ESC 2027 laut Burgas‘ Bürgermeister mit über 40 Ländern und Rekordzahl an Teilnehmenden

Dimitar Nikolov (Bürgermeister von Burgas) und Milena Milotinova (Generaldirektorin von BNT) – Bild: Screenshot, Pressekonferenz zum ESC in Burgas

Burgas wird den Eurovision Song Contest 2027 austragen und soll dabei für eine neue Rekordzahl an Teilnehmerländern sorgen. Während in Wien dieses Jahr so wenige Nationen wie schon lange nicht mehr am Start waren, steigt die Zahl kommendes Jahr also auf über 43? Ob das wirklich sein kann, wo diese Behauptung überhaupt herkommt und wie es um die Teilnehmerliste ganz aktuell steht, checken wir heute.

Die ein oder andere Person könnte beim Lesen dieser Zeilen ein Déjà-Vu bekommen – und das nicht ohne Grund: Bereits während der Vorbereitungen auf den ESC 2026 wurde vom damaligen ORF-Generaldirektor Roland Weißman ein neuer Teilnehmerrekord in Aussicht gestellt. Am Ende sorgte der diesjährige Wettbewerb mit nur 35 Ländern für den teilnehmer-ärmsten ESC seit der Einführung der Halbfinals. Wieso Weißmann, der später wegen Belästigungsvorwürfen von seinem Amt zurücktrat, einen Rekord in Wien erwartete, versteht bis heute kaum jemand.

Nun gibt es dieselbe Prognose zu den Teilnehmerländern zum bevorstehenden ESC erneut. Der Bürgermeister von Burgas, Dimitar Nikolov, hat gegenüber der bulgarischen Presse nicht nur seine grundsätzliche Freunde über die Gastgeberrolle ausgedrückt. Er ließ verlauten, dass man alles dafür tun werde, den ESC 2027 zu einem Event zu gestalten, der in die Geschichte Bulgariens eingehe und allen lange in Erinnerung bleiben werde. Weiter sagt er:

„(…) Im nächsten Jahr werden mehr als 40 Länder teilnehmen – eine Rekordzahl, die eine zusätzliche Herausforderung darstellt –, und jedes von ihnen benötigt ausreichend Platz für die Abwicklung der Übertragungen. Möglicherweise werden wir auch den Bereich des Pressezentrums erweitern, da wir eine große Anzahl entsandter Journalist*innen erwarten, aber wir werden das bewältigen.“

Der Rekord an Teilnehmerländern einer ESC-Ausgabe liegt bei 43. Diese Zahl wurde schon drei Mal erreicht: in Belgrad, Düsseldorf und – das bisher letzte Mal – in Lissabon 2018. Bis vor einer Woche hätten es wohl die meisten, inklusive dem Autor dieses Artikels, für unmöglich gehalten, dass diese Zahl nächstes Jahr erreicht (oder gar geknackt) wird. Durch die nun angekündigten Änderungen der EBU (siehe oben) könnte es jedoch tatsächlich einen Länder-Anstieg in Burgas geben.

Interessant ist, dass Dimitar Nikolov nicht nur darüber spekuliert, dass es zu einer neuen Rekordzahl kommen könnte. Er spricht stattdessen so darüber, als stünde bereits fest, dass über 40 Nationen in Burgas dabei sein werden. Doch ist das überhaupt realistisch? Unabhängig davon, wie viele Rundfunkanstalten zum aktuellen Zeitpunkt (ob offiziell oder inoffiziell) zugesagt haben, könnten 40 oder mehr Teilnehmerländer tatsächlich noch zustande kommen!

Hierzu ein äußerst optimistisches Szenario: Nehmen wir an, alle 35 Länder, die in Wien am Start waren, nehmen auch 2027 wieder teil, dann wären wir zum jetzigen Stand bereits bei 37 sicheren Teilnehmern. Das kommt durch die bereits sicheren Teilnahmen von Rückkehrer Nordmazedonien und Debütant Kanada. Würden sich nun die fünf Boykott-Länder tatsächlich dazu durchringen, dank der neuen Regeln zum Wettbewerb zurückzukehren, stünden wir schon bei 42 Nationen.

Seit dem Regierungswechsel in Ungarn zeichnet sich zudem ab, dass das Land wieder zum ESC zurückkehren wird – wenngleich der genaue Zeitpunkt dafür noch ungewiss ist. Sollte es klappen, wären wir mit Ungarn aber tatsächlich bereits bei 43 Teilnehmerländern. Gebrochen werden könnte der Rekord dann nur noch, falls es weitere Debüt-Länder bzw. Rückkehrende gibt. Zum aktuellen Zeitpunkt könnten dies noch Kasachstan, Monaco oder die Türkei sein.

Übrigens: Zum aktuellen Zeitpunkt liegt die Teilnehmerzahl des ESC 2027 offiziell erst bei 19. Seit unserem letzten Update kamen mit Litauen und Malta gerade einmal zwei Länder auf die Liste hinzu. Für Mitte August ist diese Zahl jedoch nicht ungewöhnlich. Gerade im Fall von Malta sorgte die Zusage bei einigen Fans übrigens für Erleichterung, denn das dortige Songwritingcamp wurde in diesem Jahr überraschend abgesagt, was als besorgniserregendes Zeichen gesehen wurde. Jetzt ist aber sicher: Der maltesische Sender PBS wird auch in Burgas wieder dabei sein.

Was sagst du zur Aussage des Bürgermeisters von Burgas? Könnten wirklich mehr als 40 Nationen am ESC nächstes Jahr teilnehmen? Lass uns deine Meinung da.



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102 Comments
Leon
Leon
1 Monat zuvor

Lass uns 38 sagen. Aber mehr halte ich für ausgeschlossen. Vor allem Aserbaidschan und Portugal zweifle ich sehr an, genauso auch Irland

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Monat zuvor
Reply to  Leon

Warum sollte Portugal nicht teilnehmen?

Matty
Matty
1 Monat zuvor

Die neofaschistische CHEGA fordert eine Privatisierung von RTP:

https://www.portugalresident.com/de/Chega-will-die-Privatisierung-von-RTP-aufgrund-untragbarer-Kosten-vorschlagen./

Vor 15 Jahren stand das auch bereits zur Debatte, was jedoch einen Sturm drr Entrüstung auslöste.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

Es wird auch diesmal keine Chance haben, die anderen Parteien im portugiesischen Parlament lehnen den Vorschlag nämlich ab.

Toby
Toby
1 Monat zuvor

Wegen der Teilnahme von Israel, ganz einfach! In diesem Jahr wollte fast kein Künstler der Vorentscheidung nach Wien. Das sagt doch schon alles, oder? Mit der Chega hat das gar nichts zu tun. Die haben ja nichts zu sagen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Monat zuvor
Reply to  Toby

Dann nominiert mal halt intern. Sollte das FdC nicht stattfinden, wäre das zwar ein schmerzhafter muiskalischer Verlust, aber wenn es nicht anders geht …

Matty
Matty
1 Monat zuvor

Das Festival da Cançao wird nächstes Jahr stattfinden, da bin ich mir sehr sicher!

kon
kon
1 Monat zuvor

Es werden auf jeden Fall mehr als 35 und das ist auch gut so. 35 war schon ein Minimum, um 2 Halbfinals zu rechtfertigen. Und trotzdem hat es geklappt. Je mehr desto besser.

Allerdings frage ich mich, wieso bei der aktuellen Leichtathletik-EM die Länder teilnehmen, die den ESC boykottieren, obwohl auch israelische Teilnehmer am Start sind.

Last edited 1 Monat zuvor by kon
Martin O.
Mitglied
Martin O.
1 Monat zuvor
Reply to  kon

Weil ja der Sender den ESC boykottieren und bei der EM müsste das der jeweilige Leichtathletik Verband tun. Und da der Verband ja nur wegen diesen Wettbewerben existiert, würde ein Boykott den Verband unnötig machen. Die Sender existieren nicht nur wegem dem ESC.

roxy
roxy
1 Monat zuvor
Reply to  Martin O.

Die Verbände existieren doch auch nicht nur wegen der Europameisterschaft.

Martin O.
Mitglied
Martin O.
1 Monat zuvor
Reply to  roxy

Na ja ich meine das insgesamt. Natürlich sind unter diesen Verbänden die Vereine organisiert, aber welchen Sinn hat den dies ohne einen Wettbewerb. Der Deutsche Olympische Sportbund würde ohne die Teilnahme an Olympia irgendwie unnötig wirken.

Last edited 1 Monat zuvor by Martin O.
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor
Reply to  Martin O.

Absolut korrekt !

Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor
Reply to  kon

Was Martin schreibt + Die Teilnahme fällt nicht auf. Für Israel nehmen 13 Männer und 5 Frauen teil und bis jetzt gab es noch keine Medaille. Insgesamt nehmen 840 Männer und 803 Frauen teil.

kon
kon
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

Also wäre es beim ESC auch kein Problem, wenn Israel immer im Halbfinale scheitern würde? Das wär aber ziemlich lächerlich. Und wenn man es nur aufs TV bezieht, wieso überträgt dann der Sender des jeweiligen Landes die Leichtathletik EM einfach nicht, weil Israel teilnimmt? Letztendlich ist es inkonsequent.

Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor
Reply to  kon

Sportübertragungsrechten spielen hier eine Rolle. Die meisten Sender übertragen nicht alles, senden eher Zusammenfassungen.

Die Leichtathletik WM ist kein Softpowertool für irgendeine Regierung. Vielleicht früher mal, als es die DDR und USSR noch gab (Stichwort Doping). Aber heute ist es Sport pur, damit unpolitisch und offen für alle.

kon
kon
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

Der Grund ist relativ egal, es bleibt trotzdem inkonsequent.

Böörti01
Böörti01
1 Monat zuvor

Auf Aussagen von Bürgermeistern u.a. sollte man nicht viel geben. Die bekommen die Rahmenbedingungen mit, auf die man sich maximal für ihre Organisation vorbereiten müsste, und halten das dann für eine konkrete reale Grundlage. Und mit Superlativen lässt sich halt besser rechtfertigen und vermarkten. Ball flach halten.

Last edited 1 Monat zuvor by Böörti01
Anmey
Anmey
1 Monat zuvor

Roland Weißmann lässt grüßen…

xCCx
xCCx
1 Monat zuvor
Reply to  Anmey

Auch mein erster Gedanke…

Matty
Matty
1 Monat zuvor

Der Schöne Rick erwähnt Monaco aus ein möglicher Rückkehrer, allerdings hat das das Fürstentum bereits ausgeschlossen:

https://en.euromix.co.il/2026/07/31/exclusive-monacos-government-confirms-no-eurovision-2027-comeback/

Kasachstan hat eine Einladung für eine Teilnahme am ESC Asia erhalten:

https://eurovoix.com/2026/04/14/kazakhstan-khabar-agency-invited-participate-eurovision-song-contest-asia-2026/

Dieses Jahr hatte das Land den ESC nicht live übertragen.

roxy
roxy
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

Danke für die Infos, hässlicher Matty. 😉

MeineSchiffe
MeineSchiffe
1 Monat zuvor
Reply to  roxy

Das ist nicht nett.

Indigo
Indigo
1 Monat zuvor
Reply to  MeineSchiffe

Du checkst es nicht.

AgnethaFrida
AgnethaFrida
1 Monat zuvor
Reply to  MeineSchiffe

Stimmt, das ist genauso überflüssig, wie Mattys ständige Formulierung „Schöner Rick“ in Bezug auf den Blogger Rick.

roxy
roxy
1 Monat zuvor
Reply to  AgnethaFrida

Das war doch genau als augenzwinkernde Replik auf Mattys völlig unangebrachten „schöner Rick“ gemeint. Matty versteht den Humor.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

Auf Kasachstan beim ESC kann ich gut und gerne verzichten

Der Thoddy
Der Thoddy
1 Monat zuvor

Computer sagt „NÖ“ – Kasachstan sollte schon sein.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor
Reply to  Der Thoddy

Bitte keine autoritär geführten Staaten mit Einflußnahme auf den Fernsehsender. Nein danke !

Der Thoddy
Der Thoddy
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

Matty, „Schönheit“ liegt immer im Auge des Betrachters. Wen manche für „schön“ halten, den finden andere „normal“.

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Monat zuvor

Wünsche mir vorallen Island, Niederlande, Slowenien und Ungarn zurück. Daumen sind gedrückt.

Toby
Toby
1 Monat zuvor
Reply to  RichardESC1997

Wünsche ich mir auch. Spanien (Fans) und Irland (Beiträge) brauche ich beide nicht bei ESC.

roxy
roxy
1 Monat zuvor

38-40 ist realistisch würde ich sagen. Alles über 40 finde ich ohnedies nicht so toll, denn dann müssen wirklich viele Länder nach den Semis wieder nach Hause fahren.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor
Reply to  roxy

Entweder so oder es wird noch zäher als sonst. Ich bin eh kein großer Fan der Semis, leider sind sie nunmal unvermeidbar.

Andi
Andi
1 Monat zuvor

Ich bin ein großer Semi- Fan. Eigentlich sind die Semis spannender als das Finale. Da kennt man schon alle Auftritte und ich warte nur auf die Wertung. Je mehr Länder im Semi starten, desto aufregender ist es.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor
Reply to  Andi

Wir ticken halt da unterschiedlich und das ist auch OK so.

Chris
Chris
1 Monat zuvor
Reply to  roxy

😂

Sash
Sash
1 Monat zuvor

Wäre toll, wenn die EBU die maximale Anzahl von 44 Ländern ausschöpft und den kleinen oder unentschlossenen Ländern eine Einladung ausspricht oder denen finanziell entgegen kommt.
Vielleicht kommt der Eine oder Andere (wieder) auf den Geschmack.

Mehr ist mehr und das ist gut so!🤗

MeineSchiffe
MeineSchiffe
1 Monat zuvor

Das wird ein Fest! Wir machen mit und gewinnen mit Pashanim und Shakira!

Indigo
Indigo
1 Monat zuvor

Mir ist egal, wie viele Länder teilnehmen. Würde mich aber sehr über eine Rückkehr Ungarns freuen.

Alex John
Alex John
1 Monat zuvor

Ihn würde Nicole 2027 zum Eurovision Song Contest schicken:
https://www.promiflash.de/news/2026/08/15/ihn-wuerde-nicole-2027-zum-eurovision-song-contest-schicken.html.

Spoiler: es wäre Thomas Anders oder wieder Michael Schulte.

Gaby L
Gaby L
1 Monat zuvor
Reply to  Alex John

Nun ja, Nicole behauptet immer, ein guter Song braucht keine Show. Ich würde ihr ja z. T. zustimmen. Allerdings war ihr Auftritt 1982 zwar keine schrille Show, aber doch eine Inszenierung mit ihrer weissen Gitarre und ihrem braven Konfirmandinnenkleidchen. 😉
Auch bei Michael Schulte war eine Inszenierung gegeben, nämlich eine von ihr sonst so kritisierte LED-Animation. Wer weiss, ob er ohne die Inszenierung so weit gekommen wäre. Ein bisschen Untermalung gehört schon dazu. Aber ich gebe ihr insofern Recht, dass es heutzutage schon übertrieben wird. Vor allem die LED-Wände sind viel zu pompös, sie können in der Tat vom Song enorm ablenken. In vielen Fällen wäre weniger echt mehr.

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor
Reply to  Alex John

Seit dem Erfolg von Italien mit einem Retro-Song, der an dem jeweiligen Abend noch nichtmal sonderlich gut gesungen war (Sals Stimme ist im Vorfeld des ESC von mal zu mal schwächer und heiserer geworden), bin ich unseren Ü50-Sängern in Deutschland nicht mehr so abgeneigt. Aber Deutschland ist nicht Italien. Thomas Anders wäre aber durchaus interessant und ist live ein begnadeter Sänger. Er scheiterte ja mal bei einem Vorentscheid. Vielleicht hat er noch ein paar Vorschusslorbeeren in Osteuropa.

Ich denke aber, er selbst wäre dafür nicht mehr bereit und es würde auch nicht so recht zum gesuchten Profil passen, das man in dem Bewerbungsaufruf des SWR rauslesen kann. Ich glaube, da werden wir nichts jenseits der 40 sehen.

Michael Schulte würde ich aus dem Stand eine weitere Top-10-Platzierung zutrauen, da er als Künstler etwas hat, was man nur sehr schwer replizieren kann. Aber den Platz 4 von 2018 toppen? Das dann doch eher nicht. Lieber den anderen das Feld überlassen, denn er hatte schon seinen Erfolg. Es sind aber auch schon ehemalige Sieger zurückgekommen, also wenn er Lust hat, hätte ich nichts dagegen.

Last edited 1 Monat zuvor by Prometheus
Rusty
Mitglied
Rusty
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Also für Thomas Anders wäre ich nicht bereit😉.

Micha Knust
Micha Knust
1 Monat zuvor

Ich würde mich über jedes Land freuen, dass Lust auf den ESC 2027 in Bulgarien hat!!!

Nils
Nils
1 Monat zuvor

Der monegassische Sender hat wohl einer israelischen Fan-Seite geschrieben, dass man 2027 nicht teilnehmen werde.

Timo1986
Timo1986
1 Monat zuvor

Also bei Spanien und Ungarn mache ich mir persönlich in der Tat sehr große Hoffnungen, dass sie zum ESC 2027 nach Burgas zurückkehren werden. 😀

ESC 2028 in Málaga – dank Pablo Alborán

oder

ESC 2028 in Budapest – dank wem auch immer !!! 😀


Franny
Franny
1 Monat zuvor
Reply to  Timo1986

Oder in Italien (gewünschte Stadt eintragen… 😉 )

Ich fahr gleich nach Nürnberg: Erst Katz-Stammkneipe, dann La Festa Italiana (vom 14. bis 23.8.) auf der Insel Schütt. Oder umgekehrt. 🙂 Würde dir sicher auch gefallen.

Timo1986
Timo1986
1 Monat zuvor
Reply to  Franny

Italien spielt immer um einen ESC-Sieg mit, da klasse Canzoni, gutaussehende Feger und gutaussehende Frauen im Überfluss vorhanden. 😀

Viel Spaß in Nürnberg und ja, auf dem Festival italiana wäre ich jetzt auch gerne. 😀

Aka Nichts
Aka Nichts
1 Monat zuvor

Ich kann mich den anderen Kommentaren nur anschließen: Es ist durchaus wahrscheinlich, dass wir mehr Länder sehen werden als in Wien, aber ich sehe keinen Rekord aufkommen. Gerade beim Thema weitere Debütanten sehe ich schwarz.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor
Reply to  Aka Nichts

Da gäbe es auch nicht mehr allzu viele Möglichkeiten. Selbst Kanada ist bei einigen nicht zu Unrecht umstritten.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor

Sorry, 43 sind eindeutig zuviel…

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor

Warum? Was ist so schlimm an Semis mit jeweils 19 Songs?

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor
Reply to  Porsteinn

In der Regel ziehen sich die Shows immer sehr lang hin, Sorry, ich ticke da halt anders.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor

Ich finde weniger die Songs, sondern die Interval Acts oft zu lang oder zu viele. Müsste man mal vergleichen, wie lang die Semis dieses Jahr waren im Vergleich zu den Jahren mit 43 Songs.

Søren
Søren
1 Monat zuvor
Reply to  Porsteinn

True 👌🏼

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor

Ich sehe übrigens Georgien, Montenegro und Tschechien sehr wacklig.

Pascal534
Pascal534
1 Monat zuvor

Ich tippe darauf, dass es in Burgas vier Rückkehrer geben wird und einen Debütanten sowie ein Land, dass sich zurückziehen könnte – 39 oder 40.

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
1 Monat zuvor

Diese Aussage mit dem neuen Rekord finde ich schon sehr mutig. Allein schon, dass sie letztes Jahr nicht erfüllt werden konnte, sagt schon alles. Und ehrlich, ich glaube bei Spanien nicht mehr an eine baldige Rückkehr. Bei Holland schon eher. Aber es wird sich erst noch zeigen, ob die Boykotteure die Regeländerungen auch akzeptieren. Bei Monaco fühlte es sich bislang an wie das Warten auf Godot, in der Hoffnung, dass er diesmal wirklich kommt. Und dann wäre noch Ungarn. Dass sie nächstes Jahr wieder dabei sind, ist noch nicht gesagt, aber auch noch nicht ausgeschlossen. Und was den Bürgermeister betrifft: Man wird es ihm in diesem Fall hoffentlich nicht übel nehmen, wenn seine Aussage nicht zutreffen sollte. Aber mit solchen Aussagen sollte man auch vorsichtig sein. Ist ja mit den angekündigten Eröffnungsterminen mancher Bauprojekte auch so…

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Monat zuvor

Vatikanstadt kommt noch als 44. Teilnehmer dazu und gewinnt ganz überraschend den ESC 27 mit dem Song „Jesus Love 4 ever“ 🤯🤣🤣🤣🤣

Martin9
Martin9
1 Monat zuvor

Schland schickt gleich 3 Nationen ins Rennen: Deutschland, Dunkeldeutschland und das Saarland!!!!

Mario
Mario
1 Monat zuvor

Weißmann kann nur von einem Negativrekord geträumt haben…

Toby
Toby
1 Monat zuvor

Meine Prognose: Rückzug von Montenegro, Belgien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau, Portugal. (aus unterschiedlichen Gründen)
Keine Rückkehr von Spanien, Irland und der Türkei.
Rückkehr von Island, Slowenien und den Niederlanden (hier ist ganz viel Wunschdenken dabei…)
Ungarn kehrt erst 2028 zurück. Kein Debüt: Kosovo, Liechtenstein, Vatikan

Last edited 1 Monat zuvor by Toby
Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor
Reply to  Toby

Frankreich und VK haben ihre Teilnahme ebenfalls noch nicht bestätigt. Sehe ich unter den Wackel-Dackel-Kandidaten.

Last edited 1 Monat zuvor by Marko +++
Toby
Toby
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

https://eurovoix.com/2026/06/18/united-kingdom-eurovision-2027-participation/
UK hat bereits bestätigt, dabei zu sein. Frankreich sehe ich weniger als Wackler…

Nils
Nils
1 Monat zuvor
Reply to  Toby

Warum sollte sich Moldawien ausgerechnet jetzt wieder zurückziehen?

Nils
Nils
1 Monat zuvor
Reply to  Toby

Ach ja, die Geschichte. Denke aber mal, da müsste es schon Sanktionen seitens der EBU geben, damit Moldawien seine Teilnahme nach so einem – in jeder Hinsicht – erfolgreichen Jahr überdenkt. Und wie ich die EBU kenne, wird gar nichts passiert sein.

Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor

Das Wort zum Sonntag

Quo Vadis, ESC-Kompakt?
Matty: Das ist doch ganz einfach: es gab keinen Genozid in Hamastina.

Jakub: Und diese angebräunten Artikel mehrerer Blogger/innen auf ESC kompakt sind hochgradig widerlich.

Zwei Männer, die schon seit längerem solche Kommentare von sich geben.

In meinen Augen repräsentieren sie die gleiche menschenverachtende Mentalität, die extremrechte Politiker in Israel oder die AfD in Deutschland kennzeichnet. 

Beide gehören zu Generationen, die aus Schuldgefühl alles was Israel macht, gut heißen.

Die Vergangenheit hat es ermöglicht und sie blendet eine offene, vorurteilsfreie Sicht auf was wirklich geschieht. 

Der Einer macht es mit etwas mehr Stil als der Anderer.

Am Ende bleibt es Schreien und ein erbärmlichen Versuch andere, mehr differenzierte Meinungen zu überstimmen.

Die Sonntagsfrage ist allerdings, ob solche Kommentare ESC-Kompakt auszeichnen sollen.

Artikel oder Kommentaren sind für mich gut, wenn sie nachvollziehbar sind. 

Bestätigung meiner Meinung ist schön, aber wenn jemand andere Sichtweisen hat und sie nachvollziehbar offen legt, gefällt mir das noch viel besser.

Hier kann man nicht mehr reden von neuen Sichtweisen.

Eher ziehen solche Aussagen wie oben den Ruf von ESC-Kompakt in den Keller.

Da sollte man sich nicht mehr wundern, wenn man als Medium zweiter Klasse behandelt wird während die ESC-Woche.

Spätestens seit Malmö 2024 werden alle Fanmedien genauer beobachtet.

Zugleich wundere ich mich über eine Sache.

Es gibt vielen Fanmedien rundum den ESC.

Warum nehmen diese Medien es als Fakt hin, dass die genaue Abstimmungsergebnisse Geheim bleiben?

Die EBU wäre glaubwürdiger, wenn die Daten öffentlich sind. Jury und Publikum.

Ich denke, dass auch solche Ziele eine Aufgabe für Fanmedien sein sollten.

Und damit allen einen schönen Sonntag.

Last edited 1 Monat zuvor by Marko +++
Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

Schön formuliert, leider wird dieser Ruf ungehört bleiben.

Wenn ich zwei Kommentatoren sperren oder zumindest für längere Zeit eine Pause geben könnte, dann diesen beiden.

Matty ist narzißtisch, egozentrisch, rechthaberisch, demagogisch, hat Sympathien für rechte Parteien die der queeren Sache und damit seinem Lebensstil (und dem vieler hier) eigentlich entgegenstehen, und die Dehumanisierung und Objektifizierung der Menschen in Gaza kommt noch hinzu.

Letztens hat er Marc Störinger offen bedroht. Dieser widerliche Kommentar wurde zum Glück gelöscht. Aber das ist dann also die Grenze? Die ist mir ein bisschen zu hoch angelegt.

Viele tun das mit einem Lächeln oder Schulternzucken ab. „Matty ist eben Matty“. „Matty ist ein echtes Unikum“. „Er kommentiert wenigstens interessante Fakten“. Das Problem ist doch, dass er sich als Quasi-Blogger aufspielt, der nicht damit klarkommt, niemals Blogger hier geworden zu sein. Deswegen muss er sich in der Kommentarspalte als Macker aufführen. Es ist wie mit Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Einmal der freundliche Mann mit interessantem Trivia-Wissen, und im nächsten Moment der Chef-Provokateur vom Dienst.

Man kann immer weiterscrollen. Tobiz benutzt ein Add-on, mit dem seine Kommentare ausgeblendet werden. Sollte ich mir vielleicht auch zulegen. Aber das mit dem Weiterscrollen ist nicht immer so leicht, wenn jemand so omnipräsent ist wie er. Er ist überall, weil es sein Lebensinhalt ist. Und gerade, weil es sein Lebensinhalt ist, sollte er damit sorgsamer umgehen.

Er scheint unter Denkmalschutz zu stehen oder es gibt fehlgeleitete Sympathie/Mitleid für ihn. Das sollte aufhören. Eine Sperre muss kommen, wenn er sich nicht zügelt.

Dieser Jakob tritt mit etwas mehr Stil auf, wie du sagst. Er hat sich bisher immer unter einer Schwelle aufgehalten, aber diese wurde jetzt mit dem Kommentar überschritten, die Blogger würden zunehmend „angebräunter“ werden. Ganz klar verleumderisch, da jeder weiß, was hier mit braun gemeint ist. Der Kommentar steht noch immer. Ich würde so einen Vorwurf als Blogger nicht unkommentiert stehen lassen und wenigstens Stellung beziehen.

Wenn die Netiquette hier tatsächlich so frei und wenig einschränkend ausgelegt wird, dann muss man das akzeptieren. Aber bei Matty geht es mittlerweile gehörig zu weit.

Es gibt hier kein Feststellungs-, sondern ein Entscheidungsproblem. Wird man es wagen, eine Entscheidung zu treffen, die notfalls hart ist und einen Präzedenzfall darstellt? Für mich ist es an der Zeit, wenn die betreffende Person sich nicht ändert.

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Hi Prometheus. Ich war zugegebenermaßen in den letzten Wochen nicht immer zimperlich was Kommentare angeht. Das war aber nie beleidigend gemeint, sollte ich dich beleidigt haben tut es mir wirklich leid. 🙁

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor
Reply to  ESC1994

Passt scho und alles halb so wild. Meine Kommentare zu dir waren auch immer eher spaßeshalber gemeint („Sommer, Sonne, Melone, Waldmeister“). Ich hab hier während der ESC-Saison auch manchmal unschöne Sachen geschrieben, z.B. gegenüber ESChris oder Elkracho. Dann ist die Saison vorbei, man blickt mit etwas mehr Distanz drauf und merkt, dass es gar nicht so wichtig war. Aber während der Saison fühlt sich alles ernst an und die Stimmung ist aufgeheizt. Mein Ziel ist es immer, besser zu sein, als mein gestriges Ich. In der nächsten ESC-Saison will ich es auf jeden Fall besser machen. Letztlich ist der ESC ja nur eine „Nebensache“.

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Bezüglich den beiden Störenfrieden stimme ich dir aber voll zu. Besonders bei Matty habe ich leider oft das Gefühl dass die Blogger irgendwie mit zweierlei Maß messen, die meisten die sich so verhalten wären schon längst gesperrt.

Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Wird man es wagen, eine Entscheidung zu treffen, die notfalls hart ist und einen Präzedenzfall darstellt?

Das ist die Sonntagsfrage.

Ich glaube, dass keiner beiden vermissen wird. Der Yakub ist bereits im Geiste ausgewandert nach Israel. Ohne Matty bekommen anderen (endlich) Raum ihr Wissen zu teilen und ggf. Neuigkeiten ein zu tragen. Auch dort hat er kein Alleinstellungsmerkmal.

Jedenfalls ist mir klar, dass immer weniger Leute hier kommentieren, einfach weil es diese zwei Störer gibt.

@ESC1994: du bist manchmal scharf – nicht umsonst gab es vor einiger Zeit ein Kommentar von dir mit 175-200 Daumen-Hoch. Deine Selbstreflektion passt du dir und dort liegt genau den Unterschied: ab und an entschuldigst du dich und damit ist alles gut.

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

Ich weiß welchen Kommentar du meinst, ich habe da einfach wohl vielen aus der Seele gesprochen. Wenn diese eine Möchtegern-Jeanne d’Arc (die momentan nicht aktiv hier ist) dann meint wir würden uns gegen den „armen“ Matty verbünden und ich sei der Oberaufheizer dann darf sie das so sehen, aber an ihrer Stelle würde ich lieber schauen woher die Stimmung rührt anstatt alle als Mobber darzustellen.

Last edited 1 Monat zuvor by ESC1994
Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Hallo, hier wollte ich auch mal antworten, wenn du mich schon erwähnst. Also ich nutze die Erweiterung „Tampermonkey“. Das ermöglicht Codes zu schreiben, um bestimmte Dinge zu modifizieren. Falls du dich mit Codes und Programmieren auskennst, super! Ich nicht, deshalb habe ich das die KI machen lassen 😀
Daher funktioniert das auch nur in einem Browser wie Chrome oder Firefox, was aber kein Problem ist, wenn man ESCK nur am PC offen hat. Ich wollte mal schauen, ob man das auch irgendwie mobil zum Laufen kriegt.
Ich habe zunächst geschaut, ob es eine Möglichkeit gibt bei Gravatar oder WordPress User auszublenden, aber keine gefunden. Und da am Ende nur der eigene Browser verändert wird und sich nicht in ESCK reingehackt wird oder so, sollte das auch von deren Seite aus fein sein.
Das nutze ich nun seit ein paar Monaten schon. Bisher ist die Liste erfreulicherweise kurz und viele Namen sind mir auch nicht weiter als regelmäßige Kommentarschreiber bekannt. Bin trotzdem froh, denn ich muss nicht Zeug durchlesen, der klar eine Grenze überschreitet, oder andere Schreiber plump als „dumm“ bezeichnet.

MeineSchiffe
MeineSchiffe
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

Das stimmt! Die zwei Molche machen nur Stress und sind rassistisch. Das ist sehr braun. Die Blogger glaube ich nicht. Aber wenn sie das gut finden dann auch.

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 💎
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 💎
1 Monat zuvor
Reply to  MeineSchiffe

😂🤣 Freut mich, daß es Dir wieder besser geht … 😜

Momo 🐢
Momo 🐢
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

Hierzu möchte ich gerne ein paar Hinweise geben, die mir selbst ziemlich lange nicht bewusst waren.

1. Kommentare werden nicht ab der allerersten Meldung direkt an die Blogger zur Überprüfung weitergeleitet. Die genaue Zahl ist mir nicht bekannt, aber wenn euch von egal wem ein Kommentar auffällt, der hier nicht hingehört, dann bitte ALLE melden, damit die Blogger es auch wirklich mitbekommen.

2. Außerdem sind nicht alle Blogger regelmäßig in der Kommentarspalte unterwegs und bekommen einen Großteil überhaupt nicht mit. Sollte euch von einem oder mehreren bestimmten User(n) ein durchweg fragwürdiges Verhalten negativ aufstoßen, dann ist es sicherlich sinnvoller einen der Blogger dazu per Mail zu kontaktieren. An dieser Stelle hier wird es möglicherweise überlesen, auch wenn der Kommentar noch so viele Likes bekommt.

3. Und übrigens: Der Eindruck, dass gar nix gemacht wird, täuscht. 😉

Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor
Reply to  Momo 🐢

Zu 1: ein Kommentar kann nur einmal gemeldet werden.
Zu 2: wurde mich freuen wenn du Kommentare mittels Mail meldest.
Zu 3: weiß ich, aber es wird nicht genug gemacht.

Momo 🐢
Momo 🐢
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

1. Einmal pro Person. Ich wollte damit User ermutigen Kommentare zu melden, damit sie nicht einfach weiterscrollen, weil sie sich auf andere verlassen.
2. Mach ich (so ähnlich). Du auch? 🙂

Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor
Reply to  Momo 🐢

Tut mir Leid, Momo. Sehe hier die generelle Mailadresse von ESC-Kompakt, nicht pro Blogger. Dazu kommt noch, dass ich aus dem Ausland mitlese und manchmal mich frage ob etwas eher typisch Deutsch (Österreiches, Schweizerdeutsch) ist oder doch eine aufrichtige, unglücklich formulierte Meinung eines Users.
Da wäre es unangebracht jedes Mal einen Mail zu schicken, das überlasse ich gerne die Muttersprachler hier.

Momo 🐢
Momo 🐢
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

Ach stimmt, die jeweiligen Einzeladressen sind nicht mehr gelistet. Tja dann die eine angegebene Adresse nehmen würde ich sagen. Aber ich verstehe deinen Punkt. Allerdings habe ich schon den Eindruck, dass du das mit deinen Deutschkenntnissen gut abschätzen kannst. 😉

Dueni
Dueni
1 Monat zuvor
Reply to  Momo 🐢

Gute Hinweise Momo!

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

Natürlich sind Mattys und Jakubs Sichtweisen auf den Palästina-Israel-Konflikt sehr einseitig, aber das gilt auch für viele, die hier immer nur schreiben, wenn es gegen Israel geht, auch auf der Anti-Israel-Seite werden differenziertere Meinungen überschrien.

„Beide gehören zu Generationen, die aus Schuldgefühl alles was Israel macht, gut heißen. Die Vergangenheit hat es ermöglicht und sie blendet eine offene, vorurteilsfreie Sicht auf was wirklich geschieght.“

Ganz abgesehen davon, dass „alles was Israel macht … gutheißen“ übertrieben ist, kann es doch kein Ausschlussgrund sein, wenn man anscheinend die Position von „Generationen“ repräsentiert. Aber schön, dass Du, im Unterschied zu den beiden, eine „offene, vorurteilsfreie Sicht“ hast und weißt, „was wirklich geschieht“.

Wenn einer von den beiden eine nicht akzeptable Äußerung macht, gibt es immer genug Foristen, die dagegen kommentieren und dann auch viele Likes dafür bekommen. Ich wüsste nicht, wieso das ESC-Kompakt runterziehen sollte.

Nachtrag: Das, was Prometheus über einen gelöschten Kommentar schreibt, ist natürlich etwas anderes.

Last edited 1 Monat zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor

Und da ist das altbekannte Muster: wenn Kritik nicht gefällt, wird der Kritiker angegriffen. Genau was Matty auch immer macht.

Du kannst mir in einem Punkt glauben: ich schreibe solche Sachen nur wenn es wirklich aus dem Ruder lauft. Das ist hier passiert und deine Ausrede, dass es immer genug Gegenkommentare gibt, zählt nicht – Beide ändern ihr Verhalten nicht, sind uneinsichtig.

Alles andere haben Prometheus und Momo bereits erklärt.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

Ich habe Dich nicht angegriffen, ich habe lediglich das, was Du geschrieben hast, kritisiert. Mit den „Überschreiern“ warst nicht Du gemeint, Deine Kommentare lese ich (fast) immer sehr gerne, nur mit Deinen Kommentaren zum Thema Israel bin ich ab und zu nicht einverstanden (nicht so sehr, was den Inhalt angeht, sondern vom doch vom eigenen Standpunkt sehr überzeugten Ton, was ich mit meinen Zitaten zum Ausdruck zu bringen versucht habe).

Neben Gegenkommentaren (den Ausdruck „Ausrede“ für mein Argument finde ich ein bisschen unpassend) gibt es ja auch noch die Möglichkeit, dass einzelne Kommentare gelöscht werden, das halte ich für besser als User ganz zu sperren.

Last edited 1 Monat zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor

Sorry, aber wer nicht hören will muss fühlen und bei wiederholtem Fehlverhalten auch mal die Konsequenzen tragen.

Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor

Ich glaube, dass du den Punkt mit Generationen und Schuldgefühl nicht richtig verstanden hast.

Nach 1945 sind in D mehrere Generationen erzogen worden mit ’nie wieder‘ oder ‚historische Verantwortung‘ (Politiksprache) und haben über die Verbrechen der Israelis hinweggesehen, manche tun es immer noch. Das habe ich angesprochen, da beide Personen zu diesen Generationen gehören.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

Ich hatte das schon richtig verstanden. Natürlich darf man nicht über die Verbrechen hinwegsehen, die von radikalen Siedlern und von Teilen der israelischen Armee begangen werden.

Immerhin hat diese von Dir kritisierte Erziehung aber auch dazu beigetragen, dass aus diesen Generationen womöglich weniger als in der Generation Z dazu bereit sind, in dieses simple „böser mächtiger Apartheid-Kolonialstaat Israel gegen Palästina, den Stellvertreter aller Unterdrückten dieser Welt“ einzustimmen und die existenzielle Bedrohung der israelischen Bevölkerung durch Hamas, Hisbollah und Co. (unter denen auch viele Palästinenser und Libanesen leiden) zu ignorieren.

Last edited 1 Monat zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor

Stimmt. Generation Z und Gen A in Europa bewerten dieses ewige Konflikt ganz anders, viel differenzierter, vor allem menschlicher.

**

Heute in den Nachrichten eine Umfrage. Ich habe sie automatisch übersetzt (mit Nachrichtensprache ist das ziemlich sicher).
Zeitung: Trouw. Erschienen: 18.08.2026 21:00

Fast die Hälfte der Palästinenser hält die beiden wichtigsten politischen Bewegungen für ungeeignet, sie zu führen: Die islamistische Hamas und die säkular-nationalistische Fatah-Bewegung von Mahmud Abbas, dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde seit 2005. Beide erhalten jeweils 24 Prozent Zustimmung. Die Hamas verlor innerhalb von zehn Monaten elf Prozentpunkte, während die Fatah davon nicht profitierte.

Dies geht aus einer Umfrage des Palästinensischen Zentrums für Politik- und Meinungsforschung in Ramallah hervor, die vom Politikwissenschaftler Khalil Shikaki geleitet wird.

Anfang August wurden 1.270 Palästinenser befragt: 830 im besetzten Westjordanland und 440 im Gazastreifen. Laut den Forschern beträgt die Fehlermarge 3,5 Prozentpunkte.

Hamas und Fatah teilen sich seit 2007 die palästinensische Regierung.

Die Hamas gewann die letzten Parlamentswahlen 2006 und übernahm ein Jahr später nach einem bewaffneten Kampf mit der Fatah die Macht im Gazastreifen. Nach 2006 fanden keine nationalen Wahlen statt.

Während das Vertrauen in die etablierte palästinensische Politik schwindet, bildet Marwan Barghouti eine Ausnahme.

In einer hypothetischen Präsidentschaftswahl erhielte der Fatah-Politiker die Unterstützung von 54 Prozent der potenziellen Wähler. Hamas-Führer Khalil al-Hayya kam auf 26 Prozent, Abbas auf 14 Prozent.

Ob Barghouti diese Unterstützung in politische Macht umwandeln kann, ist höchst ungewiss. Er wurde 1996 erstmals ins Parlament gewählt und erlangte während der Zweiten Intifada als prominenter Fatah-Führer Bekanntheit.

2002 wurde er von Israel verhaftet, und zwei Jahre später verurteilte ihn ein israelisches Gericht wegen seiner Beteiligung an Anschlägen, bei denen fünf Menschen getötet wurden. Barghouti bestreitet dies und erkennt die Zuständigkeit des Gerichts nicht an. Laut einem Gutachten der Interparlamentarischen Union, einem Zusammenschluss nationaler Parlamente, entsprach sein Prozess nicht internationalen Standards. Israel bestreitet dies. Barghouti wurde 2006 aus dem Gefängnis heraus erneut ins Parlament gewählt. Israel weigert sich, ihn freizulassen, selbst im Rahmen eines Gefangenenaustauschs.

Die Forscher fragten die Palästinenser auch, wie die israelische Besatzung ihrer Meinung nach am besten beendet und ein eigener Staat gegründet werden könne.

In diesem Zusammenhang sprachen sich 44 Prozent für Verhandlungen aus, verglichen mit 36 ​​Prozent vor zehn Monaten. Die Unterstützung für einen bewaffneten Konflikt sank im gleichen Zeitraum von 41 auf 27 Prozent.

Die wachsende Präferenz für Verhandlungen geht mit geringen Erwartungen einher.

Eine Zwei-Staaten-Lösung entlang der Waffenstillstandslinien vor dem Sechstagekrieg von 1967 findet 56 Prozent Zustimmung. Dies bezieht sich auf einen palästinensischen Staat im Gazastreifen und im Westjordanland mit dem besetzten Ostjerusalem als Hauptstadt.

Dennoch erwarten 64 Prozent einen solchen Staat nicht innerhalb von fünf Jahren, unter anderem aufgrund des Ausbaus israelischer Siedlungen.

In den Antworten zum Gazastreifen werden Abrüstung und Rückzug miteinander verknüpft. 60 Prozent sehen weder die Hamas noch Israel als Gewinner des Konflikts.

Fast drei Viertel wollen, dass die Hamas ihre Waffen erst nach dem vollständigen Rückzug Israels aus dem Gazastreifen niederlegt. Israelische Truppen besetzen etwa 60 Prozent des Gazastreifens.

Ebenso viele Befragte erwarten, dass eine frühere Entwaffnung neue Kämpfe auslösen wird. Genau diese Forderung stellt den Knackpunkt in den aktuellen Verhandlungen dar.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu fordert die Entwaffnung der Hamas vor dem Abzug seiner Truppen. Die Hamas wünscht sich, dass beide Prozesse parallel ablaufen. US-Gesandter Jared Kushner sprach diese Woche direkt mit beiden Parteien, konnte aber keine Einigung erzielen.

Darüber hinaus bleibt die Frage offen, wer den Gazastreifen regieren soll. Der von Washington geführte Friedensrat soll den amerikanischen Plan überwachen. Die palästinensische Technokratenkommission NCAG würde die tägliche Verwaltung übernehmen.

Von den Befragten sprechen sich 32 Prozent für diese Kommission und 28 Prozent für eine gewählte Regierung aus. Die größte Gruppe, 34 Prozent, bevorzugt keine der beiden Optionen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

Danke für die interessanten Umfrageergebnisse. Es ist schön, dass die Hamas an Rückhalt verliert.

Schön wäre es auch, wenn die rechtsradikale israelische Regierung bald abgewählt werden würde.

Ich weiß nicht, ob die Generationen Z und Alpha den Konflikt so viel differenzierter und menschlicher sehen. Natürlich darf man nichts verallgemeinern, aber da gibt es schon auch einige, die sehr einseitig antiisraelisch bzw. „antizionistisch“ drauf sind.

Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor

Ich habe nur Einblick in den Zahlen für NL.

Letzten Monaten 2023: vor allem die unter 25-Jährigen stellten die Position der Regierung (ohne wenn und aber hinter Israel) im Frage und kritisierten die Berichterstattung der Medien scharf.

Im Laufe von 2024 und 2025 hat sich das geändert. Stand 2026 sind nur die über 70-Jährigen unkritisch. Zugleich haben die Lager sich beruhigt, weniger schwarz-weiß Denken, mehr Gedanken über die Zukunft der Region.

Über Antisemitismus beklagen sich vor allem die orthodoxe Juden in Amsterdam-Süd, aber seitdem klar ist, dass sie vor allem Einwanderer aus Israel sind, werden sie ignoriert.

An der Universitäten sieht die Lage anders aus. Fast alle Unis haben ihre Zusammenarbeit mit israelische Unis auf Eis gelegt. Sei es unter Druck der Studenten, sei es weil die andere Seite nicht mehr offen für Zusammenarbeit war.

Sogar von Israel gesponsorte Vereine und Stiftungen sind auf Distanz gegangen. Selbstverständlich hält man sich bedeckt, aber die Kritik ist da.

Und meine Wenigkeit? Ich sehe keine Zukunft für das Land. Selbst wenn Israel Gaza, Westjordanland und Süd-Libanon ethnisch säubern würde, wird es Wassermangel geben, wie jetzt schon in Iran, und damit kein normales Leben möglich sein.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

„Stand 2026 sind nur die über 70-Jährigen unkritisch“
Mich würde ja interessieren, ob wenigstens ein Teil der unter 70-jährigen Niederländer auch kritisch ist, wenn es um Hamas und Hisbollah geht und ob wenigstens noch ein bisschen Verständnis für die existentielle Bedrohung besteht, die viele Menschen in Israel verspüren, nicht nur durch die beiden eben genannten Terrororganisationen (die auch vor dem von manchen „Israel-Kritikern“ gefeierten Terroranschlag am 7.10.23 Israel immer wieder mit Bomben beschossen haben, v.a. die Hamas), sondern auch durch den Iran.

Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor

Letzte Umfrage dazu ist bereits über ein Jahr her (ohne Iran). Hier einen Link zu den Ergebnisse auf niederländisch. Man ist in jede Richtung kritisch und aufmerksam.

Immer öfter trauen Leute sich aus zu sprechen, dass seit 2006 die zwei Staaten-Lösung von Israel abgelehnt, auf den Boden entgegengewirkt wird und die Repression verschärft wurde. Damit hat Israel selbst den Grundstein für 7.10.2023 gelegt.

Mitleid und Mitgefühl gibt es – immer für beide Seiten.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

„Damit hat Israel selbst den Grundstein für 7.10.2023 gelegt.“

Sorry, aber das ist inakzeptabel.

Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor

Vielleicht für dich. Ich habe es eine Analyse der Nachrichten-/Geheimdiensten entnommen.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

Deiner Wahrnehmung kann ich nur zustimmen. Vielleicht ist es größtenteils das Sommerloch, dass weniger schreiben, aber der schlechte Umgang trägt auch seinen Teil bei.
Mir geht die Lust am Schreiben über mein Hobby auch verloren, wenn ich weiß, dass sich Personen berufen fühlen, immer und überall auf respektlose Weise zu widersprechen. Gleichzeitig möchte ich diesen Usern nicht das Feld überlassen. Meine Konsequenz ist, dass ich häufiger dazu übergegangen bin abgesehen vom ersten Lesen und Kommentieren den Artikel kein zweites Mal mehr zu öffnen um z.B. Reaktionen zu Lesen, weil ich das nicht an mich ran lassen möchte.

Daher bekomme ich von der Moderation seitens ESCK gar nichts mit. Dass der „angebräunte“ Kommentar offenbar weg ist, ist schonmal gut. Damit habe ich nicht gerechnet. Die kaum vorhandene Moderation, ist allerdings dennoch ein großes Problem. Ich bin nun seit 9 Jahren hier und kann mich nur an einen Fall erinnern, wo ein störender User meines Wissens tatsächlich gesperrt wurde und bis dahin musste viel passieren. Die Hürden dafür scheinen wirklich riesig zu sein. Es wundert es mich, dass man nicht sagt, dass es nach einer bestimmten Anzahl an gelöschten Kommentaren mal eine Auszeit oder einen Permabann gibt. Das macht jede Community im Internet schließlich so und kommuniziert das auch klar. Die Netiquette ist hier jedenfalls sehr undurchsichtig. Nun bin ich aber kein Blogger und mir fehlen vermutlich interne Informationen und vielleicht passiert das ja, aber das ist meine Perspektive. Es gibt eigentlich keinerlei Verhaltensregeln ö.Ä.

Nils
Nils
1 Monat zuvor

Off-Topic:
bbno$, der hier schon mal für Armenien gehandelt wurde, hat bei einem gemeinsamen Auftritt mit Baby Lasagna verkündet, sich in Kanada zu bewerben.
https://youtu.be/K6BRna4_bmg

Matty
Matty
1 Monat zuvor
Reply to  Nils
Tim
Tim
1 Monat zuvor

Warum sollte ein Bürgermeister, der gar nicht in die Abläufe des Wettbewerbs involviert ist, Monate vor Nennungsschluss etwas über die Anzahl der Teilnehmer wissen? Das ist eine rein populistische Aussage, die die Wichtigkeit seiner Stadt unterstreichen will.

Matty
Matty
1 Monat zuvor

Der Zoo von Burgas hat das Capybara KAPI als offizielles Maskottchen für den ESC im kommenden Jahr vorgeschlagen:

https://burgasmedia.com/news/kapibarata-kapi-e-noviyat-kandidat-za-talisman-na-evroviziya-v-burgas?lang=en

Wasserschweine sind für ihre Gelassenheit, Freundlichkeit und ihre Fähigkeit bekannt, mit verschiedenen Tierarten zu interagieren.

Olaf
Olaf
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

„Wasserschweine sind für ihre Gelassenheit, Freundlichkeit und ihre Fähigkeit bekannt, mit verschiedenen Tierarten zu interagieren.“

Diese positiven Attribute würden dir auch gut zu Gesicht stehen!