Eurovision Song Contest 2026: Das vollständige Ergebnis des zweiten Halbfinales – Bulgarien als Halbfinalsieger

DARA – Foto: Corinne Cumming/EBU

DARA (Aufmacherbild) hat nicht nur den Eurovision Song Contest 2026 gewonnen, sondern auch das zweite Halbfinale am Donnerstag, den 14. Mai 2026. Auch die Top 3 erreichen Alexandra Căpitănescu aus Rumänien auf Platz 2 und Delta Goodrem aus Australien auf Platz 3.

In diesem Jahr wurden die zehn Qualifikanten für das Finale des Eurovision Song Contest wieder ca. zur Hälfte durch Juryvoting und ca. zur Hälfte durch Televoting bestimmt. In den Jahren 2023 bis 2025 entschied einzig das Televoting über die zehn Finalisten. Von diesem Verfahren rückte man in diesem Jahr wieder ab und führte die Jurys im Halbfinale wieder ein. Trotzdem hat das Televoting noch eine leicht höhere Gewichtung, weil hier ein zusätzliches Set 12 Punkte über das „Rest of the world“-Voting verteilt wird.

Abstimmberechtig im zweiten Halbfinale waren die in diesem Halbfinale angetretenen Ländern, die drei für das Finale gesetzten Länder Frankreich, Vereinigtes Königreich und Österreich sowie Zuschauende aus nicht am ESC teilnehmenden Ländern über das „Rest of the world“-Voting.

Das ist das Gesamtergebnis des zweiten Halbfinals des Eurovision Song Contests 2026:

PlatzLandActLiedPunkte
1BulgarienDARABangaranga278
2RumänienAlexandra CăpitănescuChoke Me234
3AustralienDelta GoodremEclipse222
4NorwegenJONAS LOVVYA YA YA206
5DänemarkSøren Torpegaard LundFør Vi Går Hjem199
6UkraineLELÉKARidnym174
7AlbanienAlisNân158
8MaltaAIDANBella143
9TschechienDaniel ZizkaCROSSROADS142
10ZypernAntigoniJALLA122
11SchweizVeronica FusaroAlice108
12LuxemburgEva MarijaMother Nature60
13LettlandAtvaraĒnā49
14ArmenienSIMÓNPaloma Rumba49
15AserbaidschanJIVAJust Go2

DARA aus Bulgarien gewinnt das zweite Halbfinale mit 278 Punkten vor Alexandra Căpitănescu aus Rumänien mit 234 Punkten und Delta Goodrem aus Australien mit 222 Punkten. Nur knapp am Einzug im Finale scheitert Veronica Fusaro aus der Schweiz, die mit 108 Punkten Platz 11 erreichte und damit 14 Punkte hinter Zypern lag. Eva Marija ist auf Platz 12 mit nur 60 Punkten hingeben klar ausgeschieden. Ganz bitter sieht es für Aserbaidschan aus: nur 2 Punkte hatten Jury und Televoter für das Kaukasusland übrig.

Über das Ergebnis des ersten und zweiten Halbfinals und den Sieger des Eurovision Song Contest 2026, DARA aus Bulgarien mit „Bangaranga“, sprechen wir genauso wie über viele andere Themen in unserem ESC kompakt LIVE am Sonntag um 14:00Uhr.

Welche Platzierungen und Punktzahlen überraschen Dich besonders? Bist Du mit den Ergebnissen des zweiten Semifinals einverstanden? Lass uns gerne Deine Meinung in den Kommentaren da.



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33 Comments
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Malge1985
Malge1985
1 Stunde zuvor

Immerhin 2 Punkte für Aserbaidschan. 😀

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Stunde zuvor
Reply to  Malge1985

Ich versteh wirklich nicht, warum der Song anscheinend echt verhasst ist. Und Paloma Rumba Vorletzter??

byJannik
byJannik
1 Stunde zuvor

Paloma Rumba war so furchtbar, was findet ihr nur daran 😭

Tamara
Mitglied
Tamara
1 Stunde zuvor

Auch im zweiten Halbfinale Überraschungen und Bemerkenswertes satt:

Trauerfall Veronica Fusaro. Neunte bei der Jury, Neunte im Televoting macht Platz 11 insgesamt,

Jonas Lovv ist DRITTER bei der Jury? VOR Tschechien?

Lettland wäre weder von der Jury noch vom Televoting weiter gelassen worden

Albanien ist Dritter im Televoting hinter Bulgarien und Rumänien,

Australien ist nur Sechste im Televoting,

Aserbaidschan hat 0 Punkte im Televoting.

(Quelle auch hier wieder eurovisionworld.com)

Frenzi
Frenzi
1 Stunde zuvor

Zypern hat mehr Jurypunkte als Albanien 🥴

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Stunde zuvor
Reply to  Frenzi

Jurys abschaffen!

procra
procra
1 Stunde zuvor
Reply to  Frenzi

Ja, da haben die mal wieder gepennt… war mit Shkodra Elektronike auch so. Die wurden von der Jury links liegen gelassen und sind dann mit den Televotes durch die Decke gegangen, wie Rumänien dieses Jahr.

Ich bekomme den Eindruck, wenn die nicht gerade Freundschaftsvoten (was sie ja eigentlich verhindern sollen) versuchen die krampfhaft, irgendwas „originelles“ zu picken aber greifen leider total daneben, weil sie leider ganz weit weg von den Zuschauenden sind. Und einige scheinen auch einfach den Bus verpasst zu haben. Italien bringt gefühlt seit Jahrzehnten lyrisch den selben Einheitsbrei und kassiert trotzdem immer wieder. Lucio Corsi war da mal eine positive Überraschung.

Frenzi
Frenzi
1 Stunde zuvor
Reply to  procra

Ja, letztes Jahr war auch krass. Shkodra Elektronike hat man abgewürgt und Tommy Cash war Top 10 im Juryvoting. Lass es Sinn machen.
Eigentlich ist eine Jury eine feine Sache, aber nicht so.

procra
procra
1 Stunde zuvor
Reply to  Frenzi

Jep, deswegen hatte ich die Idee das die Jurys ihre Stimmen in Zukunft begründen müssen, bei so viel Gewicht die die im Gegensatz zu den Televotes haben. Das sollen doch egtl die Experten sein, die das Gegengewicht zum „Pöbel“ bilden. Die mutieren aber gerade selbst zu einer musikalischen Geschmacksverirrung.

Frenzi
Frenzi
1 Stunde zuvor
Reply to  procra

Finde ich eine gute Idee. Die sollten zumindest Stichpunktartig erklären, wie sich ihre Top 10 zusammensetzen. Wenn die schon so viel Macht haben, dann braucht es auch Transparenz.

Didi
Didi
1 Stunde zuvor
Reply to  Frenzi

Die Jury bewertet halt auch die Inszenierung…

procra
procra
1 Stunde zuvor
Reply to  Didi

Und die Televotes nicht?

Didi
Didi
1 Stunde zuvor
Reply to  procra

Die Televoter haben aber keine Vorgaben, sondern entscheiden nur nach reinem Gefühl. Die Jurys haben vorgegebene Kriterien, die mehr als nur den Gesang ausmachen, die sie bewerten müssen. Und da hat Zyperns Gesamtpaket einfach mehr überzeugt als Albanien. Beide hatten Nummern die man schon zig mal gehört hat, aber das zypriotische Gesamtpaket konnte halt mehr überzeugen als das Albanische.

Frenzi
Frenzi
1 Stunde zuvor
Reply to  Didi

Eine Inszenierung allein sollte keinen musikalischen Totalausfall übertünchen können…

Didi
Didi
1 Stunde zuvor
Reply to  Frenzi

Es zeigt aber, dass das Gesamtpaket relevanter ist als nur ne gute Stimme oder nur ein guter Song usw. scheinbar haben die positiven Punkte des Auftritts überwogen. Man muss sich doch nur mal den Siegersong angucken. Toll gesungen war der mit Sicherheit nicht. Aber Show, Song, Choreografie und Look haben überzeugt, da war der Gesang nicht mehr wichtig.

Martin O.
Mitglied
Martin O.
1 Stunde zuvor

Wenn ich richtig gelesen habe ist die Schweiz 9er bei den Jurys und beim Publikum geworden und insgesamt 11er 😲. Das ist absolut unverdient.

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
1 Stunde zuvor
Reply to  Martin O.

Veronica ruft gerade bei Albina aus Kroatien an. Ihr wiederfuhr vor fünf Jahren ein ähnliches Schicksal: Sowohl bei den Jurys als auch beim Publikum wurde sie Zehnte, in der Summe wurde sie jedoch Elfte. „Alice“ ist das neue „Tick Tock“.

Anmey
Anmey
1 Stunde zuvor

Die arme Veronica. Die Albina-Situation ist wirklich der absolute worst case. Ich persönlich rege mich sehr darüber auf, dass die Jurys Albanien rausgeworfen hätten. Dass die Jurys Tschechien gerettet haben, ist dafür keine Überraschung. Und dass Lettland auch bei den Jurys klar raus ist, wird sicher noch für Diskussionen sorgen.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Stunde zuvor
Reply to  Anmey

Wobei die durchgängig schlechte Bewertung für Lettland halt auch zeigt, dass der Song zu unauffällig und öde war. Blieb nicht hängen.

Last edited 1 Stunde zuvor by 4porcelli - give The 🦦 what he needs
Anmey
Anmey
1 Stunde zuvor

Sehe ich auch so. Ihre kühle Ausstrahlung hat sicher auch nicht geholfen. Aber gerade hier gibt es ja einige, die da ganz anderer Meinung sind.

Last edited 1 Stunde zuvor by Anmey
Didi
Didi
1 Stunde zuvor

Zu sperrig war der Song und die Inszenierung war so gestaltet, dass man so gut wie keine Verbindung zu der Sängerin aufnehmen konnte. Die Kameras zu weit weg, die Beleuchtung viel zu dunkel und die On-Screen Effekte viel zu überladen. Es war eigentlich von Anfang an klar, dass der Song mit dieser Inszenierung es schwer haben wird, wenn man ihn nur ein einziges Mal hören kann.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Stunde zuvor
Reply to  Didi

Leute wollten negative Sachen wie Glasscherben, brennende Beichtstühle und an COVID erinnernde Masken nicht sehen, sie wollten abgelenkt werden – ich auch!

procra
procra
49 Minuten zuvor

Dann verstehe ich aber diese hohe Punktzahl für Rumänien nicht. Der Act war ja schon etwas düster. So ein bisschen „Substanz“ sollte ein Act schon haben, auch wenn damit evtl bei der ein oder anderen Jury etwas aneckt.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
47 Minuten zuvor
Reply to  procra

Ich fand‘s auch etwas dunkel, aber primär war‘s natürlich Sex sells.

procra
procra
30 Minuten zuvor

Das wars aber bei sehr vielen Acts – auch bei Bulgarien.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
27 Minuten zuvor
Reply to  procra

Inklusive 🔥

Didi
Didi
28 Minuten zuvor
Reply to  procra

Rumänien hat aber Kamerakontakt gesucht und sich explizit als Showact präsentiert, durch ihre Gestik und Mimik. Bei Lettland war das nicht der Fall. Die Sängerin verblieb den gesamten Auftritt über in ihrer eigenen Welt. Die On- Screen Effekte haben dann nur noch weiter abgelenkt. Bei Schweden war es ähnlich. Das Staging war sehr dunkel und durch Felicias Maske konnte man keine Mimik ablesen. Das Kameraspiel war daher nicht möglich. Ebenso kann man mittlerweile wohl auf festhalten, dass diese harten, Clubsounds mit steriler Inszenierung (noch) nicht beim ESC funktionieren. Red Sebastian, der ebenfalls nur schwarz und rot als Bühnenfarben gewählt hatte, war ja letztes Jahr schon überraschend im Halbfinale ausgeschieden und jetzt hätte es Felicia auch fast getroffen. Ich bin mir sicher, nur der Schwedenbonus hat ihr den A* gerettet.

lasse braun 🏴‍☠️🪓
lasse braun 🏴‍☠️🪓
1 Stunde zuvor
Reply to  Anmey

„Und dass Lettland auch bei den Jurys klar raus ist, wird sicher noch für Diskussionen sorgen.“

die läuft schon…das ist kein kleinkram.
die 2026 jurys waren sehr empfänglich für die eher kitschige seite der musik – ukraine landet im semi weiter hinten hinter malta.
am ende wird aber viel palavert und es geht trotzdem weiter wie gewohnt.

procra
procra
1 Stunde zuvor

Was schade ist. Wenn man mal eventuell politisch motivierte Televotes ausklammert, kann man ablesen, dass beim Publikum heute eher das ankommt, was ein bisschen scheppert. Ob im Tempo wechselnde Samba-Beats mit prägnanten Höhen oder Heavy-Metal mit Stufengesangeseinlage – Bulgarien und Rumänien hatten Pepp. Die Jury scheint das irgendwie nicht zu verstehen, oder sie verschanzen sich davor. Das wäre traurig, weil damit verschließen sie die Türen für viele neue Elemente. Die meisten Leute, die keinen ESC schauen, begründen das damit, „dass das immer das gleiche ist“. Und wenn es denn mal Ausreißer gibt, sind die leider oft schon fast am overshooten und gehen komplett banana.

Didi
Didi
55 Minuten zuvor
Reply to  procra

Aber die Jury hat doch Bulgarien mit der Höchstwertung beschenkt?

procra
procra
51 Minuten zuvor
Reply to  Didi

Das war ja auch kein Ausreißer, solche acts hatten wir über die letzten Jahre sehr viele.

Anni🎸🎸🎸
Anni🎸🎸🎸
2 Minuten zuvor

Genauso ist es, im Grunde ist das Ganze ein riesiger Palaver. Und das Nachdenken über so einiges führt nur dazu, dass ich versucht bin, meinen Kopf gegen Bretter zu donnern. Der Tenor ist doch jetzt, man muss sich dem Zeitgeist beugen und immer schön mit glitschig positiver Oberfläche glänzen, so wie es Martin Green vormacht.

jotka
jotka
1 Stunde zuvor

Bulgarien, Rumänien und Albanien haben einfach ihren Startplatz aus dem Semi als Endresultat ins Finale mitgenommen. Aserbaidschan wiederum ist auf Platz 2 gestartet und mit 2 Punkten ausgeschieden 😅