
Gestern berichtete Euch ESC kompakt exklusiv über die Spekulationen, dass die DSDS-Vize 2011 Sarah Engels am deutschen Finale für den Eurovision Song Contest in Wien teilnehmen wird. Heute greift Mark Pittelkau in BILD unsere ESC-Gossip-Meldung auf und bestätigt die Teilnahme der Kölner Sängerin an der ARD-Primetime-Show „Eurovision Song Contest – Das deutsche Finale 2026“ am 28. Februar.
Nach Informationen von ESC kompakt ist es übrigens nicht das erste Mal, dass sich Sarah für den deutschen ESC-Vorentscheid beworben hat. Außerdem hatte sie bereits mittelbare ESC-Berührungen durch ihre Teilnahme am Free European Song Contest, den Stefan Raab im Mai 2020 als Alternative für den pandemiebedingt entfallenen ESC 2020 veranstaltete.
Ganz nebenbei vermeldet BILD auch weitere Infos, die der neu verantwortliche SWR offiziell verschriftlicht noch nicht bekanntgegeben hat. Erstens: Neun Acts sollen in der dreistündigen (!) Show in das Rennen um das Ticket für Wien antreten. Diese quantitative Besetzung entspricht dem deutschen Finale im letzten Jahr, wo ebenfalls neun Contender in der Chefsache-Finalshow angetreten sind: Benjamin Braatz, Cosby, Feuerschwanz, Julika, Moss Kena, Lyza, Leonora, TGL (The Great Leslie) sowie Abor & Tynna, die sich schließlich in der finalen Publikumsvoting-Runde durchgesetzt haben.
Zweitens: Barbara Schöneberger darf wieder moderieren. Das ist keine große Überraschung, moderiert sie für den SWR doch auch die etwas in die Jahre gekommende Candid-Camera-Show „Verstehen Sie Spaß?“ (welche bekanntlich auch schon von ESC-Ikone Paola moderiert wurde).
Für Barbara Schöneberger ist der Gig ein kleines Jubiläum, denn „Eurovision Song Contest – das deutsche Finale 2026“ steht auch für ihren zehnten Einsatz im Hinblick auf die Moderation der deutschen Vorentscheidung. Seit 2014 ist Barbara stets zu Stelle, wenn es ein deutsches Finale zu moderieren gab, nur 2018 musste sie aus Termingründen aussetzen und das war dann ausgerechnet das erfolgreichste ESC-Jahr, das Deutschland seit ihrer ersten Moderation erreicht hat: Michael Schulte wurde Vierter in Lissabon.
2020 gab es keine Finalshow, sondern eine Song-Präsentation von Ben Dolics „Violent Thing“, der dann leider nicht nach Rotterdam fahren durfte, weil der ESC corona-induziert gecancelt wurde. Die Songpremieren-Show im Astor-Kino in Hamburg wurde allerdings auch von Barbara präsentiert. Nur im Jendrik-Jahr 2021 kam Barbara aufgrund der Direktnominierung von „I Don’t Feel Hate“ nicht zum Zuge.
Genauso beiläufig wie die Barbara-News lesen wir in der BILD auch die Bestätigung, dass Berlin als Austragungsort genannt wird. Wir dürfen also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die Fernsehstudios in Berlin-Adlershof für die deutsche Finalshow genutzt werden. Dort hatte Kimmig Entertainment bereits 2018 und 2019 die deutschen Finalshows „Unser Lied für Lissabon“ und „Unser Lied für Israel“ produziert.
„Das Teilnehmerfeld reicht von Newcomern bis zu sehr bekannten Namen, die musikalische Bandbreite von Popschlager über schräge Nummern bis hin zu Rock“, schreibt Mark Pittelkau ohne Quellenangabe. Klingt sehr 2023, 2024, 2025. Und „schräge Nummern“? Wollen wir vor allem mal hoffen, dass der SWR nicht in die Ikke-Hüftgold-Falle tappt.
BILD schreibt auch in der Headline „Alles neu beim ESC Vorentscheid“. Hmmm, Barbara Schöneberger moderiert, Kimmig Entertainment produziert, stattfinden wird die Show in Berlin in den Studios in Adlershof, wo sich wieder einmal neun Acts dem deutschen Finale stellen. Alles neu? Die versprochenen SWR-Innovationen scheinen sich noch in den Nebeln von Norwegen zu verstecken.
Was sind Eure Erwartungen an das deutsche Finale? Freut Ihr Euch auf Sarah? Und mit wessen Teilnahme rechnet Ihr? Und auf wessen Teilnahme hofft Ihr?
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