Das Ergebnis des ESC 2026 in Wien: DARA gewinnt für Bulgarien mit „Bangaranga“

DARA – Foto: Corinne Cumming / EBU

DARA aus der Bulgarien hat den 70. Eurovision Song Contest 2026 mit dem Titel „Bangaranga“ mit 516 Punkten gewonnen. Bulgarien hatte zuvor bereits das Jury-Voting mit 204 Punkte gewonnen. Auch bei den Zuschauern konnte der Beitrag überzeugen, so dass das Land zum ersten Mal den Sieg beim ESC geholt hat. Deutschland belegte derweil den 23. Platz. Von den Jurys hatte Sarah Engels 12 Punkte bekommen, im Televoting ging sie leider leer aus.

Die Veranstaltung fand in der Wiener Stadthalle statt. Die Entscheidung fiel durch ein Voting, bei dem die internationalen Jurys und die Zuschauer*innen jeweils die Hälfte der Stimmen hatten. Anders als in den Vorjahren waren dieses Mal bereits in den Halbfinals auch schon die Jurys stimmberechtigt, weswegen mehr potenzielle Juryfavoriten auch im Finale waren. Hier unser Live-Blog zum ESC-Finale.

Darina Nikolaewa Jotowa alias DARA gehört zu den aktuell bekanntesten und erfolgreichsten Sängerinnen Bulgariens. Ohnehin stellte der Sender BNT 15 ausschließlich bereits bekannte Acts aus Charts, Radio und Streaming zur Auswahl. DARA wurde am 9. September 1998 in Warna am Schwarzen Meer geboren und startete ihre Musik-Karriere mit einem dritten Platz in der Casting-Show X Factor 2015. Ihre Debütsingle veröffentlichte sie ein Jahr später. Seit 2021 urteilt sie als Coach und Jury-Mitglied bei The Voice in Bulgarien auch über andere. 2024 zeigte sie ihre Tanzqualitäten bei Let’s Dance. Das konnte sie nun beim ESC wieder tun.

Der Song „Bangaranga“ (nicht zu verwechseln mit  „Babaroga“„Bananarama“ oder „Bunga Bunga“) wurde von Anne Judith Stokke Wik, Monoir, DARA selbst und Dimitris Kontopoulos geschrieben. Erstere arbeitet für ein norwegisches Label und hat sich auch mit K-Pop einen Namen gemacht. Letzterer ist Teil des sogenannten Dream Teams und hat bereits an einer zweistelligen Anzahl an ESC-Titeln mitgearbeitet, zuletzt an den beiden Songs aus Zypern, „Shh“ von Theo Evan (2025) und „Liar“ von Silia Kapsis (2024).

Das Wort „bangarang“ selbst stammt ursprünglich aus dem jamaikanischen Patois, einer Kreolsprache, die etwa von 3 Millionen Menschen gesprochen wird. Es bedeutet so viel wie „Aufruhr“ oder „Störung“. Passend dazu begrüßt DARA die Hörer in ihrem Song auch zum Aufstand: „Welcome to the riot“. Dazu beschreibt sie sich selbst in den Lyrics als „Rebell“ und als „Gefahr“. Bulgariens Comeback-Song zum ESC ist also nichts weniger als eine Revolution. Und musikalisch auch recht einzigartig in diesem Jahr.

Bevor der Sieg von DARA feststand, hätte es möglich sein können, dass sich Israel vertreten durch Noam Bettan den Sieg holt. Dies indizierte einige Buhrufe im Publikum in der Wiener Stadthalle.

Hier das vollständige Gesamt-Ergebnis der Jury- und Publikumsabstimmung:

  1. Bulgarien: DARA – Bangaranga (516 Punkte)
  2. Israel: Noam Bettan – Michelle (343 Punkte)
  3. Rumänien: Alexandra Căpitănescu – Choke Me (296 Punkte)
  4. Australien: Delta Goodrem – Eclipse (287 Punkte)
  5. Italien: Sal Da Vinci – Per sempre sì (281 Punkte)
  6. Finnland: Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin (279 Punkte)
  7. Dänemark: Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem (243 Punkte)
  8. Moldau: Satoshi – Viva, Moldova! (226 Punkte)
  9. Ukraine: LELÉKA – Ridnym (221 Punkte)
  10. Griechenland: Akylas – Ferto (220 Punkte)
  11. Frankreich: Monroe – Regarde ! (158 Punkte)
  12. Polen: ALICJA – Pray (150 Punkte)
  13. Albanien: Alis – Nân (145 Punkte)
  14. Norwegen: JONAS LOVV – YA YA YA (134 Punkte)
  15. Kroatien: LELEK – Andromeda (124 Punkte)
  16. Tschechien: Daniel Žižka – CROSSROADS (113 Punkte)
  17. Serbien: LAVINA – Kraj mene (90 Punkte)
  18. Malta: AIDAN – Bella (89 Punkte)
  19. Zypern: Antigoni – Jalla (75 Punkte)
  20. Schweden: FELICIA – My System (51 Punkte)
  21. Belgien: ESSYLA – Dancing on the Ice (36 Punkte)
  22. Litauen: Lion Ceccah – Sólo quiero más (22 Punkte)
  23. Deutschland: Sarah Engels – Fire (12 Punkte)
  24. Österreich: COSMÓ – Tanzschein (6 Punkte)
  25. Vereinigtes Königreich: LOOK MUM NO COMPUTER – Eins, Zwei, Drei (1 Punkt)

Über das Finale des Eurovision Song Contest und die Ergebnisse reden wir am Sonntag um 14 Uhr in unserem ESC kompakt LIVE.

Was sagst Du zum Gesamtergebnis? Hältst Du den Sieg für verdient? Und wie bewertest Du das Abschneiden der anderen deutschsprachigen Länder? Schreib uns gerne Deine Meinung in die Kommentare. 



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379 Comments
ESCFrank
ESCFrank
1 Monat zuvor

BANGARANGA 💃🏻🕺💃🏻
Not my cup of tea aber…. die Inzenierung mit den Stühlen war schon mega👍🏻
Obwohl ich den Song aus Israel mega fand, bin ich doch eher froh, dass er nicht gewonnen hat.
Das hätte den ESC zerrissen und über den zweiten Platz, freue ich mich schon sehr.
Ansonsten:
Frankreich 👍🏻👍🏻👍🏻
Australien 👍🏻👍🏻
Malta ❤️❤️
Belgien 👍🏻

berno
berno
1 Monat zuvor

herzlose reissbrettmucke funktioniert nicht, germany. zu wenig fire im herzen.

Matty
Matty
1 Monat zuvor
Reply to  berno

Hier geht es nicht um Deutschland!

Reislhuber Günther
Reislhuber Günther
1 Monat zuvor

Ich finde wenn die Sänger und Sängerinnen sich auf die Muttersprache deutsch Ihr Lied vortragen täten könnte Deutschland wieder gewinnen jetzt sind all die Vortragenden im Nierwana so kann es doch nicht weitergehen kommt doch Bitte zur Einsicht

ESCFrank
ESCFrank
1 Monat zuvor

Jaaaaa…aber hat jetzt heuer bei Österreich auch nicht soooo gut funktioniert 🤷‍♂️

Carsten
Carsten
1 Monat zuvor

Hat Bulgarien gerade mit einem bulgarischen Sing gewonnen? Nein. Mit einem englischsprachigen. Die Sprache in der der Sing gesungen wird, ist nicht entscheidend. Entscheidend ist das Gesamtkonzept, der Wow-Effekt, die beim Publikum geweckte Lust auf den Act. Das hat dieses Jahr bei erstaunlich vielen Acts funktioniert, was auch die große Vielfalt der mit von den Juris mit 12 Punkten belohnten Ländern deutlich macht.

Matze
Matze
1 Monat zuvor

Deutsch funktioniert nur wenn der sound bäm macht. Baller war deutsch, trotzdem nur platz 15.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor
Reply to  Matze

Nun gut, Dänisch hat zumindest ganz gut funktioniert.

Gibbi Gibson
Gibbi Gibson
1 Monat zuvor

Mit deutsch gewinnen, dass hat man bei Österreich gesehen. Die deutsche Sprache ist beim ESC Out.

Jastus
Mitglied
Jastus
1 Monat zuvor

Schau mal ins letzte Jahr und auf die Platzierung von „Baller“. Merkste selbst, ne?

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Monat zuvor

Die Ergebnisse zeigen, dass die Regeländerungen nichts gebracht haben.

Christian W
Christian W
1 Monat zuvor
Reply to  Tobiz

Die Ergebnisse zeigen, dass ihr nichts begreift. Das zeigen die Ergebnisse. Statt sich mal zu fragen, ob dieses ewige Gezeter und das ständige Gegeifer nicht eben doch das Gegenteil von dem bezwecken, was man sich so vorstellt, macht man einfach immer weiter. Lernt doch mal dazu, vielleicht…

des
des
1 Monat zuvor
Reply to  Tobiz

sehe ich genauso !

Matze
Matze
1 Monat zuvor

Schweden wird nächstes Jahr sowas von reinbuttern

Ustrgak
Ustrgak
1 Monat zuvor

Tatsächlich fand ich Deutschland am stärksten.. das andere war nur Gebrülle, Rap oder zu langsam. Sarah hat den letzten Platz absolut nicht verdient!

JD..
JD..
1 Monat zuvor
Reply to  Ustrgak

Na dann ist ja gut, dass sie nicht letzte geworden ist…

Crossroads
Crossroads
1 Monat zuvor
Reply to  Ustrgak

Ich war bei Serbien, Litauen, Tschechien und Polen. Die ersten drei waren live bei dem Finale leider enttäuschend aber Polen hat reingehauen. Endlich mal etwas Gospel nur der HipHop-Teil war lash. Von allen Teilnehmern trotzdem Platz 1 wert. Aber ne, Leute haben einfach kein Geschmack oder sind rassistisch.

Christian W
Christian W
1 Monat zuvor

Tja. Dann hat Bulgarien wohl gewonnen. Gibt mir absolut gar nichts, aber es ist doch spannend zu sehen, wie viele Leute in der größeren Gruppe mit der ich geschaut haben unabhängig voneinander plötzlich sagten: Bulgarien. Eine Kollegin, die in der Hinsicht ein wenig bewandert ist, meinte, es erinnere sie an gerade angesagte Formen von K-Pop… Keine Ahnung.

Es ist aber eben auch einfach so, dass man hier nicht viel zu kritisieren hat, wenn die Zuschauer und Jurys so abstimmen. Dem muss man sich dann eben beugen. Ich finde nicht, dass es die richtige Richtung ist, aber das muss ja nichts heißen…

Australien muss sich tatsächlich ehrlich fragen, ob man weiter an einem Wettbewerb teilnehmen will, den man eigentlich sowieso nicht gewinnen kann, weil nie genug Menschen für ein Land anrufen werden, das man offenbar nie so richtig im Wettbewerb akzeptiert hat.

Deutschlands Ergebnis war erwartbar, ist dadurch aber nicht weniger tragisch. Sarah Engels hat sich nichts vorzuwerfen, das war insbesondere in der Show selbst schon sehr gut, aber halt eben auch zwanzig Mal da gewesen. Diesen Fehler hat Deutschland bereits mehrfach in den letzten Jahren gemacht und etwas geschickt, was vorher zwar mal funktioniert hatte, mittlerweile aber eben kalter Kaffee war. So hat man hier eine Künstlerin verheizt, die mit klassischer Ballade vielleicht mehr hätte rausholen können. Schade, aber eben auch absehbar. Und ja: Ein paar Punkte aus Österreich und der Schweiz hätten da schon kommen dürfen… *hust*

Israel scheint anders als in den Vorjahren von den Jurys fair bewertet worden zu sein, wenn man sich anschaut, dass eben auch viele 3er und 4er dabei waren. Ebenso hat Israel im Vergleich zum Vorjahr viel weniger 12er oder auch 10er im Televoting erhalten. Die Regeländerung scheint also zumindest teilweise zu funktionieren. Der Palästina-Mob muss sich so langsam mal fragen, ob man die eigene Strategie nicht mal überdenken sollte. Erreicht hat man nämlich gar nichts und wird auch nichts erreichen, weil das Pferd langsam lahmt, egal wie hysterisch man ihm noch die Sporen in die Seite jagt. Spanien, Slowenien, Irland, Island und die Niederlande haben halt auch nicht gefehlt und der ESC war auch ohne sie spannend und aufregend. Irgendwann muss man sich dann halt damit abfinden, dass es nicht immer um die eigenen Befindlichkeiten und die eigene verquere Weltsicht geht…

Bulgarien und Sofia sollten sich vielleicht aber eher nicht in Wien beraten lassen. Das war von der Show her teilweise wirklich schlecht. Von Frau Swarowski über die lieblosen Pausenacts bis hin zum schlechten Script. Einer der schwächeren ESCs der letzten Zeit, was angesichts der Tatsache, dass 2015 so überragend war, schon überrascht. Vielleicht waren das doch die Einsparungen beim ORF…

Das war also 2026. Auf ein Neues 2027. Neues Jahr, neues Glück.

KarlAlbert
KarlAlbert
1 Monat zuvor
Reply to  Christian W

Christian W
„Der Palästina-Mob muss sich so langsam mal fragen, ob man die eigene Strategie nicht mal überdenken sollte“

Der Mob, wie du es nennst, zeugt von Nichtkenntnis des GazaKrieges: hier zitiere ich nur und verweise auf die Berichterstatter bzw offizielle Stellen.

Deutschlandfunk, 24.11.25
„Laut einer statistischen Hochrechnung von Forschern des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock sind möglicherweise mehr als 100.000 Menschen bei den Kämpfen gestorben oder getötet worden“

ZDFheutejournal, 30.01.26
„Wie viele Menschenleben hat der Krieg in Gaza gefordert? Mehr als 71.000. Diese Zahl stammt vom Gesundheitsministerium der Hamas und wurde lange mit dem Zusatz versehen, sie sei „unabhängig nicht zu überprüfen“. Ausgangspunkt für die neue israelische Position sei „offenbar ein Briefing für Militärjournalisten“ am Donnerstag gewesen, erklärt ZDF-Korrespondent Thomas Reichart in Tel Aviv. Dort habe Israels Armee erstmals eingeräumt, dass sie die Zahlen anerkennt“

Der Spiegel, 29.01.25
„Israel: Armee bestätigt 70.000 Kriegstote in Gaza

Unicef.de 23.12.25
„Die aktuelle Lage der Kinder im Gazastreifen.Zwei Jahre Gewalt, Zerstörung und Flucht haben zu unvorstellbarem Leid bei den Kindern in Gaza geführt. Mehr als 64.000 Kinder wurden bei Angriffen getötet oder schwer verletzt, darunter auch mindestens 1.000 Babys. Zehntausende Kinder haben einen oder beide Elternteile verloren. Die Gewalt hat sie gezwungen, aus ihrem Zuhause zu fliehen – oft mehrfach“

auswaertiges-amt.de 06.11.25
Nach Angaben der Vereinten Nationen sind rund 1,9 Millionen Menschen der Bevölkerung in Gaza Binnenvertriebene – das entspricht 90 Prozent der Bevölkerung. 80 Prozent der Gebäude in Gaza sind zerstört oder beschädigt und bieten kaum Schutz für den Winter

vaticannews.va 17.09.25
Vor dem Hintergrund des Krieges in Gaza hat eine unabhängige Kommission des UN-Menschenrechtsrats ihren Bericht zur Lage vor Ort veröffentlicht. Wie bereits zahlreiche Menschenrechtsorganisationen kommt auch sie zu dem Schluss, dass im Gazastreifen ein Völkermord stattfinde.

Der „Mob“ wie Du die Staaten nennst die den ESC 2026 boykottiert haben, haben im Gegensatz zu Dir, sich informiert. Erst informieren und dann urteilen. Nicht verurteilen wider besseres Wissen.

In Vinci
In Vinci
1 Monat zuvor
Reply to  KarlAlbert

Fehlen ja nur noch die Statistiken von Berliner Universitäten und aus der Sonnenallee.

Vor zwei Tagen in der Zeitung : Chef des Internationalen Gerichtshof Karim Khan erhebt keine Vorwürfe gegen Israel bezüglich eines Völkermords in Gaza. Der Mann ist immerhin Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshof. Khan ist Brite pakistanischer Herkunft. Gehört dann genauso zitiert.

Crossroads
Crossroads
1 Monat zuvor
Reply to  Christian W

Island hat sehr wohl gefehlt. Prägend waren Hatari und Systur, irgendwo sollte auch mal Myrkur antreten. Vllt. sieht man auch mal Eivor.

Hartmut
Hartmut
1 Monat zuvor

Wir haben ein buntes Konzert gehabt. Es ist eigentlich egal, wer hier „gewinnt“. Jedem gefallen andere Auftritte. Mir z. B. haben die Auftritte von Kroatien, Deutschland und Malta am besten gefallen.

ebravic
ebravic
1 Monat zuvor

Ich verstehe nicht, wieso Israel so viele Punkte vom Publikum für diese Schnulze bekommen hat

Crossroads
Crossroads
1 Monat zuvor
Reply to  ebravic

Da haben Spaßvögel angerufen die wollten ärgern die Schergen.

JD..
JD..
1 Monat zuvor

Wie eigentlich jeder Jahr, lag ich mit fast allen Vorhersagen richtig:

Finnland hat sich wie leider immer die letzten 3 Jahre selbst ins Knie geschossen, indem es sich beharrlich weigert, seine Show vom UMK krasser und bombastischer zu machen. So war die Show nur „OK“ und „OK“ reicht eben nicht für top 3. Man hätte von Käärijä lernen müssen, hat man aber nicht…Keiner der großen Favoriten war letztlich Sieger, aber Australien kam dem am nächsten. Der Song war aber am Ende doch zu sehr Standard, um vom Publikum goutiert zu werden – das war zwar destillierter ESC, aber eben sehr unkreativ.Deutschlands Erfolg wird sowohl in der Vorauswahl als auch im Vorentscheid vom ARD-Gewirr mit zu vielen Köchen und Gremien als auch vom Publikum sabotiert. Guter Sängerin, komplett lahmer Song. Die toxische Positivität, die auch hier bei einigen am Überkochen war, fügt einfach zu viel Schaden zu.UK und Österreich haben sich das Ergebnis ebenfalls selbst zuzuschreiben. Deutschland sollte dankbar sein…Polens unglaublich lahme US-Gospel Nummer wird vom Publikum bestenfalls abgenickt.Die Jury-Änderungen haben für ein ausgewogeneres Jury-Ergebnis gesorgt – aber an den großen Jury-Problemen (Nachbarvoting, hallo) nichts geändert. Immerhin etwas besser als vorher, denn es dürfte in der Regel reine Jurysieger verhindern.Es muss schlicht ein Limit her, wie viele Stimmen man für einen einzigen Künstler abgeben kann.Jurys haben immer noch keine Ahnung von Musik und geben Bands nahezu keine Punkte.Mit ein paar Dingen lag ich falsch:

Bulgarian hatte ich vor den Semis gar nicht auf dem Schirm. Und auch danach hatte ich nicht mit so vielen Punkten besonders von der Jury gerechnet. Das ging offenbar den meisten so.Finnland hat etwas schlechter abgeschnitten, als ich erwartet hatte. Ich dachte so an ca. den 3.-4. Platz.Italien hat dagegen besser abgeschnitten. Das ist das diesjährige „verstehe ich nicht“. Der Song ist schon ganz gut, ja, aber… warum so VIELE Punkte?Am Ende hoffe ich daraus, dass die Veranstalter etwas lernen und auch das Publikumsvoting überarbeiten und eben die Stimmabgabe mehr limitieren.

Last edited 1 Monat zuvor by JD..
JD..
JD..
1 Monat zuvor
Reply to  JD..

Wieso hat es denn die Formatierung so zerschossen? Oh je…

C aus P
Mitglied
C aus P
1 Monat zuvor

Dieser ESC war einfach ein Wechselbad der Gefühle. Ich bin so froh, dass man nicht blind den Wettbüros vertrauen sollte und das es einen richtigen Überraschungssieger gab. Seit diesem Politik Drama mit Israel ist meine Euphorie, was den ESC angeht, stark erloschen. Bis ein paar Wochen vor den Semis hab ich nicht mal alle Songs gehört aber Bangaranga hab ich irgendwie immer mal wahrgenommen. Ich gönne es Dara und Bulgarien von ganzem Herzen, sie haben es sich einfach verdient. Was mich erneut extrem genervt hat, dass schon wieder vor einem Sieg Israels gezittert wurde und dass die Jury Votes wie die Jahre zuvor ziemlich manipulativ wirkten. Das macht doch so keinen Spass mehr. Die EBU sollte ernsthaft überlegen, ob es dem ESC wirklich so gut tut, wenn Israel permanent teilnehmen darf.

Bezüglich Sarah wurde eigentlich alles gesagt, sie hat uns würdig vertreten, toll gesungen und die Performance war gut. Wie ich vorab öfters gesagt habe, ist es der Song, der uns mal wieder in die Bottom 5 katapultiert hat. Beim Schnelldurchlauf war es so offensichtlich, wie altbacken „Fire“ ist und dass der Song überhaupt nicht positiv hervorsticht. Der SWR hat quasi die Planlosigkeit des NDR übernommen und nun stehen wir wieder am Anfang. In Deutschland muss verdammt nochmal der ESC endlich ernst genommen werden und vor allem muss man endlich konkurrenzfähige Songs haben. Ich weine immer noch bitterlich Electric Callboy hinterher, hier hätten wir endlich was neues und frisches gehabt. Genau sowas brauchen wir. Auch soll endlich mehr Gewicht auf die deutsche Sprache gelegt werden, andere Länder machen es Jahr für Jahr vor.
Leider glaube ich nicht daran, dass sich gross etwas ändert und es macht mich Jahr für Jahr immer trauriger.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
1 Monat zuvor

Welch ein großartiges Ergebnis auf so vielen Ebenen:
-Es gewinnt mit Dara eine großartige Künstlerin. Hört euch ruhig mal bei ihr rein, sie hat viele gute Songs.
-Es gewinnt ein Banger, der am Puls der Zeit ist, bei TikTok sicherlich durch die Decke gehen wird und auch auf den Streamingplattformen sehr gut laufen wird.
-Es gewinnt ein mutiger Beitrag, der professionell vorgetragen und inszeniert war. Mut und Professionalität wurden belohnt.
-Es gewinnt nach langer Zeit endlich mal wieder ein Land vom Balkan, das war überfällig und wird dem ESC in der Region helfen.
-Es gewinnt ein Beitrag, den vorm Halbfinale kaum einer auf dem Schirm hatte. Mittwoch lag Dara bei den Buchmachern noch auf Platz 16. Die Weisheit der Wettenden ist halt doch nicht so überragend. Und es zeigt sich mal wieder, die Wahrheit liegt beim ESC auf der Bühne.
-Platz zwei lasse ich mal außen vor, aber schön, dass es auf Platz drei mit Choke Me ein weiterer mutiger Beitrag aufs Treppchen geschafft hat.

Jankarta
Jankarta
1 Monat zuvor

Ein bunter Haufen zappelnder Spinner bei denen man nicht weiß ob die Geschlechtsidentität schon stattgefunden hat.

Niemand
Niemand
1 Monat zuvor
Reply to  Jankarta

Man ist ja nicht gezwungen, sich den ESC anzuschauen.

Nils
Nils
1 Monat zuvor
Reply to  Niemand

Den ESC hat er doch mit keiner Silbe erwähnt. Vielleicht redet er auch einfach von seiner Familie.

Teufelchen
Teufelchen
1 Monat zuvor
Reply to  Jankarta

Was machst du dann hier? 😀

Mobilex
Mobilex
1 Monat zuvor

Bulgarien ist nicht meins, aber ich bin froh das es nicht Israel geworden ist, obwohl mir das Lied gefallen hat. Die Aufregung bei einem Sieg hätte dem ESC geschadet. Und leider leider hat Sarah für ihren guten Auftritt keine Punkte bekommen. Ich frage mich, wenn alle Punkte vergeben werden, von 1-25, ob wir besser abschneiden würden? Naja ESC 2026 ist leider vorbei. Danke an das ESC Kompakt Team super Arbeit. 🤩

Jankarta
Jankarta
1 Monat zuvor

Bunter Haufen pseudointellektueller Spinner bei denen man nicht weiß ob die Geschlechtsidentität schon stattgefunden hat. Aber das ist in der woken Regenbogenwelt nun mal so. 😂🤣

JanF
JanF
1 Monat zuvor
Reply to  Jankarta

Du scheinst verwirrt
Lass dir helfen

Teufelchen
Teufelchen
1 Monat zuvor
Reply to  JanF

Ein Bot.

ESCFan2009
ESCFan2009
1 Monat zuvor

Wir werden sicherlich noch viel über Bulgarien beim ESC sprechen (Lesergame? 😉). Ich hab Poli Genova und Kris Kostov beide auf Platz 2. Equinox fand ich okay, dann kam die Pause. Victoria war meine 1 und 12, Corona hat einen möglichen Sieg verhindert. Dann das furchtbare IMP. 3 Jahre Pause. Und jetzt erreichen sie ausgerechnet mit Bangaranga, was weder Poli noch Kris noch Victoria schaffen konnten. Das ist schon lustig.

JoMannheim
JoMannheim
1 Monat zuvor

Ging nur mir das so oder war es am Schluss irgendwie etwas chaotisch? Keine Abmoderation, Dara wirkte wie auf die Bühne geschubst, performte aber irgendwie improvisiert professionell…, JJ lief ihr mit dem Siegerpreis hinterher. War da irgendwas in der Halle, was man als Zuschauer so nicht mitbekommen hatte? Auch der fast schon Appell von Victoria. Alles irgendwie etwas drunter und drüber…

JoMannheim
JoMannheim
1 Monat zuvor
Reply to  JoMannheim

Hab mal die KI gefragt: Finale ESC in Wien Warum erschien der Schluss so chaotisch?
Der Schluss des ESC-Finales in der Wiener Stadthalle wirkte durch eine Kombination aus politischem Druck und redaktionellen Entscheidungen chaotisch. Der Hauptgrund für das unruhige Ende lag in den Publikumsprotesten gegen die Teilnahme Israels, die sich in lauten Unmutsbekundungen während der Show äußerten und Live-Rufe erforderten. Zudem verzichtete der ORF bewusst darauf, Störgeräusche oder Proteste der Halle im TV-Ton zu beschönigen, was die angespannte Stimmung auch vor den Bildschirmen deutlich spürbar machte.
Ein weiterer Faktor für den abrupten Übergang zum Siegerinterview war die strikte und enge zeitliche Taktung der EBU. Der Zeitplan erlaubte am Ende kaum noch Raum für eine ausführliche Siegerfeier auf der Bühne.

JoMannheim
JoMannheim
1 Monat zuvor
Reply to  JoMannheim

Habe mir nun nochmals die Show auf Youtube angeschaut. Die ARD hat am Schluss zur Schöneberger umgeschaltet, deshalb fehlt die Verabschiedung. Die paar Minuten hätte man da noch warten können, bis es auch echt fertig ist.

Crossroads
Crossroads
1 Monat zuvor
Reply to  JoMannheim

Chaotisch manche findens aber hoffentlich auch lustig. Werde das nicht vergessen als JJ sein episches Unknown aufführte und danach ein Quiekser loslies genauso lustig als er Dara den Pokal übergeben wollte. Und die Buhrufe bei Israel als es auf Platz 1. Guck ich immer wieder.

sam1
sam1
1 Monat zuvor

So nun zum Ergebnis des ESC 2026: Ich persönlich finde den Song ,,Bangaranga“ von DARA nur mittelmäßig, aber bin total erleichtert und froh, dass sie es noch geschafft hat Israel einzuholen. Und die Erleichterung und Freude überwiegen. Ich habe nichts gegen Israel und bin total für die Israelische ESC-Teilnahme. Aber ein Sieg von Israel hätte den ESC in der derzeitigen Situation massiv geschadet. Da wäre jetzt der ESC 2027 in Gefahr. Meine Verlobte dagegen feiert den Song ,,Bangaranga“ von DARA total und hat auch 10 Mal für sie angerufen. Ich persönlich freue mich aber total, dass Bulgarien endlich Mal den ESC gewonnen hat, auch wenn ich jetzt nicht so ein Fan von dem Song bin. Endlich hat Mal ein Land gewonnen, dass bisher noch nie gewonnen hat. Und meine Verlobte ist sehr enttäuscht über den 23. Platz von Sarah Engels. Ich dagegen finde es nicht so schlimm und habe es ziemlich schnell abgeschüttelt.

Willy
Willy
1 Monat zuvor

Grauenvoll !

Jackfruit
Jackfruit
1 Monat zuvor

Ich freue mich sehr für Bulgarien, der Song war von Anfang an in meinen Top 5.
Die beiden letzten Plätze hatte ich richtig vorausgesagt. Allerdings finde ich persönlich Österreich besser, als zb Malta.
In meinen Top 5 waren noch Belgien und Schweden. Find ich schade, dass das nicht so gut ankam.
Sarah hat das super gemacht. Da dachte ich, sie landet mehr im Mittelfeld.

Teufelchen
Teufelchen
1 Monat zuvor

Es gab so einige Überraschungen. Gut so!
Freue mich für Bulgarien. Schweden beweist, es gibt kein Abo auf Top 5 oder Top 10.

Nils
Nils
1 Monat zuvor

Bulgarien kam für mich komplett aus dem Nichts, musikalisch nachvollziehen kann ich es auch nicht. Bei uns wurde Bulgarien gestern Abend sogar Drittletzter. Wenn sich Publikum und Jury aber einig sind, scheint das wohl an uns zu liegen.

Freut mich, dass der ESC mal wieder in den Balkan zurückkehrt. Es wurde Zeit.

Andi
Andi
1 Monat zuvor

Ich fand es klasse, als Dara ihren Song nochmal im Greenroom sang. Inmitten der anderen Kandidaten zu beginnen, war sehr stimmungsvoll. Und wie sie dann Richtung Bühne ging, was für grandiose Bilder das ergab.

Zhalia
Zhalia
1 Monat zuvor

Herzlichen Glückwunsch an Dara zum Sieg.
Ich kann zwar mit dem Song noch immer nicht viel anfangen, kann aber nachvollziehen, warum er so gut ankommt.
Sehr gefreut habe ich mich für die vielen Televotepunkte für Rumänien und Moldawien.
Schade, dass Finnland „nur“ auf Platz 6 gelandet ist, welches neben Rumänien mein absoluter Favorit war.
Das Italien so gut abgeschnitten hat, kann ich nicht nachvollziehen, aber das konnte ich letztes Jahr auch schon nicht.
Das Ergebnis von Schweden fand ich doch etwas überraschend. Ich hätte tatsächlich mit mehr Punkten gerechnet, da der Song ja vorher unglaublich gut angekommen ist.

Klaus
Klaus
1 Monat zuvor

Deutschland und sein esc – System hat das Talent immer wieder dümmliche und uninteressante Songs in den Wettbewerb zu schicken. Zu viel Projekt- Denken, zu wenig Herz und Begeisterung für Musik.
Und dann das nervige Schön – Reden.“.Ja die Sarah hat alles gegeben“
Irgendwie ist Deutschland meistens unfähig beim esc geblieben…und beratungsresistent

Crossroads
Crossroads
1 Monat zuvor

Der Song bekam mehr Punkte als Wasted Love von JJ krass. Und ich dachte Litauen wäre weiter vorne aber der Silverman hat es irgendwie verhauen keine Ahnung was da los war.