
In nur einer knappen Stunde beginnt das Finale des Eurovision Song Contest 2026. Eine Anwärterin auf den Sieg ist Delta Goodrem aus Australien mit ihrem Song „Eclipse“. Doch was würde passieren, wenn Australien den ESC tatsächlich gewinnt? Martin Green, Direktor des ESC, hat sich nun zu der Thematik geäußert und sagte in Wien, dass eine australische Austragung gar nicht so unwahrscheinlich ist wie gedacht.
Der Frage von Australien als ESC-Gastgeberland sind wir heute bereits nachgegangen und kamen auf Basis der bisherigen Informationen zu dem Ergebnis: Eine Austragung in Australien gilt weiterhin eher als unwahrscheinlich. Das größte Hindernis bleibt die enorme Zeitverschiebung zwischen Europa und Australien. Auch organisatorisch wäre ein ESC am anderen Ende der Welt eine große Herausforderung. Als wahrscheinlich gilt deshalb, dass ein anderes Land für Australien einspringen würde.
Nun hat sich allerdings Martin Green, ESC-Direktor bei der Europäischen Rundfunkunion (EBU), zu dem Thema geäußert. Er hält es durchaus für denkbar, dass die Veranstaltung im Mai 2027 tatsächlich in Down Under stattfinden könnte.
„Ich würde das sehr begrüßen“, sagte Green am Rande einer Pressekonferenz in Wien dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Ich fände es gut, wenn das passiert.“ Gleichzeitig wollte Green dem Ergebnis des ESC 2026 aber nicht vorgreifen.
Das ist eine überraschende Wendung. Gelten die bisherigen Hindernisse also nicht mehr? Die australische Sängerin Delta Goodrem gehört mit ihrer Powerballade „Eclipse“ zu den Mitfavoriten des diesjährigen Wettbewerbs. Sollte sie gewinnen, könnte der gesamte ESC-Tross tatsächlich nach Australien reisen. Ganz ausgeschlossen scheint das laut Green jedenfalls nicht zu sein. Gleichzeitig gilt: „Es gäbe allerdings noch jede Menge logistische Fragen zu klären“.
Ob die Diskussionen um einen australischen Austragungsort überhaupt notwendig werden, erfahren wir heute Abend beziehungsweise in der Nacht.
Was hältst Du von den Aussagen von Martin Green? Schreib uns Deine Meinung in die Kommentare!
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Hier werden alle Register gezogen, allerdings dürfte es aus logistischen Gründen sehr aufwändig sein. Dann sollte lieber ein Big-Four-Land werden. Frankreich ist da eine gute Lösung, denn das letzte Mal hatte das Land die Gastgeberrolle 1978.
Mit der La Defense Arena gibts auch eine riesige Arena/Stadion die mit der Charity Gala „Le Gala des Pièces Jaunes“ Erfahrung hat für hochwertige TV Produktionen (die aus 2025 müsste beim SWR noch in der Mediathek zu finden sein). Die Charity Gala hat immer eine XXXL Bühne mit Orchestergraben. Also Platz wäre da genug.
Ich tippe eher auf das Stade-de-France.
Die Halle kenn ich gut. Dort habe ich auch mal eine große Veranstaltung im Auftrag des französischen Staatspräsidenten organisiert.
Extrem unwahrscheinlich aus offensichtlichen Gründen.
so ein thema diskutiere wenn es nötig ist also durch einen australischen sieg aber nicht schon vorher – die EBU kannste echt knicken. :kopfschüttel:
Das ist ja schon fast einseitige Hilfe für Australien. Manche voten nun vielleicht extra für Australien weil sie sehen wollen ob dann tatsächlich ein ESC 2027 down under stattfindet.
Wie sollen sich „arme“ Eurovision Länder eine so weite und teure Anreise leisten können?
Geschlossen als Gruppe anreisen mit einem Ryan-Air-Flug.
easyJet ist ESC-Partner 🙃😜
Schlimm; schlimm.
Egal, ich sehe, dass es keine Direktflüge Australien – Europa gibt zur Zeit. Das wird einen ESC-Sonderflug. 😉
Auch EasyJet fliegt nicht nach Australien. Nicht mal noch BLK, SIN wo man umsteigen könnte
Ich weiß – daher ja auch die Emojis.
Haha, genau .. die sich gerade teuer mit Kerosin eindecken müssen.
Vielleicht eher Anreise mit Kreuzfahrtschiffen – das Fesitval Sanremo hat doch auch Costa als Partner! 😉
Seit wann fliegt Ryanair nach Australien. Quatsch.
Und die ganzen kleinen Länder finanzieren die teure Reise dahin plus wochenlange Hotelkosten für Delegationen genau wie….? 🤡
Die Hotels werden von der Stadt/Region/Regierung gezahlt, wo der ESC stattfindet.
Na wenn sich die EBU wie die Fifa aufführen will, müsste dann die EBU jährlich Geld an die Miglieder ausschütten und die Teilnahmekoste allen erstatten, dann würden vielleicht auch wieder 43 und sogar noch mehr Länder teilnehmen, wenn es komplett kostenlos ist.
Es ist ein europäischer Bewerb, der in Europa stattfinden sollte. Sollen etwa 35 Delegationen extra nach Australien fliegen. Nachhaltigkeit geht anders. Die spinnen doch alle.
Kann mir nicht vorstellen, dass man diesem Weg einschlagen würde, das wäre nämlich ein kosten- und umwelttechnischer Albtraum und schlicht schwer umzusetzen.
Viel wahrscheinlicher wäre wohl eine Austragung in entweder einem Land der Top 5 oder einem Big 4-Land.
Da die EBU für expansion alles tun würde, schließe ich nichts aus .
Schauen wir mal, ob es dazu kommt. Ich würde mich jedenfalls für Australien freuen, falls sie ausrichten dürften.
Wie zur Hölle will man Fans aus ganz Europa bitte die enormen Kosten vermitteln, die dann zwangsläufig anfallen würden? Die günstigsten Flüge in den nächsten Monaten kosten bereits ca. 900,00 Euro mit einer Reisezeit von knapp 24 Stunden. Dazu dann noch Hotel- und Ticketkosten und man ist mal locker 1.500 bis 2.000 Euro pro Person (!) los. Und da hat man dann noch nichts gegessen/getrunken etc…
Ja, Australien! Ihr würdet das rocken!
Auch wenn ich nicht glaube, dass ihr heute gewinnt…
Das wird eine theoretische Diskussion bleiben. Der Disney-Horror wird im Televoting baden gehen. Aber auch natürlich nicht schlecht, dass der „Chef“ hier schon das Fell verteilt, bevor der Bär erlegt ist.
Dieses Jahr läuft vieles so, wie es lieber NICHT laufen sollte. Na gut.
Mal gucken wann die ersten anranzen, das es ja alles so „toll“ ist….
So kann man den Sieg Australiens auch herbeireden
Ich glaube ja nicht, dass die Zeitverschiebung ein Faktor ist. Die Flugkosten und -zeiten aber schon!
Und sollte es Frankreich werden, kann es nach dem Song in diesem Jahr nur in der Oper stattfinden, moderiert vom Phantom!
Keine gute Idee, Herr Green. Weder die Kommunikation zum jetzigen Zeitpunkt noch die Idee an sich. Wer soll das bezahlen? Wir haben so viele Länder, die jedes Jahr darum kämpfen, das Geld für die ESC-Teilnahme aufzubringen. Nach Australien fährt man nicht mal so eben.
Mein Vorschlag wäre aus verschiedenen Grpnden Spanien. Big5-Land, man holt sie zurück, und für ihre Fans wärs wie Ostern und Weihnachten zusammen.
Das heißt doch eigentlich gar nichts. Er sagt nur „Ich würde das sehr begrüßen“ und dass er das gut fände. Das fänden vermutlich viele gut. Aber letztlich ist die Umsetzung viel zu schwierig, sofern man nicht an den Anfangszeiten der Shows schrauben möchte.
Er wollte bestimmt nur keine negative nelly sein und schon „NEIN AUF KEINEN FALL!!!“ bölken, bevor überhaupt klar ist, ob Australien gewinnt. Sind ja alles noch ungelegte Eier.
Der Blog lässt mit diesen Artikeln aber keine Gelegenheit aus, Australien unbeliebt zu machen, damit Finnland gewinnt. 😉
Das wird noch dauern,bis wir eine Antwort darauf haben.
Man muss ja auch mit einen Rückgang der Teilnehmer
rechnen, weil für manche Sendeanstalten die Kosten zu hoch werden.
Das kann auch nicht im Sinne der EBU sein.