückchen näher gekommen. Er und elf weitere Acts haben sich soeben für das Finale des Malta Eurovision Song Contest 2026, kurz MESC, qualifiziert. Am Samstag findet das Finale des Vorentscheids statt, um den Act zu bestimmen, der im Mai nach Wien darf.
Es war ein seeehr langer Abend auf Malta. In Ta‘ Qali fand das Halbfinale des Vorentscheids für den ESC 2026 statt und 18 Acts präsentierten ihre Beiträge live auf der großen Bühne. Vor jedem Auftritt wurde eine Postkarte gezeigt, in der der jeweilige Act einen von ihm gewählten Song coverte. Dementsprechend zog sich das Programm auch ziemlich. Aber auch die vielen Pausenacts (und Werbeunterbrechungen) könnten ein Grund dafür gewesen sein, dass die Show erst weit nach Mitternacht zu Ende war.
Neben der Siegerin des Junior ESC 2013, Gaia Cauchi, traten auch Jamie Cardona sowie Ivan Grech & Band in der Votingpause auf. Das Highlight stellte aber der Este Tommy Cash dar, der unter anderem seine ESC-Nummer „Espresso Macchiato“ performte. Moderiert wurde das MESC-Halbfinale von Gaia Cauchi, Keane Cutajar und Destiny, die Malta selbst bereits beim ESC 2021 erfolgreich vertreten durfte.
Nachdem die Leitungen geschlossen waren, wurden backstage die Stimmen der Jury und der Zuschauenden kombiniert. Am Ende wurden die 12 glückliche Acts, die weiterhin im ESC-Rennen sind, in zufälliger Reihenfolge verkündet. Sie werden schon diesen Samstag im großen Finale des MESC 2026 um den Sieg singen. Auch hier wird wieder per Jury- und Zuschauervoting gewählt. Als größte Favorit*innen gelten AIDAN, MATT BLXCK und DENISE, die auch unser ESC-kompakt-Voting anführen.
Diese Beiträge stehen im Finale des MESC 2026:
AIDAN – Bella
Ema – Achikuku (Don’t Think About It)
Franklin Calleja – Guide You Home
Matthew Cilia – Brutality Mentality
Mark Anthony Bartolo – Mumenti sbieħ
DENISE – Trophy
MATT BLXCK – Ejja lejja ħdejja ‘l hawn (The flute)
Adria Twins – Nerġà nqum
Kelsie Borg – Let a Girl Breathe
Mychael Bartolo Chircop – My Sweet Angel
Janice Mangion – Univers
Nathan Psaila – Ganador
Nicht geschafft und somit im Halbfinale hängen geblieben sind demnach Chess Galea, Liston, Kelsey Attard, Kurt Anthony, Rhiannon Micaleff und Stefan Galea. Im Finale am Samstag werden übrigens unter anderem Baby Lasagna und Miriana Conte als Pausenacts auftreten.
Bist du zufrieden mit dem Halbfinal-Ergebnis aus Malta? Wer sollte Deiner Meinung nach das ESC-Ticket nach Wien erhalten? Lass uns gerne Deine Favorit*innen in den Kommentaren wissen.
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