„Das deutsche Finale 2027“: Weitere Acts machen ESC-Vorentscheid-Absage öffentlich

TULPE und Roxy – Bilder: Instagram @tulpeofficial / @roxy.live.official

Sarah Engels begeisterte zwar viele Fans beim Eurovision Song Contest vor Ort, doch für ihren Beitrag „Fire“ gab es am Ende kaum Punkte. Das soll sich 2027 natürlich nicht wiederholen. Doch mit wem kann das deutsche ESC-Ergebnis in Burgas erfolgreicher werden? Welche Acts noch im Rennen um einen Vorentscheid-Platz sind, wissen wir zwar nicht – wer raus ist, jedoch schon. Die neuesten Absagen beleuchten wir heute deshalb einmal genauer.

Schon letzte Woche stellten wir einige Artists vor, die nicht mehr im Rennen um einen Platz in Das deutsche Finale 2027 sind. Inzwischen kamen weitere Acts hinzu, die öffentlich von der Absage ihrer Bewerbung berichten. Natürlich gehen nicht alle Musiker*innen so offen mit einer negativen Rückmeldung des SWR um, daher stellen unsere Updates immer nur einen Bruchteil des gesamten Bewerberpools dar.

Keine Chance mehr auf einen Platz im deutschen Vorentscheid haben TULPE. Über ihr ESC-Interesse haben nicht nur wir, sondern auch die Band selbst, sehr ausführlich berichtet. Das Trio befragte sogar seine Fans, welchen Song sie für die deutsche Vorentscheidung einreichen sollen. Nachdem sich TULPE mit der deutschsprachigen Indie-Rock-Nummer „Dracula“ bewarben, gab es einige Zeit später ernüchternde News.

Wie die Band selbst erklärt, erhielt sie eine Absagemail des SWR (siehe oben). Auffällig ist, dass der Text in dieser Mail leicht von dem abweicht, der anderen Acts geschickt wurde. Im YouTube-Video erklärt Frontmann Joachim, dass die Mail den Satz „Bei euch war es wirklich knapp.“ enthält (Minute 4:40). Wir wissen aus sicherer Quelle, dass dieser Satz so nicht in der regulären Absagemail steht. Näheres hierzu ist nicht bekannt.

Dafür ist auch dem Sänger SEDAT inzwischen bekannt, dass er es nicht in den Vorentscheid 2027 schafft. Auf Instagram gab er kürzlich bekannt, eine Absage für seine Bewerbung mit „Ich kann auch deutsch“ bekommen zu haben. In der Dance-Nummer geht es um Ausgrenzung und Vorurteile ihm gegenüber. Ausschnitte des Songs können hier gehört werden.

Auch wenn es online nicht den Anschein macht: Schlagersänger Roxy ist ebenfalls nicht mehr im Rennen um einen Platz in der deutschen Vorentscheidung. Wie er uns inzwischen mitteilte, reichte es für seine Nummer „Siebzig Jahr“ (siehe unten) nicht. Diese reichte Roxy beim SWR ein, in der Hoffnung, deutschen Disco-Schlager zum ESC zu bringen.

Die Hoffnung auf einen Platz im deutschen Vorentscheid hatten auch Keltania. Zum zweiten Mal in Folge bewarb sich die Mittelalter-Fantasy-Band für Das deutsche Finale – zum zweiten Mal lehnte der SWR ab. Für 2027 haben sich Keltania mit dem Song „Die goldene Geige“ beworben. Die Absage gab die Band kürzlich auf Social Media bekannt.

Ebenfalls nicht mehr im Vorentscheid-Rennen ist Pop-Rock-Artist David Vidano. Wie berichtet, wollte er es mit „SUPERNOVA“ zum ESC nach Burgas schaffen – dass daraus nichts wird, ließ er seine Followerschaft jetzt wissen. Die Nummer ist mittlerweile dennoch veröffentlicht worden (siehe unten).

Zu guter Letzt blicken wir noch auf Linnea May. Die Musikerin machte sowohl ihre Bewerbungspläne, als auch die jetzige SWR-Absage publik. Bekannt wurde Linnea erstmals durch ihre Teilnahme an The Voice Kids, bei der sie im Team von ESC-Siegerin Lena sang. Auch am Vorentscheid für den Junior ESC 2020 nahm Linnea teil.

Mittlerweile steht fest, mit welchem Song Linnea May einen Platz im Vorentscheid 2027 bekommen wollte. Wie sie online verrät, hatte sie die Nummer „Ugly Business“ beim SWR eingereicht (Ausschnitt siehe unten). Auch hier ist natürlich nicht bekannt, warum genau man sich gegen die Nummer entschieden hat. Linnea wird ihren Song am 27. Oktober offiziell veröffentlichen.

Hättest du einige der Acts gerne im deutschen Vorentscheid gesehen? Wer soll Deutschland 2027 beim ESC vertreten? Lass gerne deine Meinung da.

Diese ESC-2027-Interessenten aus Deutschland haben wir vorgestellt:

Teil 1: Enemy Inside
Teil 2: Ragazzki, JUU, Freezy One und The Great Leslie
Teil 3: Klangschmiede, Linnea May und Abhinav Singh
Teil 4: Ikke Hüftgold/Nina Reh, wavvyboi, Molly Sue und Anica Russo
Teil 5: TULPE und David Vidano
Teil 6: Hänsel
Teil 7: OSWALD, ROXY und Ava Vegas
Teil 8: Songs von Keltania, David Vidano, Klangschmiede & Friends, WAIT! WHAT? und Res Publica
Teil 9: Songs von siovo, Maverick Miles, EMMA EX und Tilly Electronics
Teil 10: SPIELHAGEN, Noel Andre, From Fall To Spring, BLINDS, German Gents und Yasola
Teil 11: Kelvin Jones, Jenny & Joy, Alexander Lipka & Marita Burger und Juan Geck
Teil 12: KATYA & SUSAN OS, KUULT und baztjan
Teil 13: Aphrodite Vox, mille (Songwriterin), Zapfenzwerg und SEDAT
Teil 14: Ein Rosenkavalier, LINA-MARIAH, Corduroy County, Marc Atlas und Dávid Varró x Beni

Ralph Siegel bestätigt Bewerbung mit Dschinghis Khan
SWR-Songwritingcamp Teil 1: Ela, Salena, wavvyboi und Emma Powda
SWR-Songwritingcamp Teil 2: Noah Kraus, DUEJA, Enemy Inside (und JJ)

Diese Vorentscheid-Absagen sind bisher bekannt:

Absagen: GOOD WEIBS, FRANI, Molly Skinn, baztjan



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15 Comments
cars10
cars10
1 Stunde zuvor

Na, dann sicher die allerbesten und wunderbarsten und absolut den Erfolg versprechensten Lieder samt Künstler im VE 😉😀.

Matty
Matty
1 Stunde zuvor

Die genannten Künstler sollen dich nicht entmutigen lassen und es kommendes Jahr erneut versuchen.

mauve
mauve
1 Stunde zuvor

Zumindest bei Roxy als auch bei Linnea kann man verstehen, warum sie nicht im VE sein werden. Bei Tulpe bin ich gespalten, hoffe aber einfach, dass bessere Rock Songs (Wavvy, Enemy Inside?) vertreten sind!

Matty
Matty
1 Stunde zuvor
Reply to  mauve
mauve
mauve
1 Stunde zuvor
Reply to  Matty

Ich mag zwar nicht jede Metalcore-Band, aber die klingen sehr gut! Gerne bwerben …!

Ralf
Ralf
1 Stunde zuvor

Wundert es die Künstler ernsthaft? Seicht bis Schwachsinnig. Hätte auch jedem abgesagt.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Stunde zuvor

Hättest du einige der Acts gerne im deutschen Vorentscheid gesehen? 

So richtig kann man diese Frage nicht beantworten.
Denn es sind nicht alle Songs in kompletter Länge bekannt.
Richtig stark finde ich aber keinen der Songs.
Auch die vielgelobte Band TUPLPE begeistert mich nicht.
Von daher hoffe ich weiterhin auf einen stark besetzten Vorentscheid.

Timo1986
Timo1986
1 Stunde zuvor

ESC 2028 in Leipzig, Berlin, Freiburg oder München – dank der German Gents. 😀

mauve
mauve
48 Minuten zuvor
Reply to  Timo1986

Die dürfen zumindest gerne im VE sein, damit er vielseitige musikalische Richtungen besetzt! 🙂

Momo 🐢
Momo 🐢
45 Minuten zuvor
Reply to  Timo1986

Wenn du so weiter machst, kann man dich bald nicht mehr von einem emotionalen, italienischen Bot unterscheiden. 🤭

Last edited 45 Minuten zuvor by Momo 🐢
floppy1992
Mitglied
floppy1992
47 Minuten zuvor

Auf den ersten flüchtigen Blick habe ich beim Titelbild gedacht, Peter Urban hätte sich auch beworben 😀

Tulpe wären sicherlich ein netter Farbtupfer im VE gewesen, aber so ein Brüller ist die Nummer jetzt wirklich nicht und beim ESC ein klarer Bottom-3-Kandidat.
Der Satz in der Mail könnte darauf hindeuten, dass es in der Sache unterschiedliche Meinungen im Musikteam gab.

Die anderen Nummern scheinen mir nicht der Rede wert, bei „Supernova“ schlafen einem ja die Füße ein – und dieser Text…

Last edited 38 Minuten zuvor by floppy1992
elkracho
Mitglied
elkracho
23 Minuten zuvor
Reply to  floppy1992

bei „Supernova“ schlafen einem ja die Füße ein – und dieser Text…

So ne Nummer könnte ich mir in Schweden vom Bengtsson vorstellen.

Prometheus
Prometheus
6 Minuten zuvor

Ein bisschen Sorgen bereitet mir, dass von einer Absage an die Drag-Künstlerin Aphrodite Vox noch nichts bekannt ist. Ich hoffe, dass das nicht noch im Rennen ist. Sag ich einfach mal so offen, auch auf die Gefahr hin, dass ich mich damit vielleicht in die Nesseln setze.

Die Band TULPE kann es nächstes Jahr gerne wieder probieren mit einem geeigneteren Song. Die meinten mal, dass sie nichts über den ESC wüssten. Dann haben sie jetzt ja ein Jahr Zeit, um sich genügend in das Thema einzuarbeiten.

ESC1994
ESC1994
2 Minuten zuvor

Joa, ich wage mal zu behaupten dass es bei den meisten dieser Absagen sehr gute Gründe gab.

Matty
Matty
1 Minute zuvor