Platz 23 ist kein Zufall: Was Deutschland ändern muss, um beim ESC erfolgreicher zu sein

Sarah Engels – Foto: Sarah Louise Bennett / EBU

Nach jedem schwachen deutschen Abschneiden beim Eurovision Song Contest in Wien wird wieder einmal reflexartig gefragt, warum uns keiner mag und weshalb es erneut (fast) punktlos ans Tabellenende ging. Dabei sind viele Probleme hausgemacht. Auch der Wechsel der ESC-Verantwortung innerhalb der ARD vom NDR zum SWR hat daran bislang wenig verändert.

Noch immer wird zu kurzfristig gedacht, zu viel intern abgestimmt und zu oft nach der berühmten eierlegenden Wollmilchsau gesucht: einem Beitrag, der allen ein bisschen gefällt und gleichzeitig irgendwie modern wirkt. Genau dieser scheinbar sichere Kompromiss wird beim ESC jedoch seit Jahren konsequent abgestraft. Dabei gäbe es durchaus einige konkrete Drehschrauben, an denen der SWR jetzt arbeiten sollte, um Deutschlands Chancen beim ESC 2027 deutlich zu verbessern.

1. Mit der ESC-Planung sofort beginnen – nicht erst im Herbst

Eines der größten Probleme Deutschlands ist der fehlende langfristige Ansatz. Jahr für Jahr wirkt es so, als würde die ESC-Strategie komplett neu gestartet werden. Zuständigkeiten müssen geklärt, Konzepte abgestimmt und Entscheidungen intern neu verhandelt werden. Genau dadurch verliert Deutschland wertvolle Zeit. Das bestätigte letztlich auch die ehemalige Delegationsleiterin Alexandra Wolfslast beim Fanclubtreffen im Januar in München.

Andere Länder arbeiten ganzjährig am ESC. Dort werden frühzeitig Künstler*innen angesprochen, Songs entwickelt, Staging-Ideen getestet und internationale Strategien aufgebaut. Deutschland dagegen beginnt oft erst dann ernsthaft mit der Vorbereitung, wenn die Sommerpause vorbei ist und alle ARD-Gremien zugestimmt haben. Wer beim ESC erfolgreich sein will, darf aber nicht erst im Herbst anfangen.

2. Weniger Gremien – mehr kreative Verantwortung

Der ESC ist kein Verwaltungsprojekt. Genau so wirkt die deutsche Herangehensweise aber häufig. Zu viele Entscheidungen entstehen im Konsens. Ideen werden diskutiert, abgeschwächt oder verworfen, weil sie zu speziell sein könnten oder Teile des Publikums irritieren würden. Das Ergebnis sind glatte, vermeintlich sichere und oft austauschbare Beiträge.

Viele deutsche ESC-Shows sehen ähnlich aus, arbeiten mit denselben Gesichtern und denselben Mechanismen. Wirklich innovative Ansätze fehlen dagegen häufig. Dabei zeigt der ESC jedes Jahr aufs Neue, dass gerade mutige, eigenständige und klar profilierte Konzepte Aufmerksamkeit erzeugen. Der Wettbewerb belohnt keine Kompromisslösungen aus Redaktionskonferenzen, sondern klare kreative Entscheidungen.

3. Den Vorentscheid konsequent auf den echten ESC ausrichten

Der deutsche Vorentscheid funktioniert bisweilen nach völlig anderen Regeln als der ESC selbst. Das beginnt schon bei der Zielgruppe. Nur rund zehn Prozent der Zuschauer*innen des deutschen Vorentscheids waren unter 30 Jahre alt. Viele jüngere Menschen, die beim internationalen ESC selbstverständlich dabei sind und abstimmen, wussten vom deutschen Vorentscheid dagegen kaum etwas.

Gleichzeitig hat die EBU die internationalen Jurys bewusst verjüngt und vorgeschrieben, dass mindestens zwei der sieben Juror*innen unter 25 Jahren alt sein müssen. Deutschland produziert also einen Vorentscheid für ein Publikum, das mit dem tatsächlichen ESC-Publikum immer weniger zu tun hat.

Hinzu kommt das Abstimmungssystem. Beim deutschen Finale entschieden zunächst allein internationale Expert*innen über die Top 3 – erst danach durfte das Publikum abstimmen. Beim ESC selbst passiert genau das aber parallel. Entsprechend logisch wäre es, dieses System auch national abzubilden.

Wenn der SWR erfolgreich sein will, muss der Vorentscheid stärker auf die Realität des ESC ausgerichtet werden. Für das Altersdilemma wären etwa stärker integrierte Social-Media-Votings oder Modelle wie in Schweden denkbar, wo verschiedene Altersgruppen separat gewichtet werden.

4. Aufhören, „ganz gute“ Songs zu suchen

Deutschland versucht zu oft, einen möglichst ungefährlichen Kompromiss zu finden: etwas modern, etwas radiofreundlich, etwas emotional, etwas international. Heraus kommen Songs, die professionell produziert sind – aber kaum Begeisterung auslösen.

Der SWR ließ die Beiträge des Vorentscheids in diesem Jahr vorab von Kantar testen. Später war inoffiziell zu hören, die letztlich ausgewählten Songs seien nicht identisch mit den neun bestplatzierten der Marktforschung gewesen – aber alle seien „gut“ gewesen. Genau darin steckt das Problem: „gut“ reicht beim ESC nicht. Denn weder Zuschauer*innen noch Jurys vergeben Punkte für solide Durchschnittlichkeit. Sie stimmen für ihre absoluten Favoriten ab. Wer überall nur auf Platz elf landet, verliert.

Dabei sollte man sich auch die Frage stellen: Soll der Beitrag vor allem Jurys überzeugen? Soll er maximal im Televoting zünden? Oder schafft er wirklich beides? Sich irgendwie durchzuwurschteln und darauf zu hoffen, dass am Ende schon genügend Punkte zusammenkommen, funktioniert beim ESC nicht.

5. Mehr Mut zu klaren Profilen und echten Nischen

Das diesjährige Televoting im ESC-Finale hat erneut gezeigt, wie wichtig klare Identitäten geworden sind. Bulgarien punktete mit innovativem Mainstream-Pop, Rumänien war am besten in der Rock-Nische, Moldau zündete mit maximaler Party-Energie und Griechenland mit einer völlig überdrehten Spaßnummer. Man muss diese Beiträge nicht persönlich mögen. Aber sie hatten alle etwas Eigenes, an das man sich erinnerte.

Der Wettbewerb belohnt genau diese Exzellenz in einer klaren Nische. Erfolgreiche Beiträge haben starke Persönlichkeiten, kulturelle Eigenheiten, ungewöhnliche Ideen oder eine radikale Konsequenz in ihrer Inszenierung. Genau deshalb funktionierte übrigens auch „Baller“ im vergangenen Jahr deutlich besser: Der Beitrag hatte Ecken, Kanten sowie Wiedererkennungswert und Identifikationspotenzial. Oder anders formuliert: weniger Austauschbarkeit, mehr Exzellenz in der Nische (die Thomas Mohr vom ESC Update seit Jahren predigt).

Hinzu kommt: Der ESC ist längst nicht mehr nur ein Musikwettbewerb. Erfolgreiche Beiträge funktionieren heute oft genauso stark über Bilder, Inszenierung, Kamera-Momente und Social-Media-Wiedererkennbarkeit wie über den Song selbst. Deutschland bewertet Beiträge dagegen häufig noch zu sehr nach klassischer Radio- oder Fernsehtauglichkeit. Beim ESC reicht das längst nicht mehr aus.

6. ESC-Kompetenz wichtiger nehmen als Betriebslogik

Natürlich arbeiten in der ARD viele erfahrene und kompetente Menschen. Aber nicht jede gute Fernsehredakteurin und nicht jeder erfolgreiche Show-Produzent ist automatisch auch ESC-Expert*in. Der Wettbewerb folgt eigenen Regeln, Dynamiken und Ästhetiken – und sollte auch entsprechend professionell behandelt werden.

Trotzdem entsteht häufig der Eindruck, dass personelle Entscheidungen innerhalb der ARD über Jahre fortgeschrieben werden – unabhängig von den Ergebnissen. In anderen Unternehmungen würde man nach mehreren schwachen Resultaten automatisch hinterfragen, ob bestimmte kreative oder strategische Ansätze wirklich funktionieren. Wenn Staging, Kameraarbeit oder visuelle Konzepte international wiederholt nicht konkurrenzfähig wirken, muss man sich irgendwann ehrlich fragen, ob andere kreative Impulse sinnvoll wären.

7. Den deutschen Beitrag international stärker vermarkten

Viele Länder betreiben für den ESC gezielte internationale Markenpflege. Sie bauen früh Fan-Communities auf, bespielen Social Media strategisch und nutzen regionale Verbindungen bewusst aus. Deutschland unterschätzt diesen Faktor.

Dabei zeigte das Ergebnis von Sarah Engels, dass ihre besten Televoting-Platzierungen genau aus den Ländern kamen, in denen sie bereits bekannt war: Luxemburg, Österreich und der Schweiz. Man braucht keine einmaligen Promo-Aktionen in vielen Ländern, in denen deutsche Künstler*innen ohnehin kaum wahrgenommen werden. Zielführender wäre eine systematische und langfristige Öffentlichkeitsarbeit in wenigen Ländern, in denen Deutschland kulturelle oder mediale Anknüpfungspunkte hat.

Das heißt nicht, dass man die ESC-Pre-Partys komplett vernachlässigen sollte. Dort kann der deutsche Act mit den Teilnehmenden aus anderen Ländern connecten und wertvolle Erfahrungen mit der ESC-Bubble sammeln. Nachhaltige Wirkung auf das tatsächliche Voting-Ergebnis erzielt man dort allerdings nur äußerst begrenzt.

Welche der sieben „Drehschrauben“ hältst Du für die wichtigste – und welche anderen siehst Du noch? Braucht Deutschland beim ESC vor allem mutigere Songs – oder eher neue Strukturen hinter den Kulissen? Und was müsste der SWR aus Deiner Sicht bis zum ESC 2027 konkret verändern? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.



Entdecke mehr von ESC kompakt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

677 Comments
LK1703
LK1703
1 Monat zuvor

Keine Jurys beim Vorentscheid bitte! Einfach mal schauen, was passiert, wenn der Publikumsfavorit hingeschickt wird – schlimmer kann es eh nicht mehr werden :/

GEF
GEF
1 Monat zuvor
Reply to  LK1703

Na der wurde doch gewählt… Das ist doch das Problem. Sarah Engels ist eben die bekannteste Teilnehmerin im Vorentscheid gewesen und somit war auch klar, dass sie gewählt wurde.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  GEF

Wenn man sich den Abstand zwischen ihr und den beiden anderen Kandidaten ansieht, war es doch relativ knapp. Also ein Erdrutschsieg für Sarah Engels war es mit sicherlich nicht. Sie hatte knapp über 38% der Stimmen und Wavyboy knapp über 34%. Wage aber zu bezweifeln, das er besser als Sarah Engels abgeschnitten hätte.

Toni
Toni
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Genau

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Monat zuvor
Reply to  LK1703

Das Problem beginnt doch schon davor. Wir Zuschauer bekommen bereits eine gefiltert und den Normen des Veranstalters entsprechende Vorauswahl geliefert.

Dieses Jahr ist doch ein perfektes Beispiel dafür was uns Zuschauern zur Auswahl stand. Von den 9 Songs waren nur die 3 im Finale einigermaßen ESC würdig, der Rest war so glatt gebügelt das es keine Kanten mehr gab um sich daran zu stören. Was soll da ohne Jury besser werden?

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Also eine gewisse Vorauswahl muss es geben. Nur braucht es dabei auch mehr Transparenz.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Warum nicht die Bevölkerung schon die top 10 für die Show aus den letzten 100 auswählen lassen ? Das wäre transparent. Natürlich wäre es gut wenn dann schon der entsprechende Song des Künstlers in einer live Version als Video vorliegt um auch das live singen etwas beurteilen zu können.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Stimmt in der heutigen Zeit wäre es bestimmt kein Problem eine gewisse Anzahl von Songs Online zur Abstimmung zu stellen. Sagen wir mal so zwischen 50 und 100 Songs. Die besten 20 kommen dann in zwei Halbfinals. Jeweils die besten 5 Songs kommen ins Finale.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  LK1703

Da stimme ich zu – absolut daneben

Jens
Jens
1 Monat zuvor
Reply to  LK1703

Dir ist schon klar, dass Sarah Engels nur gewonnen hat, weil Sie die größte Fanbase von allen Künstlern hatte? Wenn du das so behalten willst, dann bleibt alles so wie es ist!

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  Jens

Vor Sarah Engels haben auch einige bekannte Künstler versucht die VE zu gewinnen, die haben es aber trotz großer Fanbase nicht geschafft. Unheilig, The Kelly Family usw.

Donnatella
Donnatella
1 Monat zuvor
Reply to  LK1703

Wie Douze so anschaulich geschildert hat: die ARD adressiert den deutschen Vorentscheid und eigentlich auch alle anderen ESC-verwandten Themen an das grundfalsche Publikum. Und zwar in allen Aspekten.

Im Grund haben die späten 90iger/frühen 2000s bei der ARD nie aufgehört, wenn nicht sogar noch schlimmer.

Wenn du weiterhin maue Beiträge nach üblich fragwürdigem Muster willst: lass gerne 100% Televote regieren. Denn dort regiert, dank der falschen Publikumsorientierung, exakt das Publikum, dass eben kaum oder wenig Interesse/Liebe/Wissen am zeitgenössischen ESC hat.

Philipp
Philipp
1 Monat zuvor

Ich würde noch sagen , dass mehr in social Media investiert werden müsste um ein jüngeres Publikum anzulocken ( sei es erfolgreiche Streamer oder Influencer ins Boot holen und das diese dann die Werbetrommel für den ESC rühren wo das Zielpublikum die jungen Leute sind)
…die jungen Leute sind die Zuschauer als auch etwaige zükünftige Interpreten von Morgen.

Frank D.
Frank D.
1 Monat zuvor

Das Problem ist doch auch, dass Musik jenseits von Silbereisen in der ARD überhaupt nicht mehr stattfindet. Eigentlich ist der ESC ein Fremdkörper im sonstigen ARD-Programm.

Gnampfer
Gnampfer
1 Monat zuvor
Reply to  Frank D.

Mit Silbereisen würde es ja auch funktionieren, siehe Italien 🙂

Donnatella
Donnatella
1 Monat zuvor
Reply to  Gnampfer

Mir wäre unbekannt, dass deutscher Dumpfbeat-Schlager ein ähnlich internationales und kulturell respektiertes Standing hätte wie klassischer Italo-Pop oder Italo-Disco.

Andi
Andi
1 Monat zuvor

https://songcontest.orf.at/story/Bilderstory100

Auf der ORF Seite gibt es noch einmal einen sehr schönen Rückblick auf die vergangenen Wochen. Mit vielen Fotos 😀

Matty
Matty
1 Monat zuvor
GEF
GEF
1 Monat zuvor

Ich würde mal beim Staging anfangen. Das „S“ in ESC steht immer mehr für Staging und immer weniger für Song. So wurde Bulgarien dieses Jahr auch vor allem wegen des innovativen Stagings ESC-Sieger und nicht primär wegen des Songs.

Am Ende ist es natürlich immer eine Kombination aus allem. Song, Künstler und Performance.

Man muss aber bei der Song- und Künstlerauswahl immer die Performance mitdenken. Bei „Fire“ ist eben das Problem, dass der Song genaue eine bestimmte Peformance zulässt, und zwar die, die wir im Vorentscheid und leicht abgewandelt auch im ESC-Finale gesehen haben. Das ist dann solide und OK, aber nicht innovativ und wird weder von den Jurys noch vom Publikum honoriert.

Ein Song wie Bangaranga ist für sich genommen auch nicht herausragend, bietet aber viele Möglichkeiten, durch eine innovative Inszenierung auf ein ganz anderes Gesamtlevel zu kommen. Ähnliches haben wir letztes Jahr auch bei Espresso Machiato gesehen.

Ein Trend im TikTok-Zeitalter ist sicher, dass einfache, aber innovative Performances ohne viel Schnickschnack gut funktionieren. Das bietet gerade auch kleineren und weniger finanzstarken Ländern wie Bulgarien oder Estland die Möglichkeit, oben mitzuspielen.

Ich finde, dass Deutschland 2024 und 2025 bei der Inszenierung vieles richtig gemacht hat, und auch daher am Ende besser abgeschnitten hat, als erwartet. Bei Issac lag der Fokus auf seiner grandiosen Stimme, bei A & T auf dem Song und der Stimmung. Man hatte aber eben auch Songs, die einem Raum für eine gute und vor allem überraschende Inszenierung geboten haben. Das war dieses Jahr leider nicht so.

Vielleicht kehren wir also 2027 wieder auf den Weg zurück, den wir in den Vorjahren eingeschlagen haben. Es braucht Songs, die man gut auf der ESC-Bühne in Szene setzen kann. Dann ist zumindest ein Mittelfeldplatz drin 🙂

Holger
Holger
1 Monat zuvor
Reply to  GEF

Der wichtigste Punkt ist – neben der Songauswahl für den Vorentscheid – wie du richtig erwähnst, warum sich der SWR nicht angeguckt hat, warum man aus auch vielleicht nicht so ganz optimalen Songmaterial zwei gute Mittelfeldplatzierungen rausgeholt hat.

Isaak hat es z.B. ja auch geschafft, als wesentlich unbekannterer Act im Vgl. zu Sarah Engels Televotingpunkte aus dem deutschensprachigen Ausland zu holen. (Und selbst „Rockstars“ und „Blood and Glitter“ haben das ja geschafft.)

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Monat zuvor
Reply to  Holger

Man kann immer nur so gut sein, wie die Konkurrenz es zulässt. Deswegen finde ich den Vergleich der Jahre etwas schwierig, da sich gerade bei Deutschland fast jedes Jahr das Musikgenre ändert und demzufolge auch mal mehr oder weniger Konkurrenz herrscht.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Monat zuvor
Reply to  GEF

Das sage ich schon länger, um vorne mitzuspielen müssen alle 3 Dinge zusammenkommen die aus Song, Künstler und Staging bestehen. Fehlt nur eins der 3 Dinge, spielt man nur im Mittelfeld mit.
Isaak, starker Künstler ( Stimme) Song ging so und Staging war auch nicht sehr gut. Abor und Tynna, starker Song und Staging, nur singen wäre besser gegangen. Lord of the Lost, starker Künstler ( Persönlichkeit und Stimme für den Song ) Staging war unpassend und Song war zu wenig ESC in seiner Nische.

Jetzt Sarah, Künstler war passend, Song war nur Durchschnitt und das Staging inklusive abfilmen war deutlich Luft nach oben.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor
Reply to  GEF

Man muss aber bei der Song- und Künstlerauswahl immer die Performance mitdenken. Bei „Fire“ ist eben das Problem, dass der Song genaue eine bestimmte Performance zulässt (…)

Nö. Bulgarien hat sich bewusst dafür entschieden, Bangaranga nicht als typischen Girl-Bop zu inszenieren. Diese Entscheidung hätte man für Fire auch treffen können. Hat man aber nicht, sondern sich – wie Zypern – für Altbekanntes entschieden, was vermeintlich zu solch einem Song dazugehört.

GEF
GEF
1 Monat zuvor
Reply to  Porsteinn

Bangaranga war als Song deutlich experimenteller, inklusive Rhythmuswechseln und einem ziemlich unmelodischem, dafür fast schon hypnotischen Refrain. Ich wüsste auch nicht, an welchem früheren ESC-Song sich Bangaranga orientieren sollte. Der Song ist – ob man ihn nun mag oder nicht – viel moderner und innovativer als Fire. Es ist auch kein klassischer Girl Bop.

Mal ganz ehrlich, wie hätte man denn Fire bitte schön anders inszenieren sollen?

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor
Reply to  GEF

Ich muss mir zum Glück keine Inszenierung einfallen lassen und kann das auch gar nicht. Ich bin kein Choreograph, kein Videoregisseur und kein Bühnentechniker. Aber ich erwarte von solchen Experten, dass sie mehr zustande bringen als more of the same.

Wie schon bei Lord of the Losts abgefilmter Bandperformance hatten wir jetzt mehr oder weniger eine abgefilmte Tanzperformance und nichts, was dich irgendwie in das Lied oder dessen Stimmung wirklich hineingezogen hat. So etwas zu schaffen, sollte aber möglich sein, wenn man sich mit der Materie auskennt.

GEF
GEF
1 Monat zuvor
Reply to  Porsteinn

Hier und da hat man das ja gemacht. Der Dancebreak sah deutlich besser aus als im Vorentscheid; dazu kam das Stage Diving sowie der Balladenpart am Anfang. Diese punktuellen Änderungen haben aber nicht zu einer wirklichen Aufwertung des Songs geführt.

Ich bezweifle ernsthalft, dass man aus diesem Song durch eine mega-innovatives Staging noch etwas hätte rausholen könne.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  GEF

Zustimmung

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  GEF

Ich weiß nicht was an Bangaranga jetzt experimentell gewesen sein soll. Mich hat der Song teilweise an die Geräuschkulissen aus dem Jambamonatsabo erinnert. Ihre Stimme hat mich eher an diese Künstliche Stimmen, wie der kotzende Frosch oder der stinkende Iltis erinnert.

GEF
GEF
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Man muss den Song nicht mögen, aber am Ende hat der Song eben doch viele Leute überzeugt und Fire eben nicht.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Wie war das nochmal mit dem „Haten“ ?

Ist ja nix Neues…. Blanche war die „jaulende Fritte“, Sam Ryder ein „widerlicher Zausel“. Aber selbst keine Kritik ertragen können, absolut typisch

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Porsteinn

Genau das war auch das große Plus und es hat viele angesprochen, die eigentlich dafür nicht die Zielgruppe sind (inklusive meiner Person).

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71
Tamara
Mitglied
1 Monat zuvor

DP kann sich bald umbenennen in DQ – Don Quichotte, nicht Drama Queen. Der alljährliche Kampf gegen die Windmühlen. Und auch dieses Jahr unterschreibe ich jedes Wort.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Tamara

Danke, Tamara !

„Baller“ ist auf meiner Playlist und wird immer noch von mir gefeiert. „Fire“ dagegen im Orkus verschwunden.

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor

Alle sieben Punkte sind wichtig !

martin224
martin224
1 Monat zuvor

Einfach mal 9 verschiedene Songs aus unterschiedlichen Genres hätte schon was. Deutschland ist musikalisch so breit aufgestellt mit guten Künstlern. Man muss halt auch mal wirklich suchen und sich was trauen und den Vorentscheid dann eben auch auf den richtigen ESC ausrichten, wie schon geschrieben.

Solang der ESC aber in Deutschland nicht beliebter wird, wird sich auch am bisherigen Modell nichts ändern. Die ARD bzw. der SWR verwaltet das bisher da gewesene. Bloß keine Arbeit, geht ja eh schief…

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor

Das ist wirklich der Tiefpunkt der jüngeren ESC-Geschichte. Zumindest seit Levina 2017 (nicht zu verwechseln mit dem diesjährigen Beitrag von Lavina aus Serbien). Jendrik hatte immerhin ein Nachleben mit dem Stinkefinger-Meme und Ann Sophie ist damals 2015 dem unausgeglichenen Wertungssystem zum Opfer gefallen. Aber dieser Beitrag war von Anfang bis Ende ein hoffnungsloser Fall und der Startplatz 2 war da auch nicht der letzte Sargnagel, denn das Ding war bereits tot geboren. International interessiert sich in der Nachbetrachtung niemand dafür und es gibt noch nicht mal Memes. Es ist so, als hätte es diesen Beitrag niemals gegeben, und da er am Samstag so früh drankam, hat es sich auch fast so angefühlt, als wäre Deutschland gar nicht dabei. Blieb null in Erinnerung.

Es scheint so, als wäre man bei der ARD glücklich, diese Sendung an einem Samstag im Jahr zu haben, in denen man Quoten in Richtung neun Millionen hat, ohne dass man sonderlich viel dafür bezahlen muss im Vergleich zu anderen Produktionen.

Man muss niemandem was vormachen. Der internationale Ruf Deutschlands hat keinen guten Stand, aber man kann bei dieser Show, dem größten kulturellen und musikalischen Event Europas, über eine ganze Menge hinwegtäuschen und ein echt positives Bild von sich hinterlassen, und da haben Abor & Tynna letztes Jahr einen sehr guten Anfang gemacht mit dem besten Televote-Ergebnis seit 2018. Die Leute sind also bereit, für Deutschland anzurufen, wenn das Lied gut ist. Warum man diese Gelegenheit, sich auf der größten Bühne der Welt zu präsentieren, nicht intelligenter nutzt, das begreife ich einfach nicht. Die diesjährigen Bestrebungen des SWR würde ich noch nichtmal als „Hauptsache man hat es versucht“ verbuchen. Das qualifiziert sich nicht als Versuch, sondern als Selbstsabotage oder Realitätsverweigerung.

Ich habe kein Vertrauen in den SWR, einen guten Vorentscheid auszurichten, weshalb ich eine interne Auswahl bevorzugen würde. Es liegt nicht am Publikum. Wenn das Publikum etwas Gutes angeboten bekommt und das Teilnehmerfeld fair und ausgewogen ist, dann gewinnt auch das Richtige (siehe Abor & Tynna). Es liegt an dem, was zur Auswahl steht. Und die Arbeit, die man in die Vorbereitung eines VE mitsamt provisorischen Stagings, Gästeliste und Intervall-Acts steckt, würde ich lieber auf eine interne Auswahl verwenden. Der NDR hatte da ja eher kein gutes Händchen (Jendrik, Xavier Naidoo), aber der SWR könnte sich mal daran versuchen. Einmal kann man es ja mal machen. Damit müsste man aber heute schon loslegen und nicht erst im September.

Übrigens ist der diesjährige Siegersong im Sofia Songwriting Camp 2023 entstanden, und war als bulgarischer ESC-Beitrag 2024 angedacht. Dass dieser Song aus 2023 im Jahr 2026 immer noch so sehr am Puls der Zeit wirkt, zeigt, dass es echt gute Songwriting-Camps auf dieser Welt gibt. Das in Südfrankreich, oder das in Marokko, wo „Fire“ entstanden sind, gehören nicht dazu. Oder vielleicht entstehen in diesen Camps gute Songs, die aber von den anonymen Herren im Anzug beim ÖRR abgelehnt werden.

Also: Interne Auswahl oder externe Hilfe von Leuten, die nicht betriebsblind sind, annehmen. Vielleicht braucht es nach Ralph Siegel und Stefan Raab wieder jemanden, der mit einer richtigen Obsession und Verbissenheit an die Sache herangeht. Jedes Hilfsangebot, welches man bekommt, würde ich an Stelle des SWR ernsthaft prüfen und eigentlich muss man es auch annehmen. Ob Böhmermanns Firma, Raab Entertainment, oder man könnte auch einfach mal mit den ESC-Fanmedien sprechen.

Ich denke aber nicht, dass sich was ändern wird, und wenn Deutschland irgendwann wieder gut abschneidet, dann eher als Zufall und nicht weil man darauf hingearbeitet hat. Das Glück fällt jedem irgendwann in den Schoß.

Last edited 1 Monat zuvor by Prometheus
elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Das ist wirklich der Tiefpunkt der jüngeren ESC-Geschichte

Hey Baby, geht noch mehr Drama?

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor
Reply to  elkracho

Bei deinen geäußerten Meinungen zum Song „Fire“ vom Zeitpunkt des Bekanntwerdens bis heute bist du auch nicht mehr wirklich ernstzunehmen. Das war Geschmacksverirrung und Sturheit bis zum Schluss. Bei Timo1986 war es mit Augenzwinkern zu nehmen und bei den anderen dämmerte es auch irgendwann endlich, bis auf Dunefan5000, und in die geistige Nähe solcher Leute sollte man sich nicht begeben

Last edited 1 Monat zuvor by Prometheus
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Dune Fan ist ein Genie mit super Social skills. Traurig, dass Du Dich als Cancel Culture Mob aufspielst. Er lässt sich den Mund nicht verbieten!
Bizarr eigentlich, dass der gegenwärtige Nick sich auf Dune bezieht. Ich hätte gedacht, er steht eher auf Filme wie Kolberg und Wunschkonzert.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor

Da hast du Recht von solchen Mobbern wie dir und anderen hier lasse ich mir bestimmt nicht den Mund verbieten.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Das war Satire ! Ist mir klar, daß Du es nicht verstanden hast.

ESCnicky🐿️
ESCnicky🐿️
1 Monat zuvor

ÄTZEND! Wirklich nicht okay!

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Danke für den niveauvollen Kommentar.
Lässt sehr tief blicken.
Eine detaillierte Antwort gerne mal zu einem späteren Zeitpunkt.
Momentan wartet leider die tägliche Arbeit.
Aber es verstärkt den charakterlichen Eindruck, den ich in der Saison
von dir gewonnen habe. Bei manchen scheinen die Dräthe ja richtig heißzulaufen. Nichts für ungut.

Last edited 1 Monat zuvor by elkracho
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  elkracho

Er hat schon recht, dass Du Dich mit 🔥 ähnlich verrannt hast wie ich damals mit Bashar Murad. Sind Witzigerweise beide rückwärts von der Bühne gefallen.,

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor

Es geht sich nicht ums Verennen.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Ich glaube nicht, das es dir zusteht, anderen vorzuschreiben, welche Songs sie mögen und welche nicht. Muss man sich jetzt auch von diesen Hatern wie dir, auch noch anmachen lassen, nur weil man den Song von Sarah Engels mochte und ihr viel Glück gewünscht hat? Fühlst du dich jetzt als Superman, nur weil du zufällig mal jetzt recht hattest, was die von dir erhoffte Platzierung Deutschlands im Jahre 26 angeht? Meinungsdiktatur hoch 10 ist das hier so langsam, von Leuten wie dir. Im übrigen finde ich den Song von Sarah Engels immer noch toll.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Du kannst ihn ja in Dauerschleife hören und besser hier Leine ziehen.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor

Das hast du nicht zu bestimmen.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Das interessiert mích nicht

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  elkracho

Er hat leider nicht ganz Unrecht

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor

Er schätzt mich ja grundsätzlich falsch ein.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Ich kann Dir wieder mal in allen Punkten zustimmen, vielen Dank ! Du bist wirklich eine Bereicherung für das Forum.

Zum Thema „früher Startplatz“: Bei einem guten Song ist selbst dieses Handicap kein Problem (siehe Dänemark und Israel)

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71
ESCnicky🐿️
ESCnicky🐿️
1 Monat zuvor

Also bei israel war es definitely not der song…

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor

Bei mir schon

Nina
Nina
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Zu dem „Wenn das Publikum etwas Gutes angeboten bekommt und das Teilnehmerfeld fair und ausgewogen ist, dann gewinnt auch das Richtige (siehe Abor & Tynna).“

Das unterstützt aber die These, dass das ARD Publikum das falsche ist um den Beitrag zu wählen. Zwar lief das Finale 2025 in der ARD, aber A&T wurden ja in erster Linie von Raab und dem RTL Publikum ins Finale getragen. Und davon kamen dann welche mit zu dem Finale bei den Öffis.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor

Eigentlich müssten sich die Verantwortlichen nur mal von dem Gedanken lösen, etwas möglichst Gefälliges zum ESC zu schicken. Für das Finale sind wir gesetzt, keiner kann uns Minuspunkte geben, hinten landen wir sowieso.

Sucht euch einen abwechslungsreichen Querschnitt der aktuellen deutschen Musikszene für den ESC zusammen. Gerne auch aus der zweiten Reihe oder der ein oder anderen Nische wenn die erste nicht will. Hauptsache kein 50 Shades of Beige. Achtet darauf, das die eingereichten Songs nicht nur wie Albumfüller klingen und go for it. Wenn ihr den ESC nicht versteht, dann versucht es gar nicht erst. Viel schlechter kann es nicht werden und ein Maneskin oder Salvador Sobral können ja trotzdem zufällig mal darunter sein.

Alternativ: Baut auf diesem Jahr auf. Die Auswahl an Künstlern war schließlich ganz ordentlich. Charismatische Sänger und Sängerinnen waren im Vorentscheid einige dabei. Und auch Mainstreampop muss nichts Schlechtes sein. Dann braucht es allerdings auch Songs vom Kaliber eines „Eclipse“ oder einer „Michelle“. Oder eines „You let me walk alone“, um ein deutsches Beispiel zu nennen. Ob ihr an so etwas herankommt bzw. solche Songs erkennt, da bin ich momentan nach diesem Jahr aber leider nicht besonders optimistisch.

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor
Reply to  Porsteinn

Vor allem in einem Land wie Deutschland, in dem immer noch Shows wie DSDS und The Voice gibt, muss man es doch schaffen, einen starken Sänger oder Sängerin hinzuschicken, der zumindest einen Teil der Konkurrenz mit schamlosem Leistungssingen und Stimmakrobatik wegfegt. Siehe Tschechien und Polen dieses Jahr, oder auch Australien.

Es ist krass, wie viel man schon gewonnen hat, wenn man einfach eine tolle Stimme hat und das auch unverhohlen zeigt. Mit „Fire“ hat sich Sarah Engels wirklich unter Wert verkauft. Ein „Eclipse“ hätte man ihr auch auf den Leib schreiben können. Sie hätte es wohl nicht so gut gesungen, aber trotzdem.

Querschnitt der aktuellen deutschen Musikszene wäre nicht schlecht. Dazu würden dann wohl German Hip Hop und German Schlager gehören. Was Schlager anbelangt: Das ist ja im Grunde unsere Art von Ethno. Auch aus deutscher volkstümlicher Musik kann man einen Ethno-Pop machen, solange es keine Ballermann-Stimmungsmusik ist. „Naiv“ von Marie Reim von 2024 war zwar ein bisschen schwach, aber im Grunde sollte mind. ein Lied dieser Art schon im Vorentscheid dabei sein.

Falls es wieder einen Vorentscheid gibt, sollte die Genre-Vielfalt schon etwas größer sein. Das war dieses Jahr irgendwie alles „more of the same“ mit Ausnahme von „Ciao, Ragazzki“ als Alibi-Spaßbeitrag, der in Wien ohne Revamp aber auch bitter baden gegangen wäre

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Ich frage mich, wieso ist es für die ARD so schwer, einen mehrteiligen Vorentscheid auf die Beine zu stellen.Wieso braucht man dafür Stefan Raab? Deutschland ist ein Land mit 80 Millionen Einwohnern und hat eine reichhaltige und ziemlich diverse Musiklandschaft. Genau das hat mir im Vorentscheid dann doch gefehlt. Zu viele ähnliche Lieder. Mir hat Rap gefehlt. Dabei stammen doch sehr gute Rapgruppen aus dem Sendegebiet des SWR. Schlager war auch nicht dabei. Bin ich etwa der Einzige der glaubt, das ein Vorentscheid auch ein Querschnitt der Musikszene eines Landes sein soll. In so ein Vorentscheid gehören Lieder von den erfolgreichsten Musikgenres eines Landes. Und dazu gehört auch Schlager, obwohl ich jetzt nicht der riesige Schlagerfan bin. In der ARD sollten sie sich die Frage stellen: Wollen wir wirklich beim ESC weitermachen? Wenn ja, muss schluß sein mit halbherzigen Rumgeeire. Entweder man macht es jetzt endlich richtig und nachhhaltig, oder lässt es sein. Und das fängt bei der Künstlerauswahl an und hört bei der Moderation auf. Und geht dann weiter mit der richtigen Gästeauswahl. Schluß damit, das man Gäste einlädt die nix mit dem ESC zu tun haben. Am besten man verzichtet komplett auf ne Gästecouch. Braucht kein Mensch. Das Geld kann man sich sparen für die Inszenierungen. Die waren in diesem Jahr besser als in den Jahren davor. Und ich hoffe das sie Sarah Engels bei der VE 27 einladen, und das sie mehr zu tun bekommen als Abor & Tynna. Das war ja mehr Alibi.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Monat zuvor
Reply to  Porsteinn

Der richtige Song ist schon fast das wichtigste, obwohl ohne passenden Künstler und Staging wird das auch nichts.

Norwegen hat dieses Jahr über ihren Künstler einen durchschnittlichen Song zumindest ins Finale gebracht.

GEF
GEF
1 Monat zuvor
Reply to  Porsteinn

Österreich hat das dieses Jahr ja einen landestypischen Beitrag geschickt und ich mochte Tanzschein gerne. Aber auch Cosmo war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Das ist das Problem. In Deutschland und Österreich funktioniert Tanzschein gut, weil man diese Musik a la Deichkind kennt und gut findet. Außerhalb des deutschsprachigen Raums ist das aber leider nicht konkurrenzfähig.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor
Reply to  GEF

Wenn man sowieso immer im Finale ist bzw. gerade erst gewonnen hat, muss man auch nicht unbedingt konkurrenzfähig sein. Aber man hat zumindest mal etwas versucht, das auch das Land bzw. dessen Musikszene repräsentiert. Wenn das dann nur bei den direkten Nachbarn ankommt, auch gut. Nächstes Jahr dann wieder etwas anderes.

Holger Faut
Holger Faut
1 Monat zuvor

Einfach nicht mehr teilnehmen und das Geld sparen, wie es Italien einige Jahre praktiziert hat!

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor
Reply to  Holger Faut

Eine bessere Investition für 9 Millionen Zuschauer an einem Samstag Abend gibt es nicht. Und wenn Deutschland nicht teilnimmt, dann wird die Quote massiv einbrechen oder der Contest sogar nur in einem Spartensender gezeigt. In dem Fall müsste man sich für das Geld dann auch noch eine Alternative für die frei gewordenen Sendezeit beschaffen.

Jorge
Jorge
1 Monat zuvor
Reply to  Porsteinn

Schade. KI konnte mir die Einschaltquoten der statt des ESC gesendeten Palästina-Doku in Slowenien leider nicht liefern.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  Jorge

Interessant wäre, wie viele Slowenen am Samstag Abend ORF, RAI oder kroatisches TV geguckt haben. Ditto die Quote von RTE vs BBC.

Jorge
Jorge
1 Monat zuvor

Genau, wird man aber kaum erfassen können. Maximal bekommt man eine Schätzung hin anhand der Gesamtzuschauerzahl im Land.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  Jorge

Wenn es wenigstens eine Doku über 🦦 oder 🐧 gewesen wäre.

Jorge
Jorge
1 Monat zuvor

Habe gehört, dort leben gesellige Riesenmaulwürfe, die gigantische Tunnelsysteme bauen!

Aber gut – keine Witze über das Leid der Leute dort, nur über diejenigen, die ihr politisches Geschäft damit betreiben. Man könnte natürlich an die TV-Anstalten eine Anfrage zwecks Einschaltquoten schicken.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  Jorge

Lol… hab auch keine Ahnung , inwieweit das überhaupt gemessen werden kann, wenn man über Kabel oder Satellit guckt, was ja in diesem
Fall relevant wäre.

Jorge
Jorge
1 Monat zuvor

Btw. wäre ein Blogartikel über ESC-Fans auf Entzug in den Ländern auch ganz nice.

Was haben die betrieben, um an ihre Droge zu kommen? Mussten sie einsam mit zugezogenen Vorhängen zuschauen und dürften nicht laut jubeln?

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  Jorge

In den meisten Ländern haben die Leute ja Internet. Ich weiß, in Hamburg ist das nicht so, darum hat Timo ja immer Informationsrückstand.

Jorge
Jorge
1 Monat zuvor

🤣 Das liegt wohl eher am VPN-Server Napoli.

Ja, die EBU hat sicher Zugriffszahlen, nur hätte die nicht schon längst einen Streamingrekord verkündet? Und ESC ist ja eigentlich eher ein TV-Ding. Ob man dann den passenden Kanal findet oder die Schüssel neu ausrichtet, hängt dann am eigenen technischen Verständnis.

Aber bitte so, dass die Nachbarschaft davon nichts mitbekommt!

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  Jorge

TV? Ich nutze nur Mediatheken.

Tamara
Mitglied
Tamara
1 Monat zuvor
Reply to  Holger Faut

Argh, alle Jahre wieder dieser Bullshit? Und was senden sie stattdessen? Das Testbild? Alles andere kostet nämlich!

Milch
Milch
1 Monat zuvor
Reply to  Holger Faut

Weil Deutschland es mit einem Song es nicht gebacken bekommen, sollen wir auf die schöne Show verzichten?

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  Milch

Guckst de halt The Voice, Lets Dance oder DSDS. Nix ist für die Ewigkeit gemacht auch nicht der ESC.

Milch
Milch
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Alle Shows, die ich durchaus kenne, sind kein Ersatz für den ESC.

Nina
Nina
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Shows, die eine deutlich kürzere Historie als der ESC haben, nun für die Endlichkeit des ESCs zu bringen, ist aber auch argumentativ interessant.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  Nina

Alles ist endlich. Vielleicht werden wir noch sogar das Ende des ESC erleben. Und zwar schneller wie viele denken. Ich bin mir nicht sicher ob es im nächsten Jahr überhaupt noch 35 Länder geben wird, die mitmachen wollen. Und wer weiß was 2027 noch passiert. Wenn ich da an Russland denke, was ich da in den letzten Tagen gehört habe, da wird einem wirklich mulmig.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Und wenn es den Tatort einmal nicht mehr geben wird, guckst du halt „In alle Freundschaft“ oder was? Nur weil bei beiden ab und an mal Blut fließt.

Nur weil man bei TV, LD und DSDS auch Musik hört und abstimmen kann, heißt das noch lange nicht, dass sie ein adäquater Ersatz für den ESC sind.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Porsteinn

In keinster Weise

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Milch

Welche deutsche VE in den letzten Jahren kann man denn alles Ernstes als „schön“ bezeichnen ?

Andi
Andi
1 Monat zuvor

Vielleicht sollten wir doch mal German- Schlager zum ESC schicken. Das gäbe sicher mehr Punkte.
Christer Björkman können wir jedenfalls nicht um einen Rat bitten. Weil er selbst nun genug mit der Schweden- Krise zu tun hat 🤫

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Monat zuvor
Reply to  Andi

German Schlager mit Hardrock oder Techno kombiniert, also Stellenweise 🤔🤣

GEF
GEF
1 Monat zuvor

Ich fände es auch wichtig, dass jemand sich als Person hinter den Wettbewerb klemmt und am Ende auch die Verantwortung übernimmt, wenn es nicht klappt. Stefan Raab hat ja letztes Jahr zumindest Ehrgeiz bewiesen und bis zum Schluss sein Gesicht für den deutschen Beitrag hingehalten. Er wurde für das am Ende nur durchschnittliche Abschneiden ja dann auch kritisiert. Jetzt ist wieder niemand verantwortlich und das schlechte Ergebnis ist wie ein Naturereignis einfach so passiert und man konnte nichts daran ändern. Ich hoffe, man lernt dennoch etwas daraus.

Positiv fand ich, dass seltener als früher beschwichtigt wurde nach dem Motto „man könne den Misserfolg ja gar nicht nachvollziehen“ . Auch die klaren und ehrlichen Worte von Thomas Hermanns in der Preshow fand ich bemerkenswert.

Donnatella
Donnatella
1 Monat zuvor
Reply to  GEF

Jan Böhmermann sitzt seit Jahren in den Startlöchern und scharrt mit den Hufen. Neulich hat er im Podcast sogar eine ganz spannende Idee verlauten lassen: das die ARD ihn als ZDFler nicht ranlässt, ist dumm aber klar. Sein Vorschlag war ein sonderübergreifender Vorentscheid, so könnte etwa die ARD, das ZDF, RTL, 3SAT und Pro7 jeweils ihren – auch gerne mehrgängigen – Vorentscheid auf ihrem Kanal machen. Die Sieger des jeweiligen Sender-Vorentscheids kommen dann in das grosse Finale, das gerne die ARD exklusiv senden darf.

Fand das ganz cool. Jeder Sender spricht ne andere Zielgruppe an, anderes Alter, andere Soziologie etc. Das wäre mE wirklich spannend und würde als übergreifendes Format über alle Sender auch wirklich eine breitere Aufmerksamkeit für den ESC bringen.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  Donnatella

Böhmermann würde ich die Führung beim ESC nicht geben, selbst wenn Deutschland nur noch mit 0 Punkten und dem Letzten Platz erreichen würde. Der Mann ist nicht mehr tragbar. Schon gar nicht für den ESC.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Du bist auch nicht tragbar als ESC-Fan ! Ist ja schön, wenn man sich an Feindbildern so aufgeilen kann. Daß Du mit Deinem BILD-Niveau an Böhmi in Sachen Intellekt in keinster Weise herankommst, spricht natürlich Bände.
Außerdem hast Du es zum Glück nicht zu entscheiden, wer die Verantwortung bekommt.

Dann sich weiter gerne darüber aufregen, weil uns eh keiner mag.
Du wolltest ja eh nie mehr einen ESC gucken, dann ist es ja egal, ob mit Böhmi oder nicht.

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71
mauve
mauve
1 Monat zuvor

Man sollte dunefan einfach ignorieren, auch wenn ich es selbst leider nicht immer schaffe. Seine Posts haben (fast) immer Aggropotenzial.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Ich kenne ihn lange genug und zwar noch aus dem alten ECG-Forum (ist fast zwanzig Jahre her)

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor
Reply to  Donnatella

Den senderübergreifenden Vorentscheid hat Raab auch schonmal ins Spiel gebracht. Nur 3sat war bei ihm nicht dabei

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  ESC Jul

Das wird nie was.

ESCnicky🐿️
ESCnicky🐿️
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Du sagtest gerade, du schaust lieber The Voice oder DSDS. Dann geh lieber in ein anderes Forum! Das ist wirklich nicht böse gemeint, aber schlechte Laune musst du hier deswegen auch nicht verbreiten.

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

ARD+ZDF+3sat könnte ich mir sogar vorstellen, wenn Böhmermann bspw. sich wirklich dafür einsetzt.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor

Was mich eh wundert, das das ZDF, das ja auch den ESC übertragen könnte, sich nie dafür engagiert hat. Sonst teilen sich ARD und ZDF die Großevents wenn es um Sportevents geht. Um die Kosten zu minimieren oder besser aufzuteilen, könnte sich das ZDF mit der ARD, wenn es um die Führung beim ESC geht, doch abwechseln. Was Musiksendungen angeht hat das ZDF jedenfalls mehr Kompetenz in meinen Augen als die ARD. Oder das das ZDF mit der ARD/SWR zusammenarbeitet, was die Künstlersuche angeht.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Endlich mal ein richtig guter Kommentar von Dir. Es geht doch !

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor

Ich brauch deine Zustimmung nicht.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Schade, daß Du selbst jetzt noch den Aggro betonst.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Heul leise

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor

Und du halt mal die klappe.

ESCnicky🐿️
ESCnicky🐿️
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Ich wollte in meinem vorherigen Kommentar noch nett sein, aber jetzt geht es mir schon richtig auf den nerv. Ich verstehe nicht, warum manche Nutzer nur auf ESCk sind, um schlechte Laune zu verbreiten und andere zu haten! LASS ES DOCH EINFACH!

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor

Umgekehrt ich werde wegen meine Meinung von anderen gehatet. So siehts aus.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Lerne erst mal richtig Deutsch, bevor Du hier den Superpatrioten heraushängen läßt.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Es kommt halt darauf an, wie Du diese Meinung formulierst. In der Regel bist Du mit Deinem Ton bei der BILD besser aufgehoben als hier.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor

Er verträgt das deutsche Desaster nicht und sucht jetzt die Schuld bei allen anderen.

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Stimmt. Man könnte es auch wie in Belgien machen, dass sich die Sender jedes Jahr abwechseln.
Ich würde aber vermuten, dass das ZDF daran kein Interesse hat.

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑 🏆
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑 🏆
1 Monat zuvor

🤨 Wenn man einfach mal davon ausgeht, daß man ja stets nur das eigene Verhalten ändern kann, würde mich wirklich interessieren, wie ESC kompakt (und die beiden deutschen Fanclubs) den Eigenanteil daran einschätzen, wie sich der ESC in Deutschland entwickelt hat …
Dieser Ansatz fehlt wie immer völlig. 🤔

Jared
Jared
1 Monat zuvor

Ich habe bei Lord of the Lost, Isaak und Abor & Tynna eine positive Entwicklung bzw. ein Learning verspürt und denke ESC Kompakt haben da auch zu beigetragen. Was oder warum aber Fanclubs etwas mit dieser Entwicklung zu tun haben sollen, erschließt sich mir nicht. Im OGAE Germany ist der Altersdurchschnitt sicher auch einige Jahre höher als beim durchschnittlichen ESC-Zuschauer.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor

Wenn man einfach mal davon ausgeht, daß man ja stets nur das eigene Verhalten ändern kann, würde mich wirklich interessieren, wie ESC kompakt (und die beiden deutschen Fanclubs) den Eigenanteil daran einschätzen, wie sich der ESC in Deutschland entwickelt hat …

Dieser Ansatz fehlt wie immer völlig.

Chapeau. Sehr gut erkannt.

Deutsche Stimme
Deutsche Stimme
1 Monat zuvor

Selber schuld.!! Deutsche singen auf Englisch! Was hatt das mit den Esc zutun.Nichts. Jede Natio sollte mit ihrer Sprache einen „Beitrag“ Song dazu Tragen. Heisst ja nicht „Englischer Song Konzert “ Solange die Deutsche Künstler „Ihre Heimat Sprache “ nicht Präsentieren. „Letzter Platz “ 👍👍👍😎😎😎😎

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor

Letztes Jahr war doch auf Deutsch

kon
kon
1 Monat zuvor

Hat bei Österreich mit Deutsch ja auch ganz wunderbar geklappt 😉

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  kon

Es kommt einfach darauf an. Baller hat Europa verstanden, das mit dem Tanzschein halt nicht. Ich fand Tanzschein super.

Orobanche
Orobanche
1 Monat zuvor

Ich sehe das ganz genauso: Der Faktor Zeit ist hier einfach der absolut entscheidende Knackpunkt.
Es wirkt seit Jahren so, als würden wir im Schneckentempo starten, während die Konkurrenz schon längst auf der Überholspur ist. Man kann so ein riesiges Event einfach nicht erfolgreich angehen, wenn man monatelang in der Bürokratie feststeckt und erst im Herbst überhaupt mal den ersten Finger rührt. Der ESC ist heute ein knallhartes Pflaster – da braucht es einen langen Atem und Leute, die das ganze Jahr über nichts anderes tun, als nach guten Acts und Songs zu suchen.
Wenn der SWR bis 2027 wirklich was reißen will, muss dieser ewige Neustart-Modus aufhören. Wir brauchen direkt nach dem Finale ein festes Team, das sofort weiterarbeitet, anstatt im Herbst wieder komplett bei Null anzufangen.

Roadcore
Roadcore
1 Monat zuvor

=> 5. Mehr Mut zu klaren Profilen und echten Nischen

Hier steckt eigentlich schon alles drin. Ein Song und Künstler muss emotionalisieren, mobilisieren, anecken und nicht der kleinste gemeinsame Nenner sein, auf den sich alle irgendwie einigen können. Nischen sind groß, wenn sich alle Fans einer Nische mobilisieren lassen (und Radio Pop ist keine Nische!).

Er muss die einen verstören und die anderen begeistern, also sowie negative als auch positive Emotionen hervorrufen. Damit hätte man eine Chance. Ein „ganz gut“ hat man morgen wieder vergessen.

Das hätten in der Vergangenheit (Achtung) Electric Callboy und Feuerschwanz gekonnt, zu einem gewissen Grad hat das Baller auch geschafft.

matthias
matthias
1 Monat zuvor

Die ARD, früher der NDR und auch der SWR sind einfach Beratungsresident. Wenn man es enrst nehmen würde, würde man mal bei anderen Ländern lernen und auch mal langfristig versuchen etwas zu etablieren. Aber jedes Jahr ein neuer planloser Versuch ohne jegliches Konzept.

ESCFan12
ESCFan12
1 Monat zuvor

Das würde ich ändern:

1. Fokusierung auf die Songs:
Das wusste damals schon Raab! Er hat bei „Unser Song für…“ mehrere Songs vorgestellt, die von mehreren Acts „ausprobiert“ wurden. „Satelite“ wurde nicht nur von Lena gesungen.

(Das Raab letztes Jahr „gefloppt“ ist, hat sicher auch famit zu tun)

2. Wir müssen mit Komponist*innen arbeiten, die sich beim ESC bereits einen Namen gemacht haben. Ich meine „Violent Thing“ war ein Song an dem ein Komponist mitgearbeitet hat, der auch „Beautiful Mess“ für Bulgarien geschrieben hatte.

Wie wäre es mit einem Komponist*innenwettbewerb?

3. Am Zahn der Zeit sein, nicht hinterher laufen.

Wir müssen insbesondere analysieren, was NICHT für einen derartigen Wettbewerb passt.

4. Format

Ich glaube wir brauchen Jemanden, der für eine modernere Art des Musikwettbewerbs brennt.

Egal was man von Böhmermann denkt, ich glaube er versteht den Wettbewerb, hat die nötigen, auch mal unkoventionellen, musikalischen Kontakte um das Ding neu aufzuziehen.

& er ist natürlich eine Person des öffenflichen Lebens, die ähnlich wie Raab damals auch mal einen künstlerische Hyperfokus und Ergeiz hat.
+ er ist bei den öffentlich rechtlichen.

5. Stringente Kommunikation:

Wann und Wo, welches Format?
Bestenfalls schon im Spätsommer des Vorjahres, damit man nicht das Gefühl hat, das es hinten rüber fällt.

PS: Wie wäre es mit dem Bundesvision Song Contest als nationales Casting. Somit hätte man viel Auswahl und eine gute Konkurenzsituation.

Last edited 1 Monat zuvor by ESCFan12
Milch
Milch
1 Monat zuvor

Mir wäre es lieber, mit so einem inspirierten Song Tanzschein Letzter zu werden, der irgendwie cool ist, als mit so einer Durchschnittsware wie Fire von Sarah Engels fast Letzter.
Wenn wir den kreativen Impetus haben, der uns auch mal den Sieg oder eine vordere Platzierung beschert, kann man auch mal einen letzten Platz ertragen.

Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor

Noch Lust auf eine Runde Zahlen drehen? Was wäre wenn …

… Punkte 1-24/25 vergeben wurden statt 1-12 ?

1 Bulgarien (1437 Punkte); 2 Israel; 3 Italien; 4 Australien; 5 Finnland
6 Rumänien; 7 Dänemark; 8 Griechenland; 9 Frankreich; 10 Moldau
11 Ukraine; 12 Polen; 13 Albanien; 14 Norwegen; 15 Kroatien
16 Tschechien; 17 Serbien; 18 Malta; 19 Zypern; 20 Schweden
21 Belgien; 22 Litauen; 23 Deutschland; 24 Österreich; 25 VK (238 Punke)

… Die Jury-Punkten basiert sind auf einen reinen Durchschnitt ohne Gewichtung mit Punkte 1-12 ?

1 Bulgarien (515 Punkte); 2 Israel; 3 Rumänien; 4 Australien; 5 Italien
6 Finnland; 7 Dänemark; 8 Moldau; 9 Ukraine; 10 Griechenland
11 Frankreich; 12 Polen; 13 Albanien; 14 Norwegen; 15 Kroatien
16 Tschechien; 17 Zypern; 18 Serbien; 19 Malta; 20 Schweden
21 Belgien; 22 Litauen; 23 Deutschland; 24 Österreich; 25 VK (Null Punkte)

… Die Punkte 1-24/25 verteilt werden und die Jury-Punkte basieren auf den Durchschnittsplatzierung ?

1 Bulgarien (1443 Punkte); 2 Finnland; 3 Australien; 4 Israel; 5 Rumänien
6 Italien; 7 Dänemark; 8 Ukraine; 9 Griechenland; 10 Frankreich
11 Moldau; 12 Polen; 13 Albanien; 14 Norwegen; 15 Kroatien
16 Tschechien; 17 Malta; 18 Schweden; 19 Serbien; 20 Zypern
21 Belgien; 22 Deutschland; 23 Litauen; 24 Österreich; 25 VK (221 Punkte)

Zusammengefasst: in der Ausgabe 2026 sind Gewinner und Rote Laterne immer gleich, egal wie man die Sache angeht. Da zwischen gibt es Verschiebungen bis zu 4 Plätze besser oder schlechter.

(Vitamine B ist manchmal von Nutzen. Alles automatisiert.
Anlass: einige Kommentare hier wollten Punkte 1-25 vergeben.)

Last edited 1 Monat zuvor by Marko +++
dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

Natürlich wird es auch bei einem Voting wo es Punkte von 1 bis 25 oder 26 einen ersten und einen letzten geben. Es ist aber aus weit weniger brutal wenn ein Song nur 1 Punkt bekommt. Ich meine auch der Brite hat für seinen Auftritt monatelang geprobt und dann sieht das schon sehr hart aus, wenn er insgesamt aus Jury und Televoting nur einen Punkt bekommt. Es wäre fairer und würde mehr die tatsächlichen Verhältnisse im Voting abbilden. Zumal es ja kein großer Aufwand, die Punkte 1 bis 24 einzublenden und die Spokespersons geben dann die Höchstwertung der jeweiligen Jury bekannt. Die Punkte aus dem Televoting werden ja eh zusammengezählt verkündet für jedes Land. Das bisherige Punktesystem ist überholt und unfair. Außerdem werden viele Stimmen der Televoter unter den Tisch fallen gelassen.

ESCFan12
ESCFan12
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

Mein Reden, habe das damals mal bei Malik Harris nachgerechnet und es sah wirklich viel besser für ihn aus.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  ESCFan12

„Rockstars“ mag ich immer noch sehr. Man kann auch mit Würde scheitern.

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor
Reply to  ESCFan12

Baller wäre nach dem Muster Platz 8 gewesen, meine ich.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor
Reply to  ESC Jul

Zumindest in meiner Rangliste

Marq
Marq
1 Monat zuvor

Viel Wahres, aber ich denke nicht, dass die Verantwortlichen derlei Ratschläge zur Kenntnis nehmen oder gar beherzigen werden. Vermutlich ist jetzt bis Anfang 27 Sendepause. Ihr müsstet mal versuchen, einen kurzen Draht zum SWR zu kriegen, um nachzufühlen.

Am Ende liegt es auch an fehlender Kulturförderung in der Breite, auch im ÖRR, aber nicht nur dort. Also am Geld. Und am Image des ESC in Deutschland als Witz- bzw. Verlierer-Veranstaltung. Davon müssen wir weg und das geht nur über eine knallharte Selektion. Lieber aussetzen im Zweifelsfall.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  Marq

Wenn ich der SWR wäre, würde ich auf Anfragen von ESC-Kompakt nicht antworten. So wie hier über den SWR hergezogen worden ist.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Klar, hier spricht der Systemling, der sich einschleimt.

Meines Erachtens sollte es für den zuständigen Sender so etwas wie moralische Pflicht sein, auch mal mit uns in Kontakt zu treten.
Daß dieses Jahr einiges schief gelaufen ist, dürfte wohl allen mit Durchblick nicht entgangen sein.

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Nils
Nils
1 Monat zuvor

Interessante Beobachtung: Sarah Engels wurde insbesondere in Ländern Letzte oder Vorletzte im Televoting, die Lena 2010 12 Punkte gegeben haben – Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Schweden.

Last edited 1 Monat zuvor by Nils
Christo
Christo
1 Monat zuvor

Bei allem gebotenen Respekt sei die Frage gestattet, ob der SWR tatsächlich so töricht ist, die Fehler des NDR noch ein zweites Mal begehen zu wollen. Womöglich, um ihnen dito mit der gleichen Lernschwäche zu begegnen? Finster wird’s werden…

Allein schon die nunmehr wieder mal aus der Mottenkiste gekramte Mär von der angeblichen Unplanbarkeit eines Erfolges – man glaubt es einfach nicht. Und spätestens, wenn dann auch noch der bulgarische „Überraschungsieg“ beweisführend herangezogen wird, kommt man nicht mehr umhin, dem Verfasser dieser These und allen Unterschreibenden mindestens  Ahnungslosigkeit attestieren zu müssen.

Nicht nur auf die einleitenden Prozesse lässt sich Einfluss nehmen, wie  Blogger DP sehr anschaulich verdeutlicht. Nachgerade alle Abläufe bei der Entstehung eines kompletten Acts implizieren kreative Inhalte und selbstverständlich sind solche beeinfluss- und steuerbar. Auf den jeweiligen Ebenen einzelne Segmente und Details zu erschaffen und veredeln und die Komponenten kongenial zu einer stimmigen Einheit zusammenzufügen, eben das ist die anspruchsvolle Aufgabe. Nicht von irgendwem, nicht ohne strategische Grundausrichtung und entsprechender Blickwinkel und nicht ohne gestalterische Zielvorgabe.   
Diese Zusammenhänge auszublenden oder zu negieren, genau das bedeutet, auf den Faktor Zufall zu setzen. Und mit Reißbrettkonstrukten hat das ebensowenig zu tun wie mit Panelforschung und Songwriting-Camps. Worauf sich nicht einwirken lässt, ist einzig die Qualität der anderen Acts, respektive die Stärke des Teilnehmerfeldes. Aber seit jeher ist diese überschaubar, das Feld in diesem Jahr besonders durchwachsen, bei aller Subjektivität.

Vor diesem Hintergrund wiegen auch die Null Punkte im Televoting schwer wie Blei. Wer bei 35 Versuchen 24 mal bottom5 quittiert bekommt, selbst beim Rest der Welt letzter wird, kann nicht viel richtig gemacht haben. Nicht, wenn die Hauptprotagonistin ihren Job soweit zuverlässig erledigt hat.  
Bemerkenswert, da noch an sich selbst vorbeizukommen und von Lagerfeuermomenten, eindrucksvoller Inszenierung und vereinigendem Wohlwollen von Hardcoregemeinde und breiter Masse zu fabulieren. Und mit wievielen Klammerbeuteln dieser Welt muss man eigentlich gepudert sein, um denen vor den Kopf zu schlagen, die am gleichen Strang ziehen und den jahrelang vermittelst suboptimaler bis fataler Entscheidungen ramponierten und verwahrlosten Laden via schreibwütigem Engagement über Wasser zu halten versuchen? Mit inbrünstiger Passion noch dazu.       

So behandelt man keine Verbündeten. Und den Zugang zum ESC findet man nicht in der Echokammer.  Verzeihung, den Spiegel so dicht vor die Nase setzen zu müssen, aber auf dem jetzigen Weg wird man schwerlich etwas auslösen können. Keine Euphorie und keine Lust auf mehr beim Publikum, die Millionen jenseits der Kernschichten bekommt man so ohnehin nicht vor die Bildschirme. Never.
Und an etwaige  Initialzündungen und Goldgräberstimmungen bei den Kreativen hierzulande ist schon gar nicht zu denken.  Aber genau das und deren Fähigkeiten braucht es, um fast schon en passant die Wahrscheinlichkeit von möglicher Nachhaltigkeit und die Chance einer Formatetablierung signifikant erhöhen zu können. Und vor allen Dingen das Füllhorn der ESC-Potenziale öffnen zu können. Das gelingt eben nicht per zufällig gelungener Emotionalisierung alle Jubeljahre. Was indes fehlt, ist der ultimative Beweis, dass man das Spiel und die erforderliche Herangehensweise verinnerlicht hat – und sein Handwerk versteht.
 
Das künstlerische Potenzial hierzulande sollte riesig sein. Es will jedoch für den ESC zielgerichtet wachgeküsst werden.  Dem Vernehmen nach soll ein versprengter Prinz ja bereits ans erhabene Tor geklopft haben. Es empfiehlt sich, die Optionen zu prüfen, sollte er dies wieder tun…

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Christo

So ist es – aber leider reden wir uns nur den Mund fusselig.

Beate Schulz
Beate Schulz
1 Monat zuvor

Wir hatten sehr gute Songs im Vorentscheid….Ich erinnere mich an Lilly Among Clouds mit“ Surprise“ oder auch Molly Sue ( ich hoffe, ich erinnere mich richtig) mit Hahaha, Optimist. .Diese Songs wurden nicht genommen, weil das Mainstreampublikum nicht für sie votete….mich hat es jedes Mal geärgert, denn es geht um Einzigartigkeit und Originalität….Ich weiß nicht, ob das Voting der Zuschauer so hilfreich ist.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Beate Schulz

Was dann herauskam, ist uns allen bekannt: „Sister“ und „Fire“ – beide definitiv in den „Worst of Germany“ zu finden.
Selbst in den durchaus ansehnlichen Vorentscheidungen von 2013-2016 hat der deutsche Michel meines Erachtens falsch ausgewählt (da lag die Schuld primär nicht beim NDR)

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71
Deutsch der Got
Deutsch der Got
1 Monat zuvor

Zweifache Muddi halbnackt, das war Billig und Still los. Club Niveau für ARD und ZDF .
Deutsche Beliebtheit Skala im Ausland, NULL
Die Welt belehren und Umarmung erzwingen wollen, (weil wir am meistens Finanzieren).
Dann (Politischen Aspekt). Hier ist man Stolz auf die Führungs Köpfe (bestimmte Institutionen) in der Welt (Macht), die von der Welt nie gewählt wurden.
Würde man auch solche Posten zu Wall stellen, würde ähnliches ESC ausfallen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor

Ich wollte es eigentlich nicht mehr tun und habe mir die Performance doch noch mal angesehen. Rein objektiv war klar: Das Debakel kam mit Ansage und es lag nicht nur um nuttigen Outfit der Protagonistinnen….

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71
Thomas K
Thomas K
1 Monat zuvor

Hast du die Beliebtheitswerte gecheckt? Wenn ja, was ist die Quelle dazu? Oder ist das eher so ein gewisses Gefühl bzw. eine Projektion der eigenen Wahrnehmung auf die Wahrnehmung der Menschen im Ausland?

Matty
Matty
1 Monat zuvor

Lern du erstmal Rechtschreibung!

Donnatella
Donnatella
1 Monat zuvor

Auf welcher gotischen Brennsuppe bist du denn hierher geschwommen? o.O

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor

Hattest du in der Schule kein Deutschunterricht?

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Du anscheinend auch nicht. Es heißt nämlich „keinEN“

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor

Diejenigen Künstler zu kontaktieren, die in den letzten Jahren am deutschen Vorentscheid teilgenommen haben (nicht nur den im Fernsehen ausgestrahlten, sondern auch im Vorauswahl-Prozess ausgesiebt wurden), sollte jetzt das einfachste sein, was man tun kann. Auch diejenigen, die sich danach vielleicht nicht ganz so positiv über die Erfahrung geäußert haben. Dazu müsste man sich vom NDR die Kontaktdaten holen. Das wäre eine ganz gute Basis von Leuten, die sich zumindest mal mit dem ESC auseinandergesetzt haben.

Aber wem sagt man das. Kriegt von denen eh keiner mit bei der sehr geringen Wahrscheinlichkeit, dass sich einer der Verantwortlichen diesen Artikel und die Kommentarsektion darunter durchliest. Da wird jetzt eine Obduktion in Auftrag gegeben, um zu ermitteln, was falsch gelaufen ist, und dann wird eine Arbeitsgruppe gebildet bzw. eine Arbeitsgruppe zur Bildung einer Arbeitsgruppe, in der man dann entscheidet, dass man irgendwann in Zukunft was entscheiden will. Dann ist Sommer und die Herrschaften gehen in Urlaub, kommen im September zurück und werden das gleiche Konzept verfolgen, wieder mit einer internationalen Marktforschung, über dessen Ergebnis man sich dann hinwegsetzt, weil man denkt, man wüsste es besser. Während die anderen Länder bereits im fortgeschrittenen Stadium sind.

Dieser Instanzenzug im ÖRR ist viel zu kompliziert und da muss jede noch so kleine Entscheidung gegengezeichnet werden, weil jeder in der Hierarchie als persönlichen Arbeitsnachweis oder Unterstreichung seiner eigenen Autorität nochmal intervenieren muss. Bei Kunst geht es jedoch um Spontanität, Flexibilität und Risikofreudigkeit. Es ist schade, dass es nicht gelingt, einer Gruppe innerhalb des SWR einfach eine „carte blanche“ zu geben. Sie dürfen machen, was sie wollen, aber müssen am Ende öffentlich die Verantwortung übernehmen. Das, worauf es beim ESC ankommt, und die Verwaltungslogik des ÖRR, sind sich spinnefeind.

Ich erwarte nichts vom Bundeskanzler, so wichtig ist der ESC nun wirklich nicht. Aber dieser Kulturstaatsminister Weimer, der sich bisher nicht mit viel Ruhm bekleckert hat, könnte sich dafür doch mal einsetzen, dass das Thema ernster genommen wird.

Marq
Marq
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Eine Carte blanche würde vermutlich bedeuten, „ihr dürft machen, was ihr wollt, aber wir haben kein Budget“. So einen Blankoscheck, der nicht gedeckt ist, bringt wenig. Ein Team das ganze Jahr über nur mit dem ESC (oder zumindest mit aktueller Musik) zu befassen, wäre vermutlich ziemlich teuer. Aber das bräuchte es. Trends aufdecken, Talentscouting, Kontakte knüpfen, Expertise sammeln, Konzepte entwickeln, Promotion und Auftritte im TV und auf Konzerten.

Teufelchen
Teufelchen
1 Monat zuvor

Letztendlich ist es für die ARD / SWR eine TV-Show. Solange Leute auch so beim Finale oder meinetwegen bei der Vorentscheidungsshow einschalten, ist alles andere wahrscheinlich egal. Vielleicht haben wir ja irgendwann wieder zufällig Erfolg, wie mit Michael Schulte 😉

Ich sehe nicht, dass sich im schnarchigen Deutschland irgendetwas verbessert. ESC Expertise und Ideen sind da nicht gefragt.

Das sagt übrigens Dr. Gemini (Google KI):

Hier ist das Erfolgsrezept, heruntergebrochen auf die drei wichtigsten Säulen:

1. Der Song: Der Drei-Minuten-Ohrwurm
Der „Instant Hook“: Ein ESC-Song hat exakt drei Minuten Zeit. Der Refrain oder ein markantes musikalisches Motiv müssen sofort ins Ohr gehen und im Gedächtnis bleiben.
Kulturelle Identität trifft Moderne: Beiträge, die globale Genres (Pop, Elektro, Rock) mit lokalen, traditionellen Einflüssen oder Landessprachen kombinieren, stechen aus der Masse hervor.
Dynamische Steigerung: Der Song braucht eine klare Dramaturgie – oft mit einer epischen Bridge oder einem Tonartwechsel (Key-Change) gegen Ende, um einen emotionalen Höhepunkt zu erzeugen.

2. Der Interpret: Charisma schlägt Perfektion
Stimmliche Höchstleistung: Die Jurys bewerten die rein handwerkliche Qualität des Live-Gesangs. Schiefe Töne verzeihen sie selten.
Kamera-Flirt: Der Künstler muss nicht nur die Halle, sondern vor allem die Linse der Kamera bespielen. Wer den direkten Blickkontakt zum Zuschauer zu Hause meistert, baut sofort eine Bindung auf.
Authentizität & Storytelling: Das Publikum sucht nach Nahbarkeit und starken Persönlichkeiten. Ein Act muss absolut hinter seiner Botschaft stehen.

3. Die Performance: Visuelles Framing
Das „Meme-Potenzial“: Die Inszenierung benötigt mindestens einen ikonischen Moment, ein ungewöhnliches Kostüm oder eine markante Geste, die auf Social Media sofort viral geht.
Maßgeschneiderte Kameraführung: Jedes Lichtsignal, jeder Schnitt und jeder LED-Effekt müssen perfekt auf den Rhythmus des Songs abgestimmt sein. Ein klares visuelles Konzept schlägt bloße Reizüberflutung.

Da ist m.E. etwas dran 😀

Last edited 1 Monat zuvor by Teufelchen
Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor
Reply to  Teufelchen

Da hat die KI an vielen Stellen wirklich etwas Wahres rausgegeben.

Der SWR hat ja seine eigene KI namens Tina Sikorski, wie man beim Interview mit Rick gemerkt hat. Viel mehr Seele oder menschliche Regung ist da auch nicht dabei. Diese KI bräuchte aber mal eine Generalüberholung oder muss ganz ersetzt werden.

Olaf luckas
Olaf luckas
1 Monat zuvor

Ich habe es gewusst das wir Wider Platz 23 machen wir müssen uns unbedingt ändern nicht immer so Schwachsinn hin schicken vor 2 Jahren war wir 2024 auf Platz 15 2025 auf Platz 14 im diesem Jahr Platz 23 ich glaube Deutschland hat keine richtige Sänger und Sängerinnen mehr

Tommike
Tommike
1 Monat zuvor

Ich bin ein Fan vom ESC seit Jahrzehnten. Es wurde Vieles falsch gemacht. Immer wieder suchen wir Songs aus- die kaum im Refrain sich ändern- kaum überraschende Momente bieten. Kaum Rhythmenwechsel- siehe Bulgarien. Zudem wird im voraus von den Verantwortlichen zu viel aussortiert. Ich bin mir sicher- das von den Aussortierten bessere Künstler gegeben hätte und das Publikum hätte mit aussuchen dürfen. Hier war die Vorauswahl von vornherein lahm und wenig innovativ. Nichts gegen Sarah Engels- aber der Song war zu lasch und tausendmal gehört. Bitte mehr Mut bei den Künstlern Songs und Staging und mal im Song mehr Wechsel oder Überraschungen

Authentisch statt glatt
Authentisch statt glatt
1 Monat zuvor

Der ESC hat in anderen Ländern wie Schweden, Finnland, Israel und der Ukraine einen ganz anderen Stellenwert. In Schweden gibt es staatlich geförderte Songwriting-Camps, und der Vorentscheid (Melodifestivalen) ist dort die erfolgreichste TV-Show des Jahres. Für Spitzenproduzenten ist es eine absolute Ehre, dort abzuliefern. Deutschland zeigt leider wenig Anreiz, an dem aktuellen ESC-Image etwas ändern zu wollen – u. a. weil wir als Big-5-Land sowieso fest im Finale stehen und sich die Einschaltquoten kaum ändern, egal ob Deutschland vorne oder im Tabellenkeller landet.
Im völligen Kontrast zu Schweden haben hoch angesehene deutsche Künstler, die Stadien füllen (wie Alligatoah oder Peter Fox), oft schlichtweg kein Interesse am ESC. Das Risiko, dort mit einem hinteren Platz abgestraft zu werden und ihrem Image zu schaden, ist ihnen verständlicherweise zu hoch.
Um aus dem Tabellenkeller rauszukommen, müsste sich fundamental etwas ändern. Der ESC müsste als größte und ehrenvollste Bühne Europas betrachtet werden. Warum hat man nicht den Mut zu authentischer, moderner deutscher Musik? Acts im Stile von Peter Fox (urban, treibend, modern) oder Alligatoah/Apache 207 (starke deutsche Texte mit Wiedererkennungswert wie bei „Ein Komet“ oder „Willst du“) würden zeigen, wie deutsche Musikkultur heute wirklich klingt. Ein Song wie „Alles neu“ von Peter Fox zum Beispiel transportiert diese unverwechselbare, rohe Berliner Club-Stimmung und hat extrem viel Charakter, ohne krampfhaft irgendetwas nachzumachen.
Was hierzulande völlig unterschätzt wird: Die wenigsten Songs werden in ihrer Rohform ESC-tauglich geschrieben. Für ein Radiolied gelten vollkommen andere Spielregeln als auf der ESC-Bühne: Es soll niemanden stören und einfach im Hintergrund plätschern, während man sich durch den Berufsverkehr quält. Ein ESC-Lied hingegen muss in 3 Minuten alles rausreißen und den Zuschauer so stark in seinen Bann ziehen, dass es sich gegen 24 andere ultra starke Konkurrenten durchsetzt. Dies erfordert mutige Kontraste, musikalische Brüche (siehe Bangaranga) und eine ausdruckstarke Inszenierung, die die Lyrics visuell perfekt übersetzt. Ein Song, der in seiner Rohform Potenzial hat, muss in einen ESC-tauglichen Revamp verwandelt werden. Dies gelingt z.B. durch eine Verdichtung des Refrains bei instrumenteller Aussparung der Strophen. Ein Lied mit Siegerpotenzial, das sich klar vom braven Radiosong abgrenzt, wagt es, aus dem klassischen „Strophe-Refrain-Strophe-Muster“ auszubrechen und etwas Individuelles zu erschaffen.
Wir brauchen keine mutlose Pop-Formel, sondern Songs mit Charakter und Mut zur Muttersprache. Die Angst, anzuecken oder aufzufallen, ist bei ständigen Platzierungen ab Platz 20 aufwärts absolut nicht mehr vertretbar. Schlimmer als immer Letzter, Vorletzter oder Drittletzter zu werden, geht es doch gar nicht mehr.
Der ESC 2026 zeigt mehr als deutlich, dass die Vorstellung, auf Englisch singen zu müssen, um „konkurrenzfähig“ zu sein, völlig überholt ist. Immer mehr Länder singen erfolgreich in ihrer Muttersprache – ob Italien, Finnland, die Ukraine, Kroatien oder Frankreich. Mut zur Landessprache wird um Welten mehr belohnt, als wenn man versucht, die x-te Kopie von amerikanischem Radiopop zu sein. Das Gleiche gilt für Ausflüge in härtere Genres: Wir haben es 2023 mit „Blood and Glitter“ versucht und 2022 intensiv über Electric Callboy nachgedacht. Das Problem hierbei ist nicht einmal der Sound an sich – Lord of the Lost stehen für eine tief in Deutschland verwurzelte Dark-Rock-Szene, und Electric Callboy haben den modernen Electronicore weltweit geprägt. Das Problem ist die strategische Intention dahinter: Es wirkt oft so, als schiele man in Deutschland nur neidisch auf den historischen ESC-Erfolg von finnischem Metal oder Acts wie Lordi und Blind Channel, in der Hoffnung, dass das Image von „harter Musik beim ESC“ irgendwie auf uns abfärbt. Aber Europa merkt, ob ein Genre aus einer echten, mutigen Standard-Pop-Offensive entsteht oder ob man nur verzweifelt versucht, einen vermeintlichen ESC-Trend zu bedienen. Bloß kauft uns das als kalkulierte Strategie dann niemand mehr als organisch ab. Härtere Musik kann eine fantastische Strategie gegen glattgebügelten Pop bieten- aber nur wenn wir voll dahinterstehen und unsere Identität ganz bewusst auf diesem Weg transportieren möchten.
Es ist mir dabei wichtig zu betonen: Sarah Engels hat einen tollen Job gemacht, fantastisch gesungen und man hat gemerkt, wie viel Mühe und Herzblut sie investiert hat. Dass Künstler trotz Deutschlands desaströser Platzierungen der Vorjahre so mutig für uns in die Schlacht ziehen, ist absolut ehrenswert. Das haben wir in der Vergangenheit schon so oft gesehen: Ob Jendrik, Lord of the Lost, Jamie-Lee oder Elaiza – sie alle haben ihr Bestes gegeben, abgeliefert und sind trotzdem in den hinteren 20ern gelandet. Die Musikerinnen und Musiker sind nicht das Problem, sondern Deutschlands Strategie.
Ein authentischer deutscher Beitrag, hinter dem wir als Land geschlossen stehen, würde uns so sehr zusammenschweißen. Es gibt doch beim ESC nichts Schöneres, als wenn im Schnelldurchlauf vor dem Voting das eigene Lied angespielt wird, die Fans in der Arena brüllen und man voller Stolz vor dem Fernseher sagen kann: „Ja, das sind wir, das ist unsere Kultur!“ Wenn wir uns mit dieser echten Begeisterung und diesem Selbstbewusstsein präsentieren, ist es am Ende völlig egal, wie die Punktevergabe ausgeht. Wir zeigen einfach unsere beste, ehrlichste Seite und schauen, wen in Europa wir damit abholen können. Und das Beste daran ist: Mit einer solchen Authentizität kommt der Erfolg ganz von allein.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor

Den letzten Absatz glaubst du doch selbst nicht. Egal wer in den letzten Jahren die VE gewonnen hat, er wurde vom deutschen Onlinemob niedergemacht und mit Hetze und Häme überzogen. Egal ob das Isaak, Abor & Tynna oder eben in diesem Jahr Sarah Engels waren. Und die beiden ernstgenannten hatten am Ende ordentliche Ergebnisse vorzuweisen. Das viele bekannte Acts sich diesem Hass und Häme nicht antun wollen, kann ich nachvollziehen. Vielleicht wäre es an der Zeit auch mal in der Fanbubble mal darüber nachzudenken, ob man nach der VE nicht den eigenen Beitrag unterstützt bis zum ESC. Sollte das Endergebnis nicht so sein wie gewünscht, kann man immer noch Kritik üben. Aber bis dahin bitte schön unterstützen. Auch sollte die Fanbubble, besonders viele im ESC-Forum einfach mal lernen, das deren Musikgeschmack nicht universell ist. Und auch mal ein VE-Ergebnis so akzeptieren wie es ist. Die deutschen Zuschauer hatten sehr häufig ein sehr gutes Händchen bezüglich deutschen ESC-Vertreter, jedenfalls mehr als die sogenannten Musikexperten die einen Vertreter intern nominiert haben. Lena, Michael Schulte, Roman Lob, Abor & Tynna usw, haben alle durch einen Vorentscheid das ESC-Ticket ergattert. In diesem Jahr ist es halt unverdient nicht so gut gelaufen. Pech gehabt. In Schweden würde man nie auf die Idee kommen, wegen dem 20. Platz in diesem Jahr, jetzt plötzlich das Melodifestivalen zu canceln und intern zu nominieren.

Last edited 1 Monat zuvor by dunefan5000
Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Wieder mal der übliche Unsinn – wie oft denn noch ????
Ich kann eine Reihe von deutschen ESC-Repräsentanten nennen, die hier nicht „niedergemacht“ wurden. Bei Malik Harris, LotL sowie A & T habe ich es ganz anders wahrgenommen und bei den Nieten konnte man es halt nicht erwarten, daß sie in den Himmel gehoben werden. Bei den meisten schlechten Platzierunge lag es halt schlichtweg daran, daß Deutschland eben nicht geliefert hat.

Ist mir aber klar, daß ganz bestimmte User die Wahrheit anscheinend nicht vertragen. Der kritisierte letzte Absatz trifft den Nagel genau auf den Kopf.

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71
Milch
Milch
1 Monat zuvor

Es wird keinen Song geben, hinter den wir uns alle versammeln, dazu sind die Geschmäcker zu unterschiedlich.

Ich glaube, Peter Fox würde auch eine schlechte Platzierung nicht schaden. Ob er zum richtigen Zeitpunkt den passenden Song hat?
Ich glaube, Vincent von Sarah Connor hätte Chancen gehabt, das Ding zu gewinnen.
Ich kann mir auch Silly mit einer guten Sängerin vorstellen.

Martin
Martin
1 Monat zuvor

Es ist sooo einfach:
Statt aus mittelmäßigen Songs den besten mittelmäßigen Song zu wählen brauchen wir einfach nur 10 top Songs zur Auswahl. Danach ist das Abstimmungsverfahren fast egal. Schlicht und einfach: ARD macht den Job nicht richtig. Ein Beispiel ist electric Callboys. Und nein, nicht nächstes Mal in Betracht ziehen, dann ist man wieder Jahre zu spät.

Michael 2026
Michael 2026
1 Monat zuvor

Na ja, Teile des Kommentars sind ja nachvollziehbar. Aber bei einem Wettbewerb, bei dem eine beknackte Nummer mit Zappelfiguren und Hämmerrhythmus so deutlich gewinnt oder Israel mal wieder von Supportern getragen auf Platz 2 landet, nur weil es Israel ist, muss man auch nicht traurig sein über irgendeinen anderen Platz. Die ständigen Punkteschiebereien zwischen bestimmten Ländern zeigen eines jedenfalls nicht: Welches wirklich das beste Lied ist. Musikgeschmack ist eben sehr unterschiedlich und vielfältig.
Das meiste ist beim ESC meiner Ansicht nach ohnehin musikalisch dürftig und wenig mitreißend und selten hat ein Song gewonnen, der mir am besten gefiel.
Außerdem gibt’s definitiv wichtigeres auf dieser Welt. So denn: Schaue sich das an, wer mag. Ich jedenfalls nicht mehr.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Michael 2026

Sorry, auf solche unqualifizierten Frustkommentare kann ich gut verzichten. Es gibt auch ein BILD-Forum. das würde besser dazupassen..

Ich habe wahrscheinlich eine ganz andere Show gesehen, denn die Höchstwertungen der Juries waren gut verteilt und daß „Fire“ nunmal nicht sonderlich ESC-geeignet war, dürfte eigentlich jedem ohne Deutschlandbrille aufgefallen sein.

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71
Thomas
Thomas
1 Monat zuvor

Sorry, auch wenn ich mir den Unmut von vielen hier zuziehe, aber…..ich verstehe die Diskussion nicht. Letztendlich wurde doch der „Act“ auch vom Publikum im Voting mitentschieden, oder? Ich empfinde es bereits seit Jahren so, dass Deutschland einfach einen „bescheidenen“ Musikgeschmack hat und grundsätzlich bei der letzten Entscheidungen im Voting in die Kacke greift. Es gab durchaus sehr unterschiedliche, innovative, hochwertige und mutige etc. Beiträge in den Vorentscheidungen der letzten Jahre….und was kommt am Ende dabei raus, wenn es entscheidend wird? Immer wieder der Griff zum falschen Act und der hat nur selten etwas mit Mut zu tun! Man wählt das was man kennt und nicht das was heraussticht….zu unbequem. Genau dies spiegelt sich, nach meiner Meinung, in den letzten Jahren (bei aus Deutschland kommender Musik!) auch in den Charts/Rankings wieder. Hier wechseln sich z. B. stetig entweder unendlich sich wiederholendes Schlagergejaule, deutscher Betroffenheits-Pop oder Möchtegern-Gangster-Rap ab. Wenn wundert es da, wenn dann bei letzten Voting beim Vorentscheid auch ähnlich gevotet wird. Man wählt das was man kennt, im diesjährigen Fall….Frau Engels. Wenn ich dann jetzt aber das Geschrei nach Wavvyboi höre, frage ich mich doch: Warum habt ihr dann nicht mehrheitlich für ihn abgestimmt? Um letztendlich doch noch versöhnlich hier raus zu gehen: Musik spricht die Sinne an und die sind eben immer eine Frage des persönlichen „Geschmack“. Und dieser „Geschmack“ liegt leider ganz oft in Deutschland in Bezug auf den ESC völlig daneben. So ist es nun mal, wird sich auch nicht ändern. Nichts für Ungut, hab Euch trotzdem alle lieb 😉

Harry
Harry
1 Monat zuvor

Aufhören damit und geld sparen

Dieter ychmidt
Dieter ychmidt
1 Monat zuvor

Sarah Engels ….Mit so einer billigen Nummer will Deutschland Siegen
Zum kaputtlachen

Achdieda
Achdieda
1 Monat zuvor

Zu den Auswahlkriterien etc ist schon sehr viel geschrieben worden. Dem stimme ich zu. Früher anfangen, mehr Mut bei der Auswahl etc. Doch hätte man mit dem mittelmäßigen Song dieses Jahr mit einer überraschenden Inszenierung mehr rausholen können. Der diesjährige Auftritt war ja ein Griff in die Mottenkiste der ESC-Auftritte. Schon hunderte Male gesehen. Bleibt also nicht in Erinnerung, da austauschbar. Ich wäre dafür, sich Leute zu holen, die frische, ungewöhnliche Ideen einbringen um auch einen mittelmäßigen Song (nicht, dass ich nicht auf einen guten konkurrenzfähigen Song hoffen würde) mit der Inszenierung Überraschung und Wiedererkennungswert erschaffen. Ich denke da an sowas wie die Schillobros, die die Videos von z.B. Electric Callboy produzieren. Gut, das sind Videoproduzenten. Aber ungewöhnliche, verrückte Ideen haben die. Vielleicht kann man mit ihren Ideen eine super Bühnenshow zaubern. Und nicht so trutschige ausgelutschte Auftritte. Gut, im Nachgang fand ich jetzt Baller gar nicht mal soooo übel. Ist aber auch nicht so meine Musik. Aber im Vergleich zu diesem Jahr geradezu innovativ.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor

Ich wollte eigentlich Sarah Engels als Person nicht kritisieren. Ihre Aussage, daß Deutschland nur wegen ihrer Pleite jetzt beim ESC pausieren sollte, ist allerdings voll daneben. Leider hat sie sich damit selbst disqualifiziert, das ist Nachtreten auf ganz billigem Z-Promi-Niveau. Andere sind auch gescheitert wie Malik Harris und LotL, sie konnten aber ihre Würde bewahren. „Fire“ ist eh schon längst in meinem musikalischen Orkus verschwunden, „Rockstars“ höre ich dagegen immer noch sehr gerne

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71
Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor

Man sagt ja „Einmal ist keinmal“ und ich würde diesen ersten Versuch des SWR gerne vergessen und einen Mantel des Schweigens über „Fire“ legen. Es ist einfach zu peinlich. Es geht nicht um Sarah Engels als Person, sondern um den Song. Wobei sie natürlich als Co-Autorin, die sich beworben hat und bei vielem die Initiative ergriffen hat, auch nicht aus der Verantwortung zu ziehen ist. Sie hätte sich vorher mal informieren oder ehemalige ESC-Teilnehmer fragen können. Alleine den ESC 2025 in der Revue nochmal zu schauen hätte allen Beteiligten doch klar machen müssen, dass ein Lied wie „Fire“ nichts im Vorentscheid zu suchen hat. Und die Aussagen nach dem ESC haben es auch nicht besser gemacht.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
29 Tage zuvor
Reply to  Prometheus

Ist leider so und das wurde ja auch bekanntlich hier oft thematisiert. Nur bei einem Teil der Bubble kam es nicht an….

Last edited 29 Tage zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)