Platz 23 ist kein Zufall: Was Deutschland ändern muss, um beim ESC erfolgreicher zu sein

Sarah Engels – Foto: Sarah Louise Bennett / EBU

Nach jedem schwachen deutschen Abschneiden beim Eurovision Song Contest in Wien wird wieder einmal reflexartig gefragt, warum uns keiner mag und weshalb es erneut (fast) punktlos ans Tabellenende ging. Dabei sind viele Probleme hausgemacht. Auch der Wechsel der ESC-Verantwortung innerhalb der ARD vom NDR zum SWR hat daran bislang wenig verändert.

Noch immer wird zu kurzfristig gedacht, zu viel intern abgestimmt und zu oft nach der berühmten eierlegenden Wollmilchsau gesucht: einem Beitrag, der allen ein bisschen gefällt und gleichzeitig irgendwie modern wirkt. Genau dieser scheinbar sichere Kompromiss wird beim ESC jedoch seit Jahren konsequent abgestraft. Dabei gäbe es durchaus einige konkrete Drehschrauben, an denen der SWR jetzt arbeiten sollte, um Deutschlands Chancen beim ESC 2027 deutlich zu verbessern.

1. Mit der ESC-Planung sofort beginnen – nicht erst im Herbst

Eines der größten Probleme Deutschlands ist der fehlende langfristige Ansatz. Jahr für Jahr wirkt es so, als würde die ESC-Strategie komplett neu gestartet werden. Zuständigkeiten müssen geklärt, Konzepte abgestimmt und Entscheidungen intern neu verhandelt werden. Genau dadurch verliert Deutschland wertvolle Zeit. Das bestätigte letztlich auch die ehemalige Delegationsleiterin Alexandra Wolfslast beim Fanclubtreffen im Januar in München.

Andere Länder arbeiten ganzjährig am ESC. Dort werden frühzeitig Künstler*innen angesprochen, Songs entwickelt, Staging-Ideen getestet und internationale Strategien aufgebaut. Deutschland dagegen beginnt oft erst dann ernsthaft mit der Vorbereitung, wenn die Sommerpause vorbei ist und alle ARD-Gremien zugestimmt haben. Wer beim ESC erfolgreich sein will, darf aber nicht erst im Herbst anfangen.

2. Weniger Gremien – mehr kreative Verantwortung

Der ESC ist kein Verwaltungsprojekt. Genau so wirkt die deutsche Herangehensweise aber häufig. Zu viele Entscheidungen entstehen im Konsens. Ideen werden diskutiert, abgeschwächt oder verworfen, weil sie zu speziell sein könnten oder Teile des Publikums irritieren würden. Das Ergebnis sind glatte, vermeintlich sichere und oft austauschbare Beiträge.

Viele deutsche ESC-Shows sehen ähnlich aus, arbeiten mit denselben Gesichtern und denselben Mechanismen. Wirklich innovative Ansätze fehlen dagegen häufig. Dabei zeigt der ESC jedes Jahr aufs Neue, dass gerade mutige, eigenständige und klar profilierte Konzepte Aufmerksamkeit erzeugen. Der Wettbewerb belohnt keine Kompromisslösungen aus Redaktionskonferenzen, sondern klare kreative Entscheidungen.

3. Den Vorentscheid konsequent auf den echten ESC ausrichten

Der deutsche Vorentscheid funktioniert bisweilen nach völlig anderen Regeln als der ESC selbst. Das beginnt schon bei der Zielgruppe. Nur rund zehn Prozent der Zuschauer*innen des deutschen Vorentscheids waren unter 30 Jahre alt. Viele jüngere Menschen, die beim internationalen ESC selbstverständlich dabei sind und abstimmen, wussten vom deutschen Vorentscheid dagegen kaum etwas.

Gleichzeitig hat die EBU die internationalen Jurys bewusst verjüngt und vorgeschrieben, dass mindestens zwei der sieben Juror*innen unter 25 Jahren alt sein müssen. Deutschland produziert also einen Vorentscheid für ein Publikum, das mit dem tatsächlichen ESC-Publikum immer weniger zu tun hat.

Hinzu kommt das Abstimmungssystem. Beim deutschen Finale entschieden zunächst allein internationale Expert*innen über die Top 3 – erst danach durfte das Publikum abstimmen. Beim ESC selbst passiert genau das aber parallel. Entsprechend logisch wäre es, dieses System auch national abzubilden.

Wenn der SWR erfolgreich sein will, muss der Vorentscheid stärker auf die Realität des ESC ausgerichtet werden. Für das Altersdilemma wären etwa stärker integrierte Social-Media-Votings oder Modelle wie in Schweden denkbar, wo verschiedene Altersgruppen separat gewichtet werden.

4. Aufhören, „ganz gute“ Songs zu suchen

Deutschland versucht zu oft, einen möglichst ungefährlichen Kompromiss zu finden: etwas modern, etwas radiofreundlich, etwas emotional, etwas international. Heraus kommen Songs, die professionell produziert sind – aber kaum Begeisterung auslösen.

Der SWR ließ die Beiträge des Vorentscheids in diesem Jahr vorab von Kantar testen. Später war inoffiziell zu hören, die letztlich ausgewählten Songs seien nicht identisch mit den neun bestplatzierten der Marktforschung gewesen – aber alle seien „gut“ gewesen. Genau darin steckt das Problem: „gut“ reicht beim ESC nicht. Denn weder Zuschauer*innen noch Jurys vergeben Punkte für solide Durchschnittlichkeit. Sie stimmen für ihre absoluten Favoriten ab. Wer überall nur auf Platz elf landet, verliert.

Dabei sollte man sich auch die Frage stellen: Soll der Beitrag vor allem Jurys überzeugen? Soll er maximal im Televoting zünden? Oder schafft er wirklich beides? Sich irgendwie durchzuwurschteln und darauf zu hoffen, dass am Ende schon genügend Punkte zusammenkommen, funktioniert beim ESC nicht.

5. Mehr Mut zu klaren Profilen und echten Nischen

Das diesjährige Televoting im ESC-Finale hat erneut gezeigt, wie wichtig klare Identitäten geworden sind. Bulgarien punktete mit innovativem Mainstream-Pop, Rumänien war am besten in der Rock-Nische, Moldau zündete mit maximaler Party-Energie und Griechenland mit einer völlig überdrehten Spaßnummer. Man muss diese Beiträge nicht persönlich mögen. Aber sie hatten alle etwas Eigenes, an das man sich erinnerte.

Der Wettbewerb belohnt genau diese Exzellenz in einer klaren Nische. Erfolgreiche Beiträge haben starke Persönlichkeiten, kulturelle Eigenheiten, ungewöhnliche Ideen oder eine radikale Konsequenz in ihrer Inszenierung. Genau deshalb funktionierte übrigens auch „Baller“ im vergangenen Jahr deutlich besser: Der Beitrag hatte Ecken, Kanten sowie Wiedererkennungswert und Identifikationspotenzial. Oder anders formuliert: weniger Austauschbarkeit, mehr Exzellenz in der Nische (die Thomas Mohr vom ESC Update seit Jahren predigt).

Hinzu kommt: Der ESC ist längst nicht mehr nur ein Musikwettbewerb. Erfolgreiche Beiträge funktionieren heute oft genauso stark über Bilder, Inszenierung, Kamera-Momente und Social-Media-Wiedererkennbarkeit wie über den Song selbst. Deutschland bewertet Beiträge dagegen häufig noch zu sehr nach klassischer Radio- oder Fernsehtauglichkeit. Beim ESC reicht das längst nicht mehr aus.

6. ESC-Kompetenz wichtiger nehmen als Betriebslogik

Natürlich arbeiten in der ARD viele erfahrene und kompetente Menschen. Aber nicht jede gute Fernsehredakteurin und nicht jeder erfolgreiche Show-Produzent ist automatisch auch ESC-Expert*in. Der Wettbewerb folgt eigenen Regeln, Dynamiken und Ästhetiken – und sollte auch entsprechend professionell behandelt werden.

Trotzdem entsteht häufig der Eindruck, dass personelle Entscheidungen innerhalb der ARD über Jahre fortgeschrieben werden – unabhängig von den Ergebnissen. In anderen Unternehmungen würde man nach mehreren schwachen Resultaten automatisch hinterfragen, ob bestimmte kreative oder strategische Ansätze wirklich funktionieren. Wenn Staging, Kameraarbeit oder visuelle Konzepte international wiederholt nicht konkurrenzfähig wirken, muss man sich irgendwann ehrlich fragen, ob andere kreative Impulse sinnvoll wären.

7. Den deutschen Beitrag international stärker vermarkten

Viele Länder betreiben für den ESC gezielte internationale Markenpflege. Sie bauen früh Fan-Communities auf, bespielen Social Media strategisch und nutzen regionale Verbindungen bewusst aus. Deutschland unterschätzt diesen Faktor.

Dabei zeigte das Ergebnis von Sarah Engels, dass ihre besten Televoting-Platzierungen genau aus den Ländern kamen, in denen sie bereits bekannt war: Luxemburg, Österreich und der Schweiz. Man braucht keine einmaligen Promo-Aktionen in vielen Ländern, in denen deutsche Künstler*innen ohnehin kaum wahrgenommen werden. Zielführender wäre eine systematische und langfristige Öffentlichkeitsarbeit in wenigen Ländern, in denen Deutschland kulturelle oder mediale Anknüpfungspunkte hat.

Das heißt nicht, dass man die ESC-Pre-Partys komplett vernachlässigen sollte. Dort kann der deutsche Act mit den Teilnehmenden aus anderen Ländern connecten und wertvolle Erfahrungen mit der ESC-Bubble sammeln. Nachhaltige Wirkung auf das tatsächliche Voting-Ergebnis erzielt man dort allerdings nur äußerst begrenzt.

Welche der sieben „Drehschrauben“ hältst Du für die wichtigste – und welche anderen siehst Du noch? Braucht Deutschland beim ESC vor allem mutigere Songs – oder eher neue Strukturen hinter den Kulissen? Und was müsste der SWR aus Deiner Sicht bis zum ESC 2027 konkret verändern? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.



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exuberant41862319d3
exuberant41862319d3
16 Stunden zuvor

Vielen Dank für die ausführliche Analyse und den transparenten Blick auf die verschiedenen Facetten zukünftiger Entscheidungen hinsichtlich unseres Beitrages für den ESC. Ich wünsche allen Verantwortlichen den nötigen Mut und das erforderliche Durchhaltevermögen für diese Veränderungen.

Morph
Morph
16 Stunden zuvor

Bei Stellschraube eins muss man überwiegend zustimmen. Wie soll man einen „sehr guten“ Beitrag finden, wenn man viel zu spät mit der Suche beginnt?!
Eine Stellschraube fehlt – es muss deutlich, transparent und früher nach außen beworben werden. Außerhalb der Bubble bekommen Außenstehende maximal 2mal im Jahr von dem Event etwas mit – zum Vorentscheid und letztlich dann erst, wenn der ESC stattfindet. Auf die wichtigste Stellschraube (bzw. ist es eine Frage) habe ich allerdings keine Antwort, weil ich da nicht tief genug in dem Thema bin: Woher bekommt man regelmäßig deutlich bessere Songs und nicht nur alle 5-10 Jahre mal einen halbwegs erträglichen?

Last edited 16 Stunden zuvor by Morph
Antibus
Antibus
16 Stunden zuvor
Reply to  Morph

Wer will denn überhaupt für einen Wettbewerb antreten, der karrierehinderlich ist? Keiner der Prominenten will noch für Deutschland antreten. Dann ein Wettbewerb, wo es längst nicht mehr um Musik geht, sondern die Show. Neulinge und unbekannte Sänger sind die einzigen, die das wollen und denen gibt kein Komponist einen Topsong, wenn dieser von einem Promi gesungen mehr Geld einbringt, es lohnt sich nicht.

Didi
Didi
14 Stunden zuvor
Reply to  Antibus

Ist halt wirklich so. Man muss nur sehen wie man sich gerade auf Sarah einschiesst. Überall liest man in deutschen Kommentaren wie schrecklich sie angeblich gesungen hat, wie furchtbar schief sie klang und wie talentlos sie ist.
Wer hat denn auf sowas Lust wenn er bereits eine gut laufende Karriere hat?

muc
muc
9 Stunden zuvor
Reply to  Didi

schiefe Töne bei der Präsentation während des 1.HF , und noch mehr schiefe Töne im Finale. Was genau soll man als jemand, der mit Musik, Tönen, melodien, Kompositionen, Stimmen, Gesang, Inszenierung etc beruflich zu tun hat, denn sonst über diese Interpretin sagen? Erwartest Du, dass man in diese Schönrederei eines eher durchschnittlichen Auftritts einstimmt, und so tut, als wäre das ein toller, fehlerfreier Auftritt gewesen, nur, um sich dann über die bösen bösen anderen Nationen zu echauffieren, die uns „halt nicht mögen“ ?

Christian W
Christian W
6 Stunden zuvor
Reply to  muc

hab jetzt gerade nochmal gehört, aber – wo sollen denn insbesondere im Finale diese „schiefen Töne“ zu hören gewesen sein?

Der Beitrag hat nicht gepunktet, weil der Auftritt grottenschlecht war; es war halt nur Jahre zu spät und zu uninteressant. Sal da Vinci hat sich für absolut jeden hörbar mehrfach brutalst versungen, aber – das hat am Ende nicht mal die Jurys gestört… Daran liegt’s also nicht.

Matze
Matze
7 Stunden zuvor
Reply to  Didi

Überall liest man wie gut sie und ihr Lied waren und wie schrecklich der Europäer zu uns ist.

Matze
Matze
8 Stunden zuvor
Reply to  Antibus

Andere Staaten schicken auch ihre Stars, wenn sie gescheide lieder haben.

Manuc
Manuc
16 Stunden zuvor

Und dazu auch noch Schöneberger endlich loswerden

Matty
Matty
16 Stunden zuvor
Reply to  Manuc

SCHÖNEBERGER FOREVER!

muc
muc
9 Stunden zuvor
Reply to  Manuc

Schöneberger beeinflusst das Publikum bei den Vorentscheiden jedesmal, versucht, ihren Liebling durchzubringen, spricht sehr unterschiedlich über die Teilnehmer, macht Stimmung gegen Songs, um ihren Favoriten zu pushen. Und einige in der Jury stimmen in diese Beeinflussung mit ein. Das große Problem: Die deutsche Jury stimmt seit Jahren im ESC-Finale am internationalen Zuschauer-Geschmack vorbei, und genau so ist es auch im Dt.Vorentscheid seit vielen jahren. Subjektives Pushen von belanglosen Beiträgen, die nichts Besonderes haben, nett, lieb, und – inzwischen wohl das größte Kriterium – möglichst auf irgendeine absurde oder konstruierte Weise woke sind.
Schöneberger und die anderen üblichen Verdächtigen sind das größte Problem bei der endgültigen Live-Show im dt.Vorentscheid.

Beispiel:
2025 hatten wir einen phänomenalen Beitrag, nämlich: JULIKA , Empress. Ein, nach allen internationalen ESC-Kriterien, und , das ist mir wichtig, nach allen fachlichen musikalischen und kompositorischen Kriterien, potenziellen Sieger-Titel! Das große Problem: Der Titel kam ins Finale, in dem Julika dann ein völlig unsinniges Cover von Loreen aufführte. WARUM Coversongs? Brauchte es das noch, um stimmliche Qualität, Performance-Stärke beweisen zu müssen, nachdem sie einen weltbewegend starken halbfinal-Titel (ihren ESC-Song) präsentierte? genau so war es bei Feuerschwanz: (Thema: Nische, die aber gar keine kleine Nische ist international!) Knightclub war klasse. Schon bei dieser Aufführung gab es ein unsägliches, unverschämtes Kurz-Gespräch mit einem weiblichen Bandmitglied, das nicht mitwirken konnte(Personenanzahl), mit geradezu verhöhnenden, respektlosen Fragen durch Frau Schöneberger! Erinnert euch mal daran. So macht es Barbara Schöneberger. Das ist ihr System von Beeinflussung. Indiskutabel! Und noch ein weiterer starker Song: Lyza, Lovers on Mars. Auch Halbfinale. Dann eine der bewegendsten Versionen, die ich jemals von Creep gehört habe. Eine Perfomance auf internationalem Welt-Niveau! . Ganz große Kunst. Sie hat sich also auch noch mit dem Cover hervorgehoben. Aber nein, es musste ja ein österreichisches Geschwisterpaar sein, weil es so eine schöne „bunte“ Story war. Die wurden hochgejubelt von Moderatorin und Jury(ich verzichte auf das Wort „Fach-“ vor Jury) Also: Konzept völlig daneben(Cover im Finale), und wieder mal nicht verstanden, womit wir beim ESC hätten glänzen und uns vielleicht auch abheben können. (Mystische Songs, „Empress“, kommen international immer gut an, auch Feuerschwanz hätten mit Knightclub eine andere Note in einer sehr großen Nische gebracht.

Deutschland verwachst, weil der internationale Geschmack verkannt wird.
Eine perfekte Nu-Metal-Nummer hätte in GER keine Chance, weil die alten Zuschauer der ARD das als Krach sehen würden, und den angepassten Jury-Granden das zu „männlich“ wäre.Guter Nu-Metal ist aber international mehr, als vermittelbar! Genau so, wie die mystische Nummer „Empress“ uns gut zu Gesicht gestanden hätte.

Und so könnte ich auch andere Beiträge nennen, die mutig, anders, besonders, und erfreulich undeutsch gewesen wären, aber ein Genre bedienen, das international große Fangruppen anspricht. (siehe auch: Santiano 2014! auch im Vorentscheid gescheitert)

(und, nein, “ Lord of the Lost“ hatten kein internationales Topniveau)

Es scheitert an vielen unglaublich schlechten Komositionen. Das ist Handwerk!
Und die Idee, ständig schwedische Songwriter zu bemühen, für den dt. ESC Song, ist schlicht einfallslos und ein Armutszeugnis für die eigene Musikszene.

Matze
Matze
7 Stunden zuvor
Reply to  muc

Schöneberger hat die 3 Finalisten 2026 auch so vorgelesen als hätte sarah das juryvoting gewonnen.

Christian W
Christian W
5 Stunden zuvor
Reply to  muc

Also wer wirklich meint, Frau Schöneberger wäre das größte Problem beim deutschen Vorentscheid… Und wo genau der Orban-liebende Teil des Duos vom letzten Jahr jetzt „bunt“ war, weiß ich eigentlich auch nicht so recht. Aber bitte…

Was ich aber weiß: Im Vorentscheid 2025 befand sich KEIN potentieller Siegertitel und auch keine Performance auf „internationalem Weltniveau“. Never. Ich denke, ich würde mich sonst schlicht dran erinnern. Tue ich aber nicht, weil das alles so unfassbar belanglos gewesen ist. Ausgerechnet 2025 als Beispiel zu nehmen, ist halt doppelt schwierig, weil der Beitrag ja zumindest ansatzweise funktioniert hat.

Ob da jetzt Coverversionen gesungen worden sind oder nicht. Völlig Banane, richtig, aber eben gerade in diesem Jahr kein Knackpunkt, weil am Ende ja der „richtige Beitrag“ gewonnen hat. Oder haben die anderen Nullnummern in den Charts auch nur annähernd so performt wie „Baller“? Und dass sich Stefan Raab Beiträge nach ihrem Wokeness-Faktor aussucht, ist glaube ich eine sehr gewagte These…

muc
muc
4 Stunden zuvor
Reply to  Christian W

Christian, Du bist der Meinung, dass der „richtige Beitrag“ gewonnen hat.
Eine von vielen unterschiedlichen Meinungen dazu – alles ganz subjektiv.
Aber interessant, das von Dir zu lesen.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
55 Minuten zuvor
Reply to  muc

Dass Empress ein potentieller ESC-Siegertitel ist, ist allerdings genauso subjektiv. Gut gesungen, netter Tonartwechsel, aber insgesamt doch eher träge und gleichförmig. Wie soll das einen ESC gewinnen? Solide bis hohe Jurywertung meinetwegen, aber ich kann nicht sehen, dass das Televoting darauf abfährt.

Basti
Basti
3 Stunden zuvor
Reply to  muc

Was war dann an Abor und Tynna woke oder „bunt“? Oder an Isaak? Oder LOTL? Oder Malik? Das klingt ehrlich gesagt, als wärst du einfach nur salty darüber, dass deine Favoriten es jeweils nicht geschafft haben. Und wie manch anderer hier im Forum überhöhst du deinen persönlichen Musikgeschmack vielleicht ein bisschen zu sehr.
Dass Barbara Schöneberger versucht, Einfluss auf das Ergebnis zu nehmen, halte ich für eine absurde Unterstellung, sie wird wohl kaum irgendein Einfluss auf irgendwas um den ESC herum haben. Ich glaube sogar, es interessiert sie nicht mal allzu sehr.

Last edited 3 Stunden zuvor by Basti
Holgivision
Mitglied
Holgivision
16 Stunden zuvor

Mein alljährlicher Kommentar dazu: Nehmt das Konzept von 18/19 aber ohne ‚Wildcard‘

sam1
sam1
16 Stunden zuvor

Jetzt hackt doch nicht so auf dem SWR rum. Es war das erste Jahr von ihnen und sie haben vieles besser gemacht als der NDR in den letzten Jahren. Der Deutsche ESC-Vorentscheid 2026 war deutlich besser. Deutlich größere Bühne und deutlich bessere Bühnenshows. Und mit den Songs von wavvyboi und Molly Sue hätten wir gute Chancen auf die Top 10 gehabt. Am Ende wurde halt vom Deutschen Publikum nur der falsche Song gewählt, Mal wieder. Das das einige aber nicht einsehen können, ist mir schon klar. Wenn alle so rummeckern, dann lassen wir halt gleich den Deutschen ESC-Vorentscheid und der SWR wählt den ESC-Beitrag intern aus. Aber dann wäre es vielen auch wieder nicht Recht und das Gemeckere wäre auch richtig groß. Und die Deutsche Head Of Delegation Tina Sikorski hat ja schon verraten, dass sie planen das diesjährige Vorentscheid-Konzept zu etablieren. Das klingt doch richtig gut. Gebt dem SWR doch erstmal eine faire Chance. In diesem Jahr hat der SWR wirklich einiges richtig gemacht und das nicht so gute können sie ja in den nächsten Jahren verbessern. Sicher war nicht alles perfekt, aber es war deutlich besser als beim NDR. Auch die Deutsche Bühnenshow beim ESC 2026 von Sarah Engels war deutlich besser als die Bühnenshows vom NDR. Im letzten Jahr ausgenommen, da Stefan Raab dafür verantwortlich war.

C aus P
Mitglied
C aus P
16 Stunden zuvor
Reply to  sam1

Der deutsche freut sich generell über kleine Verbesserungen aber ob Wavyboi oder Molly oder wer auch immer in die Top 10 gekommen wären, bezweifle ich stark. Und was bringt mir eine größere Bühne, wenn alle Lieder beim ESC nichts taugen? Es geht ja primär um die Songauswahl und nicht um die Bühne.

-lobo-
-lobo-
16 Stunden zuvor
Reply to  sam1

wavvyboi und Molly Sue wären genauso in die Top 10 gekommen, wie Frankreich dieses Jahr den ESC gewonnen hat…

kon
kon
16 Stunden zuvor
Reply to  sam1

Wenn man als größter Musikmarkt im Wettbewerb nicht in der Lage ist einen wettbewerbsfähigen Titel ins Rennen zu schicken hat man grundsätzlich erst mal sehr wenig bis gar nichts richtig gemacht. Gemessen wird man am Endergebnis.

Rouven
Rouven
15 Stunden zuvor
Reply to  sam1

Dass der falsche Song durch das Publikum gewählt wurde, liegt in der Verantwortung des SWR, der das Auswahlverfahren festlegt.

dirtsa
dirtsa
14 Stunden zuvor
Reply to  Rouven

Ja das Auswahlverfahren war echt Mist.
Vor allem die Vorauswahl der 3 Songs und dann nur Publikumsvoting.
Mit dem üblichen 50/50 Prinzip hätten wir sehr wahrscheinlich ein besseres Ergebnis bekommen.
Aber die Auswahl der Songs an sich ist anscheinend durch zu viele Gremien und Filter gegangen, dass besondere Songs an zu früher Stelle aussortiert wurden und nur das Mittelmaß durch kam (wavvyboi und Molly Sue mal ausgenommen).

Didi
Didi
14 Stunden zuvor
Reply to  sam1

Sorry aber das glaubst du hoffentlich nicht wirklich. Der SWR hat es noch viel schlechter gemacht als der NDR in all den Jahren. Ganz besonders was die Kommunikation angeht. Und vom fehlenden Rahmenprogramm und Wertschätzung dem Contest gegenüber wollen wir gar nicht erst anfangen.

sam1
sam1
14 Stunden zuvor
Reply to  Didi

Wirklich keine Ahnung. Die lange fehlende Kommunikation lag an der lange ungewissen ESC-Teilnahme von Israel. Sie haben nämlich die EBU-Generalversammlung abgewartet. Wäre Israel rausgeschmissen worden, dann wäre es gut möglich gewesen, dass auch wir Deutsche ausgestiegen wären. Und es gab sehr wohl Rahmenprogramm im Deutschen Fernsehen. Es gab zum Beispiel zum ersten Mal Shows zu den beiden Halbfinals. Und alleine die Bühnenshows beim Deutschen ESC-Vorentscheid 2026 waren deutlich besser als die Bühnenshows bei den ESC-Vorentscheidungen vom NDR und von Stefan Raab. Was sicherlich auch an der größeren Bühne lag. Das ist Fakt.

Last edited 13 Stunden zuvor by sam1
Matze
Matze
7 Stunden zuvor
Reply to  sam1

Wenn der swr einen star mit 8 millionen Followern in den Vorentscheid nimmt, ohne scheinbar zu prüfen, ob der Song was taugt, dann haben sie den grössten Fehler getan.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
51 Minuten zuvor
Reply to  sam1

Ich gebe dem SWR gerne noch eine Chance, aber dann müssen auch alle Beiträge im Vorentscheid professionell bzw. ESC-tauglich sein und nicht nur drei davon. Und zwei bis drei richtige Kracher statt überhaupt gar keinem wäre noch besser.

Anmey
Anmey
16 Stunden zuvor

Jährlich grüßt das Murmeltier… Die meisten Punkte hier sind völlig richtig, aber auch lange bekannt und jedes Jahr diskutiert. Ich würde den Misserfolg in diesem Jahr ganz klar auf ein einziges Thema zurückführen: die Songauswahl im VE. Aus allem anderen hätte man mMn absolut einen konkurrenzfähigen ESC-Beitrag machen können.

HHStephan
HHStephan
16 Stunden zuvor

Für mich liegt das Problem auch stark beim deutschen Publikum. Wenn es eine Vorentscheidung gab, wurde in den meisten Fällen „sicher“ gewählt. Man tat damals auch schon dem NDR häufig Unrecht zu sagen, sie bringen nichts Vernünftiges zur Auswahl. Ich finde schon, dass wir in den 2010ern schon einige VE-Beiträge hatten, die durchaus modern waren und was gerissen hätten (z.B. Laing, blitzkids mvt., Ben Ivory, Lily among Clouds, Ryk) – aber am Ende wählt der gemeine Deutsche dann wieder sein Sauerkraut.

Was der SWR tun kann ist, keine 08/15 Beiträge zur Auswahl stellen – aber das liegt dann wieder im Auge des Betrachters

-lobo-
-lobo-
16 Stunden zuvor
Reply to  HHStephan

Nein, man tut den NDR damit kein Unrecht. Die Auswahl war bis auf wenige Ausnahmen einfach nur besch… eiden in den VEs des NDR. Wenn nur Erbsensuppe im Angebot ist, kann das deutsche Publikum kein Schwarzwälder Kirsch wählen…

Last edited 16 Stunden zuvor by -lobo-
Franny
Franny
16 Stunden zuvor
Reply to  HHStephan

Teilweise stimme ich dir da zu.

Andererseits fällt mir immer wieder auf, dass die meisten Acts beim Vorentscheid mit weichgespülten Songs auftreten. Warum? Hört man sich das sonstige Repertoire der Bands und Solokünstler*innen an, steckt da viel mehr Kreativität, Authentizitiät und Wagnis drin. Scheint aber kein rein deutsches Phänomen zu sein. Hab ich bei estnischen und rumänischen Bands genauso erfahren.

Last edited 16 Stunden zuvor by Franny
RootingForTheUnderdogs
RootingForTheUnderdogs
15 Stunden zuvor
Reply to  Franny

Genauso denke ich auch, Myle und Sarah Engels haben großartige Stimmen mit Ecken und Kanten.

-lobo-
-lobo-
16 Stunden zuvor
Reply to  HHStephan

Und Ryk ist doch nicht wirklich immer noch euer ernst? Der wäre mit beiden Songs und Auftritten genauso dort gelandet, wo die Engels gelandet ist. DAS soll das gewesen sein, was das deutsche Publikum fälschlicherweise nicht gewählt hat? Ey… bitte…

dirtsa
dirtsa
14 Stunden zuvor
Reply to  -lobo-

Ryk 2024 wäre sehr wahrscheinlich gut angekommen.

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑 🏆
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑 🏆
13 Stunden zuvor
Reply to  -lobo-

Ryk würde auf ESC kompakt vermutlich nach wie vor jedwede Direktnominierungsabstimmung gewinnen – nirgendwo sonst im Universum, aber hier! 😂🤣 Ganz Gallien ist von den Römern besetzt …

RootingForTheUnderdogs
RootingForTheUnderdogs
15 Stunden zuvor
Reply to  HHStephan

Ich finde Ryk immer noch großartig und Tschechien hat gezeigt, dass diese Musik auch auf der großen Bühne des ESC berührt (wenn die Technik mitmacht).

Didi
Didi
14 Stunden zuvor

Ja der Sänger aus Tschechien hat ja auch beim Publikum enorm abgeräumt…

Frauke
Frauke
13 Stunden zuvor
Reply to  Didi

Aber immerhin bei den Jurys 10. Platz.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
47 Minuten zuvor
Reply to  Didi

Notfalls bin ich auch mit einem Beitrag zufrieden, der nur bei den Jurys ankommt, so lange er überhaupt irgendwo ankommt.

Didi
Didi
14 Stunden zuvor
Reply to  HHStephan

Aber das weiß man ja mittlerweile vom deutschen Publikum. Man muss ihnen wirklich tolle Gesamtpakete anbieten oder besser direkt intern ein sehr gut ausgewähltes Konzept präsentieren und den Vorentscheid weglassen. Damit fahren viele Länder besser als mit einem Vorentscheid. Die letzten drei Gewinner gehören in diese Kategorie.

DerESCConaisseur
DerESCConaisseur
16 Stunden zuvor

Ich würd sagen, wir gehen jetzt erstmal für 8 Monate in die Eistonne, gehen erstmal in uns und kehren dann irgendwann im Februar mit einem ganz neuen Konzept hervor.

Vielleicht etwas mit Song-Writing-Camps oder einen Mix aus hundertsiebenundzwanzig Fach-Jurys aus dreiundachtzig Ländern und fünfhundertdreißig Musikjournalisten aus vierundsiebzig Radiosendern, die dann genau den Song wählen, von dem man denkt dass er den Geschmack der Mitte am ehesten treffen wird.

Der Vorentscheid muss auf jeden Fall von Barbara Schöneberger moderiert werden, welche die Show auch mit einem Song a la „Babsy hat euch lieb“ oder „Wadde hadde dudde da“ eröffnet und auf dem Sofa philosophieren die Gäste dann über ihre schönsten Erinnerungen an den „Grand Prix“.

Das Alles und dann sollte es in Sofia hoffentlich heißen „12 Points for Germany“

Franny
Franny
16 Stunden zuvor

Apropos Eistonne: Deutschland spielt heute bei der Eishockey WM gegen die Eidgenossen. 😛

Last edited 15 Stunden zuvor by Franny
Harry Leman
Harry Leman
12 Stunden zuvor
Reply to  Franny

Werden wohl verlieren🇨🇭🇨🇭👍😂

Franny
Franny
12 Stunden zuvor
Reply to  Harry Leman

Ja. Verdammt. 😀

Tobiz
Mitglied
Tobiz
15 Stunden zuvor

Ich liebs ja wie ihr jedes Jahr den gleichen Artikel rausbringt, aber immer wieder neu schreibt.

Marko +++
Marko +++
15 Stunden zuvor

Punkt 0 fehlt. ESC Kompakt vereinbart einen Termin mit SWR und legt dann Punkt 1 bis 7 auf dem Tisch, mit Punkt 8 (sehe Seite 1 der Kommentaren) als Zusatzangebot: ESC Kompakt macht die erste Vorauswahl und reduziert die Zahl von xxx auf 20-30.

Andi
Andi
15 Stunden zuvor
Reply to  Marko +++

Hmmm…..dann wäre Felicia der deutsche Beitrag geworden. Nein lieber nicht 🫣

Marko +++
Marko +++
15 Stunden zuvor
Reply to  Andi

Vielleicht, wir werden es nie wissen. Ich denke, dass man mehr erreicht, in dem man sich mit dem SWR verabredet, meinetwegen irgendwo in einem Stuttgarter Kaffeehaus.
Die Blogger sind alle durchaus fähig mit Fingerspitzengefühl und Diplomatie ihre Sichtweise zu kommunizieren.

Last edited 15 Stunden zuvor by Marko +++
C aus P
Mitglied
C aus P
15 Stunden zuvor

https://youtu.be/7pcK7SpX42o?is=9SIdUorxa1GNWRXy

Er bringt es wie immer auf den Punkt.

mauve
mauve
14 Stunden zuvor
Reply to  C aus P

Ja, definitiv! Schaue ich mir auch immer gerne an, wenn er etwas zum ESC zu sagen hat!

RootingForTheUnderdogs
RootingForTheUnderdogs
15 Stunden zuvor

Ein sehr durchdachter und gut geschriebener Text. Ich stimme in allen Punkten zu, möchte aber doch eine Lanze für die 9 Künstler*innen aus dem Vorentscheid treffen. Bei einigen hätte ein Lied mit mehr Ecken und Kanten den Unterschied gemacht (Sarah Engels, Myle) bei anderen hätte die Inszenierung viel früher angedacht werden müssen (Laura Nahr), und Molly Sue war großartig so wie sie ist und ich denke immer noch, dass sie die beste Platzierung geholt hätte.

dunefan5000
dunefan5000
15 Stunden zuvor

Das wissen wir nicht. Aber ob Wawyboy oder Molly Sue ein besseres Ergebnis geholt hätten, wage ich zu bezweifeln. Balladen waren in diesem Jahr überhaupt nicht angesagt. Und mit Sicherheit hätten die gleichen Hetzer die gegen Sarah Engels gehatet haben, das gleiche mit Wawyboy oder Molly Sue gemacht. In sofern ist den beiden viel erspart geblieben.

Franny
Franny
15 Stunden zuvor

Bei einigen hätte ein Lied mit mehr Ecken und Kanten den Unterschied gemacht

Auf den Punkt. Das schreib ich auch immer wieder.

Amion
Amion
15 Stunden zuvor

Ein sehr guter und wahrer Text.

Ich möchte noch ergänzen ,das Deutschland mit seinen ESC Künstlern besser umgehen sollte.

Vor allem die Medien .

Alicija aus Polen wird gerade in Polen gefeiert wie ein Superstar , als hätte sie gewonnen .

Die hat zum ersten Mal seit Edyta Gorniak 1994, 12p von den Juries bekommen .

Abor und Tynna hätte man auch feiern können , seit Michael Schulte gab es nie so eine hohe Televote Wertung für Deutschland .

Anna01
Anna01
15 Stunden zuvor
Reply to  Matty

10-20 Millionen die Bulgarien auftreiben muss. Das ist ne Hausnummer für so Land

-lobo-
-lobo-
15 Stunden zuvor
Reply to  Anna01

Bulgarien ist sicher nicht überbordend reich, aber auch kein 3. Welt-Land. Das werden die schon locker hinbekommen.

Mich@
Mich@
15 Stunden zuvor

Ich stimme dir bei vielen Punkten zu, DP. Und ja, alles nix neues und bekannt, und: für uns Fans sehr ermüdend 😕 Doch wieso ändert sich so wenig, bzw. bleiben die zentralen „Baustellen“ bestehen?

Ich finde, entscheidend ist doch sich ehrlich zu fragen, welches Ziel die ARD als Ganzes für den ESC verfolgt? Wenn man es aus deren Sicht betrachtet, ist der ESC doch – trotz der „ausbaufähigen“ Ergebnisse – in Deutschland immer noch sehr erfolgreich. Das zeigten doch dieses Jahr wieder die Reichweiten und Einschaltquoten sowohl für die HF‘s als auch fürs Finale.

Also: man könnte doch auch auf die Idee kommen, dass dies das primäre Ziel der ARD ist, oder nicht? Und wenn man diesen Gedanken zulässt, könnte man auch verstehen, dass hier keine großen Würfe kommen bzw. zu erwarten sind.

Ich glaube, dass das SWR- und früher auch das NDR-ESC-Team sich all den obigen Punkten bewusst ist (vielleicht auch nur teilweise) und sicher gern das eine oder andere mehr gemacht hätte. Aber was tun, wenn die „Not“ etwas verändern zu müssen, nicht da ist, weil der ESC immer noch die erfolgreichste TV-Show im Deutschland ist?

Und vielleicht spielt auch noch eine Rolle, dass man den ESC auch nicht austragen wolle… So hieß es ja auch mal seitens der ARD vor 2-4 Jahren, oder?

Ich find das alles als Fan auch sehr frustrierend, komme jedoch mehr und mehr zu dem Schluss, dass die Dringlichkeit, etwas umfassend zu verändern, rational zurzeit nicht gegeben ist.

Last edited 15 Stunden zuvor by Mich@
Mawiman
Mawiman
15 Stunden zuvor

Im Prinzip müsste die Suche nach dem nächsten Song heute starten. Bewerbungsfrist: Montag nach ESC bis sagen wir 31.08. Das hätte zum Vorteil, dass man in der ESC-Woche bereits Werbung machen könnte. Man könnte sogar hingehen und in der „Werbepause“ beim ESC einen Einspieler machen, dass man sich bewerben kann und wie das laufen wird (also anstelle von „Professor Eurovision“ z.B.).

September: Sichtungen der Bewerbungen. Man kann sich auch ohne Song bewerben, bei entsprechenden Kandidaten lässt man dann einen Song schreiben oder holt ihn wie „Satellite“ aus den Song-Datenbanken bei den Plattenfirmen.

Oktober-November: Zusammenstellung einer Shortlist von Kandidaten mit Song. Einladen der Leute, um zu testen, ob sie den Song auch präsentieren können. Können die Leute mit der Kamera spielen (so wie es Tynna ja richtig gut gemacht hat) und die Zuschauer mitreißen? Schließlich casten wir für eine Fernsehshow. Wer könnte der potentielle Punktegeber für den Song sein? Die Jury (wie bei Molly Sue)? Das Publikum (wie bei Feuerschwanz)? Beide? Wenn keiner von beiden in Frage kommt (wie bei seichtem Radio-Pop), muss das aussortiert werden. Shortlist weiter einkürzen.

November-Dezember: Wie soll der Song präsentiert werden? Hier vielleicht schon mal Ideen von Choreografen und anderen kreativen Köpfen einholen. Was funktioniert und können die Künstler das auch entsprechend umsetzen? Vielleicht schon mal im kleinen Rahmen proben und dann letzte Streichungen vornehmen.

Mitte Januar: Die finalen 12 Beiträge werden bekanntgegeben.

Mitte Februar: VE-Show mit richtig gutem production value ohne Sofa und ähnliches Kokolores. Wie beim ESC: Let the Show begin: Einspieler zur Vorstellung – Song – nächster Einspieler. Alle 12 am Stück durch ohne groß Palaver (vielleicht eine kleine Pause nach 6 Titeln). Präsentation entspricht zum Großteil der geplanten Präsentation beim ESC, lässt aber Raum zur weiteren Veredelung.
Wertung: Gerne wieder wie 2018 und 2019:
Ein Drittel internationale Juries. Idee: Man versucht vom Vor-ESC die 8 Juries zu bekommen, die am finalen Jury-Ergebnis am dichtesten dran waren. Die vergeben klassisch 1-12 (Total: 464 Punkte).
Ein Drittel ESC-Panel. Da könnte man auch ein paar Blogger von ESC kompakt reinsetzen. Und andere Leute mit ESC-Bezug. Panel besteht aus 24 Personen, die 1-12 vergeben und man teilt die Summe durch 3, damit man wieder bei 464 ankommt.
Ein Drittel Zuschauer: Entweder 464 Punkte auf die Prozentzahlen aufteilen oder 8-96 Punkte geben (also 1-12 mal 8). Nur ein Anruf pro Lied, man darf aber für so viele Lieder anrufen, wie man möchte.

Und das zieht man dann mal 5 Jahre so durch, bevor man die ersten größeren Änderungen macht.

Marko +++
Marko +++
4 Stunden zuvor
Reply to  Mawiman

Ähnliche Gedanken. Allerdings ist dein Zeitplan etwas zu gestreckt.

Demosongs einsenden bis 31.8. Mitte September die erste, grobe Sortierung; danach Künstlercheck (ist man den Drück gewachsen, wie singt man live); Mitte Oktober definitive Auswahl für den Vorentscheid, die am 1. Sonntag in Januar stattfinden soll (88 Minuten reichen statt einen Tatort-Wiederholung).

Du siehst: ich räume viel mehr Zeit für die Vorbereitung von VE und ESC ein, damit man einen richtigen Auftritt entwickeln kann, ausreichend Promotion betreibt und nebenbei noch Videos dreht.

Mantaplatte
Mantaplatte
15 Stunden zuvor

Und ihr wisst es alle besser. Ihr seid doch für die miese Stimmung hier verantwortlich. Statt sich solidarisch hinter Sarah zu stellen, wird hier nur gemotzt.

-lobo-
-lobo-
14 Stunden zuvor
Reply to  Mantaplatte

Ich kann Sarah danken für ihre Teilnahme und ihre Bemühungen und dennoch sagen, das ihr Song ein großer Haufen war. Sie ist sicher eine tolle Frau…

Mich@
Mich@
14 Stunden zuvor
Reply to  Mantaplatte

Oh jesses, aber gut: auch ne Meinung

C aus P
Mitglied
C aus P
14 Stunden zuvor
Reply to  Mantaplatte

Genau, wir laufen nach dem erneut miesen Ergebnis über eine Wiese, pflücken Blumen, und legen mit den Blüten „Sarah 4 Ever“. Also komm, hier wird ganz klar das Auswahlverfahren vom SWR kritisiert und nicht Sarah. Stänker woanders rum

mauve
mauve
14 Stunden zuvor
Reply to  Mantaplatte

Wieso soll man sich mit einem Song solidarisieren, der einfach nur schlecht ist und dessen Misserfolg Sarah mitzuverantworten hat, da sie ihn eingereicht hat? Dadurch wird es nicht besser!

ESC1994
ESC1994
14 Stunden zuvor
Reply to  mauve

Ignorier diesen User einfach, ist auch so ein Troll der nur Nonsens postet.

Mantaplatte
Mantaplatte
14 Stunden zuvor
Reply to  mauve

Ich bin ein international anerkannter ESC- Experte und habe in der Vergangenheit viele Auftritte inszeniert. Und ich weiß, dass Sarah’s Staging state of the Art war und Maßstäbe gesetzt hat!!

Rouven
Rouven
14 Stunden zuvor
Reply to  Mantaplatte

International anerkannter Sprachexperte bist du aber nicht. Noch nicht einmal national anerkannter, wo vor lauter Denglisch ein englischer Apostroph sich in den Satz verirrt hat. Aber auch einem Genie kann ja mal ein Lapsus unterlaufen!

Mantaplatte
Mantaplatte
14 Stunden zuvor
Reply to  Rouven

Ich habe lange an einer renommierten Privatuniversität in England zu populärer Musik doziert. Ich spreche fließend Englisch.

Rouven
Rouven
13 Stunden zuvor
Reply to  Mantaplatte

That’s great! Ich denke über ein Auslandssemester in UK nach: Welche Uni war das, und kannst du mir Dozenten empfehlen?

mauve
mauve
14 Stunden zuvor
Reply to  Mantaplatte

Und ich bin der Kaiser von China!

muc
muc
8 Stunden zuvor
Reply to  Mantaplatte

Du beleidigst einen Berufsstand und eine ganze Branche

muc
muc
8 Stunden zuvor
Reply to  mauve

Bravo! auf den Punkt

Dueni
Dueni
14 Stunden zuvor
Reply to  Mantaplatte

Und sonst? Machst du Fortschritte?

Mantaplatte
Mantaplatte
14 Stunden zuvor
Reply to  Dueni

Mein Leben ist von Erfolg gekrönt. Danke, dass du fragst.☺️ Hatte während des ESC viel zu tun als viel angefragter Experte.

Last edited 14 Stunden zuvor by Mantaplatte
Rouven
Rouven
11 Stunden zuvor
Reply to  Mantaplatte

Gehe ich recht in der Annahme, dass du aus Bescheidenheit alle Anfragen abgelehnt hast? Ich habe dich auf keinem Kanal gesehen. Was gut für uns alle ist: So kannst du die Kommentarspalten hier mit deiner Expertise bereichern!

sam1
sam1
14 Stunden zuvor
Reply to  Mantaplatte

Volle Zustimmung. Ich bin trotz des 23. Platzes richtig stolz, dass uns Sarah Engels vertreten hat. Das ist aber leider Typisch Deutsch. Mecker Mecker Mecker. Ich gehe Mal stark davon aus, dass die Österreicher und Briten nicht so über ihre Acts und Beiträge meckern und das obwohl sie sogar schlechter abgeschnitten haben. Und beim ESC geht es um viel mehr als die Platzierung und das Ergebnis. Und der SWR hat vieles in diesem Jahr auch richtig gemacht, aber das wird ja nicht gesehen. Es wird nur das negative erwähnt, dass was der SWR nicht so gut gemacht hat. Klar wäre es wünschenswert gewesen 9 Konkurrenzfähige Songs beim Deutschen ESC-Vorentscheid 2026 mit dabei zu haben, aber wir wissen überhaupt nicht ob es bessere Songs gab, die eingereicht wurden. Und die Songs von wavvyboi und Molly Sue waren wirklich sehr gut und hätten wirklich Chancen gehabt in die Top 10 zu kommen. Ob sie die dann wirklich erreicht hätten, werden wir nie erfahren, weil der ESC letztendlich doch unberechenbar und nicht vorhersagbar ist. Es gibt einfach keine Erfolgsformel beim ESC und das ist auch gut so.

C aus P
Mitglied
C aus P
14 Stunden zuvor
Reply to  sam1

Wer meckert denn hier über Sarah? Also wir hatten definitiv peinlichere Acts, ganz vorne dabei Jendrik. Sie hat das beste aus ihren Möglichkeiten herausgeholt und es war solide. Trotzdem ist der Song Grütze. Und natürlich kritisiere ich den SWR dafür, 8 No Names und Sarah in den Vorentscheid aufzunehmen. Es war doch klar, dass die anderen keine Chance haben. Wenn dann nehme ich nur No Names, so war doch bereits der Vorentscheid völlig überflüssig.

Last edited 14 Stunden zuvor by chrispdm
Matze
Matze
7 Stunden zuvor
Reply to  sam1

Also ich lese überall wie toll sarah war und uns Europa nicht mag und Sarah glaubt das selbst auch wie man hören konnte. Plötzlich sind so viele fan von ihr, weil sie das sagt was man gern glauben möchte.

muc
muc
8 Stunden zuvor
Reply to  Mantaplatte

Meine Güte, es nennt sich „Meinungsaustausch“. Hör doch mit deinem schwarz-weiß-Quatch auf. Nein, wir wissen es nicht alle besser. Aber sollen wir für eine schwache Performance(musst mal genau hinhören bei den schiefen Tönen) und einen schrecklich durchschnittlichen-, überraschungsbefreiten bieder komponierten Titel hier in Jubelstürme ausbrechen. Kann ich nicht.

Matze
Matze
7 Stunden zuvor
Reply to  Mantaplatte

Was bringt schönrednerei ? Nix sarah hat verlauten lassen,,dass uns Europa nicht mag und sie deshalb so schlecht abgeschnitten ist,,sorry hinter sowas stell ich mich nichtm

muc
muc
6 Stunden zuvor
Reply to  Matze

dito

Bertha21
Bertha21
14 Stunden zuvor

Eine Kombination aus allem. Ausserdem die arrogante Attitüde ablegen, Euch nicht zu antworten, sondern z.B. mit einbeziehen. Dann jemanden mit Ahnung nicht nur um Input bitten sondern mit Befugnissen und Budget ausstatten.
Aber vermutlich sind sie noch nicht soweit.

Biggi
Biggi
14 Stunden zuvor

Ich kann das Gejammer das sie moderiert nicht mehr lesen.Es ist doch egal wer den Vorentscheid moderiert!

Vossi1990
Vossi1990
14 Stunden zuvor

Ich finde, der Artikel beschreibt viele Probleme ziemlich treffend. Für mich liegt der Kern aber mittlerweile noch tiefer: Deutschland behandelt den ESC oft immer noch wie einen normalen Vorentscheid oder eine klassische TV-Show – dabei ist der ESC längst ein eigenes internationales Musik- und Entertainment-Format mit ganz eigenen Regeln.

Genau deshalb glaube ich, dass Deutschland ein komplettes Umdenken braucht. Weg von kurzfristigen Lösungen und der Suche nach dem „einen passenden Künstler“, hin zu einem echten deutschen Musikfestival nach schwedischem Vorbild. Eine langfristig aufgebaute Marke wie „Sound of Germany“ könnte genau der richtige Weg sein.

Der Fokus müsste viel stärker auf Songwriting, Produktion und internationaler Zusammenarbeit liegen. Also bekannte deutsche Produzenten mit internationalen ESC-erfahrenen Songwritern zusammenbringen, Writing Camps veranstalten und Songs gezielt für den ESC entwickeln – nicht einfach nur Radiosongs für den deutschen Markt auswählen.

Dazu ein echtes Event-Gefühl mit mehreren Halbfinals, großer Bühne, moderner Inszenierung und einem Vorentscheid, der sich wirklich am ESC orientiert – sowohl musikalisch als auch visuell und digital. Der ESC wird heute über TV-Momente, Social Media, Wiedererkennungswert und klare Identitäten entschieden. Genau da müsste Deutschland endlich ansetzen.

Denn am Ende fehlt Deutschland meiner Meinung nach nicht an Talenten oder Künstlern – sondern an einem klaren, modernen und langfristigen System hinter dem ESC.

queenie
queenie
14 Stunden zuvor
Reply to  Vossi1990

Das hört sich nach einem durchdachten Konzept an. Eigentlich könntes es sich der SWR ja einfach machen, und mit den ESC kompakt-Blogger:innen ein solches Konzept erarbeiten. 😉

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
14 Stunden zuvor

Wieder mal super Stimmung hier, da kann man echt nur sagen „Welcome to the riot.“

ESC1994
ESC1994
14 Stunden zuvor

„Bangaranga, Bangaranga, Bangaranga“ 🤣

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
14 Stunden zuvor
Reply to  ESC1994

Wäre letzter geworden, wenn wir das geschickt hätten!!!
Wie zufrieden bist Du mit dem Abschneiden Deiner Favoriten? Mein Golden Otter hat ja immerhin Silber geholt.

ESC1994
ESC1994
14 Stunden zuvor

Also für Delta freue ich mich natürlich. Klar ist der Song nicht super innovativ aber ich höre ihn gerne und Delta hat das großartig verkauft.

Höre mir vielleicht in den nächsten Wochen einige ihrer älteren Sachen an, kenne nur „Lost Without You“ wirklich.

Ansonsten haben Noam und Alis ja auch gut abgeschnitten. Finnland mag ich zwar auch noch aber auf der ESC-Bühne wirkte der Song doch nicht so gut.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
13 Stunden zuvor
Reply to  ESC1994

Finnland war noch so eine Horrorfilm-Inszenierung.

ESC1994
ESC1994
13 Stunden zuvor

Geht es dir sonst gut?? Mein Chef hat seit letzter Woche starke Zahnschmerzen und ist mies drauf. Mach das Arbeiten nicht gerade einfach. 🙄

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
13 Stunden zuvor
Reply to  ESC1994

Grrr hat er sich nen Zahnarzt-Termin gemacht? Bei so was kommst eigentlich immer schnell ran.

ESC1994
ESC1994
13 Stunden zuvor

War sogar zweimal da letzte Woche. Aber scheinbar hat man beim ersten Mal (Nerv abgestorben) nicht alles entfernt und dann kam noch Eiter dazu.

Muss aber sagen dass er da auch nicht so ganz unschuldig ist bei dem vielen Süßkram den er sich reinpfeifft. 🙄

Last edited 13 Stunden zuvor by ESC1994
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
13 Stunden zuvor
Reply to  ESC1994

Er sagt wohl zu oft „Gimme some Sugar“.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
13 Stunden zuvor
Reply to  ESC1994

Ich habe seit heute Mittag auch Zahnschmerzen. Habe glücklicherweise für morgen einen Termin beim Zahnarzt bekommen. Ich will ja nicht mit Zahnschmerzen in Urlaub fahren.

Marko +++
Marko +++
13 Stunden zuvor

Unsere Favoriten?

Australien 4; Frankreich 11; Albanien 13; Kroatien 15; Tschechien 16; Malta 18

Und das ist besser als wir erwartet hatten.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
13 Stunden zuvor
Reply to  Marko +++

Bei mir sind‘s 2 und auch 18. ich war etwas baff, dass Aidan in der Televote so abgeschmiert ist – man wird wohl alt 😉. Deine Jungs werden mir sicher zustimmen, dass er seine Lederhose sehr gut getragen hat.

Marko +++
Marko +++
11 Stunden zuvor

Hier wissen wir, dass wir kein Massengeschmack haben und das ist unabhängig vom Alter.

Aidan? Dieses Jahr haben die Jungs vom Finale nur diesen 6 Songs gesehen und sie fanden die Tanzgruppe von Monroe richtig gut im Sinne von Körper, Bewegung, Ausdruck, Outfit. Bei den anderen Acts gab es weniger Bemerkungen.

dirtsa
dirtsa
13 Stunden zuvor
Reply to  Marko +++

Meine Fovoriten:
Rumänien 3, 😛
Kroatien 15,
Serbien 17,
Albanien 13,
Norwegen 14,
Moldau 8,
Tschechien 16,
Bulgarien 1

Schweiz 🙁

Also im Ganzen nicht allzu schlecht 😉

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
13 Stunden zuvor
Reply to  dirtsa

Ich hab tatsächlich drei meiner Favoriten in den Semis verloren, das gibt’s selten. Besonders um Paloma Rumba tut‘s mir leid.

Marko +++
Marko +++
14 Stunden zuvor

Ist doch jedes Jahr am Tag 2 nach dem Finale. Einmal die Luft rauslassen, Kopf Hoch und nach vorne schauen.

Wirklich peinlich wäre es, wenn ESC Kompakt sich nur noch auf den direkten Nachbarlanden fokussieren sollte und D eine Saison ignorieren wurde.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
14 Stunden zuvor
Reply to  Marko +++

Unsere Nachbarn gehören bis auf Belgien alle gesperrt, weil sie 🔥 keine Punkte gegeben haben! Von daher sollte EK die ignorieren!

-lobo-
-lobo-
14 Stunden zuvor

Ich finde dafür, das wir von der ARD mal wieder richtig ver*rscht wurden, ist die Stimmung hier doch super.

Dominik
Dominik
14 Stunden zuvor

Melodifestivalen auf die 1

Aaron Rodgers
Aaron Rodgers
14 Stunden zuvor

Eine Frage an alle hier: Gibt es eine konkrete Zahl, wie viele Interpreten sich für den deutschen Vorentscheid 2026 beworben haben?

Die Auswahl des Songs ist der größte Knackpunkt. Wenn ich mehrere hundert Songs zur Auswahl habe, muss doch etwas dabei sein, was für die große ESC-Bühne geeignet ist. Im deutschen Vorentscheid 2026 habe ich es nur Sarah und wavvyboi zugetraut. Hätte die ARD überhaupt Beiträge wie Bangaranga oder Ferto zum Vorentscheid zugelassen?

Das nächste große Problem ist die Inszenierung. Wie hätte die ARD kreative Beiträge auf die Bühne gebracht? Müssen Dara und Akylas drei Minuten auf einem Felsen sitzen?

Ein spannender Song und eine clevere Inszenierung wären schon mal ein Anfang.

-lobo-
-lobo-
14 Stunden zuvor
Reply to  Aaron Rodgers

Ob so Songs wie Bangaranga oder Ferto eingereicht wurden, weiß ich nicht. Was ich aber weiß, das wenn diese dabei gewesen wären, die ARD diese niemals zur VE zugelassen hätten. Das wäre der ARD zu vulgär, unpassend, keine Ahnung was gewesen.

Franny
Franny
13 Stunden zuvor
Reply to  -lobo-

Jetzt erst gelesen.
Hab eben fast das Gleiche geschrieben. 😀 😉

sam1
sam1
14 Stunden zuvor
Reply to  Aaron Rodgers

,,Eine Frage an alle hier: Gibt es eine konkrete Zahl, wie viele Interpreten sich für den deutschen Vorentscheid 2026 beworben haben?“

Ja gibt es. Es haben sich etwa 400 Acts beworben und davon wurden 60 in die Internationale Marktforschungsstudie gegeben. Und 9 haben es am Ende in den Deutschen ESC-Vorentscheid 2026 geschafft.

-lobo-
-lobo-
14 Stunden zuvor
Reply to  sam1

Was wurde denn in dieser „Marktforschungsstudie“ gemacht? Ich wette die haben da gesessen und sich über uns kaputt gelacht 🥳

C aus P
Mitglied
C aus P
14 Stunden zuvor
Reply to  Aaron Rodgers

Für mich war das Ergebnis mit Sarah im Teilnehmerfeld schon vorher klar. Da mir ihr Song nicht gefällt, hab ich auch den Vorentscheid nicht geschaut. Ich wollte mir das hausgemachte Desaster nicht antun

Last edited 14 Stunden zuvor by chrispdm
Franny
Franny
13 Stunden zuvor
Reply to  Aaron Rodgers

Ich könnte jetzt wieder mit Electric Callboy anfangen…
Nein. Ich vermute stark, dass durchaus kreative Beiträge mit cleveren Inszenierungen eingereicht werden, die Verantwortlichen solche Songs/Acts aber nicht wirklich (für Deutschland) auf der ESC-Bühne sellen wollen.

Last edited 13 Stunden zuvor by Franny
Malge1985
Malge1985
13 Stunden zuvor
Reply to  Franny

Am 29.Mai bringt Antti ein Album heraus. 😎

Franny
Franny
13 Stunden zuvor
Reply to  Malge1985

Ui! 😀

Firefan
Firefan
14 Stunden zuvor

Sehr guter Artikel mit sehr guten Punkten!

Goynen1967
Goynen1967
14 Stunden zuvor

Herzlichen Dank Douze Points ✔️ ✔️ ✔️ ✔️ ✔️ ✔️ ✔️

Bitte eine Kopie an:

SWR Funkhaus Baden-Baden (Zentrum für Unterhaltung und Pop-Programme)
Südwestrundfunk
Hans-Bredow-Straße
76530 Baden-Baden [1]

😉

Last edited 14 Stunden zuvor by Goynen1967
mauve
mauve
13 Stunden zuvor
Reply to  Goynen1967

Das sollte DP wirklich dahinschicken! 🙂

Marko +++
Marko +++
13 Stunden zuvor
Reply to  Goynen1967

Posttaube?

Emailadresse gibt es hier: https://www.swr.de/unternehmen/service/ansprechpartner-100.html unter ‚Standorte‘

Tomietuuna
Tomietuuna
13 Stunden zuvor
Reply to  Goynen1967

Besser mit dem Fax 😜

Franny
Franny
13 Stunden zuvor
Reply to  Tomietuuna
Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
29 Minuten zuvor
Reply to  Franny

Tanzschein bestanden würde ich sagen.

jotka
jotka
14 Stunden zuvor

Ich glaub es kommt nicht von ungefähr, dass die größten Erfolge der letzten zwei Jahrzehnte – mit Ausnahme von Michael Schulte – immer in Zusammenhang mit einem Privatsender standen. Ich arbeite selbst im öffentlichen Dienst und kann mir nur zu gut vorstellen, wie auch innerhalb von ARD bzw. SWR jeder Hauch von Veränderung und frischem Wind quasi im Keim erstickt wird. Lieber bildet man den 648. sinnlosen Arbeitskreis und dann ist auch schon ganz plötzlich wieder Mai 2027.

Es wird definitiv genug kreative, engagierte Köpfe geben, die was reißen könnten. Die sitzen dummerweise aber nicht auf den relevanten Posten und kommen da in der Regel auch nicht hin. Und wenn sie es schaffen, dann ist von der Kreativität auch nicht mehr viel übrig, weil die einem über die Jahre regelrecht ausgetrieben wurde…

Franny
Franny
13 Stunden zuvor
Reply to  jotka

Word!

Tobi
Tobi
13 Stunden zuvor

Es wird wahrscheinlich jetzt eh wieder Monate dauern bis was passiert..🤣….im Herbst kommt dann eine Ankündigung für ein Mini-Vorentscheid im Februar ..👍

Tobi
Tobi
13 Stunden zuvor

Der Vorentscheid selbst mit 9 Bands war viel zu klein und die Songs schienen für den Deutschen Markt ganz nett..aber eben nicht mehr..👍

Sarah Engels Fire schien auch als Song Austauschbar gut aber das hätten auch andere Singen können.

Gibt’s überhaupt Deutsche Musik für Europa?

Wie identifiziert sich die Deutsche Szene ? Agro Rapper Berlin ? Dieter Bohlen Style ? Ballermann Sauf Schlager? ..und der Rest Pop Mainstream wie eben Sarah Engels.

Deutschland schickt in den letzten Jahren immer Songs die ganz nett klingen aber mehr auch nicht. ( Isaak war mal eine Ausnahme)

Und die Bühnenshow von Sarah Engels war Gut und Schön aber nichts Außergewöhnliches…

Deutschland könnte so viel mehr erreichen es fehlt nur der Mut was zu wagen..✌️..👍

Franny
Franny
13 Stunden zuvor
Reply to  Tobi

Mutig? 😀

Malge1985
Malge1985
13 Stunden zuvor
Reply to  Franny

Ich habe euch alle lieb. 🤓🥳

Franny
Franny
12 Stunden zuvor
Reply to  Malge1985

Und mal wieder was Ernsthaftes.
Hab diese Band durch DMC entdeckt.

Malge1985
Malge1985
12 Stunden zuvor
Reply to  Franny

Werde mal in der Werbung reinhören.🙂

Malge1985
Malge1985
12 Stunden zuvor
Reply to  Franny

Super. 😀

Franny
Franny
11 Stunden zuvor
Reply to  Malge1985

Ich mag diesen Rock-Rap-Mix. Und es ist auf Deutsch. 🙂

Last edited 11 Stunden zuvor by Franny
Franny
Franny
11 Stunden zuvor
Reply to  Franny

Edit: Aber für unseren Vorentscheid viel zu hochwertig. 😉 😛

Malge1985
Malge1985
11 Stunden zuvor
Reply to  Franny

Ist halt keine Fernsehgarten Musik. 😜 *duckundweg*

Franny
Franny
11 Stunden zuvor
Reply to  Malge1985

Eben.

Edit: Aber ein Cello ist dabei. 😉

Last edited 11 Stunden zuvor by Franny
Franny
Franny
11 Stunden zuvor
Reply to  Malge1985

Das kann jetzt echt nicht wahr sein. Ich such bei FB und Co. nach „Sperling Band“ und was zeigen mir diese „sozialen“ Medien an? Die Kasthelruther Spatzen!

Malge1985
Malge1985
10 Stunden zuvor
Reply to  Franny

Haha. Kastelruther Metalspatzen. 🤓

Andi
Andi
13 Stunden zuvor

Eigentlich sind wir hier in der deutschen Bubble ja abgehärtet. Und können nach den ganzen Pleiten mit den Niederlagen sehr gut umgehen. Ich frage mich wie es aktuell der schwedischen Bubble geht. Für die muss eine Welt zusammengebrochen sein. Schweden und ESC war bis letzten Samstag immer eine erfolgreiche Allianz. Jetzt ist diese Seifenblase zerplatzt. Die schwedischen Fans stehen unter Schock. Nehmen wir sie an die Hand und sagen ihnen, alles nicht so schlimm 🙃🙃🙃🙃🙃

elkracho
Mitglied
elkracho
12 Stunden zuvor
Reply to  Andi

Ich frage mich wie es aktuell der schwedischen Bubble geht. Für die muss eine Welt zusammengebrochen sein. Schweden und ESC war bis letzten Samstag immer eine erfolgreiche Allianz. Jetzt ist diese Seifenblase zerplatzt.

So schlimm kann es nicht sein.
Wenn man noch Artikel wie diesen schreiben kann.

DerKai
DerKai
13 Stunden zuvor

Vielleicht hilft ein gutes Lied? Eine Lena kann man nicht jedes Jahr finden.
Es braucht Mut, kein nettes Lied mit einer total netten, motivierten und hübschen Sängerin. Sarah war eine tolle Repräsentantin für Deutschland. Danke dafür!
Wir sind ohnehin im Finale. Dann müssen wir noch besser, innovativer oder origineller sein. Letzter können wir ohne Aufwand immer wert. Lasst uns zumindest mit Mut und Innovation untergehen oder ganz vorne landen!

DerKai
DerKai
12 Stunden zuvor
Reply to  DerKai

Werden, nicht wert

Nils
Nils
13 Stunden zuvor

Schublade auf. Zutreffende Analyse rausholen. Ein Jahr warten. Repeat.

Nils
Nils
12 Stunden zuvor

Auch aus der Kategorie „Schublade auf“: Hier noch mal mein VE-Konzept, das ich im „Electric Callboy sind nicht radiotauglich“-Jahr 2022 vorgeschlagen habe. Ich halte es immer noch kurz-, mittel- und langfristig für tauglicher, als alles, was die ARD seitdem mit oder ohne Raab zustande gebracht hat.

Achtung, seeehr langer Post:

Ich gehe seit Jahren mit einem VE-Konzept schwanger, das, glaube ich ganz unbescheiden, wirklich alles vereint. Den Wunsch nach einem eigenen „Mello“. Namhafte Künstler, die auch durch eine Niederlage nicht blamiert würden. Ein Sprungbrett für Newcomer. Eine Wiederverwertung ehemaliger Bewerber und Teilnehmer.

Wir haben insgesamt 30 Künstler, die sich aus drei Pools à 10 Acts zusammensetzen:

Pool 1 – Die Erfolgreichen
Der NDR lässt von der GfK/Mediacontrol die erfolgreichsten Künstler Deutschlands ranken und spricht diese gezielt an. Ob man nun die erfolgreichsten deutschen Künstler aller Zeiten nimmt oder nur die eines gewissen Zeitraums zugrunde legt, ist egal, und sollte sich besser in den „Nebeln von Norwegen“ verlieren. Am besten ein Mischmasch, damit von James Last (so er denn noch lebte) bis Capital Bra alles denkbar ist. Hauptsache, man findet 10 etablierte, namhafte Acts, die automatisch für ein hohes Interesse sorgen. Die Diversität kommt dann vermutlich von ganz allein.

Pool 2 – Die Kritikerlieblinge
Der NDR bezahlt den Redaktionen aller großen Musikzeitschriften von Metalhammer über Musikexpress bis hin zu Juice ein kleines Taschengeld, damit ihre Redakteure mal einen Tag gemeinsam konferieren. Man möge sich auf eine Liste der 50 oder 60 „besten“ deutschen Acts einigen, die dann der Reihe nach angefragt würden.

Pool 3 – Die alten Bekannten
Per E-Mail-Massenversand werden sämtliche noch lebenden ehemaligen deutschen Vertreter und Vorentscheidskandidaten aufgerufen, sich zu bewerben. Da hier natürlich mehr als 10 Einreichungen bei rum kommen werden, könnte man zur Vorauswahl das alte Eurovisions-Panel wieder reaktivieren – oder der NDR selektiert halt selbst, nur dann bitte nicht durch die Flitzpiepen der 22er Radiojury. Wichtig: Fiele ein Künstler theoretisch auch in Pool 1 (z. B. Scooter oder Thomas Anders), würde er trotzdem in Pool 3 sortiert. Einfach, um den unbedarften Zuschauer außerhalb der Bubble mit noch renommierteren Künstlern zum Einschalten zu bewegen.

Nun aber zum Prozedere der Show:
Es gibt zwei Runden: 10 recht günstige „Shöwchen“ und ein großes Finale. Für die erste Runde räumt man zwei Wochen lang werktags jeden Abend eine Viertelstunde vor der Tagesschau frei (so ähnlich, wie man es 2011 und 2022 ja bereits für eine Woche getan hat). Dort treten pro Abend drei Künstler, je einer pro Pool, gegeneinander an. Also z. B. Heino vs. Drangsal vs. Levina (oder Scooter?). Der Gewinner des Televotings zieht ins Finale ein, die Ergebnisverkündung erfolgt nach der Tagesschau per Bauchbinde. Um aber auch die Jugendlichen zu erreichen, werden diese Shows auch live auf YouTube gestreamt. Das Finale mit den zehn Siegern der Trielle ist dann ein klassisches Vorentscheidsfinale um 20:15.

Und um dem ganzen noch mehr Pomp zu verleihen: Die Teilnehmer werden verpflichtet, bis zum Tag ihres Vorrunden-Auftritts Stillschweigen zu bewahren. Einzig die BLÖD-Zeitung kennt neben dem NDR alle Teilnehmer, und kann so dann exklusiv die Teilnehmer des Folgetages verkünden.

Für Genrevielfalt wäre in jedem Fall gesorgt. Im Ergebnis stünde am Ende vielleicht kein Song, der den ESC gewinnt. Aber zunächst mal einer, der einen Großteil der Bevölkerung hinter sich vereint. Das nationale Interesse wäre plötzlich wieder so gewaltig wie noch in den frühen 2000ern. International würden die ESC-Blogs zwei Wochen lang von den Berichten über die Vorrunde dominiert, wodurch auch noch mal ein ordentlicher Buzz entstünde. Und dank des Pool 2 gewinnt vielleicht am Ende ja sogar doch mal ein wahrer Musikdiamant.

Last edited 12 Stunden zuvor by Nils
Franny
Franny
12 Stunden zuvor
Reply to  Nils

Ich finde das super. 😀

muc
muc
8 Stunden zuvor
Reply to  Nils

Interessante Ansätze.

Allerdings lese ich am Ende Deiner Ausführungen diesen Satz: „Im Ergebnis stünde am Ende vielleicht kein Song, der den ESC gewinnt. Aber zunächst mal einer, der einen Großteil der Bevölkerung hinter sich vereint.“

Ich sehe genau darin den größen Irrglauben: Wir müssen eben keinen Song finden, der vor allem die deutsche Mehrheit hinter sich bringt, sondern einen Beitrag, der internationales ESC-Format hat, und entsprechend international mithalten und überzeugen kann. Wir müssen über die sehr engen Grenzen des deutschen Massen-Geschmacks hinausdenken.

Nils
Nils
3 Stunden zuvor
Reply to  muc

Ich glaube, dafür muss zunächst die Akzeptanz des ESC wieder erhöht werden. Andernfalls ist es wie 1999 bei der Grup Sürpriz: international sogar erfolgreich, aber trotzdem nicht wahrgenommen.

muc
muc
5 Stunden zuvor
Reply to  Nils

Hallo Nils, das mit den verschiedenen Genres ist ein guter Ansatz, aber ich würde es genau anders machen, nämlich: Aus jedem Genre 2-3 Beiträge ermitteln, die dann in Halbfinale und Finale als Genre-Vertreter um den ESC-Startplatz gegen die Top 2/3 der anderen Genres antreten.
Also z.B 10 Wettbewerbsbeiträge pro Genres. Und das ganze als Genre-Qualifikations-Shows austragen. Die Songs würde ich von Anfang bis Finale nicht verändern. Es gibt nur den einen ESC-Song pro Künstler, der dann auch die ganze Zeit in Halbfinale und Finale von den Teilnehmenden gespielt wird. So prägt er sich ein, und es wird am Ende der jeweils beliebteste Titel aus den jeweiligen Genres im Finale stehen.
das ist natürlich eine harte Auslese, und wahrscheinlich irre schwer für die Zuschauer, sich festzulegen, aber so wird es the best of the best.

muc
muc
5 Stunden zuvor
Reply to  muc

in eigener Sache ein PS: es ist eine „Glaubensfrage“ , ob es besser ist, in einer Qualifikations-Show nur Songs aus einem bestimmten Genre antreten zu lassen, oder direkt verschiedene Genres gegeneinander zu stellen. Meiner Meinung nach ist es fairer, erst die speziellen Genre-Favoriten zu ermitteln, weil dann nicht die Musikrichtung eine andere aussticht, obwohl der Song gelungen ist, aber sich keine Mehrheit findet, z.B Feuerschwanz raus, weil das Pop-Liedchen bei den aktuellen ARD-Zuschauern besser ankommt, sondern, Feuerschwanz muss sich erstmal im eigenen Genre-Teilnehmerfeld für die nächste Runde durchsetzen. Da macht es dann auch nichts, wenn Menschen vor dem Fernseher sitzen, die mit dieser Musikrichtung nicht so viel anfangen können. Entweder, diese Nicht-Fans finden es trotzdem bereichernd und spannend, die Beiträge dieser Musikrichtung zu vergleichen, und eben doch auch einen Favoriten zu finden, oder insbesondere die Fans sind voll involviert, und küren die besten des Genres.

Nils
Nils
3 Stunden zuvor
Reply to  muc

Finde ich auch spannend.

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
12 Stunden zuvor

👩🏻‍🦰Was hier natürlich wieder niemand analysiert oder kritisiert ist, dass das komplette Intro des ESC 2026 von der SCC Wahlkampfagentur geklaut wurde!
👨🏻‍🦱 Regine! Du übertreibst wieder maßlos!
👩🏻‍🦰 Hallo?!?! Rote Luftballons mit Nachrichten dran?!?! 🎈🎈🎈 Die haben 1:1 unseren SCC Flashmob Wahlkampf abgekupfert!
👨🏻‍🦱 Ich gebe zu: Eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich nicht ganz leugnen…

😇 🎈 ✉️ 🎈 😉

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑 🏆
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑 🏆
10 Stunden zuvor

Tja, da muss es in der SCC-Wahlkampfagentur wohl eine Plaudertasche geben … Wer könnte das nur sein? 🤔

Und was um Himmels willen ist ein Flashmob-Wahlkampf?

Ein Bekannter von uns hat seiner Freundin einen Flashmob-Heiratsantrag gemacht (was für mich schon ein Grund gewesen wäre, nein zu sagen, aber Heteros ticken ja – in diesem Falle glücklicherweise – irgendwie anders), und zwar im Gym, weil sie sich dort auch kennengelernt hatten. Wir mußten also mit knapp 15 Leuten eine Art Choreographie zu „Marry You“ von Bruno Mars tanzen, incl. diverser Überraschungsgäste, die sich zwischendurch einreihten, bis dann endlich auch der Bräutigam in spe in Erscheinung trat – ich würde mal sagen, so dermaßen peinlich, daß es wohl schon wieder originell war … 💍

Ich:
„Sind die eigentlich noch verheiratet?“

Mein Göttergatte:
„Ja – plus Kind und Hund.“

Ich:
„Okay, dann sei ihm ab sofort verziehen …“

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
9 Stunden zuvor

Waaas?! Du hast den Flashmob Wahlkampf für Marta Lotta im SCC 2025 nicht mitbekommen? Der über Wochen mit den 🎈 🎈 🎈 vorbereitet wurde? Okay, dann musst du dir jetzt Zeit nehmen für die beiden Hauptkommentare dieses Wahlkampfs – das war doch das Prunkstück der SCC Wahlkampfagentur schlechthin!

https://esc-kompakt.de/esc-kompakt-second-chance-contest-2025-runde-1-quadrelle-46-bis-50/comment-page-1/#comment-638112

und

https://esc-kompakt.de/esc-kompakt-second-chance-contest-2025-runde-1-quadrelle-46-bis-50/comment-page-2/#comment-638489

😇 🎈

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑 🏆
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑 🏆
8 Stunden zuvor

👍🏻 LOL 😂 Ich wußte gar nicht, wo die alle wohnen, von der subversiven Leipziger Untergrundorganisation mal abgesehen.

Allerdings auch ein Zeitzeugnis: man ist noch von einem normalen spanischen Vorentscheid ausgegangen, undeuxtrois weilte noch unter uns … Aber so ist das Leben – ein Kommen und Gehen, drum genieße den Augenblick! 🍷🍇 🫶🏻

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
1 Stunde zuvor

💪🏻👍🏻😉🥂

Momo 🐢
Momo 🐢
6 Stunden zuvor

Ha! Da fällt mir auf, dass deine Marta Lotta letztes Jahr ja gegen Lion Ceccah antreten musste. 🤭

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
1 Stunde zuvor
Reply to  Momo 🐢

Das hatte ich auch völlig vergessen 😁

Franny
Franny
12 Stunden zuvor

Ich bin ja der Meinung, man hätte dieses Trio schicken sollen: 😀
Ihr wollt was „typisch Deutsches“, aber dennoch Spezielles? Nun.
Und lasst uns doch mal wieder selbst auf den Arm nehmen… warum nicht? Können wir doch eigentlich auch recht gut. 😉

Last edited 12 Stunden zuvor by Franny
muc
muc
6 Stunden zuvor
Reply to  Franny

wie ein akustischer Unfall, man muss hinhören, möchte aber ausschalten 🙂

Mneu
Mneu
12 Stunden zuvor

Ich fände ein Konzept cool wie damals der Bundesvison Song Contest – jedes Bundesland stellt einen Künstler, somit gäbe es mehr Auswahl und damit auch mehr Möglichkeiten. Vorab könnte man die Acts bewerben und die Künstler „lieben lernen“. In der Vergangenheit wirkte alles einfach nur lieblos. Aber dafür brauch man halt den Mut und vor allem die Sendezeit für eine Veranstaltung wie diese.

Jastus
Mitglied
Jastus
12 Stunden zuvor
Reply to  Mneu

Da müsste man aber noch ein bisschen am Konzept feilen. Denn der BuVisCo war schon sehr auf den deutschen Markt ausgerichtet und wurde von vielen Künstler:innen einfach als Promo für ne neue Platte genutzt. Entsprechend waren die meisten Lieder eher Radiosongs (die Radiosender waren ja auch massiv eingebunden). Hinzu kam, dass manche Bundesländer durchaus Schwierigkeiten hatten, einen Künstler aus „ihrem“ Land aufzutreiben. Da wurden dann entweder seltsame Amateurmusiker ausgegraben oder der Bezug zum Bundesland extrem gestreckt.
Nichtsdestotrotz: Der BuVisCo ist die einzige Raab-Sendung, die ich wirklich vermisse und sehnsüchtig auf eine Wiederbelebung warte.

Meckie
Meckie
11 Stunden zuvor
Reply to  Jastus

Das Problem am Bundesvision Song Contest war aber doch, dass man am Ende immer schon gewusst hat, wer gewinnt, weil es so glasklar war, wer am Ende siegen wird. Es wurde so ziemlich langweilig und vorhersehbar.

Nils
Nils
10 Stunden zuvor
Reply to  Jastus

Ein ehemaliger Vorgesetzter hat mit seiner Band am Bundesvision Song Contest teilgenommen (und ist vor den damals noch relevanten Juli gelandet, worauf er sehr stolz ist). Soweit ich das richtig mitbekommen habe, „schickten“ die Bundesländer gar nichts, sondern die Künstler haben sich einfach bei Brainpool beworben und wurden dann nach Gutdünken zugewiesen. In dem Fall war’s auf Französisch getrimmt und wurde dann dem Saarland zugeteilt, weil: „Das liegt ja nah an Frankreich.“ Eigentlich hatte mit dem Saarland – meines Wissens – aber niemand aus der Band was zu tun.

Die Privatradiosender haben sich lediglich für die drei Minuten Prime-Time-Raab-Aufmerksamkeit dran gehängt.

Romy
Romy
12 Stunden zuvor

Ich warte immer noch verzweifelt auf den Tag, an dem beim ARD/SWR Hilfe und Expertise vom ESC Kompakt Team angenommen wird. Wenn keine Hilfe angenommen wird von Menschen, die sich jeden Tag mit dem ESC beschäftigen, weiß ich auch nicht mehr weiter.

Außerdem müsste man sich auch mal Hilfe von außerhalb holen bzw. sich mal andere Musik Märkte angucken. z.B. boomt der K-Pop Markt gerade richtig und kaum ein Land bekommt aktuell so gut Inszenierungen + Kameraführungen fürs TV hin wie Südkorea. (Dara hat übrigens auch schon einen Song für einen Artist dort geschrieben und war damit erfolgreich!)

Es ist keine Schande sich Hilfe zu holen nach mehreren Niederlagen, aber SWR und ARD müssen wohl erstmal überhaupt erkennen, dass sie ein Problem haben und nicht die (wiedermal) schlechte Performance von DE beim ESC lediglich mit einem Schulterzucken abtun.

Meckie
Meckie
11 Stunden zuvor
Reply to  Romy

Jetzt weiß ich, woran mich das bulgarische ESC-Lied und die dazugehörige Performance erinnert: K-Pop

Es klingt doch auch ein bisschen so, wie als ob es von einer südkoreanischen K-Pop-Band gesungen wird, oder täusche ich mich?

Franny
Franny
11 Stunden zuvor
Reply to  Meckie

Mich hat die Art des Gesangs an Fergie von den Black Eyed Peas erinnert.

Romy
Romy
11 Stunden zuvor
Reply to  Meckie

jup, ich hab das auch so rausgehört, die Einflüsse von K-Pop waren schon da – auch die Kameraführung + Choregrafie war irgendwie davon inspiriert.

Daniel Fabian Maier
Daniel Fabian Maier
10 Stunden zuvor
Reply to  Meckie

Dahinter steckt wie schon mal hier geschrieben dsign music aus Trondheim . Dimitris hat dem Lied zusammen mit Monoir nur den letzten Schliff verpasst. Die Grundidee bezüglich Melodie und Lyrics stammen aber von der Frau im Writingteam die auch Songs für K Pop Idols schreibt & produziert (zusammen mit einem Kollegen von Dsignmusic) . Die haben unter anderem Songs für EXO , Itzy , Twice , das J-Pop Duo was das eine One Piece Opening singt usw gemacht .

Daniel Fabian Maier
Daniel Fabian Maier
10 Stunden zuvor

Der Song entstand hierbei anlässlich des Sofia Songwritingcamp in Norwegen und in Bulgarien ende 2023 .

muc
muc
8 Stunden zuvor
Reply to  Meckie

Du täuschst Dich 🙂

muc
muc
8 Stunden zuvor
Reply to  muc

da fehlte ein „nicht“ , oh je

Lukas
Lukas
11 Stunden zuvor

Danke liebes @ESC kompakt Team für diese transparente Analyse. In vielen Punkten stimme ich absolut überein. Ich würde folgendes ergänzen: 1. Der SWR ist nicht jung genug, die ARD zu komplex in den Strukturen. Es braucht einen Partner (wie wäre es mal mit Netflix oder Amazon). 2. Die New Generation ESC ist nach der 70. Ausgabe eingeläutet. Es braucht einen Song, der virale Momente erzeugt und von jungem Artist getragen wird. Hierauf muss das Konzept ausgerichtet werden. TikTok first!! 3. Alle Pop-Akademien/ Film-Akademien in Deutschland einbinden: Welche jungen Filmproduzenten haben Bock auf innovative Inszenierungen? Wo sind die Singer-Songwriter? Tänzer und Theaterschauspieler? 4. Komponisten gehören auch in den Fokus und die Story hinter den Songs. 5. Bühne mehr Grammy oder Music Award denken 6. Vorentscheid ja, allerdings nicht um jeden Preis. Junge Moderation (die Zeit von Barbara und anderen ist vorbei). Vorentscheid gestreamt auf Netflix, Amazon (falls Partner) und TikTok. 7. Auftritte unter realen ESC-Bedingungen vielleicht. Televoting und Jury aus allen europäischen Ländern und Fokus auf Altersrealitäten wäre möglich. 8. In 2027 gilt: KEINE DARA-Kopie. Keine Dance-Nummer. Keine Geige oder Oper. Es braucht eine Slow-Pop-Nummer in Landessprache. Nur ein langsamer Song mit Message wird gewinnen. Ein Duett wäre auch was. Und bitte keine Provokanz mit Ikkimel oder SkiAggu. Wir brauchen mehr Madeline Juno oder aktuell Charley Ann (Song ‚Narzisstisch‘). Songs mit Message, autobiografisch. Auf Deutsch. 9. Bindet bitte Experten wie hier oder auch vom damaligen Eurovision.de ein, für ein breites Meinungsbild. Auch hier braucht es mehr Schulterschluss in Berichterstattung hinsichtlich Support eines Acts. 10. Ich hätte gerne nach dem ESC das klassische Breakfast-Talk-Format zurück. Ich finde ESC kompakt könnte hier im nächsten Jahr ruhig mit richtigem Setup vor Ort ein Live-Talk am Morgen nach dem Finale machen. 11. Alle Länder sollten die selben Chance haben und um einen Platz im Finale kämpfen (inkl. Big Five); dafür zahlt jedes Land einen gleichen Beitrag für den ESC. 12. Mehrstimmigkeitsprinzip mit Stimmrecht aller Länder bzgl. Abstimmung zu zeitlich begrenztem Ausschluss von Länder. mit Neubewertung (Turnus wäre zu bestimmen).

Franny
Franny
11 Stunden zuvor
Reply to  Lukas

So was? (allerdings wieder mit Cello)

Last edited 11 Stunden zuvor by Franny
Peter
Editor
11 Stunden zuvor

Ich bin zu lange in der Bubble unterwegs, um noch ein Blatt vor den Mund zu nehmen:
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Die Veranwortung für die große ESC Enttäuschung in Deutschland liegt exklusiv beim SWR. Sarah tut mir wirklich leid, sie hat sich reingehängt bis zum Anschlag. „Fire“ ist nicht die Neu-Erfindung der Dancepop-Geschichte, aber es wäre mehr drin gewesen. Ich bewundere Sarah für ihre beherrschte überzeugende Haltung.
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Douze Points und Benny haben es ja bereits aufgeschrieben und im Recap-Liveblog erläutert: Der Grundstein für die miserable Platzierung in Wien, die ganz Deutschland frustiert, wurde mit der Besetzung des LineUps im deutschen Finale und mit der Awkward-Dramaturgie der VE-Show gelegt.
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Was ich hinzufügen möchte: Die sympathischen Künstler*innen im deutschen Finale haben das nicht verdient, sie wurden von Clemens Bratzler & Co verheizt, kombiniert mit naiver Intransparenz. Dass der gigantische Aufwand, der betrieben wurde, am Ende dazu führt, dass sieben von neun Acts gegen jede Logik aus der „Friends Of Tina S“ Entourage kommen, hat noch einmal eine weitere pikante und mysteriöse Komponente. Ein Schelm…
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Beim SWR kommen Unerfahrenheit (das ist kein Verwurf), Beratungsresistenz (das ist ein Vorwurf) und eine krasse Arroganz (möglicherweise auch Überforderung) zusammen. Der NDR hat viele Beratungsangebote gemacht, die ignoriert wurden. Und es reden jetzt noch mehr und mehr Leute mit sehr überschaubarem KnowHow mit. Der Ruf nach Thomas Schreiber wird ARD-intern übergreifend laut und das soll was heißen…
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Ich kann das alles hier ganz entspannt aufschreiben, denn was ESC kompakt sagt, schreibt oder tut, interessiert die Behörde SWR gar nicht. Das hat die blasierte Ignoranz uns ggü in Wien gezeigt. (Und ich bin NICHT beleidigt oder so, denn ich war ja gar nicht vor Ort, ich schreibe nur sachlich auf, was war und was nicht.)
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Es bleibt die große Angst, dass der SWR einen signifikanten Betrag dazu leistet, den ESC in Deutschland so stark zu demontieren, dass eine Beteiligung daran grundsätzlich infrage gestellt wird. Die Hoffnung, dass es besser wird, habe ich nicht, wenn ich offen sein darf. Ich frage mich, ob Christian Kleinau und seine Entourage über diese Meta-Ebene reflektieren?
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Wie so viele meiner Vorredner vermisse ich Respekt vor der großen Verantwortung und emotionale Wertschätzung. Das zeigen auch die blutleeren Stanzen von Clemens Bratzler nach dem Punktedesaster. Sowas würde ich mich nicht trauen…
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Dass es dem SWR im ersten Jahr gelangt, den grössten Fehler der jüngeren deutschen ESC Geschichte (Stichwort „Electric Callboy“) zu übertreffen, hätte ich mir nicht träumen lassen. Aber die Nicht-Radio-Tauglich-Cancellation von Electric Callboy war ja auch vom SWR-Protagonisten Gregor Friedel co-federführend zu verantworten.
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United by Music.

Franny
Franny
11 Stunden zuvor
Reply to  Peter

Danke, Peter!

kon
kon
9 Stunden zuvor
Reply to  Peter

7 von 9 „Friends of Tina S“ ist allerdings ein Skandal!

sunriseheaven69
sunriseheaven69
11 Stunden zuvor

Was soll sich ändern ?

Antwort ——Einfach alles.

Wird sich was ändern ?

Antwort——– Einfach nichts.

Habe es aufgegeben mich mit dem deutschen VE überhaupt noch zu beschäftigen.

Franny
Franny
11 Stunden zuvor

Verständlich.

Meckie
Meckie
11 Stunden zuvor

Bin vielleicht wieder der einzige Mensch hier, aber irgendwie habe ich Sarah Engels nicht abgenommen, dass das Lied und die Performance zu ihr passt. Bei DSDS und Masked Singer hat man gehört und gesehen, welcher Stil gesanglich zu ihr besser passt, finde ich. Warum sie nicht z. B. eine schöne gefühlvolle Ballade, gerne auf Deutsch oder mit Akustik-Anteilen, gesungen hat, werde ich nie verstehen. Stattdessen singt sie Fire und muss sich am Ende auch noch eine Geschichte zum Song ausdenken, er handele von Female Empowerment und jeder solle sein Feuer wiederfinden usw. Das habe ich ihr irgendwie nicht abgenommen. Finde auch, Lied muss irgendwie zum Land passen. Italien singt retro über Amore, passt. Kroatien singt dramatische Balkan-Nummer auf Landessprache, ok. Zypern tanzt trotz schwacher Stimme auf dem Tisch, verstanden. Frankreich edel schwarz/weiß, fehlt nur noch der Eiffelturm, I know. Bulgarien catchy tanzbar, nichts Neues aus dem Land von Chalga und Tanzmusik. Aber wenn ein Land wie Deutschland sich an etwas anderem versucht, naja ich weiß nicht. So wie damals Country 2006, American Radiosong 2022 oder Broadway-Shownummer 2009. Würde mal sehen, dass einfach das Gesamtpaket aus Deutschland zum ESC geht. Wobei ich zugeben muss, lasst uns ehrlich sein: Beim ESC muss man auch einfach Glück haben! Wir reden viel über neue Konzepte, bessere Songauswahl, junge, unentdeckte Talente… Aber man stelle sich vor, 22 Länder schicken das beste Lied mit bester Performance, bestem Staging und talentierten Acts. Es kann immer nur einer gewinnen und vielleicht würde Deutschland selbst in diesem Umfeld nur auf Platz 18 bis 22 landen. Trotzdem würden irgendwelche Leute meckern und alle fordern, dass Deutschland nicht mehr beim ESC antritt. Es ist am Ende auch ein Glücksspiel. Wie ist die Stimmung in der Welt, welche Länder sind grad medial im Fokus, welcher Act hat das tollste Charisma…? Und immer so weiter. Sarah Engels war keine völlige Enttäuschung. Vielleicht hätte man hier und da etwas ändern können, aber man muss halt auch die Konkurrenz bedenken und andere Faktoren wie Startreihenfolge oder einfach was den Leuten gerade so gefällt. Anscheinend war ich nicht der einzige Mensch, der sich in diesen anstrengenden Zeiten ein wenig nach Vergessen und dem Wunsch nach Loslassen und Tanzen gehabt hat. Es gab aber dieses Jahr einfach bessere Lieder als Fire im Wettbewerb. Man stelle sich vor, 2027 schicken alle Länder wieder traurige Balladen zum ESC, gesungen von Superstars (im eigenen Land). Vielleicht hätte Fire 2027 (oder eben in einem früheren Jahr) besser abgeschnitten? It’s a game (and I f***ing love it).

Meckie
Meckie
11 Stunden zuvor
Reply to  Meckie

PS: Ich würde mir einfach wünschen, das diese Verbissenheit um Platzierungen und Punkte, besonders in Deutschland, nicht nur medial, sondern auch unter ESC-Fans irgendwann aufhört. Klar, alle wollen gewinnen oder Top 10 wegen Karriere und so. Aber selbst ein Sieg ist nicht immer Garant für eine spätere, erfolgreiche Karriere. Und selbst wenn Sarah Engels z. B. auf dem 14. Platz, 18. Platz, 22. Platz oder so gelandet wäre. Was wäre denn anders gewesen? Selbst wenn es Platz 10 gewesen wäre. Manche Fans hätten so oder so gemeckert, andere hätten sich ein bisschen mehr gefreut. Aber am Ende muss man zugeben, dass wir alle nie erfahren werden, ob ein möglicher ESC-Siegersong unter den Bewerbungen für den deutschen Vorentscheid war. Es ist halt schwierig, vorherzusagen und darum lieben wir doch den ESC auch so. Für die Zukunft sollten wir Sarah Engels dennoch viel Liebe schicken und sie auch weiterhin unterstützen. Vielleicht gewinnt man so auch Acts für den ESC, die talentiert sind, sich aber so einem Wettbewerb deshalb erst gar nicht stellen wollen würden, weil sie eben keine Lust auf diese ewige Meckerei (Song war zu altmodisch, Outfits waren zu freizügig, Performance hat nicht gepasst, Vocala waren nicht on point, Staging war eine Katastrophe, und dann ging noch dieser Sturz aus 2 Metern kameratechnisch schief usw.) später haben. Daher schreibe ich jetzt auch nichts mehr dazu. Wünsche Sarah weiterhin viel Glück und tolle weiter Karriereangebote! Hoffentlich bewerben sich 2027 viele tolle Acts mit neuen, schönen Songs und mal schauen, wer unser Lied für Sofia (?) 2027 beim ESC in Bulgarien präsentieren wird.

Last edited 11 Stunden zuvor by Meckie
kon
kon
9 Stunden zuvor
Reply to  Meckie

An Sarah lag es definitiv nicht und in der Bubble bekommt sie auch Wertschätzung, das was sie in Social Media von den Hassdeppen ertragen muss ist schlimm. Aber trotzdem hat Deutschland den größten Musikmarkt aller Länder beim ESC, da müsste eigentlich (wenn man es richtig macht) jedes einzelne Jahr ein Top 5 – Kandidat rausspringen.

Matze
Matze
7 Stunden zuvor
Reply to  kon

Sarah hat den Song eingereicht und war beteiligt am Staging, zu sagen, an ihr lag es nicht stimmt so nicht.

mauve
mauve
3 Stunden zuvor
Reply to  Matze

Das verstehe ich auch nicht, wie immer alle Sarah in Schutz nehmen … schließlich hat SIE das Lied eingereicht. Man sollte zwar keine Hasskommentare schreiben, aber Kritik sollte man ertragen können. Ich kann mich erinnern, dass Sarah im März herum auf ihrem Insta gepostet hat, dass jetzt schon alle meckern und es alle besser wissen, das man hinten landet. Die Wahrheit ist: Die Fans wissen zwar tatsächlich nicht alles, aber sie haben schon einen guten Riecher, welcher Song in etwa wo landet. Und Sarah ist hinten gelandet.

Freedom
Freedom
10 Stunden zuvor

Ja vielleicht auch einfach mal auf Deutsch singen?

Matty
Matty
7 Stunden zuvor
Reply to  Freedom

Deutschland hatte letztes Jahr einen Song auf Deutsch, und zwar „Baller“ von Abor und Tynna.

funtasticc*
Mitglied
funtasticc*
9 Stunden zuvor

Ich komme gleich zum eigentlichen Thema hier, muss dafür aber das diesjährige ESC-Fiasko Revue passieren lassen.

Der ESC 2026 ist vorbei. Das ist auch gut so… meiner Meinung nach war es der schlechteste seit vielen Jahren. Nicht nur, was die Shows anging (zum Fremdschämen), sondern auch musikalisch hat mich persönlich nichts angesprochen.

Man merkt halt schon seit Jahren, dass die Songs speziell für den ESC komponiert werden und, ich hab es schon häufiger erwähnt, dadurch kaum eine Entwicklung stattfindet und alle so komponierten Songs trotz der aufwendigen Inszenierungen langweilig werden.

  • Jau, wieder eine Geige… oder zwei oder drei.
  • Wieder wird man von vielen Sänger*innen angeschrien, was vor allem bei den Schnelldurchläufen unangenehm auffiel.
  • Wieder mehrere Songs mit Operngesang. *gähn*
  • Wieder ein Moderatorenteam, was lustig sein soll, möglichst nicht singen kann und es trotzdem tut (bitte nie wieder! Frau Swarowski im Badeanzug oder als Professorin verkleidet oder überhaupt nochmal auf eine ESC-Bühne). Herr Ostrowski war mindestens genauso peinlich in seinen Klamotten, Worten und Werken.
  • Wieder eine Punktevergabe, die einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Alle reden von Erneuerungen, aber die traditionellen 12 Punkte sind wie festgetackert, obwohl jeder weiß, dass ein so unfaires Voting eigentlich nicht mehr tragbar ist.

Ich könnte die Liste der Wieder und wieder und wieder noch ne ganz Zeit lang weiterführen. Es wird jedes Jahr kopiert was das Zeug hält. *laaangweilig*

Da hatte DARA wirklich die Chance genutzt und einen zeitgemäßen Song dermaßen gut und vor allem außergewöhnlich performt, dass sie ganz oben landen konnte.
Ich hoffe, dass dieser Sieg eine Art Zeitenwende beim ESC einleutet.
Es geht nicht mehr um Höher, Schneller, Besser, Teurer (ging es überhaupt mal wirklich darum?).
Die Sendeanstalten und EBU müssen sparen? Prima, dann lasst diesen ganzen teuren Bühnenkram weg. Es ist sowieso ungerecht, wenn „reiche“ Länder mit viel Geld eine spektakuläre Inszenierung einreichen und die anderen gucken in die Röhre bzw. werden dadurch wirklich kreativ. Hier muss einfach ein Gleichgewicht hergestellt werden.

Und jetzt Deutschland.

Man hat gemerkt, dass Sarah Engels für den ESC brennt und vieles getan hat, um Aufmerksamkeit in der Bubble zu erhalten. Sie war engagiert, motiviert und ehrgeizig, alles gute Voraussetzungen für eine Teilnahme.
Aber! Sie hat das Ding mitgeschrieben, eingesungen und eingereicht mit der vollen Überzeugung, dass das der Knüller des Jahres wird. Es wäre der Knüller des Jahres 2005 gewesen und das hätte sowohl ihr als so angeblich großer ESC-Fan als auch den Verantwortlichen beim SWR klar sein müssen.

Wer sucht sowas aus? Intransparenter geht es ja wohl kaum noch. Da wählen irgendwelche uns unbekannten Menschen ein paar Songs und Interpreten aus, die Deutschland vertreten sollen. Und oh Wunder, der bekannteste Act gewinnt die Vorentscheidung, alle anderen Acts waren unbekannte Staffage.
Und als „WOW-Effekt“ ist keinem etwas anderes eingefallen, als dass sich Sarah von einer Kiste fallen lässt? Ehrlich?

Ich persönlich möchte vertreten werden durch zeitgemäße, ESC-untaugliche Songs von talentierten Künstlern, die aus dem Rahmen fallen. Meiner Meinung nach waren Abor & Tynna da ein guter Schritt in die richtige Richtung, denn Baller wurde vom Publikum goutiert, obwohl es nur ein Track auf einem ganz normalen Album war und nicht für den ESC geschrieben wurde.
Ich möchte bei den Vorentscheidungen überrascht werden. Nicht durch große Namen, nicht durch die immergleiche Schöneberger, nicht durchs Sofa mit unwichtigen Gästen, sondern von 10 exzellenten Artists mit außergewöhnlichen Liedern und außergewöhnlicher Performance.

Es muss doch möglich sein, solche Talente zu finden. Es gibt dafür Festivals, Talentschmieden, Musik- und Kunsthochschulen… und wenn der SWR nicht genügend Leute oder Geld dafür hat, gibt es immer noch Menschen (Fans?), die danach suchen und empfehlen können. Das würde sowieso mehr Sinn machen, schließlich wollen wir ja von uns gewünschten Acts vertreten werden.

Und bitte SWR bzw. ARD: hört mit diesen unsäglichen Quatschsendungen über die skurrilsten Auftritte beim ESC auf. Wie soll damit eine gewisse Ernsthaftigkeit erreicht werden? Käme irgendjemand bei den Sendeanstalten auf die Idee, zu den olympischen Spielen nur die Outtakes mit den größten Missgeschicken der Sportler zu senden? Und das Jahr für Jahr für Jahr?
Beliebter wird der ESC durch diese abstrusen Sendungen jedenfalls nicht.

Es tut mir furchtbar leid für diese meine Gedanken zum ESC und zur deutschen Auswahl. Letzten Endes ist das alles ja nur ein Spiel um die beste Unterhaltung. Aber wenn sich da nichts ändert, macht das Spiel keinen Spaß mehr… und warum sollte ich mir das dann noch antun?

muc
muc
8 Stunden zuvor
Reply to  funtasticc*

👍 viel Wahres … und wenn jemand sagt, es gibt nicht „wahr“ und „unwahr“ , dann sage ich eben: Vieles, das sich mit meiner Analyse deckt.

Matze
Matze
8 Stunden zuvor

Das kuriose ist, dass die die vor dem ESC den dt. Beitrag sch..fanden, sich nun als „Fan „darstellen, um zu brweisen, dass uns Europa hasst und das man ja die dt. Zahlungen einstellt. Leider tut Sarah das auch befördern, scheinbar kann sie die Niederlage nicht verkraften.

Matty
Matty
7 Stunden zuvor
Reply to  Matze

Nein

Matze
Matze
7 Stunden zuvor

Der SWR beruft sich ja nun auf Aussagen von Hape Kerkeling, dass Deutschland keine lobby hat und wir deshalb so schlecht waren. Die wollen nichts ändern, denen kommt gelegen das manche meinen man mag uns nicht.

cars10
cars10
1 Stunde zuvor
Reply to  Matze

Das ESC-Verständnis des Herrn K. ist deckungsgleich mit dem des ÖRR. Die steile aber bequeme These, daß Deutschland niemand mag, wird nie begründet, aber ständig wiederholt.

Versuchen wir es also mal.
Warum wird also Deutschland beim ESC nicht gemocht?

Hmmh, liegt es u.a. auch daran, daß wir uns beim ESC wie Amateure verhalten, dennoch den absoluten Anspruch auf den Sieg tief in und verankert haben, um uns dann gleichzeitig (!) – und das ist das eigentlich Erstaunliche – uns in jeder Pre-/Post-/VE-/Halbfinal-/Final-Show über den ESC und damit über die anderen Ländern in EBU-Europa lustig machen? Das könnte ein Ansatz zur Selbstreflektion sein und nicht zum Fingerzeigen auf andere. Vielleicht liegt es aber auch daran, daß man Lieder des unteren Qualitätsspektrums zur Auswahl stellt, aber dann war es selbstverständlich das Publikum, welches gewählt hat.

Der ESC ist der größte Musikwettbewerb der Welt und Deutschland bzw. der verantwortliche Sender behandelt es als Witzveranstaltung ohne die notwendige Ernsthaftigkeit. Je mehr Interna ans Licht kommen (s. Peter, weiter oben), umso eher gewinnt man den Drang und den Wunsch, den deutschen Beitrag in Zukunft einfach zu ignorieren.

Ich schrieb es vor Jahren bereits und schreibe es wieder: der Fisch stinkt vom Kopf, und zwar gewaltig.

sabinexxl
sabinexxl
5 Stunden zuvor

ich glaube deutschland muss musik wählen für die wir sowieso international bekannt sind. Wenn man leute im ausland fragen würde dann wäre das Techno/Elektro Club musik ( baller hat hier gut gepunktet obwohl sie nicht singen konnte ). Zudem sind wir bekannt für mittelalter rock? musik wie in extremo etc. Glaube beides wird den ARD zuschauern nicht gefallen aber glaube das ist uns dieses jahr völlig um die ohren geflogen. keiner denkt wow deutschland dieses jahr mit dem zypern lied.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4 Stunden zuvor

Immerhin hat Deutschland den DACH-internen Wettbewerb klar gewonnen!

pourtous
Mitglied
pourtous
4 Stunden zuvor

Man könnte, wie jedes Jahr, die Ausführungen von DP zu 100% unterschreiben.
Und wie jedes Jahr hoffe ich auf Veränderungen.
Aber ich bin müde und wenn unser Hobby jedes Jahr gegen die Wand gefahren wird.
Bin mittlerweile für eine interne Auswahl, ich denke wir überfordern uns wenn wir 10 Acts mit einem Staging für den Vorentscheid ausstatten sollen.
Ein Act der richtig.
Der dt. Vorentscheid ist Ende Feb., aber Anfang März muss schon alles an die EBU. Wo ist hier Zeit für einen Revamp, geschweige den für ein ordentliches Stagekonzept.

Die Schwedisierung des ESC hat uns def. nicht gutgetan, die Veranstaltungen sind ab 2017 austauschbar und werden mehr zu einer Plastikverpackung. Die Stimmunterstützung vom Band ist ein Teufelszeug und sollte wieder abgeschafft werden.

pourtous
Mitglied
pourtous
4 Stunden zuvor
Reply to  pourtous

Für die künftigen Veranstalter ein kleiner Tipp: Ich brauch nicht jedes Jahr ein Love Love Peace Peace. Ich möchte die Kultur des Landes während der Veranstaltung näher kennenlernen und keinen 100ten Schwedenaufguss mit anderer Flagge.
Die Moderation muss nicht immer megalustig sein, sie soll Ihren Job machen. Die Intervallacts müssen nicht immer von ganz Europa kommen sondern Künstler und Kultur des Ausrichters zeigen. Ich bin ein Fan von Verka und Ruslana, aber es ist auch mal gut.
Gebt dem ESC ein bisschen Ernsthaftigkeit zurück. Ich hoffe die Bulgaren stemmen den ESC 2027, ohne Unterstützung vom Rest.

ESC Jul
ESC Jul
56 Minuten zuvor
Reply to  pourtous

Ich kann mir tatsächlich gut vorstellen, dass Bulgarien seine eigene Kultur deutlich mehr in den Vordergrund stellen wird als das in den letzten Jahren der Fall war.
Man wird bestimmt auch den ein oder anderen ehemaligen bulgarischen Teilnehmer zu sehen bekommen.
Ich denke da an Elitsa Todorova & Stoyan Yankulov, Poli Genowa, Kristian Kostow oder VICTORIA.
Dazu dann noch ein bisschen landestypische Musik und Kultur, dann wäre es für mich ein schöner ESC.

Waterloo
Waterloo
4 Stunden zuvor

Leute, es ist (fast) immer Geschiebe der Senderanstalten. Wer DSDS-Sarah samt ihres Boulevard-Promi-Status neben ansonsten nahezu und völlig Unbekannten aufs Podium hievt, tut das nicht einfach so. Die wussten beim SWR schon gut, was sie da tun.
Und schon vergessen? Jury-Mitglied und Revolverheld-Sänger Strate gab 2019 seinem Voice-Schützling volle Punktzahl, damit S!sters das Ticket nach Israel lösen. Ooops, S!sters waren in letzter Sekunde „nachnominiert“ worden, ohne den Prozess durchlaufen zu müssen, dem sich die anderen sechs Teilnehmer vorher stellen mussten.
Die Familienbande von nur etwa Emily Roberts und Malik Harris zu Entscheidern beim ÖRR will ich hier gar nicht thematisieren.
Generell: Die Zusammensetzung der Juries (national und europäisch) sollte auch einmal dringend auf den Prüfstand.

Last edited 4 Stunden zuvor by Waterloo
Alki Bernd
Alki Bernd
3 Stunden zuvor
Reply to  Waterloo

Mit der Erwähnung von Malefiz Harris hast Du mir nun endgültig den Tag verdorben

Karina
Karina
4 Stunden zuvor

Ich denke, dass es tatsächlich sehr stark an eurem Punkt 7 liegt. Deutschland muss noch viel mehr in die Offensive gehen. Da kam leider mal wieder nicht viel dieses Jahr.
Sarah hat sich auf jeden Fall Mühe gegeben und sie war auch bei allen Pre-Parties dabei – außerdem hatte ich auch das Gefühl, dass sie von den anderen Teilnehmern gemocht wurde. Aber Deutschland oder halt der ausgewählte Teilnehmer muss sich vollkommen auf den ESC konzentrieren und keine anderen Ziele haben in den paar Wochen davor.
Teilnehmer wie Akylas aus Griechenland und Aidan aus Malta waren ÜBERALL! Die sind auch neben den Pre Parties in so viele Ländern gewesen um sich zu zeigen. Sarah war nirgendwo ( ja ok in Südafrika 😉)

Außerdem finde ich dass Deutschland selbst – also ganz unabhängig vom Teilnehmer – nicht erst in den zwei Wochen vor dem Finale anfangen soll überhaupt richtig aktiv zu werden. Wieso gibt es bei uns keine riesige Pre Party? Wieso lädt Deutschland andere Teilnehmer nicht mal vorher ein um sie kennenzulernen? Denn dann werden auch wir eingeladen und können uns in einem anderen Land zeigen. Warum immer nur Österreich und Schweiz – bringt doch nichts!

Ich denke es liegt einfach viel daran das Deutschland immer gerne vorne sein will und daher auch gar nicht über den Tellerrand schaut. In dem Contest geht es um das musikalische MITeinander und daraus wird ein Sieger gewählt. Es sind +/- 30 Länder dabei, man KANN nicht immer vorne sein. Und es ist nicht schlimm!

Die letzten zwei Jahre wurden beide Acts mit über 100 Punkten belohnt. Da kräht niemand mehr nach. Deutschland sieht immer nur das Negative im gerade laufenden Jahr und vergisst das Positive der letzten Jahre komplett. Die kritischen Kommentare sind immer „Uuuuuh wieder einer der letzten Plätze“ Völlig daneben! Aber absolut normal in Deutschland.

Ich bin seit ein paar Jahren schon gar nicht mehr traurig oder enttäuscht wenn es mit dem deutschen Beitrag nicht klappt. Ich sehe alle Länder und habe daher so noch viel mehr Spaß!

So, vielen Dank das ich mich eben mal hier ausleben durfte haha

J. Freizeit
J. Freizeit
3 Stunden zuvor
Reply to  Karina

Ich seh das etwas zwiegespaltener als du, klar ist Promo wichtig und AIDAN aus Malta hat das dieses Jahr sicher bei der Qualifizierung fürs Finale geholfen, dort wurde er aber trotzdem mit 8 Punkten abgestraft. Was entscheidend ist, ist das was wir am Finalabend auf der Bühne sehen (und natürlich die Jury am Tag davor).

Karina
Karina
2 Stunden zuvor
Reply to  J. Freizeit

Für mich auch unverständlich das Aidan so schlecht bewertet wurde im Televote. Er war in meinen Top10. Klar jeder hat einen anderen Geschmack und eine Ballade ist sowieso eher nicht so erfolgreich wie ein Song der Pepp hat.
Natürlich muss man auch einen Song liefern der zündet. Das Gesamtpaket muss stimmen. Aber bei unserem diesjährigen Act war im Grunde nicht mal ein Paket vorhanden, wenn man das so sagen darf. Ich will Sarah persönlich nicht kritisieren, sie gab alles was sie kann – aber der Song und das Drumherum waren bei weitem zu wenig.
Ich denke aber dass wir das alles wissen und nicht weiter ausdiskutieren müssen.

ESC Jul
ESC Jul
50 Minuten zuvor
Reply to  Karina

Ich fand Aidan auch gut, habe aber nicht für ihn abgestimmt, weil es bei mir dann doch nicht für ganz oben gereicht hat. Vielleicht ging das anderen auch so.

ESC Jul
ESC Jul
52 Minuten zuvor
Reply to  Karina

An deinen Punkt mit der Pre Party habe ich auch schon gedacht. Sowas wäre wirklich cool, würde es das auch in Deutschland geben. Stattdessen werden die deutschen Acts ja nur von Talkshow zu Talkshow gesagt und dürfen, wenn sie Glück haben einmal bei Giovanni auftreten.

Andi
Andi
3 Stunden zuvor

Der eigentliche Fehler liegt aus meiner Sicht tiefer als bei einem einzelnen Song. Bei einem internationalen Musikwettbewerb wie dem ESC müssen viele Zahnräder ineinandergreifen: Song, Künstler, Stimme, Sprache, Inszenierung, Kamera, emotionale Wirkung, Wiedererkennbarkeit, Timing und internationale Anschlussfähigkeit. Genau daran scheitert Deutschland seit Jahren nicht zufällig, sondern strukturell.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk müsste eigentlich musikalische, sprachliche und regionale Vielfalt sichtbar machen. Stattdessen wirkt der deutsche ESC-Prozess oft wie ein System aus Absicherung, Gremienlogik und einem sehr engen Popverständnis. Was als „modern“, „international“ oder „sendefähig“ gilt, scheint häufig aus einer westdeutsch geprägten und stark angloamerikanisch orientierten Perspektive bewertet zu werden. Nischen, Subkultur, regionale Eigenheiten, deutsche Sprache oder emotional ungewöhnlichere Ansätze werden dadurch schnell als Risiko gelesen — obwohl genau solche klaren Profile beim ESC oft erst Wiedererkennung schaffen.

Besonders problematisch bleibt die fehlende Transparenz im Auswahl- und Bewerbungsprozess. Wer hat nach welchen Kriterien entschieden? Welche Rolle spielten Redaktion, Musikbranche, Marktforschung, Camps und Jurys konkret? Warum wurde das Feld erst intern verengt und anschließend noch einmal durch eine 20-köpfige internationale Jury auf drei Beiträge reduziert, bevor das Publikum wirklich entscheiden durfte?

Wenn der Anspruch war, Künstler und Songs zu finden, die international trag- und anschlussfähig sind, dann war dieser Anspruch schon bei den finalen neun Vorentscheidtiteln weitgehend verfehlt. Dort war das Systemversagen bereits sichtbar: zu wenig zwingende Songs, zu wenig emotionale Wirkung, zu wenig klares Profil, zu wenig echte ESC-Momente.

Es reicht nicht, wenn ein Beitrag nur behauptet, modern, verbindend oder besonders zu sein. Er muss es musikalisch, sprachlich, visuell und emotional erfahrbar machen. Deutschland braucht keine Beiträge, die möglichst niemanden stören. Deutschland braucht Künstler, die etwas glaubwürdig verkörpern — und Songs, die wirken.