Australien als ESC-Gastgeber? ESC-Direktor Martin Green bringt Austragung 2027 ins Gespräch

Delta Goodrem – Foto: Facebook @eurovision

In nur einer knappen Stunde beginnt das Finale des Eurovision Song Contest 2026. Eine Anwärterin auf den Sieg ist Delta Goodrem aus Australien mit ihrem Song „Eclipse“. Doch was würde passieren, wenn Australien den ESC tatsächlich gewinnt? Martin Green, Direktor des ESC, hat sich nun zu der Thematik geäußert und sagte in Wien, dass eine australische Austragung gar nicht so unwahrscheinlich ist wie gedacht.

Der Frage von Australien als ESC-Gastgeberland sind wir heute bereits nachgegangen und kamen auf Basis der bisherigen Informationen zu dem Ergebnis: Eine Austragung in Australien gilt weiterhin eher als unwahrscheinlich. Das größte Hindernis bleibt die enorme Zeitverschiebung zwischen Europa und Australien. Auch organisatorisch wäre ein ESC am anderen Ende der Welt eine große Herausforderung. Als wahrscheinlich gilt deshalb, dass ein anderes Land für Australien einspringen würde.

Nun hat sich allerdings Martin Green, ESC-Direktor bei der Europäischen Rundfunkunion (EBU), zu dem Thema geäußert. Er hält es durchaus für denkbar, dass die Veranstaltung im Mai 2027 tatsächlich in Down Under stattfinden könnte.

„Ich würde das sehr begrüßen“, sagte Green am Rande einer Pressekonferenz in Wien dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Ich fände es gut, wenn das passiert.“ Gleichzeitig wollte Green dem Ergebnis des ESC 2026 aber nicht vorgreifen.

Das ist eine überraschende Wendung. Gelten die bisherigen Hindernisse also nicht mehr? Die australische Sängerin Delta Goodrem gehört mit ihrer Powerballade „Eclipse“ zu den Mitfavoriten des diesjährigen Wettbewerbs. Sollte sie gewinnen, könnte der gesamte ESC-Tross tatsächlich nach Australien reisen. Ganz ausgeschlossen scheint das laut Green jedenfalls nicht zu sein. Gleichzeitig gilt: „Es gäbe allerdings noch jede Menge logistische Fragen zu klären“.

Ob die Diskussionen um einen australischen Austragungsort überhaupt notwendig werden, erfahren wir heute Abend beziehungsweise in der Nacht.

Was hältst Du von den Aussagen von Martin Green? Schreib uns Deine Meinung in die Kommentare!



Entdecke mehr von ESC kompakt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

30 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Matty
Matty
56 Minuten zuvor

Hier werden alle Register gezogen, allerdings dürfte es aus logistischen Gründen sehr aufwändig sein. Dann sollte lieber ein Big-Four-Land werden. Frankreich ist da eine gute Lösung, denn das letzte Mal hatte das Land die Gastgeberrolle 1978.

Last edited 54 Minuten zuvor by Matty
Lola
Lola
43 Minuten zuvor
Reply to  Matty

Mit der La Defense Arena gibts auch eine riesige Arena/Stadion die mit der Charity Gala „Le Gala des Pièces Jaunes“ Erfahrung hat für hochwertige TV Produktionen (die aus 2025 müsste beim SWR noch in der Mediathek zu finden sein). Die Charity Gala hat immer eine XXXL Bühne mit Orchestergraben. Also Platz wäre da genug.

Marko +++
Marko +++
33 Minuten zuvor
Reply to  Lola

Ich tippe eher auf das Stade-de-France.

Mantaplatte
Mantaplatte
7 Minuten zuvor
Reply to  Lola

Die Halle kenn ich gut. Dort habe ich auch mal eine große Veranstaltung im Auftrag des französischen Staatspräsidenten organisiert.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
54 Minuten zuvor

Extrem unwahrscheinlich aus offensichtlichen Gründen.

lasse braun 🏴‍☠️🪓
lasse braun 🏴‍☠️🪓
54 Minuten zuvor

so ein thema diskutiere wenn es nötig ist also durch einen australischen sieg aber nicht schon vorher – die EBU kannste echt knicken. :kopfschüttel:

Germanfan
Germanfan
49 Minuten zuvor

Das ist ja schon fast einseitige Hilfe für Australien. Manche voten nun vielleicht extra für Australien weil sie sehen wollen ob dann tatsächlich ein ESC 2027 down under stattfindet.
Wie sollen sich „arme“ Eurovision Länder eine so weite und teure Anreise leisten können?

Marko +++
Marko +++
47 Minuten zuvor
Reply to  Germanfan

Geschlossen als Gruppe anreisen mit einem Ryan-Air-Flug.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
45 Minuten zuvor
Reply to  Marko +++

easyJet ist ESC-Partner 🙃😜

Marko +++
Marko +++
34 Minuten zuvor

Schlimm; schlimm.

Egal, ich sehe, dass es keine Direktflüge Australien – Europa gibt zur Zeit. Das wird einen ESC-Sonderflug. 😉

Germanfan
Germanfan
30 Minuten zuvor

Auch EasyJet fliegt nicht nach Australien. Nicht mal noch BLK, SIN wo man umsteigen könnte

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
27 Minuten zuvor
Reply to  Germanfan

Ich weiß – daher ja auch die Emojis.

Jorge
Jorge
28 Minuten zuvor

Haha, genau .. die sich gerade teuer mit Kerosin eindecken müssen.

Vielleicht eher Anreise mit Kreuzfahrtschiffen – das Fesitval Sanremo hat doch auch Costa als Partner! 😉

Germanfan
Germanfan
31 Minuten zuvor
Reply to  Marko +++

Seit wann fliegt Ryanair nach Australien. Quatsch.

Lola
Lola
48 Minuten zuvor

Und die ganzen kleinen Länder finanzieren die teure Reise dahin plus wochenlange Hotelkosten für Delegationen genau wie….? 🤡

Marko +++
Marko +++
45 Minuten zuvor
Reply to  Lola

Die Hotels werden von der Stadt/Region/Regierung gezahlt, wo der ESC stattfindet.

Germanfan
Germanfan
27 Minuten zuvor
Reply to  Marko +++

Na wenn sich die EBU wie die Fifa aufführen will, müsste dann die EBU jährlich Geld an die Miglieder ausschütten und die Teilnahmekoste allen erstatten, dann würden vielleicht auch wieder 43 und sogar noch mehr Länder teilnehmen, wenn es komplett kostenlos ist.

Tjure
Tjure
45 Minuten zuvor

Es ist ein europäischer Bewerb, der in Europa stattfinden sollte. Sollen etwa 35 Delegationen extra nach Australien fliegen. Nachhaltigkeit geht anders. Die spinnen doch alle.

Nilou
Nilou
41 Minuten zuvor

Kann mir nicht vorstellen, dass man diesem Weg einschlagen würde, das wäre nämlich ein kosten- und umwelttechnischer Albtraum und schlicht schwer umzusetzen.
Viel wahrscheinlicher wäre wohl eine Austragung in entweder einem Land der Top 5 oder einem Big 4-Land.

Daniel Fabian Maier
Daniel Fabian Maier
39 Minuten zuvor

Da die EBU für expansion alles tun würde, schließe ich nichts aus .

timo
timo
38 Minuten zuvor

Schauen wir mal, ob es dazu kommt. Ich würde mich jedenfalls für Australien freuen, falls sie ausrichten dürften.

jotka
jotka
37 Minuten zuvor

Wie zur Hölle will man Fans aus ganz Europa bitte die enormen Kosten vermitteln, die dann zwangsläufig anfallen würden? Die günstigsten Flüge in den nächsten Monaten kosten bereits ca. 900,00 Euro mit einer Reisezeit von knapp 24 Stunden. Dazu dann noch Hotel- und Ticketkosten und man ist mal locker 1.500 bis 2.000 Euro pro Person (!) los. Und da hat man dann noch nichts gegessen/getrunken etc…

Tim S.
Tim S.
37 Minuten zuvor

Ja, Australien! Ihr würdet das rocken!

Auch wenn ich nicht glaube, dass ihr heute gewinnt…

-lobo-
-lobo-
34 Minuten zuvor

Das wird eine theoretische Diskussion bleiben. Der Disney-Horror wird im Televoting baden gehen. Aber auch natürlich nicht schlecht, dass der „Chef“ hier schon das Fell verteilt, bevor der Bär erlegt ist.

Dieses Jahr läuft vieles so, wie es lieber NICHT laufen sollte. Na gut.

Mal gucken wann die ersten anranzen, das es ja alles so „toll“ ist….

Frauke
Frauke
30 Minuten zuvor

So kann man den Sieg Australiens auch herbeireden

Jorge
Jorge
30 Minuten zuvor

Ich glaube ja nicht, dass die Zeitverschiebung ein Faktor ist. Die Flugkosten und -zeiten aber schon!

Und sollte es Frankreich werden, kann es nach dem Song in diesem Jahr nur in der Oper stattfinden, moderiert vom Phantom!

Tamara
Mitglied
Tamara
30 Minuten zuvor

Keine gute Idee, Herr Green. Weder die Kommunikation zum jetzigen Zeitpunkt noch die Idee an sich. Wer soll das bezahlen? Wir haben so viele Länder, die jedes Jahr darum kämpfen, das Geld für die ESC-Teilnahme aufzubringen. Nach Australien fährt man nicht mal so eben.

Mein Vorschlag wäre aus verschiedenen Grpnden Spanien. Big5-Land, man holt sie zurück, und für ihre Fans wärs wie Ostern und Weihnachten zusammen.

Jastus
Mitglied
Jastus
28 Minuten zuvor

Das heißt doch eigentlich gar nichts. Er sagt nur „Ich würde das sehr begrüßen“ und dass er das gut fände. Das fänden vermutlich viele gut. Aber letztlich ist die Umsetzung viel zu schwierig, sofern man nicht an den Anfangszeiten der Shows schrauben möchte.
Er wollte bestimmt nur keine negative nelly sein und schon „NEIN AUF KEINEN FALL!!!“ bölken, bevor überhaupt klar ist, ob Australien gewinnt. Sind ja alles noch ungelegte Eier.

Jorge
Jorge
27 Minuten zuvor

Der Blog lässt mit diesen Artikeln aber keine Gelegenheit aus, Australien unbeliebt zu machen, damit Finnland gewinnt. 😉

elkracho
Mitglied
elkracho
23 Minuten zuvor

Was hältst Du von den Aussagen von Martin Green?

Das wird noch dauern,bis wir eine Antwort darauf haben.
Man muss ja auch mit einen Rückgang der Teilnehmer
rechnen, weil für manche Sendeanstalten die Kosten zu hoch werden.
Das kann auch nicht im Sinne der EBU sein.