
Unsere Rückblickserie zum Eurovision Song Contest 2026 hat zwar erst diese Woche begonnen, aber warum lange warten, um die wichtigen Fragen zu klären? Heute gehen wir der Überlegung auf den Grund, wie geeignet Österreichs Hauptstadt Wien war, um offizieller Gastgeber des ESC zu sein. Welche Punkte haben uns überzeugt und wovon sollten künftige Gastgeberstädte Abstand nehmen?
Acht unserer Blogger*innen waren in diesem Jahr live vor Ort beim ESC und in etlichen Punkten sind wir uns bei der Einschätzung der Erlebnisse einig. In manchen weniger. Und natürlich gilt die hier geäußerte Sichtweise NICHT als allgemeine, einzige Wahrheit! Keiner der hier genannten Gründe ist in irgendeiner Weise despektierlich oder beleidigend gegenüber der Stadt Wien und seinen Einwohner*innen zu verstehen. Es handelt sich hierbei um persönliche Erfahrungswerte, Wahrnehmungen und Meinungen.
Wir starten mit einer Frage, die ich von vielen Fans und Bekannten bereits gestellt bekommen habe und die vermutlich eine entscheidende Rolle gespielt hat: Ist eine Stadt wie Wien einfach zu groß, um eine perfekte ESC-Atmosphäre zu kreieren? Ohne jegliche Erwartungen kam ich in Österreichs Hauptstadt mit der Bahn an und stellte schnell fest, dass es im direkten Vergleich zur Vorgängerstadt Basel relativ wenige Hinweise darauf gab, dass ich mich in der Gastgeberstadt 2026 befinde.

Am Bahnhof und im allgemeinen Stadtbild stachen deutlich weniger Werbeplakate und Hinweise auf den ESC hervor, als ich (vermutlich unterbewusst) erwartet hatte. Mein erster kleiner Spaziergang vom Hauptbahnhof zur Unterkunft zeichnete sich zwar durch schöne Parkanlagen und netten Gassen aus, doch ESC-Stimmung spürte ich nicht. Zugegeben: Mein AirBNB befand sich nicht wirklich zentral in Wien, sondern eher etwas außerhalb.
Je mehr man sich dann den offiziellen Event-Locations näherte, desto häufiger gab es das ein oder andere ESC-Poster zu sehen. Mir fiel insgesamt aber auf, was viele Besucher*innen bereits äußerten: Wien ist mit seiner riesigen Fläche womöglich zu groß, um das Gefühl zu erzeugen, die gesamte Stadt sei im ESC-Fieber. In kleineren Städten wie Basel war dieses Gefühl offenbar deutlich einfacher herzustellen. Dennoch hatte ich mir etwas mehr Deko oder einladende Stimmung gewünscht.

Sowohl bei den Punkten Architektur (siehe oben, Stephansdom), Kulinarik als auch Infrastruktur überzeugte mich Wien allerdings. Zwar gibt es – wie in jeder Stadt – auch weniger schöne Ecken, doch die zahlreichen Schlösser und offiziellen Gebäude, wie das Wiener Rathaus oder auch das Parlament (Aufmacherbild) sind einfach beeindruckend majestätisch. Auch die Tatsache, dass vieles weit auseinander lag, hat mich zwar hin und wieder etwas gestört, doch durch die guten Anbindungen und das Angebot der Vienna City Card bin ich immer bequem nach Hause oder zur nächsten Location gekommen.

Was mir, wie bereits im vergangegen ESC kompakt Live erwähnt, ganz und gar nicht gefiel, war die Attitüde einiger Menschen in Wien. Dies soll nicht heißen, dass jede*r Wiener*in genau so ist, doch ich bin hier mehr in meiner Wahrnehmung „unfreundlich“ wirkenden Menschen begegnet, als in anderen Städten. Wien ist jedoch bekannt dafür, dass seine Einwohner*innen eine ganz eigene Art der Kommunikation pflegen und manchmal auch etwas „grob“ wirken können. Da ich dies bereits wusste, habe ich mich nie beleidigt oder persönlich angegriffen gefühlt.
Dennoch: Wer den „Wiener Schmäh“ nicht kennt, fühlt sich schnell vor den Kopf gestoßen. Wenn der größte Musikwettbewerb der Welt Einzug hält, würde ich mir grundsätzlich wünschen, dass Einwohner*innen, die automatisch ja auch das Image der Stadt verkörpern, etwas netter agieren würden. Diese „Kleinigkeit“ kann so viel an der Wahrnehmung der jeweiligen Stadt ausmachen. Warum sollte man also nicht versuchen, dass sich jeder Gast willkommen fühlt? Etwa, weil Wien sowieso schon von Tourist*innen überrannt wird? Auch dies macht eine kleinere, unbekanntere Stadt attraktiver als ESC-Gastgeberort.

Als sehr positiv nahm ich jedoch die vielen preislich reduzierten Angebote wahr, die ESC-Besucher*innen in Wien erwarteten. Es gab viele Rabatte und ein breites kulturelles Angebot. Auch zahlreiche Public-Viewing-Angebote, die einen Twist mit sich brachten (ESC-Viewing in der Oper, im Kino oder in Hotel-Foyers) sorgten für besondere Erlebnisse. Ein weiteres Highlight auch in diesem Jahr: die Karaoke-Bahn, die für viel Aufmerksamkeit unter den Fans sorgte (siehe oben).
Es ist auch positiv anzumerken, dass die Stadt Wien für höchste Sicherheit sorgte und so eine wirklich angenehme Atmosphäre kreierte. Ich bekam von keiner einzigen Boycott-ESC-Demo etwas mit und bei der Eröffnungsfeier am 10. Mai sorgte ein erhöhtes Polizeiaufkommen – nicht zuletzt bei Noam Bettans Auftritt – für friedliche Stimmung. Das euphorischste ESC-Feeling ever konnte Wien mir dennoch nicht bieten. Vielleicht vergleicht man das Ganze aber (ob bewusst oder unterbewusst) auch zu stark mit Vorbild-Gastgeberstädten wie Liverpool und Basel.



Wie hat dir Wien als ESC-Gastgeberstadt gefallen? Warst du vor Ort und planst du, 2027 in Bulgarien dabei zu sein? Lass uns deine Gedanken gerne da.
In unserer Reihe Viva Vienna bereits erschienen:
Diese Rückblickserien auf die letzten fünf Ausgaben des Eurovision Song Contest sind bereits erschienen:
- Bye Bye Basel: Unser Rückblick auf den ESC 2025
- Malmö Memories: Unser Rückblick auf den ESC 2024
- Leaving Liverpool: Unser Rückblick auf den ESC 2023
- Torniamo a Torino: Unser Rückblick auf den ESC 2022
- Replay Rotterdam: Unser Rückblick auf den ESC 2021
- Talking Tel Aviv: Unser Rückblick auf den ESC 2019
Entdecke mehr von ESC kompakt
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Schön, dass die beliebte Reihe Winke, winke, Wien weitergeht – und dass Rick keine traumatischen Erfahrungen mit der Bahn hatte! Ich war nicht vor Ort, kann aber absolut nachempfinden, was er zum Thema größere vs kleinere Gastgeberstädte sagt. Es ist ja auch irgendwie logisch, dass sich der ESC in größeren Touristädten wie Wien oder Kopenhagen etwas verläuft, während er in kleineren Städten wie Basel oder Malmö die Stadt übernimmt. Wie war das eigentlich in Lissabon, war jemand da?
Schade, dass Rick die Unfreundlichkeit der Zwidernigl erfahren musste, aber so sind sie halt. Darum ESC 2028 in Berlin!
Berlin ist zu groß. Ich bin für Leipzig. 😉
Leipzig wäre für mich tatsächlich eine der wahrscheinlicheren Optionen in Deutschland.
Natürlich gibt es größere Städte mit größeren Hallen in Deutschland, aber die sind im Regelfall nicht für 6 Wochen buchbar, weil dort feste Sportteams eingemietet sind, die im Mai ihre finalen Spiele absolvieren.
In der Quarterback Immobilien Arena (max. 12.000 Zuschauer bei Konzerten) wird zwar Bundesliga-Handball gespielt, aber beim SC DHfK Leipzig könnte ich mir schon vorstellen, dass man mit denen eine alternative Spielstätte abklären könnte. Zumindest glaube ich, dass eine engagierte Stadt da leichter eine Lösung findet als bei größeren Sportmannschaften wie den Kölner Haien oder Alba Berlin.
Favoriten könnten in dieser Hinsicht die Barclays Arena in Hamburg (max. 16.000 Plätze) und die Olympiahalle in München (max. 15.500) sein, weil dort aktuell keine Sportteams als feste, regelmäßige Mieter drinnen sind.
Die Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart (max. 15.500) würde zwar sehr gut zum SWR passen, aber da findet im April immer ein WTA-Tennisturnier statt, wofür es auch immer langfristige Verträge gibt.
Die Schleyerhalle ist eine alte rostige Blechbüchse und entspricht nicht den Anforderungen der EBU.
Und wird hoffentlich endlich bald mal abgerissen.
Ich denke so bis in 10 bis 20 Jahren steht die neue: 🤓
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.neubau-der-schleyerhalle-500-millionen-euro-baukosten-investor-gesucht-fuer-ersatz-der-schleyerhalle.f524de29-64e1-4406-aa01-efc5bdce0dcf.html
Wenn im SWR Gebiet jemals ein ESC stattfinden würde, dann am ehesten in der SAP Arena in Mannheim.
Na gut, dann streiche ich die aus meinem Kopf. Danke für den Hinweis.
Habe auch keine Ahnung, wie gut die Olympiahalle München (BJ 1972) modernisiert wurde. Ist daher vielleicht auch Quatsch, die noch zu erwähnen.
Also wenn Wien zu groß ist leidet man in MUC vielleicht ebenso…, na des glaub i ned…😂👍
Die SAP-Arena Mannheim würde als Austragungsort auch gut passen. In Köln gibt es die LANXESS-Arena und wäre auch eine passende Location.
Köln wäre auch die am besten geeignete Stadt.
Als Wahl-Rheinländer wäre ich absolut dafür. Und man könnte alleine in Köln-Deutz theoretisch alle wichtigen ESC-Locations innerhalb weniger hundert Meter unterbringen (Lanxess Arena = Shows, Henkelmännchen = Eurofan House, Tanzbrunnen = Village, Messe = Mediencenter und evtl. EuroClub).
Es würde aber wie oben beschrieben an den Kölner Haien bzw. der zahlungsunwilligen Politik scheitern.
Mal davon abgesehen, dass sich der Rest von Deutschland auch fragen würde, warum 2 deutsche ESCs „hintereinander“ in Düsseldorf und Köln stattfinden würden.
Daher ist das wirklich nur Theorie.
Klar, von den Hallen her wären die gut geeignet. Aber sowohl die Kölner Haie als auch die Adler Mannheim (beide Eishockey) haben gültige Verträge und können auch rein finanziell nicht auf die Einnahmen der letzten Heimspiele verpassen (zumal im April und Mai die Playoffs gespielt werden, wo man bei erfolgreicher Qualifikation garantiert ausverkauft wäre).
Eigentlich könnten die Vereine nur durch eine von der Stadt gezahlte Kompensation in Millionenhöhe dazu motiviert werden, die Halle in dieser wichtigen Saisonphase aufzugeben. Und spätestens da wird die Politik nicht mitmachen.
Die Millionensummen, die Düsseldorf 2011 in den Bau der „Lena-Arena“ gesteckt hat, kann ich mir mittlerweile nicht mehr vorstellen.
Außerdem muss erst Stgt 21 fertig werden…😎
Das werde ich mir im August anschauen..😎
Na dann schonmal viel Spaß dabei! 😁
🙏
Berlin? Klar doch, ist ja auch als die freundlichste Stadt Deutschlands bekannt …
Hahaha, der war gut. Grüße aus B 🙂
Herzliche Grüße zurück😎🥂
Immer diese persönlichen Beleidigungen!
Das kann schon sein, cool sind die Betlinefr👍 schon, aber wenn Wien schon zu groß war…, mon dieu🤣😎
* Berliner, die Rechtschreibkorrektur hat komische Ideen..😎🤣…
In Lissabon habe ich außerhalb der Halle und dem Eurovillage (der Euroclub lag ja direkt am Platz des Villages) fast Null ESC wahrgenommen.
Ich habe mit meiner Frau auch einiges an normalen Touri-Sightseeing unternommen und da hatte niemand auf dem Schirm, dass der ESC in der Stadt ist.
In Bezug auf ESC-Stimmung habe ich Lissabon also als Schuss in den Ofen wahrgenommen (vielleicht habe ich aber auch einfach nicht die richtigen Orte gefunden).
Das deckt sich mit meiner Erfahrung in Lissabon, s.o.
Schade!
In Lissabon war der ESC eher Nebensache, dazu ist die Stadt zu segmentiert aufgrund der vielen Höhenunterschiede, um da für einen positiven Gesamteindruck zu sorgen.
Besonders in Erinnerung blieben:
– die verschiedenen ESC-Postkarten, die nur an einer einzigen (!) Stelle für lau zu bekommen waren
– die offiziellen Gästebetreuer am Flughafen, welche leider kein (!) Englisch sprachen
– das einzige (!) ESC-Plakat in der Stadt hing am Aushang des U-Bahnhofes vor der Halle, wo die Shows stattfanden
Der ESC war in Lissabon absolute Nebensache. Hingegen Wien 2015, das war phantastisch, liebevoll gemacht, überall waren verschiedenste ESC-Kleinigkeiten zu entdecken. Das Wetter war allerdings 2015 auch eher auf der Sonnenseite. Daher wundere ich mich gerade über die Eindrücke aus Wien 2026 – die Welt hat sich wohl weitergedreht.
Bei meinen fünf ESC-Teilnahmen war Lissabon der viertschlechteste Gastgeber.
Du meinst wahrscheinlich der viertbeste bzw. zweitschlechteste, oder? 🙂
Wenn du nach deinen Beschreibungen noch 3 schlechtere Gastgeber erlebt hättest, würde es mir sehr leid tun für dich. 🙂
Stimmt. Da stand jemand auf meiner Leitung.
Also,
am besten war Wien 2015,
dann kommen Malmö 2013, Düsseldorf 2011, Lissabon 2018 und absolutes Schlußlicht Kopenhagen 2014.
ESC 2028 im Garten meiner Eltern oder in Mailand ! 😀
In Waiblingen?
Kann ich schon Mal zwei Plätze reservieren?
Eine kleine Gemeinde neben Waiblingen. 😀
In Waiblingen wurde ich aber geboren und bin dort nach der Grundschule zur Schule gegangen. 😀
Im nicht vorhandenen Garten..
Aber immerhin eine Wiese. 😀
Mailand wäre cool, wäre ich in 3 Std mit dem Zug..👍
Leider fand ich Wien, v. a. im Vergleich zu Lissabon, Liverpool und Basel, als Gastgeberstadt echt enttäuschend. Man hätte den ESC wirklich – auch im Stadtzentrum – vollkommen verpassen können aufgrund sehr zurückhaltender Außenwerbung. Das ESC-Flair kam nicht wirklich auf. Rückblickend hätte ich mir wieder eine kleinere Stadt gewünscht, in der der ESC zum absoluten Mittelpunkt für 2 Wochen wird.
Kenn ich von 2015 auch so. Aber rund um die Hotspots hatten sie ESC-Flair schon ordentlich hinbekommen.Der Nachteil bei kleineren Orten mit präsentem ESC wäre aber, dass man den selben (Fan)Typen in der Woche immer wieder über den Weg läuft.
Ja ich war vor Ort und habe mich grundsätzlich sehr wohl gefühlt in Wien auch wenn ich zugeben muss, dass ích 2015 mehr „ESC Feeling in Wien “ verspürt habe. Ich habe am Westbahnhof gewohnt, also sehr nah an der Stadthalle, allerdings habe im am Bahnhof keine Euphorie oder Begeisterung in Form von ESC Werbung verspürt.
Besonders positiv fand ich den öffentlichen Nahverkehr- beispielhaft wie problemlos man von a-b gekommen ist.
Ferner fand ich die Wiener“ auch sehr freundlich….
Gar nicht gut -fast unverschämt- fand ich ich die Preisgestaltung in der Stadthalle und im Euro Village; hier wurde man richtig abgezockt (aber mit uns kann man es ja manchen). Warum muss eine Cola 6,50 € kosten.. .gutes Beispiel auch der Stand des Cafehauses Dehmel: Im Euro Village kostete die Portion Kaiserscharn: 12,90 € in der Innenstadt 7,90 € (dies ist nur ein Beispiel).
Die Sicherheitsvorkehrung waren teils nicht nachzuvollziehen (damit will ich nicht sagen, dass diese übertrieben waren ) aber warum darf ich eine Flasche „ohne Deckel“ mit in den Rathausbereich reinbringen und wohne nicht? Als Argument wurde „Wurfgschoß mit Deckel“ genannt, ja das mag ja sein ,.. aber wenn ich eine Flache mit einem gewissen „Gemisch „ohne Deckel mit hineinnehmen darf und dieses dort explodiert ist es für mich nicht mehr nachzuvollziehen.
Grundsätzlich würde ich 2027 gern nach Sofia reisen- allerdings ist der ESC mittlerweile wirklich zu einem Luxustrip geworden, so dass es finanziell nicht mehr leistbar ist Hotel, Tickets, Flug, Verpflegung zu stemmen. Wien z.B. 300,00 € Flug, 900 € Tickets, 1000,00 € Hotel, und dann noch Verpflegung.)
Das geht mir leider ähnlich, die Kosten sind – wie bei vielen GrossEvents * hust WM * horrend geworden. Da guck ich lieber zuhause und mach 10-12 Tage Nizza oder Barcelona.
Ich mag deinen Humor, wie du ausgerechnet diese teuren Ziele als Gegenbeispiele nennst, zeigt dich richtig geerdet … 😉
Meine Rechnung ist insgesamt wesentlich günstiger als deine ausgefallen. Wie lange warst du denn vor Ort? Wir waren von Donnerstag bis Sonntag in Wien. Ich schätze für An- und Abreise, Tickets und Hotel haben wir für 2 Personen insgesamt um die 1000€ bezahlt. Die Tickets waren allerdings auch ein echter Schnapper! 60€ pro Ticket 🤩 Außerdem sind wir mit dem Auto angereist.
ich. war eine Woche vor. Ort und habe alle drei. Shows in der Halle besucht.
Wer Sonntag mit dem Zug abgereist ist, hat ein Vermögen zahlen müssen. Montag war viel günstiger.
Demel bietet seit je her zwei Portionsgrößen an- die kleinere ist für 7.90€ zu bekommen – die hat man nur schlicht nicht als Alternative im euro Village angeboten…
Das ist mir bewusst-. im EuroVillage wurde die kleine Portionsgröße für 12.90 Euro. angeboten..
Naja, man kann sich ja auch eine Wohnung mieten statt ins Hotel zu gehen und reisen kann man auch mit der Bahn. Wir sind knapp 6 Stunden gefahren.
Interview mit dem neuen Executive Supervisor des ESC Gert Kark:
https://en.euromix.co.il/2026/05/28/executive-supervisor-gert-kark-breaks-silence-on-the-finnish-violin-controversy/
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum der ESC eine ganze Stadt „übernehmen“ muss, damit man eine ESC Stimmung entwickeln kann. Ich habe drei Tage lange maximal ESC Stimmung empfunden in Wien. Der gesamte Rathausplatz wurde für uns freigeräumt, die gesamte Stadthalle wurde für uns frei geräumt, der gesamte PraterDome wurde für uns freigeräumt. Es gab Sonderveranstaltungen auf dem Naschmarkt, in den Museen, in den Kaffeehäusern, usw. Das EuroVillage hatte 150.000 Besucher, die Stadthalle war immer rappelvoll, im EuroClub wurde bis spät in die Nacht gefeiert. Beim Frühstück sind wir auf ESC Fans aus Finnland getroffen, beim Abendessen auf ESC Fans aus England. Und dass man Zwischendurch auch mal nur die eigenen Reize Wiens genießen konnte, habe ich als wunderbar empfunden. Mir hat es gerade gut gefallen, dass der ESC Wien nicht völlig übernommen hat, sondern sich eingebettet hat in diese großartige Weltstadt. Das ist doch gerade das Spannende an wechselnden Gastgebern.
Endlich sagt es mal jemand.
👩🏻🦰 Uhhhh, Denniboy! So will ich dich!
👨🏻🦱 Oh man, Regine! Jetzt denken die Leute endlich mal, ich sei so ein harter Kerl wie Jack Nicholson – und dann verrätst du hier den peinlichen Spitznamen, den meine Familie mir verpasst hat?!?
👩🏻🦰 Glaub mir, hier hat keiner gedacht du bist so ein harter Kerl wie Jack Nicholson…
Ist nur fair. Von mir kennen hier alle meinen Spitznamen. 😂👍
Ich könnte es nicht besser schreiben 👍🥰
Wien ist eine traumhafte Stadt, das ESC Flair war sehr gut aber Wien hat zeitgleich mehrere Events da ist der ESC nur einer davon.
Trotzdem hab ich es genossen und bin glücklich und zufrieden
Genau, es muss ja nicht die ganze Stadt sein, reicht ja auch ein Dorf. 🫣🤭🙃🖖
P.S. Ich habe sogar die ESC-DVD von Düsseldorf zu Hause. 😇
Danke für Deine Einschätzung, besonders Wien hat ja schon sehr viele wundervolle Ecken und vielleicht braucht man manchmal a bisscherl a Abwechslung, dass man, wie Du gesagt hast, den Unterschied der einzelnen Gastgeber sieht, auch mit seinen kulinarischen 🍗🍰 und kulturellen 🍷Besonderheiten …🤓, die man entdecken kann, ist auch ein Teil der “Übung“, oder!? 😎
Konntest Du auch was von den Philharmonikern hören🎼🎻😂?
🥂
🥂
Sehr schön geschrieben und sehe ich genauso. 😀
Ok! Ich bin voreingenommen und war nur einen nachmittag und vorabend in wien und mag weder den wiener schmäh noch denke ich das es in wien zuwenig zwiderwurzn gibt.
Trotzdem, die paar stunden die ich vor ort war fand ich nett, gut, wenn auch rech klinisch organisiert und mit einem schönen esc-lgbtq-flair.
Ich wäre definitiv dafür, dass der esc 2027 in varna stattfindet. Vielleicht im bis 2027 hoffentlich fertiggestellten und überdachbarem new varna stadium?
Ich war die gesamte ESC-Woche in Wien und habe es wie in Basel wieder sehr genossen. Mit dem Programm im Village, dem Eurofanhouse, der Stadthalle und dem Euroclub war ich auch mehr als genug mit dem ESC beschäftigt. Die wenigen Pausen die ich mir gönnte brauchte ich um mich dem Schlaf oder der Nahrungsaufnahme zu widmen. Wenn ich zwischendurch dann die schöne Architektur der Stadt und den hervorragenden ÖPNV bewundern darf, bin ich zufrieden.
Trotzdem kann ich mich der Kritik mit der wenigen Werbung im Stadtbild anschließen. Aber selbst in Basel hatte ich mehr Plakate, Flyer, Aufkleber, Wimpel, etc. erwartet, daher war es für mich nun kein „Downgrade“.
Das Eurovillage fand ich sehr schön gestaltet. Generell empfand ich alle ESC-Locations als gut organisiert. Die Kontrollen verliefen bei mir meist zügig und es gab sogar Regenponchos am Montag (auch wenn man diese hätte besser direkt an der ÖPNV-Station verteilt und nciht erst kurz vor der Stadthalle).
Zu den Preisen: Ja, es ist ein Luxus sich die Teilnahme leisten zu können. Aus verschiedenen Gründen. Aber, wenn ich weiß, dass ich auf eine solche Großveranstaltung gehe, bin ich auch nicht überrascht wie viel eine Cola kostet sondern bezahle sie kopfschüttelnd aber in dem Wissen dass ich in ein Erlebnis investiere an das ich mich mein Leben lang mit Freude erinnere.
Ich würde dem Foto mit den „kulinarischen Eindrücken“ ausnahmsweise mal keine Punkte mit dreistelligen Nachkommastellen geben wollen, stattdessen gebe ich für den Bildausschnitt satte 2537 kcal, gebe Bonuspunkte für den leeren Aschenbecher, aber rate trotzdem zu einer Untersuchung der Herzkranzgefäße.
Ich war schon oft in Wien und wurde noch nie unfreundlich behandelt.
Keine Ahnung, was viele hier haben.
Und wenn einem der Wiener Schmäh begegnet muss man einfach mitspielen.
Oder ich bin es als Schwabe einfach gewohnt.
Ich sehe vieles ähnlich, aber zumeist doch noch einen Ticken positiver als Rick.
Ich finde die Stadt Wien hat echt viele tolle Ideen gehabt und umgesetzt (Party-Tram, Cafes, sehr viel ESC-Inhalte auf den Displays in den Straßenbahn, eine tolle Kulisse fürs Village, zumeist gut organisierte Sicherheitslage und vieles mehr).
Wenn mir Dinge negativ aufgefallen sind, waren das fast immer Sachen für die der ORF zuständig war (v.a. Warmup in der Stadthalle, ESC-Moderatoren und Intervallbeiträge), die Stadt Wien würde ich davon aber klar trennen wollen!
Dass die Stimmung in Basel und für mich v.a. in Liverpool noch einmal eine komplett andere war ist natürlich wahr, das liegt halt einfach an den Größenverhältnissen und einer unaufgeregten Abgeklärtheit mit Großereignissen in Wien (zumal die meisten Wiener den ESC ja schonmal vor der Haustür hatten).
Wo ich eine komplett andere Wahrnehmung hatte war aber die Freundlichkeit der Wiener: Wir sind mehrfach von Passanten (keine Volunteers) angesprochen worden, die unsere fragenden Blicke wahrnahmen und ungefragt Hilfe anboten (bzgl. ÖPNV-Strecken bzw. unbekannter Gerichte im Restaurant). Es mag durchaus sein, dass die Gastronomie da etwas hinterher hinkt, aber ich kann persönlich viel Positives berichten.
Natürlich ist in einer großen Stadt nicht alles so zentriert, dass man dem ESC gar nicht auskommen kann. Aber ich war in einigen Städten und kann mich jetzt nicht erinnern, dass es so viele Veranstaltungsangebote gab. Es gab einige Ausstellungen, Public Viewings in zwei großen historischen Theatern (wäre mir sonst nirgend aufgefallen), die Schifffahrten, die ESC-Kaffeehäuser und vieles mehr. Man konnte unmöglich alles unterbringen. Dass man nicht die ganze Stadt mit Plakaten und Wimpeln zupflastert, finde ich verständlich, denn das wäre unnötig teuer. Es wusste ja ohnedies jeder, dass der ESC in der Stadt ist.
Die berühmte Unfreundlichkeit der Wiener kann man als Tourist heutzutage eigentlich gar nicht mehr erfahren, da es kaum noch echte Wiener im Service oder im Verkauf gibt.
Die Blogger scheinen fast alle kleine Meckerlieschen zu sein…🤓
Die PED hat wohl hart zugeschlagen.
Heute vor 16 Jahren hat übrigens Deutschland zum letzten Mal den ESC gewonnen!🥳
Außerdem wird Wyn Hoop heute 90 Jahre alt!
🥹🥳
Immer wieder schön!
Ich erinnere mich noch sehr gut an diesen Abend. War bei meiner Freundin (bei der übrigens auch vor 2 Wochen die Gartenparty stattfand). Ich weiß noch genau, wo ich in der damaligen Wohnung von ihr saß. Als dann ihr Mann heimkam, haben wir noch ein Bierchen zusammen getrunken und Lenas Sieg dabei mitverfolgt.
OT:
Die Band FOLKLESS tritt ja am 19. Juni auf der Sound am Markt Stage beim Altstadtsommer 2026 bei uns in Kaufbeuren auf. Und Veranstalter von dieser Bühne ist ja nicht der Altstadtsommerverein Kaufbeuren e.V., sondern der Kulturverein Kaufbeuren e.V.. Diese Bühne ist also etwas abgekoppelt. Und sie haben jetzt ein Foto von der Band FOLKLESS auf ihrem Instagram-Kanal hochgeladen.
Und hier ist es:
https://www.instagram.com/p/DY6WbSEiDNQ/?igsh=dHNhdXJqM2ZndDdk
Denn Bilder sagen oft mehr als 1000 Worte.
Also ich war 2013 auf Abschlussfahrt in Wien und habe da die Wiener jetzt nicht mürrischer in Erinnerung als den Durchschnittsdeutschen. Kommt halt immer aufs Individuum an. 🤷🏻♂️
Vielleicht waren sie auch einfach überfordert so nen feschen Typen wie Rick zu sehen?? 😜
🤨 Seltsamer Artikel, aber da habe ich wohl auch grundsätzlich andere Vorstellungen davon, was bei einem ESC wesentlich ist und was Firlefanz, und insofern eine ganz andere Erwartungshaltung.
Wir selbst haben heuer bewusst auf eine ESC-Reise in der Finalwoche verzichtet, weil uns klar war, daß Wien 2026 im direkten Vergleich zu Wien 2015 nur verlieren kann und wir keine positiven Erinnerungen beschädigen wollten. Daher empfand ich persönlich schon die Wahl des Austragungsortes als etwas unglücklich und hätte eindeutig Innsbruck den Vorzug gegeben.
Wobei wir trotzdem in der Woche vor Probenbeginn in Wien waren (u.a. mit der ESC-Drohnenshow über Schloss Schönbrunn) und das als atmosphärisch wunderbar wahrgenommen haben – da lag der ESC gewissermaßen bereits in der Luft … 🎡
Ich denke auch im Nachhinein noch, daß wir in dieser Saison mit den Besuchen der nationalen Vorentscheide in Israel und in der Ukraine sowie dem Verzicht auf Wien für uns gute Entscheidungen getroffen haben.
Wien 2026 hat die wesentlichen Dinge richtig gemacht, und das war nach Malmö und Basel das Allerwichtigste❗❕❗
OTBN
Alexandra Căpitănescu und ihre Band sind am 19. September 2026 der Special Guest Star beim Konzert von Lavina:
https://www.instagram.com/p/DY1oUB5DgbD/?igsh=YThrNXcydjNuMGRy
Das Konzert findet im LUKA in Belgrad statt.
Ich denke es kommt auf die persönliche Sichtweise an. Für mich hatte bisher jede ESC Stadt, in der ich auch live vor Ort war, ihren eigenen Stil der Präsentation und ihr eigenes Flair. Die eine Stadt hat es etwas intensiver gemacht,die andere weniger intensiv,aber trotzdem gut. Ich könnte über keine einzige Stadt sagen,hier hat nichts gepasst oder es war zuwenig ESC Werbung vor Ort. In Wien war ich 2015 vor Ort. Wien an sich ist schon so prächtig, dass ich mich daran schon total erfreut habe.Die Wege zu den einzelnen ESC Standorten damals waren etwas lang,aber das hatte mich nicht gestört,denn gerade im ÖPNV oder auch zu Fuß traf man immer wieder ESC Fans und fühlte sich verbunden.
Natürlich vergleicht man auch und ich muss sagen,dass Basel sicherlich hier ganz besonders gut abschneidet.Das lag aber sicherlich auch daran,dass man den Vorteil hatte Euroclub und Village direkt an einem Platz zu haben und mit der Straßenbahn konnte man auch direkt bis zur Halle fahren,wo dann nebenan auch noch das tolle Stadion war. Das sind aber auch Begebenheiten, die nicht jede Stadt vorweisen kann.
Deshalb würde ich nicht prinzipiell sagen, dass kleine Städte eher geeignet sind.
Ich bin auch mit einer riesen Vorfreude mit der Bahn angereist
Auch ich war enttäuscht
Zum 70. Jubiläum hätte ich was anderes erwartet
Ab und an ein Poster zum ESC
Mehr aber auch nicht
Der Flair zu Basel war nicht vorhanden
Da kann ich wenig zu sagen, da ich leider nicht vor Ort war. Ich hatte aber von der Kommunikation her schon den Eindruck, dass Wien sich wirklich Mühe gibt. Dass es Unterschiede zwischen großen und mittelgroßen Städten gibt, ist aber auch klar. Insofern wird Sofia nächstes Jahr interessant, das von der Größe her zwischen Wien und Basel liegt.
Allgemeiner Tenor im Vorfeld des ESC 2026: Innsbruck ist zu klein, Innsbruck ist zu klein, Innsbruck ist zu klein.
Allgemeiner Tenor nach dem ESC 2026: Wien ist zu groß, Wien ist zu groß, Wien ist zu groß
LOL
Der Bubble kann man es halt nie recht machen…🤭
Sehr treffend auf den Punkt gebracht 👍
Dir werden offenbar andere Kommentare angezeigt als mir. Ich lese hier ein sehr differenziertes Meinungsbild. Von einem „allgemeinen Tenor“ kann überhaupt keine Rede sein.
Das zeigt nur, dass Du nicht der einzige bist, der sich von den Zwidernigln hat einwickeln lassen.
Ich glaub in Wien muss ma ned ois so ernst nehmen…🤣😎🥂
Bangaranga ist nun auf Platz 6 der Single Charts.
https://www.offiziellecharts.de/news/1679-schlager-rapper-tream-erstmals-nummer-1-der-offiziellen-deutschen-charts
Oopsi😆
Doppelt hält besser. 😀
Nach nur einer Woche muss „ESC“-Gewinnerin Dara den Thron der Single-Charts wieder an Justin Bieber und Nicki Minaj („Beauty And A Beat“) abgeben. Die Bulgarin zieht sich mit ihrem Ohrwurm „Bangaranga“ auf Platz 6 zurück.
https://www.offiziellecharts.de/charts/single
So viele uralte Schinken in den Charts dank Tiktok. 🙄
Nächste Woche wird wohl die Punktesprecherin aus 2014 mit ihrer WM Hymne „Heute Nacht“ die neue Nummer Eins werden.
Da biste schon ganz wuschig, ne?
Wuschig wirst du nur bei zwei gewissen Bloggern. Oder Slimane. 😜
Bisher bin ich noch nicht überzeugt.
Ketzer!
Helene Fischer feat. Il Volo für Deutschland zum ESC 2027 nach Bulgarien. 😀
Beim nächsten ESC-Sieg von Österreich ist dann der ESC bestimmt in Graz. 😀
Klein, aber fein.
Ansonsten schließe ich mich dem Statement weiter oben von Dennis_Duesseldorf voll und ganz an. 😀
Leider sind die Finanzen doch dürftig.
Speziell bei Kultur und Sport wird gespart!
Besser als in Sofia werden die Finanzen im Grazer Kommunalhaushalt aber bestimmt sein. 😀
Ist momentan sehr schwierig. Die freie Kulturszene stirbt teilweise.
Viele Veranstaltungen müssen abgesagt werden.
Z.B. Graz erzählt heuer das letzte x.
Selbst die Oper Graz muss einsparen.
Was auch mich betrifft.
Ich glaube, dass Graz einen ESC finanziell bestimmt meistern könnte und auch dieses Jahr hätte finanzieren können. 😀
Das Problem in Graz ist nach meiner Einschätzung als Deutscher aber, dass der Landeshauptmann der Steiermark sich auf stur stellte und absolut geweigert hat, aus dem steirischen Landeshaushalt eine finanzielle Unterstützung der Grazer Bürgermeisterin zukommen zu lassen.
👩🏻🦰 Den Satz solltest du dir merken, Timo. Der ist sehr häufig sehr richtig.
👨🏻🦱 Regine!!!
👩🏻🦰 Was denn?! Jetzt sag ich mal was positives über dich und es ist auch wieder nicht richtig?!
👨🏻🦱 Bescheidenheit ist eine Tugend!
👩🏻🦰 Aber Tugendhaftigkeit ist nix für mich.
👨🏻🦱 Lach. Da ist allerdings was dran…
Dreams are my realitiy und irgendwann mach ich der Regine zu meinem Nummer-1-Wunsch-SCC-Song einen Heiratsantrag, nur um Regine mal sprachlos zu erleben. 😀
Oh, ja bitte! Das würde ich sehr gerne auch EINMAL erleben wollen! 😇
Und im Hintergrund läuft Sal da Vinci. Ich höre schon die Hochzeitsglocken. Dennis ist Trauzeuge zusammen mit Annalisa. 🤭
Und die drei Guys von Il Volo werden unsere Trauzeugen. 😀
Philipp Hansa hält auf der Feier eine Rede über Equality. Ich habe es bildlich vor mir. 🤭
Dennis_Duessledorf wird natürlich auch unser Trauzeuge. und Philipp Hansa wird Taufpate unseres ersten gemeinsamen Kindes. 😀
Bei der Taufe treten dann Daði og Gagnamagnið auf mit ihrem Hit „Think about things“. Es nimmt so langsam Gestalt an. 😎
Alsooo als aus Deutschland vor einigen Jahren zugezogener Wiener bin ich doch ein wenig überrascht über das Teils sehr negative Bild was von Wien als ESC Gastgeber gezeichnet wird.
Skurillerweise wohne ich einem Außenbezirk von Wien (sogar in Transdanubien) und habe schon wochenlang auf dem Weg zur Uni/Arbeit dem ESC Branding kaum aus dem weg gehen können- die Infoscreens der Öffis haben in und vor der ESC Woche so richtig Gas gegeben und im ORF TV und Radio entkam man dem Thema wohl selbst in Vorarlberg nicht mehr. Dass der Stephansdom nicht auch noch einen Verka Diskokugelhut aufgezogen bekommen hat, sei der Stadt Wien verziehen 😉
Es gab sooo viele Museen die sich mit Sonderausstellungen dem ESC widmeten und das zum Teil noch den Rest des Jahres tun, besonders hervorzuheben war da die ausgezeichnete Ausstellung im qwien „United by Queerness“ und die Originalstücke die man im Haus der Geschichte Österreichs sehen kann. Selbst im Karikaturmuseum Krems ging es um den ESC.
Aber da war noch mehr: singalongs an der Volksoper, die nette Idee mit den eurofancafes, die Party Bim, das Wienmuseum, das zum eurofanhouse wurde usw. Die Stadt Wien ist noch dazu richtig pleite und klamm- trotzdem war jeder verdammte Mistkübel in der Innenstadt ESC gebrandet worden und man hat sich nicht lumpen lassen und dieses wahnsinnig schöne ESC Village auf die Beine gestellt (in dem sich natürlich starke Wiener Originale wie Demel und Figlmüller, die nunmal etwas hochpreisiger sind, präsentieren durften) inklusive des großen Aufwands einer Ringsperre für diese einmalig geniale Kulisse des turquoise carpet events. Am Mittwoch wurden so viele ESC All Time Stars auf den Rathausplatz eingeladen- alles auf Kosten einer Stadt die gerade eigentlich sparen müsste.
Trotz der allgmein sehr negativen und unsicheren Gesamtstimmung die über dem diesjährigen ESC schwebte, ist es ihnen außerdem gelungen einen vollkommen sicheren und friedlichen ESC zu organisieren- was wohl der größte Kraftakt überhaupt war.
Wiens ESC Liebe ging soweit, dass die Musical meets ESC Gala (die sonst auch auf 3sat zu sehen gewesen wäre!) einfach exakt am großen 70. ESC Geburtstag nachgeholt wurde. Davon hat der abgereiste ESC Fan nichts mehr gehabt, aber trotzdem war da einiges los.
Danke für deinen Eindruck. Als mehrmaliger Wien-Tourist kann ich mir das alles sehr gut vorstellen. 😀
Also ich war positiv überrascht. Fand die Wiener sehr freundlich. Positiv auch die guten Anbindungen man kam sehr schnell vom Rathaus zur Stadthalle mit U- und S-Bahn. Z.b. gab es am hbf auch einen Infostand rund um den ESC. In den U-Bahnen wurde man bei den Ansagen auch drauf hingewiesen z.b. am Rathaus oder an der Stadthalle. Ich kann nix negatives feststellen. Über die Preise das war mir klar. Sicher einiges überteuert, aber das konnte ich mir schon denken. Ich habe aber noch keinen Vergleich, denn es war mein 1. Esc live. Ich habe jeden Tag genossen. Ob ich nächstes jahr in Bulgarien dabei bin werde ich sehen. Würde natürlich gerne.
Ich war in einer netten Frühstückspension so ziemlich am Stadtrand untergebracht und ich glaube meine Gastgeberin wusste bis zum Schluss nicht, dass ich wegen dem ESC hier war 😅
Ich hatte aber auch das Gefühl, dass man außerhalb von ESC-Stätten kaum Bezug gefunden hat. Ein paar Plakate, thats it. Und selbst dir Cafés haben eher selten passend dazu eingeladen, aber das ist nochmal ein eigenes Thema….
Ein sehr interessanter Bericht, vielen Dank dafür. Die Bilder sehen sensationell schön aus, habe allerdings nichts anderes erwartet von Wien.🙂
Sehr schön auch, dass die Vor- und Nachteile der Gastgeberstadt beleuchtet wurden, habe ich auch als subjektives Empfinden wahrgenommen, finde ich sehr gut.👍
Ganz kurz. @Manu, für die hoffentlich bald anstehenden Family-Charts: Die einzige, die wahre, die famose, die SCC Siegerin der Herzen 2024, die zweifache Gewinnerin des Third Chance Contest, sprich unser aller Aistè hat einen neuen Beitrag ihrer wundervollen Lituanica Reihe hinzugefügt:
Jedes Jahr gibt es plus und minus Punkten. Insgesamt war die Organisation in Wien gut, bis auf die Sicherheitskontrollen in der Arena; das war ein komplettes Chaos!
Du meinst wahrscheinlich die Sicherheitskontrolle vor der Stadthalle, in der Arena gab es ja keine mehr. Bei mir am Samstag war da aber überhaupt kein Chaos. Man wurde auch schon vorher per Email genau informiert, wie es abläuft und auch vor der Stadthalle wurde auf großen Monitor-Screens in mehreren Sprachen genau erklärt, was in die Box muss usw. Ging auch alles relativ flott, natürlich gabs vorher längere Wartephasen, aber bei so einer Menschenmasse ist das völlig normal.
Das meinte ich (vor der Stadthalle). Seit 2022 habe ich nicht so chaotisch mitgemacht. Es konnte besser. Aber ich lese überall Kritik womit ich nicht einverstanden bin. Wien hat es gut organisiert, die Shows waren gut, die Atmosphäre war gut, das Wetter oft auch 🙂 Ich hatte am Dienstag ein kleine (8g) Smints mit mir; musste ich abgeben weil es „Essen“ war 😂 Darum habe ich gelacht und werde es nie vergessen!
… mutig nach dem ESC kompakt Live Rick den Bericht über Wien schreiben zu lassen 🤣😂🤣 Ich war auch in Wien und kann die Aussagen von Rick nur bestätigen. Wien ist für mich irgendwie wie
die kalte Schnauze aus Berlin. Die Wiener sind halt die österreichischen Berliner für mich 😉
Um ein bisschen ESC- Flair aufzunehmen, waren wir Ende März in Wien. Übrigens bei traumhaften Frühlingswetter. Vom ESC hat man noch nichts bemerkt. Bis auf die Countdown-Uhr vor dem wunderschönen Rathaus. Und natürlich der Stadthalle, die längst mit ESC- Banner und Fahnen geschmückt war.
Die drei Tage in Wien waren wunderschön. Es gibt dort so unglaublich viel zu sehen und entdecken. Zuerst war ich Team Innsbruck. Aber ich kann sagen, Wien war die richtige Wahl. Nur dort gibt es das Schloss Schönbrunn, dass Sissi- Denkmal und Museum. Den Prater und das Hundertwasser- Haus. Die vielen historischen Gebäude und den Würstel- Stand. Und die Donau und den Naschmarkt.
Selbst für Daheimgebliebene wie mich, war man irgendwie doch dabei. Der ORF hat ein Mammutprogramm auf die Beine gestellt. Und wie hier schon gepostet wurde, war das Programm vor Ort sehr vielfältig und so groß, wie nie zuvor.
Ich kenne es nicht von anderen Jahren, aber ich fand es schon viel geschmückt – auch wenn ich ein klein wenig mehr erwartet hatte. Am ESC gab es jedenfalls kein vorbei in dieser Woche. Es war nicht viel offizielle Werbung, aber der ÖPNV oder auch andere völlig fremde Unternehmen warben mit 12 Points.
Unfreundlichkeit habe ich nicht wirklich empfunden, wir waren aber auch oft eher studentisch einfach unterwegs.
Von Demos habe ich durchaus etwas mitbekommen. Am Mittwoch, meinem Ankunftstag, sind wir einmal am Eurovision-Village vorbei und haben sowohl Pro als auch Anti-Menschen gesehen. Auch Sticker, die für einen Boykott warben.
Ein anderes Mal haben wir beim alltäglichen Sightseeing einen schönen Brunnen gesehen und mussten dann festellen, dass dort ein Haufen israelische Flaggen geschwenkt wurden. Da muss eine kleine Kundgebung gewesen sein. Sicher fühlt man sich da natürlich nicht und wir haben einen großen Bogen um den Brunnen gemacht.
An einem anderen Tag wollten wir uns die Stadthalle ansehen. Wir hatten zwar keine Tickets, aber ein Foto vor dem heiligen Ort machen, war geplant. Je näher wir kamen, desto mehr ESC kam auf. Plötzlich stehen die Wiwis auf dem Bürgersteig und joah, sowas halt. Muss nach der Family-Show gewesen sein. Leider war alles sehr stark abgeriegelt, ein Hubschrauber drehte seine Kreisen und die Polizei sowie Ordner waren natürlich auch zahlenmäßig verteilt. Jedem sein eigenes Empfinden, aber bei so viel bewaffneter Polizei fühle ich mich ganz und gar nicht sicher. Ich war froh wieder weg und auf dem Weg zum Eurovision-Village zu sein.
Wien hat mir sehr gut gefallen. Wir waren von Freitag früh bis Sonntagabend dort und hatten Tickets für das Jury-Finale.
Begeistert waren wir beispielsweise vom ÖPNV. Direkt am Flughafen kauften wir ein Drei-Tages-Ticket und mussten uns keine Gedanken mehr bezüglich des Transports machen. Unser Hotel (Donaustadt Kagran, für einen Städtetrip durchaus empfehlenswert, gutes Prei-Leistungsverhältnis) lag in der Nähe einer U-Bahn-Station.
U- Bahn-Fahren in Wien war ein echtes Vergnügen. Keinerlei Graffiti-Schmierereien, keine kaputten Glasflaschen, kein Urin-Gestank, niemand, der einen anpöbelte, kein aggressives Betteln, dafür das Gefühl von Sauberkeit und Sicherheit. Kompliment nach Österreich! Aus Deutschland ist man Anderes gewohnt und das auch aus viel kleineren Städten als Wien.
Unsere Begegnungen mit den Wienerinnen und Wienern war -anders als beim Autor des Artikels- durch die Bank weg positiv. In allen Restaurants, Cafés und Geschäften trafen wir auf freundliche und hilfsbereite Menschen, die oft auch noch Zeit für einen Smalltalk hatten. Meine Vorurteile diesbezüglich habe ich in den drei Tagen Wien über Bord geworfen.
Der Freitagabend, das Jury-Finale in der Stadthalle. Auch hier volle Punktzahl für Organisation, Sicherheitsgefühl. Dass die überteuerte Brezeln kaum genießbar waren, ist nur ein Nebenaspekt einer rundum gelungenen und spektakulären Show.
Wien hat uns positiv überrascht und wahrscheinlich werden wir nochmal einen Abstecher in diese geschichtsträchtige und grüne Stadt machen!
Ich bin über die teilweise negative Berichterstattung von Rick verwundert. Die subjektive Wahrnehnmung kommt hier einmal mehr zum Tragen.
Ich konnte mich in Wien kaum einer ESC-Werbung entziehen. ÖBB-Züge, Straßenzüge etc. waren ESC-gebrandet, in der U-Bahn etc. überall Plakate und Screens zum ESC.
Außerdem hat Wien den ESC nachhaltig verändert: 2015 hat Österreichs Hauptstadt ein kostenloses Programm für alle Beteiligten eingeführt, welches 2026 nochmals ausgebaut worden ist.
Aus meiner Sicht ist Wien nicht zu groß. Die Stadt hat den ESC schön eingebettet. Im Vergleich zu Basel konnten wir in Wien immer lange ausgehen. Basel wirkte auf mich sehr klein und verschlafen. Auch ein Freund aus Dänemark, der sowohl in Basel als auch in Wien war, fand die ESC-Tage in Wien stimmiger.
Ehrlich gesagt, okay, ich war leider noch nie bei einem ESC live vor Ort, und kann deshalb zu den „ESC-Feelings“ in der Stadt wenig sagen. Aber das wäre mir jetzt auch nicht sooo wichtig, in einem anderen Bezirk. Natürlich ist es wichtig, dass man Wegehinweise an Bahnhöfen etc findet, damit man sich orientieren kann. Ansonsten fände ich es auch mal schön, eine Stadt abseits des ESC-Rummels genießen zu können. Finde kleinere Städte per se gemütlicher, wobei Wien schon eine Reise wert ist. War leider noch nie dort, aber würde mich auch interessieren.
Okay, die „Ruppigkeit“ der Bevölkerung mag jeder Mensch auch anders empfinden, kommt womöglich auf die Menschen an, denen man begegnet, kann man Glück oder Pech haben, wie überall.😉
Wird den Berlinern ja auch nachgesagt, dass sie nicht gerade freundlich sind, konnte ich jetzt eigentlich nicht bestätigen bei unserem letzten Besuch.
Als wir im Hard Rock Cafe essen waren, wurden wir von anderen Touristen angesprochen – sie hatten nur durch unsere Gespräche vom ESC erfahren. Sie hatten eine Woche Wien gebucht und geplant – und an keiner Stelle bemerkt, dass zeitgleich in der Stadt der ESC ist. Das war am Abend nach dem zweiten Semi und wir fanden das schon recht bezeichnend… An den manchen Stellen in der Stadt war ESC Stimmung, klar, aber im großen und ganzen leider viel zu wenig. Sind auch an Eurovision Kaffeehäusern teilweise einfach vorbeigelaufen, das hatten wir uns anders vorgestellt.
Pluspunkte an Wien für den sehr guten ÖPNV, U-Bahn Netz einfach top, kulinarisches Angebot ebenso und einige Rabatte und Angebote extra für den ESC gab es auch.
Ich fand Wien als Host City schön. Bulgarien ist mir zu weit weg 🙂