
Ach herrje, so Künstler*innen beim Eurovision Song Contest haben es schon nicht leicht. Monatelang kämpft man sich durch Pressetermine, Pre-Partys und Proben. Manche Acts schaffen dabei aus dem Nichts den Sprung in den Kreis der Favoriten und Top 10, andere sitzen wochenlang komfortabel in Favoritenpositionen, reden sich und den Medien ein, dass das eine große Ehre ist, man sich natürlich keinen Druck mache und dann: Ernüchterung.
Den ESC 2026 hat DARA aus Bulgarien gewonnen. Ihr Beitrag „Bangaranga“ war zwar nie in der Bottom 10 einsortiert worden, aber bei den Siegern waren zuvor ganz andere vorhergesagt worden, nicht zuletzt Linda Lampenius & Pete Parkkonen aus Finnland, die lange, lange als Sieger des ESC in Wien galten.
Aber warum hatten es die Favoriten in diesem Jahr so schwer? Der Versuch einer Analyse. Ich sage hier bewusst „Versuch“, denn sicherlich haben alle Zuschauenden ganz eigene Analysen, warum das eine oder andere eingetreten ist oder eben nicht.
Die Analyse muss natürlich mit dem finnischen „Downfall“ beginnen. Wenn man das als deutscher ESC-Fan (wuhu, Platz 23) überhaupt so nennen darf.
Finnland war der unangefochtene Favorit vor dem Finale. Die 56-jährige Violinistin Linda Lampenius und der 36-jährige Sänger Pete Parkkonen traten mit „Liekinheitin“ komplett auf Finnisch an. Der dramatische Pop-Song mit Geigenpart führte monatelang die Wettquoten an. Dennoch landete Finnland nur auf Platz sechs mit 279 Punkten. Finnland belegte zwar Platz vier in der Jury-Wertung und Platz sechs im Televoting. Das ist gut, aber reicht natürlich absolut nicht für einen ESC-Sieg. In ihrem Halbfinale schafften sie es sogar nur auf Platz drei ins Finale, noch hinter ALICJA aus Polen mit „Pray“ (Dark Horse!). Hat man in Finnland etwa nicht genug gebetet?
Warum hat Finnland aber nicht überzeugen können? Landessprache ist in den letzten Jahren ein Plus beim ESC geworden, das wissen wir. Aber auch in vielen ESC-Kompakt-Lives haben wir immer wieder darüber gesprochen, dass die finnische Performance und der Beitrag uns Fragezeichen ins Gehirn zaubern: Was wollen uns die Künstler*innen damit nur sagen? Ein Beichtstuhl? Ein Orchester? Viel Leiden und Feuer? Und dann: Finnisch. Damit konnte man sich nicht einmal über den Text Zugang verschaffen. Zwar überzeugt das Duo mit einem spektakulär inszenierten Auftritt rund um den Flammenwerfer-Song, aber diese technische Inszenierung reichte nicht aus, um eine breite emotionale Verbindung zum Publikum herzustellen. Und vielleicht: Die ESC-Fan-Bubble liebte den finnischen Auftritt. ESC-Fans lieben ja bekanntlich Drama. Vielleicht war es für das TV-Publikum am Finalabend aber dann einfach zu viel Drama und zu wenig Bangaranga.
Griechenland galt als heißer Herausforderer. Griechische Städte verkündeten bereits im Vorfeld des Finales, dass sie bereit wären, den ESC 2027 zu hosten. Das ist mutig! Der griechische Künstler Akylas trat mit „Ferto“ (und ikonischer Mütze) an und hatte sieben Prozent Siegchance. Dennoch landete Griechenland nur auf Platz zehn mit 220 Punkten. Der griechische Tik-Tok-Star konnte zwar treue Bubble-Fans, aber nicht das breite Publikum im Televoting überzeugen, und auch die Jury vergab nur 73 Punkte. Der Beitrag wurde immer als Gen-Z- oder sogar Gen-Alpha-Beitrag bezeichnet (diffamiert ja sogar). TikTok-Geschwindigkeit eben. Vielleicht hat genau diese Reizüberflutung den Sieg gekostet. „Ferto“ war ein moderner TikTok-Pop-Song, der in der Online-Nische gut ankam. Aber: Das reicht nicht.
Frankreichs Monroe mit „Regarde !“ zeigte den extremsten Split zwischen Jury und Publikum. Die Jury vergab die viertbeste Wertung, doch im Televoting landete Frankreich auf Platz 18 mit nur 14 Punkten. Das Ergebnis war Platz elf mit 158 Punkten. Dies ist ein klassisches Beispiel dafür, wie Jury und Publikum völlig unterschiedliche Acts favorisieren können. Und wir sprachen ja in der Wien-Nachlese bereits darüber: Der Song war durchkalkuliert bis zum Anschlag. Das bestraft das Publikum. Es wollte sich nicht mehr auf Oper beim ESC einlassen.
Australien mit Delta Goodrem hatte 15 Prozent Siegchance und landete auf Platz vier mit 287 Punkten. Die große Sängerin (Superstar-Alarm) hatte eine starke Jury-Wertung, aber das Televoting fiel schwächer aus als erwartet (wenn auch weiterhin sehr gut). Aber man sprach bereits am Finalvorabend, was passieren würde, falls Australien den ESC gewinnt. Soweit waren wir ja schon und so kam es dann nicht. Meine ganz persönliche Analyse (sorry Benny, ich bin auch Fan, aber das muss jetzt gesagt werden): Delta ist zu perfekt für den ESC. Ecken und Kanten gab es kaum. Das meine ich total positiv, aber vielleicht zückt man dann doch nicht den Hörer und ruft für Delta Goodrem (oder auch Godrem) an.
Auch über Dänemark möchte ich hier sprechen. Nachdem Sissal im vergangenen Jahr trotz eher schlechter Platzierung (aber hej, immerhin ein Finaleinzug) Dänemark wieder auf die ESC-Landkarte gerückt hat, konnte sich in diesem Jahr Søren Torpegaard Lund im nationalen Vorentscheid DMGP durchsetzen. Mit „Før vi går hjem“ holte er auf Startplatz 1 am Ende 243 Punkte und damit einen starken siebten Platz für Dänemark. Zwar war er in den Wettquoten nie ganz oben zu finden, aber durchaus unter Fans beliebt. Entsprechend wurde auch spekuliert, ob Dänemark nicht sogar gewinnen könnte. Søren ist definitiv ein Charakter, hat Charisma, eine Story (Musicaldarsteller …) und ein kreatives Staging. Auch der Song geht nach vorne, wenn auch eher spät, und zunächst wirkt er vielleicht etwas sperrig. Für das normale ESC-Publikum war der Beitrag am Ende vielleicht zu experimentell.
Schweden fällt besonders auf: Das traditionelle ESC-Machtland landete mit Felicia und „My System“ auf dem (für Schweden) katastrophalen 20. Platz mit nur 51 Punkten. Der EDM-Song mit Mundschmuck hatte keinen Memorability-Faktor, blieb im Gedächtnis nicht haften und begeisterte weder Jurys noch Publikum. Die Laser waren zwar sehr schön (fand auch Max in den ESC kompakt Reactions), aber das trägt auch noch keinen mittelmäßigen Song. Dazu muss man sagen: EDM hat es schwer beim ESC (man will nicht so richtig raven, das weiß auch Kaleen). UND: Felicia hat mit ihrer Persönlichkeit nicht überzeugen können. Was ist überhaupt die Persönlichkeit? Für uns war sie jedenfalls verborgen hinter einer Maske.
Bulgarien gewann schließlich erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs. Sängerin DARA gewann sowohl Jury- als auch Televoting – ein seltener Doppelsieg. Mit 516 Punkten lag Bulgarien deutlich vor Israel (343 Punkte) und Rumänien (296 Punkte). „Bangaranga“ ist ein englischsprachiger, energiegeladener Partysong mit hohem Unterhaltungswert und sprühte nur so vor Kreativität. Jan Böhmermann hat dazu in seiner Kommentierung des ESC-Finales für FM4 richtig angemerkt: Die Leute wollen gute Laune und etwas Positives.
Um einmal weg von den einzelnen Beiträgen zu kommen: Es gab bei diesem ESC auch veränderte Rahmenbedingungen. Neue Regeln erschwerten es Favoriten 2026 zusätzlich. Das Publikum darf nur noch zehn Stimmen pro Person abgeben, früher waren es 20. Dies verhindert extreme Abstimmungsspitzen, die Favoriten sonst oft halfen. Jurys geben nun auch in den Halbfinals Stimmen ab, was die Filterwirkung erhöht und Favoriten früher aussortieren kann.
Das war nun der Versuch einer Analyse, die natürlich weder belegt noch widerlegt werden kann. Ich stelle hier erst einmal Hypothesen auf. Vielleicht hat dieses ESC-Ergebnis aber auch etwas Gutes. Ich persönlich finde es ganz wunderbar, dass der ESC eben nicht vorhersehbar ist. Das macht so eine Saison doch gleich viel spannender.
Wie schätzt Du diese (überraschenden) Ergebnisse für die Favoriten ein? Kommst Du zu ähnlichen Analyse-Ergebnissen? Lass uns Deine Einschätzungen und Analysen in den Kommentaren wissen!
- (1) Die schönsten Wien-Bilder der Blogger*innen
- (2) Mein erster Eurovision Song Contest vor Ort
- (3) Wie war Wien als Gastgeberstadt 2026?
- (4) Das „Eurovision at 70“-All-Star-Medley beim ESC 2026 in Wien – ein neuer Klassiker
- (5) ESC 2026 in Wien: All My Life for a Night Like
- (6) Tagebuch ESC 2026: Mini-Storys aus meiner Zeit in Wien
- (7) Bevor wir heimgehen … Sechs Nächte im Euroclub
- (8) Zero points – Wie nah dran Sarah Engels, Essyla und UK an Televotingpunkten waren
- (9) Machen die neuen Jury-Regeln das ESC-Endergebnis unvorhersehbar?
Diese Rückblickserien auf die letzten fünf Ausgaben des Eurovision Song Contest sind bereits erschienen:
- Bye Bye Basel: Unser Rückblick auf den ESC 2025
- Malmö Memories: Unser Rückblick auf den ESC 2024
- Leaving Liverpool: Unser Rückblick auf den ESC 2023
- Torniamo a Torino: Unser Rückblick auf den ESC 2022
- Replay Rotterdam: Unser Rückblick auf den ESC 2021
- Talking Tel Aviv: Unser Rückblick auf den ESC 2019
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Was wäre ein ESC ohne Favoritenstürze und Favourite Fan Fails? Bulgarien ist auf jeden Fall ein würdiger Gewinner!
Bemerkenswert ist auch, daß im Finale 18 Länder eine 12-Punkte-Wertung erhielten. Das gab es lange nicht mehr!
Es heißt „Fan Favourite Fails“, denn umgekehrt würde es auch keinen Sinn ergeben. Fan Favourite Fail = Fanliebling-Versagen. Favourite Fan Fail = Lieblings-Fanversagen. Das Abstimmungsverhalten mancher Fans könnte man sicherlich als „Fanversagen“ bezeichnen, aber bei dem FFF geht es ja darum, welcher Fanliebling („Fan Favourite“) unerwartet nicht gut abgeschnitten („Fail“) hat.
Das fand ich richtig erfreulich und hat die Spannung erhöht.
Also dass der Song auf Finnisch war, war sicher nicht das Problem. Viel eher, dass jeder wusste das Finnland haushoher Favorit ist und der UMK Auftritt schon Wochen vor dem ESC bei TikTok & co. viral ging. Am Ende blieb die Überraschung beim ESC aus, man kannte die Performance und anders als zB bei Loreen 2023 waren auch die Jurys nicht ganz so begeistert wie man vielleicht erwartet hat. Hinzu kommt vielleicht auch ein wenig fehlendes Charisma zwischen den beiden. Irgendwie blieben Pete und Linda doch recht kalt – und das bei einem Song der sich Flammenwerfer titelt. Am Ende reicht es für Platz 4. Das mag nicht der erhoffte Sieg sein, aber trotzdem ein sehr starkes Ergebnis. Krone richten, weitermachen. Ich denke UMK wird auch kommendes Jahr wieder top besetzt sein und dass ist doch etwas Gutes, egal ob Sieg oder nicht.
Ich weiß nicht, die allermeisten Zuschauer / Votenden beschäftigen sich im Vorfeld wahrscheinlich nicht mit dem ESC Vorgeplänkel und entscheiden erst an den jeweiligen (Semi)Final-Abenden.
Ich glaube, die Zeit ist langsam vorbei und es findet ein shift statt. Die EBU hat ja Zahlen veröffentlicht, die zeigen, dass die Reichweite in den sozialen Medien dieses Jahr erneut explodiert ist. Die Leute, die abstimmen, sind für gewöhnlich eher jünger und genau diese Zielgruppe ist bei TikTok & co. besonders aktiv. Wundern würde es mich jedenfalls nicht.
Ich glaube schon, dass Finnisch den normalen Zuschauer abschreckt. Es gibt ja auch Statistiken darüber, dass ein Lied in Landessprache dabei helfen kann sich zu qualifizieren, gewinnen tun aber oft Songs auf Englisch. Zudem ist Finnisch keine Sprache die man oft hört oder weitläufig als schön betitelt wird, wie man es zum Beispiel bei Italienisch oder Französisch tut (was nicht heißen soll, dass Finnisch keine schöne Sprache ist).
Sorry, daß mit „abschreckt“ ist definitiv Unsinn. Käärijä wurde bekanntermaßen Zweiter.
In der Tat, für einen finnischsprachigen Song war das doch mehr als passabel. Das gilt nun wirklich nicht als Argument. Zudem in diesem Fall der Text nicht relevant war (es ging spannenderweise um Sex….)
Sie landeten allerdings auf Platz 6 – dennoch die drittbeste Platzierung überhaupt. Der Hauptgrund, daß es nicht höher ging, wurde bereits erwähnt: Es war ziemlich unterkühlt !
„Ich persönlich finde es ganz wunderbar, dass der ESC eben nicht vorhersehbar ist. Das macht so eine Saison doch gleich viel spannender.“
Da stimme ich zu 100 % zu.
Bin immer noch etwas traurig wegen Finnland, aber so ist es nun mal.
Es gab einfach zu viele Favoriten.
Bulgarien hat trotzdem verdient gewonnen.
Nachdem Israel nicht gewinnen durfte (auch für mich – war nämlich mein persönlicher Favorit), konnte ich mit dem Sieger auch ziemlich gut leben.
Aus Portugal gibt es besorgniserregende Nachrichten, und zwr geht es um eine mögliche Privatisierung des Senders RTP:
https://en.euromix.co.il/2026/06/14/privatization-threat-portugals-eurovision-2027-participation-at-risk/
Hoffentlich findet der Antrag dieser neofaschistischen Partei keine Mehrheit im Parlament! Portugal gehört zum ESC!
Wie bei dir ESC Kritik gleich wieder mit Neofaschismus in Verbinddung gesetzt wird 😂😂😂Portugal wird von Sozialdemokraten regiert
Eines der ESC kritischsten Ländern ist übrigens Irland und da regieren ultra Linke
Stimmt nicht, die „Sozialdemokraten“ (PSD) die in Portugal regieren sind die führende konservative Partei dort, die sozialdemokratische Volkspartei heißt Partito Socialista (PS) und ist in der Opposition.
Konservativ ist aber relativ in PT, die sind glaube ich vom politischen Spektrum her am weitesten links in Europa.
Und, schon Balladen-MILFs gefunden?
Sind aber wie CDU/CSU und ÖVP in der EVP Mitglied.
Nein, auch keinen heißen Einheimischen. 😅
Korrekt
Sorry, Irland hat eine konservative Regierung. Beim Thema Israel gibt es aber anscheinend durch das politische Spektrum keine großen Unterschiede.
Beides falsch
RTL Luxemburg ist ebenfalls einen privaten Sender, der am ESC teilnimmt.
Endlich scheinst Du zu merken, daß solche Parteien definitiv nix Gutes im Schilde führen.
Ich hatte bei Portugal bislang eine erneute Israel-Diskussion befürchtet, jetzt also das…..
Ich fand zwar, das der finnische Beitrag von 26 deutlich besser war als die beiden letzten Jahre, aber Gewinnervibes hatte ich bei dem Song nie. Auch Griechenland fand ich jetzt nicht so toll. Australien wäre aber ein würdiger Sieger gewesen. Frankreich hat mir von Anfang an nicht gefallen. Das klang mir zu sehr nach Kopie. Nicht destrotrotz haben diese Länder Platzierungen erreicht, von den Deutschland nur träumen konnte.
Ich fand Finnland dieses Jahr sogar besser als die letzten drei Jahre, aber ich hatte auch keine Gewinnervibes. Bei Griechenland auch nicht.
Nun gut, so ziemlich alles war besser als Finnland 2024
Ich fand es auch besser als 2023. Das meinte ich
Fand Finnland dieses Kahr auch von Anfang an überbewertet. Ehrlicherweise hat mir aber kein Lied Winner-Vibes gegeben dieses Jahr. Vielleicht auch ein Grund für die Wettquoten? Niemand hatte ein Winner weshalb man auf Finnland getippt hat, weil der UMK-Hype sie an die Spitze gedrängt hat?
Was mich auch wundert, die haben ja ihre Performance 1:1 von der finnischen VE übernommen. Genau die hat ja dazu geführt das sie so weit oben in den Wetten waren, warum auch immer. Ich habe nie verstanden warum das so gehyped wurde. Er gesanglich durchschnittlich, die Performance war jetzt auch nix besonderes, sitzt da in seinem Beichtstuhl wie bestellt und nicht abgeholt. Und sie fidelt sich nen Wolf.Dann auch ein bisserl Feuer und das wars. Und das soll dann eine Winnerperformance sein? Mal ehrlich, um gut abzuschneiden reicht das vielleicht, aber niemals zum Sieg. Da muss schon mehr kommen.
Auf den Artikel habe ich schon lange gewartet. 😁
Finnland: Ich höre es ja immer noch gerne, aber die Inszenierung hat bei vielen Zuschauern außerhalb der Bubble wohl einfach nur konfus gewirkt. Warum der brennende Beichtstuhl?? Und besonders Linda hat vielleicht für viele zu dominant und unterkühlt gewirkt. Das Finnisch eine sehr spezielle Sprache ist hat auch nicht geholfen, der Mitsing-Faktor war hier anders als bei „Cha Cha Cha“ doch eher gering.
Griechenland: Tja, viel hilft halt nicht immer viel. Für die älteren Zuschauer war das einfach ne Reizüberflutung, meine Mutter (Jahrgang 1963) hatte beim Schauen die Augenbrauen fast am Haaransatz, und bei den jüngeren hat Bulgarien Akylas sehr erfolgreich das Wasser abgegraben. Und der Balladenteil wirkte wohl nicht nur für mich wie ein Fremdkörper.
Frankreich: Das war einer von zwei Songs bei dem ich als das Televoting verkünden würde eine gewisse Schadenfreude verspürt habe . Glaube die Zuschauer spüren es doch wenn ein Song zu sehr auf Sieg hin komponiert wird, Authentizität gleich 0. Viele haben Monroe mit ihren 17 Jahren wohl auch einfach nicht abgenommen was sie da singt und performt. Der Faktor dass im Jahr davor schon ein opernartiger Song gewonnen hat war denke ich auch hilfreich, wirkte trittbrettfahrermäßig.
Australien: Ja, die Nummer war vielleicht doch etwas zu altbacken für den Jahrgang, die Inklusion der jüngeren Jurymitglieder war wohl auch hinderlich. Im Endeffekt ist sie von den FFF hier aber noch am weichesten gefallen.
Dänemark: Das was ich im Vorfeld schon die ganze Zeit geahnt habe ist eingetreten. Beim erstmaligen Hören ist die Nummer einfach zu verkopft und nicht eingängig genug um im Televoting groß einzuschlagen. Die eher kühle Erscheinung von Søren hat auch nicht geholfen und das Los das Finale zu eröffnen war dann der endgültige Sargnagel
Schweden: Ist gut zu sehen dass auch Musterschüler mal so richtig ins Klo greifen können. Das Genre tut sich generell schwer beim ESC, gesanglich war es (sofern man es unter den Backings gehört hat) sehr mau und durch die Maske haben sich wohl viele Zuschauer einfach gefragt wer das denn nun sei und daher keine Verbindung aufbauen können. Im Endeffekt einfach eher ein Song für den Club aber nicht für den ESC.
Sorry für die Rechtschreibfehler, am Smartphone ist es doch etwas schwieriger. 😅
Ha! Siehste! 😜😘
Sonst alles klar?? 🙂
Bin jetzt in Puerto Rico auf der Fähre nach Mogan. Geht gleich los.
Kann zu allem nur zustimmen.
Finnland versuchte mit überkandidelter Inszenierung zu übertünchen, dass der Song einfach das Gegenteil eines Hits war. Mitsingfaktor gleich null, Melodie auch zu wenig merkfähig, weil zum komplex. Am Ende blieb im Prinzip nur das Gefiedel – und ich bin froh, dass das nicht zum Sieg gereicht hat.
Frankreich war so natürlich wie künstliche Fingernägel. Mit was wollte man da nicht alles punkten? Blutjunge Sängerin, Dramatik auf Anschlag, französischer Text mit Erwähnung von Paris, Operngesang … da wurde alles bedacht. Nur eben nicht, dass das Publikum zu kalkulierte Reißbrettnummern längst durchschaut und im Zweifel sogar abstraft.
Auch das vielleicht ein Grund, warum Delta Goodrem nicht noch besser abgeschnitten hat. Ich kann mir vorstellen, dass gerade die Piano-/Hebebühne einfach „too much“ war.
Und Schweden? Ich mag das Lied. Ich mag die Laser. Aber in seinem Drang nach Perfektion haben die schwedischen Acts über die Jahre eine Außenwirkung kultiviert, die mittlerweile alles nur noch seelenlos wirken lässt. Das war bei den maßlos überhypeten KAJ schon der Fall. Und in Felicias Fall wirkte es nur noch steril – nicht zuletzt durch die dämliche Maske, die endgültig der letzte Sargnagel war. Dass der Song an sich durchaus einen Nerv traf, zeigen die Chartnotierungen in verschiedenen Ländern. Etwas, was viele besser platzierte Beiträge nicht erreichten. Aber in puncto Präsentation muss sich das Mello dringend überdenken, sonst wird es in näherer Zukunft noch einige „Klatschen“ geben.
Dänemark hat in meinen Augen vieles richtig gemacht. Das wirkte noch mit am aufrichtigsten und authentischsten, der Song war auch akzeptabel.
Aber: Nur weil Lieder in Landessprache mittlerweile auch gute Platzierungen einfahren können, gibt es noch lange keine Begeisterung für Songs in Landessprache. Es ist in meinen Augen kein Zufall, dass mit „Bangaranga“ am Ende dann doch ein Lied auf Englisch gewonnen hat. Das war immerhin schon 2025 so. 2024. 2023. Und unter anderen Umständen womöglich auch 2022 (Sam Ryder).
Hätte Sören auf Englisch gesungen, wäre also im Zweifel mehr drin gewesen.
Danke für die Blumen und Grüße aus Mogan. 😎
Nun gut, immerhin hat es ein finnischsprachiger Song 2023 auf Platz 2 geschafft. Bei Dänemark dieses Jahr stimme ich Dir nicht zu – Sören lag bei den Juries ziemlich gut und dort mag man Landessprache meistens nicht so (Italien und Frankreich mal ausgenommen). Das Publikum bewertet zumeist nach anderen Kriterien.
Meines Erachtens ist es eher doch „Zufall“, sorry.
Ich persönlich mag den finnischen Song durchaus, ist auch bei mir kein Sieger (beim überschaubaren musikalischen Niveau des Finales aber allemal in den Top 10).
Platz 4 für die Kitschperformance aus Australien war doch mehr als genug…
Zudem kann man sich auch die Liedtexte in Englisch überall herunterladen, wenn man „connecten“ will. In Finnland gibt es übrigens immer Untertitel.
Bis auf Schweden volle Zustimmung 👍🏻
Ich denke immernoch, dass da jetzt nicht wesentlich mehr Leute angerufen hätten, wenn sie keine Maske gehabt hätte.
Nee. Die Maske war ein Punkt, aber das Hauptproblem war einfach, dass Felicia absolut nicht singen kann. Die Jury hatte da schon den Schweden-Bonus intus und selbst damit reichte es gerade so für Top 20.
🤨 Weiss jemand zufällig, wie viele Folgen diese Rückblick-Serie haben wird? Zwölf oder mehr? 🤔
1 2 3 😎
🌴 Dattelmonopol auf Tiritonga – paßt!
Basel-Reihe hat 28 Folgen.
In August sind wir durch mit Wien / Vienna
Hat die Schwedin im Schnelldurchlauf dem Publikum nicht ihren Allerwertesten in die Kamera hingehalten? Das Publikum mag keine vulgären Gesten, siehe Malta 2021 in der Performance, UK 2024 oder Malta 2025. Außerdem konnte man nicht mit ihr connecten, da die Maske bzw. der Mundschutz dies verhindert hat. Der Durchschnittstelevoter wählt auch aufgrund Sympathie und sympathisch kam sie leider gar nicht rüber, eben auch weil man nicht das Gesicht vollständig sah. Das Lied in dem Genre war jetzt auch nicht gerade televoting-freundlich.
Australien hat die letzten Jahre doch eigentlich immer gewisse Probleme beim Televoting gehabt, egal was geschickt wurde. Ist halt Australien und der Extra-Bonus beim Televoting der ersten paar Jahre ist weg.
Finnland 2026 hat wahrscheinlich genau wie Italien 2017 darunter gelitten, dass man die Performance, das Staging letztlich schon zu oft gesehen hat. Weil man als Favorit galt, wurden Ausschnitte des Songs, der Performance in sämtlichen Ländern bereits im Vorfeld gezeigt und es gab keinen neuen Impuls, dafür abzustimmen. Bei Bulgarien, Israel, Australien… wurde das Staging geändert bzw. es war noch nicht so bekannt vorher und bei Griechenland war es zwar „neu“, aber viel zu viel, verwirrend, kompliziert und für ältere Televoter eher ungeeignet, da sich durch Farben und Outfit vieles gebeißt hat, also man konnte stellenweise wenig erkennen und es war einfach too much. Bei Bulgarien habe ich zwar das Staging-Konzept Null verstanden, aber ich bin auch definitiv nicht mehr die Zielgruppe für solche Songs. Die Jury zu verjüngern hat also auch da entsprechend geholfen. Frankreich hätte mit einem anderen Staging vielleicht mehr rausholen konnen, aber es war wieder viel schwarz/weiß. Im nächsten Jahr vielleicht wieder so ein Lied wie 2016? Bei Polen war doch klar, dass die Vocals bei den Jurys für viele Punkte sorgen könnten. Auch das neue Staging hat sicher zusätzlich gepunktet. Ich habe aber immer an den Finaleinzug und eine gute mittlere Platzierung (mehr Jurypunkte als Televoting-Stimmen) am Ende. United Kingkong braucht dringend wieder bessere Songs und vorallem Stagings, die entsprechend zünden und wenigstens professionell, weniger amateurhaft wirken. Da war selbst Moldau besser, besonders mit den passenden zackigen Kameraschnitten mit der Musik. Die Ukraine hat mal wieder einen eher lahmen Song durch ein tolles Staging gerettet. Natürlich gibt es da aber auch den verständlicherweise hohen Televoting-Vorteil aus den bekannten Gründen.
Meine Mutter ist 88 Jahre jung
– und ihr Lieblingstitel war „Bangaranga“!
Soviel zu Deiner Zielgruppentheorie … 😜
Ich meinte das eher so generell, im Durchschnitt. Klar gibt es immer auch vereinzelt Ausnahmen. Es gibt sicher auch ältere Menschen, die Bulgarien toll fanden. Im Durchschnitt, vielleicht aber auch gerade bei den Juroren der ESC-Jurys, sehe ich aber die Mehrheit der Bangaranga-Fans trotzdem mehr in der jüngeren Generation als in der älteren. Die vereinzelten Ausnahmen können aber auch trotzdem manchmal die Regel bestätigen. In meinem Umkreis war es z. B. eher so, dass ältere Menschen das Lied sehr anstrengend fanden und nichts damit anfangen konnten. Auch wenn es einzelne Ausnahmen gibt, sehe ich das Potenzial des Gewinnerliedes beispielsweise im Streaming auch besonders in der Generation der TikTok und Social Media Bubble. Dazu passte auch die etwas „verrückte“ Performance mit dem Staging. Ich fand das Staging von Bulgarien verwirrend und habe es nicht verstanden. Aber alle jüngeren Leute, die ich kenne, haben es voll abgefeiert. Früher, als ich jünger war, hätte ich es sicher auch mehr abgefeiert. Bin nun mal auch in so einer Zwischenlage aufgrund des Alters, so in der Mitte. Aber natürlich freue ich mich, dass deine Mutter einen so tollen Musikgeschmack hat und wünsche ihr (und natürlich auch dir) nur das Beste für die Zukunft. 🤗
Ich denke, diese Analyse ist ganz treffend.
OT:
Ich habe mich mit einen Kollegen, der Hardcore FC Bayern Fan ist über das gestrige Spiel der Deutschen Männer Nationalmannschaft gegen den Fußballzwerg Curacao unterhalten. Und er sieht es ähnlich wie ich. Das Ergebnis 7:1 täuscht sehr über die eher dürftige Leistung der Deutschen Männer Nationalmannschaft hinweg und spiegelt nicht das Spiel wieder, so mein Kollege. Man hat gestern gesehen, dass einiges im Argen liegt, gerade in der Abwehr, so mein Kollege. Und wenn man schon gegen Curacao so Probleme hat, dann wird man gegen Topmannschaften keine Chance haben, so mein Kollege weiter. Und ihn würde es sehr überraschen wenn sie ins Viertelfinale kommen. Er glaubt, dass gegen die erste Topmannschaft Schluss sein wird und das ist ja wahrscheinlich Frankreich im Achtelfinale. Eine richtige Topmannschaft legt dann nämlich die Schwächen der Deutschen Männer Nationalmannschaft offen, so mein Kollege abschließend. Und auch ein anderer Kollege von mir hat sich ähnlich geäußert. Er kann es nicht verstehen wie man sich über so eine Leistung gegen den 82. der Weltrangliste freuen kann. Es war ein Pflichtsieg und eine dürftige Leistung, so mein anderer Kollege. Er meint, dass man sich gerne freuen und feiern kann, wenn sie den ersten Topgegner besiegt haben. Dazu muss man erwähnen, dass in der letzten Nacht bei uns in Kaufbeuren Halligalli war. Der Sieg wurde richtig lautstark von einigen gefeiert, als wären wir Weltmeister geworden. Furchtbar. Es gab auch ein Hup-Konzert.
Sind diese Kollegen echt oder (wie ich vermute) eher Teil deiner Persönlichkeitsspaltung??
Die sind echt. Arbeiten aber tatsächlich nicht in meiner Abteilung. Der eine in der Öffentlichkeitsarbeit und der andere im Lager. Und ich in der Büro/Logistik-Abteilung. Habe sie auch nur durch Zufall auf den Gang getroffen. Und das ich eine Persönlichkeitsspaltung habe, ist nicht richtig. Und man sollte nicht solche Behauptungen in den Raum stellen, die man gar nicht wissen kann. Heute ist bisher sehr wenig los, was mich sehr freut und etwas überrascht. Das bedeutet nämlich weniger Arbeit und Stress.
Meine Güte, es reicht jetzt mal mit deiner Hetze gegen unsere Mannschaft. Schwachsinn bleibt Schwachsinn. Egal wenn du noch zu Rate ziehst. Das man sich nicht einfach mal über ein hohes Ergebnis freuen kann. Die Schweiz hat gegen Katar nur 1:1 gespielt und da war die Konstellation genau die Gleiche. Vielleicht geht das ja mal in dein Spatzenhirn rein. Ganz schlimm, das sich die Menschen über ein 7:1 freuen. Hupkonzert muss nicht sein, aber es ist halt so wie es ist.
Oha, zwei von diesen „80 Millionen“ Fußball Experten 😉
Warten wir es ab. Jede Mannschaft muss erst einmal ins Tournier kommen. Und das Spiel gegen Curacao wird sicher entsprechend ausgewertet werden. Die Trainer und sein Team sind ja nicht dumm.
(Man darf auch nicht vergessen, dass die Curacao-Mannschaft durchaus seine Qualitäten hat, wie schnelle Spieler und schnelles Umschalten. Die sind in den Niederlanden ausgebildet worden.)
Frankreich wird allerdings ein Brocken.
Wieder völlig am Thema vorbei!
Allerdings
Meine Analyse ist ganz simpel.
Ich, Ü60, habe alle Lieder bis auf den deutschen Beitrag, in den beiden Halbfinalen zum ersten Mal gesehen und gehört. Daher denke ich, daß ich damit einen sehr, sehr großen Anteil des Publikums repräsentiere, nämlich den, der die Lieder zum ersten Mal gesehen und gehört hat.
Also, der erste Eindruck ist das, was zählt:
Finnland – das war einfach langweilig und die Rolle der Geigerin, die mal live spielt
und mal vom Band kam, war völlig unklar, als Zuschauer quälte man sich da durch
Griechenland – sehr hohe Erwartungen, die durch einen lustlosen Vortrag vernichtet wurden, überraschenderweise, da der Refrain des Liedes richtig cool ist
Frankreich – wirklich langweilig, viel zu konstruiert, wir unterhielten uns während des Beitrages und beachteten sie nicht weiter
Australien – das wirkte gehetzt und war ohne Ruhepause, um mal ein wenig Luft zu holen, eigentlich richtig enttäuschend
Dänemark – wirr, konfus, kalt, ist wohl ein Generationending
Schweden – Cascada wollte definitiv ihr Lied zurück, man sah das Nichtsingen der Sängerin, die man nicht sehen konnte, maximales Desinteresse am zusehenden Publikum und von uns an sie
Bulgarien – von Sekunde 1 an faszinierend, sowohl das Staging als auch das Lied selbst, offene Münder bei uns und mein sofortiger, persönlicher Favorit zusammen mit…Trommelwirbel…
Belgien – wie das so beim Publikum abschmieren konnte, bleibt eines der ungelösten Rätsel dieses Jahrgangs.
Der erste Eindruck kann trügen, aber bei den Favoriten war allesamt klar, daß es keine waren.
Die Bubble ist m.M.n. viel zu hysterisch, beeinflußt von früheren Ergebnissen sowie sehr voreingenommen bei etlichen Ländern, egal was die bringen, und hört nie wirklich richtig hin, wo das Neue, das Faszinierende, das Überzeugende ist.
Ich werde dieses Jahr 60 und kann dir bei vielem zustimmen.
Allerdings mochte ich Griechenland vor der Show sehr. Aber das war eindeutig zuviel. Man hat eigentlich gar nicht mehr viel vom Lied mitbekommen, bei der überladenen Show. Der super sympathisch Akilas wirkte noch super bei der Vorstellung der Songs für den griechischen Vorentscheid. Aber beim ESC hat mich das wirklich genervt, so schade.
Bulgarien fand ich auch von Anfang an Klasse. Tolle Show aber nicht so überladen.
Belgien hat mir sehr gut gefallen, aber vermutlich der falsche Song für den ESC.
Rumänien hat mich auch sehr gut unterhalten.
„Belgien – wie das so beim Publikum abschmieren konnte, bleibt eines der ungelösten Rätsel dieses Jahrgangs.“
Rumänien – wie das so bei den Bingojurys abschmieren konnte, bleibt eines der ungelösten Rätsel dieses Jahrgangs.
Amen! 🪓
Ich fand den Jahrgang sehr spannend. Die Favoriten schienen mir alle nicht wie Siegertitel im Vorfeld, Gottseidank kam Bangaranga, dass ich lange überhaupt nicht mochte, im Semi aus dem Nichts, lightening in a bottle.
Leute wollten nichts kaltes und distanziertes, das viele der Favoriten – hust, Frankreich, hust das bizarrerweise als sexy charakterisiert wurde.
Finnland war eiskalt, die Interpreten waren attraktiv aber connecteten null miteinander. Die Guillermo del Toro Inszenierung – brennender Beichstuhl! Stigmata! Nur die Dornenkrone fehlte – war, gerade für Finnland, desorientierend.
Australien – Big Star Performance, super Stimme. Wirkte bloß leider wie Melania und der Song war ähnlich altbacken wie Eden und Yuval.
Griechenland fand ich nur hektisch und chaotisch, in den Kommentaren tauchte oft das Wort „knuffig“ auf, auch sei er super sympathisch, was ich immer faszinierend als Erkenntnis finde. Auf mich wirkte der wie eine hyperaktive Litfaßsäule, hatte aber angeblich eine Message die anti-Konsum ist, sehr glaubwürdig.
Super spannend, gerne wieder so!
Und was sagen deine Arbeitskollegen und deine Verlobte dazu?🤔🤓
Mir egal, Hauptsache, sie sind bildhübsch. Und das ist Fakt!
Word!
Eine sehr gute Analyse, vielen Dank dafür.👍
Finnland war auch im Vorfeld mein Favorit, muss aber zugeben, dass er mich am Finalabend gar nicht mehr ganz so „gecatcht“ hat. Es muss sich aber schon wie eine eine Enttäuschung anfühlen, nach den ganzen Vorschusslorbeeren. Eine „Niederlage“ auf sehr hohem Niveau, natürlich.😉
Griechenland hat mich schon nach ca. 1 Minute total abgenervt, fand den Auftritt auch reichlich überladen.
Frankreich war solide, gut vorgetragen, aber ich finde diese Operanummern mittlerweile reichlich „abgegriffen“. War eh nie ein Fan davon.
Australien hat mir auch sehr gut gefallen.
War jetzt nie ein Fan vom dänischen Beitrag, fand ich aber ganz gut.
Noch kurz zu Schweden: Der Song war gar nicht mal so schlecht. Aber dieser Mundschutz hat natürlich eine Distanz zum Publikum geschaffen. Man konnte keine wirkliche Verbindung zur Künstlerin aufbauen. Diese übertriebene Lasershow hat ihr übriges getan. Zwischenzeitlich habe ich Felicia gar nicht mehr gesehen. Im Nachhinein muss ich sagen, hat mich die Platzierung von Schweden nicht mehr gewundert.
Bin eigentlich ganz froh, dass sich die Buchmacher mal geirrt haben. Obwohl ich „Bangaranga“ vorher nicht wirklich wahrgenommen habe, hat mich die Inszenierung wirklich überzeugt. Absolut verdient gewonnen.😊
Ich würde gerne noch die Entwicklung von Musik generell ergänzen. Australien und Finnland sind meine Top 2 und ich liebe ja epische Sieger. Aber sie waren dann vielleicht doch zu sehr „2010er-Musik“ oder noch früher. Irgendwo stand, Eclipse könnte auch ein Celine Dion Albumtrack von 2002 sein.
Und auch an Griechenland könnte man auf hohem Niveau kritisieren, dass die Zeit der „Spaßbeiträge“ jetzt langsam vorbei geht. Angefangen mit Dadi, The Roop und Little Big, über Käärijä und Baby Lasagna bis hin zu Joost, Tommy Cash und Akylas. Das Formular kennt man jetzt eben auch schon.
Vielleicht brechen wir mal wieder in eine neue Epoche auf.
ja, das wäre toll, aber in welche Epoche nur? Ist doch irgendwie alles schon zehn bis zwanzigmal durchgekaut.
Für mich war 2026 einer der enttäuschendsten, langweiligsten Jahrgänge überhaupt. Nur Tschechien kann mich jetzt noch irgendwie packen. Aber sonst …. Quo vadis ESC?
Volle Zustimmung zu Tschechien. Aber für ernste Balladen war es nicht das richtige Jahr, die Leute wollten eher positive Vibes. Daher auch die sehr gute Platzierung von Moldau.
Hier sind im Beitrag wie auch in den Kommentaren schon die meisten richtigen Gründe für das „Scheitern“ der Favoriten genannt worden, da schließe ich mich größtenteils an und wiederhole sie nicht noch einmal.
Aber ich hab mir die Frage gestellt, warum Bangaranga gewonnen hat. Als ich ihn das erste Mal gehört und gesehen habe, hat er mir gefallen, weil er mir aufgefallen ist und sich vom Stil her von allen anderen Beiträgen unterschieden hat… sei es durch die Tempiwechsel, durch die charismatische Sängerin… allerdings nicht durch die Performance der Vorentscheidung.
Wie die aussehen würde, wurde ja bis zum Halbfinale geheim gehalten und das aus gutem Grund… der Überraschungseffekt war umso größer, denn man konnte ja nicht einmal in dem kurzen Proben-Trailer diese perfekte Performance entdecken. Bei allen anderen war ja abzusehen, wie die Inszenierungen ungefähr aussehen würden.
Hier waren alle Aspekte des Songs visuell sehr gut umgesetzt worden. Und: im Gegensatz zu den meisten Favoriten hat man die Arbeit und den Fleiß erkannt, der hinter dieser Performance steckte. Es genügt einfach nicht mehr, die LED-Wand perfekt zu bespielen wie Greece, eine Geige zu spielen wie Finnland, sich auf einer Säule (die sich lustigerweise aus einem Klavier erhob) zu positionieren und höchste Töne zu singen wie Australien oder die schwedische Sängerin als Begleiterscheinung einer spektakulären Lasershow auftreten zu lassen.
Und was Dänemark betrifft: hätte ich den Text verstanden und wäre sein Startplatz weiter hinten gewesen, hätte mich der Beitrag trotzdem nicht vom Stuhl gehauen. Erst ein wenig zu lasziv, dann aus einer fleckigen Glasbox heraus von unten gefilmt, dann diese merkwürdige Clubszene mit hippen Leuten, die in einer schnöde Polonaise endete… was davon war außergewöhnlich und wo war da der Wow-Moment?
Nein, das Publikum und die Jurys haben zu recht die Arbeit von DARA belohnt. Eine einfache Box als Bühne, fünf Stühle als Requisite, eine charismatische Sängerin mit einer anstrengenden Choreo zu einem außergewöhnlichen Song mit Ohrwurmpotenzial. Mehr brauchte es nicht.
Mit der LED-Wand hat man es meinem Empfinden nach dieses Jahr komplett übertrieben. Und „komplett“ könnte ich hier fettdrucken. Ich fand es in Summe richtig schlimm und unangenehm. Besonders bei Griechenland und Moldau. Da hat sich seit dem VE vieles verschlimmbessert. Bulgarien machte es umgekehrt. Auch daher wirkte die Performance von „Bangaranga“ sehr angenehm. Minimalistisch, aber sehr kreativ und künstlerisch ansprechend.
Was ich vom diesjährigen ESC gelernt habe
Ich habe vom diesjährigen ESC vor allem eines gelernt: Man sollte sich nicht zu sehr von Bookies, Algorithmen oder vorgefertigten Narrativen beeinflussen lassen.
Die vermeintlichen Favoriten sind nicht automatisch die Gewinner.
Dasselbe gilt auch für vieles im heutigen Medienspektrum – oft wird uns schon vorher gesagt, wer erfolgreich sein wird, was wir mögen sollen und was als „perfekt/mega/super“ gilt.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum mich manche perfekt inszenierten Shows heute weniger berühren. Nicht, weil ich etwas gegen bestimmte Künstler habe oder auf eine Musikrichtung festgelegt bin. Sondern weil ich erkannt habe, wie wichtig Authentizität ist.
Bei manchen großen Produktionen wirkt alles bis ins kleinste Detail geplant: jede Bewegung, jede Geste, jede Kameraeinstellung. Technisch beeindruckend – ohne Frage. Aber manchmal fehlt das Menschliche, das Unperfekte, das Echte.
Der ESC 2026 hat mir dagegen gezeigt: Menschen wollen nicht nur Perfektion sehen. Sie wollen jemanden erleben, der ihnen das Gefühl gibt:
„Ich bin wie du. Ich kann lachen, leiden und zweifeln wie du. Ich bin nicht perfekt, aber ich glaube an das, was ich tue. Und ich wünsche mir, dass auch du an dich glaubst.“
Genau darin liegt für mich der Bangarang-Effekt: Man darf anders sein. Man darf gegen Erwartungen verstoßen. Man muss sich nicht von anderen definieren lassen – weder von Kritikern noch von Algorithmen oder von denen, die behaupten, man sei nicht gut genug. Man muss den Mut haben, seinen eigenen Weg zu gehen – auch dann, wenn andere ihn nicht verstehen.
Denn am Ende gilt: Den Gewinner kritisiert niemand dafür, dass er anders war.
Und vielleicht ist das die wichtigste Lektion des diesjährigen ESC – für die Zukunft des Wettbewerbs und für uns alle:
Aber ist gerade der Auftritt von Dara nicht die absolute Perfektion gewesen?
Nein, nein. Der perfekte Auftritt war doch wohl 🔥!
Ich sage es mal so: Sie hat „Bangaranga“ genau so performt, wie sie sich die ganze Zeit auf Social Media, in Interviews und bei ihren Auftritten präsentiert hat.
Man hat gespürt, dass sie für das lebt, was sie macht. Sie hat gezeigt, dass dieses bisschen „Bangaranga“ ein Teil ihrer Persönlichkeit ist – egal, was andere darüber denken.
Und genau diese Authentizität haben ihr die Menschen abgekauft. Sie war keine künstlich aufgebaute Favoritin und kein bis ins Letzte kalkulierter Act.
Sie war die große Überraschung des Wettbewerbs – voller Energie, Leidenschaft und echter Emotionen.
Vielleicht war ihr Auftritt nicht perfekt im klassischen Sinne. Aber genau das machte ihn für viele so besonders: Er war unperfekt-perfekt – echt, mutig und unverwechselbar.
Bulgarien ist bei der Performance in meine Top 5 geschossen, vorher konnte ich damit nur wenig anfangen.
Ich fand es gut (außer dass Israel wieder so weit vorn lag). Das bewies mal wieder, die Wettquoten sind nur für eine grobe Tendenz gut. Oder die Wettenden müssen sich auf die angepassten ESC-Regeln erst einstellen 😉
Seit der Neuauflage des UMKs und besonders seit 2023 sind die Fans unverhältnismäßig stark von Finnland begeistert. Alle Lieder im UMK werden als das Beste überhaupt bezeichnet, dabei werden dort jedes Jahr die gleichen Lieder recycelt. Rock, Pop, Ballade, irgendwas Lustiges. Fertig ist das Line-Up. Und dieses Jahr war ganz und gar nicht gut. Aber weil Finnland das neue Schweden ist, sieht man darüber hinweg und natürlich steht von Anfang an fest, dass Finnland gewinnen muss, weil es das halt muss. Wie der Song ist, interessiert keinen. Das UMK ist angeblich der beste Vorentscheid und deshalb muss Finnland vor allen anderen landen.
Doch geht man einen Moment in sich, stellt man fest:
Der finnische Song und Performance waren nie eines Siegers würdig. Finnland ist nicht das Powerhouse, das die Fans sich herbeireden. Die letzten Jahre hat Finnland konstant schlechter abgeschnitten, also vorher in den Wetten und der allgemeinen Meinung vermutet.
Finnland kann gewinnen, aber dann sollten sie auch mal anfangen Siegertitel zu schicken.
Auch Dänemark war mehr Hype als Inhalt.
Griechenland und Frankreich hatten niemals Chancen auf den Sieg. Echt keine Ahnung, was die Wetten sich dabei gedacht haben. Ich hatte Griechenland im Halbfinale irgendwo bei Platz 6 oder 7 getippt und lag damit goldrichtig.
Fazit: Statt auf Trends sollte man lieber auf die Songs hören 🙂
Der Fragestelleung kann ich nicht so ganz zustimmen
Denn so komplett überraschend waren sie doch gar nicht.
Warum wurde Finnland immer als der unangefochtene Favorit gehalten?
Das verstehe ich bis heute nicht
Wettquoten pder Fan-Polls sipiegeln nicht immer die Realität wieder.
Da haben hoffentlich deren Befürworter dieses Jahr erkannt.
Dänemark war halt so ein Bubbleding. Dort hat man sich was vorgemacht.
Da habe ich nie ernsthafte Siegchancen gesehen. Dafür wirkte Sören zu wenig symphatisch. Frankreich vollkommen zurecht im Televote abgestraft.
Griechenland hat meines Erachtens Punkte an Bulgarien verloren,
Hatten ja durchaus die gleichen Zielgruppen.
Australiens Abschneiden finde ich nicht enttäuschend, war für das Land
absolut ok.
Und Schweden? Platz 20 ist aber sowas von hart erarbeitet.
Das Thema hätte einen eigenen Artikel verdient, aber ich glaube auch an
den Weihnachtsmann. 🤶🤶
Dänemark war für mich persönlich neben Israel und Albanien der stärkste Auftritt und „gescheitert“ ist nun wirklich etwas anderes. Ansonsten gebe ich Dir in allen Punkten Recht.
Ergänzend: da dieses Jahr 5 Länder nicht da waren, hat sich der Schwerpunkt der Stimmen verlagert.
Wir hatten im Vorfeld 6 Songs für gut befunden und beschränken uns auf diese Auswahl – bleiben nur 2 übrig.
Delta Goodrem: so bald einen bekannten, professionellen Sänger (mwd) beim ESC antritt, sind die Jurys noch kritischer als sonst.
Monroe: wäre nett wenn Leute offen zugeben, dass sie nie Oper oder Klassik hören bevor man mit Urteile wie ‚Geklaut‘ oder ‚Kalkuliert‘ herausrückt. Beide gelten für 34 der 35 Songs bei diesem ESC und deswegen ziehen diese Worte nicht als Argument oder Erklärung, sagen eher dass man nicht alles versteht. (Ja, Kritik sagt oft mehr über den Absender als über den Empfänger.)
Der Song war überladen und den Auftritt passte nicht ganz zu einem 17-Jährigen. Opernstimmen hatten und haben eine Zukunft, auch die Sängerin für Rumänien kann Oper singen …
Laureen:
Da hoffen wir, dass es in 2027 wieder so läuft.
Tja, ich nenne es dennoch kalkuliert, und nun?? 🤷🏻♂️
So lange du das auch bei anderen Songs sagst, ist es okay.
Hmm, erinnere mich nicht, dass er das bei AUS gesagt hätte, komisch.
Da fehlen noch 33 … 😉
bei rumänien war es ja eher ein stilelement,was den eh schon guten song noch eine ganz besondere note verlieh aber bei frankreich kam es mir dann eher wie eine dampfhammermethode vor.🤔
das dann der dampfhammer wiederum die bingojurys so entzückte,ist eine andere geschichte. 🥴
Bei Finnland war ich bis zum Schluß überzeugt, sie holen das Ding nachhause. Obwohl es genug Stimmen in der Bubble gab, die den Song besser eingeschätzt haben. Man konnte also gewarnt sein. Meiner Meinung nach war dieser FFF- Effekt nicht so heftig wie bei den Schweden letztes Jahr. Die Saunafans hat es hart getroffen.
Frankreich zählte ich anfangs auch zu den Favoriten. Das sie dann beim Publikum so durchgefallen ist, hätte ich nicht erwartet.
Griechenland fand ich immer stark überbewertet bei vielen Fans und Buchmachern. Das „maue“ Ergebnis überrascht mich nicht.
Bei Schweden sagte ich mir, warum soll das ankommen, wo doch zuvor Österreich 24 und Belgien 25 scheiterten. Das Schweden dann so derbe abgestürzt ist, davon habe ich nicht mal zu Träumen gewagt.
Bulgarien war für mich schon immer der kommerziell beste Beitrag in diesem Jahrgang. An einen Sieg dachte ich nicht, aber an ein Top 5 Ergebnis.
finnland war haushoher favorit.
das war schon heftiger,weil die saunajungs ja nicht der ganz so haushohe favorit waren (so meine erinnerung).
die bubbleeinschätzung war klar wie kloßbrühe entweder finnland bzw. australien oder vielleicht doch dänemark als sieger.
bulgarien hatte bis 12/24 stunden vor’m finale da kaum jemand auf dem zettel.
ich schon mal gar nicht aber die bingojurys konnte ja auch niemand ahnen – wählen mal eben einen 1% quoter zu ihren darling.
Was natürlich erfreulich ist, dass eben nicht alles vorhersehbar ist und die Buchmacher daneben lagen. Allerdings waren sie bei den hinteren Plätzen mit Deutschland, Österreich und UK goldrichtig.
Ivi Adamou, die Zypern vor 14 Jahren beim ESC vertrat, hat in der Sendung „In the Arms of Fani“ über ihren damaligen Auftritt gesprochen:
https://eurovisionfun.com/2026/06/%ce%ae%ce%b2%ce%b7-%ce%b1%ce%b4%ce%ac%ce%bc%ce%bf%cf%85-%ce%b4%ce%b5%ce%bd-%ce%b8%ce%b1-%ce%bc%ce%b5%cf%84%ce%ac%ce%bd%ce%b9%cf%89%ce%bd%ce%b1-%ce%bf%cf%8d%cf%84%ce%b5-%ce%bb%ce%b5%cf%80%cf%84/
Eine Rückkehr zum ESC ist für sie auf jeden Fall denkbar und daß sie dabei auch für Griechenland antreten könnte.
Ich wollte nur nochmal kurz erwähnen, dass Sal da Vinci aus Italien kurzzeitig während des Juryvotings auf Platz eins war und mit einem sehr guten Platz fünf den ESC beendete. 😀
So falsch lag ich also mit meiner Siegprognose ESC 2028 in Neapel gar nicht. 😀
Dann möchte ich auch nochmal kurz erwähnen, dass die einzige Performance, die genau so viele 12 Punkte von den Jurys bekommen hat, wie Dara, die Liebe Alicja aus Polen war. 🙏😇
Die Beyoné aus Polen, die leider viel zu sehr unterschätzt wurde.
„Beyoné“
wer ist das denn jetzt schon wieder? 🐰
“Beyoné”, so authentisch war die Nummer.
Fratello, ich könnte mich ja jetzt herausreden, dass ich mein Kommentar gerade mit dem Smartphone geschrieben habe. 😀
😝😜😘
Unbestreitbar ein Lieblingsmoment von uns beiden dieses Jahr: Mister Equality gibt Polen 12 Punkte. 🥳
Das war auf jeden Fall das größte ESC-Highlight dieses Jahr, welches hier auf ESC kompakt definitiv einen eigenen Thread verdient hätte. 😀
Philipp Hansa ist Mr. Eurovision. 😀
Mag ich nach wie vor nicht, aber die Performance war zugegebenermaßen sehr juryaffin.
unser tägliches bingo gib uns heute. 😇
Ja, ja macht mich nur fertig. 😀
Hast du ein ESC kompakt Bullsh!t Bingo erstellt? Das würde ich ja gerne mal sehen. 🤭
ich spiele bingo immer pur ohne bullenhaufen.🐼
ganz früher habe ich gern scrabble gespielt und davor lingua – in scrabble war ich irre gut. 👑
Lingua kenne ich gar nicht. Gleich mal googeln.
lingua war die deutsche variante aber ohne bonusfelder für die fiesen konsonanten.
im kinderheim wurde viel gemeinsam gespielt – dame,mühle,halma (nee,nicht hallenhalma 😺 ),mensch ärger dich nicht,malefitz,monopoly und später auch schach und eben scrabble.
bei den kartenspielen waren mau-mau,canasta,romme und natürlich skat bzw. doppelkopf ganz vorn – die jüngeren spielten z.b. gerne fang den hut oder machten halt bei den älteren mit.
Hach Halma…das habe ich immer gerne gespielt. Mein Papa hat mir das schon ganz früh beigebracht und irgendwann habe ich ihn dann regelmäßig geschlagen. Mittlerweile kommt er gar nicht mehr an sein altes Können ran. Da herrscht jetzt eher große Verwirrung. Das macht mir immer ziemliche Sorgen, wie schlimm er später mal dement werden wird, wenn das jetzt schon losgeht. Er ist noch keine 60. 🫣
Sorry… meiner war auch schon länger tütelig wie man immNorden sagt. Klappte dann aber bis Anfang 80 ganz gut!
Danke. Wir werden sehen. 🙂
🪓!
muß ich mir sorgen machen? 🐰
Ich fang lieber erst nicht an.🤣🇫🇮
Ich habe nichts dagegen, wenn du Tacheles redest. 😀
Meine Unterstützung hast du. 😀
Doch! Ich bitte darum! 🥳
Ich lag einfach komplett daneben🤣
Liebe „Liekinheitin“ trotzdem!😊
Lag aber von anfang mit Griechenland, Rumänien, Australien und Frankreich ziemlich richtig.🤣
Bulgarien war in meiner Top 6, leider habe ich nicht mit einen Sieg gerechnet.
Rumänien war ja auch einfach genial! 😍
So falsch ist dennoch nicht richtig.
Aber die Richtung hat gestimmt. 😀
Nö, falsch ist falsch.
Aber weit daneben!
Finnland hatte bei mir von Anfang an keine Gewinnervibes. Platz 6 ist jetzt nochmal 1-2 Plätze schlechter als von mir erwartet, aber sie haben halt gegenüber dem Vorentscheid nix draufgelegt.
Griechenland hat mich mitten im Auftritt verloren. Den Videospielanfang fand ich noch passend, aber als Akylos da durch diese Räume ging konnte ich nicht mehr folgen. Da hat das Staging nicht funktioniert.
Australien hat für mich erwartbar abgeschnitten. Stark bei den Jurys, weniger stark im Televote.
Frankreich war mal wieder im Vorfeld zu sehr überschätzt. Die gehören die letzten Jahre ja immer zum Favoritenkreis, einzig Slimane konnte aber die Erwartungen erfüllen.
Dänemark war für mich so erwartbar.
Schweden gehörte für mich eh nie zu den Favoriten und der Auftritt war nun auch nicht gut. Der Finaleinzug ist da schon schmeichelhaft.
Bulgarien hatte ich seit der Nordic Pre Party als stark unterschätzt auf der Liste. Dass es so weit nach oben gehen könnte habe ich aber auch nicht erwartet, vor allem der Jurysieg kam völlig überraschend.
Und warum die Jurys Rumänien so schwach bewertet haben erschließt sich mir so gar nicht.
Unter dem Strich war Platz 7 für Dänemark absolut honorabel.
Griechenland war in der Tat too much, die VE-Performance gefiel mir besser.
Tja, ich habe den Hype um den finnischen Beitrag von Anfang an nicht verstanden. Mit Bulgarien habe ich auch nicht wirklich gerechnet. Aber was ich sagen kann, da war der Auftritt einfach genial und blieb haften. Ich konnte nach den zwei Auftritten (Semi und Finale) neben DARA natürlich jeden einzelnen Tänzer und Tänzerin für mich memorieren, so gebannt habe ich das Geschehen verfolgt. Das war bei keinem anderen Beitrag so. Klar ist das jetzt eine subjektive Sicht, aber so ist es wohl mehreren ergangen.
Ich kann nur sagen, wie es mir ergangen ist: ich liebte den finnischen Beitrag bis zum UMK. Die Inszenierung hat mich völlig kalt gelassen. Vielleicht gings anderen auch so.
OT: Vorletzter Abend auf der Insel, krass wie die Zeit vergeht. 😅
Hatte beim Abendessen heute u.a. Roastbeef und Knoblauchgarnelen, die haben mir so gut geschmeckt dass ich mir welche nachgeholt habe. Mit Knutschen wird jetzt allerdings schwierig. 🤣
Also du bringst den Sommer mit nach Deutschland. Danke. 😀
P.S. Wie geht es den Spaniern nach den 0:0 gegen Kap Verde. 🫣 Ich habe von den Spiel übrigens nur die Nachspielzeit mitbekommen, da ich bis zu 90 Minute schön vorm TV auf der Couch geschlafen habe. Dachte erst ich träume. 😂🫣
Glückwunsch an die Kapverden zum Unentschieden!
afrika ist halt schon länger kein fallobst mehr.
wer es in der afrika-quali zur WM schafft,der muß auch was können.
die spanier dachten vielleicht,daß sie das locker mit 3-4 null schaukeln aber pustekuchen.
für den fußball (und die neutralen zuschauer) ist sowas immer gut.
Alkohol plus Knobi. Du willst aber auch wirklich auf Nummer sicher gehen.
Hehe 😁
Habe heute auch das erste Mal nen Mai Tai getrunken. War lecker (auch wenn das nussige vom Mandelsirup etwas ungewohnt am Anfang war) aber auch sehr stark. Na gut, zweierlei Rum, Orange Curacao, Limettensaft und Sirup mit viel Zucker der den Alkohol schneller ins Blut jagt. Habe zuerst überlegt mir nen zweiten Drink noch zu ordern aber da wäre ich glaube ich im Hafenbecken von Mogan gelandet. 😅
Ich wünsche die noch einen tollen Resturlaub. 😀
Danke, den letzten Tag morgen koste ich noch so richtig aus. 😁
Ich glaube die ESC-Bubble ist mittlerweile zu sehr abgenabelt vom normalen TV-Zuschauer. Sie kochen ihr eigenes Süppchen(ihren eigenen Hype) und sind dann verwundert wenn der normale Zuschauer bei einmaligen hören nicht das gleiche empfindet wie die Bubble die sich mittlerweile fast jeden Song schön gehört hat.
Es gibt erfreuliche Nachrichten von Bonnie Tyler! Die ESC-Teilnehmerin von 2013 ist aus dem Koma aufgewacht:
https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_101297780/bonnie-tyler-saengerin-ist-aus-dem-koma-erwacht.html
Die Ärzte seien weiterhin zuversichtlich, dass sie sich gut erholen wird. Das werde allerdings Zeit in Anspruch nehmen, denn der Genesungsprozess verlaufe „nur langsam“.
Anssi Autio, der seit 15 Jahren ausführender Produzent des nationalen finnischen Vorentscheides UMK ist, hat heute seinen Rücktritt verkündet:
https://eurovoix.com/2026/06/15/finland-anssi-autio-steps-away-from-umk/
Wer die Nachfolge antreten wird, steht noch nicht fest.
OT: Heute wurde ein interessantes Video über die Geschichte mit Gracia und Vanilla Ninja im Jahr 2005 hochgeladen:
https://www.youtube.com/watch?v=NcBtWtyn_24
Seit diesem Jahr bildet Gracia mit David Brandes (ja, genau dem) ein Musikprojekt namens Chapter 7, es geht in Richtung Mittelalterrock.
OT: Hallo Ihr Lieben. Gestern sind wir an unserer letzten Station (Most na Soči) angekommen. Heute haben wir Aquileia, Grado und Duino besucht. Endlich konnte ich mal auf dem Rilke-Weg spazieren. Morgen geht es nach Cividale del Friuli und Palmanova. Übermorgen ist Ruhetag in Most na Soči, und dann geht es auch schon wieder zurück nach Hause …
Grüß dich, Toggie! Na, setzt schon langsam die Traurigkeit über das nahende Ende des Urlaubs ein?
Ja. Spätestens als ich heute Nachmittag zum letzten Mal die Adria gesehen habe …
Oh nein. 😭 😭 😭 Da heule ich gleich mit.
Ohje und ich streue auch noch Salz in die Wunde. Verzeihung. 🫣
Da hilft nur ein 🍒🍰 zur Wiedergutmachung. 😉😋
Alles gut. Eine vierwöchige, vollkommen individuell getaktete Rundreise ist ja ein unglaubliches Privileg. Ich habe keinen Grund mich zu beklagen.
Aquileia ist übrigens UN-GLAUB-LICH. Wenn Du mal in der Nähe bist: ➡️ Aquileia!
Wow dass sieht ja klasse aus. 😀
Live und in Farbe fand ich das schlichtweg überwältigend.
Gleich mal googeln 🤓
Oh das sieht ja wirklich toll aus! Mal sehen ob wir irgendwann in dieser Gegend Urlaub machen werden. 😁
Auf Cividale morgen freue ich mich auch total. Es gibt nicht viele Orte, an denen man langobardische Kunst sehen kann. Und als Sahnehäubchen gehört der Ort noch zur Vereinigung der Borghi più belli d’Italia.
Hallo. Schön dass du schreibst.
Toggie und ich haben uns in April? mal über die Songs unterhalten und da habe ich geschrieben, dass die einzigen 2 Songs die mir nicht aus den Kopf gehen, egal ob man will oder nicht, Just Go von Jiva und Bangaranga von Dara sind. Alle anderen Songs hatte ich damals irgendwie kaum im Kopf. 🙃 🙃 🙃
Ich wünsche die noch ein paar erholsame Tage. 😀
P.S. Du bringst also auch den Sommer mit nach Deutschland. 🥳
Du bringst also auch den Sommer mit nach Deutschland.
Hier in Most na Soči hat es heute bei 22 Grad geregnet. Gut dass wir in Italien waren. 🏖️
Noch wärmer als in Deutschland. 🙃
Aber nicht mehr lange. 🥵
Japp. Ich bin vor allem an den 3 warmen Tagen auf einem Stadtfest, da werde ich schön schwitzen. 🙃🙃🙃
Ich freue mich schon !
Zu viel Drama, zu wenig Bangaranga
Bei mir lautet es eher: Zu viel Augenmerk auf Show und zu wenig auf Musik.
Fast alle Songs vom diesem Jahr laufen bei mir unter dem Strich, wenn ich es höre schön und gut mehr aber auch nicht.
Ich konnte dieses Jahr sehr wenig mit der Musik connecten. Ich habe auch kaum das Bedürfnis mir die Songs anzuhören, dass war im letzten Jahr deutlich anders.
Vergleich 2025:
Zeitraum 01.01.2025 bis 15.06.2025
Platz 01: Gabry Ponte – Tutta L’Italia (San) → 130 Streams (Platz 04)
Platz 02: Shkodra Elektronike – Zjerm (Alb) → 128 Streams (Platz 05)
Platz 03: PARG – Survivor (Arm) → 128 Streams (Platz 06)
Platz 04: Kaj – Bara Bada Bastu (Schweden) → 126 Streams (Platz 07)
Platz 05: Klavdia – Asteromata (Grie) → 110 Streams (Platz 09)
Platz 06: NAPA – Deslocado (Por) → 109 Streams (Platz 10)
Platz 07: Ziferblat – Bird Of Pray (Ukr) → 104 Streams (Platz 12)
Platz 08: Abor & Tynna – Baller (Deu) → 103 Streams (Platz 13)
Platz 09: Louane – maman (Frau) → 97 Streams) (Platz 14)
Platz 10: Zoe Me – Voyage (Schweiz) → 97 Streams (Platz 15)
Platz 11: Sissal – Hallucination (Dän) → 80 Streams (Platz 21)
Platz 12: Laura Thorn – La Poupée Monte Le Son (Lux) → 79 Streams (Platz 22)
Platz 13: Yuval Raphael – New Day Will Rise (Isr) → 69 Streams (Platz 26)
Platz 14: Remember Monday – What The Hell Just Happened? (UK) → 61 Streams (Platz 36)
Platz 15: Lucio Corsi – Volevo essere un duro (Ita) → 56 Streams (Platz 39)
Platz 16: Go-Jo – Milkshake Man (Aus) → 54 Streams (Platz 41)
Platz 17: ADONXS – Kiss Kiss Goodbye (Tsch) → 53 Streams (Platz 42)
Platz 18: Erika Vikman – ICH KOMME (Fin) → 50 Streams (Platz 44)
Platz 19: Nina Zizic – Dobrodosil (Mon) → 49 Streams (Platz 45)
Platz 20: Claude – C’est La Vie (Nie) → 48 Streams (Platz 48)
Platz 21: Mamagama – Run With U (Aser) → 48 Streams (Platz 50)
Platz 22: Tautumeitas – Bur man laimi (Let) → 45 Streams (Platz 51)
Platz 23: Tommy Cash – Espresso Macchiato (Est) → 45 Streams (Platz 52)
Platz 24: Miriana Conte – Serving Kant (Mal) → 43 Streams (Platz 55)
Platz 25: Marko Bosnjak – Poison Cake (Kro) → 42 Streams (Platz 56)
Platz 26: Kyle Alessandro – Lighter (Nor) → 41 Streams (Platz 58)
Platz 27: Kataris – Tavo akys (Lit) → 40 Streams (Platz 60)
Platz 28: Justyna Steczkowska – Gaja (Pol) → 39 Streams (Platz 61)
Platz 29: Red Sebastian – Strobe Lights (Bel) → 38 Streams (Platz 62)
Platz 30: Klemen – How Much Time Do We Have Left? (Slo) → 37 Streams (Platz 65)
Platz 31: JJ – Wasted Love (Öst) → 37 Streams (Platz 67)
Platz 32: Theo Evan – Shh (Zyp) → 37 Streams (Platz 68)
Platz 33: Melody – Esa Diva (Spa) → 35 Streams (Platz 69)
Platz 34: Princ – Mila (Ser) → 32 Streams (Platz 75)
Platz 35: Mariam Shengelia – Freedom (Geor) → 32 Streams (Platz 76)
Platz xx: Melody – Esa Diva (VE Version) (Spa) → 28 Streams (Platz 84)
Platz 36: EMMY – Laika Party (Irl) → 28 Streams (Platz 85)
Platz 37: VAEB – ROA (Isl) → 17 Streams (Platz 139)
Vergleich 2026
01.01.2026 bis 15.06.2026
Songs die ich noch aller 2 bis 3 Tage höre sind fettgedruckt
Platz 01: Alis – Nan (Alb) → 62 Streams (Platz 9)
Platz 02: Satoshi – Viva, Moldova (Mol) → 57 Streams (Platz 14)
Platz 03: Antigoni – Jalla (Zyp) → 57 Streams (Platz 17)
Platz 04: Alexandra Capit – Choke Me (Rum) → 55 Streams (Platz 19)
Platz 05: Bandidos Do Cante – Rosa (Por) → 54 Streams (Platz 21)
Platz 06: Cosmo – Tanzschein (Öst)→ 54 Streams (Platz 22)
Platz 07: Lion Ceccah – Solo Quiero Mas (Lit) → 56 Streams (Platz 23)
Platz 08: Look Mum No Computer – 1, 2, 3 (UK) → 53 Streams (Platz 24)
Platz 09: Aidan – Bella → 52 Streams (Mal) (Platz 25)
Platz 10: Akylas – Ferto → 50 Streams (Grie) (Platz 28)
Platz 11: Jiva – Just Go (Ja wohl!) (Aser) → 50 Streams (Platz 29)
Platz xx: Tamara Zivkovic – Nova Zora (Montesong) (Mon) → 49 Streams (Platz 30)
Platz 12: Dara – Bangaranga (kämpft sich nach oben) (Bul) → 48 Streams (Platz 32)
Platz 13: Simon – Paloma Rumba (kämpft sich auch nach oben) (Arm) → 45 Streams (Platz 34)
Platz 14: Lavina – Kray Mene (Ser) → 41 Streams (Platz 37)
Platz 15: Vanilla Ninja – Too Epic To Be True (Est) → 38 Streams (Platz 43)
Platz 16: Jonas Lovv – Ya Ya Ya (Nor) → 38 Streams (Platz 44)
Platz 17: Eva Marija – Mother Nature (Lux) → 36 Streams (Platz 50)
Platz 18: Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin (Fin) → 36 Streams (Platz 52)
Platz 19: Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem (Dän) → 35 Streams (Platz 54)
Platz 20: Atvara – Ena (Let) → 34 Streams (Platz 58)
Platz 21: Essyla – Dancing On The Ice (Bel) → 34 Streams (Platz 60)
Platz 22: Noam Bettan – Michelle (Isr) → 34 Streams (Platz 62)
Platz xx: Tony Groxx & LUCYCALYS – T AMARÉ (Spa) → 33 Streams (Platz 65)
Platz 23: Sarah Engels – Fire (Deu) → 33 Streams (Platz 67)
Platz 24: Tamara Zivkovic – Nova Zora (ESC Version) (Mon) → 31 Streams (Platz 73)
Platz 25: Delta Goodrem – Eclipse (Aus) → 30 Streams (Platz 76)
Platz 26: Lelek – ANDROMEDA (Kro) → 29 Streams (Platz 79)
Platz 27: Sal Da Vinci – Per sempre si (Ita) → 29 Streams (Platz 82)
Platz 28: Veronica Fusaro – Alice (Schweiz) → 28 Streams (Platz 86)
Platz 29: Monroe – Regard (Fra) → 27 Streams (Platz 90)
Platz 30: FELICIA – My System (Schweden) → 25 Streams (Platz 94)
Platz 31: Alicja – Pray (Pol) → 22 Streams (Platz 106)
Platz 32: Senhit ft (eine Prise) Boy George – Superstar (San) → 21 Streams (Platz 110)
Platz 33: Daniel Zizka – Crossroads (Tsch) → 20 Streams (Platz 115)
Platz xx: Leleka – Ridnym (VE Version) (Ukr) → 19 Streams (Platz 122)
Platz 34: Leleka – Ridnym (ESC Version) (Ukr) → 19 Streams (Platz 123)
Platz 35: Bzikebi – On Replay (Geor) → 17 Streams
Auch wenn ich nur den Monat Mai vergleiche gibt es ein gewaltigen Unterschied
2025 Top 10 Mai
Platz 01: PARG – Survivor → 76 Streams
Platz 02: Shkodra Elektronike – Zjerm → 71 Streams
Platz 03: Kaj – Bara Bada Bastu → 70 Streams
Platz 04: NAPA – Deslocado → 61 Streams
Platz 05: Ziferblat – Bird Of Pray → 60 Streams
Platz 06: Klavdia – Asteromata → 58 Streams
Platz 07: Louane – maman → 55 Streams
Platz 08: Zoe Me – Voyage → 55 Streams
Platz 09: Abor & Tynna – Baller → 53 Streams
Platz 10: Gabry Ponte – Tutta L’Italia → 49 Streams
2026 Top 10 Mai
Platz 01: Antigoni – Jalla → 26 Streams !!!
Platz 02: Look Mum No Computer – 1, 2, 3 → 25 Streams
Platz 03: Alis – Nan → 24 Streams
Platz 04: Lion Ceccah – Solo Quiero Mas → 24 Streams
Platz 05: Simon – Paloma Rumba → 24 Streams
Platz 06: Bandidos Do Cante – Rosa → 23 Streams
Platz 07: Jiva – Just Go → 23 Streams
Platz 08: Ella Langley – Choosin‘ Texas (kein ESC Song) → 21 Streams
Platz 09: Alexandra Capit – Choke Me → 21 Streams
Platz 10: Bandidos Do Cante – Rosa (live Version) → 21 Streams
Also war 2025 musikalisch dass deutlich bessere Jahr bei mir.
Daher bitte nächstes Jahr etwas mehr Augenmerk auf die Musik mMn.
Daher bitte nächstes Jahr etwas mehr Augenmerk auf die Musik mMn
+1
Ja, dieses Jahr war schon witzig, was die Ergebnisse anging. So erwartbar die Halbfinale und ihre Qualifikanten (mit Ausnahme Belgiens) waren, so aufregender war es dann wenigstens im Finale.
Ich sehe den Grund dafür im Jahrgang selbst. Wir haben oft darüber geredet: vieles auf einem Level, wenige Ausreißer nach unten, aber halt auch keine Überflieger, keinen Topfavoriten. Finnland war für mich als Wettquoten-Vorreiter verständlich, weil es das beste Gesamtpaket (im Vorfeld) war. Aber es war halt „das Beste vom Jahrgang“ und kein „großer Favorit“ in dem Sinne. Das schlug sich dabei nieder, dass das die wenigsten als Televoting- oder Juryliebling gesehen haben, sondern man auf reinen Kompromisssieger gepokert hat. Lustigerweise waren sich beide Instanzen bei Finnland am Ende so einig wie selten bei einem Act, der nicht ganz hinten liegt: lediglich 3 Punkte Differenz.
Und so erging es mir mit Frankreich, Australien, besonders Griechenland die meiste Zeit. Bei Frankreich & Australien war ich mir davor schon sicher, dass das nicht weit genug beim Publikum kommen wird. Dass Frankreich bei den Zuschauern so schlecht wegkommt und Griechenland bei beiden Instanzen deutlich unter Erwartung abschneidet, hätte ich aber auch nicht gedacht. Einzig Australien hat seinen Status wirklich halten können, wenn wir den „Hype“ in den letzten 2 Tagen ausblenden. Respekt dafür.
Kurzum: Entschieden wird auf dem Platz. Und wenn es keine Überflieger gibt, haben alle anderen hat größere Chancen, nach vorne zu kommen. Im Kontrast dazu hatten wir bspw. 2024, wo es sehr viele (Mit-)Favoriten gab, und da war es dann vorne herum recht überraschungsarm (höchstens voll von Enttäuschung…).
„Kurzum: Entschieden wird auf dem Platz“
das gilt auch für den SCC platz!🪓🔥
Heute war ein Kunde da, der ein Bandshirt von Weird Omen anhatte.
Kannte die Band nicht und hab ihn gefragt. Er meinte dann, dass sie Garage Rock machen und wir haben uns kurz unterhalten. Hab jetzt mal reingehört. Würden auch gut in die 1960er passen… irgendwie:
Hier noch was…
⚽ ⚽ ⚽ ⚽ (später)
Zur Trinkpause? Oder Halbzeitpause?`🤔
Zur Knabberpause…
Die Anstoßzeiten sind halt echt… immer diese Zeitverschiebung.
Japp.
…ich nenne das harten schrammelrock mit bass sax – sehr punkig,insbesondere der sänger im gesangsstil.
das ist schon ganz gut aber muß man laut hören und das geht jetzt nicht.
werde mich mit der kapelle aber noch eingehender beschäftigen – danke für’s kennenlernen (ich kannte die auch nicht). 🙂
Und dazu wirken die ausgewürfelt, ohne feste slots:
Mal 18h, 19h, 20, 22h, 23h, 0h, 1h, 3h, 4h ..
Das sind 3 Zahlen zuviel für Lotto. 😉
Vielleicht wegen Zeitzonen? 🤔
Ne, dazu würden 4, max. 6 Slots ja reichen. Es gibt aber 16(!) Anstoßzeiten.
Gott! Jetzt schlägt mir YT schon Live-Cams für Klapperschlangen vor. Echt nicht…!
😱 😱 😱 Oh mein Gott.
Waren glücklicherweise nur Felsen zu sehen. Hab den Kanal dann gleich „blockiert“.
ja,gut laut kommt das besser!
aufgenommen!
anbei etwas dänischer indie. (powersolo) – da lohnt die forschung.
zugabe 1
zugabe 2 (ein anderer act und noch knackfrisch – bei der kapelle muß ich selber mal forschen,weil die mit in der powersolo-playlist waren – der sound erinnert auch an beste tool-zeiten). 🪓
Die Band höre ich lieber nicht, da bekommt man evt ein Tinnitus. 🫣🙃🫣
ein angsthase du bist. 🐰
Nö hatte Ditonellapiaga auf der 1. 💪
verstehe den kontext nicht.
Damn, ist das weird! 😀
alles?
„Weird“ im positiven Sinne! Laut aufdrehen! Bäm! 🙂 (Obwohl KI)
Ich bin da radikal. Der Beitrag hätte mich kurz nach dem ESC interessiert, nun ist aber schon lange Sommerpause und damit schon wieder alles vergessen.
Aber zumindest habe ich mal die Gelegenheit meinen Namen anzupassen, nach den ganzen deutschsprachigen der letzten zwei Jahre.
Gehen Vergesslichkeit gibt es sicherlich was von Ratiopharm. 🤪
Oder was von Marcus und Martinitus. 🙈
Antigoni hat eine weitere Teilnahme an ESC ins Auge gefasst:
https://en.euromix.co.il/2026/06/15/antigoni-expresses-desire-to-return-to-eurovision-despite-backlash/
Sie sollte besser erstmal Gesang üben….
OT:
Also ich finde es echt gemein. Heute Abend spielt ja um 21 Uhr einer der ganz großen Topfavoriten Frankreich gegen Senegal. Und das ist ein Spiel auf das viele hingefiebert haben und das ja auch richtig interessant ist. Und trotzdem wird es nur im Pay TV bei Magenta TV übertragen. Überzeugt immerhin Frankreich, nachdem Deutschland und Spanien es nicht getan haben? Wie gut sind die Franzosen wirklich? Und können die ganzen Topstars auch eine richtige Einheit formen und bilden? Fragen über Fragen. Doch viele Fußballfans, die sich schon so auf das Spiel gefreut haben, werden heute Abend in die Röhre schauen. Und das ist eine Frechheit. Ich persönlich habe das große Glück, dass ich tatsächlich Magenta TV habe und mir dadurch das Spiel heute Abend anschauen kann. Und trotzdem finde ich das nicht in Ordnung. Dieses so interessante Spiel zur guten Anstoßzeit sollte für alle zugänglich sein.
„Überzeugt immerhin Frankreich, nachdem Deutschland und Spanien es nicht getan haben?“
Du bist lost.
Geht das unqualifizierte Gejammere jetzt die ganze WM so?😱
Bitte nicht!
Unerträglich, der hat wohl das 7-1 Trauma noch nicht überwunden. Klar, Curaçao ist nicht Argentinien, aber jeder mit etwas Sachkenntnis konnte sehen, dass unsere Junx gut gespielt haben.
Aber, aber seine „Arbeitskollegen“ haben ihm doch zugestimmt!! 🤣
Ach ja, they beim SWR ESC-Team.
Seine „Verlobte“ hat sicherlich auch etwas dazu gesagt. 🤣
Heute habe ich meinen letzten vollen Tag auf Gran Canaria, gehe nochmal ausgiebig zum Strand und lasse mich da treiben. 🏖️😎
Heute vor 50 Jahren moderierte zum ersten Mal eine Frau die Tagesschau und das war Dagmar Berghoff:
https://www.instagram.com/reel/DZoxdaADnJK/?igsh=aHlsOGM0Mm9wZjNw
Anbei Shedeen, die Kate Tanner in der Serie ALF spielte, ist verstorben:
https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_101296848/anne-schedeen-ist-tot-alf-star-mit-77-jahren-gestorben.html
Ruhe in Frieden!
Vielleicht solltest du dir einen eigenen Blog einrichten, in dem du deine nicht-ESC-bezogenen Gedankenfetzen mit der Welt teilen kannst
Sehr guter Vorschlag! Er hatte mal in einem Kommentar vor mehreren Wochen mal geschrieben, daß er überkegt, seine eigene Internetseite zu erstellen und wollte wissen, wie das geht. Tamara hat einen eigenen Blog, die könnte ihm da den einen und anderen Tipp geben.
Vielen Dank für den Beitrag,
aber ich persönlich liiiiiiiiiebe den Song
von Felicia – My System, sowas von hart.
Ich feiere dieses Lied und Felicia,
übertrieben. Also die Geschmäcker sind
eben total verschieden. Für mich ist das
kein mittelmäßiger Song, sondern ein
totaler Knaller. Und Felicia selber für
mich mit Abstand, die interessanteste
Persönlichkeit, die ich überhaupt beim
Esc kennenlernen durfte.
Guckt euch Interviews mit ihr an und
auch den Hintergrund, warum sie die
Maske, denn eigentlich trägt.
Ich kann nur sagen, Felicia, you’re in my
system, for now. Man sollte die
Platzierungen nicht überbewerten,
das ihr Song beim klassischen Esc
Publikum nicht funktionieren würde,
war eh kloar. Aber egal, immerhin ist
es der zweitmeist gestreamte Song des
Contest’s, dieses Jahr, international. Also
merkt ihr
was? 😉 Liebe Grüße, bleibt stabil. 😉
Wow, das klang ja überhaaaaupt nicht nach Bot. 🤣
Neuer Song von meinem Liebling Noam Bettan:
https://youtu.be/KdOlwXM6mVE?is=lMyVf5HvYYqfYPf0
Danke, ich mag ihn bekanntlich auch sehr.
Nun gut, bezüglich Finnland kann man nur oberflächlich von „Scheitern“ sprechen.
Immerhin gab es eine der besten Platzierungen überhaupt (Platz 6 wurde bislang 1973 und 2021 erreicht – besser lief es lediglich 2006 und 2023).
Schweden hatte ich von Anfang an nicht weit oben gesehen und sogar den Flop im Televoting prognostiziert. Daß die allermeisten Juries die kalte Schulter zeigten, war allerdings doch eine Überraschung.
Auch bei Frankreich hatte ich Recht behalten: „Regarde“ war für mich zu keiner Zeit Sieganwärter, das Abschneiden war dann doch recht passabel.
Was mir in der halle aufgeffallen ist bulgarien rumänien und auch moldavien überzeugenten live und zogen die leute in der halle komplett in den bann. Auch australien war sehr gut. Widerum zündete weder finnland noch Schweden wirklich es füllte sich zu durchschnitlich an. bei zypern und grichenland ging es schon mehr oder weniger in die kategorie schlechtere Vocals sind kaum möglich. Was frankreich betrift denke ich nach 2 opernsieger war popoper einfach durch.
Zusammengefasst würde ich sagen das die Top 4 mit ausnahme israels zurecht unter die besten 4 gekommen sind
Zu wenig Portugal!