
Die vergangenen Wochen zeichneten sich in der Welt des Eurovision Song Contests vor allem dadurch aus, dass es aus Deutschland ungewohnt früh News gab. Der SWR startete die Bewerbungsphase für den kommenden Vorentscheid und stellte im selben Atemzug ein eigens hierfür zusammengestelltes Musikteam vor. Auch Delegationsleiterin Tina Sikorski meldet sich schon jetzt zu Wort und gibt Einblicke in das Mindset des deutschen ESC-Teams.
Nicht nur ungewohnt früh, sondern auch mit deutlich zielgerichteter Expertise geht der SWR die nächste deutsche ESC-Teilnahme an. Statt undurchsichtiger Marktforschungsstudie, wie noch 2026, haben die Verantwortlichen dieses Mal ein fünfköpfiges Team zusammengestellt. Dieses soll Erfahrung in der allgemeinen, deutschen Musikbranche mit echtem ESC-Know-How kombinieren. Doch geht der Plan am Ende auch auf?
Bekanntlich ist der ESC unvorhersehbar, doch es scheint, als wäre die Delegationsleiterin Tina Sikorski überzeugt von der Herangehensweise, die man sich für 2027 überlegt hat. Jetzt hat sie der Zeitschrift MusikWoche im Interview verraten, in welchen Dimensionen innerhalb des SWR-Teams und des Musikteams gedacht wird – und dass man sehr hohe Ziele für Bulgarien hat!
Gleich zu Beginn des Interviews stellt Tina Sikorski klar: „Wir spielen auf Sieg.“ Natürlich sei der ESC viel mehr, als das Ergebnis am Ende der Show, doch gleichzeitig habe man den Anspruch, bestmöglich abzuschneiden. Innerhalb des Musikteams, mit dem die SWR-Verantwortlichen im Hintergrund schon viel organisieren, heiße es, dass ein Sieg das Ziel sei und dies eine Revolution darstellen würde.
In Bezug auf den deutschen Vorentscheid verfolge man hingegen erst einmal eine „evolutive Entwicklung“. Heißt: Im nächsten Jahr soll die Qualität der Vorauswahl, die daraus entstandenen Verbindungen zur Musikbranche und auch das Endergebnis besser sein als 2026. Es sei laut Tina Sikorski wichtig, sich als „vertrauensvoller Partner“ in der deutschen Musikszene zu etablieren. Dies führe auf langer Sicht zu einem besseren Line-Up im Vorentscheid und geeigneteren Beiträgen für den ESC.
Nicht nur innerhalb des neuen fünfköpfigen Musikteams sei es Tina Sikorksi und dem SWR-Team wichtig gewesen, die deutsche Musikbranche mit der ESC-Welt zu vereinen. Auch wie erfolgreich die Teilnahme am ESC letztendlich ist, sei ihrer Meinung nach ein Resultat daraus, wie offen deutsche Musikschaffende dem ESC und den Verantwortlichen gegenüber stünden:
„Wichtig ist es uns, uns immer wieder selbst zu hinterfragen in unserer Arbeit. Letztlich sehen wir die gesamte Act- und Song-Akquise als Teamsache der gesamten deutschen Musikbranche und freuen uns über jegliche Ideen und Input. […] Ein gutes Abschneiden des deutschen Beitrags beim ESC kann perspektivisch der gesamten deutschen Musikbranche zugutekommen.“
Es wird deutlich, dass viele deutsche Musikschaffende ganz grundsätzlich vor allem Charterfolge als Ziel sehen. Tina Sikorski sei es aber durchaus bewusst, dass ein Song, der im Radio oder den Charts funktioniert, nicht zwingend auch beim ESC erfolgreich sein muss. Und andersrum. Daher möchte das deutsche ESC-Team sozusagen in beide Richtungen „gleichzeitig denken“. Ein Gespür für den ESC muss in den Köpfen der Profis somit zunächst entstehen.
Ein weiterer interessanter Punkt ist die SWR-Definition des Wortes „Newcomer*innen“. Auch wenn Musikschaffende aller Arten aufgerufen seien, sich für den Vorentscheid 2027 zu bewerben, gäbe es Voraussetzungen. Acts, die noch keine jahrelange Karriere hinter sich haben oder ein Riesen-Following haben, sollen sich zwar bewerben, müssen in dem Fall jedoch „über ein professionelles Business-Umfeld und gewisse Auftritts- und Medienerfahrung verfügen.“
Auch 2026 gab es diese Klausel in den Bewerbungsunterlagen bereits, doch Tina Sikorski hat diese Voraussetzung nun auch erklärt. Demnach sollen Künstler*innen, die in einem frühen Stadium ihrer Karriere stecken, so nicht überfordert werden. Außerdem möchte man sicher sein, nur Artists im Rennen zu haben, die einem internationalen Medienspektakel gewachsen sind.
Dass es im nächsten Jahr definitiv wieder einen deutschen Vorentscheid geben wird, hatte uns Tina Sikorski bereits im April verraten, als wir sie in Amsterdam trafen (siehe oben). Dieses Jahr sollen erneut Plattenfirmen und Musikschaffende gezielt angeschrieben werden, zudem werden aber auch öffentliche Bewerbungen angenommen. Hinzu kommt die Option, durch die Teilnahme an einem der SWR-Songwriting-Camps im Bewerbungspool für den Vorentscheid 2027 zu landen.
Wie findest du die neue Herangehensweise des deutschen ESC-Teams? Welche musikalische Richtung sollte Deutschland 2027 einschlagen? Lass uns gerne Deine Ideen da.
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Tina Sikorski: „Wir spielen auf Sieg!“ Das ist ja mal eine Ansage! Bisher galt meistens der Spruch „Dabeisein ist alles“ oder aber „Bitte nicht Letzter werden!“
Der Spruch ist schon weg.
Vfl Bochum war schneller.
Das klingt doch alles viel professioneller als bisher. Das dies alles keinen Erfolg garantiert wissen sie auch und das sehe ich positiv.
Hoffe das die Musikbranche vielleicht Songs die sie sonst aussortieren weil sie zu unkonventionell oder zu ungewöhnlich fürs Radio / Charts sind dann zumindest zur Auswahl für den ESC schicken.
Ich finde in dem Kontext aber auch gut, dass von einer „evolutionären Entwicklung“ des VE gesprochen wird, also einer Weiterentwicklung peu à peu, statt dass 3000 völlig unterschiedliche Ansätze probiert werden uns wenns nur einmal nicht klappt, schmeißt man alles über den Haufen.
Sagt das vielleicht auch jemand der deutschen Musikbranche??
Santiano schreiben schon einen niveauvollen Song für den ESC. 😜🫶
Hast du vielleicht noch einen ernst gemeinten Vorschlag??
Der bleibt mein Geheimnis.
In Zusammenarbeit mit Scooter nehme ich an 🤣
👏 🔥
Sarah Connor mit einem von Teodora Špirić bzw. Teya und Thomas Thurner komponierten und produzierten Song für Deutschland beim ESC 2027 in Bulgarien. 😀
Gegen Sarah Connor sähen sogar Blanco, Mahmood oder Nicolò Filippucci aus Italien alt beim ESC aus. 😀
ESC 2028 in Freiburg, Berlin oder München !!! 😀
Sarah Connor hat als Ann Sophie vor einigen Jahren bei The Voice mitgemacht hat Kommentare vom Stapel gelassen die darauf schließen lassen dass sie vom ESC nicht so viel hält. Von daher ist es genauso wie die anderen Künstler die du stur in die Vorentscheidung schreiben wolltest (Gracia, Vanessa Mai,…) sehr unwahrscheinlich.
Ich bin und bleibe ein romantisch-optimistischer Visionär. 😀
Na ja, wohl eher naiv-realitätsfern.
meine Siegprognose liest sich gar nicht so schlecht:
Ich sage nur Måneskin, Nemo oder JJ ! 😀
Joa gut, die dutzenden Male wo du völlig ins Klo gegriffen hast (ich sage nur Sarah Engels als Siegeskandidatin) kehren wir mal unter den Teppich, nicht wahr??
Sarah Engels ist und bleibt meine ESC-Siegerin der Herzen. 😀
Meine auch…neben Melody und Sissal natürlich! ❤️🔥
😎 👍
Dann sag mir doch mal voraus, ob ich Marko date und den namenlosen Kunden abschreiben kann. Oder ob Letzterer doch irgendwann noch „weich“ wird. 😛
Ach so… und wie sieht es mit den Lottozahlen heute Abend aus?
Malge und ich haben ja teilweise dieselben Zahlen. 😉
„Dann sag mir doch mal voraus, ob ich Marko date und den namenlosen Kunden abschreiben kann. Oder ob Letzterer doch irgendwann noch „weich“ wird.“
Also was das betrifft und das Finden deines Traumjobs gebe ich dir keine Prognose ab, sondern einen klaren Befehl: 😀
Du leitest jetzt noch dieses Jahr die Trendwende ein, dass es mit einer Beziehung genau mit diesem „Feger“ sowie deinem Traumjob klappt. 😀
Hach ja. Muss ja noch nicht mal ne Beziehung sein. Bin ja nicht so ansprungsvoll. 😛
Traumjob… ein Thema für sich. 🙁
Aber danke für deinen klaren Befehl! 😉
Also ein Befehl nicht nur an dich, sondern auch an das Schicksal ! 😀
Dem darfst du sehr gerne Befehle erteilen!
Der Herr Schick, Sal ist doch verwandt mit Da Vinci, Sal? 😜 🙈
P.S. Beim Magenta TV Wacken – Livestream spielen gerade Powerwolf. 😎
Bin im Louder & Bullhead Stream. 😀
Ich kenn sogar einen Herr Schick. Das Sal dahinter kann mich mal. 😛
🤔👍😁
Bin im Louder & Bullhead Stream.
Ich höre gerade mal rein. Das erinnert mich voll an gestern Abend. 😀🤘🤘🤘
Deathcore von der übelsten Sorte. 😀
Übrigens haben Escape The Madness, wo ich gestern u.a. war eine neue Single draußen. Ich denke mal, die werden wir in ein paar Jahren auch bei Wacken und RaR/RoP sehen. Im Herbst arbeiten sie an neuer Musik.
http://www.youtube.com/watch?v=o3Hfj7kHZl8
Schon ziemlich exakt genau meins! 🙂
HDS waren ja 2016 mal auf Wacken.
Cool. Mal sehen, wann von den neue Musik kommt.
Wie war es gestern?
Sehr geil.
Amptray und Escape The Madness haben mir am besten gefallen.
Amptray
http://www.youtube.com/watch?v=p_ZS5Lj9GyU
Pigs In Suite fand ich auch interessant. Die anderen beiden Bands fand ich okay, war aber eher nicht ganz so mein Geschmack.
Pigs In Suite
http://www.youtube.com/watch?v=82JupWfxNas
Valy In The Vodkas
http://www.youtube.com/watch?v=Qy45Ker0vW4
Wrecked Culture
http://www.youtube.com/watch?v=MUVdZmoc4j0
http://www.bandbuero-chemnitz.de/projekte/musikmeile
Übrigens bei Wacken ist auch Andreas Kümmert und Dubioza Kolektiv in diesem Jahr dabei.
Ich geh ins Bett. Letzte Nacht nur 2 Stunden geschlafen. Bis 23:30 nach der Feier dem neuen Kollegen geholfen und um 4:30 wieder aufgestanden für die Frühschicht. Morgen hab ich die ungeliebte Mittelschicht.
Hoffentlich kann ich schlafen. Es ist so heiß! Mein Schlafzimmer liegt direkt in der Südwest-Ecke und der Rollo ist kaputt. Ergo: Ich kann das Fenster nicht richtig zum Lüften öffnen.
Oh weh.
Na dann hoffentlich eine gute Nacht.
Aber in die Jury, Pre-Shows und Vorentscheide lassen sich solche Leute dann aber trotzdem gerne einladen… 😐
Tja, für Promozwecke ist der ESC dann leider doch gut genug.
Ich schätze Sarah Connor schon so ein, dass sie für Geld alles macht. Aber seit sie auf Deutsch singt, ist sie ja scheinbar wieder obenauf und daher wohl so schnell keine Kandidatin.
Was Distanzierungen vom ESC betrifft: Hast du mal gelesen, was Katrina Leskanich 2009 über den ESC gesagt hat? Der Höhepunkt war, als sie die Musik mit Hundekotze im Wohnzimmerteppich verglich.
Nachdem ihre Karriere auch in den Jahren nach diesem Interview nicht wieder Fahrt aufnahm, hat sie sich irgendwann einen deutlich freundlicheren Tonfall angewöhnt.
Also ich lese deine verträumte liebevolle Kommentare immer gerne lieber Timo
Vielen lieben Dank / Grazie di cuore !!! 😀
Dann träume ich doch mal gleich weiter:
Der SWR verpflichtet vertraglich einen der internationalen Weltstars (m/w/d) wie Jennifer Lopez, Dua Lipa oder Coldplay als Teilnehmer Deutschlands für den ESC 2027 in Bulgarien. 😀
Was San Marino kann, das kann der SWR doch erst recht. 😀
Mach bitte weiter so! Lese deine Kommentare auch sehr gerne! Muss oft schmunzeln.
Vielen lieben Dank / Grazie di cuore !!! 😀
Das freut mich sehr. 😀
Aus „Thilo mit Bobby“ wird „Thilo mit Timo“ 😉
Da hat dann aber bestimmt ein gewisser Gabrielius Vagelis aus Litauen – also Thilo’s Schwarm / Feger – etwas dagegen. 😀
Aber das klingt doch wie aus einer Reality-Show… „Thilo mit Timo“. 🙂
Glaub’s mir. 😀
Thilo ist schon seit dem ich hier auf ESC kompakt unterwegs bin unsterblich in Gabrielius Vagelis verschossen. 😀
Das weiß jeder (m/w/d) hier auf ESC kompakt. Da hätte ich keine Chance, selbst wenn ich wollte. 😀
Schade, schade… 😉 😛
Bei Gabrielius muss ich wieder an Erzengel Gabriel aus Supernatural denken. Ist aber ein komplett anderer Fegertyp.
Warum sollte Gabrielius was dagegen haben welcher Hund zu mir gehört. Bobby ist schon 11,5 Jahre alt. Irgendwann wird ein Abschied kommen vor dem ich schon Angst habe aber Timo als meinen nächsten Hund… nein dafür bin ich nicht dominant genug 😉
😀 😀 😀
Teamsache der gesamten deutschen Musikbranche? Ich bin da skeptisch, ob eine Zusammenarbeit mit einer Branche, die sich aufgrund der Größe des deutschen Musikmarkts selbst genug ist, international wirklich zielführend sein wird.
Warum keine Newcomer?
Die bisherigen deutschen Gewinner, Lena und Nicole, waren Newcomer
Ich nehme mal an für Nicole würde Ralph Siegel durchaus als professionelles Businessumfeld zählen.
Und für Lena hat Raab mit seinem Team die Rundumversorgung übernommen. Genauso bei Max Mutzke.
Nicole hatte zuvor zwei Singles in den Charts und diverse Fernsehauftritte absolviert.
Lena hatte eine komplette Castingshow durchlaufen.
Was man nicht mehr möchte ist die 18-jährige Mia Carina Zoë, die beim Sommerfest der Schule passabel „Imagine“ gesungen und jetzt miti ihrer Gitarre im Kinderzimmer einen Song über Umweltverschmutzung geschrieben hat.
Die Castingshow war allerdings der Vorentscheid. Da beißt sich der Hund jetzt argumentativ in den Schwanz.
Für mich war USFO bis auf das Finale konzeptionell eine 08/15-Castingshow wie Popstars oder DSDS (dieses Diskussion habe ich hier vor ein paar Jahren schonmal mit jemandem geführt – vielleicht warst das sogar du 😉 )
Aber egal – Lena hatte vor dem Finale bereits sechs Auftritte zzgl. Proben zu absolvieren, ehe sie zum ESC geschickt wurde. Das würde wohl auch der SWR als genügend Fernseherfahrung werten.
Hätten wir einen VE mit 10+ Shows wie in Litauen noch vor ein paar Jahren, wäre Fernseherfahrung als eine der Qualifikationshürden sicherlich nicht nötig.
Aber ein Erfolgbringer ist der Newcomer-Status ja sowieso nicht: Ann-Sophie und Levina haben ja nun gar nichts gerissen.
Ann-Sophie und Levina hatten auch keine sechs Auftritte zzgl. Proben zu absolvieren wie Lena. Wer weiß ob beide sich in einer mehrteiligen Casting-Show durchgesetzt hätten. Klar war es bei Lena und Roman schon bei der ersten Show quasi entschieden. Darauf zu vertrauen war im Levina-Jahr allerdings ein Fehler. Zumal das Teilnehmerfeld ebenfalls eingestampft wurde.
Und Lena war damals vorher schon in so einer Gerichtsshow bei einem Privatsender zu sehen als Komparsin bzw. „Schauspielerin“…
Das stählt.🤓
Hey, nichts gegen Zoës beim ESC, die haben uns bisher wunderschöne ESC-Lieder gebracht. 😁
Das hört sich für mich so an als hätte der SWR verstanden und hat es geschafft vom NDR Zug abzuspringen der nicht mehr aus dem Quark gekommen ist. Bleibt zu hoffen das die ARD Gremien endlich auch mal mitziehen dann bin ich guter Dinge nächstes Jahr mehr Punkte für Deutschland bejubeln zu können 😀🐾
ESC taugliche und für das Radio taugliche Songs im Vorentscheid zu vereinen klingt prinzipiell gut. Speziell bei den Deutschen ist die Wahl des radiotauglichen Songs allerdings immer besonders hoch, deshalb muss da genau geschaut werden, dass diese Beiträge eben auch auf der ESC-Bühne funktionieren könnten.
Nach den massenhaft schlechten Platzierungen klingt es fast überheblich auf Sieg zu setzen. Etwas mehr Demut wird uns wohl eher Punkte bringen oder wie Raab im Lena-Jahr formulierte: „Wir müssen uns erst einmal wieder einen Namen machen.“ Mal wieder eine Top-10-Platzierung zu erreichen sollte das erste Ziel sein und wäre als Aussage auch noch vertretbarer.
Hätte sie wie Thomas Schreiber gesagt „Wir wollen auf die linke Seite der Tabelle“, wäre auch gemotzt und von magelndem Ehrgeiz gesprochen worden; Raabs „Wir wollen gewinnen!“ wurde hier komischerweise frenetisch beklatscht, da wollte kaum jemand Demut sehen.
Ich verstehe ihre Aussage auch ein bisschen anders
Dass es in einem VE immer ein Qualitätsgefälle gibt, ist klar, eine Show nur mit möglichen ESC-Siegern bringt kein Land zu Stande. Ich glaube, sie meint eher, dass man der Musikbranche „beibringen“ möchte, dass sich ein ESC-Erfolg mit Option auf Erfolg in D genau so, wenn nicht sogar stärker auf dem Konto bemerkbar macht als ein Charterfolg in D mit anschließendem ESC-Flop. Beides unabhängig voneinander ist natürlich das Optimum, aber auch ziemlich schwierig zu bewerkstelligen.
Das war ja auch das große Problem v.a. der frühen Schreiber-Jahre: Die Labels haben nur national gedacht und den VE als eine Promo-Fläche unter vielen missverstanden, der ESC war da bestenfalls ein Nice-to-Have.
Und es hat im Lena-Jahr auch besser funktioniert als bei Chefsache und der Sieg-Ankündigung.
Ich habe da so meine Zweifel, dass alle Teilnehmer des diesjährigen Vorentscheids einem internationelem Medienspektakel gewachsen gewesen wären. Aber ich hatte eh den Eindruck, dass der SWR nehmen musste, wen sie denn überhaupt kriegen konnten.
Da wartet noch viel und harte Arbeit, bevor sie in der deutschen Musikbranche soviel Akzeptanz für den ESC und den deutschen Vorentscheid erreichen, wie es in anderen Ländern der Fall ist und vor zwanzig Jahren auch noch in Deutschland so war.
Muss sagen, die Ziele sind schon ambitioniert. Gefällt mir grundsätzlich gut.👍 Natürlich muss man in die neue Verantwortung erst noch hineinwachsen, aber die Motivation und die Einstellung sind schonmal gegeben. Was hinterher dabei herumkommt, wird man sehen, aber ich freue mich schon jetzt schon auf die Vorentscheidung, und bin total gespannt. 😊
Mal sehen wie es mit der Umsetzung aussieht. Denn daran hat es immer gekränkt.
Off-topic:
Der italienische Radiosender „Radio Globo – Solo le Migliori“ veröffentlichte heute vor ca. sieben Stunden eine neue Liste, wen der künstlerische Leiter und Moderator Stefano De Martino für das Festival di Sanremo 2027 nominiert haben könnte:
Hierzu folgender Link:
https://radioglobo.it/179995/tutti-i-possibili-big-di-sanremo-2027-secondo-i-recenti-rumors-da-geolier-a-mahmood
😭 😭 😭 Keine Annalisa, keine Ditonellapiaga😭😭😭
Dafür viele andere tolle Künstler (m/w/d), die alle ein Star der ersten Klasse im italienischen Musik-Business sind. 😀
Viele davon auch bereits seit sehr vielen Jahren. 😀
Das gehört hier hin und nicht in diesen Artikel, in dem es um Deutschland geht:
https://esc-kompakt.de/italien-schafft-die-nachwuchskategorie-beim-festival-di-sanremo-ab-der-sieger-von-sanremo-giovani-startet-direkt-bei-den-big/
Abmahnung!
Fühlt sich mal wieder jemand in seiner Eitelkeit gekränkt, weil ein anderer User eine Neuigkeit schneller Entdeckt und gepostet hat als du selbst ?! 😀
Nein, leider falsch!
Sind ja nicht wirklich harte Fakten, aber …
14: 🌴🌴🌴🌴🌴👍
Natürlich sind das Gerüchte und nichts weiter.
Aber auffällig ist schon, dass Blanco, Madame, Mahmood und Nicolò Filipucci bis jetzt in jeder Auflistung mit dabei sind – egal welche Zeitung oder welcher Radiosender sich mit den möglichen Sanremo-Teilnehmer (m/w/d) auseinander setzt.
Deswegen gehe ich mittlerweile immer mehr davon aus, dass diese soeben Genannten (m/w/d) auch mit einer durchaus wahrscheinlichen Tendenz mit dabei sein werden.
Ist aber nur meine Meinung. 😀
Dir wünsche ich natürlich, dass Fred De Palma ebenfalls mit dabei ist. 😀
Tiziano🥰
Mahmood❤️🔥
fehlen nur noch Il Volo🫠
Il Volo sind immer eine Option 🙂
„fehlen nur noch Il Volo“
Da sagst du was bzw. hast den Nagel voll auf den Kopf getroffen. 😀
Tananai,Madame,The Kolors,Settembre,Gala und Clara,das klingt schon gut in meinen Ohren.Aber noch ist lange nichts entschieden. Ultimo,Annalisa,Angelina Mango und Ditonellapiaga sind bestimmt in der Planung😉.
Der letzte Satz gefällt mir. 🥳
Ultimo ist seit kurzem als Teilnehmer nicht mehr im Gespräch, sondern als Stargast zusammen mit Bruno Mars.
Also solch ein Gast-Duett wie es dieses Jahr bei Eros Ramazzotti und Alicia Keys der Fall war.
Annalisa habe ich mittlerweile abgehakt. Ihre Absage in den großen italienischen Tageszeitungen war so eindeutig, dass sie auch nicht mehr als Marketing-Strategie uminterpretiert werden kann.
Dein vorletzter Satz. 💔💔💔😢😢😢
Ich heule eine Runde mit. Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Danke. 🤗🤗🤗
Ok,Ultimo und Bruno Mars,könnte auch schön werden.😍.
Die Art und Weise des Auswahl finde ich voreingenommen und verstörend technokratisch.
Ich denke ein Aufruf , nur mit Mindestbedingungen, Volljährigkeit und vielleicht noch ein Landesbezug ( ?!) genügen.
Ob jemand performen kann zeigt sich ja dann noch, und so viel ich weiss war Lena damals ja auch noch kein Showstar.
Ich habe aber auch den Eindruck die SWR -Verantwortlichen stehen zu sehr unter Erfolgsdruck. Vielleicht deshalb dies überbordenden Teilnahmebedingungen.
Und wann? In der Vorentscheidshow selbst ist es zu spät. Dann bräuchte man wirklich wieder eine mehrteilige Casting-Show-Reihe.
Die Einstellung finde ich auf jeden Fall richtig, gerade was die Musikindustrie angeht. Wenn ein VE dauerhaft erfolgreich sein will, muss es da mMn eine Zusammenarbeit geben.
Sagen kann man vieles wenn der Tag lang ist. Das SWR-Team wird sich jedoch auch an diesen messen lassen müssen sobald das VE-Line-Up feststeht. Bis dahin bleibe ich skeptisch. Das Vertrauen in die deutschen Verantwortlichen ist dafür in den letzten 15 Jahren einfach zu sehr erodiert.
Dem schließe ich mich an.
Schön dass man die Connection wenigstens in sein Mindset implementiert. Ob man sich daran hält, ist eine andere Frage. Obwohl ich dieses „muss für den ESC geeignet sein“-Ding mal überdenken würde. Diese Entscheidung sollte am Ende stehen und mit der Denke, XYZ liefe gut beim ESC, ist man immer Jahre zu spät dran. Geeignet ist erstmal, was in 3 Minuten passt.
Das ist auch einer der Gründe, warum ich nicht verstehe, dass so viele noch nach Electric Callboy schreien. Der Zug ist beim ESC seit Käärijä und dessen Nachfolgern abgefahren.
Geeignet ist erstmal, was in 3 Minuten passt.
So ist es. Danke! Und das kann alles Mögliche sein. Hängt ja auch immer von Stil- und Genremix der Konkurrenz ab.
Wenn ich Team höre, bekomme ich gleich das 🏃♂️➡️🏃♂️➡️🏃♂️➡️
Am Ende übernimmt wieder keiner die Verantwortung, und niemand war schuld.
Team steht ja auch für
Toll
Ein
Anderer
Machts
Die Schuldigen ziehen dann vielleicht hier hin.🫣
https://de.wikipedia.org/wiki/Schuld_(Ahr)
Da wohnen doch die Menschen, die man jedes Jahr am Jahrestag der Flut im TV jammern hört und sieht. Aber dann immer brav Parteien wählen, die mit Umwelt- und Klimaschutz so gar nichts am Hut haben. Die Menschheit is a lost cause …
Manchmal bist du dem „Stammtisch“ den du ja immer so kritisierst näher als du denkst.
Na ja, lieber togravus ceterum, jetzt gehst du aber ein bisschen übers Ziel hinaus. Die Leute haben damals alles verloren, also haben sie, finde ich, auch ein Recht zu „jammern“, wie Du es nennst. Ausserdem werden vielleicht einige diese einschlägigen Parteien wählen, aber ich denke, noch längst nicht alle, man kennt die Leute ja gar nicht persönlich, also kann man ihnen das auch nicht unterstellen. Nichts für ungut.
Volle Zustimmung.
Man kann sich aber die Wahlergebnisse anschauen. Mich ärgert das ohne Ende.
Mich ärgert das auch, vor allem macht es mir sehr große Angst. Allerdings geht es ja ums Ahrtal, und da weiss ich nicht, wie die einzelnen Menschen gewählt haben.
Über 50 % CDU in der VG Adenau, zu der Schuld gehört.
Die Einstellung stimmt schon einmal. Das macht mich sehr optimistisch.
Aber ESC ist ja wie Fußball. Wenn die Ergebnisse nicht stimmen, wird.
schnell Kritik laut.
Daher wünsche ich den Termin sehr viel Durchhaltevermögen.
Und vielleicht werden wir nächstes Jahr auf Platz 1 stehen.
Zumindest für vier Minuten
Persänlich bin ich für elektronische Musik zu haben.
Daher würde mir ein Baller 2.0 zusagen.
Bitte keine Kunstprodukte ala JJ oer Nemo.
Die Beiträge müssen im echten Leben eine Chance haben.
Das wäre schon sehr wichtig.
Ralph Siegel geht es wieder besser und kombinierte seinen womöglichen nächsten ESC Song in Koma.
https://www.spiegel.de/panorama/leute/ralph-siegel-schlagerproduzent-komponiert-den-naechsten-esc-hit-im-koma-a-0fdcb254-78ad-4d52-9032-3c216b66c835
Ja, es wird ein Riesenhit, noch größer als „Ein bisschen Frieden“.
Also zugreifen, bevor er von San Marino geklaut wird!
Schön,dass es ihm besser geht.
Ich frage mich gerade, was für ein Lied man aus „einem immerwährenden Albtraum“ mitnehmen kann…
Das hab ich mich auch gefragt.
Bambie Thug mit blonder Perücke und weißer Gitarre käme in Frage.
Hat der Spiegel eine Satire-Rubrik?
der spiegel ist doch ein satire(käse)blatt.
schon schade,was aus dem einstigen sturmgeschütz der demokratie geworden ist.
kennt ihr noch das alte coupe (illustrierte) der 90er? 😀
Nö. Born in the GDR..
Wir können bis an unsere Grenzen geh’n
Hast du schon mal drüber hinweg geseh’n
Ich habe 160.000 Menschen geseh’n
Die sangen so schön
Ohh, ich hab irgendwie 80er gesehen.. sorry..
Das klingt ja erst einmal alles gut, aber:
„Dieses Jahr sollen erneut Plattenfirmen und Musikschaffende gezielt angeschrieben werden…“ hinterlässt für mich einen Beigeschmack.
Gerade in den 2000er Jahren hatten hauptsächlich die Plattenfirmen die Berechtigung, Acts auszusuchen… und heraus kamen damals dann z.B. die No Angels, die praktisch zu einer Teilnahme gezwungen wurden, damit ihr Vertrag nicht gekündigt wurde.
Die Gefahr besteht somit weiterhin, dass jemand teilnehmen muss, der/die eigentlich gar nicht will… aber bekannt genug ist, um trotz schlechtem Song/Performance/fehlender Motivation gewählt zu werden.
Solche Bedenken habe ich auch ein wenig, aber es ist ja nicht mehr so wie damals, als die Plattenfirmen die Startplätze quasi allein füllen konnten und die Kommunikation offenbar nur über die Chefetagen der Labels lief; inzwischen spricht man ja in erster Linie Künstler selbst an es sind mit dem Musikteam und einer internationalen Wertungsrunde ja noch mindestens zwei Instanzen zwischengeschaltet.
Vielleicht erstmal alte Zöpfe abschneiden und den Vorentscheid und was dann folgt, ohne Schöneberger durchführen.
Wie bei den Interpreten gibt es auch bei den Radiosender frische Moderatoren-innen.
Musikbranche muss mit an den Tisch; nur ein Task Force bringt evtl. zu wenig.
Interpreten? TJARK hat mich letzt beeindruckt… in die Richtung sollte es laufen
Wir machen den Lurch!
Hört sich gut an, finde ich. Man müsste sich aber auch von dem Gedanken verabschieden, den sog. „Vorentscheid“ als Mini-ESC zu inszenieren. Weg von Sofa, Greenroom und lustiger Moderation, weg von zelebrierter Punktevergabe, Homestories, Wiederholungen, Livejury, dem ganzen Ballast. Hin zu einem Konzert-Event (eventuell in Kombination mit einer Musikpreisverleihung) das für jeden Teilnehmenden Publicity bringt, egal, ob sie/er gewinnt. Damit das auch Relevanz für die Branche, den Kulturbetrieb insgesamt und die Charts hat, auch wenn am Ende vielleicht nicht jede*r Song/Act zur Wahl steht.
In dem Zusammenhang begrüße ich auch, dass es gewisse Voraussetzungen gibt. Es ist nicht DSDS oder Voice of Germany.
Es wird enden wie immer . Gerade für den ESC in Deutschland gilt ;“Dummheit ist immer wieder das selbe zu tun, und ein anderes Ergebnis zu erwarten.“
Es wird wieder ein Mainstream-Noname gesucht . Es gibt und gab sehr gute deutsche Stars , die auch international erfolgreich sind.
Aber nach dem Umgang mit Feuerschwanz verstehe ich, das sich keine wirkliche erfolgreiche Band mehr dieses Theater antut.
Nur um dann am Ende des Vorentscheids unter komischen undurchsichtigen Gründen dann rausgenommen zu werden.
Warum tritt man in Deutschland nicht an
erfahrene „echte“ Bekannte Personen und Gruppen heran , um diese ins Rennen zu senden. Beispiele „Dick Brave “ ,dann den Sidekick von Saltatio Mortis zb , David Garret, der Graf von Unheilig , …….
Anstelle dessen wird dann lieber wieder irgend ein noname -Produkt aufgebaut , das keine wirkliche Fanbase hat , und auch im Ausland nicht als „interessant “ ankommt , sondern bestenfalls als Hintergrund- oder Fahrstuhlmusik …
Ich glaube nicht, dass die Lösung darin besteht Künstler*Innen zum ESC zu schicken, die vor 20 Jahren ihren Zenit hatten. Dann müssten sie schon einen echten Top Song in petto haben. Dummerweise neigt der deutsche Televote dazu, solche Artists auch zu wählen, wenn die den Top Song eben nicht haben.
Gerade mit den verjüngten Jurys und weil international auch viel junges Publikum abstimmt, wäre es eine gute Idee auf Acts zu setzen, die dem aktuellen Zeitgeist entsprechen. Alternativ kann man auch jemanden aus einer Nische nehmen, der besonders genug ist im 25er Finalfeld positiv aufzufallen.
Unheilig hatten damals im Vorentscheid 2014 einen sehr grausam seichten Song im Angebot.
Bitte nie wieder!
Unheilig hatten damals zwei Songs, einer davon sogar annehmbar. Der wurde nur leider nicht ins Superfinale gewählt.
Ich finde es klasse, dass der SWR sehr frühzeitig Infos veröffentlicht. Sehr gut auch, dass man versucht, über alle Kanäle an Acts ranzukommen.
Off-topic:
Der höchstwahrscheinliche ESC-Sieger 2027 aus Spanien Pablo Alborán scheint vor ca. einer Woche seine neue Single „Lo Que Nunca Esperé“ veröffentlicht zu haben. 😀
Ein Traum. 😀
Also nicht nur Pablo Alborán, sondern auch der Song. 😀
So etwas würde ich mich für Spanien nächstes Jahr beim ESC 2027 in Bulgarien wünschen. 😀
Hierzu folgender Link:
https://youtu.be/OhJaAJGG1hk?si=X-TYObYav3_vXhyX
Ich glaube nicht, dass Spanien 2027 teilnehmen wird.
Glaube ich auch nicht, aber erzähl das Timo nicht. 😅
Bin auf dem Sommerfest im Betrieb, habe meinen fünften Drink intus. 🤣
Prost / Salute. 😀
Danke, mir ist etwas schlecht. Immerhin hatte ich diesmal keinen Filmriss
Ich trinke in solchen Fällen immer entweder Kamillentee oder Apfelsaft-Schorle, je nachdem wonach mir gerade ist. 😀
Beides hilft. Zumindest bei mir. 😀
Angeblich wollen die DARA verpflichten, die dann mit Bangaranga (aber diesmal anderem Outfit und anderen Stühlen) den Titel nach Deutschland holen soll!!!!
Eigentlich hat das Deutschland ja schon getan. 1999 mit Reise nach Jerusalem. Man hat nur nicht den Mut gehabt Stühle auf die Bühne zu bringen 😉😀
Das jährliche Gewäsch ohne etwas Substantielles gesagt zu haben.
Am Ende wird es laufen wie immer, daher sind solche Aussagen gerade im Sommerloch eher als wohlfeile PR einzuordnen.
Der erste Satz ist die beste Umschreibung für deinen Kommentar und wenn man nichts Ppsitives zu sagen hat, dann ist es besser, zu schweigen!
https://www.instagram.com/reel/DaYBqp3M0zi/?igsh=MWJ3YmRjaXRocW80dw==
Genau die gesamte Musik Branche die meint wohl nur die großen Labels und das dann keine Indy Künstler gesucht werden und außen vor gelassen werden. Und meist diese Künstler haben sehr gute Songs. Es wird doch meistens nur geschaut das die Labels ihre Künstler gut dargestellt wissen wollen und diese die Chance bekommen. Genau das ist der Falsche Weg man muss diese alten Krusten wie aufschlagen und alle Künstler zulassen egal ob da ein Label steht oder nicht. Das was zählen soll ist der Künstler und dessen Song und nicht was die Musikindustrie will!
Ich glaube, eine der fünf Mitglieder des Musikteams ist für Indy und Newcomer zuständig. So richtig Indy wird es dann bestimmt trotzdem nicht, obwohl Molly Sue von diesem Jahr z.B. bei keinem Label war.
Bei der SWR gibt es sicherlich den Traum, eines Tages einen Vorentscheid zu haben, der zu einer beliebten jährlichen Tradition im deutschen Fernsehen wird und die Leute schon Tage/Wochen vorher mitreißt und begeistert. Ich denke aber, einen nationalen Vorentscheid mit fast über die gesamte Bank hinweg hochkarätigen Acts (oder so etwas ähnliches wie der Bundesvision Song Contest) wird es einfach nie geben. Da müsste man schon wiederholt gute Erfolge beim ESC einfahren, dass die Acts sich trauen. Wie in den ersten Jahren nach Lena. Dann ging es beim ESC bergab, und damit auch die Zahl großer Namen beim VE.
Ich will den Tag noch nicht vor dem Abend schlechtreden, aber ich denke, die 9 Acts (oder wie viele es am Ende auch immer sein werden) werden aus unbekannten Label-Signings bestehen, die noch nicht ihren Durchbruch geschafft haben, aber im besten Fall wirklich etwas drauf haben (dafür sorgt dann hoffentlich Pele Loriano). Dann wird es noch 1-2 obligatorische bekannte Namen geben, die man aber eher der Kategorie „Abgehalftert“ oder „Von gestern“ zuordnen würde, die mitmachen, um der eigenen Karriere nochmal einen Kick zu geben.
Ob man es schaffen wird, große Acts zum VE zu bringen, bezweifle ich leider. Da wird es, wie gesagt, erstmal konstante Erfolge geben müssen. Viele brauchen den ESC nicht, die deutsche Musikbranche hängt nicht am ESC (anders als andere, kleinere ESC-Nationen), und auf die Gefahr, von einem No-Name besiegt zu werden und im Internet von der Öffentlichkeit schlecht behandelt zu werden, können wohl alle verzichten. Das lässt Sarah Engels‘ Bewerbung eigentlich nochmal in einem besseren Licht dastehen.
Und viele der großen Namen sind glaube ich einfach auch generell kein Fan des ESC.