
Am kommenden Samstag ist es soweit: Die Proben für den Eurovision Song Contest in Wien starten. Auch in diesem Jahr soll es von der ersten Probenrunde weder Videos, noch Bilder geben und wir werden vermutlich erneut auf die Kommentare angewiesen sein, die von offizieller Seite veröffentlicht werden – letztes Jahr kamen diese von der Bloggerin Heidi. Auch die ESC-2026-Teilnehmenden hüllen sich größtenteils noch in Schwiegen, aber einige Details wurden schon ausgeplaudert.
Im heutigen Staging-Update blicken wir auf die Delegationen und Acts, die in den letzten Tagen Spannendes zu ihren Inszenierungs-Plänen für Wien verraten haben. Allen voran ERT aus Griechenland. Sogar Akylas selbst spricht auf Social Media bereits über das, was wir in der Stadthalle geboten bekommen werden. Zumindest über das grobe Konzept wurde jetzt öffentlich berichtet und gemunkelt.
Zunächst hat der griechische Sender ERT bestätigt, dass Akylas nicht alleine auf der Bühne stehen wird. Er bekommt laut der Webseite Eurovisionfun, die enge Beziehungen zur griechischen Delegation pflegt, Unterstützung von vier Personen! Zwei davon sollen „gewöhnliche“ Tänzer sein, die die „Ferto“-Choreografie mit Akylas präsentieren. Einer der Tänzer soll jedoch gleichzeitig eine Statue verkörpern.
Zudem werden zwei, in Griechenland wohl sehr bekannte Gesichter das „Ferto“-Staging ergänzen. Wie sogar schon im griechischen Fernsehen verkündet wurde, handelt es sich hierbei zum einen um den Tänzer und Schauspieler Christos Nikolaou. Während seine Rolle innerhalb der Inszenierung noch nicht näher bekannt ist, soll die zweite bekannte Persönlichkeit eine klare Aufgabe bekommen: Die Schauspielerin Parthena Chorozidou spielt angeblich Akylas‘ Mutter!
@akylas__ Διακόσια στην στροφή, Όχι δεν είναι η μαμά!!! 🧡👾🧡 #FERTO #akylas #eurovision2026 #ferto #eurovisiongr
Während diese Informationen noch nicht endgültig offiziell bestätigt wurden, spielt Akylas mit den Gerüchten bereits auf seinen eigenen Social-Media-Kanälen und präsentiert Parthena Chorozidou als seine „Mutter“ für den ESC (siehe oben). Was zudem klar sein soll: Die Gaming-Thematik aus dem „Ferto“-Musikvideo bzw. dem Vorentscheid-Auftritt wird auch in Wien beibehalten.
Was genau LELEK aus Kroatien planen, ist hingegen weiter unklar. Schon in unserem letzten Staging-Update berichteten wir, dass die Gruppe eine überarbeitete Performance für Wien vorbereitet. Die Band gab online schon Einblicke in die ESC-Proben zu „Andromeda“. Jetzt wurde die erste Reaktion der fünf Sängerinnen gepostet, als ihnen das finale Staging auf der Wiener Bühne gezeigt wurde (siehe unten).
Vermutlich handelt es sich bei dem Clip, den LELEK hier gemeinsam anschauen, um das Staging, das in Wien aktuell mit den sogenannten „Stand-Ins“ gefilmt wird. Das sind Menschen, die die eigentlichen Acts sozusagen imitieren, damit die Delegationen sehen, wie ihre Staging-Pläne auf der ESC-Bühne wirken, bevor sie und der eigentliche Act in die Gastgeberstadt reisen. LELEK scheinen jedenfalls sehr angetan zu sein von der geplanten Inszenierung.
Während der Rundfunk TVP aus Polen lediglich verkündet, dass die „besondere Requisite“, die Alicja bei ihrer ESC-Performance nutzen wird, bereits nach Wien unterwegs sei, wird’s bei Moldau schon konkreter. So wie beim Vorentscheid soll Satoshis Performance zu „Viva, Moldova!“ beim ESC nicht mehr aussehen. Sowohl die Outfits, als auch die LED-Grafiken wurden überarbeitet. Weiteres verrät der Regisseur und Stage Director Roman Burlaca:
„Wir haben (…) Showelemente wie Spezialeffekte hinzugefügt. Wir haben einen besonderen Moment eingebaut, eine Art „Rückblick“, aber den werdet ihr schon sehen, ich will nicht zu viel verraten.“
Zuletzt wandern wir in unserem Staging-Ausblick noch nach Dänemark. Bei Søren Torpegaard Lund können wir uns auf einen Auftritt einstellen, der dem aus dem Vorentscheid Dansk Melodi Grand Prix 2026 (siehe oben) sehr ähnelt. Der Sender DR hat bestätigt, dass die Box mit den Tänzer*innen auch in Wien dabei sein wird. Hierfür sei jedoch das Plexiglas angepasst worden, um eine hochwertigere Optik zu erzielen. Das Bühnenoutfit von Søren wurde zudem leicht verändert und beim ESC soll es zudem neue Pyro-Elemente geben.
Wie klingen die Staging-Pläne bisher für dich? Auf welchen Auftritt beim ESC 2026 freust du dich besonders? Lass gerne deinen Kommentar da.
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