
Wie bitte? Kanadas öffentlich-rechtlicher Sender ist doch erst sein ein paar Tagen EBU-Vollmitglied – wie soll das nordamerikanische Land schon seit den 80er-Jahren beim Song Contest mitmischen? Ein Gastbeitrag von Mario R. Lackner.
Natürlich, Céline Dion startete 1988 für die Schweiz und gewann mit einem Punkt arschknapp vor dem damaligen Platz-2-Dauerabonnent Großbritannien. Vielleicht erinnern sich echte Hardcore-Fans auch noch an die in Montréal geborene Annie Cotton, die beim ESC 1993 einen 3. Platz ersang. Aber das macht noch lange keine kanadische Achterbahnfahrt bei der Eurovision, wie sie der Titel dieses Beitrags ankündigt.
Neben der Dion stand im selben Jahr sogar noch eine andere Kanadierin auf der Bühne von Dublin: Lara Fabian, die für Luxemburg mit „Croire“ Platz 4 belegte. Vor den beiden machten aber schon Sherisse Laurence 1986 (auch für Luxemburg, sogar Platz 3) und Gary Lux mit, der Österreich insgesamt drei Mal vertrat: 1983 als Teil der Gruppe Westend und 1985 und ’87 als Solokünstler – mit „Kinder dieser Welt“ erreichte er den 8. Platz, was für österreichische Verhältnisse damals beinah einem Sieg gleichkam.
Der Sänger aus der englischsprachigen Provinz Ontario ist bis dato der einzige männliche Vertreter von insgesamt neun Künstler*innen aus dem Land, dessen symbolisches Staatsoberhaupt übrigens König Charles des Vereinigten Königreichs ist. Außer dem ORF setzten alle anderen Sender auf den Charme von Sängerinnen, mehrheitlich aus frankophonen Regionen Kanadas.
Nach den stattlichen Erfolgen für die Schweiz und Luxemburg zwischen 1986 und 1993 kam 2001 sogar Frankreich auf den Geschmack. Man entdeckte bei den französischsprachigen Nachbarn auf der anderen Seite des Atlantischen Ozeans eine aufstrebende Musicaldarstellerin, die bei „Notre Dame de Paris“ für Furore sorgte: Natasha Saint-Pier aus der zweisprachigen Provinz Neubraunschweig, von der manche munkeln, sie hätte anstatt Platz 4 den ESC in Kopenhagen sogar gewinnen können, wenn die Atmosphäre des Songs „Je n’ai que mon âme“ nicht im riesengroßen Parken-Stadion untergegangen wäre.
Danach beginnt die Talfahrt der nordamerikanischen Importe made in Canada, was womöglich auch mit der Aufhebung des Nationalsprachgebots beim ESC seit 1999, aber auch mit den deutlich schwächeren Song-Sängerin-Show-Gesamtpaketen zusammenhängt:
2016 holte sich die Schweiz ein drittes Mal eine Kanadierin, dieses Mal aus der englischsprachigen Westküstenmetropole Vancouver, um die Kohlen aus dem eurovisionären Feuer zu holen: Rykka sang ein etwas repetitives „The Last Of Our Kind“ und ließ manche Beobachter*innen mutmaßen, sie müsse während ihres Auftritts dringend woanders hin als auf der Showbühne zu brillieren. Sie schied bis dato als einzige Kanadierin bereits im Semifinale aus.
Wenig erfolgreicher war drei Jahre später Katerine Duskas Engagement für Griechenland. Dem Ausfall im Semi souverän entronnen, wurde es im Finale für das sehr zeitgeistige „Better Love“ nur ein undankbarer 21. Platz.
La Zarra – so wie Duska und Cotton aus Québecs Metropole Montréal – war hingegen als Frankreichs große Hoffnung 2023 bereits fix fürs Finale qualifiziert und sichtbar schockiert, als sie auch nach den Televotingpunkten nicht in die Top 5 katapultiert wurde, sondern schlussendlich nur im schlechteren Mittelfeld landete: Platz 16. Kleiner Wermutstropfen: Im „Rest of the World“-Votum hatte sie es sicherlich auch dank vieler Stimmen aus Kanada knapp, aber doch in die Top Ten geschafft.
Nach insgesamt elf Gastspielen unter anderen Flaggen (zumeist auf Französisch für die Grand Nation, Luxemburg und – siegreich – für die Schweiz) tut sich jetzt also für Kanada die Möglichkeit auf, neben Australien das zweite Land aus Übersee zu werden, das regelmäßig am Liederwettbewerb der Eurovision teilnimmt.
Dieser kulturpolitische Move bestärkt auch Spekulationen, dass sich Kanada damit weiter der Europäischen Union annähern will. Ähnlich gestaltete sich seinerzeit auch die Aufnahme Estlands, Litauens, Rumäniens und anderer ehemaliger Sowjetrepubliken und Ostblockstaaten in die EBU, bevor sie einige Jahre später EU-Beitrittsgespräche begannen.
Gestern also Kroatien & Co., heute Kanada und morgen vielleicht schon Kasachstan oder gar Kosovo? Australiens erfolgreiche Etablierung als Teil der Song-Contest-Familie seit 2015 ist die Blaupause für alle weiteren Neuzugänge, die die EBU wie einen Bissen Brot benötigt, um die Boykottkrise zu kaschieren, in die sie 2025/26 geschlittert ist. Da kommt auch die Ankündigung gerade recht, dass der siegreiche Act des Asien-Ablegers beim 71. ESC Teil des Showprogramms live aus Bulgarien werden soll.
Keiner will es laut aussprechen, aber der Elefant im Raum ist wohl auch die durch Putin reaktivierte Intervision, deren kosmopolitischem Flair mit Teilnehmerländern aus fünf Kontinenten die Stirn geboten werden muss, um auf der Weltbühne zu signalisieren: Der Westen ist noch lange kein Auslaufmodell und Europa trägt seine Botschaft „United by Music“ aller Widrigkeiten zum Trotz Diversity-betont und ungebrochen enthusiastisch in die Welt hinaus!
Die nächsten Monate werden zeigen, ob Kanada tatsächlich bereits 2027 am ESC teilnimmt und falls ja, wie das Auswahlverfahren gestaltet wird.
Wenn Ihr in den Schuhen der TV-Verantwortlichen bei CBC / Radio Canada stecken würdet, wie würdet ihr den ESC-Selektionsprozess angehen? Direkt eine Diva auf Französisch nominieren, wie es im letzten Jahrhundert so erfolgreich war, oder eine Vorentscheidungsshow, vielleicht sogar à la Mini-Song-Contest mit Vorrunden in den jeweiligen Provinzen und Territorien des Landes? Oder ganz anders? Wir freuen uns auf eure Vorschläge und Kommentare!
Mario R. Lackner ist bekannt als „Song-Contest-Professor“ (u.a. wissenschaftlicher Leiter einer ESC-Vortragsreihe an der Urania Steiermark), studierte Internationale Entwicklung in Wien und Rotterdam, ist Autor einiger Bücher zum Thema, Producer und Moderator der Donau-Vision 2025 und 2026, Teilnehmer für die OGAE Germany bei der FanVision 2023 in Prag und heuer für die OGAE Austria in München und Texter auf seinem massiv ESC-lastigen Blog www.derMarioLackner.wordpress.com
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Voilà und vielen Dank für die Übersicht. Kanada hat mehr als Céline Dion und Justin Bieber zu bieten: Shania Twain, Billy Talent, Paul Anka, Nickelback und Sarah MacLachlan (die 2025 das Studioalbum „Better Broken“ veröffentlichte) zu bieten. Mit Bryan Adams kommt auch einer der internationalen Superstars aus dem flächenmäßig zweitgrößtem Land der Welt.
Jetzt hast du aber Alanis Morissette vergessen die kürzlich die Hymne bei der WM Eröffnung sang 😉
und Tim Hicks. 🤠 Den habe ich letztes Jahr live gesehen, den wird aber außer mir und vielleicht Dennis hier keiner kennen. 🙃
Hat Tim Schluckauf?
😂😂Nein.
Ist mir jetzt auch eben eingefallen. Dann wären da noch Avril Lavigne, die aktuell Musik macht, Kiefer Sutherland (eher als Schauspieler bekannt, er singt allerdings auch), Neil Young, Terry Jacks („Seasons in the sun“), Michael Bublé und Kathryn Dawn Lang (k. d. lang).
Ich persönlich wünsche mir bei einer Teilnahme Kanadas beim ESC 2027 in Bulgarien tatsächlich entweder Michael Bublé oder Justin Biber. 😀
Beide sind Weltstars, beide haben musikalisches Welt-Niveau und beide würden dem ESC auf jeden Fall zu einem weiteren hohen Ansehen verhelfen. Vielleicht würden nationale Musikstars aus anderen Ländern à la Helene Fischer, die Toten Hosen (Deutschland) oder Paul Pizzera (Österreich) eine ESC-Teilnahme dann mal ernsthaft in Erwägung ziehen. 😀
Das glaubst du doch selbst nicht, oder??
„Ich persönlich wünsche mir…..“
Ein ausdrücklicher Wunsch von mir. Also keine Vorhersage. 😀
Der Biber ist in Wahrheit ein Bieber…🤓
Versehentlicher Tippfehler beim Schreiben. 😀
So kurz bevor man die Arbeit verlässt, sollte man keine Postings mehr machen. 😀
🙂
Deine Ansicht zum DFB-Debakel??
Schönes Kopfballtor, das nicht gegeben wurde.
Aber letztendlich kam viel zu wenig, was sich schon gg. Ecuador angedeutet hatte. Wir sind derzeit keine Turniermannschaft. Sonderlich sympathisch war mir Paraguay allerdings auch nicht. Deshalb hätte ich unserer Nati schon den Sieg gegönnt.
Besonders schade finde ich aber, dass nun die netten Abende mit der Stammkundenrunde ein Ende haben. Ich hoffe, die Jungs kommen mal zu anderen Spielen vorbei. Saßen gestern noch bis Spielende vor der Tankstelle (nach meiner Schicht).
Nagelsmann hat sich danach mal wieder von seiner „Schokoladenseite“ gezeigt: „Rücktritt?? Ach was!!“ 🙄
Neuer hat sich mit der Aktion auch überhaupt keinen Gefallen getan, hat bei mir (und wohl vielen anderen) dadurch stark an Sympathie eingebüßt. Hoffe der Rücktritt ist diesmal endgültig, nicht dass er 2028 paar Wochen doch wieder meint Ansprüche zu stellen.
Was glaubst du wer seinen Hut nehmen wird in der Mannschaft??
Ich denke, für Neuer ist es nun endgültig zu Ende. Im Grunde fand ich sein Comeback total überflüssig und leicht peinlich.
Ob Nagelsmann den Hut nehmen muss, weiß ich nicht. Von selbst wird er nicht gehen. Möglicherweise erhält er noch eine Chance außerhalb eines größeren Turniers. Wird diese vergeigt, haben wir bald einen neuen Bundestrainer. Wird meiner Meinung nach Zeit.
Wir haben doch über 80 Millionen Bundestrainer, da wird sich doch einer finden. 🙃🤪🙈
Haha. Mit Sicherheit. 😀
Vorhin, als es regnete, lief übrigens das hier auf Star FM. 😀
Schon sehr geil… vor allem ab 2:10!
Geil. 😀
Ich bin sehr dafür dass er entlassen wird, er hatte seine Chance. Das war auch ein riesiger Fehler Löw nach dem Debakel 2018 weiterwursteln zu lassen, dadurch hat man viel Zeit für einen Wiederaufbau verloren.
Ja, seh ich genauso.
Und Völler kann er auch gleich mitnehmen, auch nur noch ein Schönredner.
Jedenfalls sieht Woltemade (Voldemort 😀 ) mit seinem Look und dem Trikot 1:1 wie Völler 1990 aus. 😀
Woltemade mag ich gar nicht. 😅
Waldemar Anton erinnert mich optisch ein bisschen an Eden Hazard. Nur größer.
Wie gesagt, mein Favorit ist Pavlovic. 🙂
Da gibt es ja auch den Google Gag. Wenn man den einen sucht, fragt Google: Meintest du den anderen. 😀
Jahaha! Vor allem bei unbekannteren Personen. 😀
Ein Stammkunde (der hübscheste der WM-Runde) wurde gestern Abend übrigens auch von Mücken überfallen und geplagt. 😉
Lol. Ich war es nicht. 🙃
P.S. Neuer Song von Bad Wolves mit neuer Sängerin. Schon nicht schlecht, vor allem ab 2.10.
Yeah! 😀
Wieder 2:10… haha. Die obligatorische Breakdown-Hürde. 😛
Japp, da musste ich auch schmunzeln. 😀
Immerhin haben Mats Hummels und Maurizio Gaudino Klartext geredet.
Neben Klopp wird übrigens Christian Streich als Bundestrainer gehandelt. Er wäre auch menschlich top – er hat bereits ganz klar gegen die AgD Stellung bezogen und hat eine Vorliebe für queere Literatur.
Allerdings !
Ungute Erinnerungen kommen hoch.
Bei dem Song würde ich heute noch weglaufen.
Mir persönlich hat es auch nicht gefallen, aber es war ein Kind seiner Zeit und schon merkwürdig, wie es im Finale abgesoffen ist!
Ich auch – ganz, ganz gruselig
Sehr interessanter Bericht, wusste gar nicht dass Gary Lux, Rykka und La Zarra auch aus Kanada stammten. Wieder was gelernt, vielen Dank dafür.😅
So gesehen hat Kanada ja eigentlich schon Erfahrung mit der Eurovision gesammelt, wenn auch nicht als direkter Teilnehmer. Fände es echt toll, wenn sie nächstes Jahr teilnehmen würden, am liebsten mit einem französischen Lied. Herzlich Willkommen.🤗🇨🇦
Danke für die Blumen! Hat echt Spaß gemacht in der Musikgeschichtekiste zu kramen. Ich wär auch stark für Französisch, aber in der kanadischen Aussprache, vielleicht mit indianischen Versen à la Keiinos englischsprachigen Popnummern mit lappländischen Elementen?
Mein Göttergatte:
„Um Himmels willen, lass es …“
🤔 Wahrscheinlich hat er recht und es ist wirklich besser, wenn ich diesen gequirlten Quark nicht weiter kommentiere. 🙄
OT:Kann man diese AI Links nicht abstellen.
Ich weiß, dass ich mich schon Gestern beschwert habe, jedoch nervt es bei jedem zweitem Absatz auf nicht vorhandene ESC-Tickets oder Prognosen für 2027 hingewiesen zu werden.
So macht das Lesen keinen Spaß
Gestern wars bei mir weg…heute wieder da. 😤
Da kann ich mich nur anschließen: es nervt.
Ein sehr starker, aufschlussreicher Artikel. Die Intervision hatte ich als möglichen Grund tatsächlich gar nicht auf dem Schirm, aber kann natürlich schon sein.
Danke für das feine Feedback. Der ESC ist mehr soft-power-politische Bühne als viele denken. Mitnichten eine oberflächliche Popshow. Musik statt Krieg.
Was heisst für österreichische Verhältnisse?
Merkwürdiger Beitrag.
Autor ist Österreicher (es sei denn, er hat einen Namensvetter)
Genau, it’s me, daher in der Kurzbio am Schluss des Artikels auch “heuer” statt euer patschertes “diesjährig” 😉 Big love to Germany from Vienna!
„Heuer“ find ich leiwand! 🙂
Na denn dann wundert michs nicht.🙃
Leider tritt Nelly Furtado nicht mehr auf.
Sie würde eine schöne Brücke verkörpern von Portugal, wo ihre familiären Wurzeln liegen, nach Kanada.
Zum Einstieg braucht es entweder einen großen Namen oder einen verdammt guten Song.
Super Überblick mit einigen Bonusinfos und Einordnung. 👍 Ich sehe Autorivision in diesem Fall aber weniger als Leitkuh der Elefantenherde, vielleicht doch eher Trump mit seiner repressiven, antimultilateralen Politik und der Liquidierung der US-Softpower.
Bin selbst ohnehin in der Pro-Kanada-Fraktion, vor allem weil die ESC-Werte keine Frage des Kontinents sind.
Die Fragen unter dem Artikel sind aber etwas strange. Diva? Französisch? Vorentscheid? Sind ja nicht gerade die Kernfragen.
Was wären deiner Meinung die Kernfragen? Etablierte Künstler:in oder Newcomer? Passabler Debutbeitrag oder siegessicheres Gesamtpaket? Oder oder?
Noch mehr Infos aus der Nerd-Schatulle: Die Gruppe Janz, die 1981 in der deutschen VE den sehr hübschen Titel „Steine“ sang, hat auch kanadische Wurzeln. 🙂
Sorry – aber sollte (!) Kanada mitmachen, fände ich das komplett unverständlich. Kanada hat keine Historie was den ESC betrifft (mir zumindest nicht bekannt) noch liegt es geogrpahisch irgendwo bei Europa. Und ja – ich weiß dass der Ort egal ist, so lange man EBU Mitglied ist – dann könnte man ja auch alle Asiatischen Länder die EBU-Mitgliedschaft geben und die dann am ESC teilnehmen lassen. Australien hat immerhin über Jahrzehnte den ESC so übertragen und die scheinen dort genauso verrückt zu sein wie in Europa. Das sehe ich bei Kanada aber nicht…irgendwann muss dieser ganze Drang nach immer mehr Mitgliedern und Größer auch mal aufhören…
Stimme in vollem Umfang zu.
Wir wollen auch nicht die in Kanada geborene und deshalb auch (neben der deutschen) die kanadische Staatsangehörigkeit habende Anke Engelke vergessen! War da nicht mal was?
Ich habe eine Vision:
Der SWR nominiert Anke Engelke feat. Justin Bieber als deutsche Vertreter für den ESC 2027 in Bulgarien. 😀
Gegen Visionen gibt es was von Ratiopharm.
Bei schönen Visionen möchte ich alles, aber definitiv keine ärztliche Behandlung. 😀
Sorry, aber der Bieber fällt für mich garantiert nicht in „schöne Vision“, mochte den noch nie.
So langsam wirds allen klar: du magst gar nix. 🫣🤭
Du kennst mich nicht, also steht es dir nicht zu so über mich zu urteilen.
Ich auch nicht
Die schönste Vision ist die Eurovision Song Contest. 🥰🫠
😍 😍 😍
💃💃💃
Anke Engelke ist in Montreal, wo 1976 die Olympischen Sommerspiele stattfanden, geboren und besitzt sowohl die deutsche als auch die kanadische Staatsbürgerschaft.
Interessanter Bericht.
Die aufgeführten Künstler mit Kanadabezug sind zweifelsohne ein starkes Band zwischen den Kontinenten.👍
Off-topic:
Die italienische ESC-Teilnehmerin beim ESC 2016 in Stockholm und mehrfache Sanremo-Teilnehmerin Francesca Michielin heiratete am Freitag, den 26.06.2026 ihren Verlobten Davide Spigarolo. 😀
Alles Gute und eine schöne gemeinsame Zukunft. 😀
Moderator und Schauspieler Peter Alexander wäre heute 100 Jahre alt geworden.
Mit dem ist man mit Jahrgang 1975 echt aufgewachsen und man – oder zumindest ich – fand ihn damals schon gut und heute immer noch. 😀
Irgendwie muss man den ESC ja weiterentwickeln. Gerade auch vor dem Hintergrund dieser Intervision Propagandashow und dem selbst gegründeten Eurovision Asia gibt es ja Formate die kulturell irgendwie internationaler wirken. Ich kann mir aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen, dass der Hype in Kanada direkt so durch die Decke geht wie in Australien. Außer die Kanadier schicken direkt so jemanden wie BBNO$ der ja schon mal angedeutet hat da gerne mitmachen zu wollen. Bin persönlich eher dafür den Wettbewerb für Europa zu gatekeepen. Aber vielleicht sehe ich das zu engstirnig. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Steht die Teilnahme schon fest?
Es gibt noch eine Boykottkrise zu lösen. Das ist zur Zeit wichtiger, damit der ESC eine Zukunft hat.
OTBN
Der belgische flämischsprachige Sender VRT hat Gerüchte dementiert, wonach er dem ESC fernbleiben wird, falls die EBU nicht über die Teilnahme Israels abstimmt:
https://escspot.pl/2026/06/30/belgia-vrt-dementuje-oczekiwania-ebu-glosowanie-udzial-izrael-eurowizja-2027/
Die Sprecherin Yasmine van der Borght hat dazu eine Stellungnahme abgegeben.
Ich kann auch gerne darauf verzichten, daß das Theater so weitergeht…..
Einer der Village People ist nach einer langen Krankheit verstorben:
https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_101322218/village-people-saenger-victor-willis-ist-tot-ymca-star-mit-74-gestorben.html
Welche reale Verbindung hat Kanada denn zum ESC? Weil wenn es nur darum geht, dass der Künstler und die Künstlerin von dort kommt, müssten wir die USA ja auch mit aufnehmen oder nicht?
Dass hier ist Eurovision, Euro, wie mit den Geldscheinen. Jemanden von außerhalb Europas aufzunehmen, nur um jemanden aufzunehmen, na also bitte.
Ach ja, La Zarra. Sie steht immer noch…
Aus dem Song hätte man echt etwas machen können, aber in der Inszenierung wirkt das nur unnahbar und hochmütig. Wenn schon Diva, dann strahlend wie Conchita bitte. Und wer die Idee hatte, dem Song einen Rhythmus beizumischen, die Performance aber statisch zu lassen, gehört auch noch einmal in eine ESC-Nachhilfestunde.
JAAAAA! Im Artikel wird Rykka erwähnt:
Eins … zwei … drei … 💪🏋️
Vier … fünf … sechs … 🥳
Inklusive neuer Song. 🥳
Sieben … sieben … Ay lju lju … Tanzen!
Ist auch kein Meisterwerk, aber gefällt mir besser als ihre ESC-Nummer.
Übung macht dem Meister. 🥳 Irgendwann hat sie ein Meisterwerk. 😀
Leute, wenn wir morgen Paraguay wegfegen und dann glücklich gegen Frankreich weiterkommen dann wartet HOLLAND im Viertelfinale! Das wird ein Klassiker!
Wenn man so langsames Internet wie du hat, lohnt sich Streaming einfach nicht!
Im Finale dann Italien. 🙃🫣
Es heißt Niederlande und die sind schon ausgeschieden!
Reporter: Was gewinnt Deutschland eher – den ESC oder die nächste Fußball-WM?
Passant: Den ESC.
Reporter: Warum das?
Passant: Weil sie für die WM erst einmal ins Finale kommen müssten.
Der war gut.👍🤣
Schätze die Chance das Kanada bereits 2027 beim ESC mit einem Beitrag am Wettbewerb teilnimmt auf ca 30%.
Wenn sie wirklich teilnehmen wollen, würde eine direkte Nominierung wesentlich einfacher sein und schneller zu realisieren.
Könnte mir aber auch vorstellen das generell neue Länder einen Teil der Show musikalisch mit gestalten außerhalb des Wettbewerbs und sich somit dem ESC Publikum vorstellen können.
Es ist offiziell: Kanada debütiert nächstes Jahr beim ESC!
https://www.ebu.ch/news/2026/07/ebu-and-cbc-radio-canada-announce-canada-s-participation-in-eurovision-song-contest-2027
Das neue Teilnehmerland ist aber nicht direkt für das Finale qualifiziert, sondern tritt im Halbfinale an.
Kanada 🇨🇦 ist beim ESC 2027 in Bulgarien dabei! Es wurde gerade ein Short auf dem YouTube Kanal ESC veröffentlicht
Coole Sache 🇨🇦🤠
Jetzt ist es bestätigt:
Kanada wird am ESC 2027 in Bulgarien teilnehmen.
https://www.instagram.com/stories/eurovision/3931633866229567760?utm_source=ig_story_item_share&igsh=N3BpdnR1eDc2aGNp
Na da bin ich ja mal gespannt.
Eigentlich würde ich mich lieber über die Rückkehr von Spanien, Irland, Slowenien, Island und der Niederlande freuen bei einer längeren Pausierung Israels.
Bin gespannt ob CBC/Radio-Canada ein Vorentscheid veranstaltet.