
175 Millionen Menschen leben in Bangladesch – und beim ersten Eurovision Song Contest Asia werden sie von der Gruppe Beatmosphere vertreten. Mit dem a cappella gesungenen Titel „Tumi Ele“ darf die Gruppe am 14. November in Bangkok starten. Beatmosphere hat sich im nationalen Vorentscheid Voice of Bangladesh in einem Starterfeld von zehn Acts durchgesetzt.
Abgestimmt wurde durch Online-Voting und eine Jury. Die Stimmen aus Bangladesch zählten hierbei zu 40 Prozent, das weltweite Online-Voting 20 Prozent und die übrigen 40 Prozent kamen von einer fünfköpfigen Jury. Dafür verantwortlich waren Ankhi Alamgir, Hamin Ahmed, Shawkat Ali Emon, Famida Nabi und Bappa Mazumder.
Am Ende der Show wurden die Top 3 verraten – ohne allerdings auf die genauen Votingzahlen der Acts einzugehen. Platz 2 ging an Pulak Adhikary mit „Anari Majhi“, auf Platz 3 landete die Gruppe Vintage Theory mit „BOOMERANG!“.
Beatmosphere wurde im Jahr 2009 gegründet. Die Band veröffentlicht ausschließlich Songs, bei denen keine Instrumente oder elektronische Geräte zu hören sind. Neben klassischen a-cappella-Harmonien arbeitet Beatmosphere – ganz getreu dem eigenen Namen – auch viel mit Beatboxing. Auch ihr Eurovision-Asia-Song „Tumi Ele“ („Du bist gekommen“) steht ganz in diesem Zeichen. In ihm hört man keine Instrumente, außerdem ist er gänzlich in der Landessprache Bengalisch verfasst.
Die Gruppe Beatmosphere muss sich bei ihrer Teilnahme am Eurovision Song Contest Asia gleich den restriktiven Regeln unterordnen. Denn wie beim ESC sind auch bei der asiatischen Variante nur sechs Personen auf der Bühne erlaubt. Die eigentlich neunköpfige Gruppe muss also auf drei Mitglieder verzichten.
Somit sah man auf der Bühne bei Voice of Bangladesh lediglich Ishtiyak Zobayer, Sayed Ahnaf Tahmid, Sidratul Mursalin Bhasha, Mahi Bin Ashraful, Moktadir Dewan und Mahi Hossain Khan performen. Bei der großen Show in Bangkok dürften es die gleichen sein.
Für unser ESC-Barometer brauchen wir Deine spontane Meinung zu diesem Beitrag. Bitte stimme nur einmal ab, damit wir ein einigermaßen objektives Bild erhalten. Die Befragung ist für drei Tage offen. Danach kann nur noch das Ergebnis angesehen werden.
Wie gefällt Dir „Tumi Ele“ von Beatmosphere? Kann man mit A-cappella-Musik beim ESC Asia ganz nach vorn kommen? Lass Deine Meinung gerne als Kommentar da.
Diese Beiträge für den Eurovision Song Contest Asia 2026 stehen bereits fest:
- Bhutan: „Lhayi Semo“ von Nyendra
- Philippinen: „Sobra Sobra“ von Carmelle
- Südkorea: „DEEP DIVE“ von JUNHEE
- Laos: „Bae“ von THINLA
- Thailand: „Glinratree (Aroma)“ von MANG x DAOU
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Herzlichen Glückwunsch zum Sieg und viel Erfolg beim ESC Asia, Beatmosphere!
Finde ich ganz ausgezeichnet 😀
Wieso wird hier eigentlich das Thema Eurovision Asia so groß aufgezogen?
Interessiert der Bums jemand?
Ja einige interessieren sich dafür
Mir gefällt das Lied gut. Es fehlt mir noch ein wenig der Wumms, wie ich ihn von den Wise Guys kenne. Das kann natürlich auch daran liegen, dass ich den Text nicht verstehe.
Bums und Wumms hätten wir schonmal 😉
A Banglapella
Mein letzter Platz bislang