
Offen und transparent berichtet der SWR dieses Mal über die Suche nach dem deutschen Beitrag für den Eurovision Song Contest in Burgas. Damit schafft der Sender nicht nur mehr Vorab-Einblicke für Fans, sondern scheint auch neues Vertrauen bei potenziellen ESC-Vertreter*innen geweckt zu haben. Nicht nur Artists, die bereits an früheren Vorentscheid-Prozessen dabei waren, sondern auch ESC-Unerfahrene, wollen an der Vorentscheidung Das deutsche Finale 2027 teilnehmen.
Mehrere Acts, die zuvor noch nicht in der ESC-Bubble unterwegs waren, haben in den letzten Monaten selbst ihr Interesse an der deutschen ESC-Vorentscheidung 2027 bekundet. Doch auch beim Songwriting-Camp des SWR waren in den vergangenen zwei Wochen zahlreiche spannende Artists dabei, die zuvor noch nicht im ESC-Kontext in Erscheinung getreten sind. Wir haben ganz genau hingeschaut, um euch die Künstler*innen zu präsentieren, die in den FLOW STUDIOS in Berlin dabei waren.
Dank der Einblicke, die Eurovision.de und das beteiligte Plattenlabel Manifester Music online präsentieren, steht unter anderem fest, dass Sänger/Rapper Noah Kraus zum ESC will. Er konnte im letzten Jahr einen großen musikalischen Erfolg landen, indem er gemeinsam mit der Band Wir sind Helden deren Nummer „Nur ein Wort“ neu aufnahm (siehe unten) und dabei Rap-Lines einbaute. Die Nummer sammelte auf Spotify bereits über 36 Millionen Streams!
Noah Kraus singt und rappt neben bekannten Nummern, die er neu interpretiert, auch eigene Songs. Seine ersten Schritte im Rampenlicht hat Noah jedoch als Schauspieler gesammelt. Seit 2011 spielt er regelmäßig in Fernsehfilmen und ARD-Serien mit, wie beispielsweise In aller Freundschaft und Schule am Meer. Inzwischen widmet sich Noah neben der Schauspielerei und Regieführung aber vor allem der Musik, mit der er nun offenbar zum ESC 2027 will.
Eine mindestens genauso vielversprechende Künstlerin ist DUEJA. Die Musikerin hat sich in den letzten Jahren bereits eine beachtliche Fangemeinde aufgebaut und fährt dabei eine ähnliche Taktik wie Noah Kraus: Bekannte Songs neu interpretieren. So kommt es, dass sie beispielsweise mit einer neuen Version von LaFees „Heul doch“ Erfolge feiern konnte. Auch die deutsche Version des Songs „I Like The Way You Kiss Me“ von Artemas (siehe unten) interpretierte DUEJA mit „baby küss mich“ erfolgreich neu.
DUEJAs Mix aus DarkPop, deutschen Lyrics und HipHop-Elementen sorgt für millionenfache Streams und eine treue Fan-Community. Das macht die Musikerin zu einer heißen Anwärterin auf eine Teilnahme am Vorentscheid Das deutsche Finale 2027. In den Online-Einblicken der Verantwortlichen ist DUEJA in den FLOW STUDIOS zu sehen und scheint an einem Song zu feilen, den sie für die ESC-Vorentscheidung einreichen kann.
Dass DUEJA es ernst mit dem ESC meint, hat sie inzwischen auch selbst auf Social Media berichtet. In einem Instagram-Reel (siehe unten) erklärt sie, dass es einer ihrer größten Träume sei, irgendwann einmal auf der ESC-Bühne zu stehen. Sie sagt dabei, dass sie das Event schon als Kind mit ihren Eltern gemeinsam verfolgt hat.
Eine Band, über die wir bereits berichteten und die sehr engagiert an einer möglichen Vorentscheid-Teilnahme feilt, ist ebenfalls beim SWR-Writingcamp dabei gewesen: Enemy Inside! Zumindest haben wir Bandmitglied Even K in einem der Camp-Reels entdeckt! Die Alternative-Metal-Band aus Aschaffenburg deutete mehrfach online an, dass sie Lust auf eine Teilnahme 2027 in Burgas hat. Im Januar und Februar gehen Enemy Inside übrigens auf Europa-Tour. Anschließend am Vorentscheid teilzunehmen, wäre also möglich.
Zu guter Letzt noch ein interessantes Detail, das der finnische Songwriter Ilkka Wirtanen gepostet hat (siehe unten). Er war zur Zeit des SWR-Writingcamps gemeinsam mit ESC-Sieger JJ im Studio des Musiklabels Manifester Music und auch am Camp beteiligt. Ob JJ hierbei tatsächlich an einem potenziellen Song für den deutschen Vorentscheid 2027 mitgewirkt hat oder nur beim Einsingen eines Demos oder ähnlichem half, ist allerdings nicht klar.

Wie gefallen dir die Teilnehmenden des SWR-Writingcamps für den deutschen ESC-Vorentscheid 2027? Wer könnte Deutschland gut in Burgas repräsentieren? Lass uns deine Meinung gerne da.
Bisher vorgestellte Teilnehmende des SWR-Songwritingcamps für Das deutsche Finale 2027:
Teil 1: Ela, Salena, wavvyboi und Emma Powda
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Die Teilnahme von ESC-Sieger Johannes Pietsch am Songwritingcamp ist schon eine ziemliche Überraschung (immerhin hat er vor drei Monaten selbst einen neuen Song veröffentlicht). Bis auf Enemy Inside sagen mir die anderen Namen allerdings gar nichts. Vor allem aber wurde damit mal wieder bewiesen, daß ein gewisser User (DFM) total daneben gelegen hat!
Ohne den letzten Satz war dein Kommentar besser gewesen.
Jeder dieser Namen wurde von Daniel Fabian Maier erwähnt, während du ihn immerzu als Lügner verleumdet hast. Du meintest, ein Ilkka Wirtanen würde gar nicht existieren. Jetzt schau mal oben. Hör in Zukunft auf, die Leute zu belästigen. Aber so ist das bei Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Sie schaffen sich ihre eigene Wirklichkeit mit eigenen Regeln, die sie nach Belieben ändern. Dinge, die man gesagt und getan hat, hat man dann plötzlich nie gesagt und getan. Reue und Eingeständnisse gibt es nicht. Im Grunde genommen ist das alles eigentlich ziemlich traurig.
Matty hat das nicht mitbekommen, weil er mit seiner Bewerbung, Benny als EK-Blogger zu folgen, beschäftigt ist.
Sein auf ewig unerfüllter Lebenstraum
Matty war schon immer so, da kannst du lange auf Besserung warten.
Leider genießt er solche wahrheitsgemäße Reaktionen wie deine. Hauptsache er ist im Gespräch.
Im Grunde genommen weiß er wahrscheinlich (hoffentlich), dass ihn keiner Ernst nimmt.
Sehr komisch, wenn man sowas genießt. Aber solche Leute gibt es ja leider wirklich. Wollte nur den hier der Lüge bezichtigten Daniel verteidigen, weil man sowas nicht stehen lassen kann.
Ignorieren ist natürlich die beste Option. Eigentlich gibt es sogar eine bessere, aber den Weg wollen die Blogger nicht wählen. Ist im Grunde auch fast wie der Wilde Westen hier.
Okay, viele Leute dabei. Da hoffe ich für D, dass etwas gutes entstanden ist und beim Vorentscheid 15-18 Songs zur Auswahl stehen.
Gar nicht sooo übel.
Enemy Inside sind bislang natürlich meine Favoriten. Doch Noah Kraus gefällt mir ehrlich gesagt auch ziemlich gut. Dueja fällt bei mir musikalisch leider durch.
Wenn es etwas melodischer und musikalisch zugänglicher zugeht so wie bei „Choke Me“ dieses Jahr, dann womöglich. Aber selbst so ein toller Beitrag ist bei den Jurys fast durchgefallen. Die wollen eher spießigen und glattpolierten „Rock“ wie Norwegens „Ya Ya Ya“. Ich fand den Beitrag gar nicht schlecht übrigens, aber kein seriöser Juror, der sich noch im Spiegel angucken will, kann dem mehr Punkte geben als Rumänien. Am Ende wird die Nische es immer schwer haben, beide Seiten zu überzeugen, denke ich mal.
Die Art Musik von Dueja finde ich im ESC-Kontext gar nicht schlecht, vor allem, wenn es gut choreografiert ist, und sie kann wohl tanzen. Privat aber eher auch nichts für mich.
Enemy Inside wären natürlich super. Ich sehe sie im nächsten Jahr Mitte Februar übrigens live, falls nicht irgendwas dazwischen kommt. 🤘😎
Ihr habt im Februar schon Stadtfeste? Mutig.
Interessant, solche Cover-Songs wie hier verlinkt sind ja logischerweise beim ESC nicht möglich, aber für Noah Kraus könnte ich mir vielleicht auch etwas vorstellen, dass in die Richtung geht? Bin sehr gespannt was wir zu Hören bekommen und happy, dass die deutschsprachige ESC-Bubble nach den Siegen von Schweiz und Österreich jetzt auch in Deutschland mitmischt.
Was ist mit Helene Fischer? Sicher folgt sie irgend jemandem aus Berlin auf Instagram und goes with the FLOW.
Sie muss sich erstmal auf die Helene Fischer Show an Weihnachten im ZDF vorbereiten.😇
Mir gefällt ja DUEJA richtig gut.
Applaus Applaus Applaus, der SWR scheint wirklich viel Arbeit in den ESC / passende Songs zu stecken. Auch scheint dadurch ein gewisses Vertrauen einiger Musiklabels zu entstehen und das sollte sich positiv auf die nächsten Jahre auswirken.
Scheint auch das es mehr als nur „Popmusik“ geben wird, das muß sich aber erst noch bestätigen. Auch finde ich gut das es zwar Infos gibt, aber nicht zuviel das es immer noch spannend ist und die Künstler auch nicht seitens der ESC Fans unter Druck geraten.