Neue Staging-Hinweise zum ESC 2026: Frankreich wird theatralisch, Kroatien erfindet sich neu

LELEK – Bild: Instagram @lelekmusic

Auch wenn die aktuelle Phase ruhig erscheint, laufen die Vorbereitungen für den Eurovision Song Contest 2026 auf Hochtouren. Das Problem: Das meiste findet hinter verschlossenen Türen statt, sodass wir nur wenig von dem mitbekommen, was die diesjährigen Teilnehmenden so treiben. In den letzten Tagen gab es dann aber doch den einen oder anderen Hinweis bezüglich der Inszenierungen für Wien. Alle Updates dazu fassen wir hier zusammen.

Von der Frauenband LELEK (Aufmacherbild), die dank des Sieges bei Dora 2026 Kroatien dieses Jahr vertreten wird, gab es lange Zeit keine Infos zu den ESC-Plänen. Jetzt wurde aber verraten, dass das Staging zu „Andromeda“ in Wien tatsächlich nicht mehr so aussehen wird, wir im Vorentscheid. Stattdessen soll es ein völlig neues Konzept geben – und neue Bühnenoutfits! Diese Info hat die Band selbst in einem TV-Interview bestätigt.

Auf Social Media haben LELEK und der zuständige Sender HRT zudem Probenvideos geteilt, die darauf deuten, dass vor allem an der Mimik der einzelnen Mitglieder und einer dezenten Choreografie (teilweise mit Stühlen?) gearbeitet wird. Währenddessen startete inzwischen das YouTube-Format A Little Bit More des offiziellen Eurovision-Accounts. Hierfür haben LELEK Ruslanas „Wild Dances“ gecovert und eine Chor-Version von „Andromeda“ veröffentlicht (siehe unten).

Hängt man an „LELEK“ lediglich ein „A“ dran, kommt man bei der ukrainischen ESC-Vertreterin an: LELÉKA! Auch sie spricht jetzt über ihr geplantes ESC-Staging. Die Musikerin sei sich durchaus bewusst, dass ihre Vorentscheid-Performance zu „Ridnym“ einige Schwachstellen hatte, was daran gelegen habe, dass sie wenig Zeit hatte, sich vorzubereiten. LELÉKA glaubt daran, den ESC gewinnen zu können (!) und verspricht eine komplett überarbeitete Inszenierung. Hierzu gibt es von der Sängerin aber nur grobe Hinweise: „Von Spaltung und Zerfall hin zu Integrität. Das ist die Hauptlinie, sowohl inhaltlich als auch visuell.“

Ebenfalls nicht all zu tief ins Detail geht Alexandra Redde-Amiel. Sie ist seit mehreren Jahren die französische Delegationsleiterin beim ESC und hat in einem Interview nun immerhin verraten, dass Monroes Performance in Wien „sehr theatralisch“ und „intensiv“ sein wird. Frankreich will im ESC-Finale mit dem Auftritt für einen „besonderen Moment“ sorgen. Damit das gelingt, wird Monroe ihre Nummer „Regarde !“ in den Wochen vor Wien lediglich in minimalistischer Version performen, so die Delegationsleiterin.

Deutlich mehr Details gibt es inzwischen zur italienischen ESC-Inszenierung von Sal Da Vinci. Der Choreograf Marcello Sacchetta wurde vom Sender RAI als zuständiger Stage Director bestätigt. Er führte bereits im Musikvideo zu „Per sempre sì“ Regie und entwickelte die bekannte Choreografie zum Song (siehe oben). Marcello Sacchetta gab der italienischen Presse bereits einige Hinweise dazu, wie Sals ESC-Staging aussehen wird.

„Per sempre sì“ soll eher minimalistisch auf die Bühne nach Wien gebracht werden. Das Staging bestehe aus Bewegungen, die Sals Song perfekt begleiten. Anders als im Festival Di Sanremo 2026 wird der Musiker in Wien von fünf Tänzern begleitet! Mit zunehmender Intensität der Musik soll die Choreografie dynamischer werden – unter warmem Licht in Gold- und Weißtönen. Mit dem gezielten Einsatz von LED-Projektionen soll eine intime Atmosphäre geschaffen werden. Klingt nach einem Plan.

Getanzt wird beim ESC natürlich auch dank COSMÓ aus Österreich. Seine Nummer „Tanzschein“ wird in Wien jedoch, anders als im Vorentscheid, nicht von seinen Bandmitgliedern tänzerisch begleitet, sondern von professionellen Tänzer*innen. Diese werden vermutlich aber auch die bekannten Tier-Masken tragen. Mehr dazu hat uns COSMÓ im ESC kompakt Live verraten (siehe oben), das auch nachträglich noch in voller Länge gestreamt werden kann.

Welche Inszenierungs-Pläne klingen bisher am besten? Welche Performances erwartest du beim ESC 2026 von Frankreich, Kroatien & Co.? Lass uns gerne deine Ideen da.

Über die aktuellen News zum ESC 2026 reden wir auch in einem ESC kompakt LIVE am Mittwochabend um 19 Uhr.



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