
In den Halbfinals des Eurovision Song Contest treten die für das Finale gesetzten Acts mittlerweile vollständig außerhalb der Wertung auf. Somit wurde heute Abend während des ersten Halbfinals des ESC 2026 auch zum ersten Mal der vollständige Auftritt von Sarah Engels mit „Fire“ im Fernsehen ausgestrahlt.
Sarah Engels hatte ihren großen Moment nach Israel und vor Belgien. Der Auftritt wurde wie die Auftritte der Halbfinalisten vollständig gezeigt, wurde aber weder von Jurys noch vom Publikum bewertet. Mit dem Ausstrahlen der Inszenierungen der Big 4 und des Gastgeberlandes will man sicherstellen, dass alle Auftritte der Finalisten zweimal im TV gezeigt werden. Somit haben die gesetzten Länder keinen Nachteil, weil die Zuschauer*innen deren Beitrag zum ersten Mal im Finale sehen, die Beiträge der Halbfinalqualifikanten jedoch schon ein zweites Mal.
So sieht Sarahs vollständiger Auftritt im Fernsehen aus:
Sarah Engels steigt mit einer Balladenversion in „Fire“ ein. Sie liegt auf einem großen Quader und singt in die Kamera über ihr. Dabei trägt sie ein weißes Kleid. Im Laufe der ersten Strophe erhebt sie sich, das Tempo des Songs zieht langsam an und zwei Tänzerinnen kommen zu Sarah auf den Würfel, zwei andere stellen sich vor diesem auf.
Am Beginn des ersten Refrains ziehen die Tänzerinnen Sarahs weißes Kleid weg und ein goldener Body kommt zum Vorschein. Dieser Moment markiert den Beginn der bekannten, schnellen Version von „Fire“. Den ersten Refrain tanzen Sarah und zwei Tänzerinnen auf dem Quader, zwei weitere Tänzerinnen tanzen vor ihm.
Am Anfang der zweiten Strophe gibt es einen kleinen Schockmoment: Sarah lässt sich rücklings vom Würfel fallen, wird aber natürlich sicher von ihren Tänzerinnen aufgefangen. Die restliche Strophe und den zweiten Refrain tanzen alle in Fünferformation auf der Hauptbühne.
Es folgt ein Dancebreak auf dem Bühnenboden, der zum Teil in der Totalen und teilweise im Dunkeln gezeigt wird. Den finalen Refrain singt Sarah dann noch einmal auf dem Würfel.
Während der gesamten Performance wird immer wieder mit Feuerstößen gearbeitet. Im letzten Refrain findet dies seinen Höhepunkt, als auf allen Ecken der Bühne Flammen in die Luft schießen.
Wie gefällt Dir die Inszenierung von „Fire“? Welche Platzierung wird Sarah Engels damit Deiner Ansicht nach erreichen? Lass gerne einen Kommentar da.
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Ich fand es gut 😉 Man hat sehr an der Performance gearbeitet! Bin gespannt wie es am Samstag ankommt
Richtig richtig gut! Da hat man sich wirklich mal Mühe gegeben, etwas internationaler und professioneller zu wirken! Einzig die langen Kamerafahrten sollten dringend noch einmal überarbeitet werden – da gehen zu viele kleine Momente verloren (z.B. Sarahs Zwinkern kurz vor der Dancebreak).
Das Zwinkern muss zu sehen sein!!!!
Mir gefällt es sehr. Es wurden sich viele Gedanken gemacht. Der Dancebreak unterscheidet sich vom Vorentscheid und kommt auch am Bildschirm sehr gut und energetisch rüber.
Ich finde die Performance von Sarah richtig gut!
Also dafür dass so ein Bohei drum gemacht wurde war der balladige Part doch extrem kurz. Und stimmlich war es zwar gut, aber an manchen Stellen etwas wackelig bzw. sie klang außer Puste.
Mit der Performance muss Sarah sich nicht verstecken, auch wenn es für die linke Tabellenhälfte kaum langen wird. Aber man sieht wirklich, dass sie versucht haben möglichst viel aus dem Song rauszuholen.
Der Teil, der mir am besten gefallen hat, wat tatsächlcih der Dancebreak, mit den Schnitten und den Lichteffekten. Der Fall ist zwar gut, kam aber nicht so gut rüber, fand ich. Wie geasgt, schwacher Song, man hätte mehr rausholen können, aber was solls.
Ganz ehrlich. Man hat das beste aus dem Song rausgeholt. Es ist der einzige Song dieser Art im Wettbewerb. Man hat besondere Momente eingebaut, man hat ein Paar coole Kameraeffekte. Bin zufrieden und denke sie wird nicht letzte.
Ist fand den Auftritt echt super und den Song mochte ich vorher auch schon sehr.
Leider schafft es Deutschland nicht eine gute Inszenierung hinzukriegen und selbst die Show von San Marino war spannender, als der deutsche Beitrag. Gesanglich war es Ok, sehr viel Playback im Hintergrund und warum schafft es der Regisseur nicht, die Treppe am Würfel, an der Seite oder vorne zu platzieren. Warum muss die Sängerin nach hinten rennen, um wieder auf den Würfel zu kommen? Einfach nicht durchdacht. Andere Länder zeigen flotte Choreografien, Deutschland bewegt sich diesbezüglich auf einem schwachen Niveau und erinnert an eine Laiengruppe im Karneval. Viel Luft nach oben wird aber nicht mehr sein.
Aha!
ganz so hart würde ich es nicht ausdrücken – aber im Grunde hast Du Recht damit. Von den 17 dargebotenen Inszenierungen gehörte die Deutsche eher zu den 6 Letzten. Nur Litauen, Georgien, Montenegro und noch irgendein Land (momentan zu müde mich daran zu erinnern) waren noch schwächer. Mir kam auch der Gesang von Sarah heute eher leise vor und nicht so laut und kraftvoll wie sonst.
Da hab ich wohl ne andere Show gesehen…
Es wurde viel rausgeholt… sber fürchte, es wird überall im Mittelfeld landen u daher wirds kaum Punkte geben…, besser gestalten sollte man den Übergang vom liegenden Start in die Stehposition… das sieht amateurhaft aus…
Vielleicht sollte bei dem Spiel mit der Kamera noch nachbessern.
Die deutsche Inszenierung war mal wieder abgefilmtes Schultheater. Selbst den Drop hat man im TV nicht gesehen.
Es wär ziemlich öde und ohne jede Spannung.
Bestenfalls unteres Mittelfeld.
Die Kommentare unterm Youtube Video sind durchweg positiv 🙂