Sarah Engels bei der Giovanni Zarrella Show: So war ihr Auftritt mit „Fire“ und das soll sich bis Wien noch ändern

Sarah Engels in der „Giovanni Zarrella Show“ – Screenshot: ZDF

Sarah Engels hat am Samstagabend ihren ESC-Beitrag „Fire“ in der Giovanni Zarrella Show präsentiert. Obwohl sich die Sängerin dem Publikum in einem anderen Outfit und mit weniger Tänzerinnen präsentierte, war die Performance vom deutschen Vorentscheid klar wiederzuerkennen. Im anschließenden Interview bestätigte die Künstlerin zudem, dass sowohl an ihrer Kondition als auch am finalen Outfit noch gearbeitet wird.

Ein Vergleich mit dem Auftritt von Das deutsche Finale 2026 zeigt deutliche Parallelen. So blieb die Grundidee der Performance ganz generell erhalten: Sarah Engels steht im Zentrum der Choreographie. Anstatt vier hatte sie am Samstagabend nur zwei Tänzerinnen dabei; die Abläufe waren aber ähnlich. Beim Song selbst war kein wesentlicher Unterschied zu hören. Der größte Unterschied war beim nun gold-schwarzen Outfit und der Platzierung der Feuerquellen auf der Bühne zu erkennen.

In der Giovanni Zarrella Show wirkte die Inszenierung naturgemäß stärker an das TV-Format angepasst. Die Choreografie war zwar klar wiederzuerkennen, erschien insgesamt aber etwas kompakter und weniger präzise ausgearbeitet. Einzelne Formationen lösten sich weniger klar auf, manche Übergänge wirken stellenweise weniger abgestimmt. Kritisch betrachtet könnte man sagen, die Performance wurde eher „durchgespielt“, als dass sie vollständig auf den TV-Moment hin inszeniert war.

Ein anderer Unterschied lag zudem in der Kameraführung. Während bereits beim deutschen Finale nicht alle Einstellungen optimal auf die Choreografie abgestimmt waren, zeigte sich der Auftritt bei Zarrella noch einmal deutlich weniger fokussiert auf die eigentliche Inszenierung. Klassische Show-Einstellungen und häufige Schnitte sorgten dafür, dass einzelne choreografische Elemente ihre Wirkung nicht voll entfalten konnten.

Gleichzeitig fiel auf, dass Sarah Engels selbst sehr sicher durch den Auftritt ging. Die Abläufe sitzen, und im Vergleich zum Vorentscheid wirkte sie noch etwas gelöster im Umgang mit der Performance. Für den angekündigten Wow-Effekt beim Auftritt in Wien gibt es aber durchaus noch Platz.

Im anschließenden Interview mit Giovanni Zarrella gab die Künstlerin Einblicke in die aktuelle Vorbereitungsphase. Sarah Engels beschrieb die Teilnahme am ESC als „super spannende Reise“, die sie bewusst genießen wolle. Angst vor der großen Bühne in Wien habe sie nicht, vielmehr gehe es ihr darum, die Chance zu nutzen und eine positive Haltung zu vermitteln. Gerade diese positive Energie wolle sie auch für Deutschland transportieren.

Konkret soll in den kommenden Wochen vor allem weiter an der Performance gearbeitet werden. Sarah Engels betonte, dass sie aktuell intensiv an ihrer Kondition trainiere, da die Kombination aus Singen und Tanzen „ehrlicherweise gar nicht so einfach“ sei. Auch beim Styling steht noch ein Feinschliff an: Das Outfit, das in der Zarrella-Show zu sehen war (Aufmacherbild), ist nach ihren Angaben noch nicht das finale ESC-Kostüm.

Darüber hinaus stehen zahlreiche (internationale) Termine an, von Interviews bis hin zu weiteren Promotion-Auftritten. Gleichzeitig unterstrich die Sängerin, dass für sie nicht allein die Platzierung beim ESC im Vordergrund stehe. Wichtiger sei es, die Botschaft ihres Songs zu transportieren und insbesondere Frauen Mut zu machen.

Wie hat Dir der Auftritt von Sarah Engels in der Giovanni Zarrella Show gefallen? Was kann Deiner Meinung beim Auftritt in Wien so bleiben und wo sollte ggf. noch nachgeschärft werden? Lass es uns in den Kommentaren wissen. 



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6 Comments
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Matty
2 Stunden zuvor

Ein gelungener Auftritt von Sarah Engels und bin bereits gespannt auf den ESC in Wien, wo gestern die Stand-In-Proben angefangen haben.

Jorge
Jorge
2 Stunden zuvor

Live-blog or it didn’t happen!

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Stunden zuvor

Also von den 3 Outfits ( deutsches Finale , London pre Party und Zarella Show ) finde ich dieses hier am wenigsten passend. Am besten hat mir das von der Londoner pre Party gefallen.

Ob 2 oder 4 Tänzerinnen macht für mich kaum ein Unterschied in der Show.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Stunde zuvor

Konkret soll in den kommenden Wochen vor allem weiter an der Performance gearbeitet werden.

Dann wird sie den ESC aber verpassen.
Die erste Probe ist doch schon am 7.5.

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
1 Stunde zuvor

Fazit des deutschen Senderwechsels: Vom Regen in die Traufe! ☔

Dafür kann jedoch Sarah Engels nix, und ich finde, sie macht das Beste aus der Situation. Wobei ich persönlich ja schon mal heilfroh bin, von jemandem vertreten zu werden, der wirklich singen kann und bei dem man nicht drei Minuten lang in jeder Sekunde Panik vor dem nächsten Ton haben muss. Musikalisch und inhaltlich wird „Fire“ 🔥 zwar nie meins sein, aber wenn sie wie im Vorentscheid auch in Wien mit einem weitgehend ansehnlichen Staging unterwegs ist, reihe ich sie gerne knapp in meine Top Ten ein. Habe zumindest bereits wohlwollend vermerkt, daß die genreübliche Hungeroptik bei ihr erfreulicherweise nicht stattfindet. Einmal ganz abgesehen davon, daß die Rückmeldungen meiner ausländischen ESC-Bekannten zum deutschen Beitrag für Wien ohnehin überwiegend positiv klingen. Ihr die Daumen zu drücken, fällt mir jedenfalls nicht schwer … 🍀🐖🍄
Und im Vergleich zu Isaak 2024 sowie dem österreich-ungarischen Geschwisterduo 2025 müßte Sarah Engels eigentlich mindestens Platz 11 erreichen, damit die Relationen stimmen.

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
1 Stunde zuvor

PS:
Steht inzwischen übrigens endlich fest, wer von wo die deutschen 12 Punkte verkündet? Wenn die Gage stimmt, wäre ich sonst bereit, für ’ne Minute fantastisch auszusehen 🤗, bevor mir sämtliche Gesichtszüge entgleiten, weil ich „Sweden“ sagen muss … 😮😠😡🤬