
Der Eurovision Song Contest in Wien 2026 sollte für Schweden eigentlich ein weiteres Kapitel in seiner Erfolgsgeschichte werden. Nach dem großen Erfolg von KAJ im Vorjahr reiste FELICIA mit „My System“ an – einem Track, der in Schweden alles abgeräumt hatte: Mello-Sieg mit Zustimmung von Jury und Publikum, wochenlang Platz eins der Charts. Und doch war von Anfang an etwas anders. Die Wettquoten zeigten sich skeptischer als in den Vorjahren. Eine Vorahnung, die sich bewahrheiten sollte – und zwar deutlicher, als selbst die meisten Skeptiker erwartet hatten.
Denn am Ende reichte es für FELICIA im Finale nur zu Platz 20 mit 51 Punkten – Schwedens schlechtestes ESC-Ergebnis seit der Nicht-Qualifikation von Anna Bergendahl 2010. Doch die eigentliche Bombe platzte erst kurze Zeit später, als die Splitresultate des Halbfinals veröffentlicht wurden. FELICIA hatte beim Televoting gerade einmal 17 Punkte geholt – Rang 13 von 15 Ländern, hinter Estland, Montenegro, Portugal und San Marino. Nur die Jurys, die 2026 erstmals wieder in den Halbfinals mitvoteten, retteten Schweden mit 79 Punkten ins Finale. Ohne sie wäre der ESC-Rekordsieger bereits am Donnerstag ausgeschieden.
Für dieses vergleichsweise schwache Abschneiden lassen sich mehrere Erklärungen finden. Die vielleicht offensichtlichste: Elektronische Tanzmusik funktioniert beim ESC traditionell nur selten. Das Publikum will beim Wettbewerb nicht raven, sondern emotional abgeholt werden. Kaleen versuchte 2024 für Österreich mit einem ähnlichen Ansatz ihr Glück – und scheiterte trotz Heimvorteil. Belgien schickte 2025 mit Red Sebastian ebenfalls einen Act mit starkem Club-Appeal ins Rennen und blieb im Halbfinale hängen. Auch DJ-orientierte Performances tun sich beim ESC schwer, so sehr die Songs im EuroClub auch gefeiert werden. Wenn selbst Schweden mit einem solchen Beitrag scheitert, dürfte das anderen Ländern kaum Mut machen.
Zum Song kam ein Imageproblem. FELICIA gab sich in Wien wie immer: selbstbewusst, direkt und leicht arrogant. Die Maske vor dem Mund gehört für die Künstlerin zum Konzept und sorgt in Schweden kaum für Irritationen. Auf internationalem Parkett wirkte sie jedoch distanziert und unnahbar. Wer FELICIA zuvor nicht kannte, fand nur schwer einen Zugang zu ihr. Auch darüber hinaus machte sie sich mit ihrem Auftreten nicht unbedingt neue Freunde. So blieb erst die ESC-Bubble auffallend reserviert, später folgten Televoter und Jurys. Selbst die Stimmprobleme nach dem Halbfinale und der Schwächeanfall nach der Generalprobe änderten daran wenig.
Interessanterweise fällt das Urteil über das Staging differenzierter aus. Die Inszenierung war modern, hochwertig und abwechslungsreich. Gleichzeitig wirkte sie kühl, berechnend und exakt durchgetaktet – genau wie der typisch schwedische Perfektionismus, der seit Jahren immer wieder kritisiert wird. Laser, Tänzer, präzise Kamerafahrten: handwerklich war daran wenig auszusetzen. Doch die Show ließ kaum Raum für Spontaneität oder Emotionen. Und genau diese emotionale Verbindung ist beim ESC oft noch entscheidender als die reine technische Perfektion.
Zum Final-Misserfolg gesellte sich deshalb auch eine gewisse Schadenfreude. Endlich einmal kein Spitzenplatz für die Schweden, die aus Sicht vieler Fans sonst immer alles richtig machen und dabei selbst gern der Maßstab für andere sein wollen. Das Melodifestivalen hat daher in Teilen der internationalen Fangemeinde in den vergangenen Jahren an Sympathie verloren. Nun fühlten sich viele Kritiker in ihrer Einschätzung bestätigt.
Tatsächlich muss sich SVT einige unangenehme Fragen stellen. War es wirklich klug, dass ein vierköpfiger Inner Circle erstmals allein darüber entschied, welche 30 Acts überhaupt am Vorentscheid teilnehmen dürfen? Früher gab es zumindest zusätzliche Kontrollmechanismen wie die interne Publikumsjury. Die Auswirkungen des diesjährigen Jahrgangs auf die schwedische Musiklandschaft scheinen jedenfalls geringer auszufallen als in früheren Jahren. Dazu kommt das schwache Abschneiden in Wien.
Anders als beim oft kritisierten und wenig transparenten Auswahlprozess des SWR lassen sich die Verantwortlichen beim Melodifestivalen klar benennen. Und genau diese Personen haben nun bis 2027 eine Reihe von Hausaufgaben zu erledigen. Die wichtigste Frage lautet dabei nicht, wer die nächste schwedische Vertreterin oder der nächste Vertreter wird. Die wichtigere Frage ist, ob das Format selbst noch richtig funktioniert.
Wie siehst Du das? Hat Schweden beim Melodifestivalen den Bezug zum europäischen Publikum verloren – oder war Wien einfach ein Ausreißer? Traust Du SVT zu, die richtigen Schlüsse aus diesem Ergebnis zu ziehen? Wird Schweden 2027 wieder ganz vorne angreifen? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
In unserer Reihe Viva Vienna bereits erschienen:
- (1) Die schönsten Wien-Bilder der Blogger*innen
- (2) Mein erster Eurovision Song Contest vor Ort
- (3) Wie war Wien als Gastgeberstadt 2026?
- (4) Das „Eurovision at 70“-All-Star-Medley beim ESC 2026 in Wien – ein neuer Klassiker
- (5) ESC 2026 in Wien: All My Life for a Night Like
- (6) Tagebuch ESC 2026: Mini-Storys aus meiner Zeit in Wien
- (7) Bevor wir heimgehen … Sechs Nächte im Euroclub
- (8) Zero points – Wie nah dran Sarah Engels, Essyla und UK an Televotingpunkten waren
- (9) Machen die neuen Jury-Regeln das ESC-Endergebnis unvorhersehbar?
- (10) Zu viel Drama, zu wenig Bangaranga? Warum die Favoriten 2026 scheiterten
- (11) So haben sich Juryvoting und Televoting beim ESC 2026 unterschieden
- (12) Eigentlich nur ESC – Ein Reisebericht zu meinem ersten ESC vor Ort
- (13) Deutschlands erstes ESC-Jahr unter Federführung des SWR – Die ultimative Bilanz
Diese Rückblickserien auf die letzten fünf Ausgaben des Eurovision Song Contest sind bereits erschienen:
- Bye Bye Basel: Unser Rückblick auf den ESC 2025
- Malmö Memories: Unser Rückblick auf den ESC 2024
- Leaving Liverpool: Unser Rückblick auf den ESC 2023
- Torniamo a Torino: Unser Rückblick auf den ESC 2022
- Replay Rotterdam: Unser Rückblick auf den ESC 2021
- Talking Tel Aviv: Unser Rückblick auf den ESC 2019
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Also die Maske war sicher nicht förderlich.
Bei dieser Art eines Beitrags sollte auch sie sich gut bewegen können.
Finde den song gar nicht schlecht aber schon Kaleen ist mit diesem Genre eingefahren.
Dieses Jahr waren kaum Songs von Joy&Linnea Deb sowie Jimmy Joker Thörnfeld vertreten. Das hat die Qualität im Melodifestivalen deutlich nach unten gezogen
Es klingt absurd, aber Schweden hat in gewisser Weise ähnliche – wenn auch sich anders Manifestierende – Probleme wie Deutschland. Zum einen eine schwache, wenig diverse Songauswahl. Die schwedischen Songs sind meistens (hust, Copacabanaboy) vielleicht qualitativ besser aber extrem vorhersehbar und dadurch uninteressant.
Dazu kommen bei beiden Stagingprobleme. Bei uns findet es meist überhaupt nicht statt, bei Schweden ist es wie DP auch schrieb, zunehmend unterkühlt und technisch – siehe auch Ingrosso und M&M. Das wirkt auf viele zu kalt und durchgetaktet und dadurch unsympathisch. Diese Distanz wurde dieses Jahr durch die an COVID erinnernde Maske noch verstärkt, keine Ahnung, was die sich dabei gedacht haben. Solche Flashbacks braucht echt kein Mensch.
Mit einem Unterschied: In der Regel wurden diese Probleme aber nicht offenbart – erst eben dieses Jahr.
Ich persönlich hatte ein schlechtes Abschneiden beim Televoting ziemlich früh vorhergesagt. Bei den Juries kam es ein wenig überraschend.
Gegenüber den anderen „Großmächten“ Italien und Ukraine ist Schweden ein wenig in die Defensive geraten, zudem holen Israel und Finnland mit guten Platzierungen auf. Das kann aber dem Spektakel definitiv nur gut tun..
Schweden ist selten in meinen Top 10 vertreten.
Aber dieses Jahr fand ich den Auftritt wirklich unterirdisch. Dünne Stimme, bescheidenes Lied, Auftritt durch kalkuliert. Das „Tanzen“ wirkte mir zu steif.
Oben drauf noch das verdeckte Gesicht mit Brille oder Maske. Mich hat diese schlechte Platzierung ehrlich gesagt gefreut.
Die Schweden sind sich zu oft zu sicher bei den Beiträgen, die sie abliefern.
Nächstes Jahr, neues Glück. Ich kann mir vorstellen, dass die Schweden das schlechte Abschneiden nicht auf sich sitzen lassen und nächstes Jahr nen Knaller nach Sofia schicken und gewinnen werden.
Ich liebe 2022 und 2025 fand ich sehr unterhaltsam. Ansonsten auch eher kein Schweden-Fan.
Da bin ich absolut bei dir. Ich höre 2022 immer noch, super toll.
Im Artikel ist ein Fehler: es ist Schwedens schlechtestes Abschneiden seit Platz 21 für Malena Ernman im Finale des ESC im Jahre 2009. Das Aus im Halbfinale 2010 zählt nicht dazu.
Korrektur, ein Nichteinzug ins Finale ist eine schlechtere Platzierung als ein Platz 25 oder besser. Einfache Mathematik.
Um einmal im hohen Norden zu bleiben: es gibt Neuigkeiten aus Island! Nachdem der Inselstaat auf seine Teilnahme am ESC verzichtet und die Shows aus Wien auf dem Sender RÚV 2 ausstrahlte, sind die Einschaltquoten massiv gesunken:
https://en.euromix.co.il/2026/06/23/eurovision-2026-iceland-suffers-historic-ratings-crash-following-boycott
Das Institut Maskina hat dazu auch eine Umfrage durchgeführt und die Ergebnisse nun veröffentlicht.
Wenn ich mich nicht täusche, haben die schwedischen Beiträge (mit Ausnahme von Loreen und Cornelia) spätestens seit Benjamin Ingrosso ziemliche Probleme beim Televoting. Und selbst Loreen hat das Televoting ja nicht gewonnen. Im Gegenzug waren die Juries in ebendiesen Jahren schon oft gelinde gesagt sehr, sehr, sehr großzügig mit ihren Punkten in Richtung Schweden. Aber jede Erfolgsserie reißt mal. Insofern war es auch einfach nur eine Frage der Zeit, dass ein schwedischer Beitrag auch mal wieder (für schwedische Verhältnisse) abschmiert. So richtig toll waren Song und Sängerin eben auch nicht.
Um das Mello mache ich mir aber keine Sorgen, auch wenn ich kein Riesenfan bin. In den Nuller-Jahren gab es auch einige magere Platzierungen bis hin zum Semi-Aus, die nur dazu geführt haben, dass man sich umso mehr angestrengt hat – mit einer beispiellosen Serie ab 2011.
Also selbst wenn Schweden noch zwei, drei magere Platzierungen einfährt: die werden sich schon erfolgreich runderneuern. 🙂
By the way:
Warum hatte Kaleen lt. Artikel 2024 einen Heimvorteil? Versteh‘ ich nicht ganz.
Drollig fand ich, dass Schwedens erste Punkte von unserer Jury kamen.
Auf Deutschland kann sich Schweden immer verlassen.
>>Warum hatte Kaleen lt. Artikel 2024 einen Heimvorteil?
Komponisten (Anderz Wrethov,Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Thomas Stengaard) haben einen gewissen Schweden-Bezug
Das mit dem Heimvorteil hat mich auch irritiert, obwohl ich mich auch immer sehr für die Songwriter interessiere, aber darauf bin ich wirklich nicht gekommen, dass sich der Heimvorteil darauf bezieht.
Ich glaube, dass es auch dieses Jahr Jurypunkte gehagelt hätte, wenn man Greczula ausgewählt hätte. Beim Publikum wäre es vermutlich eher oberes Mittelfeld gewesen, aber durch die Jury wäre Schweden ziemlich sicher auch in diesem Jahr unter die ersten 10 gekommen, denke ich.
Felicia war ganz klar der heimischen Publikumsliebling, nicht der internationale.
Man sollte sich beim SVT schon überlegen, ob ein Showumfeld mit Sketchen und Musikeinlagen auf Gisela Schlüters Zwischenmahlzeit – Niveau, Kindervoting und Jahrmarktsathmosphäre geeignet ist, weiterhin einen international konkurrenzfähigen Beitrag zu finden. Die Auswahl der dafür geeigneten Songs im Wettbewerb wird von Jahr zu Jahr geringer.
Das Traurige daran: Viele deutsche Fans wären froh, wenn sie so eine Show hätten.
Ja klar
„Man sollte sich beim SVT schon überlegen, ob ein Showumfeld mit Sketchen und Musikeinlagen auf Gisela Schlüters Zwischenmahlzeit – Niveau, Kindervoting und Jahrmarktsathmosphäre geeignet ist, weiterhin einen international konkurrenzfähigen Beitrag zu finden.“
Da kommt der schwedische Beitrag jahrelang ständig in die Top 10, dann klappt’s einmal nicht, und schon scheinen der eine oder die andere hier zu meinen, dass das Melodifestivalen nicht mehr konkurrenzfähig wäre und generalüberholt gehöre. Ich bin gewiss nicht der allergrößte Schweden-Fan, aber der diesjährige Beitrag gefällt mir bestens, zumindest als Audiotrack (Lasershows beim ESC mag ich allerdings nicht). Und er war einer der wenigen diesjährigen Beiträge, die es in mehrere internationale Charts geschafft haben. In Schweden selbst war’s – auch für einen Melodifestivalen-Gewinner – ein ganz besonders großer Hit.
Immer, wenn mir Schweden gefällt, landet es hinten. Das war auch bei Tusse so. Dafür fand ich die Ära 2015-2018 schrecklich.
Ich kenne eh fast niemanden, der/die 2017 und 2018 mag
Doch, hier. Wir kennen uns aber nicht 😏
Finde sowohl SE 2017 als auch 2018 sehr gut. Ist nach wie vor eines meiner Lieblingsländer beim ESC, das mit Se på mej 1995 meinen Vize-Allzeitfavoriten hervorgebracht hat.
Wann hat mir zum letzten Mal ein Beitrag nicht gefallen? Hmmm….da muss ich weit zurückgehen. Ich sag mal 2011, das war eher peinlich und völlig überbewertet. Ganz schlimm The Ark 2007.
1995 ist einer meiner liebsten schwedischen Beiträge.
Ja, sie will sich durch ihre Maske vor Hasskommentaren im Internet schützen. Ok, aber das hat sie gleichzeitig, irgendwie unnahbar gemacht. Auch wie oben schon angesprochen, die Inszenierung war zu durchgeplant und die Bewegungen wirkten gespielt und steif. Alles in einem ist es keine Überraschung, dass Schweden um ein Haar in den Bottom-5 gelandet wäre…
Sie wollte sich durch die Maske vor Hasskommentaren im Internet schützen? Das ergibt wirklich auf keiner Ebene Sinn.
Hier wird darauf eingegangen, warum sie den Schleier vor dem Mund trägt:
https://www.merkur.de/boulevard/eurovision-song-contest-maske-bei-felicia-schweden-hat-traurige-gruende-so-sieht-sie-ohne-aus-zr-94237736.html
Ach wann ist endlich dieser „schaut her ich hab eine psychische krankheit“-Trend auf? Das ist so nervig! Psychische Krankheiten sind kein USP! Punkt!
Ich war in Wien im Finale dabei , live wirkte der Auftritt richtig öde, man konnte sehen ,wie wenig und hölzern Felicia sich bewegte , was im TV durch sehr geschickte Kameraführung nicht auffiel . Es wurde auch ständig von ihrer „angeborenen Sozialphobie“ berichtet , dafür kam sie aber in allen Interviews sehr überheblich und selbstherrlich rüber, trotz Dauermaske , ob das echt oder aufgesetzt war kann ich nicht beurteilen, aber diesen Eindruck hatten wohl noch mehr Leute . Sie hatte jedenfalls abgesehen von ihrer mehr als schwachen Stimme die Ausstrahlung einer Tiefkühltruhe , und die Masken bringen für mich die Botschaft : ich zeig euch nichts von mir , was ich gerade fühle und ausdrücke geht euch nichts an… Theoretisch hätte ihr Gesang auch komplett vom Band kommen können, stellenweise klang es auch tatsächlich so. Und in Schweden selbst nervt es, dass immer schon vor der Bekanntgabe der Songs der Sieger fast immer feststeht , Cornelia , Loreen , die Zwillinge ,etc und der gute Måns wäre es ja fast auch geworden . Das Konzept dort ist gut, sie hatten dieses Jahr halt eine langweilige Auswahl , ich wüsste auch nicht, wer statt Felicia besser abgeschnitten hätte , Grezula vielleicht, oder die Feuerwehrmänner. Und ja, weshalb hatte Kaleen in Malmö Heimvorteil ? Ist sie gebürtige Schwedin oder wohnt da?
Felicia hat nicht gut gesungen und sich während des Songs kaum bewegt. Das waren einfach schwache Auftritte von ihr, über die die Laser, Tänzer und Kamerafahrten kaum hinwegtäuschen konnten.
Och, ich fand’s gar nicht soo schlecht. Für Schweden ganz gut. 🙂 Und zu der Maske: albern, aber ich sehe für mich persönlich keine Notwendigkeit „mit dem, der, die, das Künstler zu connecten“. War ok.
Das „Connecten“ ist aber mit das wichtigste , besonders beim ESC , nur durch diese emotionale Verbindung zum Publikum können solche Beiträge wie damals Sobral siegen oder dieses Jahr der Moldawier so hoch kommen , er war einfach sympathisch, man mochte ihn sofort weil er eine sehr positive Ausstrahlung hatte, und da war das eigentlich nervige Lied nicht mehr so wichtig
Verstehe, was du meinst. Wir sind halt nur Menschen, und die sind nicht nur unterschiedlich sondern empfinden auch anders. 🙂
Aber das mit dem nervigen Lied von Satoshi war jetzt fies. 😮
Ich muss doch sehr gegen die Klassifizierung von ‚Viva Moldova‘ als „nervig“ protestieren. Das war nach ‚Ferto‘ mein Lieblingsbeitrag dieses Jahr!
Aber grundsätzliche Zustimmung, was das Connecten angeht, und dafür ist das Beispiel Sartoshi auch perfekt gewählt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es irgendjemand gab, der dieses Energiebündel – unabhängig vom nervigen oder genialen Lied – nicht sofort mochte. Bei Felicia fand ich den Song eigentlich ganz gut, aber sie selbst und die Inszenierung waren so unterkühlt, dass ich da nirgends emotional andocken konnte. So blieb ihr Auftritt am Ende egal.
Ich glaube, dass es für Schwedens Kernkompetenz – perfekt polierter Hochglanzpop – schon weiterhin einen Markt gibt, aber der Auftritt muss halt auch eine Geschichte erzählen. Das war bei ‚My System‘ nicht der Fall.
Fand My System schon recht gut. Connecten? Weiss echt überhaupt nicht, was das sein soll. Von mir aus kann jeder 5 Masken übereinander anhaben, u.s.w., die zum Teil übertriebene Kostümierung beim ESC sind wir doch gewohnt.
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weiss oft gar nicht wie die Interpreten aussehen, wenn ich einen Song zum ersten Mal höre, starre ich eher in die Luft, als mir sofort visuelle Ablenkung zu geben.
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der Erfolg von My System in Schweden spricht ja nun mal auch für sich, war auch kurz in den deutschen Charts, als dritter oder vierter ESC Song des Jahrgangs. Warum hats beim ESC nicht so geklappt?
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Ich glaube an die totale Reizüberflutung, Australien grauenhaft übertrieben, Moldawien fürchterlich chaotisch, wenn mir niemand erklärt hätte was Finnland da treibt, wär ich echt nicht drauf gekommen, und dann noch so ne schwedische Lasershow, too much, einfach alles drüber, da achtet doch keiner mehr auf Songs
Man schaue sich Schweden an und man schaue sich Bulgarien an. Da hat jetzt ganz einfach ein Generationswechsel stattgefunden.
Warum hatte Kaleen 2024 Heimvorteil?
Vielleicht eine Anspielung, dass ihr Song aus Schweden kam….
„2024 für Österreich mit einem ähnlichen Ansatz ihr Glück – und scheiterte trotz Heimvorteil.“
Wieso trotz Heimvorteil?
@NZL
@Tim
Deshalb:
https://esc-kompakt.de/absturz-beim-esc-2026-was-ist-mit-schweden-passiert-und-wie-geht-es-weiter-viva-vienna-14/comment-page-1/#comment-818431
Das mit dem Heimvorteil bei Kaleen ist aber sehr aus der Luft gegriffen. Auch wenn der Song von Schweden produziert wurde, ist Kaleen eine Österreicherin und musste zum ESC nach Schweden reisen. Dann könnte man z:B. China den Heimvorteil bei sämtlichen Sportveranstaltungen zuschreiben, wenn Kleidung und Flaggen in China produziert wurden.
Na ja, Schweden hat nach Jahren des Erfolgs jetzt mal einen Misserfolg erlebt. Kann passieren, würde jetzt nicht unbedingt von einem „Absturz“ sprechen wollen, eher von einer Delle. Diese sollte aber schon zum Nachdenken anregen. Denke, wie sich Felicia in Wien verhalten hat (außerhalb der Bühne) dürfte nur in Insider-Kreisen bekannt gewesen sein. Gerade das schlechte Televoting-Ergebnis dürfte sich so wohl kaum begründen. Eher mit dem Staging: „Die Maske vor dem Mund gehört für die Künstlerin zum Konzept und sorgt in Schweden kaum für Irritationen.Auf internationalem Parkett wirkte sie jedoch distanziert und unnahbar.“ Genau das ist der Punkt. Man hatte kaum eine Chance, eine Verbindung zur Künstlerin aufzubauen. Die übertriebene Lasershow tat ihr übriges. Natürlich wirkte der Auftritt kühl und kalkuliert, aber ich denke, das liegt einfach am Musikstil, Dancefloor-Tecno funktioniert sicher gut auf der Tanzfläche, ist aber selten dazu geeignet, auf der ESC-Bühne Sympathiepunkte einzusammeln. Bin ja eher eine Kritikern vieler neuer schwedischer Beiträge, aber letztes Jahr haben sie mir sehr gut gefallen, auch kam die Gruppe wirklich sehr sympathisch und herzlich rüber. Diese Herzlichkeit habe ich dieses Jahr gänzlich vermisst, obwohl ich den Song akustisch gar nicht mal so schlecht finde, wüsste aber auch nicht, wie man ihn anders präsentieren könnte, außer das Weglassen der Maske und weniger Lasershow, so dass die Sängerin mehr zur Geltung kommt, fällt mir da wenig ein. Aber ob sie so wesentlich besser abgeschnitten hätte?🤔
Wie auch immer, ich denke die Schweden sind professionell genug, um die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Nächstes Jahr wird es besser.🙂🇸🇪
Das war halt auf allen Ebenen schlecht: Komposition, stimmliche Ausführung, Ausstrahlung. Das alles hat man dann versucht, hinter einer grandiosen Lasershow zu verstecken. Für mich funktioniert dieses Musikgenre ohnehin nur als Bandaufnahme im Club (wenn ich da noch hinginge …), aber für 3 Minuten vor dem Fernseher fand ich das nur öde.
Absolut korrekt
Aber Lasershow hin oder her, die drei Minuten konnte das auch nicht tragen und man hatte schnell den Eindruck, dass Felicia weder sonderlich gut singen noch sich bewegen kann. Und gerade Letzteres ist ziemlich tödlich für einen Dancetrack. Da lief ja Essyla fast noch weniger steif rum, und die war ja völlig festgefroren.
Ich glaube, dass hier zu fest auf Panik gemacht wird. Das Problem war wahrscheinlich nicht wirklich die durchgetaktete Inszenierung, haben die Schweden ja früher auch immer gehabt und waren damit auch erfolgreich, sondern die Tatsache, dass es elektronische Tanzmusik war.
Schon Kaleen und Red Sebastian waren grosse Favoriten und wurden von der ESC-Bubble geliebt. Sie rangierten in den Wettquoten auf ähnlichen Plätzen wie Felicia. Beide sind aber total gescheitert. Red Sebastian hatte alles: Stimme, Staging und Song. Und da konnte ich es mir lange auch nicht erklären, warum er es nicht geschafft hat, aber der Grund war wohl einfach der nicht geliebte Rave. Da kann sich die Jury, wenn sowohl Stimme als auch Staging gut sind, noch mehr dafür erwärmen. Wenn die Jury dabei gewesen wäre, hätte es Red Sebastian vielleicht geschafft. (Beispiel Jury San Marino)
Ich denke, das wird nur ein kleiner Ausrutscher der Schweden gewesen sein. Sie richten ihre Krone und machen weiter. Es wird die nächsten Jahre vielleicht keinen Rave mehr beim Melodifestivalen geben, aber ich glaube, das Festival selber war nicht das Problem und es war auch nicht schwach (wie von vielen hier behauptet). UMK ist ja in gewisser Weise auch an ihrer Favoritenrolle gescheitert.
Ich habe aber auch das Gefühl, dass die grossen Vorentscheide in nächster Zeit mehr scheitern werden. Die Leute wollen auf der ESC-Bühne etwas Neues sehen, nicht wieder das Gleiche was sie schon gesehen haben. Beispiele dafür sind Bulgarien, Israel, Rumänien, Australien und Italien. Welche alle in der Top 5 waren, und erst danach kamen die grossen Favoriten Finnland und Dänemark mit ihrem ähnlichen Staging aus dem Vorentscheid.
This 👆🏻
Kaleen war bei aller Liebe keine Favoritin. Red Sebastian wirkte ziemlich verdrogt und hektisch.
Österreich war Platz 10 in den Wettquoten vor dem Final mit 1% Siegeschance. Sie war nicht top Favoritin, mit einer guten Platzierung wurde aber gerechnet. Für die meisten mindestens Top 20. Das es am Schluss Platz 25 wurde, damit hat niemand gerechnet.
24 natürlich, sorry 🙃
Musikalisch natürlich nicht – aber charakterlich eine sehr sympathische „Anti-Bambie“
Bei mir schon🤩
PARG bei mir auch 😜
Am Freitag kommt sein neuer Song heraus.
https://m.youtube.com/shorts/t-IQSq0ZdVo
Finnland hatte aber immerhin die drittbeste Platzierung überhaupt erreicht.
Klar, aber seien wir ehrlich. Finnland hat schon mit einem Sieg gerechnet, oder mindestens Platz 3. Sie haben sich ja schon Gedanken gemacht, wo der ESC stattfinden sollte, wenn sie dann gewinnen. Platz 6 war sicher nicht ihren Erwartungen entsprechend. Auch Erika Vikman war schon ein bisschen eine Enttäuschung.
Wenn man aber bedenkt, wie die finnischen Platzierungen vor diesem Jahrzehnt meistens ausgesehen haben…..
Ich würde da kein großes Drama daraus machen. Auch Schweden darf mal weiter hinten landen. Der Sound von My System ist einfach nicht zeitgemäß und der Live-Auftritt hatte einfach keinen Hauch von Emotion. Also wen wundert das schlechte Ergebnis im Televote. Nächstes Jahr wird es wieder anders aussehen.
Gerade Schweden ist bereit Veränderungen zu machen und ich sehe da eher positiv in die Zukunft.
Manchmal liegt es auch nicht am Song direkt, sondern daß sich der allgemeine Musikgeschmack geändert hat. Gab ja mal Zeiten, da war der Italoschlager ganz groß in Deutschland angesagt.
Schweden hat den ESC 2026 mit seinem eigenen Beitrag nicht gewonnen – aber mit dem bulgarischen Siegerbeitrag „Bangaranga“ dennoch einen entscheidenden Anteil am Sieg gehabt.
Die Creative Directors und Choreografen des Gewinnerauftritts waren die Schweden Benke Rydman und Keisha von Arnold. Benke war außerdem für die Beiträge „Liekinheitin“ (Finnland) und „Alice“ (Schweiz) verantwortlich, während Keisha zusätzlich an „Jalla“ (Zypern) und „My System“ (Schweden) arbeitete.
Auch die vier Tänzer auf der Bühne waren Schweden. Die Staging-Props wurden in Schweden gebaut, und selbst die markanten Stühle stammten von House of Shapes in Schweden.
Die Schweden wissen offensichtlich, wie man Eurovision gewinnt. Manchmal fehlt nicht das Know-how, sondern die perfekte Kombination aus Künstler, Song und Konzept. Bulgarien hatte 2026 genau diese Kombination – und Schweden lieferte einen großen Teil der kreativen Zutaten dazu.
Joa, was soll man sagen?? Der Großteil hat die Gründe ja schon gut aufgezählt. Ein Genre welches sich beim ESC generell schwer tut und dann noch ein Song innerhalb dieser Gattung der eher schwächer ist gepaart mit einer schlechten Sängerin die dazu auch sehr unsympathisch rüberkam (sofern man das durch die Maske erkennen konnte) und was man dann mit einer übertriebenen Lasershow zu verdecken versucht hat. 👎
Muss zugeben dass ich auch da eine gewisse Schadenfreude verspürt habe. Die Schweden haben sich für meinen Geschmack in den letzten Jahren eh teilweise aufgeführt als ob ihnen der ESC ganz persönlich gehört. Vielleicht erdet dieses Fiasko sie wieder etwas. 🤷
Ach, ganz so schwarzmalen würde ich es jetzt nicht unbedingt, Schweden liefert in der Regel schon recht ordentliche Qualität zum ESC in dieser Dekade, auch wenn es oftmals nicht meinen Geschmack trifft. Die Kritik an der Liederauswahl steht ja schon seit 2024, wenn ich mich recht erinnere, nur konnte das durch M&M und KAJ als starke hervorgegangene Gewinner vertuscht werden. Dieses Jahr habe ich lustigerweise wieder mehr Sachen für mich entdeckt (noll2, Juliett, Jacqline), nur eben gab es mit Felicia einen „Überflieger“, den man so nicht international übersetzen konnte.
Ich goutiere, dass man mal etwas leicht anderes ausprobiert hat und „My System“ ein bisschen kompromissloser daherkam als die meisten anderen Beiträge. Aber mein Gott, war das Ding strunzöde, da fand ich „Just Go“ sogar interessanter. Leider mäßig geklaute Nuller-Vibes treffen auf einen so repetitiven Instrumentalpart, wie ich ihn selten erlebt habe. Und das hat sich mit Felicias völliger Steifheit nur verstärkt, dazu kam sie mit Maske und gespielter Arroganz wirklich unnahbar rüber. Es waren für mich die wohl längsten drei Minuten an dem Abend. In unserer Runde kam es entweder richtig gut oder gar nicht an, deswegen bin ich schon davon ausgegangen, dass es Teile des Publikums abholen wird. Nun ja, dem war dieses Mal nicht so.
Man muss aber auch konstantieren: Platz 20 ist für schwedische Verhältnisse ein schlechtes Ergebnis, aber an sich ist es lange keine Katastrophe, immerhin kam man ins Finale und hat zumindest eine zweistellige Punktzahl bei beiden Votings einfahren können. Etwas, was für Deutschland oder UK dieses Jahr wieder unerreichbar schien. Meine Prognose für die kommenden Jahre wäre, dass Schweden wieder mehr auf Hausmannskost setzt, die nicht ganz weit vorne, aber halt wieder in oberen Gefilden mitspielen wird. Und das ist für Schweden immer noch Top 10, worüber man sich wirklich nicht beschweren muss.
Da Tobiz es eben angesprochen hatte: Die Jahre 2014-2021 verliefen immer recht ähnlich für mich. Der Vorentscheid hatte einige Perlen zu bieten, gewählt wurde aber konstant das für mich Schlimmste, nur um dann beim ESC doch irgendeinen Nerv zu treffen und recht weit oben zu landen. Das hat mich immer in doppelter Hinsicht geärgert. Da finde ich die Beiträge seit 2022 deutlich ansprechender, auch wenn es am Ergebnis (bis auf dieses Jahr) halt nicht sonderlich viel bewegt hat.
Die Top10-Hausmannskost hatte man meiner Meinung nach eigentlich auch in diesem Jahr im Vorentscheid. Ich vermute ganz stark, dass Greczula von den Jurys in die Top 10 gespült worden wäre, auch wenn ich selber auch nicht der allergrößte Fan von dem Lied bin.
Was haben Kaleen, Red Sebastian und Felicia gemeinsam? Sie haben allesamt nicht gut gesungen.
Es kann manchmal so einfach sein.
Daß das in diesem Jahr ausgerechnet den Schweden passiert ist, die ja sonst immer für fragwürdige Neuerungen beim ESC wie z. B. Vocals vom Band eintreten, tja, das verstärkt natürlich die Schadenfreude enorm😀.
😮 Völlig bizarrer Artikel, vor allem zu diesem Zeitpunkt – Schweden hat derzeit definitiv andere ESC-Probleme als das bloße Abschneiden von Bye Felisha in Wien … 🤞🏻
Völlig bizarrer Kommentar.
Bizarre Kommentare sind seine Spezialität.
Ich glaube, die Schweden haben das schlechte Abschneiden von Felicia schnell verdaut. Ist ja nicht das erste Mal, dass Schweden im Televote versagt. Diesmal haben eben auch die Jurys nicht geholfen., da Felicia wirklich keine gute Sängerin ist und anscheinend der Großteil vom Band gekommen ist. Jedenfalls hat es sich so angehört.
Hatte sie nicht eine Background-Sängerin hinter der Bühne?
Ja, ich meine Melanie Wehbe
Für mich war der schwedische Beitrag der beste Song diesem Jahr.Meine Nummer 1
bei mir mittlerweile nur von Tschechien überholt
Ich habe auch für Felicia und Dara geteilt gevotet 🤗
Für mich hat das schwache Abschneiden Schwedens mehrere Gründe.
Offensichtlich waren die stimmlichen Probleme von FELICIA ein großes Thema. Die hatten sich bereits beim Melodifestivalen angedeutet. Allerdings war das kein Einzelfall – auch Red Sebastian und Kaleen waren gesanglich nicht wirklich überzeugend.
Dazu kamen die viel diskutierte Maske und ihr eher schnöseliges, distanziertes Auftreten, das sie in den drei Minuten sehr deutlich rübergebracht hat. Das Staging war ebenfalls ein Schwachpunkt. „Von nichts kommt nichts“ – auch für Schweden gilt dieses Sprichwort. In den drei Minuten passierte eigentlich sehr wenig: eine etwas stumpfe Lasershow, einmal kurzes Stampfen nach vorne und ein überdimensionierter Effekt auf der LED-Wand. Das war’s. Und selbst die Lasershow war jetzt nicht so beeindruckend.
Den größten Hebel hat aber SVT selbst in der Hand. Seit 2016 verfolge ich die Vorentscheide intensiver, und meines Erachtens werden die Beiträge beim Melodifestivalen insgesamt immer schwächer. Das wurde auch schon in einem ESC-Podcast thematisiert, und ich konnte den Aussagen nur zustimmen: Früher hätte man manche Mello-Songs problemlos an andere Länder abgeben können – und die wären dann noch Top 10 gegangen.
Die Breite an wirklich starken Beiträgen hat deutlich abgenommen. Für 2026 hätten aus meiner Sicht vor allem Smash into Pieces oder Medina deutlich bessere Chancen gehabt, ein breiteres Publikum zu erreichen. Schweden kommt nicht darum herum, wieder zeitgemäßere und jüngere Acts ins Rennen zu schicken. Ein Vorentscheid mit A*Teens oder Sanna Nielsen mag nett sein, ist aber international kaum noch erfolgsversprechend.
Die eigentliche Sensation waren allerdings die Jurys. Dass ausgerechnet Schweden von seinen besten Freunden so im Stich gelassen wurde, hätte ich nicht erwartet. Die Jurys waren ja jahrelang der verlässliche Garant für gute schwedische Platzierungen. Dass das Publikum Schweden oft kritisch sieht, ist bekannt – das wurde im Artikel wohl bewusst etwas ausgeblendet.
Schweden wird wohl noch ein oder zwei weitere Warnschüsse brauchen, bis die richtigen Konsequenzen gezogen werden. Das ist zumindest meine persönliche Einschätzung.
Ohne die Freunde in Nordeuropa hätte Schweden sich zu UK, Deutschland und Belgien gesellen können was die 0 Punkte im Televoting angeht.
Zemlich krass das ganze.
Bin absolut Deiner Meinung. Ich verstehe auch den Punkt mit A*Teens oder Sanna Nielsen. Ich finde allerdings schon, dass es bei 30 Acts auch Platz für das eine oder andere Comeback oder ein oder zwei ESC-Wiederkehrer oder Altstars geben sollte. Why not? Bei San Remo funktioniert das auch – und da treten ja z.T. nicht nur Altstars sondern sogar Uraltstars auf 🙂 Das hat natürlich was mit der Quote, aber auch was mit Respekt zu tun. Und ist oft nicht weniger peinlich als manche junge Hupfdohlen. Wie gesagt: Bei so vielen Songs kann ruhig für jeden was dabei sein.
Etwas flapsig vor mir formuliert.
Gegen Comebacks habe ich auch natürlich nichts einzuwenden.
Für mich stellt sich nur die Frage, ob man mit den genannten Acts
zukünftig noch erfolgreich abschneidet Das Publikum wird ja auch europaweit jünger. Das war eher so mein Hintergedanke.
Meine Sichtweise – sicherlich eine vereinfachte -, aber im Ergebnis wohl realistische Darstellung: 😀
Nächstes Jahr beim ESC 2027 in Bulgarien werden die über-dominierenden Schweden-Liebhaber (m/w/d) ohnehin wieder sämtliche Wettquoten / Odds in jeder Hinsicht dafür sorgen, dass der schwedische ESC-Beitrag 2027 in den Wettquoten / Odds wieder auf Platz 1 kommt, so dass Schweden wieder um einen ESC-Sieg mitspielen wird.
Daher wende ich mich lieber folgenden Off-topic zu: 😀
Das in Italien hoch angesehene Online-Musikmagazin „Recensiamo Musica“ mit seinem in der Musikszene sehr akzeptiertem Chefredakteur Nicola Donvito spekuliert über fünfzig Teilnehmer (m/w/d), die beim Festival di Sanremo 2027 ihr Canzone zur Wahl stellen werden: 😀
Hier der dazugehörige Link: 😀
https://recensiamomusica.com/sanremo-2027-il-primo-toto-nomi-dei-possibili-cantanti-in-gara-50-artisti-per-stefano-de-martino/
Gianna Nannini?
Wow, die gibt’s noch? Die habe ich als Jugendliche gehört, sie ist also älter als ich.
Hab mal gerade Wikipedia befragt: Jahrgang 54: 72 Jahre!
Hier ein Video von 2024 (mit 70 Jahren) … sie hat’s noch drauf!
Klasse Frau! 🙂
Gianna for ESC! 😛
LOTL arbeiten an WOMS 2. Gestern gab es den ersten livestrean, wo sie No Limit von 2 Unlimited gecovert haben. Kommenden Dienstag der 2.Livestream, wo sie True Faith covern wollen.
https://m.youtube.com/@LordOfTheLostOfficial/posts
Oh super!
Hast du den Live-Stream gesehen?
Den muss ich irgendwann nachholen, der dauert ja fast 6 Stunden! 🙂
Nein leider nicht.
Tolle Frau,tolle Musik🤩
Oh hier wären einige Perlen für mich dabei🙂
Ich habe literally fast geweint als Felicia im Melodifestivalen gewonnen hat. Mein erster Platz in diesem Jahr und mein 2. Platz jemals nur hinter Baller von Abor und Tynna. Egal welcher Platz es geworden ist, ich bin so stolz auf sie 🤩
Genauso 💪
Eindeutig Ja.
Nein. Meistens braucht man ein doppeltes Misserfolg, bevor reagiert wird.
Kurz die Punkte entlang spazieren:
EDM. Per Definition geklaut und damit nicht originell genug für den ESC.
Frau Künstlerin: Mit Mundschutz konnte man nicht sehen ob sie wirklich sang oder nicht.
Staging: Passend zu EDM und damit nicht originell genug für den ESC.
Rest ist nicht mein Problem, aber das von SVT. Oder nicht, vielleicht will SVT erst in 2033 wieder mal gewinnen und soll bis dahin kein wirklicher Siegersong zum ESC geschickt werden.
Klar, gab es Electronic-Music, dessen Abschneiden beim ESC mich enttäuscht hatte. We Are Domi – Lights Off zum Beispiel. Von den Jurys mal abgesehen: Waren Abor & Tynna etwa ein Televoting-Fail? Subwoolfer, Käärijä oder Jedward? Merkt ihr selber, dass diese „Genre passt nicht“ vielleicht als Erklärung nicht taugt? Es spielt auch keine Rolle, ob die Durchschnittsplatzierung des Genres vielleicht einen Tick unter dem Strich liegt. Sehr viele Vergleichsstücke liegen ja nicht vor.
Schweden hat seine Kernkompetenz einer astreinen Inszenierung nicht umgesetzt. Das Stück war auch bei weitem nicht so gut wie vorherige schwedische Beiträge produziert. Melodiebruch und Synthline waren billigst zusammengeschustert. Ich will auch nicht von einer Micky Maus Stimme hinter Maske angeqiekt werden. Man konnte bei FELICIA nicht mit Stimme, Gesicht, Stil oder Typus relaten. Selbst Marcus & Martinus haben vor zwei Jahren 49 Televotes geholt – nicht die Welt, aber weit weg von null Punkten. Die beiden standen ausserdem in Genre-Konkurrenz zu Silvester Belt – Luktelk (58 Televotes).
Allgemein: Nicht jeder Song beim ESC muss mit Emotionalität vollgepumpt sein. In seinem Genre glaubwürdig wäre einfach mal ein Anfang gewesen oder eben einfach ein Lebensgefühl verkörpern, mit dem man als Zuschauer mitgehen kann.
Und zum SetUp des Melodifestivalen: Weshalb mich das Mello seit Jahren so annervt, sind die nach Formalien zusammengestellten Acts, sehr vorhersehbar, sehr oft glattgeschliffen und dieser Mief von Familienkompatibilität. Früher habe ich da eigentlich immer so 2 Songs für mich entdecken können – gerade, weil ich auch ein Faible für gute Produktion habe. Das ist seit Jahren nicht mehr so.
Und immer wieder die Cara Mia Choreo.
Wenn ich ’nen Schnelldurchgang höre hab ich manchmal das Gefühl das wäre alles nur die gleiche Musik einer Mottoshow. Die einen haben rosa Cowgirl-Klamotten an, die anderen bringen es mit super kreativen Día de los Muertos-Malerei im Gesicht.. Und alle heißen hinten ..strøm. Da war Felicia schon ein Ausreißer.
Die einen haben rosa Cowgirl-Klamotten an, die anderen bringen es mit super kreativen Día de los Muertos-Malerei im Gesicht
Perfekt beschrieben. Und alle gehen mit dem selben Choreografen ins Bett.
Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen.
Da schreibe ich vor ca. zwei Stunden ein Off-topic zu Italien bzw. welche 50 Sänger (m/w/d) / Bands laut einem angesehenem Musik-Online-Magazin in Italien beim Festival di Sanremo 2027 teilnehmen könnten – ein Link zum Nachweis inklusive – und dann steckt mein Off-Topic in genau diesem Thread zum Thema Felicia aus Schweden seit zwei Stunden fest und wird auf eine angeblich verwerfliche Wortwahl meinerseits überprüft. 😀
Ein Schelm wer Böses dabei denkt. 😀
Na dann gucke du da bitte:
https://esc-kompakt.de/moegliche-acts-fuer-serbien-ex-hurricane-saengerin-und-superstar-tea-tairovic-wollen-zum-esc-2027/#comment-818531
Und immer positiv ausrasten bei den Namen!
Meine überschäumende Freude, wenn es um Italien geht, ist immer positiv. 😀
Ich nehme mal an, Deine Posts werden automatisch als Spam eingeordnet.
Aber doch bitte nicht während der Hochphase, in welcher die Gerüchteküche – was das Festival di Sanremo betrifft – anfängt zu brodeln. 😀
Ja, war in der Moderationsschleife, ich weiß jetzt aber auch nicht, warum.
Das Wort intern*zionale (Nr.43) könnte vermutlich dran Schuld sein, da steckt n*zi drin. 🫣🙃
Ah, ja, das erklärt es 😅 Echt dumm, dass der Filter auch immer Wortteile erkennt.
Ja, das ist halt blöd. 🙃 Ging mir im letzten Jahr bei einen Lied von Joan Thiele mal so, da steckte das Wort auch drin.
moin!
lasse schwitzt in seiner Südseitenpanoramafensterbude…
den schweden würde ich raten im vorfeld mal einen „stimmen-TÜV“ einzuführen – solche lachnummern wie den copacabanatypen erwarte ich eher in san marino aber nicht unbedingt bei den schweden – felicias stimme war sehr dünn und passte m.e. überhaupt zum bombastsound – es war ja eher bombastknalladatschsound feat. felicia oder nicht? 😺
so insgeheim frage ich mich auch,wie die bewertung wohl ausgefallen wäre mit nora blu aus litauen am mikro?
jetzt aber trotz ermüdungserscheinungen wieder ⚽.
uff!🥴
Bevor ich die 81 Kommentare vor mir lese, gebe ich erstmal meinen ungefilterten Senf dazu. 😉
DP verteidigt sein Lieblingsfestivalen… und das ist auch gut so. Das Mello ist über die Landesgrenzen hinweg beliebt und haben ja Jahr für Jahr für echt gute Auftritte und Performances gesorgt. Allerdings, und das ist wohl einer der Knackpunkte, nicht mit wirklich guter Musik.
Felicia: geklaut aus den 90ern. Cascada lässt grüßen.
KAJ: purer Schlager, schnöde inszeniert. Sollte lustig sein, war es aber nicht.
M&M: beliebiger und leider seelenloser Boygroup-Pop.
Loreen: ein Abklatsch ihrer Selbst.
Es geht tatsächlich seit Jahren (fast unbemerkt) abwärts. Schweden rückt unwillkürlich in die Rolle Irlands, die so erfolgreich waren und jetzt seit Jahrzehnten keinen Fuß mehr auf den Boden kriegen… und ich denke nicht, dass die Musikszene Irlands seitdem schlechter geworden ist.
Der ESC ist im Wandel und das zu begreifen ist schwer. Es genügt nicht, eine tolle technische Lasershow auf die Bühne zu bringen, das Gesamtpaket muss stimmen und das war in diesem Jahr in Schweden nicht gegeben. Eine maskierte Frau singt mit reichlich übersichtlicher Stimme einen längst überholten Song und das ganze wird eben mit Lasern übertüncht, damit es nicht so auffällt, wie billig es ist.
Das hat der Zuschauer allerdings doch gemerkt und demnach nicht dafür gevotet.
Ob Felicia in der Bubble und vor Ort gut rüberkam: geschenkt, das interessiert am TV niemanden.
Ich bin kein Schweden-Verfechter und mir sind die Lieder der letzten Jahre manchmal echt auf den Geist gegangen. Der letzte Song, der mir aus Schweden gefallen hat und den ich in meine Playlist aufgenommen habe, war Hold me closer von Cornelia Jacobs. Und das war, aus der zeitlichen Distanz heraus gesehen, auch nur ein Ausrutscher.
Elektronische Musik kann auch beim ESC funktionieren. Allerdings muss dann wirklich auf DJ-Performances jeglicher Art verzichtet werden… nichts ist alberner als zu wissen, dass alles Halbplayback ist und dann scratcht da jemand übermotiviert hinter seinem/ihrem Pult herum, als würde sein/ihr Leben davon abhängen. Unglaubwürdig.
Ja, man sollte zu elektronischer Musik tanzen können. Das muss aber nicht unbedingt auf der Bühne vorgemacht werden, das merken Zuschauer von allein. Hier braucht es interessante Inszenierungen, die ein Gefühl/ eine Message sehr gut rüberbringen.
Ich wünsche Schweden nichts Schlechtes… ich freue mich über jede Art von Musik. Der Hype um das Mello und die gesetzte Position 1 in den Wettquoten, noch bevor überhaupt ein Song vorgestellt wurde haben mich aber sehr genervt.
Was also besser machen? Es gilt wie bei allen anderen erfolglosen Ländern: sich erneuern und weiterentwickeln. Und ich bin überzeugt, dass eine schlechte Platzierung durchaus Raum für Chancen bietet, die man nur ergreifen muss. Ist ganz leicht, ne, SWR? 😉
Wunderbar formuliert ganz besonders Deine Meinung zu der maskierten Frau, danke !
Der Vergleich mit Cascada hinkt gewaltig! Da gibt es keine Gemeinsamkeiten in Bezug auf die Machart des Songs.
Lustig, manche tun ja so, als wäre Schweden durchgehend erfolglos. Mitnichten ist das so. Schweden gehört neben Italien zu den erfolgreichsten ESC- Länder der letzten 10 Jahre. Nun gab es einmal einen schlechten Platz. Na und! Deshalb alles übern Haufen werfen? Da wären die Schweden nun wirklich schlecht beraten.
Also, erst einmal auch hier, vielen Dank
für den Beitrag. Ich kann die Meinung
dazu auch streckenweise nachvollziehen,
aber es soll auch Leute geben, die diesen
Song und die Sängerin, ja schon fast
abgöttisch lieben. Und dazu zähle ich.
Ich mag den Fakt mit der Maske gerade,
weil er auch etwas Geheimnisvolles für
die eigene Vorstellungskraft zulässt.
Und arrogant ist Felicia schon gar nicht.
Dann habt ihr euch zu wenig mit ihr
beschäftigt. Für mich ist der Song, der
totale Banger, er bleibt auch einer.
In my system, forever.
Tja, vielleicht einfach mal die Fanbrille abnehmen??
👍
Oh je, Schweden hat einmal nicht so abgeschnitten wie gehofft, zack, schon wird eine Krise attestiert und alles hinterfragt. Dabei sollte sich jeder ausrechnen können, dass es mit Schweden beim ESC wie mit Bayern München in der Bundesliga ist – du bekommst Schweden nicht dauerhaft aus der Top 10. Witzig finde ich, dass jetzt so richtig deutlich gemacht wurde, wie stark die Jury auf Schweden fixiert ist und ihnen Punkte rüberschiebt. Ein anderes Land wäre mit dem gleichen Song und der gleichen Künstlerin im Semi ausgeschieden. Um das zu beweisen, reicht ein Blick auf den ESC 2022 und das Ergebnis von Österreich, die Lage war fast identisch: DJ-Dancesong, geht gut ab, weibliche, dünne Stimme, live schwach – raus. Von der Jury gab es fast nichts. Oder eben das Ergebnis von Kaleen.
Felicia hat sich ihr eigenes Grab geschaufelt. Die Maske, die Arroganz, die Unnahbarkeit – das alles hat nicht geholfen. Dazu kommt eben noch, dass sie einfach nicht singen kann. Wenn in deinem Song die instrumentalen Stellen die besten sind, dann läuft da was falsch. Ich hab zB Loreen den Sieg 2023 nicht gegönnt, aber verdient hatte sie ihn, sie ist eine großartige Künstlerin. Felicia ist eine Künstlerin, bei der man sich denkt „Nee, für die ruf ich nicht an, die verdient es nicht“. Dafür gab es zu viel sympathischere Konkurrenz.
Ich würde mir mal wünschen, dass der Melo-Sieger nicht von vornherein feststeht. Dieser Jahrgang war schon ziemlich schwach und trotzdem gab es keinen Konkurrenzkampf, das ist einfach schade. Das schwedische Finale offenbarte dann auch das Problem der fehlenden Diversität, da war kein einziger Balladensong dabei, es wurde nur durchgelassen, was ordentlich kracht. Mein All-Time-Favorit „Undo“ aus dem Jahr 2014 hätte hier vielleicht nicht mal einen Platz im Finale gefunden, obwohl er qualitativ jede Nummer dieses Jahrgangs geschlagen hätte.
Ich mag das Melo, ich werde es mir auch weiterhin anschauen, weil die Hitdichte von allen Vorentscheiden dort halt immer noch am höchsten ist, wenngleich Finnland aufholt. Trotzdem sollten die Schweden mal mehr Diversität im Format und vor allem im Finale zulassen. Und damit meine ich nicht den Copacabana Boy. Felicias Ergebnis war ein kleiner Warnschuss und ich bin gespannt, ob man was draus macht oder sich drauf verlässt, dass es 2027 eh wieder laufen wird.
Ein Punkt, der in Bezug auf die Performance und das Gesamtabschneiden oft vergessen wird, sind die Backgroundtänzer.
Die Zeit, in der diese wie Roboter unscheinbar und austauschbar möglichst wenig vom Hauptact ablenken sollen, ist m.E. vorbei.
Bulgarien hat das anschaulich vorgemacht, wie man eine interessante Performance mit markanten und unverwechselbaren Tänzern aufwertet. Das gilt auch für Italien, Moldau, Rumänien, Dänemark, die ebenfalls auffällige Tänzerinnen, (Pseudo-)Musikern oder sonstigen Statisten aufzuweisen hatten.
Auch wenn sie im Melodifestivalen das Juryvoting gewonnen hat, war es doch deutlich knapper als z.B. 2023 oder 2024. Bei Kaj war es zwar auch ziemlich eng, aber waren ja im Vergleich zu Felicia echte Fan-Favoriten. Daher hatte sich das Ergebnis in Wien jetzt so im Nachgang schon ein bisschen angedeutet muss man sagen.
Platz 20 ist natürlich für schwedische Verhältnisse eine Enttäuschung, aber von einem richtigen Absturz würde ich noch nicht sprechen. Das müsste dann 2027 zeigen, aber ich glaube, dass es nächstes Jahr auch wieder weit nach oben gehen kann und es nur ein Ausrutscher war.
Ich denke, dass insbesondere Greczula als auch Medina und Smash Into Pieces höhere Platzierungen erreicht hätten. Daher würde ich nicht von einem strukturellen Problem sprechen.
SVT ist ja generell durchaus bereit an kleinen Stellschrauben zu drehen. Man wird sich sicherlich überlegen, woran et jelegen hat. Vielleicht denkt man sich auch „Jetzt erst recht“ und wir müssen uns alle auf was gefasst machen.
Womöglich sind die Zeiten des grenzenlosen Schweden-Bias auch einfach vorbei