
Heute Abend um 21 werden bei der zweiten Durchlaufprobe des ersten Halbfinales des Eurovision Song Contest 2026 bereits die Hälfte der Punkte vergeben! Denn die Juror*innen verfolgen heute live die Probe der Show und geben auf dieser Basis ihre Bewertung ab. Auch für uns Fans ist diese Probe wichtig: zum ersten Mal bekommen wir die Auftritte mit dem TV-Bild in voller Länge zu sehen. Wir begleiten die Probe mit einem Live-Blog.
Bereits am Nachmittag konnten wir die Presse die erste Durchlaufprobe direkt in der Wiener Stadthalle verfolgen. Hierzu gibt es ebenfalls einen Live-Blog. Allerdings sehen die Pressevertreter*innen in der Halle nur dann das TV-Bild, wenn sie auf die Screens schauen. In der Show heute Abend bekommen wir dann alle grafischen Überblendungen, Postkarten und andere Details zu sehen. Die Probe folgt exakt dem Ablauf der Live-TV-Show am Dienstagabend.
Mit Italien und Deutschland sind heute auch zwei der Big4-Länder plus Gastgeber Österreich dabei. Dabei legen wir besonderes Augenmerk auf den Beitrag der deutschen Vertreterin Sarah Engels.
Wer sich vor dem ersten Dress Rehearsal noch einmal ein Bild machen möchte, kann hier in unsere Probenberichte eintauchen sowie Fotos und Videos der Proben ansehen:
- Alle ersten Proben für das erste Halbfinale im Überblick
- Alle zweiten Proben für das erste Halbfinale im Überblick
- Alle ersten Proben der Big 4 und von Österreich im Überblick
- Alle zweiten Proben der Big 4 und von Österreich im Überblick
Guten Abend aus dem 2. Bezirk! Ich habe mich nach dem ESC kompakt LIVE jetzt in den Live-Stream vom Jury-Finale des ersten Halbfinales eingewählt. Gleicht geht’s los.
Und da ist auch die Eurovisionsfanfare – und direkt danach kommt der Film „Life of Toni“. Die Übertragung stockt immer mal ein bisschen. Aber das meiste werde ich schon mitbekommen. Und da ist der Schnitt erfolgt, und der eine Darsteller aus dem Film singt am Piano. Die Chormitglieder in blauen Klamotten stehen auf der Bühne. Und dann kommt der eine (verstorbene junge) Charakter und sagt: „This ist the Eurovision Song Contest – you will never be alone.“ Dann übernimmt die wahre Vicky Leandors und singt weiter. Die Halle ist golden beleuchet.
Das Publikum in der Halle ist angetan, schaut aber auch viel auf die Handys. „Austria makes some noise, we can’t hear you“, rufen die Moderatoren. Die Länderliste wird gezeigt – und unten werden Sprachen zur Auswahl vorgeschlagen. „Shall we switch back to English?“ Ja, besser ist es. Die Modereator*innen erklären, dass die Jurys auch in den Halbfinals zurück sind.
Bereits um 21:10 Uhr heißt es: „Let the Eurovision Song Contest begin!“ Und ich muss sagen, sie werfen sich doch ein paar lustige Sätze zu.
Diese Acts treten heute im ersten Halbfinale in dieser Startreihenfolge auf:
1. Moldau: Satoshi – Viva, Moldova!
Satoshi stürmt auf die Bühne und gibt gleich 120%. Die Kamera wackelt. Es wird erst in der Strophe etwas ruhiger. In der Strophe klingt er dann aber auch etwas außer Atem. Zum Refrain kommt dann wieder der Kamera-Wackeleffekt. Es wird viel auf der Bühne gehüpft. Applaus, wenn Aliona in der Brücke in einem riesig-hohen roten Kleid steht und singt. Es bleibt bis zum Ende High Energy. Mit der einsetzenden Pyro wird viel gejubelt.
Der Übergang zu Schweden scheint zu klappen und es geht direkt los.
2. Schweden: FELICIA – My System
FELICIA im Nebel mit Reinigungslicht von oben. Der Gesang ist am Anfang ein bisschen angestrengt. Mit dem einsetzenden Beat wird alles rot und rhythmisch. Zum Pre-Chorus ballern die Laser und schwarz gekleidete Tänzer kommen dazu. Jubel im Publikum. Auch FELICIA klingt etwas außer Atem – ist das jetzt doch die Aufregung? Ok, in der Brücke singt FELICIA die zweite Stimme – das wirkt komisch, weil die Hauptstimme vom Band kommt. Jubel bei dem übergroßen Bild von ihr. Und dann sind die drei Minuten um.
Eine Steady-Cam zeigt FELICIA, wie sie von der Bühne herunterkommt und zwischen Bühne und den Leuten im Golden Circle vorbeigeht.
3. Kroatien: LELEK – Andromeda
Flackerlicht zeigt ein rot beleuchtetes Licht. Dann kommen die ersten anderen Sängerinnen dazu. Alles sehr mystisch. Und da sind natürlich die Symbole im Gesicht und auf dem Rücken. Man sieht die eine Sängerin in der Luft an dem einen Stab. Das sieht gut aus – auch wenn man den Trick aus der Fußgängerzone kennt. In der zweiten Strophe wirkt der Gesang erst nicht so rund. Die Sängerin in weiß, die erst noch am Stab hing, ist jetzt auch unten. Monumentale Bilder. Windmaschinen und rot-gelbes Licht. Dazu Feuer und eine Sternensturm auf dem LED im Hintergrund. Großes Finale mit sehr schnellen Schnitten.
4. Griechenland: Akylas – Ferto
Oh je, jetzt wird so viel passieren. Mal schauen, wie ich das alles aufnehmen kann. Das Videospiel beginnt und der Bass setzt ein. Die Dopplung von ihm und dem Tiger auf dem LED funktioniert. Er zieht seine Jacke aus und hat nur das schwarze T-Shirt an. Dann kommt das Kaleidoskop. Und dann stoppt mein Bild. Im Hintergrund ist ein einarmiger Bandit, dann steht Akylas im Wirbelsturm von Süßigkeiten und fährt mit seinem Roller – parallel dazu Pyro. Er schüttelt tollt die Mütze – die Schnitte treiben das toll voran und machen es dynamisch.
Die Oma ist recht jung. Dann macht er eine Statue lebendig und einen vergoldeten Mann auch. Plötzlich steht er für den ruhigen Teil oben auf der Drehbühne und man kann den Text ganz gut erkennen (aber nicht toll). Er rutscht runter und jetzt ist nur noch Action. Die vier gehen den Catwalk nach vorn. Dann sagt er noch „Du bist wunderschön“. Die Nummer ist wild, aber sitzt. Berenike meldet aus der Halle: bisher der größte Applaus.
5. Portugal: Bandidos do Cante – Rosa
Auftakt: Ein Gesicht im Dunkeln singt. Die Halle ist insgeamt dunkel, ein paar Sterne funkeln. Das ist sehr stimmig. Dann setzt die leichte Musik ein. Halt der Mega-Kontrast zu Griechenland eben. Die Rose ist bereits auf dem Catwalk zu erkennen. Die Sänger singen alle unterschiedliche Teile. Das klingt gut. Die Kamera geht viel auf die Gesichter, auch wenn die Sänger weiter auseinanderstehen. Man kann gut eine Verbindung zu ihnen aufbauen. Und da ist die Cellistin in weiß. Sieh freut sich und lächelt, aber nicht cringe. Finale auf der Bühne: Die weißen Rosen blühen auf dem LED-Screen.
Michael meldet sich von der Bühne und freut sich, ob die Zuschauer die Show genießen. „Ladies and gentlemen, and everybody in between – give it up for Georgia.“ Auch hier klappt die Übergabe.
6. Georgien: Bzikebi – On Replay
Viel Blau auf der Bühne. Der Gesang des Sängers wird etwas gepresst und der Ton von den Frauen ist auch nicht viel besser. Das lalala klingt recht spitz und nervig. In der Strophe geht die Kamera auch mal auf die einzelnen Künstler*innen. Und dann ist da wieder dieser nervige Refrain. Sie gehen den Catwalk entlang und er ruft: „Vienna, let’s go“. Die Frauenstimmen in Brücke sind nicht gut oder der Ton. Das kommt nicht gut. Die Cyborgs im Hintergrund machen auch nichts für die Nummer.
Victoria Swarovski leitet über in die Werbepause. Es werden Rückblicke auf die schönsten ESC-Momente genannt. Auch Sisal, Miriana Conte und JJ sowie Will Ferrell und Eleni sind dabei, aber auch etliche Fans kommen zu Wort. Fazit: Der ESC verbindet uns – United by Music.
Italien: Sal Da Vinci – Per sempre sì
Der rote Vorhang geht auf und der erste Tänzer ist oben ohne zu sehen. Er wird natürlich angekleidet. Sal steht vorne an der Bühne und singt, wie immer klingt seine Stimme etwas heiser. Die drei Tänzer leisten Höchsteinsatz. Die zweite Strophe wirkt etwas wirr auf der Bühne. Jetzt haben wir den Ballsaal. Für Sal ist das gut gelöst – er steht einfach und singt, wobei die hohen Töne nicht sehr sauber sind. Jetzt komt die Braut. Und sie fällt nicht hin beim Rock-Reveal. Sie wird von ihrem Mann über die Tanzfläche geschleudert.
Pete hat in der Postkarte unter seinem Trencoat auch nichts weiter an. Viel Applaus, aber hier dauert der Aufbau wohl noch. Jetzt geht’s los.
7. Finnland: Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin
Pete vor dem Beichstuhl in Großaufnahme. Er wirkt verschwitzt. Rote Alarmlichter setzen ein. Nur beim Blick durch den Beichstuhl sieht man in der Ferne Linda fiedeln. Im Refrain taucht sie dann auf. Ob sie live spielt oder nicht, kann ich nicht sagen – klingt aber gut. Ihre Haare wehen dabei im Wind. In der zweiten Strophe wird die Inszenierung etwas lang mit Pete am Beichstuhl. Aber Linda sieht top aus vor dem roten Hintergrund. Und ihr Ganz zum Beichstuhl mit dem Feuer ist ICONIC. Der Beichtstuhl brennt. Episches Finalbild. Die Künstler*innen atmen erschöpft.
8. Montenegro: Tamara Živković – Nova zora
Mal schauen, ob ich dieses mal die drei Akte mitbekomme. Tamara wird von oben auf einem Mamorboden gezeigt. Sie sieht ein bisschen aus wie ein Reptil mit dem Kragen. Ah, es ist vor der Aktnummer immer so eine Fahrt durch die Zahlen in Neon-Weiß. Der zweite Akt wirkt gut auf dem Catwalk ganz in Rot. Im dritten Akt scheint sie traurig und wird von den Tänzerinnen getröstet. Der lange Ton ist etwas wackelig. Dann geht die Sonne auf – und alles ist gut.
Die Übertragung setzt gerade aus. Und da höre ich schon den ersten Ton – und das Bild ist zurück.
9. Estland: Vanilla Ninja – Too Epic to Be True
Die Sängerin beginnt mit dem Kamerashot so, dass das Publikum hinter ihr zu sehen ist. Alles ist weiß-schwarz-gold. Die zweite Sängerin ist tatsächlich nicht ganz stimmfest. Zum Refrain kommt noch etwas rot dazu – und Pyro. Durch die Kamerafahrten kommt Dynamik ins Spiel, aber es bleibt eine Bandsituation. In der Brücke geht die Sängerin auf dem Catwalk nach vor. Beim Mitklaschteil sind nicht zu viele dabei. Nach hinten raus werden die Stimmen auch etwas wackeliger. Man hat bei den Gitarrensoli immer mal eine Gitarre in Großaufnahme gesehen.
10. Israel: Noam Bettan – Michelle
Die glänzende und sich drehende Diamant vor dem warmbraunen Hintergrund. Dann sind wir drin und Noam singt. Der Diamant öffnet sich. Die Kameraführung ist dabei etwas wackelnd. Noam verlässt den Diamanten. Er kneift beim Singen etwas die Augen zusammen. In der Strophe hat er sie teilweise weiter offen. Das Bild steht. Jetzt ist Noam weiter vorn auf dem Catwalk, der Diamant ist im Hintergrund zu sehen. Der hohe lange Ton sitzt.
Ich habe kein Buhen gehört. Mal schauen, was Berenike aus der Halle meldet. Sie sagt, sie habe auch keine Buhrufe gehört.
Michael kündigt den nächsten Big-5-Act an: Deutschland. Den Auftritt hatten wir ja ausführlicher schon hier beschrieben.
Deutschland: Sarah Engels – Fire
Sarah liegt auf einem schwarzen Boden mit dem weißen Oberteil. Nach zwei Zeilen macht’s Banb Bang Bang und sie steht. Zwei Tänzerinnen sind bei ihr oben und reißen zum Refrain den Fetzen runter. Dann wird wild getanzt. Der „Fall“-Moment könnte episch werden – man hat einen Aufschreib im Publikum gehört. Die Windmaschine arbeitet super.
Zum zweiten Refrain kommt mehr Feuer dazu. Die ganze Bühne ist rot. Die Tanzfiguren sehen gut aus. Der Dancebreak erfolgt zum Teil in der Totale und teilweise im Dunkeln. Das sieht besser aus, als es sich anhöhrt. Der hohe Ton sitzt. Am Ende brennt die gesamte Bühne. Finale mit Flammen überall.
Weiterer Break: „Professor Eurovision“ als Einspieler. Victoria trägt ein paar Zahlen mit ESC-Bezug vor. Im Fokus stehen dabei die 0-Punkte-Wertungen. 22 Künstler*innen haben nach der Umstellung des Wertungssystems umsonst auf Punkte im Green Room gewartet – die werden gezeigt und gefeiert.
11. Belgien: ESSYLA – Dancing on the Ice
Sehr kühl-stylischer Auftakt. Schnee – und man kann die Windmaschine nicht hören. ESSYLA gibt die Diva, wie sie den Catwalk hinunterschreitet. Die Tänzer kommen dazu. Alles ist sehr auf Eispalast getrimmt. Sie wirkt sehr dominant. Daran ändert sich auch nichts, wenn mehr goldene Farben dazukommen. Die Tänzer sehen ganz lustig aus in ihren Outfits und tanzen hübsch damit. Aber ESSYLA wirft die Arme etwas spannungslos zurück. Der goldene-Streifen-Effekt kommt gut an. Nach hinten raus sieht das immer noch super aus – zumal mit einem Schneesturm. Wir aber etwas redundant.
12. Litauen: Lion Ceccah – Sólo quiero más
Auch hier scheint dieses Mal der Aufbau direkt funktioniert zu haben. Super! Da war vorhin noch eine lange Pause. Langsam erscheint Lion mit seinem glänzenden Silber-Gesicht unter einer Haube. Der Hintergrund ist blau-weiß. Natürlich gibt’s hier auch wieder Bodennebel. Große Aufnahmen vom Gesicht. Zum Refrain verlässt er den Mantel und geht als Roboter nach links. Es ist alles sehr Arthouse-like. Die Bühne bleibt recht spärlich beleuchtet. Das Bild hat mal wieder gestanden als der Mantel eingestürzt ist. Lion geht dann aber hin und hilft dem Geist auf. Danach schreit er etwas mehr als er singt. Er schreitet auf dem Catwalk in Richtung Greenroom. Dann wird der Hintergrund weiß.
13. San Marino: SENHIT feat. Boy George – Superstar
Jetzt wird’s wieder bunt und Disco. Auch hier scheint der Übergang zu klappen. Respekt! Der Disco-Beat setzt ein. SENHIT ist total überbeleuchtet und überall schillert es. Tolles Kleid, das will ich auch! Zum Refrain fährt der Tunnel auseinander. Es gibt auch Regenbogenfarbene Lichtstrahler. Mehr ist mehr. Der Tanzteil in der zweiten Strophe ist etwas cringe, sitzt aber. Das macht Ihr Stimme auch. Dann wird SENHIT hochgehoben und von oben gezeigt, während der Boden tolle Effekte zeigt. Hat sie da eben „C’mon“ gerufen? Dann kommt Boy George! Seine Stimme klingt ganz gut, aber die zwei Zeilen sind auch spezial. Dann tanzt er wie ein Fremdkörper mit – und sie gehen Hand in Hand nach vorn. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dafür viele Jury-Punkte gibt.
14. Polen: ALICJA – Pray
Hier wird noch einmal das Publikum gezeigt, es ist aber keine Moderation notwendig und es kann losgehen. Alicja voll im Fokus beim Gospelteil. Auch etwas göttliche Beleuchtung dazu. Das sieht mit den Lichtern sehr mächtig aus. Die Tänzer tauchen zuerst hinter der weißen Rampe auf. Dann tanzen sie darauf, während Alicja ihr eigenes Ding macht. Dann gesellt sie sich dazu und sie machen ihre Choreographie und das sieht super aus mit den Schatten, die schnell wechseln. Das Lied gewinnt durch die Stimme und die Inszenierung. Der Song ist sonst eher schwierig.
15. Serbien: LAVINA – Kraj mene
Man sieht als erstes die Fingerkrallen des Sängers. Alles ist schwarz-blau und neblig. Seite Schulterpolster aus Metall sind angsteinjagend. Das ist schon sehr Vampirstyle. Zum Refrain erreicht er den Mikrofonständer. Zum Refrain kommt dann Regen und Wasser dazu – so scheint es zumindest. Cooler Erfekt. Und auch die anderen Bandmitglieder sind zu sehen. Die zweite Strophe ist ja weiter sehr langsam und mehrstimmig. Der zweite Refrain nimmt mehr Fahrt auf, farblich bleibt das aber alles gleich. Zum Schreiteil wackelt die Kamera und Feier kommt dazu, die Bühne wird rot. Das sieht gut aus. Ein kleiner Vulkanausbruch. Und dann brennt der Mikrofonständer. Ein letzter Brunftschrei.
Wir haben es geschafft. Victoria und Michael stehen auf dem Catwalk. Sie erklären die drei goldenen Voting-Regeln. Dann werden die Nummern eingeblendet. Für die Aufforderung „Start Voting Now“ kommt per Video von einer Watch-Party in Paris. Damit dann der erste Schnelldurchlauf. Bei Litauen wird da der Moment mit dem Mantel gezeigt.
Emily wird als Hostess des Kaffeehaus-Greenrooms eingeführt. Victoria erklärt, warum Greenrooms so heißen. Tatsächlich wandert dann Michael mit einem Janker in den Greenroom. Er geht auch zu Sarah Engels. Sie erklären noch einmal den 50%-igen Stimmanteil der Zuschauer*innen.
Michael hat sich schon wieder umgezogen. Jetzt trägt er einen roten Anzug und steht vor dem Prater-Riesenrad. Die Dance Company Zurcaroh bringt uns jetzt in die Welt des Vergnügungsparks Prater. Wir beginnen mit dem Prater 1900. Die Kinder sind ganz schön verbieglich. Sprung in die Neuzeit und wir haben Seilgymnasten etc. Leute werden druch dei Gegend geschleudert – auf der doch recht kleinen Bühne. Es passiert aber auch viel in der Luft. Da passiert so viel, dass man gern dranbleibt.
Ein weiterer Schnelldurchlauf – und dann heißt es von einer Watching-Party in Sofia: „Europe, stop voting now“.
Und jetzt gibt’s mein Quiz: „Douze Points“. Die Kommentatorin Carolina aus Schweden und Thorsten Schorn sind ein Team gegen die beiden Kommentatoren der Schweiz. Jetzt werden Fragen gestellt. Erste acht Punkte für Thorsten und Carolina. Dann kommen diverse Insider-Fragen. Niklas aus der Schweiz scheint ein richtiger ESC-Nerd zu sein. Michael moderiert das lustig-verrückt … und die Schweizer gewinnen (berechtigt).
Go-Jo steht mitten im Publikum. Es folgt ein Ausschnitt von seinem Auftritt im letzten Jahr in Basel. Jetzt ist er auf der Bühne trägt seinen engen hellblauen Ganzkörperanzug – der gerade im Schritt sehr eng ist. Sie besingen die Unterschiede zwischen Österreich (Austria) und Australia, die auf Englisch ja häufig verwechselt werden: „We are the opposites“. Ich habe dabei eine anständige Bild-Ton-Schere. Das ist also der Musical-Act, der letztes Jahr „Made in Switzerland“ war. Wir sind jetzt übrigens schon bei 23:04 Uhr. Der Vorschlag: Sie bilden jetzt Austrialia. Sie sind jetzt Friends with Benefits.
Bevor jetzt die Qualifikanten benannt werden, werden die Halbfinalisten von Donnerstag gezeigt. Für die Ergebnisbekanntgabe stehen Victoria und Michael im Greenroom-Kaffeehaus. Die meisten Delegationen sind schon weg. Die Finalisten werden in keiner bestimmten Reihenfolge genannt. Wenn ein Land genannt wurde, wir das Lied auch kurz eingespielt. Wenn dann der letzte Platz zu vergeben ist und noch sechs Länder offen ist, werden sie alle gezeigt.
Um 23:21 Uhr endet die Übertragung.
Die wichtigsten Erkenntnisse der ersten Durchlaufprobe besprechen wir dann heute Abend um 18:30 Uhr bei ESC kompakt LIVE auf YouTube.
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So Leute, noch einmal schlafen und dann geht es wirklich los!! 😁
Erholt euch gut für morgen. 🙂
Träum schön von Aiwanger!
Wie ist denn nun die Ergebnisverkündung? Wie bis 2024?
Ja
Gut.
Jep
Ja, aber am Ende werden die letzten sechs im Splitscreen eingeblendet, kriegen alle noch mal Applaus und dann der letzte Qualifikant verkündet
Das war ja bis 2024 auch so. 🙂
Ich finde die Idee mit den Schaltungen zu den Public Viewings nett
Wenn ich mir die Videos aus dem Publikum so anschaue dann weiß ich immer warum ich nicht den ESC in der Halle vor Ort schaue. Es ist und bleibt eine TV Show. Die Songs werden für den Bildschirm so grandios in Szene gesetzt…und in der Halle wirkt es nur zu einem Bruchteil so. Natürlich ist es mit der Stimmung im Publikum ein toller Event…keine Frage. Für mich entfaltet sich aber das Feeling am Bildschirm, weil sich hier alles zu einem Gesamtbild zusammen fügt.
Aber wenn der ESC im eigenem Land ist, dann will man schon die Atmosphäre spüren. Auch wenns nur eine Probe ist, du kannst dann die Live Show im TV erleben.
Das stimmt natürlich. Und das ist tatsächlich eine coole Option. Freitag die Show in der Halle und Samstag im TV.
Ich finde die Lichtshow viel eindrucksvoller in der Halle, die sieht man am Schirm ja nur teilweise. Die Energie des Publikums und die Spannung beim Voting ist einfach in der Halle viel intensiver finde ich. Die perfekten Bilder schaue ich mir später an.
Das mit dem Voting ist sicherlich in der Halle sehr stimmungsvoll….
Die Spannung beim Voting
Intensiver als bei der jährlichen Finalparty meiner Eltern? 😮
😉 🤭
extra für t.c. 🙂
das freche 🐰 bekommt da glatt maneskin vibes. 🎸
Danke. Habs brav laufen lassen. 🙈🙉🙊😉
bitte!
BÄMSEN!!
samstag wird wien ganz ordentlich durchgebämst. 🐰
Schwer vorstellbar, dass die Jury das gut bepunkten würde. Ich lasse mich aber gerne überraschen!
maneskin und auch die finnen wurden 2021 von den jurys ganz gut bedacht – wüßte jetzt keinen grund,warum das in 2026 gänzlich anders laufen sollte,außer die jurys wollen wieder auf teufel komm raus „ihren“ sieger krönen.
serbien ist sicher zu hart für ganz weit vorn aber rumänien hat m.e. genau die richtige mischung für breitere massen und da kommt noch die visuell brutal gute stage show obendrauf.
den jurys sollte unterschwellig auch klar sein,daß ein vierter jurygesamtsieger nicht wirklich gut ankommen würde.
was finnland im tele wirklich drauf hat,ist echt schwer einzuschätzen aber m.e. sollte es auf einen zweikampf akylas:alexandra hinauslaufen.
bei der ukraine kommen mir langsam zweifel an einem wirklich guten teleergebnis.
der däne hat sicher auch noch chancen (auf kosten von finnland und/oder schweden) aber z.b. australien nee das glaube ich jetzt nicht und frankreich auch nicht.
da fehlt das muskatnuss.
kleine zugabe extra für dich.🙃
das mädel ist eine absolute könnerin! – das gute A!! 👍
Die Jungs sehen zwar immer noch aus wie 15 Jährige Mittelschüler aber ich freu mich dass der Song 1. Länger ist und zweitens die Rockszene Nachwuchs hat. Die können schon international durchstarten. Schade, dass man den instrumentalteil kürzen musste. So klingt das Lied harmloser und üoppiger als es ist. Ach, was würde ich mich für Rumänien freuen, wenn die gewinnen würden. Passend zum Comeback von Evanescence
P.S.: Mein ultimativer Feger war Paul Newman,
schlaft schön
Exzellente Fegerwahl. Schlaf gut!
Wegen des Tippsiel muss ich mal noch eine Nacht drüber schlafen. 😎 Momentan bekomme ich eine Standpauke von Momo. 😱😱😱 Ich kann mich nicht zwischen Belgien und Montenegro entscheiden oder werfe ich beide raus. 🤔 Ach Menno. 🙁
Ich werde die Sache auch morgen angehen.
So wie es sich momentan entwickelt, hat Portugal morgen früh Montenegro in den Halbfinal 1-Wetten überholt … und San Marino Georgien …
jetzt müssen nur noch litauen und schweden „nachziehen“ dann habe ich bingo.
Moldau war by far am Geilsten heute, die reißen die Bühne ab… Chisinau 2027 nicht ausgeschlossen!
Du glaubst doch nicht im Ernst, dass die Jurys Moldau mehr als 40 oder 50 Punkte geben …
Das sehe ich auch so….und mich stresst dieser Song außerordentlich…und die hysterische Kameraführung machts nicht besser…aber Moldau hat ja außerordentlich viele Fans….jedem seinen Spaß 🥳
Mir bereitet das 90 Minuten lang Freude, aber danach wird es doch arg repetitiv.
Find ich aber eher ein gutes Zeichen, wenn man den Song 30 Mal hintereinander hören kann! ;D
toggies Begeisterung fand ich auch erstaunlich.
LOL Schlimmer Vertipper …
…aber ein sehr lustiger 🤣
Ach so….ich dachte schon du wärst ein echter Fan von dem Song 🫣…nur 90 Minuten sind in unserem ESC Kosmos nicht viel…
Nach 90 Minuten kennt man dann musikalisch jeden Winkel von Moldau. 😂
Und hat das halbe Land durchwandert….
Habt ihr den Ausschnitt von Delta goodrem gesehen? Das könnte der wow Moment werden. Im Schnelldurchlauf kam das mega. Bin so gespannt auf Donnerstag:)
In nicht einmal 24 Stunden kennen wir die ersten 10 Finalisten. 😱😱🥳🥳🤗🤗
5 kennen wir doch schon
Dann also 15. 😎
Wir kennen den ESC-Gewinner auch schon, sind uns evtl. nur nicht einig, welcher.
🔥!
So sicher, wie wir Löffel mental verbiegen können!
Zumindest (A)Uri kann das!
Timo übt das noch.
Auri frisst doch die Löffel wie Biscuit. 🤓 😂
Wenn man wie ich die Weisheit mit Löffeln gefressen hat !
Neapel 2027. 🥳
Oder Karlsruhe!
🔥 🔥 🔥
In Napoli würden sicher 150.000 Karten auf dem Markt sein – bei einer Halle, in die nur 1.500 Zuschauer reinpassen.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto plausibler erscheint es, dass Lion einen Conan machen könnte …
🤔 🤔 🤔 Bei ihm rechne ich mit Finale eigentlich. 🤔
Muss ich auch absolut dran denken.
Ich lese aus dem Satz nur deine Begeisterung für Fantasy-Action-Filme!
falls er das finale schafft,sähe es dort aber ziemlich düster aus.
ich wundere mich schon länger,wie schlecht er im queeren teil der bubble wegkommt.
atikin wäre aus musikalischen gründen ein selbstläufer geworden aber nun gut.
Kann mir auch vorstellen, dass Montenegro den Conan macht.
Das ist leider auch schlecht gemachte Kunst- Halskrausen, Kapitel, Grimassen (wie im Probenclip)
Werd „Nova Zorra“ raus tippen, obwohl ich den Song liebe.
Würde sagen Klaus Nomi bei Temu bestellt. 🙂
Das Rest of the World Voting fürs Semi 1 hat begonnen auf esc.vote
Und hier das entsprechende Recap dazu:
https://x.com/i/status/2053962640506917246
Felicia trägt im Ausschnitt keine Maske vor dem Mund, sondern die gleiche riesige Sonnenbrille wie ihr Pendant auf dem Screen.
Moldau und Finnland kommen meiner Meinung nach am besten rüber.
Tamaras Stimme ist da echt nicht gut.
Und Lenna versammelt auch einiges.
Besonders auffällig im Vergleich zum darauf folgenden fehlerfreien Noam
finnland finde ich ulkig,habe aber eben nur den vollen auftritt aus zuschauerperspektive gesehen,wo man die geigerin seitlich sieht – zum schluß läuft erst der sänger und dann die geigerin wieder zurück aber vorher hat noch ein mann unten am kleid/schuhe? von der geigerin rumgefummelt.
wird natürlich im TV anders aussehen aber beeindruckt bin ich da jetzt nicht und anders als bei atvara,wo viele sofort geschrieben haben „aus raider wird twix,sonst ändert sich nix“ (NF im vergleich zur wien stage) ist das bei finnland ja auch so aber kaum jemand hat das angemerkt – muß wohl der favoritenbonus sein.
Oh je, Montenegro scheint es gestern versemmelt zu haben.
Das Audience Poll mit 3000 Abstimmenden hat Moldau vor Finnland gewonnen.
Raus wären Belgien, Montenegro, Portugal, Litauen und Georgien.
https://x.com/i/status/2053965878337618254
Wird hier schon erwähnt:
https://esc-kompakt.de/erstes-halbfinale-des-eurovision-song-contest-2026-rest-of-the-world-voting-gestartet-und-schnelldurchlauf-verfuegbar/#comment-793368
Außerdem heißt es Publikumsumfrage und meine Quelle ist zuverlässig.
So hat die heutige Generalprobe auf mich gewirkt:
Die Bühne: 100x besser als in Basel: ein Wahnsinn, sowas Spektakuläres habe ich überhaupt noch nie gesehen. Es gibt praktisch kein Ende der Bühne, sie führt in die Halle hinein und endet mitten im Publikum. Ein kleines Wunder.
Die Moderation: das war gar nichts, insbesondere der Mann war völlig langweilig und ungeeignet, und wie der zu diesem Job gekommen ist, frage ich mich wirklich.
Die Beiträge: ganz ehrlich, mir haben alle gefallen, ich möchte mich von keinen von ihnen verabschieden,
Aber Estonia, Belgien, Georgien, Montenegro, San Marino ( sehr vergnüglich zum Schauen und Hören übrigens) werden wir wohl am Samstag nicht sehen.
Die Publikumslieblinge in der Halle: eindeutig und mit großem Abstand Deutschland, nur Italien hat annähernd auch so viel Applaus bekommen.
Umgekehrt gab es den wenigsten Applaus für Israel (aber auch nur vereinzelt Buhrufe). Ich glaube, der Israeli hat es auch nicht so gut gemacht wie im Video, nicht so viel Emotionen, nicht so viel energetische Leidenschaft, ins Finale werden sie aber kommen, einfach weil es Israel ist.
Die Pausenfüller waren einigermaßen vergnüglich, bis auf das Quiz irgendwo mittendrin, das war schon sehr öde.