Platz 23 ist kein Zufall: Was Deutschland ändern muss, um beim ESC erfolgreicher zu sein

Sarah Engels – Foto: Sarah Louise Bennett / EBU

Nach jedem schwachen deutschen Abschneiden beim Eurovision Song Contest in Wien wird wieder einmal reflexartig gefragt, warum uns keiner mag und weshalb es erneut (fast) punktlos ans Tabellenende ging. Dabei sind viele Probleme hausgemacht. Auch der Wechsel der ESC-Verantwortung innerhalb der ARD vom NDR zum SWR hat daran bislang wenig verändert.

Noch immer wird zu kurzfristig gedacht, zu viel intern abgestimmt und zu oft nach der berühmten eierlegenden Wollmilchsau gesucht: einem Beitrag, der allen ein bisschen gefällt und gleichzeitig irgendwie modern wirkt. Genau dieser scheinbar sichere Kompromiss wird beim ESC jedoch seit Jahren konsequent abgestraft. Dabei gäbe es durchaus einige konkrete Drehschrauben, an denen der SWR jetzt arbeiten sollte, um Deutschlands Chancen beim ESC 2027 deutlich zu verbessern.

1. Mit der ESC-Planung sofort beginnen – nicht erst im Herbst

Eines der größten Probleme Deutschlands ist der fehlende langfristige Ansatz. Jahr für Jahr wirkt es so, als würde die ESC-Strategie komplett neu gestartet werden. Zuständigkeiten müssen geklärt, Konzepte abgestimmt und Entscheidungen intern neu verhandelt werden. Genau dadurch verliert Deutschland wertvolle Zeit. Das bestätigte letztlich auch die ehemalige Delegationsleiterin Alexandra Wolfslast beim Fanclubtreffen im Januar in München.

Andere Länder arbeiten ganzjährig am ESC. Dort werden frühzeitig Künstler*innen angesprochen, Songs entwickelt, Staging-Ideen getestet und internationale Strategien aufgebaut. Deutschland dagegen beginnt oft erst dann ernsthaft mit der Vorbereitung, wenn die Sommerpause vorbei ist und alle ARD-Gremien zugestimmt haben. Wer beim ESC erfolgreich sein will, darf aber nicht erst im Herbst anfangen.

2. Weniger Gremien – mehr kreative Verantwortung

Der ESC ist kein Verwaltungsprojekt. Genau so wirkt die deutsche Herangehensweise aber häufig. Zu viele Entscheidungen entstehen im Konsens. Ideen werden diskutiert, abgeschwächt oder verworfen, weil sie zu speziell sein könnten oder Teile des Publikums irritieren würden. Das Ergebnis sind glatte, vermeintlich sichere und oft austauschbare Beiträge.

Viele deutsche ESC-Shows sehen ähnlich aus, arbeiten mit denselben Gesichtern und denselben Mechanismen. Wirklich innovative Ansätze fehlen dagegen häufig. Dabei zeigt der ESC jedes Jahr aufs Neue, dass gerade mutige, eigenständige und klar profilierte Konzepte Aufmerksamkeit erzeugen. Der Wettbewerb belohnt keine Kompromisslösungen aus Redaktionskonferenzen, sondern klare kreative Entscheidungen.

3. Den Vorentscheid konsequent auf den echten ESC ausrichten

Der deutsche Vorentscheid funktioniert bisweilen nach völlig anderen Regeln als der ESC selbst. Das beginnt schon bei der Zielgruppe. Nur rund zehn Prozent der Zuschauer*innen des deutschen Vorentscheids waren unter 30 Jahre alt. Viele jüngere Menschen, die beim internationalen ESC selbstverständlich dabei sind und abstimmen, wussten vom deutschen Vorentscheid dagegen kaum etwas.

Gleichzeitig hat die EBU die internationalen Jurys bewusst verjüngt und vorgeschrieben, dass mindestens zwei der sieben Juror*innen unter 25 Jahren alt sein müssen. Deutschland produziert also einen Vorentscheid für ein Publikum, das mit dem tatsächlichen ESC-Publikum immer weniger zu tun hat.

Hinzu kommt das Abstimmungssystem. Beim deutschen Finale entschieden zunächst allein internationale Expert*innen über die Top 3 – erst danach durfte das Publikum abstimmen. Beim ESC selbst passiert genau das aber parallel. Entsprechend logisch wäre es, dieses System auch national abzubilden.

Wenn der SWR erfolgreich sein will, muss der Vorentscheid stärker auf die Realität des ESC ausgerichtet werden. Für das Altersdilemma wären etwa stärker integrierte Social-Media-Votings oder Modelle wie in Schweden denkbar, wo verschiedene Altersgruppen separat gewichtet werden.

4. Aufhören, „ganz gute“ Songs zu suchen

Deutschland versucht zu oft, einen möglichst ungefährlichen Kompromiss zu finden: etwas modern, etwas radiofreundlich, etwas emotional, etwas international. Heraus kommen Songs, die professionell produziert sind – aber kaum Begeisterung auslösen.

Der SWR ließ die Beiträge des Vorentscheids in diesem Jahr vorab von Kantar testen. Später war inoffiziell zu hören, die letztlich ausgewählten Songs seien nicht identisch mit den neun bestplatzierten der Marktforschung gewesen – aber alle seien „gut“ gewesen. Genau darin steckt das Problem: „gut“ reicht beim ESC nicht. Denn weder Zuschauer*innen noch Jurys vergeben Punkte für solide Durchschnittlichkeit. Sie stimmen für ihre absoluten Favoriten ab. Wer überall nur auf Platz elf landet, verliert.

Dabei sollte man sich auch die Frage stellen: Soll der Beitrag vor allem Jurys überzeugen? Soll er maximal im Televoting zünden? Oder schafft er wirklich beides? Sich irgendwie durchzuwurschteln und darauf zu hoffen, dass am Ende schon genügend Punkte zusammenkommen, funktioniert beim ESC nicht.

5. Mehr Mut zu klaren Profilen und echten Nischen

Das diesjährige Televoting im ESC-Finale hat erneut gezeigt, wie wichtig klare Identitäten geworden sind. Bulgarien punktete mit innovativem Mainstream-Pop, Rumänien war am besten in der Rock-Nische, Moldau zündete mit maximaler Party-Energie und Griechenland mit einer völlig überdrehten Spaßnummer. Man muss diese Beiträge nicht persönlich mögen. Aber sie hatten alle etwas Eigenes, an das man sich erinnerte.

Der Wettbewerb belohnt genau diese Exzellenz in einer klaren Nische. Erfolgreiche Beiträge haben starke Persönlichkeiten, kulturelle Eigenheiten, ungewöhnliche Ideen oder eine radikale Konsequenz in ihrer Inszenierung. Genau deshalb funktionierte übrigens auch „Baller“ im vergangenen Jahr deutlich besser: Der Beitrag hatte Ecken, Kanten sowie Wiedererkennungswert und Identifikationspotenzial. Oder anders formuliert: weniger Austauschbarkeit, mehr Exzellenz in der Nische (die Thomas Mohr vom ESC Update seit Jahren predigt).

Hinzu kommt: Der ESC ist längst nicht mehr nur ein Musikwettbewerb. Erfolgreiche Beiträge funktionieren heute oft genauso stark über Bilder, Inszenierung, Kamera-Momente und Social-Media-Wiedererkennbarkeit wie über den Song selbst. Deutschland bewertet Beiträge dagegen häufig noch zu sehr nach klassischer Radio- oder Fernsehtauglichkeit. Beim ESC reicht das längst nicht mehr aus.

6. ESC-Kompetenz wichtiger nehmen als Betriebslogik

Natürlich arbeiten in der ARD viele erfahrene und kompetente Menschen. Aber nicht jede gute Fernsehredakteurin und nicht jeder erfolgreiche Show-Produzent ist automatisch auch ESC-Expert*in. Der Wettbewerb folgt eigenen Regeln, Dynamiken und Ästhetiken – und sollte auch entsprechend professionell behandelt werden.

Trotzdem entsteht häufig der Eindruck, dass personelle Entscheidungen innerhalb der ARD über Jahre fortgeschrieben werden – unabhängig von den Ergebnissen. In anderen Unternehmungen würde man nach mehreren schwachen Resultaten automatisch hinterfragen, ob bestimmte kreative oder strategische Ansätze wirklich funktionieren. Wenn Staging, Kameraarbeit oder visuelle Konzepte international wiederholt nicht konkurrenzfähig wirken, muss man sich irgendwann ehrlich fragen, ob andere kreative Impulse sinnvoll wären.

7. Den deutschen Beitrag international stärker vermarkten

Viele Länder betreiben für den ESC gezielte internationale Markenpflege. Sie bauen früh Fan-Communities auf, bespielen Social Media strategisch und nutzen regionale Verbindungen bewusst aus. Deutschland unterschätzt diesen Faktor.

Dabei zeigte das Ergebnis von Sarah Engels, dass ihre besten Televoting-Platzierungen genau aus den Ländern kamen, in denen sie bereits bekannt war: Luxemburg, Österreich und der Schweiz. Man braucht keine einmaligen Promo-Aktionen in vielen Ländern, in denen deutsche Künstler*innen ohnehin kaum wahrgenommen werden. Zielführender wäre eine systematische und langfristige Öffentlichkeitsarbeit in wenigen Ländern, in denen Deutschland kulturelle oder mediale Anknüpfungspunkte hat.

Das heißt nicht, dass man die ESC-Pre-Partys komplett vernachlässigen sollte. Dort kann der deutsche Act mit den Teilnehmenden aus anderen Ländern connecten und wertvolle Erfahrungen mit der ESC-Bubble sammeln. Nachhaltige Wirkung auf das tatsächliche Voting-Ergebnis erzielt man dort allerdings nur äußerst begrenzt.

Welche der sieben „Drehschrauben“ hältst Du für die wichtigste – und welche anderen siehst Du noch? Braucht Deutschland beim ESC vor allem mutigere Songs – oder eher neue Strukturen hinter den Kulissen? Und was müsste der SWR aus Deiner Sicht bis zum ESC 2027 konkret verändern? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.



Entdecke mehr von ESC kompakt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

677 Comments
dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor

Bulgarien war innovativ? Wo? Die ist genauso rumgehopst wie Sarah. Ich sehe da keinerlei qualitätsunterschiede. Oh ja, Dara startete für Bulgarien, Sarah Engels für Deutschland. Wäre es umgekehrt gewesen, würde die Ergebnisse wohl anderes aussehen.

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

🥱 🙄

Shamso
Shamso
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Du erkennst also keinen Unterschied zwischen Fire und Bangaranga? Oh je, dann wird mir so manches klarer.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  Shamso

Doch Fire war bedeutend niveauvoller als Bangaranga. Gegenüber diesem Song sind alle Ballermansongs phonetische Meisterwerke.

Jastus
Mitglied
Jastus
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Wie definiert sich hier „Niveau“?
War es der sexy Tanz?
War es der Liedtext mit den revolutionären Reimen „Fire“ und „Liar“?

jan135
jan135
1 Monat zuvor
Reply to  Jastus

Wenigstens wurde nicht auf „Desire“ gereimt!

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  jan135

Aber auf „Vampire“

Hausmannskost
Hausmannskost
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Bangaranga ist eine moderne Nummer, die modern umgesetzt wurde. Fire war eine angestaubte Nummer, die solide umgesetzt wurde. Du hast scheinbar Bangaranga nicht verstanden, aber niveaulos war das auf keinen Fall.

Teufelchen
Teufelchen
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Du machst dich lächerlich. Ehrlich. Sorry!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Du scheinst mir ein niemals versiegender Quell von Unsinn zu sein, dessen Ausguss durch vorgefertigte Schablonen läuft …

Wie oft hat Bulgarien schon gewonnen?

Außerdem: Dara = 2026 / Sarah = 2004 (Peter hat neulich ja Düm tek tek aus dem Jahrgang 2009 erwähnt. Habe ich mir daraufhin extra noch mal angeschaut. Das wirkt moderner als 🔥)

muc
muc
1 Monat zuvor

„niemals versiegender Quell von Unsinn“ – made my morning 🙂

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  muc

Rhetorisch erste Sahne !

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Selbst Du kannst nicht ernsthaft behaupten, dass das Ergebnis daran liegt, dass Bulgarien beliebter ist als Deutschland, die meisten Leute wissen doch nicht mal, wo das liegt.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor

Was ich kann oder was nicht kann, hat mir niemand vorzuschreiben Punkt. Das ist meine Meinung, deal with it.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

FOAD, incel.

Last edited 1 Monat zuvor by 4porcelli - give The 🦦 what he needs
Mareike Kaa
Mareike Kaa
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Tja, eine Meinung ist eben auch nur das: eine Meinung.

schmabi
Mitglied
schmabi
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

WOW! Eine eigene Meinung äußern, wie bspw. „Ich persönlich finde zwischen Bulgarien und Deutschland keinen Innovationsunterschied.“

oder einfach Antistimmung wie bei deinem Post zu verbreiten, sind meilenweite Unterschiede. Und genau das darf und sollte man kritisieren und dir anlasten. Meinungsfreiheit ja, aber dann bitte auch als deine Meinung kennzeichnen und nicht hetzen. Ich hoffe du bist alt genug, dass du solch einfache Grundlage wissen solltest.

Hausmannskost
Hausmannskost
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

mit der du allerdings ziemlich alleine bist. Du darfst deine Meinung gerne behalten, die will keiner hier haben 😉

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

how old are you, or should i ask, how mature?

Thomas K
Thomas K
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Der Unterschied ist, dass der Beitrag mit dem Titel Fire leider nicht das Feuer entfachen konnte wie der andere Titel. Alles recycelte Ideen. Bulgarien hat sich für die Bühne was einfallen lassen und hatte kurze Tempowechsel im Song und das klang im ganzen nach mehr und vor allem deuzlich moderner.
Schau dir Italien an, das war ganz sicher nicht modern. Der Song war aber deutlich retro und das passte alles gut zusammen. Fire war einfach kein Retro aber trotzdem alt.

Es spielt keine Rolle wer da für welches Land auftritt. Schweden ist auch hinten gelandet. England ist auch hinten gelandet und Österreich auch obwohl sie den letzten ESC gewonnen haben.

Last edited 1 Monat zuvor by Thomas K
dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  Thomas K

Fire hatte auch Tempowechsel genauso wie Bangaranga. Und es ist ja nicht so das sich Sarah nix ausgedacht hat. Bangaranga hatte genau die gleiche ESC-Typische Inzenierung wie Deutschland. Also hör mir auf damit das Bulgarien 2026 ja sooo viel moderner gewesen sein wäre. Bulgarien 2026 ist für mich der schlechteste ESC-Sieger seit 1975. Der unterbietet jedes Ballermannlied. Das Sarah sogar schlechter abgeschnitten hat als Zypern ist besonders hart. Eine Jury muss doch erkennen können das die Antigoni nicht einen Ton halten konnte. Vielleicht sollte man der Jury sagen, das die Körbchengröße kein Bewertungskriterium beim ESC sein sollte.Ich bin zwar kein großer Fan vom italienischen Song. Der hat mir aber immer noch besser gefallen als Bulgarien.

Last edited 1 Monat zuvor by dunefan5000
Thomas K
Thomas K
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Faszinierend. Wie du drauf kommst, dass das GENAU die GLEICHE ESC-typische Inszenierung war ist mir ein Rätsel. Jut, ist halt deine Meinung.
Aber ich geb dir mal nen Tipp: es zählt die Gesamtperformance und in der Hauptsache der Song. Da können auch nal Töne daneben sein. War bei Lena damals auch nicht anders.
Selbst wenn du singst wie ein Trennschleifer kannst du trotzdem gewinnen odee zumindest weit vorne landen.
Du scheinst dich zu sehr auf deinen eigenen Geschmack zu beziehen und der muss nicht zwangsläufig mit dem überein stimmen was der Rest der Votenden denkt und bevorzugt.
Ich hab es vermutlich leichter, ich freu mich über gute Songs und Performances egal von wem die sind und aus welchem Land.

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

😂😂😂 Die Unterschiede fangen schon bei den Songtiteln an. Sogar der Titel „Fire“ ist altbacken und uninspiriert!

Matty
Matty
1 Monat zuvor
Reply to  ESC Jul

Es gab in diesem Jahr beim ESC einige solcher uninspirierten Titel:

Viva Moldova!
Too epic to be true
Superstar
Ya Ya Ya
Bella
Eins Zwei Drei
Per Sempre Sì

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

Damit hast du nicht unrecht.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

Das ist richtig, macht aber „Fire“ deswegen nicht besser

Ruth-Hatiçe Schmitz
Ruth-Hatiçe Schmitz
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

🤦🏼‍♂️

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Nein. einfach nur: Nein. Der Rhythmuswechsel, oder noch besser, der antizyklische Taktwechsel, war genial (Bulgarien) – die Umsetzung mimisch, tänzerisch, großartig. Wenn Du den Unterschied nach kompositorischen, fachlichen Kriterien nicht verstehst, kein Problem. Aber bitte beleidige mit deiner wirklich fach-freien Gleichmacherei nicht eine ganze Branche, einen ganzen Berufsstand. Ich danke Dir.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Eben nicht: „Bangaranga“ war absolut ESC-untypisch inszeniert, fast wie ein Theaterstück.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Welche Tempowechsel ? Ich konnte keinen hören.

ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Ich habe dir das schon vor Jahren geschrieben, als du noch als „esc-fan05“ (oder so ähnlich) gepostet hast und du dich nach deutschen Misserfolgen für eine Zeit lang zurückgezogen hattest: Versuche mal die Deutschland-Brille abzulegen. Das hilft bei der Einschätzung der Realität.

Ich komme aus Österreich und sah dieses Jahr absolut keine Chance für eine gute Platzierung von „Tanzschein“. Rang 24 ist es geworden. Und jetzt? Die Welt dreht sich weiter.

Viele deutsche ESC-Fans haben „Fire“ richtig eingeschätzt. Der Song kam Jahre zu spät.

In Österreich habe ich den Eindruck, dass sich der ORF immer wieder mal etwas traut. Das kann ordentlich in die Hose gehen, aber auch zum Sieg reichen wie 2014 oder 2025.

Bei Deutschland frage ich mich seit vielen Jahren, warum nicht bessere Acts zum ESC geschickt werden. Ein Land mit über 80 Millionen Menschen müsste doch besseres liefern können…

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  ESC-Thom 💫

Nächstes Jahr wird bei uns besser! Der Fan schreibt unseren Song zusammen mit Lothar Matthäus!

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor

Und Mario Basler nicht vergessen

Milch
Milch
1 Monat zuvor
Reply to  ESC-Thom 💫

Tanzschein war wenigstens speziell, auch wenn es nicht honoriert wurde.

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  Milch

Tanzschein fehlte leider die internationalität der Sprache.
Das hätte mit ein paar nicht-deutschen Strophen vielleicht besser klappen können. Und die Tier-Inszenierung war Blödsinn. Man hätte z.B eine Warteschlange vor dem Club imitieren können, ganz unterschiedliche Typen von Menschen, die versuchen, am Türsteher vorbei zu kommen, es mit Geld, Gschenken, Schmuck, und so weiter als Bestechung zu versuchen … aber: „Sie brauchen einen Tanzschein“ .. nur mal so etwas vereinfacht rumgesponnen. „das deutsche Wort „Tanzschein“ hätte mehr Interesse bei den anderen Nationen geweckt, wäre auch international verstanden worden, dazu mehrsprachige Strophen. Ich denke schon, dass deutscher Text zu kompliziert und anstrengend ist, wenn andere Nationen erst Übersetzungen brauchen, um alles zu verstehen, Stimmungen zu verstehen und mitgehen zu können.
Oder die wichtigsten Worte und Aussagen müssen in einer besonderen Videoinstallation in mehrere Sprachen übersetzt werden.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  ESC-Thom 💫

Ich glaube kaum, das ich mir was von einem Österreicher vorschreiben lasse. Darf ich mal daran erinnern wie lange Österreich beim ESC ausgesetzt hat? Nach dem ESC wissen sie alle alles besser. Und wenn Deutschland den ESC verlässt, dreht sich die Welt auch weiter.

ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Ich weiß schon: Das was Österreich und Deutschland am meisten trennt, ist die gemeinsame Sprache.

Mit „Versuche mal die Deutschland-Brille abzulegen“ wird in Österreich niemandem etwas vorgeschrieben, es ist lediglich als Tipp gemeint. Wird das in Deutschland schon als „vorschreiben“ verstanden? Interessant 😄😉

Völlig richtig: Wir haben Jahre lang nicht mitgemacht. Österreich hat 58 mal teilgenommen, Deutschland 69 mal. Deutschland hatte also 11 mal mehr die Chance zu gewinnen…. Nochmals: Bei über 80 Millionen Menschen muss einfach mehr kommen.

Einfach zeitgemäße und bessere Acts schicken, dann kann Deutschland wieder vorne mitmischen. 2027 gibt es ja schon wieder eine Gelegenheit dazu.

Last edited 1 Monat zuvor by ESC-Thom 💫
dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  ESC-Thom 💫

Deutschland kann schicken was es will Top 10-Ergebnisse oder gar ein Sieg sind nicht mehr möglich. Außerdem ist der ESC deutlich auf dem absteigenden Ast. Warum noch ein totes Pferd reiten? Vielleicht sollte Deutschland wie Österreich auch mal jahrelang aussetzen, bis man wieder richtig Lust und Motivation bekommt, beim ESC zu reißen. Denn die fehlt offensichtlich bei allen Beteiligten. Egal ob beim NDR oder SWR. Man macht es halt, aber nicht aus Lust und Leidenschaft, sondern aus gelangweilter Routine. Deshalb aussetzen für ein paar Jahre.

ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Wieso hat es denn 2018 mit einem 4. Platz geklappt?

Und mit deiner Äußerung zur fehlenden Lust bei allen Beteiligten (NDR oder SWR) verstärkst du meinen Eindruck, dass Deutschland besseres liefern sollte. Es liegt also nicht an den anderen Ländern, sondern an dem, was Deutschland schickt… Und das ist halt seit vielen Jahren selten innovativ und ESC-tauglich.

Dem ORF hat die Pause damals gut getan. Lustigerweise war Lenas Sieg 2010 mit ein Grund, warum Österreich wieder zurückgekehrt ist. Ganz nach dem Motto: Wenn Deutschland gewinnt, können wir das auch.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  ESC-Thom 💫

Ich bleibe dabei, ich lasse mir hier gar nix vorschreiben. Schon gar nicht was ich ab oder aufsetzen soll. Punkt.

ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Nochmals: Ich habe dir gar nichts vorgeschrieben.

Einfach weiter im deutschen Selbstmitleid suhlen. Das macht das Leben ja so viel leichter. 🤠😉

Last edited 1 Monat zuvor by ESC-Thom 💫
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  ESC-Thom 💫

Er leidet an Verfolgungswahn ist mein Eindruck. Sein Leben scheint voller Angst zu sein, dass ihm irgendjemand was „vorschreibt“.

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  ESC-Thom 💫

Das alles immer zu beantworten, was von diesem User kommt, ist Zeitverschwendung, wie mir scheint

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

„(…)was von einem Österreicher vorschreiben lasse“ – ich denke, Du hast Probleme, die weit über fehlendes Musik-Fachverständnis hinausgehen.
Und ein Forum scheint mir der falsche Ort für Dich zu sein. Jedenfalls dieses Forum, in dem, wie ich finde, sehr angenehm miteinander diskutiert wird, Meinungen ausgetauscht werden. Da stimmt fast immer der Ton, der Umgang untereinander, trotz teilweise großer Unterschiede in der Beurteilung und Einschätzung. Du findest sicher viele andere Foren, in denen Deine Sprache, Dein Sound, nicht ungewöhnlich-, sondern gefragt und gewünscht sind.

Tamara
Mitglied
1 Monat zuvor
Reply to  ESC-Thom 💫

Das fragen wir uns glaub ich alle.

mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Dir ist wirklich nicht mehr zu helfen … das ist dieses typische: Uns mag sowieso keiner! Und wie erklärst du dir den 12. Platz von Isaak und den letztjährigen 15. Platz? Schau der Realität ins Auge: Fire war grottenschlecht. Punkt.

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Einfach ignorieren, dieser User wird sich nie ändern.

mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  ESC1994

Ich weiß … aber über den User kann man wirklich nur den Kopf schütteln.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  ESC1994

Ich versuch dich auch zu ignorieren. Hetzer.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Wer sagt denn das ich hilfe brauche? Erst recht von solchen Leuten wie dir. Hetzen und versuchen andere mundtot zu machen. Mehr können solche Leute wie du doch gar nicht.

mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Es tut mir leid, aber in JEDEN deiner Posts reagierst du aggressiv, während die anderen im großen und ganzen ruhig bleiben. ich frage mich: WER hetzt hier? *grübel*

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

ein PS: ich habe auf der anderen Seite 2-3 Beiträge von Dir gefunden, in denen Du überwiegend sachlich geschrieben hast. Ohne Provokation, ohne Aggressivität, ohne das beleidigende ausfallende Wording in Deinen Beiträge auf dieser Seite. Steht Dir viel besser zu Gesicht.

Gawain2410
Gawain2410
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Wenn Du da den Unterschied nicht siehst und erst recht hörst – tut mir leid !

Yoshi
Yoshi
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Oh je, ein Die Deutschen sind unbeliebt-Verfechter. So unbeliebt, dass Lena gewinnt, Schulte Platz 4 holt und Baller deutlich besser funktioniert hat, obwohl es doch in der am wenigsten erfolgreichsten Sprache beim ESC gesungen wurde. Komisch! Nein, sorry. „Fire“ ist Plastikpop, den Suno dir in nicht mal fünf Minuten ähnlich gut komponiert und ChatGPT liefert den Text dazu. Nach dem ersten Chorus brauchst du da nicht weiterhören, denn man weiß genau, wie es weiter- und ausgeht. Da ist nichts dran innovativ. Eine Nummer wie Bangaranga suchst du im Formatradio garantiert vergebens. Nenn mir einen vergleichbaren Titel. Halbnackte Mädels zu Feuer tanzen zu lassen, das funktioniert heute nicht mehr beim ESC. Fuego hat da wirklich eine Büchse der Pandora geöffnet und mir war von Anfang an klar, dass die Nummer in die Hose geht. Letztlich ist genau das rausgesprungen, was ich mir gedacht hatte: Keine 0, ein paar Trostpunkte für den Gesang, singen kann sie ja – der Song war nichts.
Bangaranga war vielleicht nicht der stärkste Song des Jahrgangs – aber die mit Abstand beste Performance. Dagegen war selbst Finnland gar nichts. Und ja, die Inszenierung war innovativ und erinnerungswürdig. Bei Deutschland war sie es nicht. Da war einfach nur Feuer und Tänzerinnen – wie bei gefühlt mindestens 80 anderen Beiträgen der 2020er auch (und vielleicht reicht das nicht mal). Gähn. Dabei hätte man durchaus eine bessere Inszenierung aus dem Song rausholen können, bspw. mit einer Art Kampf zwischen Sarah und einem verhüllten Mann. Einfach ein bisschen Story, mehr fürs Auge, wenns schon nichts fürs Ohr gab. Der durchschnittliche ESC-Zuschauer sieht und hört die 25 Finalbeiträge am Samstagabend zum ersten Mal und votet dafür, was am meisten kleben bleibt. Und bei Sarah war da einfach nichts Kreatives. Essyla aus Belgien hat’s doch überhaupt erst ins Finale geschafft, weil sie das völlig ausgelutschte Feuer durch Eis ersetzte. Das war mal was anderes. Könnte sie besser singen, wäre sie unter Garantie auch höher gelandet. Also hör bitte auf mit deinem „Deutschland mag halt keiner“. Sogar das allmächtige Schweden ist dieses Jahr mit Ohrenkrebs-Felicia auf die Schnauze gefallen. Abgesehen von Israel und den üblichen Nachbarschaftsvotings war das votingtechnisch der fairste ESC seit langer Zeit.

Tamara
Mitglied
1 Monat zuvor
Reply to  Yoshi

Das Paradoxe ist, dass ich Bangaranga inzwischen durchaus zutraue, ein Hit zu werden. Fire ist zumindest bis dato keiner geworden.

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor
Reply to  Tamara

Bangaranga Platz 1 der Spotify Daily Charts Germany.

https://charts.spotify.com/charts/view/regional-de-daily/2026-05-17

Tamara
Mitglied
1 Monat zuvor
Reply to  Malge1985

🥳🥳🥳 das ist super! Daumendrückem, dass das so weitergeht! Ich schrob es vermutlich schon öfter: Der ESC braucht Hits zum Überleben. Und Bangaranga hat Riesenpotenzial!

(Und nein, ich mag den Song noch immer nicht sonderlich, aber diese ganze Geschichte drumherum ist witklich endsgeil!)

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  Yoshi

Zustimmung. es wird ja immer wieder über redundantes Voting bei 12 Points geschimpft, auch hier im Forum. Aber genau das habe ich in diesem jahr so gar nicht beobachtet. Die typischen „Cyprus for Greece, Finnland for Sweden“ usw usw Twelve Points gab es nur ganz selten. Dagegen, in meiner Erinnerung, erstaunlich viele 12 Punkte-Vergaben an unterschiedliche Nationen, zum Teil aus Nationen, von denen ich das so gar nicht erwartet hatte.
Da ändert sich etwas. Was sich aber leider seit Jahren hält, ist die ständige Fehleinschätzung der „Üblichen Verdächtigen“ in der Deutschen Jury, auch am deutschen Publikumsgeschmack -, erst Recht aber, am internationalen ESC-Musikgeschmack vorbei. Eine seit Jahren „Schweden-hörige“ Jury, die auch die typisch deutsche Besserwisserei und Moralisierungs-Sucht abbildet.
Genau so konform, langweilig, mutlos und deplatziert klingen viele der letzjährigen Deutschen Beiträge.

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  muc

Finland, sorry

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  muc

Bulgarien und Malta haben sich gegenseitig den Zwölfer gegeben.

Es gab die Höchstwertung aus Tschechien für Dänemark, aus Portugal für Albanien, aus der Schweiz für Ukraine, aus Luxemburg für Rumänien.

Die Juryabstimmung war also ziemlich abwechslungsreich….

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor

Bulgarien und Malta haben natürlich eine gewisse Kirkorov-Connection…

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Monat zuvor

Die Gerüchteküche in den sozialen Medien brodelt diesbezüglich ordentlich!

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor

Finnische Medien haben das wohl auch schon aufgegriffen – und auch unser Russland-affiner Mitkommentator Eurovision-Marzahn.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Monat zuvor

Vielleicht will Kirkorov sich einfach ein Stück dieses Erfolgs zuschreiben.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Yoshi

Sorry, ich kenne viele, denen der israelische Song tatsächlich gefallen hat.
Ansonsten Zustimmung !

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71
Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Monat zuvor

„Michelle“ gehört in diesem Jahrgang auch zu den meistgestreamten Songs. Am Tag nach dem Finale wurde beispielsweise nur „Bangaranga“ noch häufiger gestreamt. Ich denke daher schon, dass ein nennenswerter Teil der Televoting-Stimmen tatsächlich auf den Song selbst zurückzuführen ist – zumal auch die Juries ihn mit einer guten Platzierung bedacht haben.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor

Mich hat es jedenfalls sehr gefreut – das ganze Gejammere deswegen nehme ich dafür gerne in Kauf

PeterX
PeterX
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Setzen. Sechs!

Waterloo
Waterloo
1 Monat zuvor

Diese sieben Punkte wären schon mal ein guter Neuanfang. Aber ich fürchte, die ARD ist ein schwerer und manövrierunfähiger Tanker. Zu viele reden mit – wie im Beitrag schon erwähnt – man wagt nicht, eine vom ESC „besessene“ Figur zu suchen und zu finden, die für die Sache brennt. Christer B. aus Schweden lässt grüßen. Eine solche Person muss die Fäden in der Hand halten und Kontroversen aushalten. Der Mut zu richtig guten Songs, Songs, die eine entsprechende Inszenierung förmlich evoieren, der fehlt. Das können crazy, arthouse oder gefällige Sachen sein, wenn sie nur zünden! Solange alle irgendwie für den ESC Verantwortlichen in der ARD sicher ihr Gehalt kriegen, ebal, ob sie reüssieren oder nicht, wird sich nichts tun. Solange da Leute sitzen und das Sagen haben, die Barbara Sch. für die ideale Besetzung halten, den Vorentscheid zu moderieren, wird sich nichts tun. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt!

Last edited 1 Monat zuvor by Waterloo
elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor

Im Westen nichts neues.
Der beinahe alljährliche Kommentar.
Neue Ansätze findet man hier nicht wirklich.

JD..
JD..
1 Monat zuvor
Reply to  elkracho

Ist eben auch jedes Jahr wieder richtig.

Beim ARD wird sich halt leider auch in 50 Jahren nichts ändern.

Wenn es dann noch ARD gibt…

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor
Reply to  JD..

Ist eben auch jedes Jahr wieder richtig.

Diesselbe Suppe schmeckt bei sechstenmal nicht mehr.
Aber wenn der Koch nur das eine Gericht kann,
bekommt es halt jedesmal neu serviert.

cars10
cars10
1 Monat zuvor

Ach, das ist alles seit Jahren bekannt und führt zu nichts.

Was funktioniert hat, das war der Blick von außen, d.h. dies ist der eigentliche Punkt 8.
Hier ist explizit jemand wie Stefan Raab gemeint, jemand, der nicht betriebsblind ist.

Noch besser wäre es allerdings, Jan Böhmermann o.ä. die Verantwortung mit allen Konsequenzen zu übergeben.

Wie gesagt, Punkt 8 wäre am wichtigsten. Die anderen sieben Punkte sind systemisch und die bekommt man aus der ARD nicht herausgelöst.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Monat zuvor
Reply to  cars10

Würde mir eher jemanden wünschen, der im entsprechenden Musikgenre Erfahrung hat. Es nützt nichts einen Schlagerprofi einen Rocksong inszenieren zu lassen. Deswegen sollte nach rechtzeitiger Songauswahl erst derjenige gesucht werden der die Künstler berät. Zum VE können gerne jeder Künstler sein eigenen Berater fürs staging usw dabei haben.

HansKlok
HansKlok
1 Monat zuvor
Reply to  cars10

Alles – nur nicht Böhmermann. Der zieht des ESC konsequent ins lächerliche und macht sich auch kontinuierlich über DEU lustig. Beides aus meiner SIcht zwei Ausschlusskriterien.
Raab würde ich nochmal eine Chance geben – halt ohne dieses ganze „Chefsache“ gefasel. Der Mann weiß aber immer noch wie man Aufmerksamkeit generiert.

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor
Reply to  HansKlok

Sehe ich auch so wie du.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  ESC Jul

Ich nicht

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  HansKlok

Böhmermann ist Satiriker, was erwartest Du ? Er hatte in seiner Sendung schon einige interessante Acts, die besser inszeniert waren als bei NDR/SWR.

Donnatella
Donnatella
1 Monat zuvor
Reply to  HansKlok

Ne, Böhmermann hat eine tiefe Liebe zum ESC. Und er und seine „Magazin Royal“ Redaktion haben mit ihrer Auswahl von Live-Auftritten in der Show und auch dem ROE Orchester und den eigenen Song-Produktionen ihr Ohr hörbar am Puls der Zeit und ein Händchen für ungewöhnliche Künstler.

Böhmermann wäre aus dem Pool „TV-Macher mit musikalischer Affinität“ wirklich die allerbeste Wahl, wenn man einen zentralen Anchor will.

Und selbst Graham Norton und Peter Urban haben ihre Spitzen verteilt…

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  cars10

Böhmermann, das sollte wohl ein kleiner Trigger sein, oder? Also, Stefan Raab ist mitverantwortlich, dass der seit Jahren beste Beitrag im Vorentscheid nicht gewonnen hat, Stefan Raab und seine unsäglichen Sofa-Genossen/innen, die alle von ihm in eine Richtung gelenkt worden sind. Und ein Format, in dem völlig unsinnigerweise im Finale COVER-Songs gefragt waren. Was für ein Schwachsinn! Und wenn, dann hätte als Kombination aus ESC-Song und Cover eindeutig Lyza gewinnen müssen. Wenn es nach dem ESC-Song alleine geht, hatten wir einen international sehr passenden Beitrag, eine top Performance, und eine Nische, die international gewaltig ist, schon gar keine Nische mehr, sondern ein extrem erfolgreiches Genre: JULIKA, mit „EMPRESS“ – das hatte Format, sie war eine großartige Sängerin, ihre Halbfinalperformance grandios! Leider musste sie dann in diesen Coversong-Mist, und hat sich mit Euphoria leider aus dem Rennen genommen, so, wie die meisten im Finale nicht an ihre Halbfinalform rangekommen sind. Aber das Konzept war falsch. Die Jury absurd zusammengestellt, die Chefsache-Nummer ein großer Fehler. Mit Empress hätte GER beim ESC eine Farbe gezeit, die man eben nicht aus Deutschland erwartet hätte.

ich sehe es so: Wir brauchen einen Vorentscheid, in dem für ALLE, auch für die Juroren, das Hörerlebnis eine Premiere ist! Sie müssen während der Proben abgeschottet werden.Ich wäre dafür, dass keiner der Titel vorher für die Abstimm-Relevanten zu hören sein darf. Keine große Vorberichterstattung, keine hunder Mal besprochenen Beiträge vor der großen Show. Ja, ein in den Wochen vor der Show medien-unfreundliches Konzept, aber ein sehr Ehrliches für die Abstimmung.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  muc

Ich schreibe das nicht zum ersten Mal: Böhmermann wäre durchaus eine interessante Wahl.

Josef
Josef
1 Monat zuvor

Naja, danach weiß es jeder besser.
Ich denke so gut wurden wir schon lange nicht mehr vertreten.
Sarah hat ihre Sache sehr gut gemacht.
Leider war das Lied vielleicht nicht gut genug, ich fand das Gesamtpaket super.
Man sollte Sarah nochmal mit einen tollen Song schicken.
So wie Australien….das schafft Sarah auch.
Ich bin auch enttäuscht, nicht vom Ergebnis, sondern Sarah hätte mehr verdient.

Grundsätzlich fand ich den Esc sehr gut.
Nur die Siegerehrung war doch eine Katastrophe, niemand war auf der Bühne, niemand hat gratuliert, nur JJ der gar nicht recht wusste was er machen soll…
Wurde der Sieger nicht immer auf die Bühne geholt, Siegerehrung, Sieger durfte was sagen und nochmal singen.
So fand ich es fast respektlos.
Hoffe es ist nächstes Jahr wieder anders.

Und nach Esc ist vor Esc.
Lassen wir uns nicht die Freude daran kaputt machen..

Liebe Grüße

cars10
cars10
1 Monat zuvor
Reply to  Josef

Ich werde ungern hier in diesem Blog persönlich, aber Du bist neu im ESC-Universum?

„This is all history repeating“ wie Shirley Bassey mal sang und ich mag ergänzen „und das seit mindestens 20 Jahren…“.

Josef
Josef
1 Monat zuvor
Reply to  cars10

Wie meinst du das?

cars10
cars10
1 Monat zuvor
Reply to  Josef

Das, was DP schreibt, wird in jedem Jahr geschrieben, mal mit mehr, mal mit weniger Abweichungen zum eigentlichen Subtext: Die ARD kann bzw. will bzw. darf es nicht können – der ESC ist in der Wahrnehmung eine Witzveranstaltung, die kräftig Quote bringt, aber ansonsten wie jedes spießige deutsche Showformat behandelt wird. Der Wettbewerbsgedanke geht der ARD leider komplett ab, anders ist die mangelnde Qualität der ausgesuchten Lieder Jahr für Jahr nicht zu erklären, mit einigen wenigen Ausnahmen natürlich.

Unter Thomas Schreiber hatte man noch so etwas wie eine Verbindung zwischen den Fans und dem NDR. Seit seinem Weggang ist da wenig bis nichts mehr. Gerade der Übergang zum SWR zeigt deutlich auf, daß man auf der Seite des ÖRR überhaupt nicht an „Einmischung“ interessiert ist, so unsichtbar wie der SWR in der laufenden Saison agiert hat.

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, der SWR macht das Schlechte vom NDR in Bezug auf den ESC noch schlechter, aber jetzt garniert mit einer totalen Funkstille bzw. Selbstbeweihräucherung nach dem Event und einem beherzten „weiter so!“. Wenigstens hat man den Anstand, nicht wie sonst die Umstände (Deutschland, Startnummer, Politker) zur Schadensbegrenzung einzuspannen, denn „es war ja eine tolle Zeit in Wien“.

ESC bei der ARD heißt in Stein gemeißelt „Barbara S. + Thorsten S. + Marvin D + ein lausig-lustiger VE mit Couch + nichtrelevanten Talkgästen auf derselbigen + vielen musikalischen Novizen, die noch nie auf der Bühne gestanden haben“. Finde den Fehler selbst bei dieser Aufstellung.

DP versucht in seinen Vorschlägen konstruktiv zu sein, schön, das erkenne ich an. Aber um das eigentliche Problemchen tanzt er leider drum herum, auch dafür habe ich Verständnis, wenn man an einer wie auch immer gearteten Zusammenarbeit mit dem ÖRR interessiert ist.
Zielführend ist das alles aber nicht.

Die Fans werden weiter leidensfähig sein müssen.
2027 wird wie 2026 wird wie 2024 wird wie 2023 wird wie 2022 wird wie 2021 wird wie 2019 wird wie… (das Raab-Jahr lasse ich mal aus, aber die Reihe kann ruhig so bis 2013 weitergehen).
Ach lassen wir das.

Josef
Josef
1 Monat zuvor
Reply to  cars10

Das sehe ich doch ganz genauso und denke mir oft warum sind Leute auf dem Sofa die sich eigentlich gar nicht echt für esc interessieren.
Und ich wünschte mir auch was anderes…
Ich wollte doch nur sagen, dass Sarah gut war und es nicht verdient hat.
Sonst nichts….

Udo Schmidt
Udo Schmidt
1 Monat zuvor
Reply to  Josef

Sagt ja auch niemand, dass es an Sarah lag. Sie hat das Beste aus dem Song gemacht. Der Song war das Problem wie so häufig. Vorhersehbar, ohne Ecken, ohne Besonderheiten.

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  Udo Schmidt

der Song war so einfallslos und schlecht komponiert(auch nach ESC-Kriterien, denn: wo war ein besonderer C-Teil? wo die Überraschung, wo eine spezielle Bridge, alles nicht vorhanden), dass ihn niemand hätte retten können, aber: im Halbfinale war es schon etwas daneben, im Finale waren leider noch mehr schiefe Töne zu hören. Und wenn ein Sturz vom Podest in die Arme der Tänzerinnen das Besonderste der Show gewesen sein soll, dann sagt das schon eine ganze Menge über die Durchschnittlichkeit und Trivialität der gesamten Inszenierung.

Milch
Milch
1 Monat zuvor
Reply to  cars10

Barbara Schöneberger und Thorsten Schorn wählen nicht die Kandidaten, sie sind nur die Gesichter.

Donnatella
Donnatella
1 Monat zuvor
Reply to  Milch

Aber Babsi und Thorsten gehören zum System und zum strukturellen Gesamtproblem. Netter formuliert: sie sind die sichtbaren Symptome.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  cars10

2024 lief doch gar nicht schlecht

Donnatella
Donnatella
1 Monat zuvor
Reply to  cars10

Sehr treffend formuliert! Ich wage mich da ebenso aus dem Unterholz und sage: solange die ARD weiterhin am ESC-Drücker sitzt, ändert sich rein gar nichts.

Ich verstehe Douze schon sehr gut, man will sich etwaige Mitarbeitschancen oder Kommunikationskanäle nicht mit einer kompletten Vernichtung der ARD (lol) zustellen.

Aber wir dürfen das. Und da ich die ARD-Strukturen beruflich ein bisschen kenne – und das seit Jahren klar sehe und wiederhole – die ARD kann es nicht. Dazu müsste ein strukturelles Wunder passieren und das wird es nicht. Leider.

Josef
Josef
1 Monat zuvor
Reply to  cars10

Ach ich bin nicht neu im Esc Universum.
Ich schau seit 1976 und bin Mitglied im OGAE Fanclub….

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor
Reply to  Josef

Naja, danach weiß es jeder besser.

Viele hier auf dem Blog (Blogger und Leser) haben es bereits gewusst als die Vorentscheidungssongs bekannt wurden.

Josef
Josef
1 Monat zuvor
Reply to  Porsteinn

Ich bin seit 1976 begeistert vom esc.
Und ich hätte mir auch andere Lieder gewünscht.
Aber trotzdem sollte man den Ehrgeiz und die Leistung von Sarah erkennen…

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor
Reply to  Josef

Tun wir. Ich habe mich von Sarah als Person sehr gut vertreten gefühlt. Damit gewinnt man nur leider nichts.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  Josef

Die Freude am ESC ist spätestens seit Samstag vollkommen verflogen. Punkt. Nach dem deutschen Televotingergebnis habe ich abgeschaltet.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Warum nicht schon nach dem Britischen? Das waren ja auch 0 Punkte, und LMNC war früher dran.

(Rhetorische Frage …)

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor

Das war Uk, bin kein Brite, sondern Deutscher. Vielleicht sollte das Votingsystem geändert werden. Warum gibt man nicht Punkte von 1 bis 25 oder 26. Einblenden kann man das ja auch und Spokesperson verkündet dann wer die Höchstpunktzahl bekommt. Ich finde es schon brutal, wenn Künstler soviel Arbeit in ihre Auftritte gesteckt haben und dann kommt dann 0 Punkte. Einen ersten und einen letzten würde es ja dann auch geben.

Last edited 1 Monat zuvor by dunefan5000
Frank B.
Frank B.
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Dann kann es mit der Liebe zum ESC aber nicht weit her sein.
Das ist ein wenig wie, wenn man im Fußball ein Elfmeterschießen nach dem 1. Fehlschuss des Lieblingsspielers abschaltet und somit nicht mitbekommt, wer gewinnt. Das kann man natürlich gerne machen, hat dann aber wenig damit zu tun, wie ich das ganze konsumiere.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  Frank B.

Ich schaue den ESC schon seit den achtziger Jahren. Ich muss mir von anderen Leute bestimmt sowas nicht vorhalten lassen. Das Ergebnis war nach der Bekanntgabe von dem Televotingergebnis für Deutschland halt uninteressant geworden. Es hätte sich auch nicht mehr verbessert, wenn ich bis zum Ende geschaut hätte. Im Fussball kann man ein Fehlschuss korrigieren, die Null Punkte vom Televoting nicht.

JD..
JD..
1 Monat zuvor
Reply to  Josef

Ganz ehrlich, diese blöde „nachher wissen es alle besser“ Platitude kannst du nehmen und dir… Den Rest gerne denken.

Es haben nämlich die mit Ahnung schon vorher und währenddessen all das genau so vorhergesagt.

Nur hat man auf diese Leute nicht gehört, denn es waren ja Hater.
Und so geht der toxisch positive Circlej**k weiter und das Ergebnis ist bekannt.

Josef
Josef
1 Monat zuvor
Reply to  JD..

Ich verstehe nicht warum man hier gleich so angemacht wird.
Ich darf doch auch meine Meinung sagen.
Mir hat auch Italien gut gefallen von Anfang an und jeder hat mich ausgelacht…
Und Platz 5
Und ich denke ich habe auch Ahnung vom esc…

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  Josef

Manche User haben hier halt ein Problem mit der Meinungsfreiheit. Wenn man ne andere Meinung als gewisse User hier, dann wird man lächerlich gemacht oder angegriffen. Ja die dummen Televoter in Deutschland haben beim VE halt ne andere Meinung gehabt, als hier die selbsternannten Experten. Da muss man halt den Votern das Recht nehmen mitzuvoten. Weil sie halt die Frechheit hatten nicht so zu voten, wie die Experten das hier möchten.

Josef
Josef
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Danke!

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  Josef

vielleicht solltest Du ein paar Beiträge des von Dir goutierten Users durchlesen … dann könnte es sein, dass Du ein Muster erkennst, dem Du lieber nicht zugestimmt hättest 🙂

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  JD..

👍 inhaltlich völlig richtig

Donnatella
Donnatella
1 Monat zuvor
Reply to  JD..

Genau so. Danke!

Joey99
Joey99
1 Monat zuvor
Reply to  Josef

Das war die beste Winner’s Performance ever! Wie sie spontan die Thonet-Stühle im Kaffeehaus-Greenroom schnappte und mit ihren Tänzer:innen die Sitz-Choreo performte mit den anderen Acts im Hintergrund und dann noch über den langen Laufsteg durch das Publikum bis zur Main-Stage – da hat man alles richtig gemacht. Das muss sogar ich zugeben, der mit dem Song noch immer nichts anfangen kann.

Josef
Josef
1 Monat zuvor
Reply to  Joey99

Ich meinte ja auch nicht Dara.. die hat es super gemacht.
Ich meinte eher die Ehrung auf der Bühne.
Ich schreib hier sehr selten und versteh nicht warum mein Beitrag so zerlegt wird… Schade…
Dachte esc Fans halten zusammen….

cars10
cars10
1 Monat zuvor
Reply to  Josef

Tun sie auch.
Du hast nur aufgrund Deiner Nachricht den Eindruck eines Novizen gemacht, der den ESC erst einmal oder zweimal gesehen hat und sich jetzt wundert, warum das passiert ist was passiert ist.

Wie jemand oben sagte, man gibt Sarah Engels nicht per se die Schuld. Das Gesamtpaket war von Anfang an zum Scheitern verurteilt und es wurde von sehr vielen hier darauf hingewiesen, und natürlich reagiert der Sarah-Fan-Club dann im Prozess allergisch auf jede noch so objektive Kritik. Das ist halt auch eine Art der Kommunikation 🙂

Mir stoßen ja Sätze wie „sie hat es nicht verdient“ immer sauer auf, das ist wohl eine Generationssache. Ich frag dann immer spontan, womit hat sie es denn verdient, mit der entsprechenden Betonung auf womit und denn. Meiner erster ESC war übrigens 1974 nur zur Einordnung für Dich.

Also, Kopf hoch, freuen wir uns über einen richtigen Banger als Siegerlied, der allem Anschein nach in 2026 ein richtiger HIT werden wird. Das wird dem ESC gut tun.

Last edited 1 Monat zuvor by cars10
muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  cars10

Mir würde als Gegenfrage in den Sinn kommen: Womit hatte sie es denn verdient, überhaupt mit diesem von ihr mitgeschriebenen durchschnittlichen bis schwachen Song für Deutschland antreten zu dürfen?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Monat zuvor
Reply to  Josef

Tun wir auch, aber Missverständnisse kommen halt immer wieder vor.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor
Reply to  Josef

Dachte esc Fans halten zusammen….

Willkommen in der Realität.
Manche stehen über den Dingen.
Damit muss man leben.

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑 🏆
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑 🏆
1 Monat zuvor
Reply to  Josef

Hej Josef! 🎶🎵 Machst Du zufällig beim „Chance Deux“ mit und kennst das Prozedere eventuell sogar aus den Vorjahren? Ich kann nämlich die komplette Teilnehmerliste dafür nicht finden und auch keine Übersicht der bisherigen Quadrellgewinner … Oder werden die Finalisten überhaupt erst bekanntgegeben, wenn alle 21 feststehen? Die Namen der Songpaten werden dann erst nach dem Finale veröffentlicht, richtig? 🤔

Joey99
Joey99
1 Monat zuvor
Reply to  Josef

Nein, ist doch alles gut. Nur weil Du meintest, die Siegerehrung war eine „Katastrophe“ und „respektlos“, Dara wurde ja schon oben im Greenroom gratuliert und gefeiert und dann nochmals auf der Bühne, die war dann auch voll mit Gratulanten, da war aber die Übertragung schon zu Ende.

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  Joey99

Das war die Top-Performance einer konzentrierten, souveränen Künstlerin, die sich sogar in einer nicht geplanten -, und sicher von der Regie so nicht gewollten Situation, als wahre Könnerin präsentiert hat. Dafür hat sie meinen allergrößten Respekt.

Frank B.
Frank B.
1 Monat zuvor
Reply to  Josef

Mit dem „danach“ würde ich auch widersprechen. Immerhin hat hier fast niemand eine gute Platzierung prognostiziert (schau einfach mal in die Bloggerprognosen oder Wettquoten).

Ich denke auch, dass Deutschland gut vertreten wurde. Das mit „lange nicht mehr“ würde ich aber streichen, da Abor und Tynna im letzten Jahr einen klasse Job gemacht haben. Ihr Auftritt im Euroclub letzte Woche Montag hat mir gezeigt, welches weitere ESC-Potenzial da noch schlummern würde. Davon mal abgesehen stimme ich dir aber gerne zu.

Sarah Engels irgendwann nochmal mit einem besseren Lied zu schicken, kann man meiner Meinung gerne machen, da sie als Künstlerin einen guten Job gemacht hat. Dass sie stimmlich oder von der Ausstrahlung her an Delta Goodrem herankommt, würde ich nicht erwarten. Aber das liegt vielleicht an meinem neuentdeckten Delta-Fantum.

Die Trophäenübergabe war für mich ehrlicherweise eine positive Überraschung. Die Sieger-Performance ohne die Props aus der eigentlich Inszenierung zu beginnen hat alles stark beschleunigt: Es hat Dara vor einem hektischen Vorbereiten für die Choreographie und uns Zuschauer vor der entsprechenden Wartezeit bewahrt. Das JJ dann erst danach die Trophäe überreicht hat, fand ich auch super, weil Dara die Trophäe sonst erstmal wieder vor der Siegerperformance aus der Hand hätte geben müssten. Wirkte für mich daher alles flüssiger und unkomplizierter.

Jetzt war es viel Widerspruch meinerseits zu deinen Worten, aber das Wichtigste ist das hier:
Und nach Esc ist vor Esc.
Lassen wir uns nicht die Freude daran kaputt machen..
Weise Worte. Das ist wirklich das Wichtigste!

Der Thoddy
Der Thoddy
1 Monat zuvor

Fassen wir es doch mal kurz zusammen: ein Beitrag wie „Bangaranga“ (Bulgarien) oder „Ferto“ (Griechenland) würden doch überhaupt nicht zum Vorentscheid in Deutschland zugelassen werden. Selbiges gilt auch für „Choke Me“ (Rumänien) – oh, damit würden wir einen Skandal wegen dem Text auslösen.

Statt dessen gibt es wie immer den Einheitsbrei (mal mit Früchten und mal ohne) – schmeckt zwar niemandem wirklich gut, aber macht immerhin satt.

C aus P
Mitglied
C aus P
1 Monat zuvor
Reply to  Der Thoddy

Ganz genau, sogar Electric Callboy wurden noch nicht mal zugelassen, was meiner Meinung nach ein grosser Fehler war.

Frank B.
Frank B.
1 Monat zuvor
Reply to  C aus P

War es. Das Problem waren ja sogar weniger die Radiosender, die ja den Auftrag hatten potenzielle Radiohits auszuwählen.
Wer überhaupt die Idee hat, dass Radiohits beim ESC funktionieren hat schlicht keine Ahnung, wie der ESC in diesem Jahrtausend funktioniert.

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  Frank B.

genau

Jan Kastner
Jan Kastner
1 Monat zuvor
Reply to  C aus P

Meine Rede und ich glaube wir brauchen Electric Callboy. War die ganze Woche in Wien und dachte mir: was würden die Menschen hier Electric Callboy feiern. Jetzt mit neuen Namen spricht nichts dagegen- keine Ahnung ob es ein Win wäre, aber ich würde definitiv von Top 5 ausgehen. Es wäre mutig und im ESC immer noch neu. Und so viel neues gibt es nicht mehr

Ajuleila
Ajuleila
1 Monat zuvor
Reply to  Jan Kastner

Das wäre jetzt aber dann auch 3 Jahre zu spät!

dirtsa
dirtsa
1 Monat zuvor
Reply to  Jan Kastner

Ne, das war halt eine verpasste Chance! 🙁
EC hat ganz klar gesagt, dass sie es nicht noch mal versuchen werden. Außerdem sind sie inzwischen so „groß“, dass sie den ESC absolut nicht mehr brauchen um bekannt zu werden.
Ich hoffe eher, auf „kleinere“ gute Bands mit krass gutem Song.
Stimmlich und musikalisch fände ich z.B. League of Distortion interessant:

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  dirtsa

nichts für den ESC, weil zu düster(ja, ist eine andere farbe, und ich stehe persönlich darauf, also danke für den Tipp, den ich als private Bereicherung sehe) – Problem bei diesem Genre ist ja, dass die Songs in 3 Minuten-Formate gepresst, häufig nicht die Dramaturgie und Dynamik entwickeln können, wie über 4 Minuten plus X. Das ist ein geiler Titel, aber er hat nichts, was bvor dem ESC für Gesprächsstoff sorgen könnte. Außer, dass es verdammt gut gemacht ist. „Choke Me“ war fordernd, provokativ, streitbar, aber eben nicht düster. Das funktionierte auch in Hinblick auf „Kopfkino“, Deutungsfreiheit. Nimm den serbischen Beitrag. Das war – für das Genre – ein interessantes Stück. Aber es hatte nichts positiv Polarisierendes oder etwas, das auch Nicht-Fans dieses Musik-Genres hätte neugierig machen können. Daher Platz 17. Norwegen war Pseudo-Rock von einer schlechten Freddy Mercury-Kopie.

Es muss schon echt sein, dann ist es auch Mehrheits-kompatibel.

Jastus
Mitglied
Jastus
1 Monat zuvor
Reply to  Der Thoddy

Genau! Das ist genau der Knackpunkt!
Und genau deswegen jammern wir auch bis zum Ende aller Tage über die verpasste Chance mit Electric Callboy.

Es bewerben sich sicherlich nicht häufig solche abgefahrenen Titel wie „We got the moves“, „Cha Cha Cha“ oder die von dir genannten. Wenn man dann so eine Chance bekommt und die trotzdem in den Sand setzt, weil man aus irgendwelchen bekloppten Gründen sagt, dass die nicht „ins diesjährige Konzept passen“, will man wohl einfach nicht gewinnen. Nervig.

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  Jastus

Könnte man „Pump It“ nicht für 2027 reaktivieren?

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  Der Thoddy

Wenn ich ehrlich bin ich auch froh, wenn sowas nicht in die VE kommt. Choke Me könnte ich mir eher schon in einer deutschen VE vorstellen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Der Thoddy

Leider wahr !

Milch
Milch
1 Monat zuvor

Ich fürchte, die meisten Punkte dürften ein Problem der gesamten Fernsehunterhaltung in Deutschland sein.

Der letzte Punkt nützt nichts, wenn man die ersten Punkte ignoriert hat.

Til
Til
1 Monat zuvor

Ich würde mir wünschen das wir einfach mehr Acts und mehr Variation im deutschen Vorentscheid haben, das wäre schonmal ein Riesen Schritt. Ich bleibe positiv der swr hat ja zumindest ein paar Sachen besser als der MDR gemacht. Meiner Meinung nach ist der wichtigste Punkt aber das wir mal viele Junge Leute die Verantwortung geben.

cars10
cars10
1 Monat zuvor
Reply to  Til

Also, die MDR-Jahre waren mit Axel Bulthaupt und die gelten als „gute Jahre“ schon allein wegen seiner freundlich-distanzierten Moderation, die niemanden bloßstellte. Und ohne Couch, wenn ich mich recht erinnere.
Du meinst sicher die NDR-Jahre.

JoelESC
JoelESC
1 Monat zuvor
Reply to  cars10

Warum hat der MDR denn nicht den ESC übernommen? oder WDR?

Alex John
Alex John
1 Monat zuvor
Reply to  cars10

Axel Bulthaupt hat die NDR Vorentscheide moderiert, Carmen Nebel die von MDR.

C aus P
Mitglied
C aus P
1 Monat zuvor

Der ESC ist in Deutschland seit Jahren auf dem Tiefpunkt, das zeigen nicht nur die Platzierungen, sondern wie der ESC allgemein in Deutschland ankommt. Deutschland ist von Grundauf ein Veränderungsresistentes Land, das sieht man an der Wirtschaft, in der Politik, in der Gesellschaft… Janu, eigentlich überall. Und genau so ist es mit dem ESC. Man denkt, man könne mit irgendwelchen Songs, die vor 15 Jahren schon nicht gezündet haben, einen sich stetig von Veränderungen geprägten Wettbewerb gewinnen. Man muss von Grund auf den ESC in Deutschland ganz anders etablieren und vermarkten, das dauert natürlich eine Weile, ist aber essentiell für den Erfolg. Egal welcher Punkt, man muss endlich konkurrenzfähige Songs und Interpreten finden, mehr Mut und nicht diese Songs, die irgendwie allen gefallen sollen. Was auch ganz wichtig ist, ist die Kultur des Landes mehr repräsentieren, also bitte bitte mehr Gewicht auf die deutsche Sprache, kein Mainstream, vielleicht auch mal einen Schlager, einen guten eigenständigen Rocksong. Eigentlich sowas wie Electric Callboy wenn es ums Thema eigenständig und mutig geht. Aber wir diskutieren jedes Jahr darüber und dann kommt das böse Erwachen. Vielleicht sollte sich der SWR Unterstützung von ESC Profis holen, es muss ja kein Raab sein aber diese verstaubten Menschen dort haben scheinbar keine Ahnung.

Last edited 1 Monat zuvor by chrispdm
Frank B.
Frank B.
1 Monat zuvor
Reply to  C aus P

Das traurige ist ja, dass durch die Wahl von Abor & Tynna im Vorjahr ja eigentlich schon ein Wechsel eingeleitet worden war. Leider hat man es dann verschlafen diesen Impuls zu nutzen, um andere aufregende Künstler mit moderner Musik in den VE zu bekommen.

Von einem Raab erwarte ich persönlich auch nichts mehr, aber etwas Schlechteres als das SWR-Produkt 2026 hätte Raab auch nicht verbrochen.
Von mir auch soll auch mal der Böhmermann eine Chance als Produzent bekommen. Rein von den Inszenierungen könnte ich mir vorstellen, dass der da wirklich neue Ansätze hätte.

kon
kon
1 Monat zuvor
Reply to  Frank B.

Ein Stefan Raab hätte aber durchaus aus 2025 gelernt, damals ist er recht unvorbereitet in die Sache gegangen, wusste ja in den Shows gar nicht, dass es Jurys beim ESC gibt. Und auch bei ihm waren jede Menge Songs dabei, die niemals über die Bottom 5 hinausgekommen wären. Aber der SWR / die ARD hat wieder einen Schritt zurück gemacht. RTL hätte gerne weiter gemacht.

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  kon

„Ein Stefan Raab hätte aber durchaus aus 2025 gelernt, damals ist er recht unvorbereitet in die Sache gegangen, wusste ja in den Shows gar nicht, dass es Jurys beim ESC gibt“

Stefan Raab , 2010, Lena, Satellite, ESC-Sieg … Wie kommst Du darauf, dass er nicht wusste, dass es Jurys beim ESC gibt?

Gaby L
Gaby L
1 Monat zuvor

Danke für die sehr gute Rezession. Vor allem sollte man mit den Vorbereitungen so früh wie möglich beginnen. Wenn der verantwortliche Sender selbst keine leidenschaftlichen Fans unser seien Reihen hat, die bereit sind, Verantwortung für die Auswahl des Vorentscheids zu übernehmen, vielleicht sollten sie sich einfach mal Hilfe bei den Fanclubs suchen.
Muss ganz ehrlich sagen: Mittlerweile habe ich auch nichts mehr gegen eine Direktnominierung. Einige Länder haben damit schon sehr gute Erfahrung gemacht. Dann braucht man aber auch ein Team, das sich wirklich mit dem ESC auskennt, und auch die Leidenschaft besitzt, etwas zu erreichen. Ruhig wirklich mal in der Nische suchen, das deutsche Publikum wählt in der Regel nach Bekanntheit und „Radiotauglichkeit“ aus. Insofern war es schon okay, dass in der diesjährigen VE eine internationale Jury zum Einsatz kam. Die drei ins Finale eingezogenen Acts waren wirklich die besten, bezweifle nämlich, ob es „Black Glitter“ ins Finale geschafft hätte.
Natürlich, Demokratie ist ein sehr hohes Gut, und ich bin normalerweise auch dafür. Sehr schade… Sarah Engels ist eine tolle Künstlerin, sie hatte leider ein sehr uninspiriertes Lied. Ließ sich kaum durch die gute Performance kaschieren. Bitte in Zukunft wirklich ein Augenmerk auf die Songs werfen. Die sollten IMMER das Wichtigste sein.

Wünsche auf jeden Fall Sarah und ihrer Familie alles Liebe und Gute für die Zukunft.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  Gaby L

Ich wünsche Sarah Engels auch alles gute. Bin aber komplett gegen eine Interne Nominierung. Das hat für Deutschland bis auf 1994 nie funktioniert. Außerdem ohne eine VE ist das Interesse am ESC in Deutschland noch schlechter als mit VE. Außerdem so ein Künstler würde meine Unterstützung auch nie haben. Wär Deutschland beim ESC vertreten will, der hat sich einer VE zu stellen. Punkt. Anscheinend haben hier viele User Probleme mit Demokratischen Entscheidungen. Man hätte in der Televotingrunde für seinen Favoriten anrufen können. Wer das nicht tut, soll sich nicht im nachhinein beschweren. Die Deutschen stehen sich doch immer selbst im Weg. Anstatt den Künstler der die VE gewonnen hat bis zum Enderergebnis zu unterstützen, gibt es im Netz nur Hetzkampagne und Häme. Am Samstag habe ich mich über Thomas Herrmanns tierisch aufgeregt, als er den eigenen Song vor dem potentiellen österreichischen und schweizerischen Televotern schlecht gemacht hat. Wenn man nix positives zu dem eigenen Song zu sagen hat, hätte er lieber mal die Klappe halten sollen oder bei Sarah Engels ist eine tolle Persönlichkeit, aufhören sollen. Fakt ist die Mehrheit beim Vorentscheid war von Sarah Engels überzeugt. Daher ist sie vollkommen zurecht zum ESC gefahren. Ich finde es daher unangemessen die deutschen Televoter zu kritisieren.

Last edited 1 Monat zuvor by dunefan5000
Gaby L
Gaby L
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

„Am Samstag habe ich mich über Thomas Herrmanns tierisch aufgeregt, als er den eigenen Song vor dem potentiellen österreichischen und schweizerischen Televotern schlecht gemacht hat.“ Habe die Sendung nicht wirklich verfolgt, deshalb kenne ich den genauen Wortlaut von Thomas Hermanns nicht. Aber ich stimme Dir zu: Man fällt keinem Künstler oder Künstlerin öffentlich in den Rücken. Gehört sich einfach nicht.Lieber hält man sich mit Kommentaren zurück, oder versucht, sich wohlwollend zu äußern.

Last edited 1 Monat zuvor by Gaby L
Rouven
Rouven
1 Monat zuvor
Reply to  Gaby L

Ich hab’s gesehen, und er hat sich fair und sachlich geäußert. Er hat klar gemacht, dass es ihm ums Lied und nicht um Sarah als Sängerin geht. Voll ok.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Gaby L

Vollkommen kritiklose Lobhudelei aber genausowenig.

Delta
Mitglied
Delta
1 Monat zuvor
Reply to  Gaby L

Was soll eine Direktnominierung denn ändern? In der Jury dort sind doch dieselben Personen, die die VE-Songs auswählen.

Gaby L
Gaby L
1 Monat zuvor
Reply to  Delta

Ganz klar braucht es Leute, die sich mit dem ESC wirklich auseinandersetzen und die für das Thema „brennen“. Österreich und die Schweiz waren doch auch schon mit Direktnominierungen sehr erfolgreich, das funktioniert aber nur mit Mut zum Risiko. Jedenfalls… Demokratie in allen Ehren … aber das deutsche Fernsehpublikum wählt in der Regel nicht mutig. Nimm eine Vorentscheidung mit vielen unterschiedlichen (auch kreativen) Songs, die wir ja durchaus auch schon in Deutschland hatten. Das Publikum wählt zielsicher genau den Sound, den sie aus dem Radio gewohnt sind. Natürlich, das ist deren gutes Recht, wir haben ja Demokratie, aber dann darf man sich hinterher auch nicht beschweren, wenn es beim ESC die Quittung gibt. Im Grunde bräuchte man einen Vorentscheid mit acht bis zehn wirklich außergewöhnlichen Songs, dann müsste aber jeder Song für sich gut und außergewöhnlich sein, sonst wird wieder der „kleinste gemeinsame Nenner“ gewählt. Halte ich aber für utopisch, dass es diese Wahnsinns-Vorentscheide (mit acht bis zehn wirklich wettbewerbsfähigen Songs, die man alle zum ESC schicken könnte) in Deutschland geben wird.
Nun bin ich weder ein Fan von Nemo noch von JJ, aber der österreichische und der Schweizer Rundfunk haben wirklich Mut bewiesen, ich bezweifle nämlich auch, dass sie ihre jeweilige Vorentscheidung gewonnen hätten. In Deutschland wären sie erst gar nicht zugelassen worden.

Last edited 1 Monat zuvor by Gaby L
Delta
Mitglied
Delta
1 Monat zuvor
Reply to  Gaby L

Ich kann das nachvollziehen. Und ich würde es sogar unterstützen. Aber ich vertraue den Verantworlichen Personen nicht, dass sie das besser hinbekommen als der deutsche Durchschnittszuschauer. Anders als den Personen im SRF und mit einigen Abzügen im ORF.

Die letzten Direktnominierungen waren entweder der mMn schlimmste Beitrag der letzten 16 Jahre oder eine auf dem Papier interessante Nummer, bei der ich aber Live ganz große Bedenken anmelden würde. Warum ich der ARD nicht weiter vertraue habe ich unten mehr ausgeführt.

https://esc-kompakt.de/platz-23-ist-kein-zufall-was-deutschland-aendern-muss-um-beim-esc-erfolgreicher-zu-sein/#comment-804993

At1982
At1982
1 Monat zuvor
Reply to  Gaby L

In welchem Jahrgang hat sich denn das deutsche Publikum krass verwählt und einen siegtauglichen Song missachtet?

LoTL ist sicher keine Radiomusik und hat einen Vorentscheid gewonnen. Hätte man Electric Callboy in den Vorentscheid gelassen, wären Sie wohl auch siegreich aus diesem hervorgegangen.
Abor und Tynna wurde gewählt, obwohl Raab ihnen reichlich radiopop zur Seite gestellt hat und Feuerschwanz und From Fall to Spring aussortiert hat. (wohl aus Angst vor einem Votingsieg dank Fanbase)
Da hat also der progressivste Song gewonnen, weil Raab es so gedreht hat und der Song gutes ESC-Material war (und ich mag ihn persönlich nicht.

In den meisten Vorentscheiden der letzten Jahre waren einfach keine besseren Songs vorhanden. Sowohl Malik Harris als auch Isaak dürften die besten Ihres Jahrgangs gewesen sein. Wenn nur Radiopop zur Auswahl steht, wählt das deutsche Publikum eben Radiopop.

Wenn man eine prominente Sängerin wie Sarah Engels gegen Wavyboi stellt gewinnt meist die etablierte Sängerin. Ich glaube nicht dass dieses Jahr ein Top-Ten Kandidat im Vorentscheid war. Wavyboi hätte meiner Meinung nach gegen Rumänien, Serbien und Norwegen einen sehr schweren Stand gehabt (und er wäre trotzdem der bessere Kandidat gewesen, aber eben nicht deutlich)

Gaby L
Gaby L
1 Monat zuvor
Reply to  At1982

LOTL sind eine tolle Band, wie ich finde sind sie aber nicht mit ihrem besten Song angetreten. Sie kamen leider nicht gut rüber auf dem Fernsehbildschirm, meiner Meinung nach. Auch ein Problem Deutschlands beim ESC, dass man sich oft enorm schwer mit einer passenden Inszenierung tut. Malik Harris war auf jeden Fall der Beste des Jahrgangs, muss dazu sagen, es war wirklich ein außergewöhnlich schwaches Angebot. Es führte eigentlich kein Weg an „Rockstars“ vorbei. Schönes Lied, höre den Song immer noch ganz gerne. Aber er war halt nichts für den ESC, Abor & Tynna würde ich jetzt mal aus der Liste nehmen, weil die Platzierung beim ESC sehr ordentlich war (aus deutscher Sicht), erfreulicherweise auch bei Publikum. Sie waren vorab nicht meine Favoriten, ist auch nicht meine Musik, aber sah schon gut aus auf dem Bildschirm.
Mein Kommentar bezog sich aber eher auf die Vorentscheidungen 2013 bis einschl. 2016. Ohne jetzt ins Detail gehen zu wollen, aber ich finde schon, dass es ein vielfältiges Programm war mit teilweise recht kreativen Songs. Sie bedienten aber doch eher die Nische (z. B. 2013 Blitzkids mvt. 2014 Santiano, 2015 gab es auch ein paar Acts, die ich mir durchaus auf der ESC-Bühne hätte vorstellen können, oder auch 2016 Gregorians oder Avantasia). Keine Ahnung, wie diese Acts beim ESC abgeschnitten hätten, will nur damit sagen, das deutsche Publikum wählt am liebsten das, was es kennt, ungewohnte Töne schreckt sie doch eher ab. Sehr schade, da fehlt es doch an Mut. Mit Mainstream-Pop können wir zwar auch das Glück haben, zumindest bei den Juris zu punkten wie Isaak. Beim Publikum sind sie aber meistens vergessen, noch bevor der Titel zu Ende ist…

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  At1982

Julika, „Empress“

chris
chris
1 Monat zuvor
Reply to  muc

Das hatte schon was 🖤

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  At1982

Die beste Wahl wäre meines Erachtens Molly Sue gewesen – sie hätte zumindest bei den Juries gut gepunktet.

Donnatella
Donnatella
1 Monat zuvor
Reply to  At1982

LotL sind ein gutes Beispiel, was immer wieder bei ESC für Deutschland schief läuft. Es ist die biedere Anbiederung. Hätten LotL einen ihrer klassischen Songs gebracht und nicht diese „Verglitterung“, wäre es viel besser gelaufen. Und dann die Bühnenoutfits und Inszenierung. Ein Latexhöschen und Glitterflügelchen. Leute, wir kennen alle ESC-Klischees, wenn man diese nicht von vornherein echt als Künstler lebt, wirkt es einfach unecht, lächerlich und anbiedernd, wenn man alles mithilfe aller möglichen Klischees auf ESC trimmt, nur um dringend zu signalisieren „guckt mal, wir haben den ESC voll verstanden!“

Amion
Amion
1 Monat zuvor

Das wichtigste ist das diese Songwritingcamps verschwinden .

Es gibt genug talentierte Künstler in Deutschland, die schon Ihren eigenen Stil haben und selber gute Songs schreiben können .

Paule
Paule
1 Monat zuvor
Reply to  Amion

Das sehe ich ganz subjektiv natürlich auch so. Aber manchmal clasht es dann eben doch – Beispiel Dänemark. Mit Myrkur ist eine Künstlerin im DMGP angetreten, die seit mehr als einem Jahrzehnt in ihrem Segment und mit einem ganz eigenen Stil (der aber auch durchaus ESC-tauglich ist) weltweit erfolgreich ist. Ins Finale schaffen es aber 3 Songs, die (zum Teil unter enormem Zeitdruck) in Songwritingcamps entstanden sind und der Sieger ist dann auch Mitfavorit beim ESC. Mein Fazit: Ich bin auch für mehr authentische Musik beim Wettbewerb, auch um den Ruf des ESC zu verbessern – das ist aber wiederum kein Erfolgsrezept. Ich muss mich damit abfinden, dass ein origineller, eigener Ansatz ein Risiko ist und auch mal gegen eher konstruierte Beiträge verlieren wird.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor

Das ist auch ein Artikel, den ihr immer wieder recyclen könnt, oder? Leider!

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Porsteinn

Mal sehen, wie es nach Sofia 2027 sein wird…

Meckie
Meckie
1 Monat zuvor

„Der SWR ließ die Beiträge des Vorentscheids in diesem Jahr vorab von Kantar testen. Später war inoffiziell zu hören, die letztlich ausgewählten Songs seien nicht identisch mit den neun bestplatzierten der Marktforschung gewesen – aber alle seien „gut“ gewesen.“

Stimmt das wirklich? Habe das irgendwie anders in Erinnerung. SWR-Chef Bratzler und die Head of Delegation Tina haben doch gemeint, die Marktforschung habe die besten Lieder international getestet, oder? 🤔 Warum sollten dann nicht auch die besten Lieder für die Vorentscheidung genommen werden, wenn man schon ein Marktforschungsinstitut mit der Suche teuer beauftragt?

Auch die Sache mit der internationalen Vermarktung verstehe ich nicht. Sarah Engels ist Instagram-affin und Dara kannte doch in Europa und Australien niemand vor dem diesjährigen ESC-Auftritt. Oder habe ich was verpasst? Wo und wie wurde Dara denn international vermarktet vorher? Aidan aus Malta war gefühlt überall in Europa und Australien und am Ende die mickrigen Punkte vom Televoting. Der Grieche war im serbischen Vorentscheid und kriegt am Ende von der serbischen Jury 12 Punkte. Aber die meisten anderen Acts waren doch auch nur regional unterwegs und die Finnen, die sogar im britischen Frühstücksfernsehen waren, landeten auch nur auf Platz 6 am Ende. Es muss halt auch an anderen Sachen liegen und Promo in anderen Ländern hilft nicht immer viel weiter. Ähnliche Fälle gab es auch schon beim ESC vor dem Jahr 2020, wo viele Auftritte und Promotion in anderen Ländern nichts half.

Was man aber zugeben muss. Das Staging von Dara sah schon sehr professionell aus und wurde bestimmt sehr lange vor dem ESC entwickelt und eingeübt. Man erinne sich, wie manche Acts des deutschen Vorentscheids nicht mal Tage vor dem Vorentscheid wussten, wie ihr Staging aussieht und wie sie sich zu bewegen hatten.

Es wäre schön, wenn man neuen kreativen Köpfen im deutschen ESC-Team eine Chance geben würde.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor
Reply to  Meckie

Warum sollten dann nicht auch die besten Lieder für die Vorentscheidung genommen werden, wenn man schon ein Marktforschungsinstitut mit der Suche teuer beauftragt?

Siehst du, genau diese Frage fasst das gesamte Problem und die Planlosigkeit von SWR/ARD in Sachen ESC wunderbar zusammen.

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  Meckie

Stimmt das wirklich? Habe das irgendwie anders in Erinnerung. SWR-Chef Bratzler und die Head of Delegation Tina haben doch gemeint, die Marktforschung habe die besten Lieder international getestet, oder? Warum sollten dann nicht auch die besten Lieder für die Vorentscheidung genommen werden, wenn man schon ein Marktforschungsinstitut mit der Suche teuer beauftragt?“

Da ich weiß, wie in ÖRR-Sendern mit den Ergebnissen dieser Musik-Marktforschung umgegangen wird, wundert es mich nicht, dass gut testende Titel – z.B aus Geschmacksgründen und moralischen Bedenken – gestrichen worden sind.

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor

OFF TOPIC

Bangaranga ist auf Platz 12 der täglichen Spotify Global Charts und Platz 1 in Deutschland!

cars10
cars10
1 Monat zuvor
Reply to  ESC Jul

Wir haben einen Hit 🙂

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Monat zuvor
Reply to  ESC Jul

Super! 💃💃💃

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor

Das freut mich sehr !

Ich sehe uns schon alle „Bangaranga“ tanzen durch den Sommer.

Tamara
Mitglied
1 Monat zuvor
Reply to  ESC Jul

Des is höggschd erfreulich!

Tjure
Tjure
1 Monat zuvor

Bezüglich „Vorentscheid konsequent auf den echten ESC ausrichten“. Italien macht mit Sanremo genau das Gegenteil und ist sehr erfolgreich damit.

kon
kon
1 Monat zuvor
Reply to  Tjure

Aber San Remo hat halt auch ein komplett anderes Standing, da geben sich die italienischen Superstars die Klinke in die Hand. Die Qualität ist da automatisch um ein vielfaches höher.

Last edited 1 Monat zuvor by kon
Tjure
Tjure
1 Monat zuvor
Reply to  kon

Das stimmt allerdings.

Kuestensocke
Kuestensocke
1 Monat zuvor

Danke für die sehr gute Zusammenfassung und Strukturierung.

Der Artikel ist letztlich wohl weniger für die eifrigen Leser hier auf dem Blog gedacht, sondern für alle Journalisten die ab und an „ESC Deutschland Ergebnisse“ googlen und dann hier mit fundierten Informationen versorgt werden.

Alle regelmäßigen Leser von ESC kompakt wissen um die Missstände – DP versteht es jedes Jahr, diese Dinge prägnant zusammenzufassen.

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑 🏆
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑 🏆
1 Monat zuvor

Sorry, das genaue Gegenteil:
Bringt endlich ein nationales Songfestival auf den Weg, das nicht explizit auf den ESC ausgerichtet ist! ❗ Denn dessen Siegertitel würden international garantiert wesentlich besser abschneiden als jedes krampfige ESC-Konstrukt. It’s as easy as that …

C aus P
Mitglied
C aus P
1 Monat zuvor

Ich hätte damals den Bundesvision Song Contest gern als Vorentscheid gehabt. Obwohl es natürlich von der Art sehr an den ESC erinnert hat, gab es richtig gute Songs.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  C aus P

Das stimmt !

Donnatella
Donnatella
1 Monat zuvor
Reply to  C aus P

Der Bundesvision ist das einzige Mal gewesen, dass wir ansatzweise eine Art Mello oder UMK hatten. Ich war sehr Fan davon und ich wage zu behaupten, hätte man das mit Elan weiter ausgebaut, hätten wir heute ein Event, das ähnlichen Zulauf wie UMK – auch international! – hätte und die eine oder andere überraschend gute Platzierung obendrauf.

Rouven
Rouven
1 Monat zuvor

Es gibt hier sicher mehrere Arten, die Erfolg bringen können. Das wurde in ESC-bite ganz schön dargestellt vor einigen Wochen!

Tomietuuna
Tomietuuna
1 Monat zuvor

Bei FM4 hat Jan Böhmermann am Samstag nochmals erwähnt, dass er und sein Team (Bild und Ton Fabrik) große Lust hätten den deutschen Vorentscheid zu produzieren und sich an der Song Auswahl zu beteiligen.

Man mag von Herrn Böhmermann halten was man will, aber die musikalischen Gäste seiner Show sowie die Inszenierung sind meist sehr gelungen.

Der Auftritt von Stromae war z.B. sehr schön…oder Nina Chuba mit 3 Uhr nachts. Das ist professioneller gefilmt als in den Vorentscheiden.

Da steckt mehr Liebe drin als bei der ARD.

Eine Kooperation SWR und ZDF wäre ja auch mal interessant.

Last edited 1 Monat zuvor by Tomietuuna
C aus P
Mitglied
C aus P
1 Monat zuvor
Reply to  Tomietuuna

Warum eigentlich nicht. Er polarisiert schon, was natürlich immer gut ist, um Gesprächsstoff zu entwickeln. Der ESC muss in Deutschland auch übers Jahr über viel präsenter sein

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  C aus P

Ich hätte nix dagegen (allerdings sowieso Böhmi-Fan)

Andi
Andi
1 Monat zuvor
Reply to  Tomietuuna

Die gibt es 2027 auch indirekt mit dem Kanal ZDF- Neo. Dieser ZDF Spartensender wird ab kommenden Jahr gemeinsam von ARD/ ZDF betrieben. Während ONE eingestellt wird.

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor
Reply to  Tomietuuna

Er und sein Team können ja mal fragen. Mehr als „Nein“ sagen können sie nicht.

Wenn dann alle Beteiligte auf den Gegenwind vorbereitet sind, die eine Beteiligung von Jan Böhmermann, der ja nicht ohne Kontroverse ist, nach sich ziehen würde.

Aber ich glaube ein Jan Böhmermann heute ist nicht sonderlich kontroverser als es ein Stefan Raab in den späten 90ern und frühen 2000ern war. Nur bei ihm ist es weitaus politischer.

Ein Böhmermann und sein Team könnte vielleicht an bestimmte Künstler und Produzenten in der Szene rankommen bzw. „streicheln“ und sich einschleimen, um diese zu einer Teilnahme zu bewegen.

Irgendein großes Gesicht braucht es schon, auf den man dann die ganze Verantwortung abwälzen kann

Donnatella
Donnatella
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Hat er schon. Wiederholt. Mit mehreren Vorschlägen. ARD so: Nope.

mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  Tomietuuna

Jan Böhmermann könnte ich mir auch gut vorstellen. War ja auch hier im Forum schon mal im Gespräch, bevor Raab zurückkam, glaube ich.

Rouven
Rouven
1 Monat zuvor
Reply to  Tomietuuna

Caro stammt ja auch von Böhmermann. 😉

Donnatella
Donnatella
1 Monat zuvor
Reply to  Tomietuuna

Böhmermann wäre mE der allerbeste Mann für den Job. Der liebt – trotz aller Ironie – den ESC aus vollstem Herzen und er und sein Team haben ein wirklich feines musikalisches Händchen.

Aber die ARD hortet den exklusiven Zugang zum ESC wie Gollum seinen Schatz.

Jastus
Mitglied
Jastus
1 Monat zuvor

Ach, ehrlich gesagt hab ich die Hoffnung aufgegeben, dass da nochmal eine Einsicht und kluge Vorgehensweise erfolgt. Seit Jahrzehnten (!) weisen ESC-Fans und -Experten die Verantwortlichen beim NDR oder jetzt beim SWR darauf hin, worauf es ankommt und was sie tun sollten, um endlich erfolgreich zu sein.
Es kann mir keiner erzählen, dass die das nicht schon längst mal mitbekommen haben. Spätestens wenn man den Contest einmal gesehen hat, weiß man doch, was funktioniert und was eben nicht.
Das bringt mich zu zwei Schlussfolgerungen:

  1. Man weiß darum, kann es aber nicht anders machen – sei es, weil es irgendwelche organisatorischen Zwänge von anderer Stelle verbieten oder einfach kein wirklich geeigneter Kandidat dabei ist (man kann sich ja noch so viel Mühe geben – wenn sich nunmal kein Gewinnerlied bewirbt, hilft auch das beste Konzept nicht viel – siehe Schweden, wo es mal richtig gut klappt und mal nicht). Dann nimmt man das, was eben so kommt.
  2. Man weiß darum, will es aber nicht anders machen. Hier verlieren sich die Gründe in den Nebeln von Norwegen. Vielleicht ist es zu teuer, zu aufwendig, hat zu wenig Rückhalt in der Chefetage oder man legt den Fokus eher auf Massenkompatibilität innerhalb Deutschlands und nicht auf den ESC. Man will gar nicht gewinnen, sondern nur ein bisschen seichte Unterhaltung machen; nur ein bisschen die nationale Musikbranche streicheln.

 
Stattdessen geht man den Weg, den man eben geht und macht gute Miene zum bösen Spiel. Jeder wusste, dass Sarah komplett untergehen wird; dass es hier letztlich nur um die Frage geht, welchen der letzten fünf Plätze sie einnehmen wird (oder anders gesagt: Wie viele Länder außer uns (und UK) dieses Jahr ebenfalls ungeeignete, schwache Titel schicken). Das wussten wir schon, als der Song noch gar nicht in der Vorentscheidung performt wurde. Die Fans wussten das, die Experten wussten das, die ESC-Blogger wussten das, wahrscheinlich wussten das auch die Verantwortlichen beim SWR (sofern sie den ESC vorab wenigstens zwei, drei Mal gesehen hatten). Aber man will den eigenen Beitrag ja nicht schlechtreden, die Künstlerin unterstützen und die letzte Hoffnung nicht aufgeben. Geschenkt.
 
Und dann freut man sich eben über Platzierungen wie die von Isaak, wenn der 12. wird, oder Abor & Tynna, wenn die Platz 15 erreichen. „Man hat dann ja wohl doch nicht alles falsch gemacht!“ – nur weil es mal kein Totalausfall war. Letztlich sind das aber doch trotzdem schlechte Platzierungen.
Aber so ein Titel wie der diesjährige von Sarah war einfach von vornherein zum Scheitern verurteilt. Wenn ich weiß: Oh, da tritt eine bekannte Künstlerin mit einem ungeeigneten, altbackenen Song an, dann lässt man die gefälligst nicht im Vorentscheid antreten. Man weiß doch, dass die den Vorentscheid dann nur aufgrund ihrer Popularität gewinnt, der Song dann beim ESC aber durchfallen wird.
 
Aber was soll’s – letztlich ist mir die deutsche Platzierung eigentlich relativ egal, weil ich den ESC nie verfolgt habe, um „uns“ siegen zu sehen. Mich verbindet doch mit einer Sarah Engels letztlich auch nichts mehr als mit einer Dara oder mit einem Cosmo. Ich gucke den ESC, weil ich die Musik, die Show und die Stimmung liebe. Natürlich ist es frustrierend, wenn die Verantwortlichen dämliche Entscheidungen treffen und einfach nicht dazu lernen (können/wollen, s.o.). Aber deswegen lasse ich mir den Contest ja nicht vermiesen. Solange die anderen Länder den ESC verstehen, bekomme ich ja weiterhin alljährlich meine zwei Dutzend großartigen ESC-Songs in meine Playlisten gespült 🙂

C aus P
Mitglied
C aus P
1 Monat zuvor
Reply to  Jastus

Super geschrieben! Ich habe den Eindruck, das ist so gewollt. Also mir kann doch niemand erklären, wie man Jahr für Jahr immer die gleichen Fehler machen kann. Solange der ESC ordentlich Einschaltquoten bringt, ist doch alles gut.

Uwe72
Uwe72
1 Monat zuvor

Eine Voraussetzung wäre auch, den ESC in gewissem Sinne ernster zu nehmen. Damit meine ich nicht, verbissen auf die Platzierung zu gucken oder darüber zu philosophieren, warum uns Nachbar x wieder keine Punkte gegeben hat. Es wäre aber ein Fortschritt, wenn die ARD sich dazu durchringen könnte, den ESC in ihren eigenen Formaten als seriösen Musikwettbewerb darzustellen und dazu zu stehen. Bei den aktuellen Gesichtern bzw. Stimmen des ESC im deutschen Fernsehen (Schöneberger, Schorn) hat man den Eindruck, dass sie glauben, ohne schlechte Witze oder Schenkelklopfer über merkwürdige Outfits würde es nicht gehen. Im Unterton schwingt immer (mal wieder) ein „guck mal, ne ganz schöne Freakshow“ mit. Ich hab den leisen Verdacht, dass dieser Blick auf den ESC auch in den Entscheidungsgremien verbreitet sein könnte.
Ansonsten zu Deiner Frage oben: Meiner Ansicht nach geht es vor allem darum, einen außergewöhnlich guten Song zu finden. Das kann auf Knopfdruck kaum klappen, deswegen spucken die Songwritingcamps auch so viel Stangenware für den Vorentscheid aus.

Donnatella
Donnatella
1 Monat zuvor
Reply to  Uwe72

Das! Ich habe überhaupt nichts gegen die diversen Kult-Faktoren beim ESC, die gehören dazu. Aber es ist ziemlich analog zu den sogenannten „Joke-Entries“. die man machen kann und ich auch immer mal wieder super finde, aber ein gelungener „Joke-Entry“ muss sich selbst und den Contest ernst nehmen. Man muss das genauso meinen, die künstlerische Aufrichtigkeit spüren. Das hat Verka richtig gemacht, das hat Käärija richtig gemacht, das hat Joost richtig gemacht.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
1 Monat zuvor

Am wichtigsten sind die Punkte 2 und 6. Der ESC inklusive Vorentscheid gehört in die Verantwortung einer kleinen kompetenten Gruppe von Mitarbeitern. Diese bekommt einen Rahmen gesetzt wie Sendetermine und Budget und innerhalb dieses Rahmens darf niemand sonst aus der ARD reinquatschen. Die Arbeit dieser Gruppe muss sich ausschließlich auf den ESC ausrichten. Es muss darum gehen, den bestmöglichen Act für den ESC zu finden und nicht nicht darum die Popwellen einzubinden, die Mediatheken zu stärken, den Stammzuschauern bekannte und beliebte Gesichter aus dem Nicht-ESC-Umfeld zu zeigen oder um die Quote des Vorentscheids. .

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  Funi_Cula

Was hatten die Kebekus und der Sigl beim Vorentscheid zu suchen? Paola und Michael Schulte konnte ich noch nachvollziehen. Wenn man bei 70 Jahren ESC nicht in der Lage ist Nicole und Ralf Siegel einzuladen, bei dem stimmt wirklich etwas nicht. Da hätte man sich die teure internationale Jury sparen können und gleich Paola, Michael Schulte, Nicole und Ralf Siegel als Jury nehmen können.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Wozu braucht es überhaupt irgendwelche Gäste beim Vorentscheid, die sich nicht für den ESC bewerben? Die haben null Mehrwert für die Suche nach einem erfolgreichen Beitrag. Das ist rausgeschmissenes Geld. Also weg damit. Vorjahresvertreter eröffnet die Show, dann ein zusätzlicher Act aus dem ESC-Universum als Intervalact und sonst volle Konzentration auf die Teilnehmenden.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Er schreibt sich RalPH Siegel

Lissi666
Lissi666
1 Monat zuvor

Am eichtigsten wäre es, wenn Deutschland die Mecker Mentalität ablegen wūrde und begeistert hinter dem Beitrag steht, auch wenn die Geschmäcker verschieden sind. Diese Miesepetrigkeit beeinflusst auch die Außenwahrnehmung massiv.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Monat zuvor
Reply to  Lissi666

Und wenn wir alle zu Jubelpersern werden, dann regnet es endlich Punkte aus anderen Ländern? 🤣

Jastus
Mitglied
Jastus
1 Monat zuvor
Reply to  Lissi666

Das Argument der nationalen Begeisterung habe ich noch nie so ganz verstanden.
Wieso sollte ein Lied international besser abkommen, nur weil die Deutschen ihren Song feiern? Komplett egal. Wenn der Song Grütze ist und/oder nicht für den ESC geeignet ist, wird er so oder so ganz hinten landen.

Ich gebe dir aber recht, dass die Mecker-Mentalität an anderer Stelle ein Problem ist: Eben weil es potentiell tolle Künstler:innen mit potentiell erfolgreichen, guten Songs davon abhält, sich zu bewerben.

Harry Leman
Harry Leman
1 Monat zuvor
Reply to  Jastus

Ganz genau, weil wer will sich dem ganzen hate stellen…? Und wenn es im Vorfeld schon heißt :“das wird eh nix“, hat man Lust drauf…? 😭

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Monat zuvor
Reply to  Jastus

Vergangenes Jahr wurde aber gar nicht so viel gemeckert …

Andi
Andi
1 Monat zuvor

Deshalb wurde es auch ein sehr guter Platz 15. Wenn wir nächstes Jahr in Geschlossenheit unseren Beitrag huldigen, dann klappt das mit einem Top 5 Ergebnis 😉

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Monat zuvor
Reply to  Andi

Deal!

Wo kann man sich für Kurse im Jubelpersern anmelden?

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor
Reply to  Andi

Warum muss ich gerade an Henne und Ei denken?

Harry Leman
Harry Leman
1 Monat zuvor
Reply to  Lissi666

Bei Italien funktionierts, die können jeden Mist hinschicken und die Euphorie ist ungebremst..😁. Da stehen quasi alle hinter ihrem Act und feiern, sieht man ja jedes Jahr an den Streaming Zahlen…😂

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor
Reply to  Lissi666

Am eichtigsten wäre es, wenn Deutschland die Mecker Mentalität ablegen wūrde

Abseits des ESC ein wahrer Satz, und spiegelt auch ein Teil
des deutschen ESC-Problem wieder.
Wenn auch nicht den entscheidenen Part.
Da reicht miir hier wieder ein Blick in die Kommentarspalten.

Tamara
Mitglied
1 Monat zuvor
Reply to  Lissi666

Das hat bei Texas Lightning leider auch nicht funktioniert.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Tamara

Ist trotzdem ein Allzeit-Klassiker

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  Lissi666

Warum soll ich mich für einen schlechten Beitrag begeistern, der noch dazu von einer Sängerin mitgeschrieben wurde und performt wird, der ich internationale Klasse abspreche?

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor

Insgesamt kann ich allen Punkten nur zustimmen!

Was das ganze noch absurder macht, ist, dass man mit Leuten wie Marcel Stober, Thomas Moor, Alina oder auch Consi ja sogar ESC-Expertise im Haus hätte.

Andi
Andi
1 Monat zuvor
Reply to  ESC Jul

Nix gegen die genannten Personen. Aber ich glaube die wären Voreingenommen und „Betriebsblind“. So wie ich es auch bin. Ich würde einen Pool an Leuten nehmen, die ihr Handwerk verstehen, aber bisher nix mit dem ESC- Universum zu tun hatten.

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor
Reply to  Andi

Das kann natürlich sein, dass sie vielleicht ein bisschen zu sehr Fan sind. Aber für ungeeigneter als die jetzigen Entscheider halte ich sie auch nicht. Man könnte die Genannten ja zumindest irgendwie in den Prozess einbinden, indem man sie nach ihrer Meinung fragt und das dann in den weiteren Entscheidungen entsprechend gewichtet.

jotka
jotka
1 Monat zuvor

„Später war inoffiziell zu hören, die letztlich ausgewählten Songs seien nicht identisch mit den neun bestplatzierten der Marktforschung gewesen“ – Ich war fast geneigt zu fragen, ob das ein schlechter Scherz ist, wäre aber deutlich überraschter, wenn es keiner ist.

Wahrscheinlich erfahren wir dann in ein paar Wochen, dass wir irgendwas in Richtung „Bangaranga“ aussortiert haben, weil das ja viel zu modern und nicht massentauglich genug war…

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  jotka

Das Wörtchen das hier wichtig ist: „Inoffiziell“.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  jotka

Einmal mehr bin ich froh, daß ich die VE nicht gesehen habe.

Harry Leman
Harry Leman
1 Monat zuvor

Wenn man den VE so lässt, wie er ist, müsste man das Vorauswahlverfahren transparenter gestalten, die neun ausgewählten Acts 2026 waren ja nicht schlecht, aber kein Banger…

Die Vorbereitung fängt außerdem viel zu spät an, da müsste das die Frau Sikorski jemanden ins Boot holen, der den ESC besser kennt, scheitert das am Budget? Sie hat ja wahrscheinlich nicht so viel Erfahrung..? Werbung ist ziemlich sicher ebenfalls wichtig und nicht nur im Ausland…, da hätte man Consi, der den ESC doch gut kennt..🤔

Das Voting im VE braucht ebenfalls eine Änderung, mehr Transparenz und keine ausländische Jury, (war einen Versuch wert, die hat aber die Auswahl nicht besser hinbekommen, hat bestimmt einiges an Budget verbraucht) und die Vorauswahl…,
da kann man Artists mit sehr großer Fanbase in D. heimschicken, denn das ist auch eine Art Wettbewerbsverzerrung🤔

Mit zu klaren Profilen und auch authentisch zu bleiben ist bestimmt ein wichtiger Aspekt,…, nichts zu kopieren, was nicht passt, keine langweiligen Klischees, was innovatives und wenn man einen modernen Ralph Siegel finden muss😂 ! Auf jeden Fall auch weniger verkopft, bürokratisch und viel mehr „baller“ oder banger , kein 🔥💃🤠

roxy
roxy
1 Monat zuvor

Deutschland sollte wirklich auf eine interne Auswahl umschwenken und auf ein kleines Team mit guten Kontakten in die Musikszene und einem guten Gespür für den ESC vertrauen.

Andi
Andi
1 Monat zuvor
Reply to  roxy

Das wäre dann die einfachste und meiner Meinung nach „feigste“ Lösung, nämlich intern zu entscheiden.

Joey99
Joey99
1 Monat zuvor
Reply to  Andi

Wenn man auch wiedermal einen Sieg haben will, wird es aber wahrscheinlich nicht anders gehen – die Schweiz und Österreich haben es vorgemacht wie es funktioniert: wettbewerbsfähiger Song, TOP Musik-Video relativ spät veröffentlichen um schon einen Vor-Hype zu erzeugen, und vielleicht das wichtigste – am besten schon im Dezember mit einem sehr guten, erfahrenen Creativ Director die Inszenierung planen! Das alles geht aber nicht mit einem späten VE!

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  Joey99

1982 und 2010 hat es auch eine Vorentscheidung gegeben. Interne Nominierung ist Mist.

Andi
Andi
1 Monat zuvor
Reply to  roxy

Apropos intern, weiß man schon wie es in Österreich weiter geht? Nachdem Herr Forcher aufgehört hat, gibt es einen Nachfolger?

Joey99
Joey99
1 Monat zuvor
Reply to  Andi

Da war Peter Schreiber sowieso schon federführend, auch C. Sampson hat gescoutet.

Andi
Andi
1 Monat zuvor
Reply to  Joey99

Wer ist eigentlich Peter Schreiber? Herr Forcher war bzw ist bei Ö3 tätig.

Joey99
Joey99
1 Monat zuvor
Reply to  Andi

Er ist Musik-Journalist und hat auf W24-TV eine Musiksendung und ist eben schon mehrere Jahre ESC-Scout der aktiv Musiker anspricht und sie ermutigt, einen ESC-Song einzureichen.

Andi
Andi
1 Monat zuvor
Reply to  Joey99

Danke für die Info.

lasse braun 🏴‍☠️🪓
lasse braun 🏴‍☠️🪓
1 Monat zuvor

wann startet denn der SCC allerfrühestens?
brauche gewohnte ablenkung – dieser massive 140 jurypunkte unterschied zwischen bulgarien und rumänien im finale,obwohl es im semi 2 nur zarte 7 punkte waren,macht mir magengrummeln.😺

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor

Erst kommt doch der JSCC! Da sind so Luder wie Alexandra eh nicht zugelassen.

lasse braun 🏴‍☠️🪓
lasse braun 🏴‍☠️🪓
1 Monat zuvor

alexandra ist nicht mein typ. 😛
lasse bleibt bei der go_a sängerin,maruv sängerin und manesken basserin.
ich mag aber echte „luders“. 😻

lasse braun 🏴‍☠️🪓
lasse braun 🏴‍☠️🪓
1 Monat zuvor

ich tausche ein „e“ für ein „i“.😵‍💫

Last edited 1 Monat zuvor by lasse braun 🏴‍☠️🪓
lasse braun 🏴‍☠️🪓
lasse braun 🏴‍☠️🪓
1 Monat zuvor

„Wir sind, wie man in früheren Jahren gesagt hätte, die Sieger der Herzen, und ich denke, das ist viel wichtiger als irgendwelche vergebenen Noten.“

100%
…das wird auch bubblediskussionsstoff für die nächsten jahre – rumänien hat im juryfinale laut Matt (der ist mit bulgarien jetzt bestimmten im siebten ESC-himmel) im livehotelzimmerstream absolut abgeliefert.
daher nur blödes bla-bla entschuldigungsgelaber,zumal im semi die jurygesamtbewertung ja fast gleich war.
die nicht ganz unwichtige „sieger der herzen“ krone ist jedenfalls von tommy cash zu alexandra gewechselt und das sehr verdient.

Gawain2410
Gawain2410
1 Monat zuvor

„FIRE“ ist ein ordentlicher Song, der aber in ähnlicher Weise in den letzten 20 Jahren ca. 50 x zu hören war und bis auf „FUEGO“ niemals einen Spitzenplatz erreichte.

Alle Erst-Plazierten der letzten Jahre zeichnete etwas besonderes aus, dass sie aus der Masse abhob.

-lobo-
-lobo-
1 Monat zuvor
Reply to  Gawain2410

ups. Sollte hier nicht hin

Last edited 1 Monat zuvor by -lobo-
-lobo-
-lobo-
1 Monat zuvor

Das mag ja alles irgendwie stimmen, aber ich glaube das größte Problem ist, dass die Musik s******* ist….

Last edited 1 Monat zuvor by -lobo-
Delta
Mitglied
Delta
1 Monat zuvor

Guter Text.

Ich hatte das Verewaltungsmonster ARD wohl unterschätzt. Da scheint es wohl noch tiefer sitzende Probleme zu geben, als ich mir ursprünglich vorgestellt hatte. Sollte da nicht von extern neue Unterstützung alá Raab geholt werden, sehe ich für die nächsten Jahre erstmal weiterhin schwarz.

Zu letzterem: Man kann diese Zusammenarbeiten mit RTL sehr gerne aufgrund verschiedenster Dinge kritisieren. Aber ich finde dort wurde mit „Baller“ der innovativste Beitrag der letzten 14 Jahre hervorgebracht. Und das traue ich egal wem in der ARD einfach nicht mehr zu.

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor
Reply to  Delta

Ich kenne mich, was solche Verwaltungsangelegenheiten anbetreffen, insb. innerhalb des ÖRR, nicht aus.

Aber es scheint wohl besser zu laufen, wenn der Vorentscheid von einem Privatsender produziert wird, weil man dort nicht jede noch so kleine Entscheidung von einem Gremium absegnen muss. Und der ÖRR überdacht das Ganze dann bloß und muss nur die allerwichtigsten Entscheidungen abnicken.

Allgemein wirkte mir bei der „Chefsache“ alles viel flexibler, im Guten (Künstler- und Songauswahl) wie im Schlechten (Regeländerung kurz vor dem Finale). Das ist dann vielleicht auch einfach die Macht des Privatfernsehens, spontan sein zu können ohne Schere im Kopf.

Ob jetzt RTL, ProSieben, Böhmermanns Firma, irgendjemand externes müsste wieder übernehmen.

Aber man sagt ja auch „Einmal ist keinmal“. Vielleicht sollte man dem SWR noch ein Jahr Zeit geben, von seinen Fehlern zu lernen und nach guten Songs von glaubwürdigen Künstlern zu suchen. Vielleicht ja auch intern, denn mal ehrlich: Brauchen wir wirklich diesen überlangen VE, der danach eh wieder vergessen ist und keinem wirklich Spaß zu schauen macht?

Wenn so im August/September sich abzeichnet, dass sich nichts findet, dann würde ich Schritte für eine Kooperation einleiten

Last edited 1 Monat zuvor by Prometheus
Delta
Mitglied
Delta
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Ich kenne mich da auch nicht zu 100% aus. Aber wenn man mal Sachen vom Blog und manchmal dwdl querliest, dann komme zumindest ich zu dem Ergebnis, dass auch mit den besten Verantwortlichen der SWR nicht frei genug agieren kann.

Die Nachricht, dass die Ergebnisse von Kantar nicht so zu 100% berücksichtigt wurden passt da ganz hervorragend rein.
Ohne es zu wissen kann ich mir z.B. sehr gut vorstellen, dass selbst die VE-Songs noch von Mitsprechenden außerhalb des eigentlichen SWR/NDR-Teams abgesegnet werden müssen. Und das führt dann zu wenig zielführend Kandidaten.

Anders gesagt: Ich könnte mir vorstellen, dass eine ESC-Redaktion diese Beiträge zwar vorgestellt hätte, aber glaubt man denn, dass ein Beitrag wie „Bangaranga“ oder „Liekinheitin“ oder „Choke Me“ von den internen Obrigkeiten abgesegnet worden wäre? Ich gehe soweit zu sagen, dass wir ohne externe Einflüsse im letzten Jahr kein „Baller“ bekommen hätten.

Ich weiß auch nicht, ob der SWR alleine das ändern kann. Der NDR hatte es ja Jahre versucht und ist immer beim selben geblieben. Und dabei hatte man nachweislich Auswahl (EC wären bei Raab wohl durchgekommen). Und das ist eigentlich meine größte Sorge. Nicht, dass der SWR es nicht kann, sondern dass es die ganze ARD nicht kann.

Ich wäre ja ganz froh, wenn wir Ende August/September schon wüssten wann wir wo und mit wie vielen Beiträgen einen VE haben (wenn keine Direktnominierung) und wie die Fristen sind. Ich habe aber das Gefühl, dass das Wunschdenken bleibt.

Last edited 1 Monat zuvor by Delta
Rusty
Mitglied
Rusty
1 Monat zuvor

Es ist wieder soweit……es gibt soviele Ansätze……aber es fehlen die Menschen, die sie auch so richtig in Angriff nehmen. Der ESC in Deutschland läuft irgendwie immer nur so nebenher, keiner mag sich so richtig drum kümmern. Bin gespannt, ob sich dieses Mal irgendetwas ändert. Bleibe aber optimistisch😉.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Monat zuvor
Reply to  Rusty

ESC-Vernachlässigung sollte mMn ein Straftatbestand sein! 😉

Momo 🐢
Momo 🐢
1 Monat zuvor
Reply to  Rusty

Wir setzen da einfach Consi und Alina dran. Mehr Personal braucht es nicht. 🫶

Rusty
Mitglied
Rusty
1 Monat zuvor
Reply to  Momo 🐢

Ja „wir“, wenn „wir“ die Sache zu entscheiden hätten, dann würde es wie am Schnürchen laufen😄

Momo 🐢
Momo 🐢
1 Monat zuvor
Reply to  Rusty

Ganz klare Sache!

René
Mitglied
René
1 Monat zuvor

… und Punkt 8:

„Anstatt KANTAR, wird ein ausgewähltes ESC-Kompakt Team die Einreichungen vorab prüfen und ranken. ESC-Kompakt bietet sich hierfür proaktiv an.“

-lobo-
-lobo-
1 Monat zuvor

Ich denke, wir sollten nicht mehr um den heißen Brei herum reden. „Fire“ war eben KEIN ordentlicher Songs. Er war langweilig, öde, abgeranzt, uninspiriert. Nix daran war „ordentlich“.
Sorry, ist so. Sollte man auch so sagen, sonst wird sich gar nix ändern. 
Das gleiche gilt für die anderen vielen Nieten, die wir in den letzten 20 Jahren da am Start hatten. Bis auf wenige Ausnahmen alles Songs, die nicht mal in Deutschland einen Hauch von Aufmerksamkeit erreicht hatten. Warum? Weil sie einfach alle durch die Bank richtig schlecht waren.
Genauso die VE dieses Jahr (mal wieder). Durch die Bank schlechte Musik. Alle Songs waren komplett ESC-ungeeignet. Ja schon ungeeignet um im eigenen Land sowas wie erfolgreich zu sein.
Man kann „Stellschrauben“ drehen wie man will, anders organisieren. Sicher, gehört alles dazu.
Nur, so lange wir SO schlechte „Songs“ vorgesetzt bekommen, wird sich nichts ändern.
Das hat auch alles nichts mit „Hate“ zu tun, wenn man das einfach mal offen so ausspricht. Noch liegen die schlechten deutschen Plätze daran, das „Europa uns nicht mag“. So ein Quatsch.

Es liegt nur an der richtig schlechten Musik.

C aus P
Mitglied
C aus P
1 Monat zuvor
Reply to  -lobo-

Also der heisse Brei, von dem du sprichst, kühlt schon ab. Ich denke wir alle wissen, dass „Fire“ total Grütze ist

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  -lobo-

auf den Punkt!

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  -lobo-

Ich hätte es zwar nicht ganz so drastisch formuliert, aber im Großen und Ganzen stimme ich Dir zu.

Von den deutschen Beiträgen in diesem Jahrtausend haben jenseits der Platzierung zumindest bei mir nur ganz wenige überlebt: 2001, 2004, 2006, 2007, 2011, 2014, 2022, 2025 – also ziemlich überschaubar. Lenas Siegertitel war für mich nur Durchschnitt, hat aber den Nerv der Zeit getroffen.

Fremdschamgefühle gab es leider dagegen ziemlich oft….

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71
Julian
Julian
1 Monat zuvor

„Deutschland sollte nicht mehr mitmachen“

Eine lustige Reddit-Diskussion über die jährlichen Kommentare findet ihr hier:

https://www.reddit.com/r/luftablassen/s/91WJkIbC5r

KarinM
KarinM
1 Monat zuvor

Am Anfang war der Song ….✨️

Udo Schmidt
Udo Schmidt
1 Monat zuvor

SWR/ARD bitte lesen und umsetzen!!!!!

Danke für diesen Artikel, DP, besser kann man es nicht zusammenfassen.
Das einzige was ich anders sehe: Bitte kein Voting nach Altersklassen, das halte ich auch beim Mello für schwierig. Hätte fast zu einem Sieg der Feuerwehr geführt 😂

M&m
M&m
1 Monat zuvor
Reply to  Udo Schmidt

Hätte aber vielleicht besser abgeschnitten als Platz 20🤭

Andi
Andi
1 Monat zuvor

Ganz braver Douze Points! Legt sich wieder voll ins Zeug. Obwohl man schon frustriert sein müsste. Weil einfach nix passiert und man sich im Kreise dreht. Vielen Dank für den Kommentar, weil der ARD einmal mehr der Spiegel vorgehalten wird. Besonders 1 bis 3 plus 5 finde ich sehr wichtig.
Was mich frustriert ist, diese Anregungen landen bei den Verantwortlichen (ESC- Kompakt hat Connection), aber es passiert nichts. Zumindest in der Vergangenheit.

Gawain2410
Gawain2410
1 Monat zuvor

Als LENA später gewann, gab es einen wochenlangen Vorentscheid, über den so nach und nach Spannung und Neugier gesteigert wurden, und letztlich Lena auch verdient nominiert wurde. Der ESC war Thema über viele Wochen vorab.

Stefan HSPLP
Stefan HSPLP
1 Monat zuvor

Alles perfekt zusammengefasst. Das könnte man mit Briefmarke draufgeklebt an den SWR schicken. Nur leider hätten die dafür zuständigen Menschen Verständnisprobleme befürchte ich. Ich sehe auch für 2027 stand jetzt schwarz, weil ich auch keine Ahnung habe wer da Verantwortung übernimmt

Jan Kastner
Jan Kastner
1 Monat zuvor

Denke ihr trefft es hier ziemlich auf den Punkt – es wäre auch eine Option ganz auf einen Vorentscheid zu verzichten und einfach mit einem mutigen Konzept, Song und Künstler*in (oder Mehrzahl) ins Rennen gehen. Es gäbe genug spannende Künstler*innen in Deutschland, die man mit einer engen Zusammenarbeit sicher überzeugen könnte, anstatt diese durch einen Zeit und Kräfteaufreibenden Auswahlprozess mit hoher Fehlschlagquote zu treiben. Da winken halt viele ab. Ich habe tatsächlich Electric Callboy im Kopf- sie hatten ja schonmal Interesse am ESC gehabt und wurden wegen fehlender Radio Tauglichkeit abgelehnt (und eventuell auch wegen den schlechten ehemaligen Namen). Electric Callboy ist inzwischen international etabliert und benötigt den ESC nicht unbedingt, aber ich glaube Deutschland braucht Electric Callboy für den ESC.

C aus P
Mitglied
C aus P
1 Monat zuvor
Reply to  Jan Kastner

Das wäre einfach ein Traum. 2027 interne Auswahl, zack, Electric Callboy. So schön könnte es sein.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
1 Monat zuvor
Reply to  C aus P

Nur das wir mit Electric Callboy ein weiteres Mal late to the Party wären im dann Jahr 4 nach Käärijä

Timo1986
Timo1986
1 Monat zuvor

Einfach Nina Chuba feat. Mahmood intern mit einem von Teya (Teodora Špirić) und Davide Simonetta (Producer und Komponist von Marco Mengonis „Due Vite“ und Annalisas „Sinceramente“) komponierten und produzierten Song nominieren. 😀

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor
Reply to  Timo1986

Nina Chuba hat auch schon gesagt dass sie kein Interesse hat.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  ESC1994

Woher weißt du das ?

AlexESC
AlexESC
1 Monat zuvor

Im Grunde könnte ich diesen Artikel von Douze Points einfach nur mit „Ja!“ beantworten! Wir haben bereits seit einigen Wochen die Zusage für einen Vorentscheid 2027, vielleicht wird dort hinter den Kulissen bereits dran gearbeitet, dann ist dieser Punkt schon mal weg. Das man in dem Vorentscheid nicht die bestplatzierten Songs der Marktforschung hatte fand ich für einen Fehler. Aber aus Fehlern lernt man und dies kann man dann in der nächsten Saison besser machen.

Wie ich bereits in einigen Kommentaren geschrieben habe, bin ich ein Fan für eine interne Auswahl für Deutschland. Dann kann man sich von an Anfang auf einen Act und einen Song konzentrieren, anstatt für die Vorentscheid-Show mehrere Songs auszuwählen und dabei auch noch auf verschiedene Kriterien zu achten. Aber nächste Saison haben wir jedenfalls eine Vorentscheid-Show und hier kann man dann ja die Kritik nehmen und schauen was man ändert. Ich denke hier jetzt einfach mal positiv was dies betrifft.

Ich finde Sarah Engels, ihre Tänzerinnen und überhaupt ihr ganzes Team haben uns wunderbar beim ESC vertreten. Der Song ist ja auch gut, aber für den ESC eher weniger.

Jane
Jane
1 Monat zuvor

Ein Rückschritt! Ehrlich gesagt war Sarah Engels für mich ein Rückschritt zu „Baller“- das war moderner, frischer und frech mit dem deutschen Text. Sarah hat gut gesungen, gut getanzt, aber es wirkte wie ein Balkan-Song von vor 15 Jahren – das Lied war zu belanglos, keine Kanten, kein Witz. Man hätte den Weg von 2025 konsequent weitergehen sollen. Der Vorentscheid 2026 war – bis auf die letzten drei Songs, die dann auch ins Abstimmfinale kamen – von einer Qualität, die ich nicht gezeigt hätte. Ob man Bulgarien jetzt gut findet oder nicht – es machte Stimmung.

muc
muc
1 Monat zuvor
Reply to  Jane

Erlaube mir die Anmerkung: Bulgarien machte nicht nur Stimmung. Bulgarien hatte einen perfekt komponierten Song, mit Tempo-Wechsel, Überraschungen, einer Top-Künstlerin, auf der Bühne eher minimalistisch, aber sehr originell umgesetzt, zudem fehlerfrei. Da stimmten Timing, Mimik, Gestik, Stimme, und ja, auch Stimmung. ich schreibe das nur, weil mir die Reduzierung des Bulgarischen Beitrags auf „Stimmung“ etwas missfällt.

HansKlok
HansKlok
1 Monat zuvor

Auch wenn ich Sarah durchaus gut fand und auch im Bereich Staging wir schon schlimmeres erlebt haben würde ich sagen, folgende Punkte sollten beachtet werden (werden sie aber vermutlich wie jedes Jahr nicht)

  • der Song muss wesentlich früher feststehen um dann noch ein vernünftiges Staging entwickeln und auch produzieren zu können – Ende Februar ist zu spät um noch groß den Song an eine Live-Version anzupassen und ein Bühnenauftritt zu entwickeln und ggf. die Props dafür zu bauen. Man muss ja nur mal gucken wie lange etwa Tschechien dieses Jahr für die Entwicklung des Stagings benötigt hat, oder Bulgarien oder auch Nemo
  • mehr mutige Songs beim Vorentscheid zulassen – es gab mal eine Zeit, da gab es solche Beiträge. Auch wenn ich Cascada nach wie vor mag – aber BlitzkidsMvt. mit On The Line wären perfekt gewesen – die Bühnenshow war es auch schon.
  • mehr Lieder beim Vorentschied – warum produziert der SWR so eine belanglose Show mit TIm Bendzko und Schöneberger – statt das Geld dort zu verpulbern sollte das in mehr Acts bei einem Vorentscheid oder sogar einem Halbfinale gesteckt werden
  • Die Performance auf der Bühne muss so ausgearbeitet werden, dass der Recap-Part perfekt ist. Warum zur Hölle hat man schon wieder beim Recap mehrere Totalen gesehen?? Ich halte die Totalen sowieso für komplett überflüssig – warum aber die auch bei dem Recap-Schnipsel verwendet werden ist für mich unbegreiflich. Aber das geht seit Jahren ja schon…
  • bitte nicht danach gehen ob ein Song „radiotauglich“ ist – in DEU wird sowieso immer dasselbe gespielt – und radiotauglich hilft vlt. den Plattenfirmen – aber nicht der Platzierung.
mauve
mauve
1 Monat zuvor

Erstmal: Vielen Dank für den Artikel, DP! Leider zu viele wahre Worte, die sich der SWR zu Herzen nehmen sollte. Vieles haben schon die Kommentare angesprochen. Ich finde auch den Punkt wichtig, ob man nach televoting-Punkten fischen möchte oder die Juries zufriedenstellen. Beides ist in der momentanen Lage in Deutschland kaum möglich, zumindest jetzt noch nicht. Die Hürde wäre zu groß. Das war ja auch das Manko bei Fire: Es konnte das Televoting nicht erreichen, und die Juries auch nicht. Ich hoffe, dass auch daran gedacht wird. Isaak hatte zwar keinen wirklich innovativen Song, hat aber die Juries mit seiner Stimme überzeugt.
Ich bin schon, seit ich Fire das erste Mal gehört habe, angefressen. Es war aufgrund ihrer Reichweite klar, dass sie uns vertreten würde mit einem Song, der beim ESC untergehen würde.
Ich hätte gerne einen Raab zurück (ich weiß, viele wollen es nicht) oder würde es gerne mit einem Böhmermann probieren – und zwar längerfristig, nicht nur für ein Jahr. Schlimmer geht es eh nicht.

C aus P
Mitglied
C aus P
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Ich bin voll und ganz bei dir

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  C aus P

Moi aussi

Andi
Andi
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Das habe ich eh nicht verstanden, dass sich, zumindest gefühlt, die ganze Bubble keine Fortsetzung mit Raab/RTL gewünscht hat. Umso erstaunlicher war das, weil man mit „Baller“ ein sehr beliebtes Lied gefunden hat. Und wahrscheinlich dank Raab und seiner 4- teiligen (!!!) Ve es gelang, wieder für ein enormes ESC Interesse zu sorgen. Das waren alles positive Punkte. Trotzdem wollte kaum einer eine Fortsetzung.

Antibus
Antibus
1 Monat zuvor

Der deutsche Beitrag sollte mehr sein als halbnackt auf der Bühne zu tanzen. Im Gegenteil, es sollte eher eine Verkleidung sein. Aber bitte eine gute mit guter Show. 2016 nahmen die Gregorians am Vorentscheid teil, aber stattdessen bekamen wir ein Mangamädchen mit Vogelnest auf dem Kopf.

Ich habe das Gefühl. Deutschland will nicht gewinnen, weil es den ESC austragen muss.

Crossroads
Crossroads
1 Monat zuvor
Reply to  Antibus

Der ESC ist allgemein leider extrem p0rn0fiziert. Das ist nicht nur beim aktuellen deutschen Beitrag so. Ich frage mich immer was Valerie Solanas und Andrea Dworkin dazu schreiben würden.

C aus P
Mitglied
C aus P
1 Monat zuvor

Ich hatte vor ein paar Wochen ein Video bei YTube gesehen, wo erklärt wurde, warum Deutschland dieses Jahr wieder nichts reissen wird. Ein Punkt fand ich sehr stimmig, und zwar ging es darum, ein vernünftiges Konzept für die Songauswahl zu erarbeiten, ob im Rahmen eines Vorentscheids oder interne Auswahl, ist erstmal egal. So, und dieses Konzept sollte Jahr für Jahr optimiert werden aber nicht wie in Deutschland, wo gefühlt jedes Jahr anders gearbeitet wird. Mal werden die Songs so gesucht, mal so, mal ist das Voting so, mal so. Nein, es muss ein stabiles, erfolgversprechendes Konzept sein, so wie es die Schweiz zum Beispiel macht. Klar, gibt es auch Jahrgänge, wo es mal nicht so klappt, aber dann muss man genau wissen, wie man im nächsten Jahr nachjustiert. Diese ständigen Veränderungen suggerieren zwar „ja, es wird besser“, aber eigentlich passiert genau das Gegenteil und es wird nur chaotischer. Ich erinnere mich noch an dieses völlig sinnlose Casting, Gott war das schlimm. Ach, und endlich diese Couch weg, Fokus auf die Teilnehmer, kein Silbereisen oder Leute, die mit dem ESC nichts zu tun haben.

Crossroads
Crossroads
1 Monat zuvor
Reply to  C aus P

Die guten Nachwuchsentertainer gehen alle in die Schweiz oder englisches Ausland. Würde ich fast genauso machen, ab nach Island, auf nimmerwidersehen.

Crossroads
Crossroads
1 Monat zuvor
Reply to  Crossroads

Was hält ein noch hier? Nur das Hartz4, 🤧🧨

Andi
Andi
1 Monat zuvor

Weil hier manchmal interne Wahl gewünscht wird, für mich geht das nur in Ordnung, wenn man einen aktuellen Star nominiert. Zb Helene Fischer oder Sharin David. Aber wie es in Deutschland dann üblich ist, die Hälfte würde jubeln und die andere Hälfte Feuer spucken.

Eine VE ist und bleibt die Königsdisziplin. Davor braucht man keine Angst haben. Die richtigen Acts müssen her. Da landen wir dann wieder bei den Punkten von DP. Klappt dann einiges davon, dann gerne 3 Shows, wie beim ESC. Semi 1 und Semi 2 und Finale.

C aus P
Mitglied
C aus P
1 Monat zuvor
Reply to  Andi

Das typische Problem in Deutschland, wenn etwas über den Köpfen der Zuschauer entschieden wird, obwohl es zum Wohle Aller ist, dann leben wir direkt in einer Diktatur. Oft regen sich aber eh die Leute auf, die den ESC eh nicht schauen, geschweige denn verstehen.

Matthias Preiß
Matthias Preiß
1 Monat zuvor

Fire war eben kein Fuego. Es war solide und professionell präsentiert. Sarah hat es gut gemacht aber der Song war am Ende langweilig. Die Choreografie hat man schon tausend mal gesehen. Wenn ein Fall aus zwei Metern der Höhepunkt ist sagt es schon alles. Bangaranga hatte Wechsel und eine interessantere Choreografie. Einer schrieb es Klänge für ihn nach Ballermann. Ja ist ein Partysong und er macht Spaß. Für Fire musste man sich nicht schämen aber auf ner Party würde ich ihn nicht spielen.
Also aufstehen, Krönchen richten und nächstes Jahr mehr Bangaranga statt immer zu jammern. „Wir zahlen also wollen wir auch mehr Punkte“ bringt jetzt auch nicht mehr Sympathien. 😊

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor

Also aufstehen, Krönchen richten und nächstes Jahr mehr Bangaranga statt immer zu jammern.

♥️♥️♥️

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor

Da wir eh keine Sympathien haben, macht das auch nix mehr. Ich bleibe dabei, die ARD sollte dem ESC in Deutschland endlich den Stecker ziehen, die ARD ist eh zum sparen gezwungen. Wenn man sieht das Tatorte oder Polizeiruf 110 nicht mehr produziert werden, da können sie beim ESC auch noch Geld sparen. Keinem deutschen Künstler ist der ESC zuzumuten.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Uns sind solche Kommentare nicht zuzumuten

Franny
Franny
1 Monat zuvor

Ja. Im Grunde wissen wir das alle längst. Und ich schätze, sogar die Verantwortlichen wissen es. Warum sie dennoch weiter stur bleiben und in ihrer konservativen, alteingesessenen Blase sitzen bleiben, wissen vermutlich nur sie selbst.

Ich trau mich fast zu wetten, dass es nächstes Jahr keinen Deut besser oder anders abläuft. Vielleicht wird an ein paar Rädchen/Schräubchen gedreht, aber mehr nicht. Innovativer Neuanfang? Doch nicht in Deutschland. Nur nichts wagen, keine wichtigen – längst überfälligen – Veränderungen eingehen. Man müsste ja etwas dafür tun. Stattdessen bequem zurücklehnen und alten Zeiten nachhängen. Lieber an Beiträgen von vor 20 Jahren, alten Energiequellen und längst kaputten Wirtschaftszweigen festhalten. Und fleißig jammern/meckern, wenn es dann auf diesem Weg doch nicht klappt. Irgendein Schuldiger wird schon gefunden.

Mir ist es auch irgendwie egal, was uns der SWR nächsten Jahr wieder vorsetzt, da ich eh mehr auf die anderen Nationen blicke. Diese haben mir schließlich auch heuer wieder neue Acts für meine Playlist beschert. Dass die meisten davon nicht beim ESC gelandet sind, war mir vorher fast klar. Ich feiere sie dennoch und höre sie weiterhin. Und genau das ist für mich der ESC an sich. Die letzte Woche im Mai ist nur der krönende Abschluss. Die Zeit davor reizt mich persönlich viel mehr (und der SCC natürlich 😉 ). Mal sehen, welche Acts mich in ein paar Monaten wieder begeistern und aus welchen Ländern sie kommen. *gespannt in Richtung Estland schiel*

Mein nächtlicher ESC-Traum neulich hatte zwar tatsächlich etwas mit dem kommenden deutschen Beitrag zu tun. Aber den Rest behalte ich lieber für mich. 😀 😉

PS: Ich bin übrigens vorhin in Andorf vorbeigefahren. Dort wird schon kräftig für das Biberttal-Festival am kommenden Wochenende gewerkelt. Vielleicht überleg ich mir doch noch kurzfristig, am Freitagabend hinzufahren (sind ja nur 20 Min. mit dem Auto) und mir FFTS anzuschauen. 🙂

Last edited 1 Monat zuvor by Franny
Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor
Reply to  Franny

Dort wird schon kräftig für das Biberttal-Festival am kommenden Wochenende gewerkelt.

FFTS treten im Vorprogramm für Justin auf? 😜

Franny
Franny
1 Monat zuvor
Reply to  Malge1985

Justin?

Neee. FFTS sind am Freitag Headliner. 😛 😉

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor
Reply to  Franny

Justin Bieber wegen Biberttal. 🤓🤭

Franny
Franny
1 Monat zuvor
Reply to  Malge1985

Ach je… ein typischer Malge wieder. 😀

https://biberttal-festival.de/

Bibert ist übrigens ein kleiner Fluss, der auch durch unseren Ort fließt.

Last edited 1 Monat zuvor by Franny
Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor
Reply to  Franny

😎 😎

Achso. In der Nähe bei Rothenburg an der Taube war ich mal 😀

P.S.

Das hier hätte ich sein können, wenn ich in Wien gewesen wäre. 😢

http://www.youtube.com/shorts/-H0q-FkpVvU

Franny
Franny
1 Monat zuvor
Reply to  Malge1985

Ooch! Warum biste nicht hingefahren? 🙁
Vielleicht bekommst du ja noch mal woanders die Chance. Ich wünsche es dir. 🙂

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor
Reply to  Franny

Ist leider eine ungewisse Zeit und ist ja auch eine Geldfrage. Wird schon klappen. 😎

Franny
Franny
1 Monat zuvor
Reply to  Malge1985

Rothenburg an der Taube

Haha! Ob der Tauber! 😀

Und ja. Da ist das Taubertal Festival. 🙂

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor
Reply to  Franny

Haha das R und Ob vergessen. 🙈 Paloma Rumba Let’s Go😎

Franny
Franny
1 Monat zuvor
Reply to  Malge1985

Palalalala…. Lalalalala… Palalalalala… Rock it!

Momo 🐢
Momo 🐢
1 Monat zuvor
Reply to  Malge1985

Das hier BIN ich. Ganz rechts, auf dem Podest hinten. Da bin ich. Ich bin auf Mirianas Account verewigt. 😍
Do Re Mi Fa So So SERVING KANT! 🔴🔴🔴

https://www.instagram.com/p/DYZbNZ3jf7u/?igsh=MW40ejNzazNhbzN5NQ==

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor
Reply to  Momo 🐢

Cool.

Franny
Franny
1 Monat zuvor
Reply to  Momo 🐢

Yeah! Jetzt weiß ich endlich, wie du aussiehst. 😀

Momo 🐢
Momo 🐢
1 Monat zuvor
Reply to  Malge1985

Nächstes Mal machen wir ne Fahrgemeinschaft! 😎 (aber nicht nächstes Jahr…einfach nein 😅)

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor
Reply to  Momo 🐢

Oh ja.

Nächstes Jahr könnte man ja hinfliegen von Leipzig, müsste was nach Bulgarien fliegen. Ich bin zumindest vor rund 20 Jahren nach Bulgarien geflogen, weiß jetzt aber nicht, ob es Sofia war, wo ich gelandet bin.