
„Wir setzen die Nacht in Flammen und vergessen uns selbst …“ Das singt Søren Torpegaard Lund in dem Lied, mit dem er in diesem Jahr für Dänemark beim ESC angetreten ist, und liefert damit die perfekte Beschreibung für den EuroClub. Dem Euroclub habe ich all meine sechs Nächte in Wien gewidmet, habe für sechs Partys meinen Schlaf hergegeben, war sechs Mal um 6 Uhr morgens am Ende meiner Kräfte … und kann es jetzt schon kaum abwarten, dies im nächsten Jahr wieder zu tun, um im Euroclub die Zeit meines Lebens zu haben.
In unserer Rückblick-Serie „Viva Vienna“ schauen wir auf den vergangenen Eurovision Song Contest in Wien zurück. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen und euch mit an einen Ort nehmen, an dem sich Stimmen vereinen, Körper durch die Luft springen und Menschen in einen Zustand verfallen, der sich irgendwo zwischen Glückseligkeit, Erschöpfung und Delirium befindet – der Euroclub.
Mit der schönen Erinnerung an den Euroclub in Basel im Kopf machte ich mich direkt am Montag der Wiener ESC-Woche voller Vorfreude auf den Weg in den Club. Ich lief 30 Minuten durch die Nacht, bis ich schließlich schon von Weitem das große Riesenrad sah. Ich ging durch den Bogen, auf dem „Prater – Hereinspaziert“ geschrieben steht, und folgte dem Weg, der mich an einem Autoscooter vorbeiführte. Ich schlängelte mich an dem Kettenkarussell vorbei und erreichte schließlich den von außen zunächst unscheinbar aussehenden Prater Dome. Nach dem Passieren der Security, die mich erstaunlicherweise nicht nach meinem „Tanzschein“ fragte, eröffnete sich mir zunächst ein großer Raum mit einer Bar und einer Pizza-Station. Mehrere Treppen und Eingänge verbanden den Vorraum mit weiteren Räumen und Dancefloors.
Ich folgte dem lauten Klatschen einer Menschenmasse und gelangte so auf den Mainfloor. Dort verabschiedete sich gerade GOJO nach seinem Auftritt vom Publikum. Ich ließ die Atmosphäre kurz auf mich wirken, holte mir ein Getränk an der Bar und versank in meinen Gedanken. Ein (sehr) lautes „GIULIA“ riss aus diesen heraus. Auf der anderen Seite der Bar standen Rick, Paul und Julia.
Nach meinem halben Herzinfarkt begrüßte ich die drei und freute mich. Ich freute mich, dass es jetzt endlich losging. An den kommenden Abenden würde ich so viele tolle Menschen wiedersehen. Menschen, die ich auf ESC-Partys kennengelernt habe, Leute, mit denen ich ein tolles ESC-Silvester gefeiert habe, Mit-Blogger*innen natürlich und Basel-Bekanntschaften. Genauso freute ich mich darauf, neue Leute kennenzulernen, ESC-Fans aus allen Ecken Europas anzutreffen und mit ihnen über ihre diesjährigen Favoriten zu plaudern.
Während meiner Euphorie-Welle begann die Masse hinter mir zu toben. Grund dafür waren zwei Geschwister, die jetzt die Bühne betraten. Abor und Tynna rissen kurzerhand die Halle ab und ich freute mich einen Ast, dass sie vom Publikum durch frenetische Jubel-Stürme die Anerkennung bekamen, die sie verdienten.
Nachdem der Einstieg getan war, sollte ich schon bald feststellen, dass dieser ESC-Jahrgang ein ganz besonderer Party-Jahrgang war. Immer wieder begeisterten die DJs mit Songs aus der aktuellen Saison die Masse. „Ferto“ wurde angespielt und ich erwischte mich, wie ich bei dem Lied, das ich doch eigentlich nicht mochte, im Takt mitwippte. Spätestens als der Refrain einsetzte und die Leute mitsangen feierte auch ich den Song, als hätte ich nie an ihm gezweifelt.
Ich schaute oben auf dem etwas kleineren Floor vorbei, wo gerade alle gemeinsam „Saremo io e te Da qui sarà per sempre sì“ riefen, als fließe durch ihre Körper italienisches Blut. Schon kurz darauf feierten wir alle gemeinsam die Republica Moldova als wäre sie unsere zweite Heimat. Wieder zurück auf dem Mainfloor entdeckte ich, wie herrlich es ist, mit allen zusammen „My, My, MY SYSTEM“ zu brüllen. Auch der Satz „Før vi går, før vi går hjem“ lässt sich ganz hervorragend laut und enthusiastisch mitsingen.
Mein Herz füllte sich mit Freude, als zum ersten Mal „Eclipse“ im Euroclub gespielt wurde. Wie schön, dass dieses untypische Partylied hier seine Chance bekommt, die Leute zu bewegen. Und eines kann ich euch sagen: Dieses Lied bewegte die Leute. Nicht zu vergessen ist auch der Moment, in dem alle zusammen ein genuscheltes „Ois viisaampi häipyy täält“ singen, sobald die ersten Töne von „Liekinheitin“ angespielt werden.
Aber dann kam etwas, das ich so noch bei keiner Party erlebt habe. Lauter als alles, was davor passiert war, riefen alle gemeinsam „JALLA, JALLA“. Das Lied schafft es, die Stimmung hochzutreiben, bis sie bei „JALLA, JALLA, JALLA, JALLA, JALLA … OPA!“ ihren Siedepunkt findet. Jeden Tag wurden diese Lieder rauf und runter gespielt. Bestimmt sechs bis sieben Mal an einem Abend wurden all diese Lieder wiederholt und wiederholt und wiederholt. Und mit jedem Mal hatte ich das Gefühl, dass die Leute noch lauter mitsangen, noch höher sprangen und einen immer lauter werdenden Chor kreierten, der nicht müde wurde, das 80. Mal aus vollem Halse „JALLA“ zu rufen. Immer wieder freute man sich über die Lieder, als hätte man sie das letzte Mal vor 20 Jahren und nicht erst vor 20 Minuten gehört.
Und so vergingen die ersten Tage viel zu schnell. Schon nach Tag drei hatte ich keine gut funktionierende Stimme mehr. Das war mir aber mehr als egal. Denn am Donnerstag musste ich mit voller Energie „ICH KOMME“ singen. Erika Vikman trat im Euroclub auf, weswegen ich mich recht nah an der Bühne positionierte. Erika stellte sich auf die Bühne, breitete ihre Arme aus und ließ sich erst einmal vom ganzen Club feiern. Ich glaubte für einen kurzen Moment, eine göttliche Erscheinung zu haben, fing mich aber recht schnell wieder und genoss den tollen Auftritt.
Mit meinem „ICH KOMME“-T-Shirt flanierte ich anschließend durch den Club. Das brachte mir ganz viele tolle und süße Momente mit Leuten ein, die ebenfalls ein „ICH KOMME“-T-Shirt trugen. Immer wieder stimmte jemand ein kurzes „ICH KOMME“ an oder zeigte voller Freude auf sein oder mein T-Shirt. Das Ganze ging so weit, dass sich eine Frau ihr T-Shirt hoch riss, um mir ihr „ICH KOMME“-Tattoo zu zeigen. Besonders gefreut hat mich, dass ein junger Mann mich angesprochen hat, damit wir zusammen in unseren „ICH KOMME“-T-Shirts ein Foto machen können (Liebe Grüße 😀 ).

Der Donnerstag sollte sich schließlich noch zu einem Abend der eskalatösen Art entwickeln. Obwohl ich eigentlich schon längst müde war, spielte mich um 4 Uhr nachts der beste DJ des Euroclubs noch einmal wach. Douze Point legte einen Banger nach dem anderen auf, was meine Freund*innen und mich in einen Tanz-Rausch versetzte. Spätestens bei „Eclipse“ fühlten wir uns so, als würden wir Delta Goodrem heißen und gerade in einem Kleid aus Tausenden Swarovski-Steinen unser Land im Finale des Eurovision Song Contest vertreten. Da wurde mir wieder klar, was für ein besonderer Ort der Euroclub doch war.
Jede und jeder konnte sich hier der Musik und seinen Gefühlen hingeben, ohne auf Konventionen oder die Blicke anderer Leute achten zu müssen. Gleichzeitig gab es keinen unangenehmen Exzess. Wer nur hier war, um ein bisschen Atmosphäre zu schnuppern oder sich zu unterhalten, konnte auch das tun. Wer mag, geht früh nach Hause und wer Bock hat, bleibt bis 6 Uhr nachts und taumelt mit den gleichgesinnten Feierwütigen aus dem Euroclub, während es draußen schon längst hell geworden ist.
Am Samstagabend machte ich mich mit Laureen auf, um beim Public Viewing im Euroclub das ESC-Finale zu schauen. Zwar waren die Sichtverhältnisse nicht die optimalsten, aber die Atmosphäre machte das wieder wett. Ich gucke den ESC sehr gerne ganz in Ruhe zu Hause mit meiner Familie, aber mein Herz ging auf, als alle voller Vorfreude die Eurovisions-Hymne mitsangen und anschließend lautstark Sarah bei ihrem Auftritt anfeuerten. Eine ganz besonders magische Energie ging tatsächlich bei dem Auftritt von Frankreich durch den Raum. „Il est là, là, là“ sangen alle mit, bewegten dabei wie Monroe ihre Arme hoch und runter, um dann pathetisch ein „Regarde-moi, regarde-toi“ in die Nacht zu rufen. Jeder einzelne Beitrag wurde an diesem Abend kompromisslos gefeiert und alle waren ausnahmslos United by Music!
Und dann machte sich Aufregung breit. Das Voting ging los. Hände wurden gefaltet, Augen wurden zugehalten und Haare wurden gerauft. Was für ein wundervoller Moment es doch war, als Bulgariens Herz an dem israelischen Herz vorbeizog und der Euroclub in einen Freuden-Rausch verfiel. Gemeinsam wurde gejubelt und sich gefreut, mit fremden Leuten abgeklatscht, als seien wir alle Bulgar*innen. Es muss nicht erwähnt werden, wie anerkennend und ausgelassen „Bangaranga“ an diesem Abend noch viele Male im Euroclub gefeiert wurde.
Für mich neigte sich damit eine Woche dem Ende zu, die ich als ganz WUNDERBAR bezeichnen möchte. Gegen 5 Uhr morgens kamen mir die Worte eines dänischen Poeten in den Kopf: „Før vi går hjem“ (Bevor wir heimgehen). Bevor wir heimgehen, wollte ich noch einmal meinen diesjährigen Favoriten „Choke Me“ hören. Zusammen mit Lea machte ich mich auf den Weg zum DJ, und wir wünschten uns den rumänischen Beitrag. Wir bekamen vom DJ ein Lächeln und einen Daumen nach oben und stürzten uns noch ein letztes Mal in die Klänge dieses tollen Liedes.
Mit schmerzenden Füßen schlürften wir schließlich nach Hause. Ich verfluchte mich und meine Entscheidung trotz früher Zugfahrt am nächsten Morgen so lange im Euroclub zu bleiben. Die Entscheidung war so schlecht, dass ich sie im nächsten Jahr genau so wieder treffen werde … Ganz liebe Grüße an all meine feierwütigen Begleiter*innen, an alle, mit denen ich tolle Gespräche im Euroclub führen durfte und an alle, die ich im Euroclub kennengelernt habe.
- (1) Die schönsten Wien-Bilder der Blogger*innen
- (2) Mein erster Eurovision Song Contest vor Ort
- (3) Wie war Wien als Gastgeberstadt 2026?
- (4) Das „Eurovision at 70“-All-Star-Medley beim ESC 2026 in Wien – ein neuer Klassiker
- (5) ESC 2026 in Wien: All My Life for a Night Like
- (6) Tagebuch ESC 2026: Mini-Storys aus meiner Zeit in Wien
Diese Rückblickserien auf die letzten fünf Ausgaben des Eurovision Song Contest sind bereits erschienen:
- Bye Bye Basel: Unser Rückblick auf den ESC 2025
- Malmö Memories: Unser Rückblick auf den ESC 2024
- Leaving Liverpool: Unser Rückblick auf den ESC 2023
- Torniamo a Torino: Unser Rückblick auf den ESC 2022
- Replay Rotterdam: Unser Rückblick auf den ESC 2021
- Talking Tel Aviv: Unser Rückblick auf den ESC 2019
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Danke für den Bericht und die Eindrücke, liebe Giulia!
Schöner, positiver Artikel, danke Giulia! Neben der Bro-Gallerie des Blog Otters bisher mein liebster Artikel in der Winke Winke Wien Serie.
Kann es sein dass du momentan einen kleinen Max-Crush hast?? 😉
Besser Blog-Crusher als Blog-Crasher.
🫶
Freut mich dass du und der Rest der Truppe Spaß hattest. Ich persönlich bin gar kein Clubgänger und hätte mich da nur unwohl gefühlt. 😅
Hoffe trotzdem dass es beim nächsten Teil wieder mehr um die Show an sich geht.
Ich bin auch kein Clubgänger und kenne dieses Gefühl des Unbehagens. Die ESC Bubble feiert aber anders und es waren wunderbare Nächte im Euroclub.
Mich würde es mehr interessieren, ob Giulia mit der Bahn gefahren ist und wie traumatisch das für sie war. Und wie war die Einlasskontrolle für sie?
Genau das will ich eigentlich nicht mehr lesen. 😅
Der ESC ist so viel mehr als die drei Live-Shows. Ich finde es klasse, dass wir in dieser Reihe so viele verschiedene Eindrücke bekommen. Insbesondere über das, was es im TV nicht zu sehen gibt.
Genau solche Geschichten interessieren mich auch.
Alles andere konnte man ja live im TV sehen.
Gerne mehr davon, auch Klatsch und Tratsch, Wer mit Wem…und ähnlichen Gossip.
Gabs zur Genüge auf fast allen österreichischen Kanälen.
Aber nicht von den Bloggern.
ESCK Privat bitte sofort wieder re-aktivieren!
Genauso sehe ich es auch.👍
Giulia, ich habe die Woche im Eurclub genaus geliebt wie du sie beschreibst und selbst erlebt zu haben scheinst. Danke für diesen tollen Bericht der so viele schöne Erinnerungen hervorbringt, dass ich wieder Gänsehaut habe. Wir sehen uns auf der Tanzfläche im Euroclub 2027!
🕺🪩
Ich hab den Finalabend auch im Euroclub verbracht – leider, leider dann doch beim Voting sehr viel Buhs für Israel, die anwesenden Israelfans haben mir leid getan und den Abend hat es etwas vermiest – der frenetische Jubel für Bulgarien war allerdings mega!
Stimmt. Daher ist die Beschreibung: „Jeder einzelne Beitrag wurde an diesem Abend kompromisslos gefeiert und alle waren ausnahmslos United by Music!“ doch ein bisschen zu optimistisch geschrieben und beugt dann doch etwas die Wahrheit.
Wenigstens wurden dieses Jahr wieder Songs aus Israel gespielt. Letztes Jahr hab ich irgendwie gar keinen gehört. (Und Golden Boy (den Benny übrigens sehr gern mag) und Diva sind einfach absolute Euroclub Banger)
Und Unicorn 🦄
Danke, dass du es erwähnst. Mieses chauvinistisches Gehabe auf einer Party.
schau den ESC am liebsten am TV mit der Familie, kann mir aber den Spass im Euroclub vorstellen, ab einem bestimmten Punkt dann wohl süchtigmachend, danke für die tollen Einblicke
Ohne das Israel-Bashing wäre es ein schöner Artikel – so aber: klarer Daumen runter! 👎🏻
An welcher Stelle findet in dem Artikel das Bashing genau statt?
Er meint diesen Satz:
‚Was für ein wundervoller Moment es doch war, als Bulgariens Herz an dem israelischen Herz vorbeizog und der Euroclub in einen Freuden-Rausch verfiel.“
Das ist kein Bashing gegen Israel sondern schlicht die Empfindung der Leute im EuroClub, von Giulia und der überwiegenden Mehrheit der Zuschauer.
Fast alle waren erleichtert und positiv überrascht über den unerwarteten Sieger!
Hätte Israel gewonnen sähe es nächstes Jahr ziemlich düster aus.
Muss auch sagen, und ich gehöre zu den Letzten, die etwas gegen Israels Teilnahme beim ESC hätte: Aber ich war irgendwie auch ein bisschen erleichtert, dass Bulgarien gewonnen hat. Hätte Israel nämlich gewonnen, wären die Diskussionen noch mehr „angeheizt“ worden (womöglich mit noch mehr Absagen). Fand es aber, nebenbei bemerkt, auch wirklich toll, dass mal ein Song gewonnen hat, den wirklich nur wenige auf dem Zettel hatten.
Kann man nix machen. Der lebt in seiner eigenen Welt.
Muss auch sagen, dass ich ziemlich deprimiert und verängstigt war, als nur noch Israel und Bulgarien übrig waren.
Musste noch den Schock verdauen, dass mein Favorit Finnland nicht besonders gut angekommen ist beim Publikum.
Hab bis zum Schluss nicht geglaubt, dass Bulgarien vorbeiziehen würde, weil ich Bangaranga so gar nicht auf dem Schirm hatte.
Was war ich dann erleichtert und happy!
Davon war ich ausgegangen. Aber vllt hätte Jakub seine Aussage nicht inhaltlich untermauern können und wollen anstatt nur Giulias tollen Beitrag schlecht zu reden.
Wobei ein israelischer Sieg natürlich für uns den positiven Effekt gehabt hätte, dass wir als Gastgeber eingesprungen wären, weil sich sonst keiner den Klotz ans Bein hätte binden wollen. Dann würden wir jetzt jubeln ESC 2027 in Freiburg, Mannheim oder Baden-Baden!
Das wäre kein unbeschwerter ESC geworden.
Wenn ESC in Deutschland, dann nicht wegen Israel, sondern aufgrund eines Sieges.
Kein Mensch würde über so einen ESC in Deutschland jubeln. Für ARD/SWR wäre das der reinste Spießrutenlauf geworden.
Ich entschuldige mich für meine Freude darüber, dass ich nächstes Jahr nicht in ein Land mit rechtsextremer Regierung fahren muss (Das heißt nicht, dass direkt daneben keine Rechtsextremen sind. Es kann auch mehrere Bösewichte nebeneinander geben. Und wenn Voldemort Darth Vader angreift, wird er dadurch nicht zum Helden der Geschichte.)
Wobei Hoffnung besteht, dass die Regierung in ein paar Monaten abgewählt wird. Aber ja, ich weiß, was Du meinst und sehe das auch so.
Für mich fühlte sich das „Israel-Bashing“ 2026 irgendwie genauso an wie der Umgang mit Loreens Beitrag 2023 in Liverpool. Und da hat keiner von einem „Schweden-Bashing“ geschrieben, sondern davon, dass die Community relativ geschlossen lieber einen anderen Sieger haben wollte.
Man sollte nicht versuchen alles, was einem missfällt zu einem Skandal hochzuschreiben.
Hat wieder sehr viel Spaß gemacht zu lesen, vielen Dank dafür.🤗
Bin auch keine Clubgängerin, würde mich auch dort reichlich fehl am Platz fühlen, obwohl ich mich schon als Riesen-ESC-Fan bezeichnen würde. Aber eher so aus der „Ferne“.😉
Aber es macht mir immer sehr viel Freude, zu lesen, wie viel Spaß ihr bei den diversen Partys habt. Zehre ich auch davon. Gerne mehr solcher Artikel.😊👍
💜
Toller bericht, super geschrieben. Gratuliere @giulia👍👍
💜
OT: Bonnie Tyler die UK 2013 beim ESC in Malmö vertreten hat feiert heute ihren 75. Geburtstag!!
https://www.swr.de/kultur/musik/bonnie-tyler-karriere-leben-musikalische-entwicklung-100.html
Gute Besserung wünsche ich ihr, sie ist momentan nach einer OP im künstlichen Koma.
O je, da schließe ich mich an. Gute Besserung, Bonnie Tyler.
OT
Am 23. Juni 2026 startet die neue Staffel von „Allsång på Skansen“ und dazu gibt’s eine illustre Gästeliste:
https://www.expressen.se/noje/tv-och-streaming/artisterna-i-allsang-pa-skansen-2026/
So tritt unter anderem der Gewinner der Herzen des ESC von 2023 Käärijä auf. Auch die diesjährige ESC-Teilnehmerin Felicia und Finnlands diesjährige ESC-Teilnehmer Linda und Pete gehören dazu.
Leicht OT :
Wurde dieser Werbespot von den ESC-K Livestreams (Mai 26) inspiriert ?
Genannte Person hatte ja auch immer Probleme mit dem Internet.
https://www.instagram.com/reels/DZHna2JO7_e/
🤣🤣
Giulia, einfach herrlich, dein Euroclub-Bericht🤩🤗😍💃.
Einen ganz großen lieben Dank an dich😘.
🫶
Danke für den schönen Artikel. War zwar nicht im Euroclub, erinner mich aber gerne an die Woche in Wien zurück.
Heute Abend um 20 Uhr stehen die 20 most watched Videos vom Mai auf dem offiziellen Eurovision Song Contest Kanal an.
Bin gespannt, ob Fairytale die Nummer Eins bleibt, oder ob es Bangaranga an die Spitze schafft:
🔥🔥🔥. 🥳
Wurde der T-Shirt-Aufdruck „Ich komme“ nach Ego oder Notwendigkeit vergeben, war der evtl. frei wählbar?, Warum hat der links stehende Co seinen Mund weit aufgerissen, aber einen so kleinen Schriftzug? .. und was steht auf dem Rücken des Shirts gedruckt? Warum werden im Artikel lauter zweideutige Songtitel genannt? 😉
Fragen über Fragen …
Toll, dass ihr das Partyerlebnis voll mitgenommen habt.
Klasse Artikel, das hat Spaß gemacht zu lesen! Vielen Dank für den Einblick! Hach, noch mal jung sein … 😀
Wir sind doch fast alle noch jung hier, zumindest im Herzen.
Sang Natalie Horler von Cascada 2013 in Malmö:
„Tonight we can be glorious
We are young at heart and we’re free“
Geht auch noch mit 60+😁.
Aber keine sechs Nächte hintereinander! Zumindest bei mir nicht, und ich hab noch keine 6 vorne.
Ne,muss ja keine sechs Nächte hintereinander sein,aber zwei ,mit einer Erholungsnacht dazwischen und dann so bis 3 Uhr anstatt bis 6 Uhr,das bekommt man hin😎😉💃
Danke für diesen tollen Artikel Guilia. Ich kann jedem Satz in deinem Artikel relaten. Der Euroclub war dieses Jahr einfach toll. (Wenn auch etwas überfüllt – zumindestens bis die Live Auftritte vorbei waren) Ich freu mich schon auf nächstes Jahr. Man sieht sich sicherlich wieder. 🪩😁
🪩
Oh Giulia, ich danke dir sooooo sehr für deinen wunderbaren Bericht über den Euroclub. Du hast deine Empfindungen und Erlebnisse so auf den Punkt geschildert, dass man automatisch beim Lesen wieder die ganze Woche vor Augen hatte – im Herzen hat man sie sowieso, weil diese ganze Atmosphäre ihresgleichen sucht – für mich ist der Euroclub mit NICHTS zu vergleichen. Du schreibst vom Zustand irgendwo zwischen Glückseeligkeit, Delirium und Erschöpfung und genau so ist es auch. Jedes Jahr denke ich, das aktuelle Jahr im Club ist nicht zu toppen und jedes neue Jahr belehrt mich dann wieder eines Besseren😅. Es ist so viel spezieller und unvergleichlicher als jede andere Party, weil der ESC der absolute Mittelpunkt ist um den sich ALLES dreht und in dem sich ALLE wieder- und zusammenfinden ❤️😇
🪩💜
Liebe Giulia, vielen Dank für deinen leidenschaftlichen Bericht über den Euroclub! Diesen oberen Floor habe ich leider nie gefunden, aber die anderen beiden haben mit auch völlig gereicht. Es war eine richtig tolle Erfahrung mit so vielen anderen Eurovisionfans zu „unserer“ Musik zu feiern. Du warst also jeden Tag da? Respekt! Das hätte ich wahrscheinlich eher nicht ausgehalten. 😅 Mein Lieblingssatz aus deinem Bericht kommt ziemlich weit am Ende: „Ich verfluchte mich und meine Entscheidung trotz früher Zugfahrt am nächsten Morgen so lange im Euroclub zu bleiben. Die Entscheidung war so schlecht, dass ich sie im nächsten Jahr genau so wieder treffen werde …“
That’s the spirit! 🤭💪
Ein toller Text, der es wirklich schafft, die Athmosphäre dort wirklich textlich greifbar zu machen 🪩! Danke Guilia!
💜
Zu einem Club gehören natürlich auch neue Songs, die heute veröffentlicht werden.
Scooter nahm vor 22 Jahren am deutschen ESC-Vorentscheid teil und der neue Song heißt „No Rewind“:
https://www.youtube.com/watch?v=nwgwobYG6Kk&list=RDnwgwobYG6Kk&start_radio=1
Mentissa nahm vergangenes Jahr am belgischen ESC-Vorentscheid teil und ihr neuer Song heißt „Fais gaffe à toi“:
https://www.youtube.com/watch?v=insobTjkzsI&list=RDinsobTjkzsI&start_radio=1
Emma Gunnarsen nahm dieses Jahr am Norsk Melodi Grand Prix teil und ihr neuer Song heißt „Diva“:
https://www.youtube.com/watch?v=uoXEFKwP3mo&list=RDuoXEFKwP3mo&start_radio=1
Emmas Brüder Marcus og Martinus vertraten Schweden vor zwei Jahren beim ESC und der neue Song heißt „How you know“:
https://www.youtube.com/watch?v=vNqwxrq6tEE&list=RDvNqwxrq6tEE&start_radio=1
Nora Jabri nahm vergangenes Jahr am Norsk Melodi Grand Prix teil und ihr neuer Song heißt „ya bouye (يا بويه)“:
https://www.youtube.com/watch?v=pPaFbaw72U8&list=RDpPaFbaw72U8&start_radio=1
Elsie Bay nahm vor drei Jahren am Norsk Melodi Grand Prix teil und ihr neuer Song heißt „Thank God or Darwin“:
AleXa nahm dieses Jahr am Melodifestivalen teil und ihr neuer Song heißt „Umami“:
https://www.youtube.com/watch?v=HuvzmAX-emY&list=RDHuvzmAX-emY&start_radio=1
Hanna Ferm nahm zuletzt vor sechs Jahren am Melodifestivalen teil und nun hat sie zusammen mit ROMANOS und Greekazo den Soing „360“ veröffentlicht:
https://www.youtube.com/watch?v=ZdG6YxoGLBs&list=RDZdG6YxoGLBs&start_radio=1
Molly Sandén nahm vor zehn Jahren letztmals am Melodifestivalen teil und nun hat sie zusammen mit Malik Dalasi und Dante den Song „Tomma glas“ draußen:
https://www.youtube.com/watch?v=uF2hXDcrBNE&list=RDuF2hXDcrBNE&start_radio=1
Lilla Al Fadji debütierte dieses Jahr beim Melodifestivalen und sein neuer Song heißt „Dipp“:
https://www.youtube.com/watch?v=RtAsrbh9d10&list=RDRtAsrbh9d10&start_radio=1
Alvaro Estrella nahm vor vier Jahren am Melodifestivalen teil und sein neuer Song heißt „Tu Y Yo“:
https://www.youtube.com/watch?v=5aTxOuWaabI&list=RD5aTxOuWaabI&start_radio=1
Tone Sekelius nahm vor drei Jahren am Melodifestivalen teil und ihr neuer Song heißt „Girls & Dolls“:
https://www.youtube.com/watch?v=dSliRyP-TOg&list=RDdSliRyP-TOg&start_radio=1
Portion Boys nahmen vor drei Jahren am finnischen Vorentscheid UMK teil und mit Komiat, die dieses Jahr beim UMK antraten, haben sie nun den Song „Koko Suomi tanssii“ (Ganz Finnland tanzt) veröffentlicht::
Koit Toome vertrat Estland zweimal beim ESC und sein neuer Song heißt „MA PÕGENEN“ (Ich laufe):
https://www.youtube.com/watch?v=CK7ZQ8i0mJc&list=RDCK7ZQ8i0mJc&start_radio=1
Elina Born nahm vor elf Jahren für Estland am ESC teil und ihr neuer Song heißt „Õhtust õhtusse“ (Von Abend zu Abend):
https://www.youtube.com/watch?v=UF_1YS7WOkg&list=RDUF_1YS7WOkg&start_radio=1
Ott Leppland vertrat Estland vor 14 Jahren beim ESC und sein neuer Song heißt „Kardan nagu tult“ (Ich habe eine Heidenangst):
https://www.youtube.com/watch?v=fGQtH6-_OYU&list=RDfGQtH6-_OYU&start_radio=1
Jaagup Tuisk nahm zweimal am Eesti Laul teil und zusammen mit Wanda hat er den Song „Mina sin k“ (Mein eigenes K) veröffentlicht:
https://www.youtube.com/watch?v=8NfzTBcZXGk&list=RD8NfzTBcZXGk&start_radio=1
Cleo und Donatan vertraten Polen vor 12 Jahren beim ESC und zusammen mit Skolim haben sie den Song „Lubimy“ (Wir mögen) veröffentlicht:
https://www.youtube.com/watch?v=8PVAQlC2IvQ&list=RD8PVAQlC2IvQ&start_radio=1
ANSTAY nahm dieses Jahr am Wildcardvoting für den ukrainischen Vorentscheid Vidbir teil und der neue Song heißt „кажу ні“ (Ich sage nein):
Angelina Mango vertrat Italien vor zwei Jahren beim ESC und zusammen mit Marco Mengoni, der Italien zweimal beim ESC vertrat, den Song „Canto d’amore“ draußen:
https://www.youtube.com/watch?v=hCGvbfETceE&list=RDhCGvbfETceE&start_radio=1
Francesca Michielin vertrat Italien vor zehn Jahren beim ESC und ihr neuer Song heißt „Il canto delle anguane“:
https://www.youtube.com/watch?v=L2ON2li7PaQ&list=RDL2ON2li7PaQ&start_radio=1
Emma Muscat vertrat Malta vor vier Jahren beim ESC und ihr neuer Song heißt „Sweet Panorama“:
https://www.youtube.com/watch?v=HCPSf18ahNI&list=RDHCPSf18ahNI&start_radio=1
Achille Lauro vertrat San Marino vor vier Jahren beim ESC und sein neuer Song heißt „Che tesoro che sei“:
https://www.youtube.com/watch?v=FNe4vJIF_C0&list=RDFNe4vJIF_C0&start_radio=1
Antigoni vertrat Zypern dieses Jahr beim ESC und ihr neuer Song heißt „OUD“:
https://www.youtube.com/watch?v=Sg4BrQ6uFR8&list=RDSg4BrQ6uFR8&start_radio=1
Evangelia nahm dieses und letztes Jahr am griechischen Vorentscheid teil und ihr neuer Song heißt „Éna Neró“:
https://www.youtube.com/watch?v=vI5bkdJSmEE&list=RDvI5bkdJSmEE&start_radio=1
The Hardkiss nahm vor zehn Jahren am ukrainischen Vorentscheid Vidbir teil und ihr neuer Song heißt „Take me to the start“:
Maya Sar vertrat Bosnien-Herzegowina vor 14 Jahren beim ESC und ihr neuer Song heißt „Vrati mi ljubav“ (Gib mir meine Liebe zurück):
https://www.youtube.com/watch?v=mHC6iePU_qc&list=RDmHC6iePU_qc&start_radio=1
Ronela Hajati vertrat Albanien vor vier Jahren beim ESC und zusammen mit Capital T hat sie den Song „Koishii“ veröffentlicht:
https://www.youtube.com/watch?v=E0uTSo0wOgc&list=RDE0uTSo0wOgc&start_radio=1
Anxhela Peristeri vertrat Albanien vor fünf Jahren beim ESC und zusammen mit Sinan Hoxha hat sie den Song „Luje Nuse“ (Hochzeitsspiel) veröffentlicht:
https://www.youtube.com/watch?v=vulmW7CLLMQ&list=RDvulmW7CLLMQ&start_radio=1
Jude York nahm vor vier Jahren am australischen ESC-Vorentscheid teil und sein neuer Song heißt „Camilla“:
https://www.youtube.com/watch?v=6-gLWYmUIV0&list=RD6-gLWYmUIV0&start_radio=1
The Fizz gewannen 1981 als Bucks Fizz den ESC für das Vereinigte Königreich und der neue Song heißt „A crazy shot in the dark“:
https://www.youtube.com/watch?v=6TAMv7yu2pI&list=RD6TAMv7yu2pI&start_radio=1
Željko Joksimović vertrat Serbien zweimal beim ESC und moderierte ihn 2008. Nun hat er den Song „K’o da ne postojim (Brate moj)“ (Als ob ich nicht existieren würde (Mein Bruder)):
https://www.youtube.com/watch?v=NsKMsLr5j2k&list=RDNsKMsLr5j2k&start_radio=1
Tamara Todevska nahm zweimal für Nordmazedonien am ESC teil und ihr neuer Song heißt „Kukla ziva“ (Die Puppe ist lebendig):
Was für ein schöer Bericht. Leider wurde mir der Eintritt in den EuroClub durch irgendwas beoim Online Ticket Portal verwehrt.
Kate Miller-Heidke vertrat Australien vor sieben Jahren beim ESC und ihr neuer Song heißt „Holiday“:
https://www.youtube.com/watch?v=C3ANbYPipyQ&list=RDC3ANbYPipyQ&start_radio=1
Johanna Maria Jansson alias Dotter nahm viermal am Melodifestivalen teil und ihr neuer Song heißt „Mr. Radio Beat“:
https://www.youtube.com/watch?v=YN7DRUYmQz8&list=RDYN7DRUYmQz8&start_radio=1
Lovad nahm vor fünf Jahren am Melodifestivalen teil und ihr neuer Song heißt „Historien om mig“:
https://www.youtube.com/watch?v=71OnBCKXfXY&list=RD71OnBCKXfXY&start_radio=1
Axel Schylström nahm als Sänger zweimal am Melodifestivalen teil und sein neuer Song heißt „Man gör sitt bästa“:
https://www.youtube.com/watch?v=E45w-JKRag4&list=RDE45w-JKRag4&start_radio=1
Dami Im vertrat Australien vor zehn Jahren beim ESC und ihr neuer Song heißt wie das gleichnamige Extended Play „Stormy Weather“:
NEUVORSTELLUNGEN FÜR DIESE WOCHE
Satoshi (Moldawien ESC 2026) – All we are about:
https://www.youtube.com/watch?v=iISVxsvR1y8&list=RDiISVxsvR1y8&start_radio=1
Atvara (Lettland ESC 2026) – Plaisā (Im Freien):
https://www.youtube.com/watch?v=qtgZxuy2964&list=RDqtgZxuy2964&start_radio=1
Blanca Paloma (Spanien ESC 2023) – Trenza mía:
https://www.youtube.com/watch?v=lwATtNt2OdE&list=RDlwATtNt2OdE&start_radio=1
Felicia (Schweden ESC 2026) – Me without U
https://www.youtube.com/watch?v=uRQrxfuu6s8&list=RDuRQrxfuu6s8&start_radio=1
Ella Tiritiello (Melodifestivalen 2025) feat. Toussaint Chiza (Schweden ESC 2021) – The Most Beautiful Lovesong
https://www.youtube.com/watch?v=fBuZFNJMwBY&list=RDfBuZFNJMwBY&start_radio=1
Gebrasy (litauischer ESC-Vorentscheid 2019, 2021, 2022, 2023 und 2025) – Meilė Pirma (Die Liebe zuerst):
https://www.youtube.com/watch?v=FzjKKAJ1Z_4&list=RDFzjKKAJ1Z_4&start_radio=1
Gintarė Korsakaitė (litauischer ESC-Vorentscheid 2022) – Vėl Į Tave (Zurück zu ihnen):
https://www.youtube.com/watch?v=VfT88hKvKN8&list=RDVfT88hKvKN8&start_radio=1
Lea Sirk (Slowenien ESC 2018) Ti me pelješ v norost (Du machst mich wahnsinnig):
https://www.youtube.com/watch?v=mYViqN8P6nQ&list=RDmYViqN8P6nQ&start_radio=1
Raiven (Slowenien ESC 2024) feat. Macha Ravel – Tandem
Yuval Raphael (Israel ESC 2024) – PAPA
https://youtu.be/wPlVR48YSQE?is=0A1yJgWW83nN4pKe
Neuer Song von Kerli Kivilaan (Mitglied von Vanilla Ninja):
https://youtu.be/vtg_tT-isD4?is=OJrm9edgN8b73-Zr