
Das Moderationsteam für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien ist komplett. Nach der Verkündung von Victoria Swarovski und Michael Ostrowski als Moderationsduo steht nun fest, wer sich um die Acts nach ihren Auftritten kümmern wird: Emily Busvine (Aufmacherbild). Während auf der Bühne Glanz und Glamour dominieren, serviert sie als Gastgeberin im Green Room im Wiener Kaffeehaus-Stil nicht nur das schwarze Heißgetränk auf dem Tablett, sondern wird auch kurze Gespräche mit den Kandidatinnen und Kandidaten führen.
Seit heute ist offiziell: Die FM4-Moderatorin Emily Busvine übernimmt beim ESC 2026 eine zentrale Rolle abseits der Hauptbühne. In der Wiener Stadthalle wird sie im Green Room die Acts und Delegationen empfangen – und das in einem Setting, das es so noch nicht beim Wettbewerb gab: Der Green Room wird zum Wiener Kaffeehaus.
Während Victoria Swarovski und Michael Ostrowski als klassisches Duo durch die Shows führen sollen und dabei laut ORF vor allem Glamour und österreichischen Schmäh verbinden, ergänzt Emily Busvine das Trio um eine deutlich intimere Komponente. Sie ist dort, wo der Puls besonders hoch sein wird – direkt nach den Auftritten, wenn Anspannung, Erleichterung und erste Reaktionen aufeinandertreffen.
Die Moderatorin schlüpft dabei in die Rolle einer Kaffeehaus-Gastgeberin (oder Kellnerin), die die Künstler*innen stilecht mit Charme und Gesprächsfreude empfängt. Gerade im Finale soll sie immer wieder kurze Plaudereien führen: Wie fühlt sich eine Führung im Voting an? Wird das Warten im Green Room wirklich entspannter als die Minuten vor dem Auftritt? Keine unerwarteten Fragen, die aber dennoch Nähe zu den Acts aufbauen helfen – und Zeit für Umbauten auf der Bühne schaffen.
Eine solche Kaffeehaus-Idee für den Green Room kann natürlich nur in Wien funktionieren – und das mit der richtigen Gastgeberin. Emily Busvine bringt dafür einiges mit: Die 1996 in Wien geborene Moderatorin wuchs unter anderem in Berlin, Warschau und Moskau auf, studierte in Cambridge und ist seit 2026 Teil der FM4-Morning-Show. ESC-Erfahrung hat sie ebenfalls – sie moderierte den YouTube-Livestream zum österreichischen Vorentscheid Vienna Calling, der laut Pressemeldung insbesondere beim jungen Publikum stark performte.
Gemeinsam mit Victoria Swarovski und Michael Ostrowski ergibt sich damit ein dreiteiliges Moderationskonzept: die große Show auf der Bühne, gepaart mit persönlicher Nähe im Green Room. Aber hätte dafür eine Conchita Wurst nicht auch gepasst?
Wie findest Du die Idee, den Green Room beim ESC zu einem Wiener Kaffeehaus zu machen? Was hältst Du von Emily Busvine als dortiger Gastgeberin? Und wirst Du Conchita Wurst beim ESC in Wien vermissen? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
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Ja gibt es denn überhaupt keine Aufgabe für Philipp Hansa??? 🙃
Philipp darf gerne beim Radio bleiben, er ist kein Typ für’s TV
Er vergibt doch sicher wieder die Punkte der österreichischen Jury.
Hätte besser Conchita gemacht, aber Tom will ja nicht. Die Abkehr vom ESC halte ich nach wie vor für einen Riesenfehler für seine Karriere. Daher kennt man ihn, außerhalb des ESC hat er nur relativ begrenzt stattgefunden.
Schrägerweise ähnlich wie Nemo.
Wie eigentlich noch schrägerweise alle esc-sieger und teilnehmer ( ausser maneskin) der letzten jahre.
Das liegt aber eher daran, dass sie nicht ankommen (wie sehr viele Künstler nach der 1. Single). Conchita/Tom und Nemo haben den Bruch öffentlich gemacht.
Baby Lasagna hat zumindest auch weitere Veröffentlichungen gehabt und einige der Titel werden viel gestreamt
wobei Nemo aber halt gar nichts macht außer die Trophäe zu zerbröseln, dagegen war Tom ja noch deutlich aktiver.
Na ja. Nemo macht im moment zbsp.ziemlich viel in der ukraine zusammen mit jerry heil.
Ich kann gut auf Conchita, Tom und Nemo verzichten.
Das Konzept hört sich stimmig und originell an, hoffe es wird dann auch so umgesetzt.
Zu Conchita: Einen zumindest kurzen Überraschungs-Gastauftritt von Tom Neuwirth (nicht als Conchita) würde ich nicht völlig ausschließen.
Conchita hat im Podcast Bussi Bla Bla, den sie mir JJ führt, gesagt, dass sie sich bewusst zurücknimmt und das österreichische ESC-Zepter jetzt an JJ weitergibt. Deswegen auch der „Rücktritt“ aus dem ESC-Kosmos und der künftige Fokus als Tom Neuwirth weiterzumachen. Er hat als Conchita alles erreicht, was er erreichen wollte.
Wenn man die beiden mag und für viel Blödelei zu haben ist, kann ich den Podcast echt empfehlen. Sehr witzig!
Prinzipiell könnte man einen Green Room auch mit zwei Moderatoren abdecken, das haben wir ja letztes Jahr in den Semis gesehen. Aber das Konzept mit dem Kaffeehaus ist auf jeden Fall sehr spannend und wirklich mal was Innovatives mit Bezug zur Gastgeberstadt. Gefällt mir sehr.
Da wird Timo aber bitter enttäuscht sein, daß es nicht Philipp Hansa geworden ist!
Die Idee für den Greenroom könnte richtig gut werden und auch Nachahmer in ihrer eigenen Tradition des Landes dann finden.
Ich halte es für einen Riesenfehler, dass es den ORF-ESC-Verantwortlichen nicht gelungen ist, Tom Neuwirth aka CONCHITA für eine große Show/einen großen Beitrag beim heimischen ESC zu gewinnen. Seine Bereitschaft dafür und viele Vorschläge seinerseits waren noch im Dezember da. Das habt ihr vermasselt – ORF. Undenkbar, dass so ein wichtiger ESC-Sieger, der mit seiner Figur und Eintreten für gesellschaftliche Akzeptanz von Minderheiten weltweit für Furore sorgte, beim Heim-ESC nicht dabei ist.
Liebe Carina! Kannst du bitte eine Quelle nennen, in der es bestätigt wird, dass der ORF die Kooperation mit Conchita vermasselt hat? Dein Beitrag ist völlig aus der Luft gegriffen. Der Rücktritt von Conchita hat weder mit ORF, noch mit einer politischen Lage zu tun.
Also ich brauche sie nicht.
Sie hat 2015 ja schon den Green Room moderiert.
Und man hat seitdem schon oft gesehen, dass sie keine gute Moderatorin ist.
Sie hat absolut keinen Sinn für Humor.
Ich freue mich jedenfalls auf das frische Trio dann im Mai.
Darauf erstmal einen Großen Braunen mit Schlag!☕️
Er hat halt im Gegensatz zu vielen noch moralischen Kompass und aus der Tatsache das mit aller Macht die Teilnahme eines Landes, geführt von international gesuchten Verdächtigen Kriegsverbrechern, teilnehmen kann am “ Bussi Bussi Festival.
OT:
Die Superstars Sarah Connor, Mark Forster und Montez kommen in diesem Jahr im August ins Festspielhaus Neuschwanstein nach Füssen. Füssen ist in der Nähe von Kaufbeuren. Und es waren schon oft Superstars dort zu Gast. Dort habe ich auch schon Selfies mit Sarah Engels, Misha Kovar (die ich auch persönlich kenne), Stefan Mross und Ross Antony gemacht. Es waren dort aber schon viel mehr Superstars zu Gast. Das Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen scheint eine sehr beliebte Location zu sein.
Ich glaube du vergisst manchmal, dass das hier ein ESC-Blog ist.
Absolute Zustimmung und das kommt leider ziemlich oft vor. So mußten wir letztes und vorletztes Jahr auf dem Blog seine Tänzelfestberichte (das ist DAS Volksfest in Kaufbeuren) dulden, obwohl das Null mit dem ESC zu tun hat! Außerdem hat er auch in einigen Artikeln auch Neuigkeiten zu Sarah Engels geschrieben, obwohl es dazu schon einen Artikel gab. Zuletzt ist er hier von einigen Kommentatoren damit aufgezogen worden, weil er den Begriff „Superstar“ inflationär in seinen Kommentaren verwendet hatte und einige Künstler als „Weltstars“ betitelte, obwohl sie das gar nicht sind (Beispiel: der homophobe Sieger des ESC von 2015).
Nein, dass vergesse ich nicht. Trotzdem Poste ich auch Mal Sachen fernab des ESC. Das ist aber nicht so schlimm. Und andere machen das genauso. Nicht nur ich. Und streng genommen, hat dieser Kommentar von mir auch ESC-Bezug. Denn Mark Forster ist der Ehemann von unserer Deutschen ESC-Gewinnerin von 2010 Lena. Und Sarah Engels, mit der ich ja dort ein Selfie gemacht habe, wird uns Deutsche beim ESC 2026 vertreten.
Ob Frau Weidel damit gemeint ist?
😱
Der ESC wird auch in diesem Jahr wieder in den USA übertragen:
https://www.instagram.com/p/DXHIYolCKbb/?igsh=dnNsdDZ6YzljbXNj